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Disrupt Yourself #4: Navigationssysteme, Künstliche Intelligenz, Bundesregierung
Die Bundesregierung ist in Klausur gegangen und h… Die Bundesregierung ist in Klausur gegangen und hat eine Strategie zur Künstlichen Intelligenz beschlossen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist herausgekommen, aber längst nicht groß genug, um den anstehenden Herausforderungen gerecht zu werden. Christoph Keese untersucht den Beschluss der Bundesregierung und stellt heraus, das sie weitaus mutiger hätte vorgehen müssen. Es treten auch auf: Bill Gates und Fareed Zakaria. Außerdem in dieser Folge: Ein Praxistest des BMW-Navigationssystems und ein kurzes Gespräch mit Christian Rast von KPMG zum Thema Geschwindigkeit und Kontrolle.

Special: Chris Boos, where is Artificial Intelligence taking us?
Chris Boos ist Gründer und CEO der Firma Arago, e… Chris Boos ist Gründer und CEO der Firma Arago, einem führenden deutschen Pionier der Künstlichen Intelligenz. Mit seiner fundierten Einsicht in Technologie und seiner brillanten Formulierungsgabe gilt Boos als einer der wichtigsten KI-Vordenker des Landes. Kürzlich trat Boos als Redner beim KI-Gipfel der WELT in Berlin auf. Seine auf Englisch gehaltene Rede ist ausgesprochen interessant. Sie bietet Aufschluss über die wichtigsten Trends der Computerintelligenz und die Stellung Deutschlands bei diesem Thema in der Welt. So sieht Boos beispielsweise bedeutende Produktivitätsfortschritte auf dem Feld der Logistik. Ein Drittel aller Kosten gehen auf Logistik zurück, argumentiert er. Durch besser Optimierung der Transporte kann einer erheblicher Beitrag zu Wohlstand und Wachstum geleistet werden. Das Special beginnt mit einer kurzen Einführung von Christoph Keese. Sprache: Einführung auf Deutsch, Rede auf Englisch Tonqualität: Einführung Studio, Rede Mitschnitt einer Rede mit leichten Kratzgeräuschen

Folge 34: Joerg Hellwig, warum baut Lanxess eine Plattform für die Chemieindustrie?
Joerg Hellwig ist Chief Digital Officer (CDO) des… Joerg Hellwig ist Chief Digital Officer (CDO) des Chemiekonzerns Lanxess. Für sein Unternehmen hat er CheMondis gebaut und an den Start gebracht - eine breit angelegte Plattform für die Chemieindustrie, auf der weit mehr Chemikalien gehandelt werden sollen, als Lanxess selbst produziert. CheMondis hat die Beta-Phase soeben beendet und markiert einen wichtigen Trend zu B2B-Plattformen, der in vielen Branchen zu beobachten ist. Das Rennen um die Vorherrschaft bei einer neuen Generation von Plattformen ist in vollem Gange. Diesmal hat Deutschland - im Unterschied zu B2C-Plattformen - den Startschuss nicht verpasst. Im Interview mit Christoph Keese berichtet Joerg Hellwig außerdem von seiner Arbeit als CDO, vom Umbau eines traditionellen Unternehmens zu einem digitalen Vorreiter, von der Wichtigkeit der leidenschaftlichen Überzeugung des CEOs bei der Transformation, und von seinem persönlichen Werdegang. Hellwig hat es ohne Abitur und Studium in eine Spitzenposition seiner Industrie geschafft.

Folge 33: Nicholas Carlson, how did Business Insider reach 120 million readers?
Nach einer kurzen Kreativpause geht es weiter mit… Nach einer kurzen Kreativpause geht es weiter mit neuen Folgen des hy Podcasts. Our guest today is Nicholas Carlson, Global Editor of Business Insider and its sister publications The Insider and Tech Insider. Nicholas is one of the leadeing journalists in digital publishing. His team reaches a huge audience of 120 million unique visitors worldwide. How is this possible? What kind of journalism is merited by huge audiences? Is there a need to dumb down and present click bait? Do only short formats work or do long format also attract masses? How can journalists handle the demands of the huge variety of platforms they need to cater to? Are they being exploited by Facebook? How is television changing and what will disruption do to content markets? Interviewed by Christoph Keese, Nicholas presents his sharp analysis and noteworthy insights. Full disclosure: Business Insider is owned by our mutual parent company Axel Springer. This did not influence our decision to invite Nicholas to this podcasts or the questions we asked. Tonqualität: Studio Sprache: Englisch

Disrupt Yourself #3: Amazon, Netflix, Apple News, Formbar
Christoph Keeses Podcast über neueste Entwicklung… Christoph Keeses Podcast über neueste Entwicklungen der digitalen Disruption. In dieser Folge geht es schwerpunktmäßig um die Quartalszahlen wichtiger Plattformen wie Amazon, Netflix und Apple News - bei allen dreien gibt es interessante Neuigkeiten. Gäste in der Sendung sind René Schäfer von Axel Springer hy sowie die Gründer des Möbel-Startups Formbar, Nikolas Feth und Alessandro Quaranta.

Disrupt Yourself #2: Venture Capital, 5G-Lizenzen, Volkswirte, App-Store, WeWorks
Christoph Keeses Podcast über aktuelle Entwicklun… Christoph Keeses Podcast über aktuelle Entwicklungen der digitalen Disruption. Interview-Gast in der heutigen Folge ist Ramin Niroumand, CEO des Company Builders FinLeap aus Berlin. Weitere Themen sind die geplante Auktion der 5G-Mobilfunk-Lizenzen durch die Bundesnetzagentur, die Renaissance der Volkswirte bei Uber und Amazon, Apple lässt Google bei App-Umsätzen weit hinter sich, Softbank möchte seine Anteile bei WeWorks aufstocken und Paul Volcker liest Milliardären die Leviten.

Disrupt Yourself: Mein neuer Podcast Folge 1
Der neue Podcast von Christoph Keese: Disrupt You… Der neue Podcast von Christoph Keese: Disrupt Yourself. Jede Woche Aktuelles aus der digitalen Disruption. Heute die erste Folge mit den Gästen Johannes Rath, Marc Biadacz, Thorsten Schäfer und Gabor Steingart.

Folge 32: Philipp Pausder, wie hat es Thermondo zum größten Heizungsinstallateur geschafft?
Das junge Unternehmen Thermondo aus Berlin hat Be… Das junge Unternehmen Thermondo aus Berlin hat Bewegung in den konservativen Markt für Heizungsinstallation gebracht. Auf dem ultrafragmentierten Markt gab es noch nie unabhängige, bundesweite Beratung mit Preistransparenz und Installations- sowie Mietservice. Philipp Pausder und sein Team haben es geschafft, die Regeln des Gewerbes neu zu schreiben und als Startup eine hochkomplexe Logistik in den Griff zu bekommen. Thermondo ist vielfach preisgekrönt und gilt als eines der besten jungen Unternehmen in Deutschland. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Gründer und CEO Philipp Pausder, ein ehemaliger Leistungssportler, von seinen Plänen, Erfolgen und Fehlern. Auch spricht er über Angst als wichtigen Motivator. "Nichts treibt so sehr an wie die Angst vor dem Tod", glaubt er. Tonqualität: Büro mit leichten Hintergrundgeräuschen von einem Spielplatz

Folge 31: Fabian Westerheide, wie verdient man mit Künstlicher Intelligenz Geld?
Folge 31: Fabian Westerheide, wie verdient man mi… Folge 31: Fabian Westerheide, wie verdient man mit Künstlicher Intelligenz Geld? by hy - the Axel Springer Consulting Group

Folge 30: Karl-Thomas Neumann, warum braucht die Welt ganz neue Autos?
Wenige deutsche Manager verstehen von der Automob… Wenige deutsche Manager verstehen von der Automobilindustrie so viel wie Karl-Thomas Neumann. Seine Karriere startete er bei Motorola, und bei Continental und Volkswagen setze er sie fort. Zuletzt war er Chef von Opel und saß im Board von General Motors, bevor Opel an PSA verkauft wurde. Nach seinem Ausstieg beim Traditionshersteller wagte Neumann einen außergewöhnlichen Schritt: Er schloss sich dem kalifornischen Startup Evelozcity in Los Angeles an. Mit einem Team von rund 300 Leuten entwickelt er ein revolutionäres neues Elektroauto, das 2021 auf den Markt kommen soll. Im Gespräch mit Christoph Keese schildert Neumann in ungewohnt offenen Worten, wo die traditionelle Autoindustrie irrt, warum und wie die Disruption zuschlagen wird, weshalb Verbrennungsmotoren verschwinden werden und warum die Zukunft dem Abonnement-Modell statt dem Fahrzeugkauf gehört. Neumanns Thesen sind klar, präzise, frisch, provokant und inspirierend. Er gibt einen außergewöhnlich offenen Einblick in die Werkstatt von Evelozcity. Diese Folge ist etwas länger als gewohnt, weil Neumann so viele interessante Dinge zu berichten hat. Tonqualität: Studio

News Flash: Münchner Rück kauft Relayr für 300 Millionen Euro
Die Münchner Rückversicherung übernimmt den IoT-S… Die Münchner Rückversicherung übernimmt den IoT-Spezialisten Relayr für 300 Millionen Euro. In diesem kurzem Newsflash (6 Minuten) beschreibt Christoph Keese, warum diese Transaktion wichtig ist, und befragt den Gründer Josef Brunner. Tonqualität: Moderation Studio. Interview Telefon.

News Analysis: Wirecard steht vor dem Aufstieg in den Dax
Der Zahlungsplattform Wirecard steht kurz vor dem… Der Zahlungsplattform Wirecard steht kurz vor dem Aufstieg in den Dax 30. Wenn der Aufstieg gelingt, verdrängt das erst 1999 gegründete Unternehmen die Traditionsbank Commerzbank. Damit kommt die digitale Disruption endgültig in der Spitze der deutschen Wirtschaft an. Christoph Keese kommentiert das bevorstehende Ereignis und stellt die Geschäftsmodelle des Angreifers und der traditionellen Banken gegenüber. Ergebnis: Es gewinnen die Technologen und Spezialisten. Vertikal schlägt Horizontal, Plattformen geben nun auch im Finanzwesen den Ton an. Tonqualität: Studio mit eingebauten Original-Tönen.

Folge 29: Claudia Frese, wie hat MyHammer die Wende geschafft?
Claudia Frese ist CEO der Handwerker-Plattform My… Claudia Frese ist CEO der Handwerker-Plattform MyHammer. Als ein frühes Gewächs der Berliner Startup-Szene hatte MyHammer schnelle Anfangserfolge erzielt, doch angesichts der dauerhaften Verlust verlor der Investor die Geduld. Das Unternehmen wurde an die amerikanische Interactive Cooperation (IAC) verkauft. Claudia Frese organisierte als neue Chefin die Wende vom Cash Burner zum profitablen Digital-Unternehmen. Wie hat sie das geschafft? Im Gespräch mit Christoph Keese schildert sie ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte. Außerdem erzählt sie von ihren Erlebnissen mit IAC: Wie ist es, mit einem börsennotierten amerikanischen Internet-Investor zusammen zu arbeiten? "Ausgesprochen gut", findet Claudia Frese und schildert ihre Gründe. Tonqualität: Büroaufnahme mit leichtem Hintergrundhall Bitte beachten Sie auch den Podcast "Workaround" meiner Kollegin Jasmine Wagner. Darin geht es um Arbeit 4.0 und die Veränderung von Berufsbildern durch die Digitalisierung.

Folge 28: Philipp Petrescu, warum spricht alle Welt von MVPs?
Philipp Petrescu ist Gründer und Chef des Startup… Philipp Petrescu ist Gründer und Chef des Startups MVP Factory mit Sitz in Berlin. Sein Unternehmen, gegründet vor einem Jahr, wächst sprunghaft an. In diesem Podcast gibt Petrescu das erste Interview. Was er zu sagen hat, ist für viele Firmen interessant. Petrescu ist Experte für Minimal Viable Products. Das sind jene schmale erste Versionen von Produkten, die Grundlagenmethode fast aller Startups auf der Welt geworden sind. Nun erobern MVPs die Welt der traditionellen Unternehmen und revolutionieren dort den Weg, wie Forschung und Entwicklung betrieben werden. Im Gespräch mit Christoph Keese beschreibt Petrescu auch, wie sich die Arbeit durch Digitalisierung verändern wird. Immer mehr Menschen wechseln von Festanstellungen zu freier Mitarbeit; Millionen ziehen Freiheit der Sicherheit vor. Sein eigenes Geschäftsmodell hat Petrescu auf diesem Trend begründet. 300 freie Programmierer liefern Software für seine Projekte zu. Interessant ist Petrescu auch als Beispiel für moderne Karrierewege. Mit nur 26 Jahren blickt Petrescu auf zwei Gründungen, einen Exit, ein Studium an der WHU, jeweils eine Station bei JP Morgan und McKinsey sowie auf eine Führungsrolle als Vice President Corporate Finance bei Rocket Internet zurück. Tonqualität: Studio Interessieren Sie sich für neues Arbeiten in der digitalen Welt? Dann hören Sie auch den Podcast "Workaround" meiner Kollegin Jasmine Werner.

Folge 27: Dirk und Raoul Rossmann, warum streiten Sie sich mit Amazon?
Dirk Rossmann ist Gründer der gleichnamigen Droge… Dirk Rossmann ist Gründer der gleichnamigen Drogeriekette, Raoul sein Sohn, der das Familienunternehmen inzwischen führt. Vater und Sohn berichten im Gespräch mit Christoph Keese von ihren Erfahrungen mit der Digitalisierung. Sie werfen Amazon vor, untaugliche Produkte in den Verkehr zu bringen. Sie schildern, warum Rossmann bislang nur wenig Geld im Internet umsetzt und warum Drogerie-Produkte für Online-Handel kaum taugen. Und sie zeigen Szenarien, wie sich die Innenstädte entwickeln werden, wenn noch mehr Umsatz ins Internet abwandert. Der Vater glaubt noch an die Zukunft der Innenstädte, Sohn Raoul ist pessimistischer. Der Beitrag geht zurück auf eine Podiumsdiskussion beim Tag der Familienunternehmen in Berlin,. Tonqualität: Mitschnitt einer Veranstaltung mit Kommentaren im Studio. Hörtipp: Interessieren Sie sich für die Auswirkung der Digitalisierung auf Arbeit und Arbeitsmarkt? Dann interessiert Sie vielleicht der neue Podcast meiner Kollegin Jasmine Werner. Er heißt "Workaround" und ist zu finden bei Apple und SoundCloud.

Folge 26 Waldemar Zeiler, wie setzt man sechs Firmen nacheinander in den Sand?
Waldemar Zeiler ist Gründer und Geschäftsführer d… Waldemar Zeiler ist Gründer und Geschäftsführer des erfolgreichen Kondom-Herstellers Einhorn. Doch vor seinem Durchbruch setzte er sechs Firmen und Projekte nacheinander in den Sand. Er scheiterte in Serie und geht offen damit um. Auf einer sogenannten Fuck Up Night in Berlin begeisterte er das Publikum mit Berichten seiner Fehler. Im Gespräch mit Christoph Keese schildert Zeiler die Geschichte seiner Reinfälle und nennt die Gründe für den Erfolg von Einhorn. Scheitern und Sprechen über Scheitern ist wichtig, glaubt Zeiler. Wenn wir über Scheitern nicht reden, lernen wir nichts, verkrampfen nur und begehen unnötige weitere Fehler.

Folge 25: Maximilian Tayenthal, wie hat es N26 auf eine Million Kunden gebracht?
N26 ist die schnellst wachsende Online-Bank Europ… N26 ist die schnellst wachsende Online-Bank Europas. Sechs Jahre nach dem Start weist sie eine Million Kunden auf. Maximilian Tayenthal und Valentin Staif, zwei Schulfreunde aus Wien, sind Gründer des Unternehmens. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Maximilian Tayenthal, wie Valentin und er es geschafft haben, das Unternehmen zu seiner heutigen Größe zu führen. Er spricht über den Start als Kreditkarte für Kinder ("Papayer"), das Finden von Investoren, das Aufnehmen von Kapitel, den Angriff auf die etablierten Banken, die Bedürfnisse der Kunden, die Zusammenarbeit im Team und seine Prinzipien der Führung. Tonqualität: Studio

Folge 24: Dara Khosrowshahi, where are you taking Uber?
Dara Khosrowshahi is the CEO of Uber, the transpo… Dara Khosrowshahi is the CEO of Uber, the transportation platform. He took office in September 2017 with a clear mission to lead Uber out of its troubles and renew its reputation. Formerly having led travel-platform Expedia, Iranian-born Khosrowshahi brings determination, experience and vision to his new job. Interviewed by Christoph Keese on the stage of NOAH at Tempodrom Berlin, Dara Khosrowshahi explains his strategy. He promises a fresh start in Germany asking taxi drivers, politics, costumers and the general public to give Uber a second chance.

Folge 23: Thomas Ramge, braucht das Internet einen neuen Karl Marx?
Thomas Ramge ist Autor zahlreicher Bücher, darunt… Thomas Ramge ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der Werke "Mensch und Maschine - Wie Künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern" und "Das Digital: Markt, Wertschöpfung und Gerechtigkeit im Datenkapitalismus". In dieser Ausgabe des hy Podcast führt er ein Streitgespräch mit Christoph Keese über die Frage, ob das Internet einen Sozialrevolutionär wie Karl Marx braucht, um der "entrechteten Klasse der Datenproduzenten" zu angemessener Anerkennung und Vergütung zu verhelfen. Mit Leidenschaft und Sachkunde absolvieren die beiden Autoren eine Tour de Raison durch die real existierende Wirklichkeit des monopolitisch verkrusteten Netzes. Es geht auch um die Frage, wie Künstliche Intelligenz Märkte verändert und wo Maschinen an ihre Grenzen geraten.

Folge 22 Gerhard Kebbel, wie digitalisiert man eine Landesbank?
Gerhard Kebbel treibt seit zwei Jahren die Digita… Gerhard Kebbel treibt seit zwei Jahren die Digitalisierung der Helaba voran, einer der erfolgreichsten deutschen Landesbanken. Vor Kebbels Start gab es in der Helaba nur wenige digitale Prozesse und fast keine digitalen Produkte. Die Bank arbeitete wie eine Manufaktur. Ihr Spezialgebiet sind große Immobilienkredite. In kurzer Zeit schaffte es Kebbel mit seinem Team, auf allen Führungsebenen Bereitschaft und teilweise Begeisterung für Digitalisierung zu wecken. Kürzlich ist das erste große Projekt - ein Kundenportal - online gegangen. Es folgen Investitionen in Startups. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Kebbel, wie er Momentum erzeugt und Verbündete gewonnen hat. Das Gespräch wurde per paralleler Aufzeichnung in Berlin und Frankfurt geführt. Die Mängel in der Tonqualität bitten wir zu entschuldigen.

Folge 21: Gillian Tans, how did Booking become a world success out of Europe?
Gillian Tans is CEO of Booking.com, the phenomena… Gillian Tans is CEO of Booking.com, the phenomenally successful hotel reservation platform. Booking is the largest platform of European descent. No other digital European B2C venture expanded on such an impressive global scale. Gillian was employee #7 of Booking and has been at the helm of the company for the past two years. Interviewed by Christoph Keese, Gillian describes Booking's unique management culture and explains how they disrupted the hotel market. They orchestrated a disruption that was overdue since hotels entertained poorly designed booking. sites themselves, offered miserable service and withheld important information. Gillian Tans joined Booking from a large hotel group. Her entrepreneurial success is an inspiring tale speaking to the power of combining industry expertise with disruptive startup knowhow.

Folge 20: Thorsten Michalik, werden die Deutschen zu Smartphone-Aktionären?
Thorsten Michalik ist Deutschlandchef der Fondsge… Thorsten Michalik ist Deutschlandchef der Fondsgesellschaft DWS, einer Tochter der Deutschen Bank, die kürzlich an die Börse gebracht worden ist. Die DWS verfolgt ein ehrgeiziges Digitalisierung-Programm, über das Michalik im Gespräch mit Christoph Keese berichtet. Michalik Grundannahme: Nur 5 Prozent der Deutschen sind Aktionäre, doch über 90 Prozent besitzen ein Smartphone. Wie können die 85 Prozent der Bürger, die ein Smartphone besitzen, dafür aber keine einzige Aktie, zu Aktionären gemacht werden, der auf lange Sicht nachweislich beste Form der Geldanlage? Michalik stellt die DWS-Strategie im Detail vor und zeigt auf, wie das Finanzwesen durch die Digitalisierung disruptiert wird.

Folge 19: Julia Bösch, warum sind so wenige Gründer Frauen?
Julia Bösch ist Gründerin und Geschäftsführerin d… Julia Bösch ist Gründerin und Geschäftsführerin des Online-Herrenausstatters Outfittery. Eine halbe Million Männer vertraut auf die Dienste ihrer Firma und lässt sich von den Stylistin aus der Ferne bei der Ausstaffierung beraten. Outfittery gilt als eine der kreativsten Gründungen im Online-Handel. Unter den deutschen Gründern gibt es zu wenige Frauen. Warum ist das so? Im Gespräch mit Christoph Keese schildert Julia Bösch, wie sie ihr eigenes Unternehmen zum Erfolg geführt hat und dass sie auf ihrem Weg an keiner Stelle Diskriminierung erleben musste. Geldgeber, Mitarbeiter, andere Gründer sowie ihr ganzes Umfeld haben sie unterstützt und ermutigt. Julia Bösch rät Frauen, mehr Mut zu fassen und ein eigenes Unternehmen zu starten. Sie wünscht sich, dass noch mehr erfolgreiche Frauen aktiv als Vorbilder in Erscheinung treten. Außerdem stellt Julia Bösch dar, wie sie den Wandel des Handels sieht. Aus ihrer Sicht gibt es keine Sparte des Handels, die von der Digitalisierung verschont bleibt. Sie entwirft eine Typologie der Modekunden und skizziert, welche Gruppe sich wie in der digitalen Welt verhält.

In eigener Sache: Unser neuer Hub für Versicherungen
Diese Ausgabe des hy Podcasr handelt außerhalb de… Diese Ausgabe des hy Podcasr handelt außerhalb der normalen Reihe von einem Thema in eigener Sache: Unser Firma Axel Springer hy und unser strategischer Partner KPMG haben ein Kompetenzzentrum für Versicherungen in Berlin gegründet. Dieses Zentrum besteht aus Digitalisierungsexperten von hy und Versicherungsexperten der KPMG. Sie sitzen Tisch an Tisch in der Berliner Markgrafenstraße, um der Assekuranz gemeinsam Unterstützung bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle anbieten zu können. In dieser Sonderausgabe des Podcast sprechen Heiner Hoefer, Partner bei KPMG, und Christoph Keese darüber, was sie zum Zusammenlegen ihrer Kräfte bewogen hat und wie sie bei ihren Projekten für Versicherungen vorgehen.

Folge 18: Carl Benedikt Frey, will digitization put all of us out of work?
Carl Benedikt Frey of Oxford University is one of… Carl Benedikt Frey of Oxford University is one of the leading economists analyzing the effects of digitization on labor markets. Interviewed by Christoph Keese, Frey elaborates on one of the most controversial issues in the current political debate: Will robots and algorithms put us humans out of work? Or will digital transformation create more jobs than it destroys? Carl Benedikt walks us through empirical data and puts the heated political debate into perspective. He is optimistic about the net employment effects and expects human beings to continue working in the future. But he also predicts significant pain and problems in adaption. Many people will lose their jobs to machines without finding new jobs or equivalent pay. Carl Benedikt makes the argument for wage insurances protectting individuals against tech-driven losses of income.

Folge 17: Björn Conrad, wie revolutioniert Chinas Technologie die Welt?
In dieser Folge widmet sich der hy Podcast dem Th… In dieser Folge widmet sich der hy Podcast dem Thema China. Björn Conrad ist Gründer der neu gegründeten Firma Sinolytics, die strategischer Partner unserer Firma Axel Springer hy ist. Conrad ist Sinologie und ausgewiesener China-Kenner. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Technologie-Szene Chinas. Im Gespräch mit Christoph Keese zeichnet er ein faszinierendes Bild des schnellst wachsenden Technologie-Clusters der Welt und beleuchtet die Gründe für diesen Erfolg. Sinolytics und hy veranstalten gemeinsam Reisen in die Tech-Cluster Chinas. Die erste Reise findet im Juni 2018 statt. Sie dauert 4-5 Tage. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, schreibt bitte eine Mail an [email protected] Wer Björn Conrad direkt anschreiben möchte, mailt bitte an [email protected] Björn Conrad war vor Gründung seines eigenen Unternehmens stellvertretender Direktor des Mercator Instituts für China Studies. Davor arbeitete für die Weltbank an zahlreichen Projekten in China. Er studierte Sinologie und besuchte die Kennedy School an der Harvard University.

Folge 16: Florian Bankoley, wie transformiert man einen Großkonzern wie Bosch?
Florian Bankoley ist einer der führenden Digitali… Florian Bankoley ist einer der führenden Digitalisierungs-Manager bei Bosch,

Folge 15: Max Viessmann, wie digitalisiert man ein Familienunternehmen?
Max Viessmann ist eine der bemerkenswertesten Per… Max Viessmann ist eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten der deutschen Digitalszene: Der 29jährige führt gemeinsam mit seinem Vater Martin den Heizungs- und Klimatechnikkonzern Viessmann, ein Familienunternehmen mit 14.000 Mitarbeitern und rund zwei Milliarden Euro Umsatz. Max Viessmann begreift Digitalisierung und Transformation der Geschäftsmodelle als die wichtigste Herausforderung seiner Generation. Er möchte sein Unternehmen "enkelfähig" machen, es also wohlbehalten an die fünfte und sechste Generation weitergeben. Max Viessmann ist eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten der deutschen Digitalszene. Der 29jährige führt gemeinsam mit seinem Vater Martin den Heizungs- und Klimatechnikkonzern Viessmann, ein Familienunternehmen mit 14.000 Mitarbeitern und rund zwei Milliarden Euro Umsatz. Max Viessmann begreift Digitalisierung und Transformation der Geschäftsmodelle als die wichtigste Herausforderung seiner Generation. Er möchte sein Unternehmen "enkelfähig" machen, es also wohlbehalten an die fünfte und sechste Generation weitergeben. Im Gespräch mit Christoph Keese beschreibt Max Viessmann seine Motivationslage, Führungsmethode und Herangehensweise. Er sieht sich als Teamspieler, der sowohl Digital-Teams inmitten von Tech-Clustern begeistern als auch Mitarbeiter im Stammgeschäft führen muss. Sein Unternehmen gilt auch deswegen aus ein Vorbild der digitalen Transformation, weil sein Vater Martin - selbst ein immanent erfolgreicher Unternehmer - seinem Sohn den nötigen Spielraum gibt, um neue Modelle und Methoden zu erproben.

Folge 14: Arnulf Keese, woher nimmt man die Kraft zur Selbstdisruption?
Heute zu Gast in Christophs Keeses Podcast ist se… Heute zu Gast in Christophs Keeses Podcast ist sein eigener Bruder. Arnulf Keese arbeitet seit mehr als 20 Jahren an der Digitalisierung. Er war unter anderem Geschäftsführer von PayPal. Die beiden Brüder diskutieren, wie man mit der eigenen Entwertung durch digitale Disruption umgeht: Wie ertrage ich, dass mein Beruf durch Algorithmen und Roboter abgeschafft wird? Welche Haltung nehme ich ein, wenn Technologie meinen bisherigen Wertbeitrag auf null setzt? Arnulf Keese argumentiert, dass die Anforderungen der Kunden um das Hundertfache gestiegen sind und jeder Berufstätige dadurch gezwungen wird, ständig darüber nachzudenken, ob die Lösungen, die er seinen Kunden anbietet, noch in die Zeit passen.

Special: Ranga Yogeshwar und Christoph Keese
Was bedeutet die Digitalisierung für Firmen, Länd… Was bedeutet die Digitalisierung für Firmen, Länder, Gesellschaften und vor allem für uns als Menschen? Darüber haben Ranga Yogeshwar ("Nächste Ausfahrt Zukunft") und Christoph Keese ("Silicon Valley", "Silicon Germany") am 16. März 2018 auf der LitCologne in Köln diskutiert. Das Gespräch vor ausverkauftem Haus in den Balloni Hallen finden Sie hier als gut hörbaren Soundtrack. Die beiden Buchautoren. führen in einer eleganten Tour de Raison durch wichtige Phänomene der Digitalisierung von Disruption über Künstliche Intelligenz bis zum Arbeitsmarkt und der Frage nach Selbstbewusstsein und Neuerfindung des Einzelnen. Eingeleitet wird die Veranstaltung von Rainer Osnowski, Chef der LitCologne. Die Aufzeichnung wurde ermöglicht durch NetCologne. Für die Technik steht das Team der Heimspiele GmbH & Co. KG, Köln.

Folge 13: Alexander Graf, wie verändert Digitalisierung den Einzelhandel?
Folge 13: Alexander Graf, wie verändert Digitalis… Folge 13: Alexander Graf, wie verändert Digitalisierung den Einzelhandel? by hy - the Axel Springer Consulting Group

Folge 12: Bruce Pon, how does blockchain transform the world?
Bruce Pon, founder and CEO of Berlin based Bigcha… Bruce Pon, founder and CEO of Berlin based BigchainDB, is a pioneer and thought leader in the field of blockchain and artificial intelligence. He is one of the most brilliant minds in the Berlin tech ecosystem. Interviewed by Christoph Keese, Bruce takes us onto a tour of today's cutting edge technology and explains his personal motivation. He touches on the power and perils of ICOs and explains how distributed databases will change the intellectual and social topography of the world. A 30 minute journey into one of the most fascinating technologies of our day.

Folge 11: Tobias Kremkau, warum erobern Co-Working-Spaces die Welt?
Tobias Kremkau führt den Co-Working-Space des leg… Tobias Kremkau führt den Co-Working-Space des legendären Internet-Cafés St. Oberholz in Berlin. Gründlich wie kaum jemand anders hat sich Kremkau mit Geschichte, Werdegang, Psychologie und Wirkung von Co-Working-Spaces beschäftigt. Seine Beobachtungen sind verblüffend: Wussten Sie, dass die ersten Co-Working-Spaces alle in einem einzigen Sommer entstanden sind? Der Summer, in dem die Menschheit sich von ihrem Schreibtisch befreite. Im Gespräch mit Christoph Keese entwirft Kremkau das Bild einer neuen Welt der Arbeit, in der Menschen neue Freiräume erobern, neue Kommunikationsformen erproben und neue Stufen der Kreativität erreichen, Tobias Kremkau ist ein kluger, bedächtiger und einfühlsamer Beobachter der Szene. Hörenswert für jeden, der verstehen möchte, warum gemeinschaftliche Arbeitsräume überall auf der Welt hervorsprießen und neuerdings sogar traditionelle Unternehmen in ihren Bann ziehen.

Folge 10: Nikita Fahrenholz, wie baut man ein Unicorn?
Nikita Fahrenholz ist der Gründer von Delivery He… Nikita Fahrenholz ist der Gründer von Delivery Hero und Book a Tiger. Damit gehört er zu den erfolgreichsten Startup-Erfindern Deutschlands. Delivery Hero notiert an der Börse derzeit mit 5,7 Milliarden Euro und hat den Markt für Essens-Bestelldienste revolutioniert. Book a Tiger stellt mit 1.000 angestellten Putzkräften den Markt für Hausreinigung auf den Kopf. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Fahrenholz, wie er diese beiden Erfolge bewerkstelligt hat: Wie ist es ihm gelungen, eine Milliarde Wagniskapital für Delivery Hero einzusammeln - eine Summe, die für deutsche Verhältnisse unerhört hoch ist? Wie findet er die richtigen Mitarbeiter? Wie führt er sie? Entwickelt sich seine Strategie bei der Arbeit oder steht sie von Anfang an fest? Moderation: Christoph Keese Das Gespräch ist absichtlich kurzgehalten, um das Anhören zu erleichtern. Wir freuen uns auf Feedback, welche Länge beim Publikum besser ankommt: Rund 15 oder rund 30 Minuten? In einer späteren Folge des hy Podcasts spricht Nikita Fahrenholz über persönliche Themen: Was treibt ihn an? Wie motiviert er sich? Wie geht er mit Ängsten um?

Folge 9: André Bajorat, wie modern sind Deutschlands Banken?
André M. Bajorat ist ein führender Experte für di… André M. Bajorat ist ein führender Experte für die Digitalisierung von Banken. Als Unternehmer, Berater, Redner, Business-Angel und Mentor beobachtet er seit Jahren, wie sich das Finanzwesen erst langsam und neuerdings mit zunehmender Geschwindigkeit der digitalen Herausforderung stellt. Alle relevanten Startups wie N26 sowie die großen, etablierten Häuser der Branche kennt er aus eigener Anschauung. Derzeit ist Bajorat CEO bei figo.io, im Hauptvorstand des bitkom, Partner bei KI finance sowie im Beratergremium von FinLeap, Money2020 und Ownly. Zudem ist er Initiator der Abstimmung „Fintech des Jahres“, der Eventreihe „Bankathon“ sowie Mitorganisator der „Payment Exchange“. Sein viel beachteter Blog „PaymentandBanking“ (www.paymentandbanking.com) gilt als eine führende Stimme zum Thema Zahlungsverkehr und Banken. Im Gespräch mit Christoph Keese erörtert Bajorat die aktuellen Trends: Traditionelle Banken sehen Startups immer weniger als Konkurrenten und immer öfter als Partner. Unter den Deutschen Geldhäusern erarbeitet sich die Deutsche Bank derzeit den größten Vorsprung, unter den Startups setzt N26 die Maßstäbe. Insgesamt aber bleibt die Branche im internationalen Vergleich zurück. Bajorat erkennt in der Zersplitterung des deutschen Bankwesens einen Hauptgrund für den Rückstand. Er plädiert für einen Zusammenschluss der deutschen Branche auf fünf starke Häuser. Das Gespräch wurde über Zencast aufgezeichnet mit André M. Bajorat in Pinneberg und Christoph Keese in Berlin. Der Ton erscheint daher auf beiden Seiten leicht unterschiedlich.

Folge 8: Lukas Kircher, wie führt man eine Firma durch den digitalen Wandel?
Lukas Kircher ist ein erfolgreicher Unternehmer a… Lukas Kircher ist ein erfolgreicher Unternehmer aus Berlin mit Wurzeln in Österreich. Er baute mit Mitte Zwanzig eine Agentur auf, die heute rund 100 Millionen Euro Umsatz macht. Die Firma hieß KircherBurkhardt, bevor sie mit dem Corporate Publishing des Burda Verlags zusammenging und in C3 umfirmierte. Zwei radikale Wandel verordnete Kircher seinem Unternehmen im Laufe von zehn Jahren. Beide Häutungen katapultierten die Agentur in jeweils neue Dimensionen. Gestartet als Designagentur für Zeitungen, transformierte Kircher mit seinem Partner Rainer Burkhardt das Unternehmen in einen Anbieter für Corporate Publishing. Dann folgte ein radikaler Schritt zur Digitalisierung. Es entstand der deutsche Champion des Content Marketing. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Lukas Kircher eloquent, nach welchen Führungsprinzipien er den zweifachen Wandel herbeiführte. Sein Konzept bietet Aufschluss auch für Firmen anderer Branchen. Tiefe Empathie für die Mitarbeiter, eine Neigung zur gezielten Überforderung seiner selbst und des Teams, die Beschränkung der Kompetenzvermutung auf wenige ausgesuchte Felder, der Ton der Ehrlichkeit - das sind einige seiner Erfolgsrezepte. Den Chefs von Firmen schreibt Kircher vor allem zwei Aufgaben zu: Hin und wieder die Mütze über eine zu hohe Mauer zu werfen, damit man höher klettern muss, als man sich eigentlich traut. Und Sicherheit zu spenden, auch wenn die Lage mehr als unsicher ist.

Folge 7: Josef Brunner, warum ist Angst so wichtig für Ihren Erfolg?
Josef Brunner, Chef des Internet-of-Things-Untern… Josef Brunner, Chef des Internet-of-Things-Unternehmens Relayr, ist einer der interessantesten Gründerpersönlichkeiten der deutschen Digitalszene. Relayr ist Brunners viertes Unternehmen. Die anderen drei hat er zum Erfolg geführt und verkauft. Relayr zählt heute zu den höchstbewerteten deutschen Startups. Geboren 1981, fühlt Brunner sich angetrieben durch Erfahrungen seiner Kindheit und frühen Jugend: Die Eltern, Inhaber einer Bäckerei in München, wurden durch den Strukturwandel ihrer Branche in den Konkurs getrieben. Sie verloren Geld, Geschäft, Existenz, soziale Anerkennung, Freunde und ihr Haus. Brunner erlebte mit, wie die Gesellschaft seine Eltern nach der Insolvenz ächtete und ausstieß. Noch als Teenager nahm er sich vor, die Familie zu retten und gründete ein Software-Unternehmen. Seine Eltern, selbst mittellos, unterstützten ihn mit geliehenem Geld. Wenige Jahre später konnte Brunner das Startup bereits verkaufen. Aus dem Erlös schenkte er seinen Eltern ein neues Haus. Der wirtschaftliche Druck der Familie schwand, doch Josef Brunners innerer Antrieb blieb. Im Gespräch mit Christoph Keese gibt Brunner freimütigen Einblick in seine Gemüts- und Motivationslage. Er gesteht ein, ängstlich zu sein und von Angst angetrieben zu werden. Er beschreibt die Geistesverfassung, in die sich ein Gründer per Autosuggestion versetzen muss, um Mitarbeiter, Kunden und Umwelt für sich einzunehmen. Er schildert, wie er die Angst des unstudierten Aufsteigers überwand, der nichts dringlicher wünschte, als in die höhere Gesellschaft aufgenommen zu werden, dann aber sah, wie bedeutungslos formale Bildung sein kann, wenn eigener Antrieb und Neugierde das Universitätsstudium ersetzen. Brunners An- und Einsichten beeindrucken durch den hohen Grad seiner Selbstreflexion und seine Gabe, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen. Geboren 1981, fühlt Brunner sich angetrieben durch Erfahrungen seiner Kindheit und frühen Jugend: Die Eltern, Inhaber einer Bäckerei in München, wurden durch den Strukturwandel ihrer Branche in den Konkurs getrieben. Sie verloren Geld, Geschäft, Existenz, soziale Anerkennung, Freunde und ihr Haus. Brunner erlebte mit, wie die Gesellschaft seine Eltern nach der Insolvenz ächtete und ausstieß. Noch als Teenager nahm er sich vor, die Familie zu retten und gründete ein Software-Unternehmen. Seine Eltern, selbst mittellos, unterstützten ihn mit geliehenem Geld. Wenige Jahre später konnte Brunner das Startup bereits verkaufen. Aus dem Erlös schenkte er seinen Eltern ein neues Haus. Der wirtschaftliche Druck der Familie schwand, doch Josef Brunners innerer Antrieb blieb. Im Gespräch mit Christoph Keese gibt Brunner freimütigen Einblick in seine Gemüts- und Motivationslage. Er gesteht ein, ängstlich zu sein und von Angst angetrieben zu werden. Er beschreibt die Geistesverfassung, in die sich ein Gründer per Autosuggestion versetzen muss, um Mitarbeiter, Kunden und Umwelt für sich einzunehmen. Er schildert, wie er die Angst des unstudierten Aufsteigers überwand, der nichts dringlicher wünschte, als in die höhere Gesellschaft aufgenommen zu werden, dann aber sah, wie bedeutungslos formale Bildung sein kann, wenn eigener Antrieb und Neugierde das Universitätsstudium ersetzen. Brunners An- und Einsichten beeindrucken durch den hohen Grad seiner Selbstreflexion und seine Gabe, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Folge 6: Gisbert Rühl, warum greift Klöckner sein eigenes Stammgeschäft frontal an?
Er gilt als ein Rockstar der Digitalisierung trad… Er gilt als ein Rockstar der Digitalisierung traditioneller deutscher Geschäftsmodelle: Gisbert Rühl, Vorstandsvorsitzender des Stahlhändlers Klöckner, hat mit seinem Vorgehen in den vergangenen Jahren Maßstäbe gesetzt. Seit dem Jahr 2013 baut er seinen Konzern konsequent zu einem Digital-Unternehmen um. Früher als andere hat Rühl erkannt, dass der klassische Stahlhandel durch die Digitalisierung der Wertschöpfungskette nach und nach seine Existenzberechtigung verliert. Dem setzt Rühl eine außergewöhnlich mutige Strategie entgegen. Stahl en gros von Stahlwerken zu kaufen und aufs bei Lager zu legen, bis Kunden die Ware stückweise wieder abnehmen, bindet bei Klöckner 1,2 Milliarden Euro Umlaufvermögen. Ein hoher Betrag, der anderswo gewinnbringender angelegt werden könnte, wenn er freigespielt würde. Hier versucht Rühl, Abhilfe zu schaffen. Gründlich räumt er mich mit überholten Methoden seines Gewerbes auf. Traditionelle Bestellwege über Fax und Telefon kosten viel Geld und verhindern, dass der Kunde einen Überblick auf die Preise und Konditionen auf dem Markt bekommt. Bevor andere das tun, möchte Rühl selbst die bessere Lösung anbieten. Er verordnete seinem Unternehmen eine Überarbeitung an Haupt und Gliedern. Dafür gründete Klöckner eine Stahlhandelsplattform, die heute – trotz vieler anfänglicher Unkenrufe – zu einem beachtlichen Erfolg wurde. Rund 20 Prozent des Konzernumsatzes und damit etwa eine Milliarde Euro Umsatz erzielt die Plattform derzeit. Dieser Erfolg lockt zahlreiche Interessenten und Nachahmer an. Unternehmer aus allen Branchen pilgern zu Klöckners Digitallabor in Berlin, um den Grundlagen dieses Durchbruchs besser zu verstehen. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Gisbert Rühl von den Mühen der Anfänge, von den Methoden des Vorgehens und von den Plänen für die Zukunft. Rühl hat den nächsten großen Schritt schon ins Visier genommen. Er möchte seine Plattform internationalisieren und für andere Branchen öffnen. Dafür sammelt er derzeit Venture Capital ein. Sein Ausbau-Projekt könnte mehrere hundert Millionen Euro schwer werden - für deutsche Verhältnisse ist das extrem viel. Warum tut Rühl das und was erhofft er sich davon? Warum greift er sein eigenes Stammgeschäft frontal an? In dieser Ausgabe des hy Podcasts skizziert Rühl offen seine Pläne. Wenn er sie wahrmacht, könnte Klöckner noch mehr zum bestaunten Vorbild der deutschen Industrie werden.

Folge 5: Wolf Bauer, wie haben Sie die Ufa digitalisiert?
Kaum eine andere Branche ist so früh und heftig v… Kaum eine andere Branche ist so früh und heftig von der Digitalisierung getroffen worden wie Fernsehen und Film. Wolf Bauer war über Jahrzehnte der Geschäftsführer der Ufa, Deutschlands Marktführer bei Film- und Fernsehproduktion. In seiner Amtszeit konnte Bauer den Umsatz des Unternehmens auf das Dreißigfache steigern. Bauer - inzwischen freier Produzent - hat mehrere wichtige Umbrüche seiner Branche miterlebt und gemeistert. Die Digitalisierung hat ihn und sein Team jedoch in besonderer Weise herausgefordert. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Bauer, wie er den digitalen Wandel angepackt und bewältigt hat, wie Smartphones und Computer das Verhalten der Konsumenten verändern und warum er der Ufa eine neue Organisationsform verordnete. Anschaulich und spannend wie kaum ein anderer Kenner des Film- und TV-Geschäfts berichtet Bauer von seinem Aufbruch in die digitale Welt. Das Gespräch birgt interessante Einsichten auch für die Angehörigen anderer Branchen.

Folge 4: Johannes Rath, wie digitalisiert man eine Versicherung?
Signal Iduna, die große deutsche Versicherung, be… Signal Iduna, die große deutsche Versicherung, beschreitet neue Wege bei der Digitalisierung. Johannes Rath ist der Chief Digital Officer (CDO) des Unternehmens. Er sitzt in Dortmund und Berlin. Im Gespräch mit Christoph Keese beschreibt Johannes Rath, was seine Aufgaben und Ziele als CDO sind. Anschaulich und lebendig entsteht das Bild eines außergewöhnlichen Digitalisierungs-Modells. Rath ist einer der interessanten Digitalisierungstreiber im Lande; Signal Iduna eines der aufbruchwilligsten Unternehmen. Nahe dem Nordbahnhof in Berlin hat Rath kürzlich die "Signals Studios" als Ort der Innovation zum Thema "Insurance Technology" gegründet. Ein eigenes Investitions-Vehikel beteiligt sich an interessanten Startups. Beim Company Builder FinLeap hat sich Signal Iduna mit einer größeren Investition engagiert. Johannes Rath beschreibt anschaulich, mit welchem Ziel Signal Iduna seine Innovations-Dependance in Berlin betreibt, wie er den kulturellen Wandel im Unternehmen forciert und mit welchen Mitteln er das Stammgeschäft auf die Reise in die Digitalisierung mitnimmt. Seine Einsichten und Erfahrungen reichen weit über die Versicherungsbranche hinaus und enthalten interessante Anregungen auch für andere Wirtschaftszweige, Johannes Rath und Christoph Keese diskutieren im zweiten Teil des Gesprächs auch über den Stand der Digitalisierung in Deutschland. Sie machen dies fest an einem gemeinsamen Erlebnis auf der Tribüne Borussia Dortmunds bei einem Spiel gegen Bayern München. Dort tauchte auf der Bande plötzlich Werbung für das chinesische Fahrradverleih-Startup Ofo auf. Wie kommt es, dass ein Startup aus China bei einem Top-Spiel der Bundesliga wirbt und was bedeutet das für junge und etablierte Unternehmen hierzulande? Johannes Rath schildert auf der Tribüne und später im Studio, wie alert Deutschland sein sollte, um den Anschluss an China nicht zu verlieren.

Folge 3: Sebastian Herzog, wie organisiert man Disruption?
Viele traditionelle Unternehmen stehen bei der Di… Viele traditionelle Unternehmen stehen bei der Digitalisierung von der scheinbar unlösbaren Aufgabe, disruptive Innovationen zu organisieren. Evolutionäre Digitalisierung bekommen sie vergleichsweise gut in den Griff - bestehende Geschäftsmodelle durch Einsatz digitaler Technik effizienter zu gestalten. Doch Disruption gelingt fast nie. Zu sehr sind traditionelle Denkstrukturen eingeübt, zu starr ist die interne Kultur, zu schwer fällt es, das eigene Geschäftsmodell grundsätzlich in Frage zu stellen. Doch es gibt Wege, wie man Disruption erfolgreich herbeiführen kann. "Innovation Hubs" außerhalb des Kernunternehmens können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Allerdings funktionieren diese Hubs nur, wenn sie richtig organisiert und angemessen beauftragt werden. Wie das gelingen kann, davon handelt diese Ausgabe des hy Podcasts. Christoph Keese spricht mit Sebastian Herzog, Senior Vice President bei Axel Springer hy. Sebastian Herzog hat den Innovation Hub der Deutschen Lufthansa aufgebaut und erfolgreich geleitet - Deutschlands bester Innovation Hub im Ranking der Zeitschrift "Capital". Bei hy verantwortet Herzog den Bereich "Hub as a Service", der Kunden bei Aufbau und Betrieb von Innovation Hubs unterstützt.

Folge 2: Jan Thede und Martin Spindler, warum hat Amazon Wholefoods gekauft?
Die größte Übernahme in der Geschichte Amazons: C… Die größte Übernahme in der Geschichte Amazons: Christoph Keese, Jan Thede und Martin Spindler besprechen, was es mit dem Kauf von Wholefoods auf sich hat. Was bezweckt Amazon damit? Für welche Branchen bedeutet der Kauf eine disruptive Gefahr? Warum sind Lebensmittel sogar für Online-Riesen wie Amazon so wichtig?

Folge 1: Minh-Ha Nguyen, warum ist Amazon so innovativ?
Wie schafft es Amazon, sich immer wieder neu zu e… Wie schafft es Amazon, sich immer wieder neu zu erfinden, brillante Ideen hervorzubringen und diese erfolgreich am Markt umzusetzen? Christoph Keese spricht mit Minh-Ha Nguyen, Personalberaterin bei Egon Zehnder in New York. Sie hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ihre Einsicht: Vier Gründe sind es vor allem, die Amazon zu einer außergewöhnlichen Innovations-Maschine machen.