
Lanz + Precht
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AUSGABE 146 (EURO24 - über die Sehnsucht nach Sorglosigkeit)
„Wir nehmen gerade Urlaub vom Leben“, sagt Richard David Precht und meint die kleine „Auszeit“, die uns die Europameisterschaft von der Schwere der Gegenwart verschafft. In dieser Folge besprechen Markus Lanz und Richard David Precht die gute Stimmung in diesem EM-Sommer, es geht natürlich um die Leistung des deutschen Teams und den sog. Dummy Run. Beide fragen sich außerdem, wie groß der Einfluss des Fußballs auf die Gesellschaft und die Politik tatsächlich ist? Und es geht um das starke Statement von Frankreichs Superstar Kylian Mbappé.

AUSGABE 145 (Europa nach der Wahl: Klima als Verlierer?)
Die Turbulenzen der Europa-Wahl sind noch deutlich spürbar. Richard David Precht jedenfalls ist sprachlos, dass anscheinend das Klima zu den Wahlverlieren gehört. Wie kann das sein? Wer ständig von Bevormundung statt von Veränderung spricht, der versündigt sich an seinen Kindern und Enkeln, meint Precht. Nicht weniger temperamentvoll hält Markus Lanz Erfolge dagegen, wie den besseren Zugang zu sauberen Trinkwasser. Ist das Glas halb voll oder halb leer? Wieviel Moral muss sein? Und wieviel ist zu viel?

AUSGABE 144 (Was sind westliche Werte?)
Barmherzigkeit, Liebe und Loyalität gelten überall auf der Welt als moralische Werte. Was aber sind dann die vielzitierten westlichen Werte? Und warum kritisiert Richard David Precht das Etikett westlich? Die Geschichte der Menschenrechte lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Menschenrechte sind aber vor allem mit einem Namen verbunden: mit dem des Philosophen Immanuel Kant. In dieser Folge sprechen Markus Lanz und Richard David Precht über den großen Philosophen, eine wertegeleitete Außenpolitik und die diplomatische Kunst der leisen Töne.

AUSGABE 143 (Im Grenzbereich der USA)
Markus Lanz war mit einem Drehteam im Grenzbereich zwischen USA und Mexiko. Allein 2023 überquerten dort 3,2 Millionen Migranten illegal die Grenze. Hinter dieser nüchternen Zahl stehen unzählige Einzelschicksale, von denen Markus Lanz in dieser Folge Richard David Precht berichtet. Die Geflüchteten sind eine lukrative Einnahmequelle für krimineller Kartelle, denen ein Menschenleben wenig wert zu sein scheint. In einem bewegenden Bericht erzählt Markus Lanz von seinen persönlichen Begegnungen mit Menschen, die außer ihren Leben nichts mehr zu verlieren haben.

AUSGABE 142 (Alte Kriege - neue Kriege)
Wie haben sich Kriege seit dem Ende des Kalten Krieges verändert? Der Historiker Herfried Münkler beschrieb diese Entwicklung 2003 in seinem Bestseller „Die neuen Kriege“ und prägte den Begriff der asymmetrischen Konflikte. Gilt das auch heute noch? Was passiert in der Ukraine, wo Drohnen und Schützengräben gleichzeitig eine Rolle spielen? Diese Fragen beschäftigen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und sie besprechen eine Zeit, in der die Menschen sehr wohl friedlich nebeneinander leben konnten. Welche Hoffnung gibt also es für die Menschheit?

AUSGABE 141 (Volkssport Grünen-Bashing)
„Steffi Lemke, diese grüne Margot Honecker!“, so der bayrischen Ministerpräsident Markus Söder am politischen Aschermittwoch. Nur ein Beispiel dafür, wie direkt die Grünen in den letzten Wochen angegangen werden. Grünen-Bashing ist zum Volkssport geworden. In dieser Folge fragen sich Markus Lanz und Richard David Precht, warum das so ist. Liegt es an den Grünen oder an deren Kritikern, die meinen, diese Partei sei momentan an allem schuld? Die Transformation der Gesellschaft nervt viele. Das Stichwort dazu lauten: Heizungsgesetzt. Macht sich die Partei mit ihren Ideen so unbeliebt oder ist es das schlechte Gewissen der anderen, die die Augen vor der Klimaveränderung schließen?

AUSGABE 140 (Attacke von Dresden und die aktuelle Jugendstudie)
Es war ein brutaler Angriff: Vier junger Männer griffen letzten Freitag den SPD-Politiker Matthias Ecke an und schlugen ihn krankenhausreif. Diese Verrohung ist ein Angriff auf die Demokratie, daran besteht kein Zweifel. Was wissen wir bisher genau über die jugendlichen Täter und was nicht? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und werfen einen Blick in die aktuelle Jugendstudie. 22 % der Befragten wollen die AfD wählen, danach folgt mit 20% die Union. Ist das ein Paradigmenwechsel? Woher kommt der?

AUSGABE 139 (Welche Jobs verschwinden, welche bleiben?)
Der Arbeitsmarkt ist im Umbruch: Große Unternehmen wie SAP streichen tausende Stellen, gleichzeitig werden Fachkräfte händeringend gesucht. Wie passt das zusammen? Vor gut zehn Jahren erschien eine Studie aus Oxford, die 700 bestehende Berufe auf ihre Zukunftsfähigkeit untersuchte. Markus Lanz und Richard David Precht beschäftigen sich mit dieser Studie und gehen der Frage nach, welche Jobs demnächst verschwinden werden und welche nicht.

AUSGABE 138 (Trump vor Gericht)
Mitten im US-Wahljahr startet der erste Strafprozess in der amerikanischen Geschichte gegen einen ehemaligen US-Präsidenten. Donald Trump steht in New York vor Gericht und sämtliche TV-Stationen berichten live. „Das ist eine Hexenjagd“, meint das Trump-Lager. So funktioniert der Rechtsstaat, erwidern andere. Was wird Donald Trump genau vorgeworfen? Wieviel Verfahren laufen noch gegen ihn? Und wie beeinflussen diese Prozesse den Wahlkampf? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge.

AUSGABE 137 (Altes Denken, neues Denken - iranische Raketen auf Israel)
Die Aufzeichnung fand am 18.04. um 11 Uhr statt. Ende eines Schattenkrieges: Der Iran greift Israel mit Drohnen und Raketen an. Ein Novum. Was bedeutet das für den Nahen-Osten? Die Region positioniert sich neu, die alte Ordnung wird neu justiert. Brauchen wir daher auch ein neues Denken, einen anderen Blick auf die neue multipolare Weltordnung? Welche Rolle können Sanktionen überhaupt spielen? Wie sollten sich Deutschland und die Europäische Union verhalten? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge.

AUSGABE 136 (Früher war alles besser - oder?)
„Früher war mehr Lametta“- das wissen wir von Loriot. Interessant ist: Die Sehnsucht nach dem Gestern ist nichts Neues. Für Richard David Precht ist das Besondere heute, dass „wir Heimwerker des eigenen Glaubens geworden sind und jeder im Hobbykeller seines Bewusstseins rumbastelt.“ Markus Lanz und Richard David Precht erinnern sich in dieser Folge außerdem an ihre eigene „gute alte Zeit“.

AUSGABE 135 (Corona-Aufarbeitung: Wie viel müssen wir uns verzeihen?)
Einige haben sich damals in ihren Klopapierbunkern eingegraben“, so erinnert sich Richard David Precht an den Beginn des Lockdowns 2020. Wer in den letzten Tagen in den sozialen Medien unterwegs war, konnte das mulmige Gefühl bekommen, wieder in diese Zeit zurückversetzt worden zu sein. Anlass ist die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI). Woran erinnern wir uns? Was hat die Politik damals richtig entschieden und was nicht? Wäre unsere Gesellschaft für eine neue Pandemie besser gerüstet? In dieser Folge machen Markus Lanz und Richard David Precht eine Rückschau auf die Zeit der Corona-Pandemie.

AUSGABE 134 (KI im Klassenzimmer)
„Von klassischen Hausaufgaben haben wir uns verabschiedet,“ sagt Hendrik Haverkamp, Lehrer am Evangelisch Stiftischen Gymnasium Gütersloh. Eine gute Nachricht, denn besonders Hausaufgaben manifestieren die bestehenden Bildungsunterschiede bei Schülerinnen und Schülern. Ist die Künstliche Intelligenz damit ein Gamechanger für die Schulen? Bringt ChatGPT vor allem Vorteile für den Lehrbetrieb? Aber warum kehren dann in Schweden viele Schulen zurück zu Heft und Buch? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge.

AUSGABE 133 (Was passiert in Gaza?)
Was passiert in Gaza? Warum wird Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag angeklagt? Über diese Fragen sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und fragen sich, welche Rolle die wertegeleitete deutsche Außenpolitik in diesem Konflikt spielen sollte. Seit dem Angriff der Hamas und der militärischen Reaktion Israels leiden und sterben in Gaza viele unschuldige Zivilisten. Der Philosoph Immanuel Kant, dessen 300. Geburtstag gerade gefeiert wird, formulierte die Idee, dass das Leben und die Würde jedes Menschen zählt. Dazu meint die amerikanische Philosophin Susan Neiman: „Ich bin nicht Pro-Palästinenser oder Pro-Israel, das ist kein Fußballspiel. Ich bin Pro-Menschenrechte und die werden von beiden Seiten verletzt.“

AUSGABE 132 (RAF)
„Als Kind hatte ich keine Angst vor den Terroristen, ich hatte Angst vor der Polizei“, erinnert sich Richard David Precht an die Jahre rund um den „Deutschen Herbst“ 1977. Markus Lanz und Richard David Precht nehmen die Verhaftung der mutmaßlichen Terroristin Daniela Klette zum Anlass, um über die RAF zu sprechen. Für Precht war die Zeit „das Ende seiner Kindheit“ – besonders, weil linker Terror nicht in das Weltbild seines Elternhauses passte. Markus Lanz und Richard David Precht sprechen in dieser Folge konkret über die dritte RAF-Generation und fragen sich, welche neuen Erkenntnisse durch die Verhaftung zu erwarten sein werden.

AUSGABE 131 (Abgehört)
„Du kannst die ganze Ratlosigkeit mit Händen greifen“, so beschreibt Markus Lanz die sicherheitspolitische Lage in dieser Woche. Den Höhepunkt liefert zweifellos das abgehörte Gespräch deutscher Militärs über einen möglichen Taurus Einsatz. Die Abhöraffäre und die damit verbundene Sicherheitslücke bei der Bundeswehr kommen zur Unzeit. Gerade noch gab es Verstimmungen mit Macron, wegen möglicher Bodentruppen. Außerdem ist London verstimmt über Scholz Begründung zur Taurus-Absage. Und dann dieser geleakte Lauschangriff. Welche Folgen hat das für die Bundesregierung? Darüber diskutieren Markus Lanz und Richard David Precht sehr kontrovers in dieser Folge.

AUSGABE 130 (Der Fall Julian Assange)
„Was mit Nawalny geschehen ist, kann auch Julian passieren,“ meint Stella Assange, Ehefrau des in London inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange und Menschenrechtsanwältin. Hat Stella Assange recht? Sind der russische Kreml-Kritiker Alexej Nawalny und der australischen Whistleblower Julian Assange miteinander vergleichbar? Darüber diskutieren Markus Lanz und Richard David Precht in diesem Podcast. Sie beleuchten die unterschiedlichen Aspekte des Falls Julian Assange, dessen Auslieferung an die USA gerade vor dem britischen High Court verhandelt wird und dessen Veröffentlichung auf der Internetplattform Wikileaks 2010 schwere amerikanische Kriegsverbrechen aufdeckte. Hat Assange mit der Veröffentlichung das Leben von Informanden gefährdet? Das ist nur eine der zahlreichen Fragen über die demnächst in London entschieden wird.

AUSGABE 129 (Leben und Tod des Alexej Nawalny)
Die konkrete Todesursache des Kremlkritikers Alexej Nawalny ist immer noch unklar. Fest steht nur, dass er seit Dezember in dem berüchtigten Gefängnis „Polarwolf“ inhaftiert war. Hofgang in der Polarnacht bei Minus 32 Grad. Markus Lanz und Richard David Precht gehen in dieser Folge der Frage nach, wer der bekannteste Vertreter der russischen Opposition war und was für politische Vorstellungen ihn angetrieben haben. Was bewegt einen Menschen, der nur knapp eine Nowitschok-Vergiftung überlebt, nach Russland zurückzukehren? Alexej Nawalny wusste welches Risiko er einging, dieser Angst nachzugeben kam für ihn aber nicht in Fragen.

AUSGABE 128 (Tucker Carlson spricht mit Putin)
Wladimir Putin gibt nur selten Interviews, erst recht seit dem Angriff auf die Ukraine. Nun sprach er mit dem ehemaligen Fox-News-Moderator Tucker Carlson. Warum gerade mit ihm? An wen richtete sich die Botschaft Putins? Darüber und über den konkreten Inhalt des TV-Gesprächs sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Dabei geht es auch um die Frage, was den Journalist Tucker Carlson umtreibt, den Mann, der dem ehemaligen US-Präsidenten Trump mal nah stand und der dessen Wahllügen weiter verbreitet hat. Außerdem überlegen Markus Lanz und Richard David Precht wie es um die europäische Sicherheitslage steht.

AUSGABE 127 (20 Jahre Facebook - Ein Grund zum Feiern?)
Vor 20 Jahren gründete der Harvard-Student Mark Zuckerberg Facebook. Die Plattform erreicht Milliarden Menschen, sie verändert unsere Welt. Öffnete Zuckerberg damit die Büchse der Pandora? Markus Lanz und Richard David Precht besprechen in dieser Folge wie sich unsere Kommunikation und das demokratische Verständnis verändert haben. Nach 20 Jahren könnte es nun an der Zeit sein, dass Politik und Gesellschaft Facebook verändern und nicht mehr umgekehrt.

AUSGABE 126 (Wiederholt sich die Geschichte?)
Richard David Precht räumt gerade seine Kemenate auf. Dabei fällt ihm das Buch „Der Untergang des Abendlandes“ (1918) von Oswald Spengler in die Hände. Der Titel wird heute häufiger als Redewendung verwendet. Zurecht? Oswald Spengler lehnte die Demokratie ab, sein Denken war rechtsautoritärer. Allerdings scheint seine Gedankenwelt dieser Tage erschreckend populär zu sein. Warum ist das so, fragen sich Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Wiederholt sich die Geschichte, leben wir in Weimarer Verhältnissen? Beide sprechen auch über das Buch „Höhenrausch“, dessen Autor Harald Jähner und beleuchten Parallelen sowie Unterschiede zwischen der Weimarer Epoche und unserer Gegenwart.

AUSGABE 125 (Debatte oder Ausgrenzung - was hält eine Freundschaft aus)
Das Land steht auf: Viele Tausende demonstrieren gegen Rechtsextremismus. Aber wie geht es nach den Protesten weiter? Wie begegnen wir extremen Haltungen in der Nachbarschaft, im Kollegium und im Freundeskreis? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und fragen sich, ob wir die Debatte suchen oder den Kontakt beenden sollten. Anlass dafür ist ein Besuch von Sarah Wagenknecht in der ZDF-Sendung von Markus Lanz, in der Wagenknecht erzählte, dass sie den Düsseldorfer Zahnarzt Gernot Mörig einmal zum Abendessen traf. Jenem Gernot Mörig, der zu dem besagten Potsdamer Treffen im November einlud. Wagenknecht sagt, sie wusste nichts von Gernot Mörigs völkischer Gesinnung. Kann man ihr dann ein solches Treffen vorhalten?

AUSGABE 124 (Kann ein AfD-Verbotsverfahren die Lösung sein?)
Bei einem Treffen in Potsdam diskutierten unter anderem AfD-Politiker mit Vertretern der rechtsextremen Identitären Bewegung über Pläne zur „Remigration“. Seitdem nimmt die Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren wieder Fahrt auf. Hilft so ein Verbotsverfahren eventuell der AfD? Was soll „Remigration“ genau sein und wer soll nach diesen verfassungswidrigen Ideen das Land verlassen müssen? Markus Lanz und Richard David Precht diskutieren darüber und fragen sich, welche gesellschaftlichen Probleme hinter dem AfD-Wählervotum stecken. Dabei blicken die beiden auch in die USA und nach Italien, wo es parallele gesellschaftliche Entwicklungen gibt.

AUSGABE 123 (Protest der Bauern)
Diese Woche hat sich viel Wut auf der Straße entladen: Die Traktoren rollen, seit klar ist, dass die Sparmaßnahmen der Regierung auch die Landwirtschaft treffen werden. Worum geht es den aufgebrachten Bäuerinnen und Bauern überhaupt, wenn einige Maßnahmen von der Regierung längst wieder einkassiert wurden? Stammen wirklich 40 % der Einkommen der landwirtschaftlichen Betriebe aus Subventionen? Welche Rolle spielt die Politik der EU in diesem Konflikt? Darüber sprechen in dieser Folge Markus Lanz und Richard David Precht und kommen richtig in Rage bei der Frage, ob Wölfe geschützt oder geschossen werden sollten.

AUSGABE 122 (Heiterkeit)
Markus Lanz und Richard David Precht starten optimistisch in das neue Jahr: mit dem Thema Heiterkeit. Die Sehnsucht danach scheint in diesen Tagen Konjunktur zu haben. Warum ist das so? Vermissen wir die Heiterkeit, gerade weil sie so wenig vorhanden ist? Lanz und Precht besprechen, was dieses Gefühl ausmacht und warum wir uns mehr darum bemühen sollten. Aber passt das Thema Heiterkeit in diese Zeit der Krisen und Kriege? Unbedingt. „Seines Todes ist man gewiss: warum wollte man nicht heiter sein?“ So sprach der Philosoph Friedrich Nietzsche, der zwar weniger für seine Heitersein aber umso mehr für seine tiefgründigen Gedanken berühmt geworden ist.

AUSGABE 121 (Jahresrückblick)
Markus Lanz und Richard David Precht blicken in dieser Folge auf das Jahr 2023 zurück. Aber wie spricht man über ein Jahr, in dem „Krisenmodus“ das Wort des Jahres ist? Beide besprechen Ereignisse, die etwas abseits lagen oder einfach von der Aktualität überlagert wurden. Kleine Perlen, wie die des Ingenieurs Martin Cooper, der vor 50 Jahren als erster Mensch mit einem Handy telefonierte. Lanz und Precht sprechen außerdem über vier Geschwister, die 40 Tage allein im Urwald überlebten und über Geoffrey Holt, einem Hausmeister aus dem US-Bundesstaat New Hampshire, der mit einem Geheimnis lebte.

AUSGABE 120 (Schenken)
Schenken ist der soziale Kit der Gesellschaft, sagt der Soziologe Georg Simmel. In dieser Folge erinnern sich Markus Lanz und Richard David Precht an die schönsten Weihnachtsgeschenke ihrer Kindheit. Beide sprechen über die Geschichte des Schenkens. So verboten die Puritaner das Weihnachtsfest in Großbritannien, weil es ihnen sündhaft vorkam. Dieses Festverbot löste soziale Unruhen aus und es kam zu illegalen Weihnachtsfeiern. Es gibt sehr gute Gründe, den Puritanern nicht zu folgen: Frohe Weihnacht!

AUSGABE 119 (Perspektivwechsel)
Wie sehen die Menschen weltweit auf die Gegenwart? Wie ist die Perspektive des sogenannten Globalen Südens auf die aktuelle Weltlage? Diesen Fragen gehen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge nach. Die bestehende Weltordnung hat „sein Verfallsdatum erreicht", meint der UN-Botschafter Kenias Martin Kimani. Zumindest lässt sich sagen, dass die westlichen Demokratien gerade unter enormen Druck stehen. Der Politologen Ivan Krastev geht davon aus, dass wir künftig eine „a la carte“-Politik“ erleben. Er meint damit, dass sich Allianzen immer wieder neu finden. Sollte sich die deutsche Außenpolitik dann mehr von ihren Interessen als von ihren Werten leiten lassen? Markus Lanz und Richard David Precht suchen nach Antworten auf diese schwierigen Fragen.

AUSGABE 118 (Klimakonferenz)
Auf der Weltklimakonferenz in Dubai wird nichts weniger verhandelt, als die Zukunft unseres Planeten. Das ist der Ausgangspunkt für Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge, um dann gemeinsam zu überlegen, wie Menschen vor 100 Jahren in die Zukunft blickten. Richard David Precht berichtet, wie die Philosophie mit dem Veränderungsdruck der Vergangenheit umging, von Martin Heidegger bis Georg Lukács, der meinte: „Wir leben in einer transzendentalen Obdachlosigkeit.“ Ein Satz, der bis heute aktuell ist. Zum Schluss verrät Precht, ob er eher optimistisch oder pessimistisch in die Zukunft blickt.

AUSGABE 117 (Migration)
In dieser Folge sprechen Markus Lanz und Richard David Precht über Migration. Die beiden schauen auf ein aktuelles gesellschaftliches Dilemma: Auf der einen Seite sind die Aufnahmeeinrichtungen in den Kommunen überfüllt und auf der anderen Seite werden in fast allen Branchen dringend Fachkräfte gesucht. Dazu kommt der demografische Faktor, in den meisten Industrienationen sinken die Bevölkerungszahlen. Markus Lanz und Richard David Precht gehen der schwierigen Frage nach, wie Migration sinnvoll geregelt werden könnte. Was hilft, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden und gleichzeitig die Kommunen zu entlasten?

AUSGABE 116 (Begegnungen mit russischen Kriegsgefangenen)
Markus Lanz war noch mal in der Ukraine und sprach dort mit russischen Kriegsgefangenen. Die Männer, die erkennbar schwer vom Krieg gezeichnet waren, lassen ihn gedanklich nicht los. Gemeinsam mit Richard David Precht überlegt er, warum ganz gewöhnliche Menschen im Krieg grauenhafte Taten begehen. Warum ist die Firnis der Zivilisation so dünn? Liegt das an ideologischer Verblendung oder am Gruppenzwang? Der Sozialpsychologe Solomon Asch hat dazu 1951 ein Experiment gemacht und was dabei rausgekommen ist, darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge.

AUSGABE 115 (Sieben Todsünden Teil 2)
Markus Lanz und Richard David Precht haben in der Folge 107 versprochen, über das Thema Todsünden bei Gelegenheit weiter zu sprechen. In dieser Folge ist es nun soweit, die beiden widmen sich den bisher unbesprochenen Sünden der Trägheit, der Wollust, der Völlerei und des Zorns. Ist die Gesellschaft träger geworden, seit sich die Wohlstandsversprechen der Nachkriegszeit erfüllt haben? Warum ist die Wollust heute noch eine Todsünde und wie ist sie es überhaupt mal geworden? Und was fällt Markus Lanz und Richard David Precht zur Völlerei ein? Die Antwort darauf wird einige überraschen.

AUSGABE 114 (Warum sich die Welt gerade so instabil anfühlt)
„Die Welt fühlt sich so instabil und gefährlich an wie schon lange nicht mehr", so begann Barack Obama vor wenigen Tagen eine Rede. Auf dieser Grundlage schauen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge auf die Außenpolitik und ziehen historische Parallelen. Wer erinnert sich noch an Stanislaw Petrow, der 1983 einen Atomkrieg verhinderte? Von der Geschichte zurück zur Gegenwart: Könnte es ein sinnvolles Ziel der Außenpolitik sein, den Blick mehr darauf zu lenken, was uns Menschen auf der Welt verbindet und nicht was uns trennt? Der Wunsch danach, dass der Planet bewohnbar bleibt?

AUSGABE 113 (Rückschritt)
Der Zeitgeist bahnt sich seinen Weg und macht auch vor dem kleinen Dorf in Gallien nicht halt. Im neuen Heft von Asterix und Obelix werden alte Gewohnheiten auf den Kopf gestellt, sogar Wildschweinbraten ist verpönt. So wie den Galliern im Comic geht es uns auch als Gesellschaft. Manchen ist das Tempo der Veränderung zu hoch. Wie reagieren sie auf den Veränderungsdruck und was bedeutet das für die Gesellschaft? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Precht meint: „Rückschritt kommt, wenn der Fortschritt zu schnell geht.“ Aber der Rückschritt ist nicht das, was wir heute brauchen.

AUSGABE 112 (Bündnis Sahra Wagenknecht)
Jetzt hat sie es tatsächlich getan: Sahra Wagenknecht ist aus der Linkspartei ausgetreten und gründet im nächsten Jahr eine neue Partei. Markus Lanz und Richard David Precht sprechen in dieser Folge über das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW). Was ist von dieser Partei-Neugründung zu halten? Ist sie vergleichbar mit der Gründung der Grünen? Ist sie „rechts“ oder „links“? Für Richard David Precht ist die Gründung von BSW ein letztes Symbol dafür, dass das Links-Rechts-Schema als Orientierungshilfe in der heutige Parteienlandschaft ausgedient hat. Markus Lanz sieht in der Migrationspolitik eine zentrale Ursache für die Neugründung.

AUSGABE 111 (Reaktion auf öffentliche Kritik)
In diesem Podcast gehen Markus Lanz und Richard David Precht auf die Kritik ein, die es nach der letzten Folgen gegeben hat. Richard David Precht betont, dass der von ihm gesagte und zu recht viel kritisierte Satz sachlich falsch ist und er möchte sich bei allen Menschen, deren Gefühle er damit verletzt hat, entschuldigen. Markus Lanz und Richard David Precht möchten betonen, dass in Zeiten wie diesen, für Zweideutigkeiten gerade kein Raum ist.

AUSGABE 110 (über Israel und den Gazastreifen)
*** Anmerkung der Redaktion: In der ersten Fassung dieses Podcasts hatte Richard David Precht eine falsche Aussage getroffen, die antisemitische Klischees reproduzierte. Die Passage wurde aus dem Podcast entfernt. Richard David Precht entschuldigt sich für diese Aussage in der nachfolgenden Ausgabe 111 von „Lanz & Precht“: https://www.youtube.com/watch?v=LBbPkQrHNGY bzw. https://open.spotify.com/episode/6QOrHQIITkl41RIHSUm82z *** Seit letzten Samstag befindet sich Israel im Krieg. Innerhalb weniger Stunden feuerte die Hamas tausende Raketen, überfiel mit großer Brutalität die israelische Zivilbevölkerung. Seitdem erschüttert ein Beben den gesamten Nahen-Osten. Markus Lanz hat Israel und den Gazastreifen häufig für Reportagen bereist. In dieser Folge erzählt Markus Lanz Richard David Precht von seinen Eindrücken. Gemeinsam machen sie sich Gedanken darüber, wie der Konflikt so eskalieren konnte und was dem Nahen-Osten noch schreckliches bevorstehen könnte.

AUSGABE 109 (Nachbetrachtung zur Ukraine)
Markus Lanz ist von seiner Ukraine-Drehreise zurück. Seine App, die ihn vor Luftangriffen warnt, ist noch aktiv und erinnert ihn so an das, was er dort gesehen und gehört hat. In dieser Folge berichtet Markus Lanz Richard David Precht von einem ukrainischen Bauern, der nur am Leben blieb, weil russische Soldaten die Milch seiner Kuh brauchten. In einen anderen von Bomben zerstörten Hof kehrte nur noch der Hofhund zurück. Wo ist die Familie, die dort mal lebte? Markus Lanz resümiert: „In diesem Krieg kämpfen arme Leute gegen arme Leute.“ Und Richard David Precht fragt sich abschließend: „Wie kann eine Zukunft aussehen, in der dieser ganze Hass verschwindet?“

AUSGABE 108 (Bericht aus der Ukraine)
Markus Lanz ist auf Reportagereise in Kiew. Er beschreibt Richard David Precht, wie der Kriegsalltag die Menschen in der Ukraine prägt. Markus Lanz und sein Team treffen auf eine traumatisierte Gesellschaft. Ein junger Mann aus Butscha etwa sagt ihm: „Ich werde nie vergessen, ich werde nie vergeben.“ Nach diesen bewegenden Schilderungen lautet Prechts Resümee: Jeder Tag im Krieg ist ein weiterer verlorener Tag.

AUSGABE 107 (Sieben Todsünden)
Die „Sieben Todsünden“, das klingt nach mittelalterlicher Welt, nach Klöstern, Mönchen und Chorälen. Aber nur im ersten Moment. Markus Lanz und Richard David Precht sprechen in dieser Folge über die Sünden Neid, Hochmut und Trägheit. Wieviel Neid steckt in der Gesellschaft? Was heißt Hochmut? Wie träge sind wir? Besonders spannend sind die Antworten, nach dem persönlichen Sündenregister. Wie neidisch schätzen sich Markus Lanz und Richard David Precht selbst ein?

AUSGABE 106 (Was ist Intelligenz?)
Kraken haben drei Gehirne, ihre Intelligenz macht sie zu den „Menschen der Meere“. Aber ist es sinnvoll das Denken der Tiere so zu vermenschlichen? Markus Lanz und Richard David Precht gehen in dieser Folge dem Begriff der Intelligenz nach. Dabei spricht Markus Lanz über das aktuelle Buch des britischen Autors James Bridle „Die unfassbare Vielfalt des Seins – Jenseits menschlicher Intelligenz“, der die Frage aufwirft, ob man Verhalten intelligent nennen kann, das den Planeten und die Menschheit zu vernichten droht? Was ist überhaupt intelligent? Wenn man ganze Telefonbücher auswendig kennt? „Kein intelligenter Mensch würde so etwas tun“, meint Richard David Precht und zitiert: „Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man tun soll.“

AUSGABE 105 (Aiwanger: über Schuld und Sühne)
Häufig ist der Umgang mit einer Affäre fataler, als die Affäre selbst. Trifft das auch bei Hubert Aiwanger zu? Die Vorwürfe rund um das Flugblatt in seinem Ranzen sind 35 Jahre her. Es gibt niemanden, der den Inhalt nicht zutiefst geschmacklos findet. Aber rechtfertigen diese Schüler-Verfehlungen heute einen Rücktritt? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und gehen der Frage nach, ob durch diese Debatte nicht ein gesellschaftlicher Konsens zerbrochen ist. Hubert Aiwanger zeigt wenig Reue, sein Umgang mit den Vorwürfen ist vermutlich der entscheidende Grund für die anhaltende Debatte.

AUSGABE 104 (Generationenkonflikte)
„Echt, jetzt – Boomer?“ Werden dazu Augen gerollt, dann liegt eine Generationendebatte in der Luft. Markus Lanz und Richard David Precht sprechen in dieser Folge darüber, was sie über „Boomer“ und die „Generation Z“ denken und fragen sich, was eine Generation genau ausmacht? Wie relevant sind Zuschreibungen einer Altersgruppe? Nur eine Marketingidee? Fakt ist: Nicht nur in Deutschland, auch in Italien, Japan oder Südkorea sinken die Bevölkerungszahlen. Mit welchen gesellschaftlichen Folgen? Lanz und Precht blicken außerdem in die USA, wo sich im nächsten Wahlkampf mit Joe Biden (80) und Donald Trump (77) fortgeschrittene Best-Ager gegenüber stehen könnten. Für junge Amerikaner ein Grund mit den Augen zu rollen? Lanz und Precht wünschen sich einen Generationenvertrag, einen vertrauensvollen Dialog, denn die Themen unserer Zeit werden wir nur gemeinsam lösen.

AUSGABE 103 (Oppenheimer: Die Grenzen der Wissenschaft)
Was moderne Waffen anrichten, zeigt der Krieg in der Ukraine auf besonders grausame Weise. KI kommt in Waffensystemen beider Kriegsparteien zum Einsatz. Befindet sich die Menschheit damit nicht in der gleichen Logik, wie bei der Entwicklung der Atomwaffe? Markus Lanz und Richard David Precht beschäftigen sich in dieser Folge mit dem Krieg gegen die Ukraine und sie sprechen dabei über den aktuellen Film „Oppenheimer“. Der Physiker Robert Oppenheimer glaubte, dass wenn die Atomwaffe einmal eingesetzt worden sei, die Abschreckung so groß wäre, dass es keine Kriege mehr gäbe. Leider irrte er sich. Lanz und Precht fragen sich, was Forschung darf und wo ihre Grenzen sein sollten? Hilft uns heute ein Moratorium für die KI?

AUSGABE 102 (Evolution)
Was macht die Attraktivität des Menschen aus? Was bedeutete sexuelle Selektion? Auf jeden Fall, so erklärt Richard David Precht in dieser Folge, verblödet zu viel Testosteron den Primaten. Weil es über die Artendiversität viel zu erzählen gibt, setzen Richard David Precht und Markus Lanz ihr Gespräch einfach fort. Sie sprechen über den Evolutionsbiologen Edward Wilson und dessen These vom „Zeitalter der Einsamkeit“, in das die Menschheit kommen wird, wenn sich das Artensterben weiter fortsetzt. Schon heute gibt es auf der Erde deutlich mehr Nutzsäugetiere als Wildsäugetier. Die Natur wird immer weniger sichtbar, das Wissen um Natur und Tierarten nimmt ab. Wie soll so der Schutz der Umwelt gelingen?

AUSGABE 101 (Artendiversität)
In Australien wurde gerade ein Drache ohne Ohren wiederentdeckt. Es handelt sich dabei um eine Eidechsenart, die zuletzt 1969 gesichtet wurde. Gleichzeitig verliert die Welt jeden Tag 150 Tierarten. Wie wirkt sich das Verschwinden der Tiere auf den Menschen aus? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Noch wissen wir Menschen wenig über die Auswirkungen. Aber ist es überhaupt richtig, die Auswirkungen des Artensterbens nur als eine Art Kosten-Nutzenanalyse aus der Sicht des Menschen zu betrachten? Sollten wir Menschen nicht große Ehrfurcht vor der Natur im Ganzen haben, wie Richard David Precht fordert? Außerdem geht es um Charles Darwin und wie er mit der Evolutionstheorie den Blick auf die Welt bis heute prägt.

AUSGABE 100 (Utopien)
Wir leben in einer Zeit der drei globalen Revolutionen: Die Digitalisierung lässt die Gesellschaft neu würfeln, die Welt nimmt Kurs auf eine multipolare Ordnung und dazu kommt die Nachhaltigkeitsveränderung. Wir erleben "eine Diktatur der Gründe über die Ziele". Wo bleiben da die Utopien? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und dabei auch über den britischen Humanist Thomas Morus, der Anfang des 16. Jahrhunderts die Idee eines Lebens ohne Eigentum entwarf. Was für eine Utopie.

AUSGABE NEUNUNDNEUNZIG
Das Böse im Menschen: Die bekannte Forensikerin Nahlah Saimeh ist in dieser Folge zu Gast. Sie sagt: "Mörder sind Menschen, wie Sie und ich." Auf dieser Basis bespricht sie mit Markus Lanz und Richard David Precht die Frage, woher das Böse in der Welt kommt. Saimeh berichtet von ihren Erfahrungen bei der Begutachtung von schweren Gewalttätern. Anhand ihrer Fälle, erklärt sie, was sie meint, wenn sie sagt: "Für mich ist der Begriff des Bösen eine rein philosophische und religiöse Kategorie. Das Böse und das Gute speisen sich aus derselben menschlichen Quelle."

AUSGABE ACHTUNDNEUNZIG
Pioniergeist: Die Zahl der in Deutschland angemeldeten Patente geht zurück. Woran liegt das? Was hat das mit dem Pioniergeist zu tun, an dem es nach Ansicht des Astronauten Ulrich Walter heute fehlt. Markus Lanz und Richard David Precht erzählen sich in dieser Folge über ihre Lieblingspioniere. Gemeinsam sprechen sie über Pioniere wie Nikola Tesla, den Erfinder des Wechselstroms, den Mediziner Ignaz Semmelweis und den britischen Polarforscher Ernest Shackleton. Früher kamen Pioniere häufig aus hungrigen Gesellschaften, wie ist das heute?

AUSGABE SIEBENUNDNEUNZIG
"Über Geld spricht man nicht", aber warum ist das eigentlich so? Wie klingt der Sound des Geldautomaten, wenn die Karte einbehalten wird und mit welchem Gesichtsausdruck dreht man sich um und schaut auf die Schlange der Wartenden? Ein Gefühl, dass beide kennen. Richard David Precht erzählt Markus Lanz in dieser Folge, warum er bei seinem ersten Besuch bei „Wer wird Millionär“ schon in der erste Runde rausgeflogen ist. Berechtigte Kritik an zu viel Geld gibt es in Mengen, genauso wie an der falschen Verteilung. Aber Geld vergrößert auf der anderen Seite auch die Selbstbestimmtheit, das ist vielleicht sein größtes Privileg.