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Kassenzone | CEO Interviews

Kassenzone | CEO Interviews

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K#67 Möbel Online: Versand innerhalb 24h geht doch

Wenn man drei Tage bzw. drei Wochen warten muss, dann kann man auch zum Möbelhändler in der Nähe fahren. Im Kommentarfeed zum Beitrag ist dazu eine spannende Diskussion entstanden, ob so etwas im Möbelmarkt wirklich möglich ist. Genau zu dem Thema hat sich dann Christoph Jung (mycs.com) bei mir gemeldet, der mit massivkonzept.com (verkauft an FAB) sehr spannende Erfahrungen machen konnte und nun unter mycs.com (von mixen) einen Möbelhandel mit konfigurierbaren Produkten aufbaut, die alle innerhalb von 12-24h versendet werden können. Dazu zählen zu meiner Überraschung auch Sofas. Im Interview geht es um seine Erfahrungen bei massivkonzept, Retourenraten, Kundengewinnungswege und die Entwicklung im Möbelmarkt Online. http://www.kassenzone.de/2015/02/27/moebel-online-versand-innerhalb-24h-geht-doch-ein-gespraech-mit-mycs-de-gruender-christoph-jung/

Mar 22, 201522 min

K#66 Online-Apotheken || Chancen, Risiken und Aponeo.de

Als ich gestern auf dem Weg zum aponeo.de Gründer Konstantin Primbas war, um ein Interview zum Apothekenmarkt zu führen, bin ich bei meiner Recherche auf viele spannende Fragen gestoßen. Der Markt hat einige Besonderheiten und kann bisher nicht so ohne weiteres mit klassischen E-Commerce Strategien erobert werden. Bei meiner Analyse sind mir viele Analogien zum Brillenmarkt und zum Versicherungsmarkt aufgefallen. Der Markt für pharmazeutische Produkte ist extrem reglementiert.Viele dieser “historischen” Regeln dienten irgendwann einmal den Kunden. Heute verhindern diese Regel oft innovative Geschäftsmodelle mit hohem Kundennutzen.Dem Berufsstand der Apotheker geht es seit 2004 zunehmend schlechter. http://www.kassenzone.de/2015/02/18/online-apotheken-chancen-risiken-und-aponeo-de/

Mar 22, 201519 min

K#65 Wie funktioniert eigentlich lesara.de? Interview mit Roman Kirsch

Gestern hatte ich die Möglichkeit den Gründer und Geschäftsführer von lesara.de, Roman Kirsch, auf dem etailment Summit zu interviewen. Der Interviewzeitpunkt fällt nur rein zufällig mit einer großen Finanzierungsrunde zusammen, die Lesara gestern bestätigt hat. Mangrove Capital Partners und einige weitere Investoren geben dem Unternehmen 5 Mio. Euro. Lesara ist laut Eigendarstellung der erste reine Online-Premium-Discounter in Europa und wirft mit dem Geschäftsmodell auf den ersten Blick viele Fragen auf. Insbesondere nach dem Desaster mit dem Shoppingclub Geschäftsmodell in Europa läuten bei mir alle Alarmglocken, wenn ich die Worte „Deal“, „Schnäppchen“ oder „Discount“ bei der Beschreibung eines Onlinemodells höre. Jochen Krisch hat das Modell beim Start mit dem US Unternehmen nomorerack.com verglichen, die es mit einem Umsatz von 350 Mio. $ 2013 in Top 100 Internet Retailer Liste geschafft haben. Nomorerack arbeitet aber mit einigen starken Marken zur Kundenakquise, analog zum Shoppingclubansatz, auf die Roman komplett verzichtet. Im Interview erklärt er auch warum. http://www.kassenzone.de/2014/10/09/wie-funktioniert-eigentlich-lesara-de-interview-mit-roman-kirsch/

Feb 14, 201522 min

K#64 Zur Zukunft des stationären Buchhandels

Während des eTailment Summit in der letzten Woche, konnte ich mir Christian Riethmüller, den Geschäftsführer der Osianderschen Buchhandlung, für ein Interview schnappen. Während sein Onkel Heinrich Riethmüller als Vorsteher des Börsenvereins bei der Frankfurter Buchmesse wahrscheinlich wieder die alte Leier vom unverzichtbaren stationären Buchhandel gespielt hat, waren die Aussagen von Christian umso erfrischender. Osiander war bereits vor einem Jahr in einem spannenden Interview in der brandeins vertreten, in dem er hinterfragt wurde wie es das Unternehmen schafft gegen den Trend zu wachsen. http://www.kassenzone.de/2014/10/13/zur-zukunft-des-stationaeren-buchhandels-interview-mit-osiander-geschaeftsfuehrer-christian-riethmueller/

Feb 14, 201523 min

K#63 Shopify vs. Volusion vs….. Interview mit epages Gründer Wilfried Beeck

Shoplösungen für Kleinunternehmer sind zur Zeit sehr angesagt. In den USA/Kanada bereitet Shopify einen Börsengang vor, der ca. 100 Mio. $ bei über einer Mrd. $ Bewertung einbringen soll. Mit 120.000 aktiven Shops und 5 Mrd. $ Außenumsatz seit 2006 spielt Shopify in einer Liga mit Volusion (17 Mrd. $ Außenumsatz kumuliert, 40.000 Shops) und Bigcommerce (5 Mrd. $ Außenumsatz kumuliert, 60.000 Shops). Im Schnitt dürften alle genannten Lösungen aktuell zwischen 1-4 Mrd. $ Umsatz pro Jahr Außenumsatz aufweisen. Muss Shopware in Deutschland nun Angst haben? Nein, Shopware, Magento & Co. sind Lösungen die sich (in der Regel) an professionelle Händler richten, mit entsprechenden E-Commerce Umsätzen und Know How. Den Zusammenhang habe ich in meinem Artikel “Shopsysteme 2014” ausführlich erklärt. Viel spannender ist in Deutschland der Vergleich mit epages aus Hamburg, die mit 120.000 aktiven Shops mit großem Abstand der europäische Marktführer in diesem Segment sind. http://www.kassenzone.de/2015/01/17/shopify-vs-volusion-vs-interview-mit-epages-gruender-wilfried-beeck/

Feb 7, 201525 min

K#62 vintageliebe – erste Schritte als Schmuckherstellerin

Im folgenden Interview spricht Kathrin Clausen, Gründerin des Schmucklabels Vintageliebe, über ihre Erfahrungen beim Aufbau einer Schmuckmarke, dem Handel über Dawanda vs. dem eigenen Shop, Kundengewinnungsstrategien und natürlich wie es im E-Commerce für sie in Zukunft weitergeht. Kathrin hat bei mir vor ca. drei Jahren ein Praktikum gemacht und seitdem ihr Wissen über E-Commerce Mechanismen ständig ausgebaut, so dass sie heute auf dem Weg der Unabhängigkeit mit einer eigenen Schmuckmarke ist. Seit ca. zwei Jahren stellt sie den Schmuck selber her, vermarktet ihn direkt und verkauft ihn an Boutiquen. http://www.kassenzone.de/2015/01/31/vintageliebe-erste-schritte-als-schmuckherstellerin/

Feb 7, 201517 min

K#61 E-Commerce und Verbundgruppen, Interview mit aetka Vorstand Uwe Bauer

Im Mai 2014 hat der aetka Vorstand Uwe Bauer bei locationinsider.de ein paar sehr spannende Sachen zum Thema Verbundgruppen und E-Commerce erzählt. Laut Eigenbeschreibung ist “aetka die größte deutsche Kooperation im Telekommunikationsfachhandel und eine Handelsmarke. Mehr als 2.000 unabhängige und selbständige Telekommunikationsfachgeschäfte, Handyshops und Systemhäuser bundesweit gehören zur Verbundgruppe aetka.” Auf den ersten Blick ist das ein Geschäftsmodell, das aus E-Commerce Perspektive durchaus unter Druck stehen dürfte. http://www.kassenzone.de/2015/01/21/e-commerce-und-verbundgruppen-interview-mit-aetka-vorstand-uwe-bauer/

Feb 7, 201525 min

K#60 Warum Konzerninkubatoren oft scheitern #CS183B

In Stanford wird gerade ein vielbeachteter Kurs zum Thema „How to Start a Startup“ angeboten. Sam Altmann, der Geschäftsführer des wohl weltweit führenden Firmeninkubators YCombinator hat die 1. Liga der Silicon Valley Firmengründer davon überzeugt im Rahmen seiner Vorlesungsreihe ihre Gründungserfahrungen zu teilen. Alle Vorlesungen sind frei auf Youtube verfügbar und in der Gründerszene werden wöchentlich die neusten Erkenntnisse dazu gesammelt. Wer am Wochenende noch nichts vorhat, kann sich die ersten acht 45min Vorlesungen anschauen. Ich habe die Qualität vollkommen unterschätzt. Statt belanglosem Startup blabla werden in der Tat die wichtigsten Startuplearnings von YCombinator offengelegt und auch diskutiert. Bei 700 gestarteten Firmen ist die Datenbasis für so einen Kurs natürlich ideal. Ich will hier auch gar nicht die einzelnen Kurse zusammenfassen, sondern nur auf einen spannenden Zusammenhang hinweisen, den Sam Altman in seiner ersten Vorlesung aufgezeigt hat und der meinen Artikel zur Pro7Sat1 Inkubationstätigkeit sehr gut ergänzt. http://www.kassenzone.de/2014/10/31/warum-konzerninkubatoren-oft-scheitern-cs183b/

Jan 18, 20155 min

K#59 Versicherungen & Internet: Quo Vadis Allianz, Axa, HUK & HDI

Seit jeher interessiere ich mich für alle Branchen und Geschäftsmodelle, deren Entwicklung in Zukunft stark durch das Internet beeinflusst wird. Mein letzter „aufklärender“ Beitrag ist schon etwas älter und sollte ein wenig Licht ins Dunkel der Optikerbranche bringen. Tenor: Fielmann gewinnt das Spiel wohl langfristig. Ich hatte in den letzten Monaten einige interessante Kontakte in die Versicherungsbranche, die seit Jahren verschiedene Versuche unternommen hat, den internet-ökonomischen Effekten aus dem Geschäft zu entgehen oder diese in bestimmten Fällen zu forcieren. Ein oberflächlicher Blick auf diese Branche würde aus E-Commerce-Sicht zu einer Aussage á la „In Zukunft werden alle Versicherungen online & direkt verkauft“ führen. Das klingt auch erst einmal ganz einleuchtend, da durch Direktvertrieb im Internet die Wertschöpfungskette deutlich effizienter gestaltet werden kann und damit auch die Konsumententarife attraktiver würden. Es gibt allerdings gute Gründe, warum das heute noch nicht der Fall ist und warum das auch in Zukunft nicht der Fall sein wird. http://www.kassenzone.de/2014/10/22/versicherungen-internet-quo-vadis-allianz-axa-huk-hdi/

Jan 18, 201516 min

K#58 Gefangenendilemma & Amazon

In den letzten Tagen hatte ich verschiedene Gesprächsrunden mit großen Herstellern und Händlern, in denen es um die Veränderung der Handelslandschaft ging und um die Herausforderungen durch Amazon. Im meinem Artikel “Hersteller und Amazon” habe ich aufgezeigt, in welche Richtung sich Amazon momentan gegenüber den Markenherstellern bewegt. Die Diskussion zum Artikel hat noch mal ein paar Punkte verdeutlicht. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört sicherlich, dass die beschriebenen Verhaltensweisen erst der Anfang sind und es ohne Zweifel im Interesse von Amazon sein wird die eigene Rendite zu steigern. Wenn das heißt, dass eigene Produkte bzw. Produkte mit besseren Margen in der Produktübersicht über andere “Marken” Produkte gestellt werden, dann wird Amazon das tun. Zudem steigt bei fast allen befragten Herstellern der Umsatzanteil über Amazon erheblich. Die 2-8% Umsatzanteil heute werden innerhalb von 2-3 Jahren locker an die 15-30% reichen. Kein Hersteller kann schlüssig erklären, warum Amazon innerhalb seiner Sortimentes keine Eigenmarken entwickeln sollte, solange Aufwand und Ertrag in einem sinnvollen Verhältsnis stehen. http://www.kassenzone.de/2014/11/29/gefangenendilemma/

Jan 18, 201510 min

K#57 Hersteller und Amazon

Eine für mich sehr wichtige Erkenntnis in 2014 ist, dass in der Amazon Economy sogar die meisten Hersteller in eine schwierige Situation gelangen können. Das ist alles andere als intuitiv verständlich. Im Kassenzone Duktus wird es schwer für alle Zwischenhändler und ohnehin schwierig für alle Onlinehändler, die mit Amazon konkurrieren, aber bei einem Hersteller mit wahrnehmbarer Marke und halbwegs innovativen Produkten würde man eine starke Position vermuten. Wer auch sonst sollte in einer zunehmend wettbewerbsintensiveren Handelswelt gewinnen? Und einen Gewinner muss es doch geben, oder? http://www.kassenzone.de/2014/11/16/hersteller-und-amazon/

Jan 18, 201510 min

K#56 Möbelmarkt, Intermediäre und Moebel.de

Vor ein paar Wochen habe ich noch über die Ergebnisse der digitalen Aktivitäten von ProSiebenSat1 geschrieben, und schon in dieser Woche war moebel.de Gründer und Vorstand Arne Stock mit auf unserer kleinen & exklusiven K5 Cruise, um mir ein paar Fragen Geschäftsmodell zu beantworten. Moebel.de ist als klassischer Intermediär gestartet und versucht nun u.a. über die Medienkooperation mit P7S1 seine Marke stärker in den Vordergrund zu stellen. Das ist auch notwendig, wenn man verfolgt unter welchem Druck sich alle Geschäftsmodelle befinden die von Googles Traffic abhängig sind. Sehr lesenswert dazu ist noch immer der „Google Monopoly“ Beitrag von Philipp Klöckner. Die große Chance für moebel.de liegt aus meiner Sicht, neben dem Aufbau einer Marke, in der Vertikalisierung des Geschäftsmodells. http://www.kassenzone.de/2014/11/21/moebelmarkt-intermediaere-und-moebel-de/

Jan 18, 201518 min

K#55 Der Traum von der Startupfabrik

2012 war das Jahr der Inkubatorengründungen in Deutschland. Wochenweise haben sich neue Teams gefunden, um analog zu Rocket Internet eine “Startupfabrik” zu gründen. Die Voraussetzungen dafür schienen einfach: Ein Team mit Online-Know-How (meistens Marketing), ein großes Netzwerk, etwas Geld, Zeit und ein paar Ideen. Die meisten der “damals” gestarteten Inkubatoren sind heute nicht mehr aktiv, bzw. haben ihr Geschäftsmodell verändert. Insbesondere die kleineren Inkubatoren sind recht schnell am Aufbau skalierbarer Strukturen gescheitert und mussten einsehen, dass die Flopquote bei Neugründungen doch deutlich höher ist als die oft kolportierten 90%. Um einen Inkubator zu betreiben, braucht es extrem gute Mitarbeiter, viel Geld, ausreichend Zeit und dann noch eine Portion Glück. Man muss in der Lage sein über die zentral zur Verfügung gestellten Funktionen (z.B. Finanzen & Onlinemarketing) die Gründungen am freien Markt zu überholen. Das ist alles andere als einfach, weil man in Inkubatoren wenig Möglichkeiten hat eine ähnliche Dynamik zu erzeugen wie in eigenständigen Gründerteams. Ja, auch Inkubatoren haben ein gewisses Maß an Legacy. http://www.kassenzone.de/2014/12/18/der-traum-von-der-startupfabrik/

Jan 9, 201520 min

K#54 Ein Euro Invest für einen Euro Zielumsatz

Mein erster Artikel in 2014 hatte den Titel “The Amazon Economy – gnadenlos effizient”. Darin ging es um den gnadenlosen Wettbewerb im Onlinehandel und der Erkenntnis, dass nur die besten gewinnen können. Aufgrund der Skaleneffekte werden die “Besten” mit der Bereitschaft zu investieren auch immer besser, so dass mögliche Wettbewerber den Anschluss gar nicht mehr schaffen. Amazon ist gerade in so einer Führungsposition und macht noch nicht wirklich den Anschein langsamer werden zu wollen. Das bestehende Gefangenendilemma für Hersteller bestätigt das nur. Im Grunde genommen hilft da für alle Beteiligten nur genau zu überlegen mit welcher Strategie man den Markt erobern kann und will. In einem der letzten Artikel 2014 gehe ich nun auf ein weiteres Dilemma ein. Es ist scheinbar kaum noch möglich zu vernüftigen Kosten große E-Commerce Modelle aufzubauen. Was bedeutet vernünftig? http://www.kassenzone.de/2014/12/13/ein-euro-invest-fuer-einen-euro-zielumsatz/

Jan 9, 20159 min

K#53 Letzte Ausfahrt Click & Collect

Das Jahr 2014 ist fast vorbei und es ist Zeit für einen kleinen Blick zurück. Für Kassenzone.de war das Jahr sehr erfreulich. Fast 300.000 Besucher haben die Beiträge auf dem Blog gelesen und es gab noch mehr Abrufe per Mail, RSS und mittlerweile auch im Podcast. Fast 100% Wachstum im Vergleich zu 2013 und dank der vielen neuen Erfahrungen mit Spryker, gehen mir die Themen 2015 sicherlich nicht aus. Am meisten freue ich mich im nächsten Jahr darauf noch operativer aktiv zu werden. Treue Leser von Kassenzone müssten schon fast den Eindruck bekommen haben, dass ich vorrangig in einem Elfenbeinturm aktiv bin und mich zunehmend von den operativen Herausforderungen entferne. Dem ist nicht so. Ich versuche nur, meine Eindrücke aus dem Tagesgeschäft zu abstrahieren und Muster zu erkennen – wie beim “Gefangenendilemma” von Amazon. Es wird zunehmend schwieriger, klare Lösungswege zu benennen und es ist (für mich) mühselig, über “Rettungsmaßnahmen” für den stationären Handel zu diskutieren. Da reden “Experten” von Omnichannelstrategien, die sich dutzendfach als fehlerhaft erwiesen haben. Es gibt aber leider niemanden, der wirklich sagen kann was morgen funktioniert. E-Commerce Experte zu sein ist schon fast ein Widerspruch in sich. Dazu passt der hervorragende Artikel von Paul Graham “How to be an Expert in a changing world.” http://www.kassenzone.de/2014/12/30/letzte-ausfahrt-click-collect/

Jan 9, 201510 min

K#52 E-Commerce: Jeder macht mit, aber kaum einer verdient Geld

Ich habe mir durchaus überlegt, ob diese reißerische Überschrift angemessen ist, wo es doch mit eBay, ASOS, dress-for-less & Co. so viele erfolgreiche Beispiele für profitable und wachstumsstarke E-Commerce Player gibt. Aber aus meiner Sicht sind das in Summe nur ein paar Ausreißer in einem Meer voller halbgarer E-Commerce Modelle – ein klassischer Fall vom Gesetz der großen Zahlen. Mehr E-Commerce Modelle = mehr Erfolgsfälle. http://www.kassenzone.de/2014/08/27/e-commerce-jeder-macht-mit-aber-kaum-einer-verdient-geld/

Oct 4, 20147 min

K#51 Elektronik verkaufen „gestern, heute und morgen“ – Ansichten eines stationären Fachhändlers

Nach den Interviews mit dem Kieler Schuhhändler Claus Heinrich und dem Intersporthändler Knud Hansen habe ich beschlossen alle spannenden stationären Händler aus meiner Nachbarschaft mit Kassenzone.de Interviewanfragen zu beglücken. Ein paar der Händler haben bereits positiv geantwortet und in der heutigen Ausgabe erzählt das Fachhandels-Urgestein Dietrich Merschmann aus Kiel was er mit seiner Firma Omnicron in den letzten 20 Jahren erlebt hat und wie er auf die Veränderungen des Marktes reagiert hat. http://www.kassenzone.de/2014/08/21/elektronik-verkaufen-gestern-heute-und-morgen-ansichten-eines-stationaeren-fachhaendlers/

Oct 4, 201418 min

K#50 Knut geht baden – Handel aus Sicht der Hersteller

Eigentlich sollte dieses Whitepaper schon im April erscheinen, aber diverse Korrekturschleifen haben die Veröffentlichung des Papers zum Thema Handel & Hersteller erst jetzt möglich gemacht. Unter dem Titel “Knut geht baden” habe ich zusammen mit Nils Seebach auf 80 Seiten die aktuellen Handelsoptionen aus Sicht von Herstellern zusammengefasst. Die Fragen die wir beantworten sind stark angelehnt an die Themen mit denen wir täglich in diversen Projekten zu tun haben. http://www.kassenzone.de/2014/08/15/knut-geht-baden-handel-aus-sicht-der-hersteller/

Oct 4, 20143 min

K#49 Meh.com: Super emphatisch, oder nur blöd?

Vor ein paar Wochen habe ich hier das (mittlerweile) sehr populäre Video von Prof. Peter Kruse verlinkt, der erklärt, dass durch das Internet alles zu schnell geworden ist für klassische Planungsmechanismen. Geschäftsmodelle von der Stange können demnach nicht mehr funktionieren. Er glaubt, dass man als Unternehmen oder Arbeitgeber besonders emphatisch sein muss, um Kundenbedürfnisse zu erkennen und zu bedienen. Emphatie ist der Feind des Heinemannkegels – was nicht messbar ist, lässt sich nicht optimieren. Aus diesem Grund finden sich mE kaum noch überraschende Geschäftsmodelle im E-Commerce. http://www.kassenzone.de/2014/07/28/meh-com-super-emphatisch-oder-nur-bloed/

Oct 4, 20147 min

K#48 Ist Tirendo wirklich ein Desaster?

Delticom stutzt Tirendo aktuell zurecht. Von den 151 Mitarbeitern sollen in Kürze 113 das Unternehmen verlassen, nachdem die Umsatzziele scheinbar verfehlt worden sind. Bei Excitingcommerce hat sich Jochen die Zahlen mal genauer angeschaut und dargestellt, dass Delticom mit 149 Mitarbeitern 2013 aus 505 Mio. Euro Umsatz 17,7 Mio. Euro EBT gemacht hat. Tirendo hingegen hat mit seinen 151 Mitarbeitern 2013 aus 44 Mio. Euro Umsatz ein EBT Minus von 16,5 Mio. Euro erwirtschaftet. Auf den ersten Blick waren also die 42 Mio. Euro, die Delticom 2013 für Tirendo gezahlt hat, sehr schlecht investiert. http://www.kassenzone.de/2014/09/04/ist-tirendo-wirklich-ein-desaster/

Oct 4, 20147 min

K#47 Wir verkauft man neuartige Produkte online? Heute: Bambusfahrräder von my Boo

In meiner direkten Büronachbarschaft werden seit einigen Monaten sehr coole Bambusfahhräder produziert und online vertrieben. Das Projekt "my Boo" entstand in Ghana, wo heute die Bambusrahmen der 2.000 bis 3.000 Euro teuren Fahrräder produziert werden. Mit dem Gründer Maximilian Schay habe ich im Interview darüber gesprochen wie man für so ein Produkt eine sinnvolle Absatzstrategie entwickelt, ob Beiträge im Frühstücksfernsehen beim Verkauf helfen und ob in Zukunft ein Verkauf der Produkte über Amazon ansteht.

Sep 23, 201412 min

K#46 Wie schnell muss sich B2B E-Commerce an Zalando & Amazon orientieren?

Das zentrale Thema in der Diskussion „Herr Graf, B2B funktioniert da ganz anders“ war die Behauptung, dass B2B Handel sich in Zukunft an B2C Standards richten muss. Aus Konsumentensicht ist diese Behauptung recht klar belegbar (Geschwindigkeit, Service, Auswahl…), aber die Frage nach dem Zeitpunkt, also nach der Dringlichkeit steht noch im Raum. Dazu haben wir mal eine kleine Recherche gemacht und einige Studien & White Paper auf „B2B wird B2C“ Aussagen hin untersucht. http://www.kassenzone.de/2014/07/09/wie-schnell-muss-sich-b2b-e-commerce-an-zalando-amazon-orientieren/

Sep 12, 201411 min

K#45 expert im Multichannel Dilemma

Verbundgruppen über fast alle Branchen hinweg stehen vor einem kaum lösbaren Problem. Der Umsatz der angeschlossenen stationären Händler schrumpft wegen Amazon & Co., aber wettbewerbsfähige Lösungen als Antwort darauf scheitern an internen oder rechtlichen Strukturen. Verbundgruppen können keine teuren und leistungsfähigen Onlineshops betreiben, weil das wider den Interessen der Mitglieder läuft (Kannibalisierung) und i.d.R. keine Umsetzungskompetenz vorhanden ist, aber gängige Konzepte für die Stärkung des stationären Handels laufen meistens auch ins Leere, weil den Kunden Multichanneltheorien ziemlich egal ist. http://www.kassenzone.de/2014/07/04/expert-im-multichannel-dilemma/

Aug 16, 201410 min

K#44 Winter K5 Cruise – Wie lassen sich E-Commerce Projekte erfolgreich umsetzen?

Im März diesen Jahres haben Jochen Krisch und ich mit der ersten K5 Cruise ein neues Veranstaltungsformat ausprobiert. Wir wollten ein Umfeld schaffen, in dem wirklich tiefgehende Gespräche und Diskussionen über die Herausforderungen im E-Commerce möglich war. http://www.kassenzone.de/2014/06/19/winter-k5-cruise-wie-lassen-sich-e-commerce-projekte-erfolgreich-umsetzen/

Aug 16, 20143 min

K#43 Der stationäre Handel stirbt. Wirklich?

Vor einem halben Jahr habe ich im Artikel „Die (Gewerbe-) Immobilienblase“ beschrieben wie stark sich aktuell die Umsätze vom stationären Handel in den Onlinehandel verschieben und was das für die stationären Handelsmodelle bedeutet. In Kürze lässt sich die Argumentation wie folgt zusammenfassen: http://www.kassenzone.de/2014/06/28/der-stationaere-handel-stirbt-wirklich/ E-Commerce ist bis 2011 größtenteils auf Kosten des Kataloghandels gewachsen, erst seit 2011 verliert der stationäre Handel jeden Monat rund eine Milliarde Umsatzanteil an den Onlinehandel und wenn das so weitergeht, dann liegt der Onlineanteil am Einzelhandel bis 2020 bei 33% (ohne Lebensmittel). Im Onlinehandel verdient aber kaum jemand Geld und der nun ausgeübte Preisdruck durch die Präsenz des Onlinehandels zerstört langsam aber stetig auch die Margen im stationären Handel.

Aug 16, 20144 min

K#42 Handelsmarken als Antwort?

Eine Reaktion auf den schier aussichtlosen Kampf im Onlinehandel ist nach Ansicht vieler Marktteilnehmer die Entwicklung starker (Handels-) Marken. Gegen Amazon & Co. den Kampf um die letzten Höhenmeter im Heinemannkegel zu gewinnen ist technisch gesehen vielleicht ganz reizvoll (Big Data und so), betriebswirtschaftlich führt es am Ende aber kaum zu sinnvollen Ergebnissen. Ich lasse mich hin und wieder zur der These hinreißen, dass der Onlinehandel mit Fremdmarken für kaum einen Marktteilnehmer überhaupt noch profitabel darstellbar ist und der stationäre Handel mit Fremdmarken (P&C, Ansons) nur noch ein Spiel auf Zeit ist. Ob das nun so krass eintritt ist noch offen, unabhängig davon sind aber die meisten mir bekannten Händler sehr intensiv damit beschäftigt, den Eigenmarkenanteil zu erhöhen oder komplett eigenständige Marken zu schaffen. Die Kausalkette dazu ist ja auch naheliegend: http://www.kassenzone.de/2014/06/13/handelsmarken-als-antwort/

Jun 26, 201424 min

K#41 Alibaba (Aktien-) Informationen

Alibaba will in Kürze an die Börse gehen. Da ist es natürlich in unserem Interesse den neusten Tipps und Trends zum Thema nachzugehen, nachdem ich mich schon vor über einem Jahr als Alibaba Fan geoutet habe. Aus diesem Grund verschlinge ich gerade alle halbwegs seriös geschriebenen Artikel zum Thema und bevor ich am Ende des Artikel über eine faszinierende Idee von Michael (liquidlabs) schreibe, finden sich hier noch drei Lesetipps zu Alibaba. http://www.kassenzone.de/2014/06/05/alibaba-aktien-informationen/

Jun 26, 20147 min

K#40 Herr Graf, B2B funktioniert da ganz anders. - Kommentare

Die B2B Industrie ist eine ganz spezielle. Sie hat andere Kunden als die Onlineshops da draußen, sie hat viel komplexere Prozesse und Services und ohnehin ist die Erwartungshaltung im B2B Internet eine ganz andere. Amazon & Co. haben da nichts zu melden. Kommentare zum Artikel. http://www.kassenzone.de/2014/05/08/herr-graf-b2b-funktioniert-da-ganz-anders-wuerth-vs-amazon-supply/

Jun 19, 201423 min

K#39 So sein wie „Collins“ - Kommentare

Ich habe selten ein Onlineprojekt gesehen, das von der Publikums- und Fachpresse so positiv zum Start begleitet wurde wie Projekt Collins. Zwar habe ich nach dem Launch des Projektes meine liebgewonne Insiderrolle verloren, aber dafür kann ich nun Collins in meine täglichen Diskussionen als Praxisbeispiel verwenden – in vielerlei Hinsicht. Fangen wir mal mit der Geschäftsmodellseite an. .... Kommentare zum Artikel. http://www.kassenzone.de/2014/05/16/so-sein-wie-collins/

Jun 19, 201416 min

K#38 „Herr Graf, B2B funktioniert da ganz anders.“ Würth vs. Amazon Supply

Die B2B Industrie ist eine ganz spezielle. Sie hat andere Kunden als die Onlineshops da draußen, sie hat viel komplexere Prozesse und Services und ohnehin ist die Erwartungshaltung im B2B Internet eine ganz andere. Amazon & Co. haben da nichts zu melden. Klar muss sich auch Würth aus Künzelsau darüber Gedanken machen, ob die Webseite nicht zum Thema „Industriekleber kaufen“ bei Google ranken müsste, aber am Ende des Tages hat doch der lokale Würth Vertrieb den Kundenzugang und muss diesen glücklich machen bzw. noch eine Extrapackung Zement verkaufen. So oder ähnlich sehen das wahrscheinlich viele B2B Handelsunternehmen und teilweise haben sie (noch) Recht. http://www.kassenzone.de/2014/05/08/herr-graf-b2b-funktioniert-da-ganz-anders-wuerth-vs-amazon-supply/

Jun 4, 20146 min

K#37 So sein wie „Collins“

Ich habe selten ein Onlineprojekt gesehen, das von der Publikums- und Fachpresse so positiv zum Start begleitet wurde wie Projekt Collins. Zwar habe ich nach dem Launch des Projektes meine liebgewonne Insiderrolle verloren, aber dafür kann ich nun Collins in meine täglichen Diskussionen als Praxisbeispiel verwenden – in vielerlei Hinsicht. Fangen wir mal mit der Geschäftsmodellseite an. Collins ist nicht wie erwartet ein Zalandowettbewerber oder ein Klon von Asos oder einfach nur ein schöneres Otto.de – nein es ist ein E-Commerce Ökosystem und bildet damit eine neue Kategorie. http://www.kassenzone.de/2014/05/16/so-sein-wie-collins/

Jun 4, 20146 min

K#36 Wie sieht die beste (Hersteller-) Strategie für & mit Amazon aus?

Das war eine der vielen interessanten Fragen auf unserem zweiten DCD-NET Treffen, bei denen es darum geht Händler und Hersteller zu vernetzen und zu konkreten E-Commerce Themen zu diskutieren. Vor zwei Wochen gab es dazu in Hamburg das erste Treffen, an dem vor allem kleinere und mittlere Shopbetreiber teilgenommen haben. Gestern gab es am Frankfurter Flughafen (sehr konspirativ) das zweite Treffen exklusiv für größere Hersteller von Konsumgütern. Funktioniert der Austausch? http://www.kassenzone.de/2014/05/23/wie-sieht-die-beste-hersteller-strategie-fuer-mit-amazon-aus/

Jun 4, 20147 min

K#35 Prognosegüte von Geschäftsmodellen

Durch Zufall bin ich vor kurzem auf ein fast drei Jahre altes Video vom Organisationspsychologen Peter Kruse gestoßen. Er erklärt in dem Video innerhalb von drei Minuten was das Internet verändert hat. Der Beitrag wurde ihm Rahmen der 4.Sitzung der Enquete Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” aufgenommen. Im Grunde erklärt er, dass ein hoher Vernetzungsgrad mit spontanen Aktivitäten der einzelnen Teilnehmer zu nicht mehr prognostizierbaren Effekten führt. (Das Internet!) http://www.kassenzone.de/2014/04/27/prognoseguete-von-geschaeftsmodellen/

Jun 4, 20146 min

K#34 Evil-Commerce?!

Im September des letzten Jahres haben Prof. Holger Schneider (FH Wedel), Sönke Iwers und ich den Plan gefasst ein Whitepaper zu den gängigen Thesen und Mythen im E-Commerce zu verfassen. Ich habe zusammen mit Holger bei Otto viele ähnliche Fragestellungen bearbeitet und uns beiden ist eine gewisse Neigung zu dem Thema geblieben. Wir haben keine Primärdaten für unser Whitepaper erhoben. Wir haben “lediglich” die bis Ende 2013 verfügbaren Studien nach Anhaltspunkten durchsucht, die unsere Mythen und Thesen belegen oder widerlegen. Das Ergebnis kann man sich nun hier anschauen. http://www.kassenzone.de/2014/04/14/evil-commerce/

Apr 27, 201430 min

K#33 Warum Kassenzone?

"Warum schreibst du kassenzone.de?” Kassenzone.de ist vor kurzem sechs Jahre alt geworden. Jeden Monat schauen sich 15.000 bis 30.000 Besucher die Artikel auf Kassenzone.de an. Dazu kommen noch ein paar tausend Feed Abonnenten, ein paar Abonnenten des Youtube Kanals und zu meinem großen Erstaunen diverse Podcast Abonnenten. Kassenzone.de ist zu einem wahrnehmbaren Medium in der E-Commerce Szene gewachsen und die Frage nach dem „Warum“ wird mir deshalb öfter gestellt. http://www.kassenzone.de/2014/04/22/warum-kassenzone/

Apr 27, 20146 min

K#32 Wie kann man gleichgesinnte Händler & Hersteller finden? „DCD-NET“

Vor drei Wochen haben wir in Hamburg unseren ersten Digital Commerce Day veranstaltet. Es war unser Versuch Händler und Hersteller miteinander zu vernetzen, damit Erfahrungen und Best Practices ausgetauscht werden. Auf der Bühne standen auch einige Praktiker. Bei den nächsten Ausgaben des DCD sollen Praktiker aber noch viel mehr der Speakerslots stellen. Wie es mit der Konferenz weitergeht schreibe ich weiter unten. Für mich wichtiger war und ist die Gründung des DCD-NET (Digital Commerce Day Network) während der Konferenz. Das DCD-NET ist kurz gesagt eine geschützte Liste von Händlern und Herstellern die Interesse haben sich mit Gleichgesinnten zu allen Themen des Heinemannkegels auszutauschen. „Wie macht ihr eigentlich Bannerwerbung?“, „Welche Erfahrung habt ihr mit Warenwirtschaftssystemen gesammelt?“.

Apr 27, 20145 min

K#31 „Wer online mit seinem Sortiment 1:1 gegen Zalando & Co. konkurriert, hat keine Chance.“

Ein Jahr nach der Vorstellung des „Heinemannkegels“ auf der Exceed Konferenz in Berlin hat mir Florian Heinemann mir genau zu diesem Thema diskutiert. Der Kegel ist ein Symbol für die Limitierung von „normalen“ E-Commerce Modellen. Wenn es nur noch um die Optimierung von Shopsystem, SEO Maßnahmen, Conversion & Bestandskundenmarketing geht, dann sollte man entweder exklusive Produkte handeln, z.B. als Hersteller, oder sich überlegen ob es wirklich sinnvoll ist in diesen Bereichen mit Amazon, Zalando & Otto in einen Wettbewerb einzutreten. Der Blick auf die Optimierungserfolge dieser Unternehmen verstellt außerdem viel zu oft den Blick fürs Wesentliche – das Geschäftsmodell. Genau darüber habe ich mit Florian diskutiert. Welche Chancen haben eigentlich regionale Modehändler im Netz? Was sollte der Besitzer eines Spielzeugladens tun? Ist der Kegel falsch? Kommt man ganz ohne diese Optimierungen aus? Florian Heinemann ist Namenspatron, weil ihm wie kaum einem Zweiten in Deutschland diese Optimierungskompetenzen zugesprochen werden.

Apr 13, 201417 min

K#30 Digitalpotentiale von Handelsportfolios. Interview mit Sebastian Theobald von Hanse Consulting

Wenn PE Unternehmen oder Family Offices sich an Handelsunternehmen beteiligen, dann tun sie das u.a. deshalb, weil sie glauben durch bestimmte Investitionen oder Merger den Verkaufswert des Unternehmens zu erhöhen. Die klassischen BWL Strategien, streng nach Porter, sind aber im aktuellen Marktumfeld zunehmend schwerer anzuwenden. „Nur“ kaufen, konsolidieren, entschlacken & Co. hilft nicht mehr. Stationäre Category Killer werden auf einmal von Amazon angegriffen und absolut sicher geglaubte Einnahmen werden nun von neuen Wettbewerbern aus China generiert. Vor diesem Hintergrund schauen sich diese eher konservativ investierenden Anleger das Thema „Digitalisierung“ und „E-Commerce“ genauer an.

Apr 6, 201415 min

K#29 Öffnungszeiten für Onlineshops. Interview mit Christoph Wenk-Fischer (bevh)

Nach meinem denkwürdigen Schlagabtausch mit Lovro Mandac auf einem Immobilienkongress in Berlin vor ein paar Wochen, bei dem es auch darum ging zu überlegen wie man dem Onlinehandel beikommen kann, ist mir insbesondere der Vergleich der Öffnungszeiten stationär vs. online in Erinnerung geblieben. Aus Sicht einiger, sehr konservativ denkender stationärer Verfechter, ist es unfair, dass der Onlinehandel Sonntags verkauft, während der stationäre Handel seine Pforten Sonntags seit dem 01.10.1900 schließen muss

Apr 6, 201415 min

K#28 Wer ist denn hier wirklich tot?

Die „Todesliste“ der Wirtschaftswoche schlägt Wellen. Herrlich was man mit so provokanten Titeln an Feedback bekommt. Das nehme ich zum Anlass, um endlich mal einen Beitrag über Chancen zu Schreiben und den „Todeskandidaten“ mal so richtig Hoffnung zu machen, nachdem die Insolvenzexperten Studienautoren ihr Urteil gesprochen haben. Der Titel der WiWo ist viel reißerischer als die sehr lesenswerte Studie selber, weil diese eher prüft welche Unternehmen aus Kundensicht besonders „fit“ sind und dabei diverse Onlinedynamiken sehr gut berücksichtigt. http://www.kassenzone.de/2014/04/02/wer-ist-denn-hier-wirklich-tot/

Apr 6, 20146 min

K#26 Wachstum vs. Rendite

In der letzten Woche hat Josh Hannah auf Pandodaily einen sehr zeitgemäßen Artikel über die Renditeerwartung von E-Commerce Modellen geschrieben. Er trug den spöttischen Titel „That’s a nice little $40M ecommerce company you have there. Call me when it scales“ Im Kern beschreibt er, dass Umsatz bei “normalen” E-Commerce Modellen keinen echten Wert mehr besitzt, und aus seiner Sicht nur wenige E-Commerce Modelle das Potential haben ordentliche Renditen zu erwirtschaften. Er nennt ausschließlich vertikale Handelsmodelle wie justfab als hoffnungsvolle Beispiele http://www.kassenzone.de/2014/03/26/wachstum-vs-rendite/

Mar 31, 20146 min

K#25 „Online wird bei uns durch den Katalog getrieben.“ Interview mit Stefan Deerberg (deerberg.de)

Ich muss zugeben, dass ich von Deerberg.de bis vor wenigen Wochen noch nie etwas gehört habe. Ein „Versender“ im Süden Hamburgs mit stark wachsenden Umsätzen (ca. 60 Mio. Euro) und über 400 Mitarbeitern sollte doch normalerweise nicht so einfach zu übersehen sein. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht zur Zielgruppe gehöre, aber die Umsatzverdopplung in den letzten drei Jahren und das Wachstum durch den Katalog und im stationären Handel bei Deerberg finde ich dann doch sehr spannend.

Mar 31, 201414 min

K#24 Stationär, Online, Zukunft, Lösungen, Mietmodelle, Wachstumsgrenzen

Auf dem Handelsimmobiliengipfel in Düsseldorf habe ich an einem Panel zur Zukunft des stationären Handels teilgenommen. An dieses Panel wurden im Vorfeld der Veranstaltung viele Fragen gestellt, die wir aber auf der Veranstaltung gar nicht alle beantworten konnten. Ich habe versprochen das auf kassenzone.de nachzuholen. Hier sind nun die gestellten Fragen und meine Antworten darauf. Wie verändert der Online-Handel den stationären Handel? Welche Auswirkung hat dies auf die Handelsimmobilien, auf die künftigen Mietflächen, auf die Mietpreis.... http://www.kassenzone.de/2014/03/14/stationaer-online-zukunft-loesungen-mietmodelle-wachstumsgrenzen/

Mar 14, 201410 min

K#23 „Karstadt ist und bleibt ein Sanierungsfall mit hohem Insolvenzrisiko“ von Dr. Hessert

Der Satz aus dem Titel könnte von mir stammen. Tut er aber nicht. Das hat Dr. Gerd Hessert, Lehrbeauftragter Handelsmanagement an der Uni Leipzig, in der letzten Woche auf dem 6. Deutschen Handelsimmobilien Gipfel in Düsseldorf gesagt – eine Fachkonferenz für Menschen mit einem Faible für stationäre Handelskonzepte. Sehr spannend, kontrovers und ich muss sagen, dass ich einige von den stationären Handelsleuten sehr lieb gewonnen habe. Dr. Gerd Hessert hat den zweiten Konferenztag mit einem Update zur Entwicklung der Warenhäuser begonnen. http://www.kassenzone.de/2014/03/06/karstadt-ist-und-bleibt-ein-sanierungsfall-mit-hohem-insolvenzrisiko-fundierte-meinung-zum-warenhauskonzept-in-deutschland-von-dr-hessert/

Mar 6, 20146 min

K#22 Ist das E-Commerce Wachstum nur begrenzt? Die Milchmädchenwelt

Diese Frage, nein, diese Behauptung stellt Thomas Koch in einem aktuellen Beitrag in der Wirtschaftswoche in den Raum. Im E-Commerce ist Thomas Koch bisher nicht aufgefallen, aber er ist durchaus bekannt durch seinen Mr. Media Blog in der W&V. Die von ihm genannten Argumente finden sich in vielen aktuellen Diskussionen, u.a. auch in einer Jauch Sendung zum Thema E-Commerce. Der Tenor dahinter klingt immer ein wenig nach: „Bald ist Schluss mit diesem E-Commerce Quatsch.“ Die älteren Leser von Kassenzone können sich vielleicht noch an einen ähnlichen Spruch erinnern, den man vor ein paar Jahren von Kutschfahrern hören konnte. „Noch mehr Automobile? Auf keinen Fall! So viele Straßen gibt es ja gar nicht.“ http://www.kassenzone.de/2014/03/05/ist-das-e-commerce-wachstum-nur-begrenzt-die-milchmaedchenwelt/

Mar 6, 20146 min

Trailer - Das ist der Kassenzone Podcast von Karo und Alex

Jede Woche sind CEOs und Gründer von Herstellern, Marken und Händlern zu Gast. Sie beantworten Fragen rund um ihr Geschäftsmodell und präsentieren ihre E-Commerce Strategie

Mar 4, 20141 min

K#20 The Amazon Economy – gnadenlos effizient

In den Wochen vor Weihnachten gab es in den Publikumsmedien eine aufgeregte Diskussion über die fatalen Folgen des Onlinehandels für die Amazon ob seiner Größe stellvertretend herhalten musste. Die meisten der genannten Argumente waren und sind vollkommener Blödsinn, aber im Zeitalter der klick- und zuschauergeilen (Online-) Medien haben sie hervorragend funktioniert. Ohne den Unfall von Michael Schumacher hätten wir in den letzten Tagen sicherlich auch noch mehr über gestresste Fahrer bei Paketdiensten und ausgestorbene Innenstädte erfahren. Da kann man nur gute Besserung wünschen.

Mar 4, 201410 min

K#19 Kauf du Arsch! Über Longtailblasen und Markenkerne. Interview mit Johannes Altmann (Shoplupe)

Auf dem Plentymarkets Kongress in Kassel ging es am Wochenende neben den klassischen Online Themen (SEO, Optimierung, WaWi…) erstaunlich oft um die Frage welche Zukunft die vielen kleinen Onlineshops haben. Nicht nur der stationäre Handel steht unter massivem Druck – auch die meisten Onlineshops, die mit Amazon & Co. konkurrieren, müssen sich fragen lassen warum es sie in 2-3 Jahren noch geben sollte. Diese Frage hat Johannes Altmann von shoplupe.com in seiner sehenswerten Session auch aufgeworfen und gesagt, dass kein Kunde Lust und Zeit hat sich neue Onlineshops genauer anzuschauen, wenn er ohnehin nur einmal dort ein Produkt einkauft und ggf. „nur“ über Preissuchmaschinen dorthin gelangt ist. Er malt für normale (seelenlose) Shops ein düsteres Szenario und sagt, dass die klassischen E-Commerce Strategien (analog zum Heinemann Kegel), nicht mehr weiterhelfen werden. Was bringt es der Longtail Strategie zu folgen, damit viele Produkte im Shop zu haben, wenn diese Produkte am Ende doch nur die Standardbeschreibung vom Großhändler haben und 1.000 andere Shops das Gleiche listen?

Feb 17, 201413 min

K#18 Der „kleine“ Händler gewinnt – Interview mit dem Schuhhändler Claus Heinrich aus Kiel

Die Frage nach der Zukunft des stationären Handels wird uns in 2014 wohl permanent begleiten. Nach vielen eher theoretischen Beiträgen dazu, freue ich mich über ein Interview mit Claus Heinrich aus Kiel. Heinrich betreibt den gleichnamigen Schuhhändler mit acht Geschäften im Norden Deutschlands. Er muss in klassischen Innenstadtlagen das aushalten, was ich in meiner Präsentation zum Handelskongress in Berlin aufgezeigt habe – der stationäre Handel verliert gerade massiv Frequenz & Umsatz. Er betreibt einen recht erfolgreichen Onlineshop (das-schuherlebnis.de) und macht sich sehr offen Gedanken darüber was mit den unstrukturierten Innenstädten in den meisten Orten in Deutschland passieren wird. Nachdem die „Optikerladenwelle“ von der „Handyladenwelle“ abgelöst wurde scheint niemand mehr Interesse an den leer stehenden Flächen zu haben, die vor 15 Jahren noch heiß begehrt waren. Noch nicht einmal geschenkt haben wollen potentielle Mieter die Flächen. Entweder sind dort zu wenig Kunden oder zu wenig Parkplätze. Aus Sicht von Heinrich ist die Eröffnung des IKEAs in Altona das spannendste stationäre Handelsexperiment der letzten Jahre. Was passiert, wenn man Handelskonzepte von der grünen Wiese wieder in die Innenstadt zurückholt? Der Titel des Beitrages ist aufgrund meiner Beobachtung entstanden, dass „kleine Händler“ wie Heinrich scheinbar viel besser in der Lage sind auf die Herausforderungen des Onlinehandels zu reagieren. Während Görtz & Co. lange brauch(t)en, um E-Commerce vernetzt zu denken und in den Geschäften auch mal Werbung für den Onlineshop machen, verkauft Heinrich schon Schuhe über Amazon. Das ist in der Tat erstaunlich, weil die Skaleneffekte der großen Handelsketten, die in den letzten 30 Jahren zu deren massiven Wachstum beigetragen haben, nun offensichtlich der Grund dafür sind, dass sie nach und nach aus von Markt verschwinden werden. Zu fett, zu langsam, zu unkreativ – eben das Gegenteil eines guten Händlers

Feb 12, 201415 min

K#17 Zu den Chancen auf eBay & Amazon: Marktplatz Papst Axel Gronen im Interview

Es ist wirklich herrlich mit Leuten zu reden, die so fundiertes Praxiswissen haben wir Axel Gronen. Er gehört sicherlich zu den Leuten in Deutschland, die am besten über Amazon & eBay Auskunft geben können. Er berät Händler dabei wie sie sich von eBay emanzipieren können und hat eine riesige Datensammlung über beide Plattformen die so spannende Dinge enthalten wie die Adressen aller Platin-PowerSeller bei eBay inkl. deren Verkaufsdaten. Im Gespräch mit Kassenzone.de erklärt er warum es so viele Discountangebote bei eBay gibt (HDMI Kabel für 2€ mit Versand usw.) und warum er keinem Hersteller empfehlen kann seine Ware an Amazon zu verkaufen. Klare Worte – nicht nur über eBay und Amazon, sondern auch zu Rakuten.de und meinpaket.de.

Feb 9, 201418 min