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IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

75 episodes — Page 1 of 2

#71: Das Lorscher Arzneibuch: Schimmel, Salben und undankbare Patienten

May 10, 202638 min

#70: Alles Mittelalter – außer wenn nicht.

Apr 19, 202647 min

Ep 75#69: Mission oder Memoria? Die Gründungsurkunde des Moritzklosters

937 gründet Otto der Große in Magdeburg ein Kloster. Bis heute steht in Geschichtsbüchern: Es war ein Missionskloster zur Christianisierung der Slawen. Nur dumm, dass in der Originalurkunde davon kein einziges Wort steht. Wie konnte sich dieser Mythos über Jahrhunderte halten und wer hatte ein Interesse daran? Ein Forschungskrimi zwischen Heiliger Lanze, Heiligenkult und dunkler Wissenschaftsgeschichte :) Viel Spaß beim Hören! Links und Quellen Freund, Stephan: „Otto der Große und die Slawen. Ideologische Instrumentalisierungen versus empirische Befunde", in: Freund/Köster/Puhle (Hrsg.), Des Kaisers letzte Reise. Stephan Freund, Matthias Puhle: Otto der Große 912–973Kaiser der Römer, König der Völker, 2023. Becher, Mathias: „Vitus von Corvey und Mauritius von Magdeburg: Zwei sächsische Heilige in Konkurrenz", in: Westfälische Zeitschrift 147, 1997. Bogdanovics, Lorenz : Inszenierte Kaisertreue. Die Statue des Heiligen Mauritius im Magdeburger Dom, Graz 2019. Informationen und Abbildungen der Urkunde im Landesarchiv Sachsen-Anhalt IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Mar 29, 202635 min

Ep 74#68: Sie haben Post. Vielleicht. Briefe im Mittelalter und warum sie manchmal lebensgefährlich waren.

Wann habt ihr zuletzt einen Brief geschrieben? Also so mit der Hand, mit Stift und so? ;) Briefe schreiben klingt erstmal irgendwie nach Schulzeit, Karopapier und Brieffreundschaften. Aber im Mittelalter war ein Brief manchmal eine Waffe, manchmal ein Liebesbeweis und manchmal der Grund, warum man von Piraten gekapert wurde. Lasst uns in die mittelalterliche Briefkultur schauen: Wer überhaupt schreiben konnte (Ihr wisst es sicher!), wie die ars dictaminis das Briefeschreiben zur Kunstform machte und was päpstliche Geheimdokumente mit dalmatinischen Piraten zu tun haben. Und außerdem: Warum eure letzte Bewerbungs-E-Mail strukturell aus dem 12. Jahrhundert stammt … Viel Spaß beim Hören! Links und Quellen Grażyna Kryszczuk: Briefe im Mittelalter / Listy średniowieczne, in: Annales Universitatis Mariae Curie-Skłodowska, Vol. XIX, Sectio FF, Lublin 2001. Wolfgang Achnitz: [Rezension] Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur. Herne 2000. Klaus Herbers: Verlust – Veränderung – Ersatz: Beispiele der Briefpraxis im 9. Jahrhundert. Roland Zingg: Grundsätzliche Überlegungen zu Briefen und Briefsammlungen des früheren Mittelalters bezüglich Quellengattung und Überlieferung. IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Komm in den IRMIMI Mitgliederbereich "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Mar 8, 202636 min

Ep 73#67: Rauhnächte zwischen Altem und Neuem

Rauhnächte sind “zwischen den Jahren” irgendwie überall – als Ritualpaket für Rückblick, Neustart und Sinnsuche. In dieser Folge klären wir, was an den Erzählungen rund um „uralte Tradition“ historisch greifbar ist, wie spätere Deutungen daraus ein geschlossenes germanisches Erbe gemacht haben, und warum die Rauhnächte als Format heute trotzdem so gut funktionieren. Ein Blick auf Quellen, Motive und Mechanismen … Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei einer etwas längeren Folge! Links und Quellen Johannes Hartlieb, Buch der verbotenen Künste: Überlieferung im Handschriftencensus Hans Vintler, Blumen der Tugend: Überlieferung im Handschriften Konrad Bollstatter: Losbücher-Sammlung: Infos im Handschriftencensus IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Komm in den IRMIMI Mitgliederbereich "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Feb 8, 202659 min

Ep 72#66: 775 Westfalen – die Fränkischen Reichsannalen und der Beginn einer Identität

Hinweis: Diese Folge entsteht mit freundlicher Unterstützung des LWL‑Museums in der Kaiserpfalz. Meine Erfahrung und meine Meinung bleiben davon unberührt. Wie und wo beginnt Westfalen? In dieser besonderen Kooperationsfolge mit dem LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn geht es um ein einziges Wort in einem frühmittelalterlichen Dokument: Den Fränkischen Reichsannalen. Das Wort “uuestfalaos” ist der Beginn einer Region, ein Gefühl, ein Identitätsangebot. Im Oktober 2025 habe ich dazu die Ausstellung 775 Westfalen in Paderborn besucht und gefragt: Was bedeutet Westfalen heute? Wie entsteht eine Identität? Und wie erzählt man eine Geschichte, die nie klar angefangen hat? Links Zur Ausstellung 775 Westfalen Website der Ausstellung Website der Kaiserpfalz Instagram-Account der Kaiserpfalz IRMIMI-Folgen zu den Sachsenkriegen IRMIMI #65: Das Blutgericht von Verden IRMIMI #19: Sachsengeschichte Widukind von Corvey IRMIMI #2: Sächsisches Taufgelöbnis IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den IRMIMI Mitgliederbereich "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Nov 21, 202538 min

Ep 71#65: Das Blutgericht von Verden – ein Spaziergang durch den Sachsenhain (mit Björn Hennecke)

[WERBUNG] Mit meinem Code IRMIMI bekommst du 10 % auf alles bei HOLY! Meine Empfehlung – das Starterset Deluxe für alle, die ausprobieren wollen! Einfach hier klicken 00:00:00 Intro 00:00:35 Hausmeisterei 00:08:29 Sachsenhain mit Björn Hennecke 00:39:30 Kommentar von Hörer Mathias Im Jahr 2022 sind der liebe Björn Hennecke (“Der Geschichtsler”) und ich zum Sachsenhain in Verden gefahren. Dort soll sich 782 das “Blutgericht von Verden” im Rahmen der Sachsenkriege Karls des Großen abgespielt haben, bei dem angeblich 4.500 Sachsen enthauptet worden sein sollen. Die Nationalsozialisten haben dann in den 1930er Jahren einen “Gedenkort” errichtet - 4.500 Steine zieren so den Rundgang am Sachsenhain. Doch was hat das brutale Ereignis im Jahr 782 mit den Nationalsozialisten zu tun? Dem gehen Björn als Neuzeithistoriker und ich als Mittelalterhistorikern auf den Grund und nehmen euch mit auf einen Spaziergang durch den Sachsenhain :) Links Hier geht es zu Björns YouTube-Kanal IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Nov 8, 202553 min

Ep 70#64: Der Dukus Horant - Ein Fragment zwischen hebräischer Schrift und deutscher Sprache

Ein mittelhochdeutscher Heldentext – überliefert in einer jüdischen Handschrift, geschrieben in hebräischer Schrift: Der Dukus Horant sprengt jede literarische Schublade. In dieser Folge erkunden wir, was kulturelle Zugehörigkeit wirklich bedeutet, warum ein Text auch ohne Ende eine Geschichte erzählen kann – und was passiert, wenn Identität, Sprache und Herkunft plötzlich nicht mehr zusammenpassen. Literatur Domhardt, Christopher: Zwischen verlorenem Lied und überliefertem EposQuellenkritische Studien zum ‚Dukus Horant‘, 2023 Uri Zvi Shachar: Dukus Horant: The Codicology of a Mediterranean Epic. In: Speculum 99.1 (2024). Christopher Liebtag Miller: In di gasen gan: Aristocratic Display and the Generation of Status in König Rother and Dukus Horant. In: Forum for Modern Language Studies 50.1 (2014), S. 1–15. Fritz Peter Knapp: „Dukus Horant“ und die deutsche subliterarische Epik des 13. und 14. Jahrhunderts. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift 54 (2004), S. 413–431. Gabriele L. Strauch: Text and Context in the Reading of Medieval Literature (Kapitel zu Dukus Horant). University Press of America, 1991. Friedrich Mader: Die „Dukus-Horant“-Forschung: Bericht und Kritik. Göppingen: Kümmerle Verlag, 1979. Ganz, Norman, Schwarz (Hrsg.): Dukus Horant. Edition + Kommentar. Ergänzungsreihe zum Altdeutschen Textbibliothek, 1964. Lajb Fuks (Hrsg.): The Oldest Known Literary Documents of Yiddish Literature (c. 1382). Leiden: Brill, 1957. Links Dukus Horant digital: Hier könnt ihr euch die Seite ansehen. IRMIMI-Folge zum Ambraser Heldenbuch Aachener Geschichte von Maximilian: Hier geht es zu seinem Instagram-Kanal IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Oct 18, 202538 min

Ep 69#63: Schreibende Frauen - Die Nonnen des Klosters Heilig Kreuz

In dieser Episode erzähle ich die außergewöhnliche Geschichte der Zisterzienserinnen von Heilig Kreuz in Braunschweig. Unter der Führung von Äbtissin Mechthild von Vechelde erlebte der Konvent im späten 15. Jahrhundert dramatische Zeiten: die Flucht vor Herzog Heinrich, ein Leben im Exil in der Stadt und schließlich die Rückkehr in ein zerstörtes Kloster. Ich spreche darüber, wie die Nonnen ihren Alltag in dieser Krisensituation meisterten und warum Klöster viel enger mit Stadtpolitik und Gesellschaft verbunden waren, als man heute vielleicht denkt. Ein Stück Frauen- und Stadtgeschichte, das Mut, Widerstandskraft und den Alltag hinter Klostermauern lebendig werden lässt. Als Grundlage für diese Folge diente das wunderbare Buch “Unerhörte Frauen - das Netzwerk der Nonnen im Mittelalter” von Henrike Lähnemann und Eva Schlotheuber. Ich hoffe, ihr genießt die Folge so sehr wie ich die Vorbereitung. Mit größtem Dank und lieben Grüßen eure Katrin Literatur Henrike Lähnemann, Eva Schlotheuber: Unerhörte Frauen. Die Netzwerke der Nonnen im Mittelalter, Berlin 2025. Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen, Ausstellungskatalog, 2021. Röhl, Susanne; Hecker, Anne-Marie: Monastisches Leben im urbanen Kontext, in: Jörg Jarnut, Stephan Müller und Matthias Wemhoff (Hgg.): Mittelalterstudien des Instituts zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens, Band 24, Paderborn 2010. Links Hier wichtige Kanäle: Frau Abgeordnete: Zum Instagram-Kanal Herstory von und mit Jasmin Löchner: Zum Instagram-Kanal addf: Archiv der deutschen Frauenbewegung Kassel: Zum Instagram-Kanal Frauen von Damals von und mit Bianca Walther: Zum Instagram-Kanal Frauenorte: Zum Instagram-Kanal Ausstellung: Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen: Zur Website IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Sep 27, 202539 min

Ep 67#62: Der Ambraser Erec – Ein Mantel, ein Kaiser und ein Gedächtnisprojekt

Was macht ein Ritterroman von Hartmann von Aue in einer Handschrift, die für einen Kaiser gemacht wurde – und warum ist dieser Erec so anders als alle anderen? Wir kehren zurück zum Ambraser Heldenbuch und rekonstruieren, wie ein höfischer Text zum Teil eines literarischen Prestigeprojekts von Kaiser Maximilian I. wurde. Zwischen vergoldetem Pergament, auffälligen Kürzungen, einem rätselhaften Anfang, fehlenden Prologen und dem berühmten „Manteltest“ ergibt sich fast ein kleines Literaturkrimi ... Eine Folge über Textstörung, Repräsentation und politische Erinnerungsarbeit. Links Digitalisat des Ambraser Heldenbuches Folge zum Ambraser Heldenbuch Literatur Bumke, Joachim: Der Erec Hartmanns von Aue. Eine Einführung, Berlin/New York 2006. Hartmann von Aue: Erec. Übersetzt und mit einem Stellenkommentar versehen, herausgegeben von Manfred Günter Scholz und übersetzt von Susanne Held, Frankfurt am Main 2007. Heß, Ineke: Rezeption und Dichtung im Mittelalter. Zur Überlieferung des Mantel im Ambraser Heldenbuch, in: Steffen Groscurth, Thomas Ulrich (Hrsg.): Lesen und Verwandlung. Lektüreprozesse und Transformationsdynamiken in der erzählenden Literatur, Berlin 2011, S. 155-185. Kaminski, Nicola: Die Unika im Ambraser Heldenbuch. Ein überlieferungsgeschichtlicher vnfalo?, in: Sieglinde Hartmann, Freimut Löser (Hrsg.): Maximilian I. (1459-1519) und die Hofkultur seiner Zeit, S. 179-199. Linden, Sandra: Tugendproben im arthurischen Roman. Höfische Wertevermittlung mit mythischer Autorität, in: Hans-Jochen Schiewer, Stefan Seeber (Hrsg.): Höfische Wissensordnungen, Göttingen 2012,Tugendproben, S. 15-39. Miedema, Nine: Das Ambraser Heldenbuch und der Theuerdank. Mittelalterliche Epik und ihre Wiederverwendung am Hof Maximilians I., in: Rudolf Suntrup, Jan R. Veenstra (Hrsg.): Building the Past. Konstruktion der eigenen Vergangenheit, Frankfurt am Main u.a. 2006, S. 85-106. Müller, Jan-Dirk: Kaiser Maximilian I. In: ²VL Bd. 6 (1987), Sp. 204-236. Schröder, Werner: Das Ambraser Mantel-Fragment. Nach der einzigen Handschrift neu herausgegeben, in: Werner Schröder (Hrsg.): Sitzungsberichte der wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Band 33,5), Frankfurt am Main 1995, S. 127-177. Warnatsch, Otto: Der Mantel. Bruchstück eines Lanzeletromans des Heinrich von dem Türlin, Nachdruck der Ausgabe Breslau 1883, Hildesheim/Olms u.a. 1977. Wolf, Jürgen: Einführung in das Werk Hartmanns von Aue, Darmstadt 2007. Wolfram von Eschenbach: Titurel-Hg , übersetzt und mit einem Stellenkommentar sowie einer Einführung versehen von Helmut Brackert und Stephan Fuchs-Jolie u.a., Berlin 2003, S. 26. IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Jun 28, 202530 min

Ep 66#61: Historischer Hokuspokus? Schräge Bilder, echte Quellen

Warum glauben wir, dass Magie damals Ausdruck von Rückschritt war, während wir heute selbst Illusionen anhängen? Ich spreche über Zaubersprüche, Insta-Fassaden, Pestmasken-Mythen und darüber, warum historische Quellen immer Kontext brauchen. Denn nur so verstehen wir wirklich, wie Menschen damals gedachte haben können und wie nah sie uns eigentlich sind. Die Grundlage für diese Folge ist der Vortrag über schräge Geschichtsbilder, den ich im Dezember 2024 beim Circus of Science halten durfte! Inhalt 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:02:47 Allgemeines und Geschichte im Urlaub 00:08:28 Thema: schräge Geschichtsbilder Links Circus of Science: Im Dezember 2024 durfte ich dort auf die Bühne! Der Circus of Science vom lieben Jack Pop findet regelmäßig im Jahr in Leipzig im Kupfersaal statt :) IRMIMI-Reihe zu Zaubersprüchen: Hier ist die erste Folge zur reihe aus 2022! Hexenverfolgung mit Heldendumm: mit Daniel und Philipp habe ich in dieser Folge ein bisschen mit Vorurteilen aufgeräumt! Hexenverfolgung mit Digitale Anomalien: Mit Wolfgang habe ich zum Thema "Fake News" im Mittelalter unter anderem über die Hexenverfolgungen gesprochen. IRMIMI Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Jun 8, 202532 min

Ep 65#60: Was ist fremd? Ein Blick in fränkische Quellen

Was bedeutet es eigentlich, „fremd“ zu sein – und wer galt im Frühmittelalter als fremd? In dieser Folge werfe ich einen Blick in fränkische Handschriften und Quellen, um herauszufinden, wie das “Fremde” dort beschrieben, eingeordnet oder auch verurteilt wurde. Dabei geht es nicht nur um Völkerwanderung und politische Interessen, sondern auch um Wahrnehmung, Macht und Selbstbilder. Denn Quellen sagen nicht nur etwas über die anderen aus, sondern auch über diejenigen, die sie verfasst haben. Warum es wichtig ist, diese historischen Perspektiven zu kennen? Weil sie unseren eigenen Blick auf moderne Narrative und aktuelle „Quellen“ schärfen können. Geschichte ist nicht vorbei! Links Digitalisat: Die fränkischen Reichsannalen Postkartensprüche: Für zwei Merch-Sprüche könnt ihr die dazugehörenden Folgen gerne noch mal nachhören: IRMIMI Folge 2: "Die Langobarden waren pflegeleichter" IRMIMI Folge 1: "Abrogans oder gar nicht": Literatur MOHR, Andreas: Das Wissen über die Anderen. Zur Darstellung fremder Völker in den fränkischen Quellen der Karolingerzeit Irmimi Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

May 17, 202539 min

Ep 64#59: Hrabanus Maurus und seine Figurengedichte – wenn Theologie sichtbar wird

Was passiert, wenn ein karolingischer Theologe aus dem 09. Jahrhundert Theologie, Kunst und Machtkommunikation in einen einzigen Text presst? Richtig: Es entstehen Figurengedichte, die nicht nur gelesen, sondern angeschaut, interpretiert und fast meditiert werden wollen. In dieser Folge geht’s um den beeindruckenden Zyklus „De laudibus sanctae crucis“ von Hrabanus Maurus: Warum sieht Jesus hier aus wie ein Buchstabenkunstwerk? Warum bekommt Kaiser Ludwig der Fromme ein persönliches Figurengedicht? Und was haben Bilder, Schrift und mittelalterliche Medienpädagogik eigentlich miteinander zu tun? Wir schauen uns die Figurengedichte im Kontext der karolingischen Bildungsreform an und was das mit dem Byzantischen Bildertstreit zu tun hat - und warum Hrabanus vielleicht einer der ersten war, der Wissen wirklich sichtbar machen wollte ... Links Digitalisat: 1v-61r Hrabanus Maurus, In honorem sanctae crucis (Hrabanus Maurus, arciv. di Mainz, 780-856) Die Liste mit den Überlieferungen Irmimi-Folge 9 zur karolingischen Bildungsreform Literatur ERNST, ULRICH. "Literaturbeziehungen zwischen Byzanz und dem Westen Das Figurengedicht als europäische Gattung im Spannungsfeld zweier Kulturen" Das Mittelalter, vol. 6, no. 2, 2001, pp. 61-82. https://doi.org/10.1524/mial.2001.6.2.61 Gilbert, Richard et al.: Hraban Maur, On honouring parents. 834, 2022. Glaser, Oliver: Das erste Figurengedicht des Rabanus Maurus im Kontext des karolingischen Bild- und Christusdiskurses, 2014. Irmimi Links Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Feedback und Gedanken? Schreib gerne an [email protected] Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Apr 26, 202535 min

Ep 63#58 Bugfixing Editha: Wie Insekten das Grab einer Königin enttarnten

Im 10. Jahrhundert lebte Königin Editha – Ehefrau Ottos des Großen – und verschwand nach ihrem Tod in den Nebeln der Geschichte. Doch 2010 wurde in Magdeburg ein Sarg geöffnet, der vielleicht genau sie enthielt. Die Identifikation war schwierig – bis winzige Käfer den entscheidenden Hinweis lieferten. In dieser Folge geht’s um forensische Archäologie, mikroskopisch kleine Zeugen und wie moderne Wissenschaft alte Legenden prüft! Viel Spaß beim Hören :) Links Die Seite des Ottonianum Artikel zum Fund des Grabes Literatur Königin Editha und ihre Grablegen in Magdeburg, in: H. Meller u. a. (Hrsg.): Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderband 18, Halle (Saale) 2012. Stephan Freund, Matthias Puhle: Otto der Große 912–973. Kaiser der Römer, König der Völker, 2023. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"

Apr 5, 202522 min

Ep 62#57: Die Nestorchronik: Der Gründungsmythos der Kiewer Rus. Mit Ralf Grabuschnig (Tischreden IX)

Die altslawische Nestorchronik, eine der ältesten schriftlichen Quellen über die Geschichte der Kiewer Rus, beinhaltet eine ganz besondere Geschichte: einen Gründungsmythos der Kiewer Rus. Gemeinsam mit dem Experten Ralf Grabuschnig ordne ich diesen mittelalterlichen Text historisch ein und wir besprechen seine Bedeutung für das Verständnis slawischer Geschichte – und heutiger Ereignisse … Wir sprechen über den Gründungsmythos, den die Nestorchronik erzählt, und darüber, wie Geschichte von verschiedenen politischen Akteuren genutzt – und manchmal sogar instrumentalisiert – wird. Besonders spannend ist der Bezug zur aktuellen politischen Lage: Welche Narrative zur Kiewer Rus werden heute von Russland und der Ukraine beansprucht? Ein ziemlich spannender Einblick in die mittelalterliche Welt der Slawen, der auch zeigt, wie historische Texte bis in die Gegenwart hineinwirken. Links Ralfs Podcast Déjà-vu Geschichte mit seiner Serie zu Gründungsmythen des Nationalismus Meldet euch auf jeden Fall für seinen Geschichtshappen (Newsletter) an! Literatur Die Nestorchronik: die altrussische Chronik, zugeschrieben dem Mönch des Kiever Höhlenklosters Nestor, in der Redaktion des Abtes Sil'vestr aus dem Jahre 1116, rekonstruiert nach den Handschriften Lavrent'evskaja, Radzivilovskaja, Akademiceskaja, Troickaja, Ipat'evskaja und Chlebnikovskaja, Hrsg.: Müller, Ludolf, München 2001. Ludolf Müller: Nestorchronik. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 21: Naualia – Østfold. Herausgegeben von Heinrich Beck. 2. völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2002, S. 94–100. Schramm, Gottfried: Nestorchronik. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 21: Naualia – Østfold. Herausgegeben von Heinrich Beck. 2. völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2002, S. 100–103. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"

Mar 15, 20251h 2m

Ep 61#56: Tischreden VIII: Die Goldene Bulle – die glorreichen 7 und ein Kaiser. Mit Björn Hennecke

Wahlen gab es schon im Mittelalter - klingt demokratisch? Geht so! Auch wenn es Überschneidungen gibt, sind Wahlen im Mittelalter etwas komplett anderes als unsere Wahlen heute. Vor 1356 waren diese Wahlen vor allem eins: chaotisch! Dem wollte Karl IV ein Ende machen und gab die Goldene Bulle in Auftrag, die etwas Ordnung reinbringen sollte. Um auch angesichts der Bundestagswahlen 2025 eben über das Thema Wahlen zu sprechen, habe ich mir Unterstützung geholt: und zwar vom lieben Björn Hennecke! Viel Spaß beim Hören meine Lieben! Links Hier gibt es die Goldene Bulle als Digitalisat Literatur Die Goldene Bulle: Politik – Wahrnehmung – Rezeption, Band 1: Hrsg: Ulrike Hohensee, Mathias Lawo, Michael Lindner, Michael Menzel, Olaf B. Rader. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"

Mar 2, 202538 min

Ep 60#55: Die Ebstorfer Weltkarte – der Allrounder für die Gedankenwelt des Mittelalters!

In dieser Episode besuchen wir das mittelalterliche Weltbild, das auf der berühmten Ebstorfer Weltkarte festgehalten wurde. Was macht diese Karte so besonders? Sie ist weit mehr als nur eine geographische Darstellung! Die Ebstorfer Weltkarte vereint Geschichte, Religion, Mythos und geographisches Wissen auf einem einzigen Pergament – und gibt uns einen einzigartigen Einblick in die Denkweise des Mittelalters. Wir schauen uns an, wie die Karte nicht nur die geographische Welt der damaligen Zeit zeigt, sondern auch als didaktisches Werkzeug im Kloster Ebstorf genutzt wurde. Sie verband religiöse Geschichten, historische Ereignisse und das christliche Weltbild und diente dazu, den Gläubigen den Platz der Menschheit im Universum zu erklären. Links Hier gibt es die Karte digital zu sehen! Artikel zu Nikolás Bergssons Reisebericht Video zur Karte von “Mittel? Alter!” Mehr zu Ebstorf und dem Kloster gibt es in Folge 3 von Irmimi Literatur Wilke, Jürgen: Die Ebstorfer Weltkarte, Bielefeld 2001 Kugler, Hartmut: Die Ebstorfer Weltkarte: Kommentierte Neuausgabe in zwei Bänden. Band I: Atlas. Band II: Untersuchungen und Kommentar, 2007. Wolf, Beat: Jerusalem und Rom: Mitte, Nabel - Zentrum, Haupt die Metaphern "Umbilicus mundi" und "Caput mundi" in den Weltbildern der Antike und des Abendlands bis in die Zeit der Ebstorfer Weltkarte, 2010. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"

Feb 1, 202526 min

Ep 59#54: Wissen bewahren – wie das Mittelalter das Erbe der Antike rettete. Zur Ausstellung “Corvey und das Erbe der Antike”

In dieser Folge nehme ich euch mit in die faszinierende Welt der mittelalterlichen Klöster und ihrer Bedeutung für den Wissenstransfer. Mein Besuch im Diözesanmuseum Paderborn zur Sonderausstellung “Corvey und das Erbe der Antike” hat mich inspiriert, genauer über die Weitergabe von Wissen im Mittelalter zu sprechen. Wie haben Klöster das Wissen der Antike bewahrt? Warum ist das Mittelalter viel fortschrittlicher, als wir oft denken? Und welche Rolle spielen Handschriften – wie etwa die berühmten Annales von Tacitus – dabei, dass wir heute überhaupt so viel über die Vergangenheit wissen? Wir erfahren auch, warum Kontext – damals wie heute – so entscheidend ist, um die Welt zu verstehen. Links Zur Website der Ausstellung "Corvey und das Erbe der Antike" Irmimi-Folge zu Tacitus' Germania Die Folge zur Ausstellung von Déjà-vu Geschichte Die Folge zur Ausstellung von Ecke Hansaring Literatur Corvey und das Erbe der Antike. Kaiser, Klöster und Kulturtransfer im Mittelalter, Ausstellungskatalog, Diözesanmuseum Paderborn 2024. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"

Dec 14, 202423 min

Ep 58#53: Das Nibelungenlied – Impact und Comeback eines mittelalterlichen Meisterwerks

Das Nibelungenlied ist mehr als nur ein mittelalterliches Epos – es hat eine lange Geschichte voller Auf und Ab und feierte sogar mal ein spektakuläres Comeback! In dieser Episode werfen wir einen Blick auf die Reise dieses Meisterwerks: Von den mysteriösen Ursprüngen und der fast 250-jährigen „Pause“, in der das Nibelungenlied fast vergessen wurde, bis hin zu seiner Wiederentdeckung durch die wertvollen Handschriften des 13. Jahrhunderts. Warum ist das Nibelungenlied heute noch ein Klassiker? Was macht es so relevant für die moderne Welt? Das Nibelungenlied lebt nicht nur in Opern und Literatur weiter, sondern hat auch kulturelle und historische Wellen geschlagen, die bis heute zu spüren sind. Links Digitalisat Handschrift C Handschrift C im Handschriftencensus Die Welt der Nibelungen online im Badischen Landesmuseum Gründungsmythen des Nationalismus von Ralf (Déjà-vu Geschichte) Zusammenfassung Nibelungenlied Literatur Müller, Jan Dirk: Das Nibelungenlied, Berlin 2002. Schulze, Ursula: Nibelungenlied (und Klage)in: Lexikon des Mittelalters Band VI, Spalte 1120 ff. Hübner, Gert: Ältere Deutsche Literatur. Eine Einführung, 3. Aufl., 2023. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"

Nov 10, 202423 min

Ep 57#52: Der Codex Gigas – ein Pakt mit dem Teufel? (Halloween Snack)

Halloween naht, und damit ihr richtig in Stimmung kommt, habe ich ein kleines Halloween-Special aufgenommen! Es soll um eine gruselige Legende gehen, die rund um den sogenannten Codex Gigas (13. Jhd.) entstanden ist. Diese “Teufelsbibel” soll ein Mönch in nur einer Nacht geschrieben haben. Die Dicke des Buches sagt: nein, das kann nicht sein. Also musste schnell die Hilfe des Teufels her … Links und Literatur Zum Digitalisat des Codex Gigas Der Codex Gigas auf den Seiten der schwedischen Nationalbibliothek Mehr über Zauberei habe ich in Folge #26 für euch! Sound Effect: Pixabay Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Meinen YouTube-Kanal findest du hier

Oct 27, 202418 min

Ep 56#51: Tischreden VIII: Das Habsburger Ahnenchaos! Wenn Gene Kreise ziehen, mit Nicolas Wöhrl

Ein neues Paar Tischreden für euch! Zusammen mit Nicolas von Methodisch inkorrekt spreche ich in dieser Folge über den sogenannten Ahnenschwund. Und dafür bringe ich ein besonderes historisches Beispiel an, und zwar die Familie mit dem … besonderen Gesichtsausdruck: die guten alten Habsburger! Was deren Heiratspolitik mit Ahnenschwund genau zu tun hat, und was für eine Mathematik (danke, Nicolas!!) dahintersteckt, erfahrt ihr in der Folge, bei den Tischreden VII :) PS: Der Folgentitel “Mein Stammbaum ist ein Kreis” entsprang nicht meinem Köpfchen, sondern ist der Titel eines Songs der Band Knasterbart :) Links zur Folge Das komplette Gespräch zwischen Nicolas und mir gibt es in der Minkorrekt-Folge Mi318 Hier ist das Paper zum Thema! Den Beitrag von Florian Freistetter dazu findet ihr hier. Die Tabelle aus dem Wikipedia-Artikel findet ihr hier. Zu Ralfs Geschichtsclub gelangt ihr hier. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Oct 15, 202457 min

Ep 55#50: Irmiläum! 50 Folgen und 3 Jahre alt! Eine Spezialfolge :)

Endlich: die Folge zu 50 Folgen und 3 Jahren Irmimi ist da. Die Folge war größtenteils eine Überraschung für mich - denn der liebe Björn hat mich einfach mal interviewt :) Wenige Fragen kannte ich vorab, aber die meisten habe ich dann erst “vor Ort” das erste Mal gehört :) Es ist mal etwas anderes vom Format her- ich hoffe sehr, dass ihr auch bei dieser Spezialfolge Spaß habt!

Sep 22, 20241h 33m

Ep 54#49: Tischreden VII: Die Edda und ihre Rezeption - "Alles Nazi oder was?!"

Im Januar habe ich gemeinsam mit Ralf von Déjà-vu Geschichte ein spannendes Gespräch geführt. Über die Edda! Oder vielmehr über die Rezeption. Auch wenn ich es schade finde, dass im Germanen-Kontext die Nazis immer und immer eine Rolle spielen, ist es vielleicht gerade deswegen wichtig, noch und nöcher bis zur Unkenntlichkeit darüber zu sprechen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Hören! Links und Literatur Digitalisat Codex Regius: https://handrit.is/manuscript/view/is/GKS04-2365/0#mode/2up Banghard, Karl: Nazis im Wolfspelz. Germanen und der Rechte Rand, 2016. Besuche gerne Ralf bei seinem Podcast Déjà-vu Geschichte Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Jul 22, 202445 min

Ep 53#48: Oswald von Wolkenstein – spürst du das Tier an dir?

Heute bewege ich mich in für mich etwas fremde Gefilde: Oswald von Wolkenstein; Dichter, Liedermacher und Globetrotter. Wir schauen uns die wichtigsten Handschriften A und B an und tauchen ein in einen konkreten Text: in seinen Superhit "Ich spür ain Tier"! Links Digitalisat: Ich spür ain tier Digitalisat Handschrift A Cod. 2777 Digitalisat Handschrift B Cod. 2778 PDF zum Aufsatz von M. Schumacher Mittelalter Digital Epochentrotter-Folge zu Oswald von Wolkenstein Weitere Links aus der Folge Preisverleihung Oberhummer Award Wissenschaftspodcasts.de Podcast Wissen hinter den Kulissen Literatur Bertolini, Paolo. *Oswald von Wolkenstein: Leben und Werk*. Böhlau Verlag, 2013. Kammerer, Christoph. *Die musikalischen Werke Oswalds von Wolkenstein*. Hans Schneider, 2006. Lieder und Gedichte aus den Codices B und A. *Edition der Österreichischen Nationalbibliothek*, Wien. Vossler, Karl. *Oswald von Wolkenstein: Eine literarhistorische Studie*. Fink Verlag, 2000. LexMa: Artikel Oswald v. Wolkenstein Schumacher, Meinolf: EIN KRANZ FÜR DEN TANZ UND EIN STRICH DURCH DIE RECHNUNG. Zu Oswald von Wolkenstein >Ich spür ain tier< (Kl 6)*, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur. Karin Donhauser, Klaus Grubmüller und Jan-Dirk Müller (Hrsg.): Band 123, Heft 2, 2001. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Jul 6, 202431 min

Ep 52#47: Ortolfs Arzneibuch – Mittelalterliche Medizin und antike Heilmethoden

Heute tauchen wir tief in die faszinierende Welt der mittelalterlichen Medizin ein und erkunden die Einflüsse, die bedeutende medizinische Texte, wie das berühmte "Arzneibuch" von Ortolf von Baierland, auf die europäische Heilkunst ausübten. Diese Arzneibücher waren essentielle Lehrwerke für angehende Mediziner und erfahrene Ärzte und bildeten die Grundlage für die Standardisierung und den Wissenstransfer über Jahrhunderte. Wir werden einen Blick darauf werfen, wie in den mittelalterlichen Klöstern systematisch medizinisches Wissen gesammelt und erhalten wurde und welche Rolle die antike Medizin von Hippokrates und Galen sowie die Vier-Säfte-Lehre dabei spielten. Es erwartet euch eine spannende Zeitreise in die Welt der historischen Heilkunde und wie diese das heutige Verständnis von Medizin beeinflusst. Viel Spaß beim Zuhören! Inhalt 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:39 Manuskript Minis auf YouTube 00:03:47 Feedback zu Folge 5 von Kirchenhistoriker 00:05:86 Ortolfs Arzneibuch Links Digitalisat Arzneibuch Beschreibung im Handschriftencensus „arzenîe, stf.“, Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, <https://www.woerterbuchnetz.de/Lexer?lemid=A02132>, abgerufen am 10.04.2024. Literatur Follan, James: Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland: nach der ältesten Handschrift (14. Jhdt.), Stuttgart 1963. Älterer deutscher 'Macer' - Ortolf von Baierland 'Arzneibuch' 'Herbar' des Bernhard von Breidenbach Färber- und Maler- Rezepte, in: Werner Dressendörfer, Gundolf Keil und Wolf-Dieter Müller-Jahncke: Codices illuminati medii aevi 13, München 1991. Lexma: Art. Arzneibücher: Keil, Gundolf. Teilband 1 (1980), Sp. 1091-1094. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

May 18, 202439 min

Ep 51#46: Der Heliand – Jesus im germanischen Speckmantel

Inhalt 00:00:00 Intro und Begrüßung 06:21:67 Beginn Heliand 34:18:51 Appendix Der Heliand! Nein, es handelt sich um keinen Schreibfehler, aber die Bedeutung ist dieselbe: Denn Heliand ist schlichtweg die altsächsische Entsprechung für HEIand und bezeichnet niemanden geringeres als den Erlöser, den Helfer Jesus! Und das Leben von Jesus sollte im 9. Jahrhundert den heidnischen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern mal ein bisschen näher gebracht werden. Wären da nur nicht diese sprachlichen und kulturellen Hürden! Unser anonyme Heliand-Dichter musste also richtig kreativ sein, als es vom Auftraggeber Ludwig dem Deutschen hieß: mach mal auf Altsächsisch, mach mal in Reimform und bring den Heiden mal die Bibel bei! Welche Leistung der Dichter vollbracht hat, schauen wir uns in dieser Folge mal genauer an :) Links Das Wort Heliand im altsächsischen WB Das Wort thiodan im altsächsischen WB Folge 2 zum sächsischen Taufgelöbnis Wissen/schaf(f)t Account von Axel YouTube-Video zum Heliand Digitalisate und Handschriftenbeschreibung Heliand-Überlieferungen im Handschriftencensus Literatur Gantert, Klaus: Akkommodation und eingeschriebener Kommentar. Untersuchungen zur Übertragungsstrategie des Helianddichters, Tübingen 1998. Gottzmann, Carola L.: Das Wessobrunner Gebet. Ein Zeugnis des Kulturumbruchs vom heidnischen Germanentum zum Christentum, in: Rolf Bergmann, Heinrich Tiefenbach, Lothar Voetz (Hrsg.): Althochdeutsche Grammatik, Glossen und Texte, Bd.1, Heidelberg 1987, S. 637-654. Mierke, Gesine: Memoria als Kulturtransfer. Der altsächsische Heliand zwischen Spätantike und Frühmittelalter, Köln/Weimar/ Wien 2008. Müller, Stephan: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie, Ahd./Nhd., Altniederd./Nhd., übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Stuttgart 2007. Padberg, Lutz E. Von: Zur Spannung von Gentilismus und christlichem Universalitätsideal im Reich Karls des Großen, in: Franz-Reiner Erkens (Hg.): Karl der Große und das Erbe der Kulturen, Berlin 2011, S. 36-53. Springer, Matthias: Sachsenkriege, RGA 26 (2004), Sp.53-61. Timpe, Dieter: Germanen, Germania, Germanische Altertumskunde, RGA 11. Weinfurter, Stefan: Karl der Große. Der heilige Barbar, München 2013. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Meinen YouTube-Kanal findest du hier Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Apr 13, 202435 min

Ep 50#45: Der Sachsenspiegel – ganz Recht! Von Bildern, Texten und Relationen

Inhalt 0:00 Begrüßung 8:10 Start Sachsenspiegel 13:56 Hard Facts Sachsenspiegel 17:51 Überlieferung Sachsenspiegel 22:48 Bild-Text-Relation Sachsenspiegel 26:41 Sachsenspiegel ein Gesetz? 30:09 Die Sachsen im Sachsenspiegel 36:56 Rezeption und Weiterleben 38:54 Zwei Redewendungen 44:33 Sachsenspiegelforschung Der Sachsenspiegel ist der bekannteste Rechtstext aus dem deutschsprachigen Mittelalter und vor allem auch der erste umfassendere, volkssprachige Prosatext! Mit einer Überlieferung von ca. 460 Handschriften zählt er als wahrer Bestseller! Nicht nur seine Überlieferung ist hierbei interessant, sondern auch seine unfassbar lange Wirkungsgeschichte von sage und schreibe 700 Jahren! Noch 1932 griff man in einem Gerichtsprozess auf den Sachsenspiegel zurück. Doch was wird in dem Sachsenspiegel überhaupt geregelt? Anhand der 4 Bilderhandschriften – der Oldenburger, Wolfenbütteler, Heidelberger und Dresdner Handschriften – lassen sich unfassbar schöne und logische Bild-Text-Relationen herleiten, die zeigen, wie Land- und Lehnrecht im Mittelalter geregelt wurden. Wir blicken auf die Illustrationen, was sie bedeuten und wie sie mit dem Text in Zusammenhang stehen. Und wir gehen auch auf die Frage ein: Welche "Sachsen" genau meint der Sachsenspiegel überhaupt? Links Hör gerne in das Projekt “LiebesGeschichte” rein! Hier geht es zu Björns YouTube-Kanal! Dort gibt es ab dem 26.03.2024 seine neue Reihe zum Sachsenspiegel und Rechtstexte! Jack Pop's Circus of Science Lexer, Mittelhochdeutsches Wörterbuch online Irmimi Folge #19: Res Gestae Saxonicae Digitalisate Heidelberger Bilderhandschrift Wolfenbütteler Bilderhandschrift Oldenburger Bilderhandschrift Dresdner Bilderhandschrift Literatur Lück, Heiner: Der Sachsenspiegel. Das berühmteste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters, wbg Edition, 2022. Bildungsserver Sachsen-Anhalt, PDF zum Sachsenspiegel Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Mar 19, 202447 min

Ep 49#44: Tischreden VI: Tiere vor Gericht? Tierprozesse im Mittelalter

Was machst du, wenn dein Hund die neuen Winterschuhe kaputt knabbert? Vermutlich nicht gleich den Prozess ... obwohl: spätestens bis ins 19. Jahrhundert hätte man ihm dafür tatsächlich den Prozess machen können. Oder ihn sogar aus der Kirche ausschließen. Was den Menschen so alles eingefallen ist, und warum sie Tieren öfter als man glauben würde wegen angeblich krimineller Taten vor Gericht gestellt haben, bespreche ich heute in einer Crossover-Folge mit der lieben Franziska vom Podcast "Darf's ein bisserl Mord sein?" Links und Literatur zur Episode Zu Franziskas Podcast “Darf’s ein bisserl Mord sein?” geht es hier Hör auch gerne in unser gemeinsames Projekt “LiebesGeschichte” rein! Kompatscher, Gabriela; Classen, Albrecht; Dinzelbacher, Peter.: Tiere als Freunde im Mittelalter. Eine Anthologie, Badenweiler 2010. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Jan 13, 20241h 24m

Ep 48#43: Tischreden V: Heinrichs Dauerbrenner – Halloween-Special mit Heldendumm!

"Nur weil man mit dem Teufel bumst, hört's noch lange nicht auf zu hageln!" Die beste Zusammenfassung der Folge! Und da das ganze irgendwie eine Überraschung werden soll, halte ich mich in den Shownotes einfach mal zurück ;) Viel Spaß beim Hören! Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Oct 31, 20231h 53m

Ep 47#42: Urkunden erkunden! Eine Überblicksfolge :)

Heute blicken wir auf ein Thema, das ich schon lange irgendwie vor mir herschiebe ... Urkunden! Dabei sehen die Teile einfach großartig aus und vor allen Dingen riecht man die Urkunden-Lunte einfach schon auf 10 Kilometer. Sie dienen sowohl inhaltlich als auch optisch nämlich auch einem repräsentativem Zweck! Links: Digitalisat Schenkungsurkunde St. Mauritius Ich zu Gast bei Der Bildungsauftrag :) Björns Instagram-Kanal "Der Geschichtsler" LiebesGeschichte Podcast Podcast: Darf’s ein bisserl Mord sein? Literatur: Stephan Freund, Matthias Puhle: Otto der Große 912–973. Kaiser der Römer, König der Völker, Regensburg 2023. Irmimi Links: Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Oct 14, 202335 min

Ep 46#41: Tischreden IV: ”Fake News” im Mittelalter? Mit Wolfgang von Digitale Anomalien

"Fake News" und "Verschwörungsmythen" sind mindestens seit der Corona-Pandemie gängige Begriffe. Auch der Blick in die Vergangenheit wurde hier schon oft getätigt; man stellte sich die Frage: Seit wann gibt es eigentlich "Fake News"? Kann man im Mittelalter überhaupt schon von Fake News oder Verschwörungsmythen sprechen? Auch wenn die Menschen es damals nicht unter diesem "neuzeitlich-denglischen" Begriff kannten, gab es durchaus Fälle, die wir heute als Fake News oder Verschwörungsmythen bezeichnen würden. Gemeinsam mit dem lieben Wolfgang von dem Podcast "Digitale Anomalien" spreche ich über moderne Fake News und Verschwörungsmythen, wir blicken gemeinsam in die Vergangenheit und schauen uns sowohl unbewusste "Fehlinformationen" als auch bewusst umgesetzte, systematische Narrative und ihre Auswirkungen an. Neben vielen "kleineren" Beispielen aus der Geschichte nimmt in dieser Folge aber wohl "Der Hexenhammer" Heinrich Kramers als Beispiel für eine der bekanntesten und schwerwiegendsten "Verschwörungsmythen" des späten Mittelalters einen Großteil dieser Episode ein! Wolfgang und ich konnten uns gegenseitig viel bereichern und gegenseitig auf jeden Fall viel über das Fachgebiet des anderen lernen :) Tech- und Mittelalter-Podcast funktionieren also sehr gut zusammen! Aufgrund der Länge gibt es diesmal auch Kapitelmarken für euch :) 00:00.00 Begrüßung zur Folge 06:44.88 Begrüßung Wolfgang und ich 10:01.12 Moderne Fake-Bilder 18:01.08 Künstliche Intelligenz 35:10.18 Seit wann gibt es Journalismus? 37:40.77 Wie ist man früher an Informationen gekommen und wie ist man mit ihnen umgegangen? 55:48.09 Unbewusste Fehlinformationen 01:08:28.12 Bewusste Fehlinformationen 01:18:49.38 Hexenhammer 01:28:32 Was kann durch Fake News passieren? Links: Wolfgangs Podcast Digitale Anomalien Hier findet ihr ein Digitalisat vom Hexenhammer Hier die Seite von Mimikama! Hier könnt ihr eure Medienkompetenz testen! Hier findet ihr die manipulierten Bilder vom Anfang der Folge Hier ist der Artikel zum Übersetzungsfehler des Fußballers Hier ist die Geschichte zu Cinderellas Glasschuh Literatur: Amelie Bendheim, Jennifer Pavlik (Herausgeber): Fake News in Literatur und Medien, Fakten und Fiktionen im interdisziplinären Diskurs, Bielefeld: transcript Verlag, 2022. Heinrich Kramer , Wolfgang Behringer: Der Hexenhammer. Malleus Maleficarum, kommentierte Neuübersetzung, München 2000. Irmimi Links: Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Sep 30, 20232h 14m

Ep 45#40: Ora et labora und back to school! Die althochdeutsche Benediktsregel als Schultext?

Die Benediktinerregel ist an sich wohlbekannt: ein Text, der vom Heiligen Benedikt von Nursia im 6. Jahrhundert aufgeschrieben wurde, nachdem er von seinem Höhlen-Headquarter aus das ein oder andere Wunder gewirkt hat. Der Text regelt dabei das Leben und denn Alltag der Mönche in Klöstern. Der ursprünglich auf Latein verfasste Text liegt uns auch in einer althochdeutschen Fassung vor. Also mehr oder minder, sagen wir in einer lateinischen Fassung mit althochdeutschen Sätzen zwischen die lateinischen gequetscht?! Warum diese Version der Regel in der Handschrift Cod. 916 aus der Stiftsbibliothek St. Gallen im 9. Jahrhundert den volksprachigen Teil einfach zwischen die Zeilen quetscht, unter welchen spannenden Umständen diese Handschrift entstanden sein könnte und was das alles mit Schule und Unterricht zu tun hat, erzähle ich euch in dieser Folge! LINKS Digitalisat des Cod. Sang. 916 Irmimi Folge 11: Zentrale Randphänomene: Glossenhandschriften als Wissensvermittler Irmimi Folge 37: Hildebrandslied LITERATUR Der Text der Dialoge II. wurde entnommen aus: Gregor der Große: Der hl. Benedikt - Buch II der Dialoge (lateinisch-deutsch); hrsg. i.A. der Salzburger Äbtekonferenz, EOS-Verl., St. Ottilien, 1995. Achim Masser (Hg.). Die lateinisch-althochdeutsche Benediktinerregel Stiftsbibliothek St. Gallen Cod. 916 (Studien zum Althochdeutschen 33) IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Sep 16, 202349 min

Ep 44#39: Stand up Comedy im Mittelalter! Das Heege Manuskript

Das Mittelalter hatte nichts zu lachen? Doch natürlich! Warum denn auch nicht? In dieser Folge schauen wir uns mal an, worüber man wo und wie so gelacht haben könnte! Ähnlich wie heute kann man das vermutlich so pauschal gar nicht sagen, ist Humor doch etwas Individuelles, von der Gesellschaftsschicht abhängig und, nun – einfach Typsache! Dennoch sprechen wir auch heute noch zum Beispiel von dem "typisch britischen Humor", der sehr schwarz und vor allem auch recht skurril sein kann! Man denke nur an Monty Python ;) In der Handschrift, um die es heute geht, finden wir frühe Zeugnisse eines wirklich sehr skurrilen Humors! Das mag vielleicht der Tatsache geschuldet sein, dass die Handschrift aus dem 15. Jahrhundert stammt, vielleicht aber auch einfach, weil sie aus England kommt! Sie verrät uns jedenfalls etwas über eine mögliche Lachkultur, wie Humor seinen Weg zu den Menschen fand und enthält vor allem eins: den bisher ältesten Beleg für die Redewendung "Red Hering", die heute noch rege Benutzung findet! Und wo ich schon vorhin Monty Python erwähnte – natürlich kommen auch Killer-Kaninchen vor! LINKS Digitalisat Heege Manuskript Wissenschaftliches Paper zum Heege Manuskript Poggio Bracciolinis "Facetiae" Irmimi Folge 7: Fastnachtspiele im Mittelalter IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Sep 2, 202349 min

Ep 43#38: Irmimis Tischreden III – Humor ist Fett. Mit Daniel von Heldendumm

Die Tischreden gehen in die dritte Runde! Mit Daniel von Heldendumm habe ich über Geschichtspodcasts generell gesprochen, über Fehler, konstruktive Kritik und warum Humor wie Fett ist! LINKS Musik von @lcp_ictures Heldendumm-Podcast Infos zur Exkursion zum Sachsenhain am 24.06.2023 :) (Links auf der Website unter "Reisen & Bildung") IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

May 29, 202344 min

Ep 42#37: Das Hildebrandslied – der beste Cliffhanger aus dem Frühmittelalter

Mit dem Hildebrandslied haben wir wohl den besten Cliffhanger der deutschen Literatur! In Zeile 68 bricht der Text plötzlich ab (an einer unsäglich spannenden Stelle!) und der Leser bleibt im Regen stehen. Doch nicht, weil der Schreiber das so wollte, sondern weil (mal wieder) schlichtweg Textteile fehlen. Auch sprachlich und die Art und Weise, wie der Text aus dem 09. Jahrhundert in dem Codex eingebettet ist, machen das Hildebrandslied zu einem spannenden Stück Pergament :) LINKS Das Hildebrandslied im Handschriftencensus Folge zu Tacitus' Germania Folge zu Mittelhochdeutsch DWB-Eintrag zu "fut" Enricos Instagram :) LITERATUR Haubrichs, Wolfgang: Von den Anfängen zum hohen Mittelalter Teil l: Die Anfänge: Versuche volkssprachiger Schriftlichkeit im frühen Mittelalter (ca. 700-1050/60), in: Joachim Heinzle (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, Band 1: von den Anfängen zum hohen Mittelalter, 2. durchgesehene Auflage, Tübingen 1995. IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

May 13, 202334 min

Ep 41#36: Mehr Geschlecht als recht – das ”Rosendorn”-Fragment als Zeugnis früher, schriftlicher Sexualität

Stell dir vor, du sprichst mit deinem Geschlechtsteil und es antwortet. Genau das passiert in dem Rosendorn-Gedicht. Der Text hat es nicht nur inhaltlich in sich und lässt einen verstört zurück, auch in der Forschung hat er einiges aufgewühlt: lange dachte man, dass der Rosendorn-Text im 15. Jahrhundert entstand. Dann, 2019, fand man durch Zufall einen Pergament-Streifen – der den Rosendorn-Text enthält und bereits aus dem Jahr um 1300 stammt! Diese obszöne Sexualität wurde also schon knapp 200 Jahre früher schriftlich fixiert, als die Forschung bisher annahm. LINKS Alle 3 Handschriften mit dem Rosendorn im Handschriftencensus Martin Moder zum HPV, unter anderem in diesem Video! LITERATUR Stojanov, Emilia: Versehrte Körper in der mittelhochdeutschen Literatur, Wien 2017. de Boor, Helmut: Die deutsche Literatur im späten Mittelalter, 1997. Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht. Strategien zur Inszenierung weiblicher Sexualität im Märe, IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Apr 15, 202331 min

Ep 40#35: Irmimis Tischreden II – mit Ralf Grabuschnig über Minderheiten und ihre Geschichte(n)

Luthers, äh, Irmimis Tischreden gehen in die zweite Runde! Im kurzen Abstand zu den ersten Tischreden, denn: Ich spreche mit Ralf über sein neues Buch "Unterwegs zwischen Grenzen und das Crowdfunding findet aktuell statt :) Es geht um physische und persönliche Reisen, Minderheiten und Identität. Das Gespräch haben wir während des Podcamps 2023 im Unperfekthaus in Essen geführt und wir hatten auch Gesellschaft: Daniel von Heldendumm und Franziska von Darf's ein bisserl Mord sein haben die illustre Runde ergänzt :) Viel Spaß bei der etwas anderen Folge! LINKS Wer Ralf, Daniel, Philipp, Franziska und mir beim Labern zuhören möchte: Heldendumm haben da sehr geil etwas zusammengeschnitten :) Heldendumm ist Live am 13.04.23 in Lüdenscheid! Ralfs Crowdfunding zum neuen Buch "Unterwegs zwischen Grenzen" Franziskas Podcast "Darf's ein bisserl Mord sein?" Dennis Podcast "Die Tonscherben" Jörns Podcast "Haialarm" (neben weiteren) IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Apr 1, 202338 min

Ep 39#34: Vom Elend des menschlichen Daseins – Lothar von Segnis Hass auf den menschlichen Körper

"Geboren wird der Mensch, damit er arbeitet, sich ängstet und leidet – und das ist elender als zu sterben." Passend zum baldigen Frühlingsbeginn versprüht Irmimi mal richtig viel Optimismus und gute Laune! Ich helfe euch dabei, mal ein gutes Verhältnis zu euch und eurem Körper zu kriegen. Und das mithilfe von Lothar von Segni, dem späteren Papst Innozenz III. Mit seinem 1194 erschienenen Traktat "de miseria humanae conditionis" schreibt er, wie ekelig und anfällig der menschliche Körper ist und dass er grundsätzlich auch nichts Gutes mehr im Leben zu erwarten hat. Ich spreche in dieser Folge über Lothars mittelalterlichen Bestseller (!) warum er einer gewesen sein könnte und über die Motive, warum ein angehender Papst nicht depressiv sein muss, um solche Texte zu schreiben. Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links Folge 4 zur Vita Karoli Magni Folge 5 zur Legenda Aurea Digitalisat der Handschrift (dt. Übersetzung, 15, Jhd.) Digitalisat früher Druck (lat. Version, 15. Jhd.) Literatur Sturlese, Loris: Homo divinus. Philosophische Projekte in Deutschland zwischen Meister Eckhart und Heinrich Seuse, 2007. Kehnel, Annette: Historische Einordnung von "De miseria humane conditionis", in: Wie anders war das Mittelalter? Fragen an das Konzept der Alterität, 2013. Lothar von Segni, Vom Elend des menschlichen Daseins, übersetzt und eingeleitet von Carl-Friedrich Geyer, Hildesheim/Zürich/New York 1990.

Mar 20, 202338 min

Ep 38#33: Irmimis Tischreden I – Mit Björn ”Der Geschichtsler” über Mittelalter, Magdeburg und Histotainment :)

Ein neues Format. das ich mal ausprobieren: "Irmimis Tischreden"! Nach einer kleinen Pause habe ich mich also nur noch zu zweit ans Mikrofon getraut :D Deswegen habe ich mir den lieben Björn "Der Geschichtsler" ausgeliehen, um mit ihm über ... nun, Spaß mit Geschichte zu reden :) Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links Folge 2: Das Sächsische Taufgelöbnis Folge 3: Bursfelder Reform (Nonnenklöster) Björns Website und Instagram-Account Für unsere Sachsenhain-Exkursion am 24.06. könnt ihr euch über die Urania Magdeburg hier anmelden :) (Unter "Reisen und Bildung")

Mar 4, 202355 min

Ep 37#32: Auf den Schultern von Riesen stehen! Eine kleine Rezeptionsgeschichte eines Satzes :)

"Auf den Schultern von Riesen stehen" hat sicher schon jeder Student und jede Studentin in irgendeinem Kontext gehört. Der Satz besagt, dass man auf die Leistungen von Menschen zurückblickt und man sich selbst "nur" als Zwerg an diese Leistung "ranzeckt". Oft wird der Satz mit Isaac Newton in Verbindung gebracht, doch tatsächlich haben wir unseres Wissens nach den Ursprung bereits im 12. Jahrhundert! In welcher Handschrift ich eine bildliche Interpretation gefunden habe, warum man den Satz mit Newton verbindet und was er heute für eine Rolle spielt, erzähle ich dir in der Folge und zeige dir, was für einen langen Weg ein Satz so hinter sich bringen kann :) Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links Folge 233 von Methodisch inkorrekt Irmimi Folge 11 zu Glossen und Marginalien Digitalisat der Handschrift Aufsatz: "I don't stand on the shoulders of giants" Literatur Merton, R. K. (1993). On the shoulders of giants: A Shandean postscript. Chicago: University of Chicago Press. Newton, I. (1675). Isaac Newton letter to Robert Hooke, 1675, Historical Society of Pennsylvania Simon Gratz autograph collection (#0250A), Box 12/11, Folder 37.

Jan 28, 202340 min

Ep 36#31: Das Wessobrunner Gebet. Am Anfang war ... nichts?

+++KORREKTUR+++ In der Folge sage ich, dass u.a. eine Konjektur vorgenommen wurde (aus "scein" wird "stein") und sage, dass es in der Übersetzung zu "Stern" geworden ist. Das ist so nicht richtig: Der Stern bezieht sich auf das Wort "sterro", das als Vorschlag im Nachgang eingefügt wurde und hat nichts mit dem Stein zu tun :) Scein bedeutet Schein, stein bedeutet Stein :) Woher kommen wir? Nun ... aus dem Nichts. Oder so. Viele Schöpfungsberichte aus verschiedene Jahrhunderten und Kulturen beschreiben, wie die Erde und die Menschen entstanden sein könnten. das kennen wir auch aus der Genesis des Alten Testaments, im Neuen Testament haben wir dann Gott als Schöpfer, inkl. Christus und dem Heiligen Geist. Nun taucht ein althochdeutscher Text aus dem 8. Jhd. in einer Handschrift des 9. Jahrhunderts auf, der zwar nicht die Schöpfung an sich beschreibt, aber den Zustand, der vor der Schöpfung herrscht. Und da war: Nichts. Warum das Ganze? Nun, das fragt sich auch schon die Forschung seit Langem ... Das sogenannte Wessobrunner Gebet hat sich dabei eine ordentliche und komplexe Forschungsgeschichte draufgekarrt. Es bietet nicht nur Denkansätze zu einzelnen Buchstaben, sondern man kann sich auch an den Fragen abarbeiten, was zum Henker es mit der Überschrift "De Poeta" auf sich hat, warum es auch nicht so richtig ein Gebet oder ein Gedicht ist oder in welchem Nutzungskontext der Text entstand: War er zum Zwecke der Heidenmission? Oder dient er doch eher der Verinnerlichung von Christen? Man weiß es nicht ... Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links Das Wessobrunner im Handschriftencensus mit Digitalisat Althochdeutsche Vertonung auf YouTube Folge 2 zum Sächsischen Taufgelöbnis Literatur Gottmann, Carola L.:Das Wessobrunner Gebet. Ein Zeugnis des Kulturumbruchs vom heidnischen Germanentum zum Christentum, in: Rolf Bergmann, Heinrich Tiefenbach, Lothar Voetz (Hrsg.): Althochdeutsch. Grammatik, Glossen und Texte, Bd. 1, Heidelberg 1987, S. 637–654. Julia Gold, Mathias Herweg, Lisa Sophie Meyer-Almes u. Christoph Schanze Ein althochdeutscher ›Spruch vom Weltanfang‹ Anmerkungen zu Funktionsweise, Gattung und Überlieferungsverbund des sog. ›Wessobrunner Gebets‹, in: PBB 140/2 (2018), S. 157–171. Ute Schwab: Zum 'Wessobrunner Gebet': Eine Vorstellung und neue Lesungen Michael Stolz: Der Text als Spur. Das 'Wessobrunner Gebet' im Kontext der Handschrift clm 22053, in: Magister et amicus Festschrift für Kurt Gärtner zum 65. Geburtstag herausgegeben von Václav Bok und Frank Shaw, Wien 2003, S. 511–534 Müller, Stephan: Altochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie, Ahd./Nhd., Altniederd./Nhd. Übersetzt, hrsg. und kommentiert von Stephan Müller. Stuttgart 2007.

Jan 14, 202344 min

Ep 35#30: Kochlöffel leckende Trolle! Das Irmimi-Überraschungs-Weihnachts-Jahres-Abschluss-Special

Huch, da bin ich noch mal! Ich möchte euch und Irmimi doch noch einmal vernünftig ins Jahresende entlassen :) Mit Kochlöffel leckenden Trollen, Zaubersprüchen aus der Community und einem Adventskalender :)) Habt eine schöne Weihnachtszeit und macht mal chilli vanilli! Danke an alle, dass ihr meinen Podcast hört! Mit ganz viel Liebe eure Katrin Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links Livestream bei Heldendumm Der Instagram-Adventskalender von Björn "Der Geschichtsler" und Irmimi :) Folge 6 zum Nekronomikon und zur isländischen Leichenhose Namen der 13 isländischen Weihnachtsmänner (unten auf der Seite) Gäste beim Heldendumm-Livestream waren: Digitale Anomalie (Podcast) lcp_ictures Déjà-vu-Geschichte (Podcast) Afaldra (Podcast)

Dec 18, 202227 min

Das ist Irmimi!

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Irgendwas mit Medien? Nein, irgendwas mit Mittelalter! Irmimi erweckt mittelalterliche Handschriften und ihre Storys zum Leben. Denn sie erzählen uns, was war, und erlauben uns, in die Welt von damals einzutauchen und unsere vielleicht etwas besser zu verstehen. Denn Handschriften sind mehr als beige Fetzen! Mehr über mich und Irmimi gibt es hier: https://irgendwasmitmittelalter.katrin-stupp.de/

Dec 15, 20227 min

Ep 34#29: Magische Stäbe und 9 Ringe! Das isländische Zauberbüchlein ”Galdrakver”

Beim Irmchen ist die Puste zum Jahresende raus, aber In der letzten Folge 2022 und der Zauberspruchreihe entführe ich euch noch einmal nach Island! Und wir schauen uns nicht nur die Magie in Island an, die vor allem im 17. Jahrhundert, also nicht im Mittelalter, ihren Höhepunkt hatte, sondern auch das sogenannte Galdrakver, ein kleines Zauberbüchlein, dass gerade einmal 124X77 mm misst :) Und Spoiler: ein beliebter Kaiser aus unseren Gefilden spielt da auch eine kurze Rolle :D Viel Spaß bei der Folge 2022 und der letzten Folge der Zauberspruchreihe und bis zum nächsten Jahr! Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links und Literaturhinweise Podcast: Plapperndes Gesindel Museum of Sorcery and Wichcraft Magical Staves Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin…» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens Stephan Müller: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie. Zweisprachig. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Reclam-Heft, Stuttgart 2007.

Dec 10, 202234 min

Ep 33#28: Iihh, da steckt der Wurm drin! Wie man einen Wurm Schritt für Schritt aus dem Körper zwingt

In Folge 3 der Zauberspruchreihe geht es um Würmer ... nicht die Würmer, die wir so kennen, sondern die Würmer in all ihren möglichen Variationen des Mittelalters! Was Dämonen- und Sympathieglaube damit zu tun haben, was ein Wurmsegen ist und warum mittelalterliche Würmer Google Maps gebrauchen könnten, klären wir in der Folge :) Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links zur Episode Folge 1 Zauberspruchreihe: Irmimi verhext! Folge 2 zauberspruchreihe: Ein Zauberspruch-Template? Pro Nessia: Cod. 751 (Handschriftencensus) Ferngespräch zum Thema Aberglauben Die Mark Brandenburg Tourdaten Methodisch inkorrekt! Deutsche Depressionsliga e. V. Literatur Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens Wolfgang Beck: Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung. Stephan Müller: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie. Zweisprachig. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Reclam-Heft, Stuttgart 2007.

Nov 12, 202232 min

Ep 32#27: Ein Zauberspruch-Template? Wie man mit vergangenen Ereignissen einem Pferdefuß in der Gegenwart helfen kann

Effi Briest war gestern! In dieser Folge schauen wir uns mal die Struktur und den Aufbau eines Zauberspruches an! Aber keine Angst – das wird kein Deutschunterricht :) Vielmehr blicken wir auf die zweigliedrige Struktur der Merseburger Zaubersprüche und schauen uns an, wie man heidnisches Personal ganz einfach durch christliches ersetzt, um Pferdefüße oder auch Menschen zu heilen. Dafür nehmen wir nur ein vergangenes Ereignis und eine Beschwörungsformel – easy, oder? Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links zur Episode Irmimi verhext! Folge 1 der Zauberspruch-Reihe Trierer Pferdesegen (Handschriftencensus) Merseburger Zaubersprüche (Handschriftencensus) Literatur Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens Wolfgang Beck: Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung. Stephan Müller: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie. Zweisprachig. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Reclam-Heft, Stuttgart 2007.

Oct 15, 202228 min

Ep 31#26: Irmimi verhext! Was mittelalterliche Zaubersprüche sind und wie sie funktionieren

Harry Potter, Der Herr der Ringe und magische Tierwesen – der Bezug zu Magie im 21. Jahrhundert ist ein romantischer und verklärter. Wir lassen uns von Film und Fernsehen verzaubern und würden gerne selbst die Kunst der Magie beherrschen – die Sehnsucht wird durch die Medien verstärkt und wir tauchen ein in eine magische Welt abseits unseres Alltags. Doch kennen wir auch ein negatives Bild von Magie, etwa im Kontext der frühneuzeitlichen Inquisition und der Hexenprozesse. Dass es Magie im realen Leben gibt, etwa in Form von Zaubersprüchen, werden viele von uns erst einmal verneinen, verorten wir diese eben in der fiktionalen Welt oder in einer von Glauben und Aberglaube geprägten Vergangenheit. Doch gibt es durchaus „echte“ Magie. Besser gesagt, die schriftlich fixierten Zaubersprüche, die uns in historischen Quellen vorliegen! Und genau hier klingeln Irmimis Ohren :) Doch bevor wir uns in die Quellen stürzen, möchte ich mit dieser Auftakt-Folge ein paar Dinge rund um Zaubersprüche klären: Was ist ein Zauberspruch überhaupt? Wer hat sie ausgeführt? Und vor allem wie? Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links zur Episode Forgotten Creatures Zeitschrift "Die Mark Brandenburg" Folge 6 zum "Nekronomikon" :) Literatur Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens

Oct 1, 202237 min

Ep 30#25: Zombies im Mittelalter? Wiedergänger in der Chronik Thietmars von Merseburg

"Braaaains" ... "More braaaains!" Heute bewegen wir uns ins Reich der lebenden Toten im Mittelalter – zu Zeiten Thietmars von Merseburg im 11. Jahrhundert. Zugegeben etwas anders als in dem Klassiker "Reanimator" ;) Doch schreibt Thietmar in seiner Chronik nicht nur schnöde die Geschichte der sächsischen bzw. ottonischen Herrscher nieder, er lädt uns ein in in die gruselige, aber interessante Welt der Wiedergänger – bzw. wie er sie wahrnahm. Hier stützt er sich auf (zuverlässige ...) Aussagen aus zweiter Hand und hatte auch selbst die ein oder andere Begegnung. So oder so verrät uns Thietmars Chronik ein wenig über die (seine) Wahrnehmung bzgl. Dies- und Jenseits, aber auch über den Umgang mit dem Tod! Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links zur Episode Folge 19 zur Sachsengeschichte Folge 14 zu Maximilian Buchtipp: Michael Ranfft, Tractat vom Kauen und Schmatzen der Todten in Gräbern. Thietmars Chronik, Dresdner Handschrift (Digitalisat)

Sep 17, 202233 min

Ep 2924 1/2: Das Leben grätscht dazwischen, die Folge muss leider ausfallen :(

Die heutige Folge muss leider ausfallen: Das Leben kommt immer wieder mal dazwischen gegrätscht und dann bleiben leider auch mal Hobby- und Herzensprojekte wie Irmimi liegen ... Am 18.09. geht dann die versprochene Folge zur Chronik Thietmars von Merseburg an den Start :) Wer dennoch eine Folge Irmimi hören möchte und den Newsletter noch nicht abonniert hat, kann sich dort eine Bonusfolge anhören :) Danke, dass ihr meinen Podcast hört und bis in 2 Wochen meine Lieben! Melde dich hier für meinen Newsletter an.. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

Sep 3, 20223 min

Ep 28#24: Ita Germani sunt? Das Germanenbild in Tacitus’ ”Germania”

Salve meine Lieben! Keine Sorge, das Mittelalter ist nicht ausverkauft! Aber heute bewegen wir uns ein klitzekleines bisschen in der Antike: Denn in Folge #24 geht es um die sogenannte Germania des antiken römischen Schreibers Tacitus. Dort wird ein Bild von den Germanen gezeichnet, das seinen Weg über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit hinweg bis ins 20. Jahrhundert geprägt hat! Möglich war dies natürlich nur, weil das Mittelalter im 9. Jahrhundert fleißig Tacitus' Texte abgeschrieben hat ;) Welches Germanenbild durch die Geschichte geistert und welche Bedeutung hier die Überlieferung, Rezeptionsgeschichte und vor allem Quellenkritik haben, erfahrt ihr in der Folge! Melde dich hier für meinen Newsletter an.. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links zur Episode Pax Augusta Game von Roger! Römische Geschichte von Frederic (Instagram) Histophokles (Instagram) Unusual Military History (Instagram) Interview Deutschlandfunk Ralf Grabuschnigs Buch "Gründungsmythen des Nationalismus" Ausstellung Rheinisches Landesmuseum

Aug 20, 202236 min