
NZZ Machtspiel
Wir streiten über das, was Deutschland bewegt
NZZ & Brost-Stiftung
Show overview
NZZ Machtspiel launched in 2025 and has put out 65 episodes in the time since. That works out to roughly 40 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence.
Episodes typically run thirty-five to sixty minutes — most land between 33 min and 42 min — and the run-time is fairly consistent across the catalogue. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language News show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed 2 days ago, with 17 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 48 episodes published. Published by NZZ & Brost-Stiftung.
From the publisher
Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: [email protected]
Latest Episodes
View all 65 episodesHaben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?
Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?
Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?
Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?
Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."

Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?
Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken. Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken." Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: Neueste Umfrageergebnisse sehen die Grünen mit leichten Gewinnen - [hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) zu lesen bei der NZZ Wirtschaftspolitisches Positionspapier der Grünen [zum Nachlesen](https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/dateien/downloads/autor_innenpapiere/AP_Wirtschaft_03-2026.pdf) [DIHK-Studie ](https://www.dihk.de/de/newsroom/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-141284)zu den Kosten der Energiewende

Syrien-Rückkehr: Ist Merz' 80-Prozent-Aussage umsetzbar, Daniel Thym?
Wie realistisch ist es, dass Hunderttausende Syrer Deutschland bis 2029 verlassen? Das hatte Bundeskanzler Friedrich Merz diese Woche in die Diskussion eingebracht. Migrationsrechtler Daniel Thym erklärt, warum diese Zielmarke „völlig illusorisch“ ist – und welche rechtlichen, politischen und praktischen Hürden einer schnellen Rückführung im Weg stehen. Gleichzeitig zeigt die Folge, warum die Frage nach Rückkehr, Integration und Akzeptanz des Asylsystems drängender ist denn je. Gast: Daniel Thym, Migrationsrechtler an der Universität Konstanz Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt [morgens ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-morgen/)und [abends ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-abend/)in dein Postfach. Mehr zum Thema: [Reportage aus der NZZ](https://www.nzz.ch/folio/1-grenze-sichern-2-geld-drucken3-fladenbrote-vermessen-wie-in-syrien-ein-neuer-staat-entsteht-ld.1919978) über den Wiederaufbau des Staates in Syrien [Liste](https://www.jura.uni-konstanz.de/thym/daniel-thym/publikationen/) von Daniel Thyms Veröffentlichungen aus dem Themengebiet [Video](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kanzler-merz-al-scharaa-2417464) der Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Syriens Präsident al-Sharaa

Wer braucht die SPD noch, Robin Mesarosch?
Die SPD steht unter Druck wie selten zuvor. Nach zuletzt sehr schwachen Wahlergebnissen und wachsender Konkurrenz stellt sich die Frage: Wofür steht diese Partei heute noch – und kann sie sich erneuern? Der Ex-Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch analysiert die strukturellen Probleme der SPD und spart nicht mit Kritik. Er spricht über fehlende Strategien, Glaubwürdigkeitsverluste und warum viele Wähler zur AfD abwandern. Gleichzeitig macht er klar, weshalb einfache Antworten keine echten Lösungen sind und welche Rolle politische Kommunikation, auch auf Instagram dabei spielt. Gast: Robin Mesarosch, SPD-Politiker aus Baden-Württemberg Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner und Patricia Corniciuc [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [Wut-Video von Robin Mesarosch nach SPD-Wahldebakel in Baden-Württemberg](https://www.instagram.com/reel/DVtoFouAKVb/) [Zahlen und Fakten zur Wahl in Baden-Württemberg am 8.3.2026](https://www.nzz.ch/international/warum-die-afd-in-den-industrieregionen-baden-wuerttembergs-so-stark-ist-ld.1928401) Feedback und Kontakt zur Redaktion: [email protected]

Muss das Gesundheitssystem unsozialer werden, Andreas Gassen?
Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter Druck: steigende Beiträge, hohe Defizite, fehlende Reformen und ein System, das für viele Patientinnen und Patienten immer schwerer zugänglich wirkt. In dieser Folge von Machtspiel spricht Beatrice Achterberg mit Andreas Gassen über die zentralen Schwächen des deutschen Gesundheitssystems: versicherungsfremde Leistungen, zu viele Krankenhäuser, Bürokratie, stockende Digitalisierung und fehlende Steuerung beim Zugang zu Fachärzten. Es geht um die Frage, wo tatsächlich gespart werden kann, welche Reformen realistisch wären und warum politische Ankündigungen oft folgenlos bleiben. Gast: Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [NZZ-Artikel zum Gesundheitssystem als tickende Zeitbombe](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/krankenkassenbeitraege-in-deutschland-es-braucht-mehr-generationen-gerechtigkeit-ld.1918881) [Zahlen und Fakten zur aktuellen Lage im deutschen Gesundheitssystem (OECD-Profil)](https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2025/12/country-health-profile-2025-country-notes_7e72146d/germany_51f2550b/a5911973-en.pdf) [Übersicht zru aktuellen Debatte um das deutsche Gesundheitssystem](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/gesundheitssystem-warken-probleme-100.html) Feedback und Kontakt zur Redaktion: [email protected]

Wie politisch darf der dm-Chef sein, Christoph Werner?
Der Chef der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, spricht mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder über die Landtagswahl in Baden-Württemberg, den Umgang von Wirtschaft und Politik mit der AfD und darüber, wie politische Vielfalt in einem großen Unternehmen funktioniert. Für Werner ist entscheidend, dass Politik sich stärker an den Bürgerinnen und Bürgern orientiert. „Wenn in einem Wettbewerb eine andere Partei stärker wird, ist es offensichtlich so, dass das eigene Konzept nicht mehr überzeugt“, sagt er. Ein Gespräch über Vertrauen in der Politik, Debattenkultur und die Frage, welche Rolle Unternehmen in gesellschaftlichen Diskussionen spielen. Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Dominik Schottner [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [NZZ-Übersicht](https://www.nzz.ch/visuals/wahl-in-baden-wuerttemberg-2026-alle-ergebnisse-im-ueberblick-ld.1928175) über die Wahlergebnisse in Baden-Württemberg DM- und Rossmann-Chef diskutieren in der [ZDF-Sendung "Markus Lanz"](https://www.youtube.com/watch?v=OR4WsPEnHRA) über den Umgang mit der AfD Statt Bürgergeld: dm-Chef ist dafür, dass alle in Deutschland [1.200 Euro im Monat](https://www.fr.de/wirtschaft/dm-chef-1200-euro-buergergeld-sozialstaat-grundeinkommen-bedingungsloses-gehalt-zr-93695310.html?utm_source=chatgpt.com) bekommen „Große Reformen sind notwendig“, sagt dm-Chef Werner im [Gespräch mit Welt-TV](https://www.welt.de/wirtschaft/video69a0308e2cfe24517f7c9bdc/welt-talk-spezial-grosse-reformen-sind-notwendig-sagt-dm-chef-werner.html) Feedback und Kontakt zur Redaktion: [email protected]

Wo steht Deutschland im Iran-Krieg, Guido Steinberg?
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran eskaliert – doch welche Rolle spielt Deutschland dabei? In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Bea Achterberg mit dem Nahostexperte Guido Steinberg darüber, welche Folgen der Konflikt für Berlin und Europa haben könnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Bundesregierung zwischen Bündnissolidarität mit den USA, diplomatischem Druck und völkerrechtlichen Bedenken positioniert. Außerdem geht es um mögliche Auswirkungen auf Deutschland: steigende Sicherheitsrisiken, mögliche Terroranschläge iranischer Netzwerke und die Gefahr neuer Flüchtlingsbewegungen nach Europa. Steinberg erklärt zudem, warum Deutschland außenpolitisch kaum Einfluss auf die Entwicklung im Nahen Osten hat – und welche Rolle die SPD bei der Bewertung der Lage durch die Bundesregierung spielt. Gast: Guido Steinberg, Islamwissenschaftler und Terrorismusexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Produzenten: Hanna Ender und Utz Dräger Du findest Podcasts wie diesen super und möchtest noch mehr digitale Inhalte der NZZ für drei Monate testen? [Hol dir unser Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/): Drei Monate zu je 5 Euro! Mehr zum Thema: Die NZZ sammelt ihre Berichterstattung zum Iran-Krieg [auf dieser Seite](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg). Was ist der Plan von Donald Trump für diesen Krieg? Eine [hörenswerte Analyse im NZZ-Podcast "Geopolitik"](https://www.nzz.ch/podcast/iran-regimewechsel-aus-der-luft-eine-amerikanische-strategie-voller-widersprueche-ld.1927350). Wozu Guido Steinberg bei der [Stiftung Wissenschaft und Politik](https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/guido-steinberg) forscht. Feedback und Kontakt zur Redaktion: [email protected]

Retten Sie mit Provokation die Demokratie, Harald Martenstein?
In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit Harald Martenstein über sein Plädoyer gegen ein AfD-Verbot und darüber, was das für die Demokratie bedeutet. Martenstein hält ein Verbot der größten Oppositionspartei für "extremes Harakiri" und warnt vor "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen", wenn es doch passiere. Entscheidend sei, ob die Forderungen der AfD "legitim" seien – etwa eine strengere Migrationspolitik – und ob sie tatsächlich die Demokratie abschaffen wolle. Außerdem geht es um Martensteins Rede beim "Prozess gegen Deutschland", Cancel-Culture-Debatten und die Frage, ob der Meinungskorridor enger wird. Martenstein nennt Hausdurchsuchungen wegen zugespitzter Aussagen gegen Politiker "absurdes Theater" und plädiert für mehr Austausch zwischen politischen Lagern: "Wir brauchen wirklich Streit." Gast: Harald Martenstein, Kolumnist unter anderem bei "BILD" und "Welt am Sonntag" Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Produzenten: Patricia Corniciuc und Dominik Schottner Foto Harald Marteinstein: Vadim Gerske Du findest Podcasts wie diesen super und möchtest noch mehr digitale Inhalte der NZZ für drei Monate testen? [Hol dir unser Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/): Drei Monate zu je 5 Euro! Mehr zum Thema: Die Rede von Harald Martenstein zum [Nachlesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/feuilleton/der-kampf-gegen-rechts-ist-eigentlich-ein-kampf-gegen-die-demokratie-sagt-harald-martenstein-ld.1924727) Der komplette "Prozess gegen Deutschland" als [Video zum Nachschauen](https://www.youtube.com/watch?v=ywnRSvyiwCI) [Studie zur Meinungsfreiheit ](https://www.freiheit.org/de/deutschland/umfrage-zur-meinungsfreiheit-juengere-und-social-media-nutzer-fuehlen-sich-haeufiger)der Friedrich-Naumann-Stiftung Feedback und Kontakt zur Redaktion: [email protected]

Schafft die CDU mit Friedrich Merz jetzt die Wirtschaftswende, Thorsten Alsleben?
Deutschland steckt schon länger in einer deutlichen wirtschaftlichen Schwächephase – doch der von der Regierung angekündigte „Herbst der Reformen“ bleibt bislang aus. Warum kommt die Wirtschaftswende nicht voran? Und wie groß ist der Reformstau wirklich? Darüber spricht Beatrice Achterberg In dieser Folge von "Machtspiel" mit Thorsten Alsleben von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Sie diskutieren, welche Reformen wie groß sein müssten, wie streng Klimaziele sein sollten und warum die SPD aus der erfolgreichsten Wirtschaftsreform, der Agenda 2010, nicht gestärkt hervorging. Gast: Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Produzenten: Utz Dräger und Dominik Schottner Mehr zum Thema bei der NZZ: Der frühere Bundesfinanzminister [Peer Steinbrück spricht in "NZZ Machtspiel"](https://www.nzz.ch/podcast/wie-kann-sich-deutschland-reparieren-peer-steinbrueck-ld.1882309) darüber, wie der wirtschaftliche Aufbruch in Deutschland gelingen kann. Er war einer der sogenannten "Rentenrebellen" der CDU: der Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig. In ["NZZ Machtspiel" erklärt er,](https://www.nzz.ch/podcast/bringen-die-jungen-das-rentenpaket-zu-fall-pascal-reddig-ld.1912406) wieso er die Rentenreform nicht unterstützte. Die fünf größten Probleme der deutschen Wirtschaft [in fünf Grafiken](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-deutsche-wirtschaft-steckt-weiterhin-in-der-krise-fuenf-grafiken-zum-ernst-der-lage-ld.1918223). Du willst noch mehr digitale Inhalte der NZZ hören und lesen?[ Probier`s drei Monate aus für nur 5 Euro je Monat!](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Feedback und Kontakt: [email protected]

Ist Deutschland auf eine neue Weltordnung vorbereitet, Florian Hahn?
Das Jahr hat außenpolitisch unruhig begonnen: Die alte Ordnung bröckelt, Machtpolitik tritt offen zutage. Wie sich Deutschland in dieser Lage positioniert, darüber spricht Beatrice Achterberg mit Florian Hahn, seit Mai 2025 Staatsminister im Auswärtigen Amt. Die Weltordnung sei „under destruction“, Institutionen zerfielen, Großmächte handelten „egoistischer und rücksichtsloser“. Hahn sieht eine „Kumulation von Herausforderungen“ wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr und spricht von tektonischen Verschiebungen. Europa dürfe „nicht unter die Räder kommen“. Seine Antwort: Allianzen der Mittelmächte, auch über Europa hinaus – um Abhängigkeiten zu senken und strategische Spielräume zu erweitern. Wie das gelingen soll und was er von der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet, erklärt Hahn in der neuen Folge von «NZZ Machtspiel». Gast: Florian Hahn, Staatsminister im Auswärtigen Amt Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Utz Dräger und Hanna Ender Weitere Informationen zum Thema: [Was Staatsminister Hahn über das transatlantische Verhältnis denkt, könnt ihr hier lesen](https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/minister-hahn-csu-will-usa-in-transatlantischem-boot-halten,V8JoNye) [Den Report der Münchner Sicherheitskonferenz findet ihr hier:](https://securityconference.org/publikationen/munich-security-report/2026/) [Ein kurzes Portrait über Florian Hahn gibt es hier](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/florian-hahn-staatsminister-csu-auswaertiges-amt-li.3243514) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Feedback und Kontakt: [email protected]

Stürzt Trump die Mullahs, Bijan Djir-Sarai?
Kommt der Umsturz im Iran – und warum setzen viele Iraner ihre letzte Hoffnung ausgerechnet auf Donald Trump? In dieser Folge von Machtspiel schätzt der frühere FDP-Generalsekretär und Aussenpolitisker Bijan Djir-Sarai die Lage im Iran ein. Die letzte Hoffnung für die Menschen im Iran sei Trump – weil es mit ihm, anders als mit den Europäern, keine Debatten ums Völkerrecht gebe. Bei Trump “kommt die Strafe von oben.”, so Djir-Sarai. Der im Iran geborene FDP-Politiker erklärt, warum ein Regimewechsel heute realistischer ist, als viele glauben. Die deutsche Öffentlichkeit kritisiert Bijan Djir-Sarai jedoch scharf: Während bei Gaza Hundertttausende demonstrieren, bleibt es beim Iran auffällig still. Für ihn kein Zufall, schwenkten doch Teile der Linken offen die Fahnen der Islamischen Republik – und verrieten damit ihren angeblichen Einsatz für Menschenrechte. Gast: Bijan Djir-Sarai, ehemaliger FDP-Generalsekretär und -Bundestagsabgeordneter Moderation: Beatrice Achterberg (NZZ) Produzentin: Patricia Corniciuc Feedback und Kontakt: [email protected] Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weitere Informationen zum Thema: [Der "D-Day" und der Rücktritt von FDP-Generalsekretär Djir-Sarai 2024](https://www.tagesschau.de/eilmeldung/ruecktritt-djir-sarai-fdp-generalsekretaer-100.html ) [Portrait Bijan Djir-Sarai](https://www.zeit.de/2024/36/bijan-djir-sarai-fdp-ampelkoalition-iran-kindheit) [Mullahs töteten geschätzt 30.000 Demonstranten in zwei Tagen ](https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/iran-ministerium-bericht-spricht-von-30-000-toten-in-zwei-tagen-6975bfde707d4aa20758060e) [Überprüfte aktuelle Opferzahlen](https://www.en-hrana.org/) [Der Schah, St. Moritz und seine besondere Beziehung zur Schweiz](https://www.nzz.ch/gesellschaft/der-zufluchtsort-des-schahs-die-oase-in-den-bergen-die-winterresidenz-die-directrice-und-der-koenig-der-schah-die-kaiserin-und-die-directrice-ld.1922726)

Wer soll Sie wählen, Frauke Petry?
Was bedeutet politische Freiheit im Deutschland der Gegenwart – und ist der Staat zu ausufernd geworden? In dieser Folge von Machtspiel, dem Politik-Podcast von NZZ und Brost-Stiftung, spricht Beatrice Achterberg mit Frauke Petry über ihre Kritik an staatlicher Regulierung, den deutschen Sozialstaat und die Rolle von Eigenverantwortung und Marktwirtschaft. Petry beschreibt Deutschland als Land, in dem aus ihrer Sicht staatliche Eingriffe stetig zunehmen – von Arbeitsmarkt und Wirtschaft über Energiepolitik bis hin zur Meinungsfreiheit. Sie erläutert, warum sie mit der Neugründung "Team Freiheit" bewusst einen Gegenentwurf zu etablierten Parteien verfolgt und welche Lehren sie aus früheren Parteigründungen zieht. Gast: Frauke Petry, ehemalige Parteivorsitzende von AfD und Blauer Partei, Mitgründerin von Team Freiheit Moderation: Beatrice Achterberg (NZZ) Produzenten: Patricia Corniciuc & Dominik Schottner Foto: Nadja Wohlleben Feedback und Kontakt: [email protected] Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weitere Informationen zum Thema: [Pioneer-Analyse des Zusammenhangs von FDP und Team Freiheit](https://www.thepioneer.de/originals/others/articles/liberalismus-fdp-auswandert-duerr-lindner-fuehrung) [NZZ-Analyse zu den Hintergründen des Javier-Milei-Instituts, dem Team Freiheit nahesteht](https://www.nzz.ch/international/liberale-gruenden-in-deutschland-das-javier-milei-institut-wer-steckt-dahinter-und-was-haben-sie-vor-ld.1915813) [Vorschläge der Kommission zur Sozialstaatsreform](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/reform-sozialstaatskommision-2404220)

Was haben Sie gegen Reichtum, Philipp Türmer?
Der Juso-Chef Philipp Türmer will Vermögen umverteilen. Deutschland sei kein Land mehr, in dem sich Leistung lohne, Ungleichheit bedrohe die Demokratie. Deshalb fordert er höhere Steuern auf Erbschaften und Vermögen. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erklärt er, warum er Milliardären misstraut und die SPD zurück zur Verteilungsfrage führen will. Gast: Philipp Türmer, Politiker (Jusos) Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Patricia Corniciuc & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: [email protected] Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/ ) [Video: Junge Union, Jungliberale, Junge Grüne und Juge Linke grillen Philipp Türmer](https://www.youtube.com/watch?v=qWBG1Sa6kcg) [NZZ-Artikel über die Erbschaftssteuer-Pläne der SPD](https://www.nzz.ch/wirtschaft/das-system-vom-kopf-auf-die-fuesse-stellen-die-spd-will-eine-neue-erbschaftssteuer-ld.1919778) [Warum NZZ-Redaktor Malte Fischer findet, die Erbschaftssteuer müsse abgeschafft werden.](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/die-erbschaftssteuer-muss-nicht-reformiert-sondern-abgeschafft-werden-ld.1920037)

Haben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?
Klaus von Dohnanyi gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Nachkriegspolitik - ein Politiker, der nie aufgehört hat, sich einzumischen. In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Benedict Neff mit ihm darüber, wieso er nie Kanzler wurde, wieso er glaubt, dass Friedrich Merz nach Moskau reisen sollte und warum seine Zeit an US-amerikanischen Universitäten die schönste seines Lebens war. Gast: Klaus von Dohnanyi, Politiker (SPD) Host: Benedict Neff Produzenten: Hanna Ender & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: [email protected] Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: [Neugierig auf die NZZ geworden? Hier geht es zum Probeabo!](https://abo.nzz.ch/25072651_031579/?utm_source=google_ads&utm_medium=sea&utm_campaign=nzzde_paidmedia_25077249_search_brandsa&utm_placement=search_results&gad_source=1&gad_campaignid=22316833831&gbraid=0AAAAA-7q_78NUhLkjj0Ba9_62p2aGfGlz) [Krieg oder Frieden - das neue Buch von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad](https://westendverlag.de/Krieg-oder-Frieden-Deutschland-vor-der-Entscheidung/2332) [NDR-Porträt von Klaus von Dohnanyi](https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Klaus-von-Dohnanyi-Hanseatisch-meinungsstark-und-engagiert,klausvondohnanyi101.html#:~:text=Irritierende%20Aussagen%20%C3%BCber%20Russlands%20Krieg,gegen%20die%20Ukraine) [NZZ-Interview mit Klaus von Dohnanyi über Renationalisierung der Politik (2022)](https://www.nzz.ch/international/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261)

Warum sollte es strafbar sein, Sex zu kaufen, Huschke Mau?
Wer Sex kauft, verletzt die Würde eines anderen Menschen, sagt Huschke Mau. Sie setzt sich dafür ein, Prostitution in Deutschland zu verbieten und Freier zu bestrafen. Warum ihrer Ansicht nach niemand freiwillig seinen Körper verkauft, erklärt die Geisteswissenschaftlerin, Aktivistin und ehemalige Prostituierte im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg. Gast: Huschke Mau, Aktivistin, Geisteswissenschaftlerin, Ex-Prostituierte Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Patricia Corniciuc & Hanna Ender Feedback und Kontakt: [email protected] Shownotes: [Blog von Gast Huschke Mau ](https://huschkemau.de/) [Statistik zu Prostitution in Deutschland](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_240_228.html) Ende 2024 waren in Deutschland 32.300 Prostituierte gemeldet, davon 83% nichtdeutscher Herkunft. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Wirklichkeit bis zu 10 Mal so viele Prostituierte gibt. Legale Prostitution nehme ab, illegale nehme zu, sagen Organisationen, die Prostituierten in Not helfen. [Mehr Prostituierte in Deutschland angemeldet](https://www.zeit.de/news/2025-07/03/mehr-prostituierte-in-deutschland-angemeldet) [Im Rotlichtmilieu gibt es einen großen Graubereich](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/prostitution-diesen-grossen-graubereich-gibt-es-im-rotlichtmilieu-110442646.html)

Wie viel Zeit hat die SPD noch, Wolfgang Schmidt?
Lange im Zentrum der Macht, jetzt im politischen Abklingbecken unterwegs: Wolfgang Schmidt, einst Kanzleramtschef unter Olaf Scholz und Dompteur der "Ampel", blickt mit Sorge auf die derzeitige Bundesregierung aus Union und seiner Partei, der SPD. Da seien "Parteien gezwungen, miteinander zu koalieren, die nicht wirklich Lust aufeinander haben". Über die vielen Jahre seiner SPD in der Regierung, sagt Schmidt, sei bei einigen vielleicht der Eindruck entstanden, die "flammende, glutrote Fahne" der Partei habe sich zu einem "lappigen Orange" verwandelt. Trotzdem bleibt er Optimist: Die SPD werde wieder über 20 Prozent kommen, weil sie eine Partei sei, "die versucht, den Laden zusammenzuhalten". Gast: Wolfgang Schmidt, Ex-Kanzleramtschef (SPD) Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Utz Dräger & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: [email protected] Foto: Bundesregierung/S. Kogler Weitere Informationen zum Thema: [NZZ-Kommentar zur Lage der SPD](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/die-spd-ist-zu-einer-traurigen-gestalt-geworden-ihre-irrfahrt-belastet-das-ganze-deutsche-parteiensystem-ld.1913475) [SPIEGEL-Porträt von Wolfgang Schmidt (€)](https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wolfgang-schmidt-jetzt-muss-der-oberste-scholz-verteidiger-fuer-sich-selbst-kaempfen-a-5a235617-0d2d-47bf-b003-f716e61a2500?giftToken=3b617d6e-f7b0-45e8-b2ad-296aaae95205) [Wolfgang Schmidt bei Paul Ronzheimer über Stimmenverluste der SPD an die AfD](https://www.youtube.com/watch?v=2gb4VdIxcAs)