
#26: Hautkrebs – die dunkle Seite der Sonne
So schön ein Sommertag auch ist: Mit der Jahreszeit steigt auch das Risiko für Hautkrebs. Laut Prof. Kekulé ist Vorsorge zentral – vom Screening bis zur Sonnencreme. Doch es gibt auch neue Therapien, die hoffen lassen.
Kekulés Gesundheits-Kompass von MDR AKTUELL · Mitteldeutscher Rundfunk
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Show Notes
Der Sommer beginnt, die Sonne lockt. Viele freuen sich jetzt auf das Sonnenbaden, einige Mediziner dürften dabei auch sorgenvoll an Hautkrebs denken. Oft tun die Menschen zu wenig, um sich zu schützen. In dieser Folge sprechen Jan Kröger und der Mediziner Alexander Kekulé über Hautkrebs, Prävention und über neuartige Therapien.
Das Statistische Bundesamt hat jüngst Zahlen veröffentlicht: Im Jahr 2021 sind in Deutschland 4.100 Menschen an Hautkrebs gestorben. 2001 waren es noch 2.600 Menschen, die Zahl hat sich also um satte 55 Prozent erhöht. Wahrscheinlichste Erklärung laut Kekulé: Die Menschen gehen mehr in die Sonne und/oder schützen sich weniger. Er sagt, eine gesunde Gesichtsfarbe dank Sonne schade nicht. Aber auf das gezielte Bräunen in der Sonne, auf den sprichwörtlichen „Teutonengrill“, sollte man verzichten.
Im Podcast erklären wir, wie Hautkrebs entsteht. Wir unterscheiden zwischen hellem und dem gefürchteten schwarzen Hautkrebs. Es geht um die Rolle von UV-Strahlung, Melanin und der Hautfarbe. Außerdem werden die weit verbreitete falsche Anwendung von Sonnencreme und der Sinn von Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen in Deutschland besprochen. Kekulé erklärt darüber hinaus, welche Therapiemethoden es gegen Hautkrebs gibt und warum die neoadjuvante Immuntherapie mit teils „beeindruckenden“ Ergebnissen Hoffnung macht.
Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an [email protected]. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.