
heiseshow
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Ep 58#heiseshow: Die LiMux-Enttäuschung – Linux, Windows, die User-Erfahrung und die Politik
Anfang der Jahrtausendwende wollte der Münchener Stadtrat unabhängiger von einzelnen Software-Herstellern werden und entschied sich im Jahr 2003, die städtischen Computer von Windows auf das Betriebssystem Linux umzustellen. Microsoft hatte zu diesem Zeitpunkt den Abgesang auf das bisherige Münchener System Windows NT eingeläutet und warb für Windows XP und Microsoft Office. Der damalige Oberbürgermeister Christian Ude erklärte, dass sich München "mit diesem richtungsweisenden Grundsatzbeschluss [ ] nicht nur als erste deutsche Großstadt eine größere Herstellerunabhängigkeit ihrer IT-Infrastruktur [sichert], sondern [ ] auch ein klares Zeichen für mehr Wettbewerb im Software-Markt [setzt]." Im Mai 2014 änderte sich dann der Zungenschlag in München. Einerseits feierte man noch, dass LiMux in München erfolgreich verankert sei und die Stadt es nicht beabsichtige "zu wechseln". Andererseits erklärte der seit dem 1. Mai 2014 amtierende Ude-Nachfolger Oberbürgermeister Dieter Reiter, dass Behördenmitarbeiter über Probleme mit der Software klagen würden; andere Politiker sprangen seiner Beurteilung bei. Dass Reiter sich selbst offensiv als "Microsoft-Fan" darstellen ließ, goss Wasser auf die Mühlen derer, die beanstanden, dass es keine faktischen Gründe für das in diesem Jahr tatsächlich ausgesprochene LiMux-Aus und die Abkehr von Open-Source-Software gebe – schuld seien rein politische Erwägungen. Wie die Stimmungslage im Münchener Stadtrat und bei den IT-Mitarbeitern der Stadt aussieht, ob das LiMux-Aus tatsächlich schon besiegelt und nicht mehr zu stoppen ist und wie die Situation für Linux generell beim EInsatz auf Servern und auf User-Desktops aussieht, besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Fabian Scherschel (@fabsh) aus der c't Redaktion mit Stefan Krempl, der für heise online unter anderem aus dem Bundestag und dem NSA-Ausschuss berichtet(e) und sich auch seit Jahren mit dem Hin und Her bei LiMux beschäftigt. Am Ende der Sendung gehen wir auch kurz auf die neuesten Wikileaks-Enthüllungen unter dem Namen "Vault 7" ein. Mittlerweile hat sich die CIA zu Wort gemeldet.

Ep 57#heiseshow,: 5 Jahre Raspberry Pi – ein Bastelrechner erobert die Welt
Der Rapsberry Pi ist nun fünf Jahre alt und auch wenn es um den Bastelrechner etwas ruhiger geworden ist, die Erfolgsgeschichte ist noch nicht vorbei. Inzwischen haben seine Erfinder mehr als 11 Millionen Stück davon verkauft und immer wieder stellen sie neue Versionen vor – zuletzt am Geburtstag den Raspberry Pi Zero W. Darüber hinaus hat der Minicomputer eine ganze Gerätekategorie ins Leben gerufen, bestehend aus immer neuen Konkurrenten, die sich den Bastelfans und Makern in aller Welt präsentieren. Aber warum hatte ausgerechnet der Raspberry Pi solchen Erfolg, warum war er offenbar das richtige Gerät zur richtigen Zeit? Wie hat sich der kleine Computer in den vergangenen fünf Jahren verändert und worauf haben die Entwickler besonderen Wert gelegt? Was machen die Käufer eigentlich damit und was sind die interessantesten Projekte, die dank des Raspberry Pi realisiert werden konnten? Und wie wird der Markt der Bastelcomputer in weiteren fünf Jahren aussehen? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live mit Daniel Bachfeld, dem Chefredakteur der Make.

Ep 56#heiseshow: Exoplaneten – Finden wir bald außerirdisches Leben?
Seit Mittwoch kennen wir nun auch das erste Sternsystem mit sieben erdähnlichen Exoplaneten und langsam wird der Planetenzoo richtig voll. Vor allem dank des Weltraumteleskops Kepler kennen wir bereits Tausende Planeten bei fremden Sternen, wenn auch vor allem gigantische Gasriesen, auf denen Leben wie auf der Erde nicht existieren könnte. Immer stärker konzentrieren sich die Astronomen deswegen auf jene deutlich kleineren Gesteinsplaneten, die der Erde ähneln. Dabei hoffen sie auch auf geplante Teleskope wie das Weltraumteleskop James-Webb und des European Extremely Large Telescope in Chile. Aber was ist überhaupt so faszinierend an den fernen Welten, die kein Mensch in absehbarer Zukunft aus der Nähe sehen wird? Warum stecken Astronomen und anderen Wissenschaftler so viel Energie und Aufwand in die Erforschung von Exoplaneten? Wie finden sie die so weit entfernten Himmelskörper und wie analysieren sie die? Was wissen wir eigentlich schon und welche Entdeckungen sind in der nächsten Zeit zu erwarten? Können wir auf diesem Weg außerirdisches Leben finden und was würde das für die Menschheit bedeuten? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit dem Astronomen und Blogger Florian Freistetter von Astrodicticum Simplex.

Ep 55#heiseshow: Vor dem MWC – die Zukunft des Smartphones, und was danach kommt...
In anderthalb Wochen trifft sich die Mobilfunkbranche wieder einmal in Barcelona: Gespannt warten viele vor allem auf die neuesten Smartphones. Einiges ist bereits durchgesickert und klar scheint, auch dieses Jahr wird es keine bahnbrechenden Neuerungen, sondern eher kosmetische Anpassungen sowie Verbesserungen der Technik geben. Die vergleichsweise junge Gerätekategorie der Smartphones scheint zehn Jahre nach der Vorstellung des iPhone fertig. Zwar gab und gibt es immer wieder mehr oder weniger ernst zu nehmende Vorschläge, die eine grundlegende Erweiterung des Konzepts Smartphones versprechen. Aber wirklich modulare Smartphones oder faltbare Displays lassen auf sich warten oder sind schon wieder vom Tisch. Richtige Innovationen gibt es derzeit höchstens bei der Software, aber hier muss sich erst zeigen, ob etwa digitalen Assistenten tatsächlich die Zukunft gehört. Wie steht es also um die Smartphones? Wie groß ist das Interesse am MWC, wie gespannt sind Beobachter auf die Neuvorstellungen? Was ist mit Windows auf dem Smartphone, wie entwickeln sich Android und iOS weiter? In welchem Bereich sind Innovationen zu erwarten und welche werden von den Nutzern herbeigesehnt? Welche Hersteller kommen dafür am ehesten infrage? Wenn Smartphones das große IT-Thema der vergangenen Jahre war, was kommt als nächstes? Diese und viele Fragen auch der Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Volker Briegleb (@briegleb) live mit Immo Junghärtchen (@ijunghaertchen).

Ep 54#heiseshow: Vor dem Umstieg auf DVB-T2 – Wie sieht man heute eigentlich fern?
Bis zum bundesweiten Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 sind es nur noch wenige Wochen und für die betroffenen Verbraucher ändert sich dann einiges: Für den Empfang des terrestrischen Signals in HD-Auflösung brauchen sie ein dafür ausgelegtes Empfangsgerät. Wollen sie außerdem neben den öffentlich-rechtlichen Programmen noch private Sender wie RTL und SAT.1 sehen, brauchen sie ein Entschlüsselungsmodul und müssen jährlich 69 Euro bezahlen. Angesichts dieser Hürden stellt sich die Frage, wie die Zukunft des sogenannten linearen Fernsehens überhaupt aussehen wird. Vor allem jüngere Konsumenten warten nicht, bis die Fernsehprogramme zu ihnen kommen, sondern wollen gucken, wenn es ihnen passt. Dazu können sie entweder auf die verschiedenen Mediatheken zugreifen, oder gleich Abos für Netflix, Amazon Video beziehungsweise Maxdome abschließen. Vor allem letztere bieten aber nicht nur in Bezug auf die Nutzungsgewohnheiten eine Alternative, sondern auch inhaltlich ganz anderes Programm. Wie sehr ändern Streaming-Dienste unsere Gewohnheiten? Was machen sie gut und wo versagen si als Alternative? Braucht man überhaupt noch klassisches Fernsehprogramm? Was ändert sich mit der Umstellung auf DVB-T2 und wer ist betroffen? Warum ist der Wechsel nötig? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live mit Volker Zota (@DocZet).

Ep 53#heiseshow: Schadet Trump der Technik-Branche?
Auch wenn Donald Trump noch nicht einmal zwei Wochen US-Präsident ist und viele darauf gehofft hatten, dass das Amt einen moderierenden Einfluss auf ihn haben wird, scheint schon klar, dass dem nicht so ist. Nicht einmal unterbrochen durch seine Amtseinführung befindet er sich weiterhin in einer Art Dauerkrieg mit den Medien und hat auch immensen Widerstand im Staatsapparat geweckt. Als wäre das nicht genug, hat seine – inzwischen aufgeweichte – Einreisesperre gegen Menschen aus mehreren Ländern Proteste und teilweise heftigen Widerspruch auch der IT-Branche ausgelöst. Angesichts dieser Entwicklungen und möglicher weiterer Einschnitte, die sich maßgeblich auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiter durch die US-IT-Industrie auswirken könnten, stellen sich jede Menge Fragen. Wie steht das Silicon Valley zu Trump? Was bedeuten die Einreisesperre und mögliche Änderungen der Visa-Regeln für die IT-Industrie? Welche Auswirkungen haben Trumps erste Entscheidungen für Europa – etwa in Bezug auf den Datenschutz? Wie wird Trump im Gegenwind weitermachen, etwa in Bezug auf die Medien? Welche Rolle haben die sozialen Netzwerke unter dem Twitter-Präsidenten? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit Falk Steiner vom Deutschlandradio. Wie gewohnt werden wir auch auf die Fragen der Zuschauer eingehen und sie an der Debatte beteiligen.

Ep 52#heiseshow: Akkutechnik am Limit - wie geht die Entwicklung weiter?
Nachdem Samsung mit dem Galaxy Note 7 einen geschäftlichen Reinfall sondergleichen produziert hat, bemühte sich das Unternehmen um eine eingehende Analyse des Note 7. Es baute dafür eine große Testreihe auf und ließ auch externe Prüfer die Akkus beurteilen, denn die Smartphones konnten nicht nur mit dem ursprünglichen Lithium-Ionen-Akku der Samsung-Tochter SDI in Brand geraten, sondern auch die Austauschgeräte mit Akkus des Zulieferers ATL bargen diese Gefahr. Was war falsch gelaufen? In einer neuen Folge der #heiseshow wollen wir über Akku-Technik in Mobilgeräten sprechen und darüber, mit welchen Problemen Produzenten momentan hadern. Schränkt die Akku-Technik die Weiterentwicklung von mobilen Geräten deutlich ein – zumindest wenn es nach der Maßgabe geht, dass die Geräte neuerer Generationen stets noch leichter, schmaler und leistungsfähiger werden sollen? Wie sehen die aktuellen Trends in der Akku-Entwicklung aus? Was erwarten Kunden von ihren mobilen Geräten und den dazugehörigen Akkus und welche Alternativen bieten sich für die Versorgung kleiner, leistungsstarker Helferlein an? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Kristina Beer (@bee_k_bee) live mit unserem c't-Kollegen Florian Müssig aus dem Hardware-Ressort.

Ep 51#heiseshow: Barack Obama tritt ab – Was bleibt von seiner Amtszeit?
Begleitet von fast unerfüllbaren Hoffnungen wurde Barack Obama vor acht Jahren zum US-Präsidenten gewählt – nun übergibt er an Donald Trump. Was er erreicht hat und wo beziehungsweise warum er gescheitert ist, besprechen wir in der #heiseshow.

Ep 50#heiseshow: Hat Russland Donald Trump ins Amt gehackt?
Spätestens seit der US-Präsidentschaftswahl, die Donald Trump für viele überraschend gewinnen konnte, sind staatlich gelenkte Hacker aus Russland in aller Munde. Trotz wiederholter Beteuerungen und offizieller Berichte von US-Geheimdiensten gibt es aber weiterhin höchstens Indizien und keine Beweise dafür, dass wirklich entscheidend eingegriffen wurde und Russland dahinter steckt. Vor der näher rückenden Amtseinführung Donald Trumps wird das Thema aber immer wieder angeheizt und teilweise aggressiv diskutiert. Gerade auch deswegen ist es dringend nötig, die Debatte zu beruhigen und zu rekapitulieren, was wir wirklich wissen: Was genau wird den Staatshackern eigentlich vorgeworfen und was kann bewiesen werden? Inwiefern ist es überhaupt möglich, Hackerangriffe zweifelsfrei zuzuordnen und müssen solche Beweise offengelegt werden? Was könnte das Ziel der vorgeworfenen Hackerangriffe gewesen sein und wurden sie erreicht? Wären sie eventuell nur die logische Konsequenz aus dem nicht nur von Edward Snowden enthüllten Vorgehen der CIA, der NSA und ihrer Partner? Wie könnte es unter einem US-Präsidenten Donald Trump weitergehen? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit dem Journalisten und Podcaster Philip Banse (@philipbanse) vom Kuechenstud.io und der "Lage der Nation".

Ep 49#heiseshow: Autonome oder Elektro-Autos – wie fahren wir in die Zukunft?
Obwohl sich gegenwärtig schon einige Konzepte für das Auto der Zukunft herausschälen, bleibt der Automarkt davon relativ unbeeindruckt. Elektroautos sind in Deutschland weiter eine äußerst kleine Minderheit und die Hände der Autofahrer sollten auch weiterhin am Lenkrad bleiben. Das soll sich mit Fortschritten bei Elektroautos und vor allem beim Autonomen Fahren aber bald ändern. Trotzdem sollen Verbrennungsmotoren in absehbarer Zeit zum Auslaufmodell werden, genauso wie Fahrer, die ihr Vehikel noch selbst steuern. So zumindest die Vorhersagen. Aber inwieweit stimmt das überhaupt? Ist es wirklich nur noch eine Frage der Zeit und nicht mehr des Ob? Wie weit sind wir inzwischen bei Elektroautos und steht die Industrie wirklich vor tiefgreifenden Veränderungen, wie sie PR-mächtige Akteure wie Tesla und nun auch Faraday Future prophezeien? Sind autonome Autos schon in Reichweite und wann werden sie die Autobahnen erobern? Können Gesetze und internationale Verträge schnell genug angepasst werden, oder ist das vielleicht doch noch nicht nötig?

Ep 48#heiseshow: Wie schlimm war 2016 und wie wird 2017?
Mit 2016 geht in wenigen Tagen ein Jahr zu Ende, das angesichts weltpolitischer Ereignisse und vieler Promi-Tode für viele nicht schnell genug enden kann. Auch im IT-Bereich gab es Ereignisse und Entwicklungen die zu Pessimismus verleiten könnten. So sah die Welt im Herbst DDoS-Angriffe von bisher unbekanntem Ausmaß, die teilweise zu Beeinträchtigungen zahlreicher großer Internetseiten führte. In Europa und später Deutschland sorgten derweil Gerichtsurteile zu erheblichen Zweifeln über die Rechtmäßigkeit grundlegender Prinzipien des Internets. Das vom Souverän geforderte Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union dürfte nicht nur für die Bewohner der Insel schwerwiegende Konsequenzen haben, ähnlich wie die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Mit Hate Speech, Fake News, Socialbots und politisch motivierten Leaks wurden im Zusammenhang mit beiden Entscheidungen bereits Themen debattiert, die auch im anstehenden Bundestagswahlkampf für viel Diskussionsstoff sorgen könnten. Derweil wurden im Zuge des NSA-Skandals enthüllte und teilweise scharf kritisierte Überwachungspraktiken 2016 in mehreren Ländern nun gesetzlich legalisiert. In der letzten #heiseshow des Jahres 2016 besprechen wir, was das alles für das kommende Jahr bedeutet. Ist wirklich alles so schlimm oder gibt es auch Grund zur Hoffnung? An der Debatte werden wir auch wieder Zuschauer beteiligen, deren Fragen und Kommentare wir gerne aufnehmen. Dafür kommt das Kernteam der Sendung aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Volker Briegleb (@briegleb), Martin Holland (@fingolas) und dem stellvertretenden Chefredakteur Jürgen Kuri (@jkuri) vor der Kamera zusammen.

Ep 47#heiseshow: Darf man im Internet noch verlinken?
Vergangene Woche hat das Landgericht Hamburg unter Berufung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs entschieden, dass Betreiber einer gewerblich betriebenen Website auch ohne Kenntnis für urheberrechtsverletzende Inhalte haften, die sie verlinken. Mit diesem Entscheid hat das Gericht nicht nur jede Menge Kritik auf sich gezogen, sondern auch viel Unsicherheit geschaffen. Bei der nun offenbar nötigen Prüfung eigener Inhalten für eine saubere Verlinkung durch andere Seiten konnte es gegenüber heise online danach selbst nicht rechtsverbindlich helfen. Angesichts dieser Entscheidung und der damit verbundenen Verunsicherung stellen sich nun viele Fragen für Betreiber von Internetseiten mit kommerziellen Hintergrund: Gilt sie nun für alle Webseitenbetreiber und ist das rechtskräftig? Was riskieren sie, wenn sie nicht ausreichend prüfen und abgemahnt werden? Was müssen sie nun überhaupt unternehmen, bevor sie einen Link setzen?Was bedeutet die Entscheidung für bereits gesetzte Links und überhaupt für die bisherige Funktionsweise des Internets? Aber auch darüber hinausgehende Fragen wurden in Hamburg aufgeworfen: Welche Schuld trägt der EuGH? Was könnte jetzt in Deutschland passieren, damit das Internet in seiner jetzigen Form nicht am Ende ist? Was wird sich verändern müssen? Diese und noch viel mehr brennende Fragen auch der Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit dem Heise-Justiziar Joerg Heidrich (@dasgesetzbinich).

Ep 46#heiseshow: Verschlüsselungstrojaner à la Goldeneye – wie können wir uns schützen?
Verschlüsselungstrojaner haben Nutzer dieses Jahr schon häufiger auf Trab gehalten – Goldeneye ist der neueste, aufreibende Vertreter dieser Gattung. Wie sich Nutzer vor der Ransomware schützen können, klären wir in der #heiseshow.

Ep 45#heiseshow: Wie gefährdet sind unsere Router?
Obwohl die großflächige Störung hunderttausender Router im Verlauf des Montags behoben wurde, hält sie nicht nur die Deutsche Telekom weiter in Atem. Inzwischen deutet alles darauf hin, dass zwar keine Sicherheitslücke die Geräte aus dem Netz kickte, sondern allein die Penetranz der Angriffsanfragen dafür verantwortlich war. Trotzdem steht die Sicherheit der Router nun im Fokus der Diskussion und die Kritik richtet sich auch gegen Art und Weise, wie Provider ihre Router zu schützen versuchen. Immerhin werden bestimmte Lücken erst dadurch geschaffen. Aber wie wichtig ist das sogenannte Fernwartungsprotokoll überhaupt und rechtfertigt es die Gefahr solch umfassender Angriffe? Wie gefährdet ist das Netz durch solche oder ähnliche Angriffe und was sollte nun unternommen werden. Hat die Telekom am späten Wochenende richtig reagiert und was hätten kleinere Provider unternehmen können? Gibt es schon Hinweise auf die Verantwortlichen und wie hilfreich sind erste Beschuldigungen aus der Politik? Diese und noch viel mehr aktuelle Fragen auch der Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) mit Fabian Scherschel (@fabsh) von heise Security.

Ep 44#heiseshow: Sind Fake News wirklich ein Problem?
Auch zwei Wochen nach der US-Präsidentschaftswahl wird weiter über den Einfluss sogenannter Fake News auf das Wahlergebnis diskutiert. Wie problematisch die Falschnachrichten aber überhaupt sind, besprechen wir in einer neuen Folge unserer #heiseshow.

Ep 43#heiseshow: Welche Regeln brauchen Drohnen?
Auch in Deutschlands Luftraum sind immer mehr Drohnen unterwegs und noch lassen an die Situation angepasste Regeln auf sich warten. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen oder Beinahezusammenstößen, die nicht nur der Luftsicherung viele Sorgen bereiten. Eine Novellierung der Luftverkehrsordnung steht deswegen bevor, während die Vereinigten Staaten da schon weiter sind. Angesichts dieser Debatten wird aber oft vergessen, warum die Fluggeräte so zahlreich werden: So lassen sich damit wunderschöne Fotos machen, abgelegene Gegenden versorgen oder Areale überwachen. Diskutiert wird gegenwärtig etwa, welche Voraussetzungen Drohnenpiloten erfüllen müssen, und wie der Staat das kontrollieren soll. Reichen etwa Zertifikate oder müssen gesonderte Führerscheine her. Die Luftsicherung wiederum will ein möglichst genaues Bild über alle in der Luft befindlichen Geräte haben und testet deswegen Ortungsmaßnahmen. Wie ist in der ganzen Debatte der Stand hierzulande und in den USA und was könnte sich bald ändern? Welche Kritik gibt es an den Plänen der Bundesregierung und warum?

Ep 42#heiseshow: Die Welt im Trump-Schock… Und jetzt?
Wie eine Schockwelle verbreitete sich am Mittwochmorgen die Nachricht vom Sieg Donald Trumps in der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl um die Welt. Obwohl die meisten Beobachter einen mehr oder weniger engen Sieg von Hillary Clinton vorhergesagt hatten, siegte ihr republikanischer Konkurrent. Nach einem beispiellos polarisierten Wahlkampf stellt sich nun die Frage, wie Präsident Trump sein Amt angehen wird. Nicht nur die deutschen IT-Verbände warnen vor der Unberechenbarkeit des Immobilienmoguls ohne jegliche politische Erfahrung. Noch ist nicht absehbar, wie genau die Trump-Präsidentschaft aussehen wird, trotzdem gibt es bereits eine Menge zu besprechen: Warum lagen die Umfragen offenbar so falsch? Welche Teile von Trumps Wahlprogramm dürften den größten Einfluss auf die IT-Industrie in den USA und dem Rest der Welt haben? Welche Auswirkungen hat die Wahl auf die mächtige Überwachungsmaschinerie von NSA & Co.? Inwiefern betrifft uns das in Deutschland überhaupt und wie reagieren Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in den Vereinigten Staaten?

Ep 41#heiseshow: Amazon Echo, Google Home & Co. – Brauchen wir jetzt wirklich digitale Assistenten?
Seit vergangener Woche gibt es Amazons vernetzten Lautsprecher Echo mit eingebauter Assistentin auch in Deutschland und noch diese Woche soll der Google Konkurrent Home in den USA ausgeliefert werden. Die Geräte können einfache Fragen beantworten, und bestimmte Tätigkeiten ausführen, wie etwa Einkaufslisten anfertigen oder Wegbeschreibungen ausgeben. Die Geräte, die teilweise über 100 Euro kosten, sollen es dabei aber nicht belassen und langfristig die Ära der digitalen Assistenten einläuten. Die Unternehmen erhoffen sich hier einen neuen Markt und ganz neue Möglichkeiten, mit ihren Kunden zu interagieren. Aber was können die digitalen Helfer überhaupt leisten und wo sind sie sinnvoll? Wie berechtigt sind die Datenschutzbedenken? Welche zusätzlichen Fähigkeiten von Echo, Home & in absehbarer Zeit zu erwarten sind und welche neuen Probleme auf uns zukommen, darüber diskutieren Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit Sven Hansen von c't in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow. Außerdem werden wir Amazon Echo in die Sendung holen und direkt selbst befragen.

Ep 40#heiseshow: Welche Gefahr droht dem Internet durch DDoS-Angriffe?
Distributed Denial of Service oder kurz DDoS sind wahrlich keine Neuheit und trotzdem aktuell in aller Munde. Wurden Internetdienste oder Webseiten anfangs aber vor allem noch eher unabsichtlich durch eine Flut an Zugriffen lahmgelegt, sorgen nun mehr oder weniger gezielte Angriffe für Besorgnis. So sind Ende der vergangenen Woche die Services großer US-Internetdienste Twitter, Paypal, Netflix, und Spotify Opfer eines DDoS-Angriffs auf das US-Unternehmen Dyn geworden. Zuvor hatte es eine rekordverdächtige DDoS-Attacke und einen immensen Angriff auf den Blog des Security-Journalisten Brian Krebs gegeben. Als tatverdächtig gelten inzwischen nicht mehr gekaperte Computer, sondern Geräte aus dem Internet der Dinge (IoT), also etwa schlecht gesicherte Überwachungskameras mit Internetanbindung. Angesichts von Prognosen, die dieses Netz der aus Haushaltsgeräten mit Internetanbindung erst am Anfang sehen, wachsen die Sorgen vor gigantischen Botnetzen aus gekaperten Geräten, die Internetdienste mit Anfragen überfluten und lahmlegen. Es wird bereits gewarnt, dass dafür die gleichen Fehler verantwortlich sind, aus denen andere IT-Bereiche bereits gelernt haben. Denn wie sicher ist das Internet der Dinge? Wie schlimm können die DDoS-Angriffe noch werden? Was kann dagegen unternommen werden und von wem? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit Fabian Scherschel (@fabsh) von heise Security in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow.

Ep 39#heiseshow: E-Books – eine mediale Sackgasse?
Kürzlich teilte der Digitalverband Bitkom mit, dass der E-Book-Markt stagniert. Rund ein Viertel der Bundesbürger liest laut einer repräsentativen Studie digitale Bücher, aber es kommen kaum neue Nutzer hinzu. Bitkom-Vizepräsident Achim Berg erklärte im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse, die am gestrigen Mittwoch begonnen hat, "der E-Book-Markt braucht neue Impulse, um wieder in Fahrt zu kommen". Aber wie könnten diese aussehen? Wie gestalten Verlage ihre E-Books? Welche Vorteile bringen E-Books für die Leserinnen und Leser? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) mit Johannes Haupt (@hauptr), dem Betreiber des E-Reading-Portals lesen.net, in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow.

Ep 38#heiseshow: SpaceX, NASA, Boeing & Co. – wann fliegen Menschen zum Mars?
Der SpaceX-Gründer und erklärte Science-Fiction-Fan Elon Musk hat vor einigen Tagen äußerst ambitionierte Pläne für einen baldigen Linienverkehr zwischen Erde und Mars angekündigt. Bereits in wenigen Jahren sollen die ersten Raketen gestartet werden und dann bald die ersten Raumfahrer folgen. Sein Ziel ist eine Kolonie auf dem Roten Planeten, damit die menschliche Spezies multiplanetar wird. Doch Musk ist nicht alleine mit seinem Vorhaben: Kurz danach wies Boeing darauf hin, ebenfalls im Rennen zu sein und setzt dabei auf die Pläne der NASA für eine bemannte Mars-Mission. Aber wie realistisch ist das alles angesichts eines stagnierenden Markts bei der privaten Raumfahrtindustrie und immer noch nur einem einzigen Gefährt, dass derzeit Menschen überhaupt ins All befördern kann? Seit mehr als 40 Jahren waren Menschen nicht einmal mehr auf dem Mond und nun sollen schon bald die ersten auf dem Mars unterwegs sein? Warum gibt es überhaupt einen Wettlauf in der privaten Raumfahrtindustrie und mit der NASA? Und wie groß sind die Gefahren auf dem langen Weg hin und zurück zum Mars. Über diese und viele weitere Fragen angesichts der hochtrabenden Pläne diskutieren wir in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow. Volker Zota (@doczet) und Martin Holland (@fingolas) haben die Präsentation von Musk ganz unterschiedlich erlebt und werden darüber mit Kristina Beer (@bee_k_bee) sprechen.

Ep 37#heiseshow: IANA-Übergabe – Wird das Internet jetzt besser verwaltet?
Nach langem Vorlauf und vielen Diskussionen haben die USA die Kontrolle der IANA aufgegeben und der ICANN übertragen. In der #heiseshow sprechen wir mit dem CEO des DeNIC Jörg Schweiger über diesen Schritt und was er für das Internet bedeutet.

Ep 36#heiseshow: Was hat uns die Rosetta-Mission gebracht?
Am Freitag soll die Rosetta-Mission der ESA mit der spektakulären Landung auf dem Kometen zu Ende gehen. Warum die angestoßen wurde und wie die Bilanz der Mission ist, besprechen wir in der aktuellen #heiseshow live mit Rosetta-Flugdirektor Andrea Accomazzo.

Ep 35#heiseshow: Ein Kinofilm als Edward Snowdens letzte Chance?
In den deutschen Kinos läuft am heutigen Donnerstag Oliver Stones Film "Snowden" an, der die Vorgeschichte der NSA-Enthüllungen und den Werdegang des Protagonisten erzählt. In den USA hat der Streifen eine neue Debatte über das Schicksal des Whistleblowers ausgelöst, der seit drei Jahren in Russland festsitzt. Wieder wird gefragt, ob seine Enthüllungen über die weltweite Massenüberwachung durch NSA, BND und Co. ihn zum Helden oder Verräter gemacht haben. Der Film scheint dieser Debatte eine neue Richtung zu geben. Derweil haben Aktivisten eine großangelegte Kampagne begonnen, um US-Präsident Barack Obama dazu zu bewegen, Snowden zu begnadigen. Unter einem Präsidenten Trump, aber auch einer Präsidentin Clinton wäre die Chance dafür wohl noch geringer. Aber auch Obama hat sich bei weitem nicht als Freund der Whistleblower hervorgetan – eher das Gegenteil. Ein Erfolg der Kampagne und eine mögliche Rückkehr Snowdens in seine Heimat ist also eher unwahrscheinlich. In der #heiseshow sprechen Martin Holland (@fingolas) und Kristina Beer (@bee_k_bee) mit dem Journalisten und Podcaster Philip Banse (@philipbanse) vom Kuechenstud.io und der "Lage der Nation" über den Film und die Debatte. Wie steht es um Edward Snowdens Enthüllungen und wie wird es mit ihm wohl weitergehen? Was bleibt vom NSA-Skandal, wenn inzwischen sogar die Washington Post, die für ihre NSA-Enthüllungen immerhin den Pulitzer-Preis erhalten hat, Snowden vor Gericht sehen will und das US-Parlament schwere Geschütze auffährt?

Ep 34#heiseshow: EuGH-Urteil – Welche Links sind jetzt illegal?
Mit dem Urteil, dass Links auf rechtswidrige Inhalte im Netz selbst rechtswidrig sein können, hat der Europäische Gerichtshof für Aufmerksamkeit gesorgt. Wir besprechen, was sich für Nutzer ändert und wollen ein zweites wichtiges Urteil analysieren.

Ep 33#heiseshow @IFA 2016: Google-Hardware, "weiße Ware" & mehr (Tag 3)
Auf vielfachen Wunsch gibts die #heiseshow von der IFA auch als Podcast: Sascha Pallenberg von Mobilegeeks spricht mit Volker Briegleb und Volker Zota über Google-Hardware, Fernseher, 4K, HDR, weiße Ware und noch viel mehr.

Ep 32#heiseshow @ IFA 2016: (Tag 2): Smart-Home-Sicherheit, Netzneutralität, Crypto Wars 2.0
Auf vielfachen Wunsch gibts die #heiseshow von der IFA auch als Podcast: Jürgen Kuri, Dr. Ulf Buermeyer und Jürgen Kuri diskutieren unter anderem über Smart-Home-Sicherheit, Netzneutralität und Crypto Wars 2.0.

Ep 31#heiseshow @ IFA 2016: Brennende Akkus, IFA-Trends, MU-MIMO-WLAN (Tag 1)
Auf vielfachen Wunsch gibts die #heiseshow von der IFA auch als Podcast: Zum Abschluss des ersten IFA-Tages gibts quasi die #heiseshow in der #heiseshowXXL. Themen sind der Rückruf des Samsung Galaxy Note 7, IFA-Trends und die neue WLAN-Technik MU-MIMO, die noch mehr Durchsatz verspricht.

Ep 30#heiseshow: Crypto Wars – der neue (politische) Angriff auf die starke Verschlüsselung
Erst wurde eine neue Behörde angekündigt, die sich mit dem Knacken von Verschlüsselung beschäftigen soll. Nun diskutierten EU-Innenminister eine andere Herangehensweise. Diensteanbieter sollten gezwungen werden können, Kommunikation zu entschlüsseln. Ende Juni wurde bekannt, dass die Bundesregierung eine neue Behörde aufsetzen will, die sich mit dem Knacken von Verschlüsselung und eigentlich abhörsicherer Kommunikationstechnik beschäftigt. Die Geheimdienste und Verfolgungsbehörden sollen so wieder in die Lage versetzt werden, Kommunikation mitlesen zu können, die mittlerweile etwa von vielen Messengern standardmäßig verschlüsselt wird. Laut der Berichte aus dem Juni wollte die Bundesregierung zwar keine Pflicht zur Schwächung von Kryptographie oder zur Einführung von Hintertüren einführen, aber auch nicht auf den Zugriff auf Kommunikation verzichten. Nun scheint sich das Blatt aber gewendet zu haben. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und der französische Innenminister Bernard Cazeneuve trafen sich in dieser Woche zu Gesprächen, um über eine Initiative zu beraten, die das Ziel hat, starke Verschlüsselung zu schwächen beziehungsweise faktisch unbrauchbar zu machen – alles im Sinne der Terrorbekämpfung. Die Justiz sollte zukünftig in die Lage versetzt werden, Anbieter von Kurznachrichtendiensten – ob nun ansässig in der EU oder nicht – zwingen zu können, Kommunikationsverläufe zu entschlüsseln, was bedeutet, dass die Kurznachrichtendienste eine Sicherheitsarchitektur bereitstellen müssten, die eine einfache Herausgabe der Schlüssel oder den direkten Zugriff erlaubt. Der internationale Aktionsplan gegen Verschlüsselung soll allen EU-Partnern vorgestellt werden und könnte EU-weit in Gesetze gegossen werden. Was dies genau für unsere Kommunikation bedeuten könnte und wie die aktuelle Lage einzuschätzen ist, besprechen in der heise Show Kristina Beer (@bee_k_bee) und Jürgen Kuri (@jkuri) mit Frank Rieger (@frank_rieger) vom Chaos Computer Club. Rieger sagte unter anderem als Sachverständiger zu technischen Fragen im NSA-Untersuchungsausschuss aus. Er ist einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Technikpublizist und Internetaktivist.

Ep 29#heiseshow: Darknet – zerstören Verbrecher das Netz für Freiheit?
Der Amoklauf von München hat in seinem Nachgang sogleich mehrere Debatten über das Internet und die Computernutzung des Täters ausgelöst. Zum einen wurde die schon mehrfach aufgewärmte Killerspieldebatte zurück auf den Herd gestellt, zum anderen sorgte das Darknet für einige Horrorgeschichten in den Medien – denn über den Schwarzmarkt im Darknet hatte sich der Amokläufer mutmaßlich seine Tatwaffe besorgt. Der Chaos Computer Club warnte in einer ersten Reaktion davor, die anonymen Bereiche des Internets zu verteufeln. Besonders für Verfolgte auf der Welt sei das Darknet ein sicherer Kommunikationsort. Dass das Darknet nicht nur ein Umschlagplatz für Waffen und Drogen ist, wird in der öffentlichen Debatte allerdings praktisch nicht berücksichtigt. In der #heiseshow sprechen Martin Holland und Kristina Beer mit Jürgen Schmidt von heise security über die dunklen Ecken des Internets – die Technik, die Zugänge, die Marktplätze, wie stark sich Sicherheitsbehörden mittlerweile auf das Darknet konzentrieren und welche Zwecke es erfüllt. Anonymisierung und Verschlüsselung spielen für das freie Internet eine wichtige Rolle – im Guten wie im Schlechten.

Ep 28#heiseshow: Autonome Systeme auf dem Weg zu Skynet?
Selbstfahrende Autos waren gestern. Die nächste Stufe der Evolution zu Skynet sind Computersysteme, die sich selbst programmieren. Auf der Hacker-Konferenz Def Con 24 in Las Vegas traten im Finale der Cyber Grand Challenge sieben autonome Systeme gegeneinander an, um beim Gegner Sicherheitslücken auszunutzen und zugleich deren Angriffe abzuwehren. Ausrichter des Computer-Deathmatchs: Die US-Militärforschungseinrichtung DARPA. Mit autonomen Computersystemen, die Fehler nicht nur finden, sondern auch mit neuem Code selbständig beheben können, bricht eine neue Ära an. "Die automatische Analyse von Programmen sowie das Patchen und Entwickeln von 'Exploits' ist in der Einheit noch nie versucht worden", sagt Adrian Dabrowski vom österreichischen Security-Forschungszentrum SBA Research. In der heise Show sprechen Jürgen Kuri und Martin Holland mit Adrian Dabrowski über den Stand der Technik und die weitere Entwicklung. Dabei wird es auch um Fragen gehen, die sich mit der zunehmenden Autonomie von Computersystemen stellen und weit über die technische Sphäre hinausreichen.

Ep 27#heiseshow: Aus für Zwangsrouter ... oder doch nicht?
Der Routerzwang wurde mit dem Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) zum ersten August beendet. Die Umrüstung des Anschlusses wird Verbrauchern aber von einigen Providern deutlich erschwert. Zugangsdaten werden nicht herausgegeben oder Abomodelle für vom Provider bevorzugte Geräte stark beworben. Haben Nutzer ein eigenes Gerät installiert, kürzen manche Netzbetreiber die vertraglich vereinbarten Leistungen. Der Markt für Kabelmodems sieht überdies momentan eher mau aus. Dass die Provider sehr daran interessiert sind, dass sie die Kontrolle über die Router behalten, wird schon durch das Stichwort "Drosselung" ersichtlich. Provider wollen schon lange nicht mehr einfache Bit-Schubser sein, sondern am Markt mitmischen und für bestimmte Transfervolumina und Dienste extra kassieren. Warum sich Provider so sehr gegen die freie Routerwahl wehren, welche Interessen dahinterstecken [--] und was Verbraucher bei der Installation eines neuen Routers beachten sollten, wie sie etwa an ihre Zugangsdaten kommen und die Hürden der Provider nehmen, besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Kristina Beer (@bee_k_bee) mit Urs Mansmann (@Urs_Mansmann) aus der c't-Redaktion.

Ep 26#heiseshow: Amoklauf und Terror – wie schnell müssen Nachrichten sein?
http://heise.de/-3279771 – Bei Terroranschlägen, Amokäufen oder dem Putschversuch in der Türkei zeigte sich wieder einmal die Stärke und Schwäche sozialer Netze, allen voran Twitter: Kein Medium war derart schnel, wurde aber auch derart intensiv für Falschmeldungen und Gerüchte genutzt. Gleichzeitig versuchten Online-Nachrichtenseiten und Fernsehsender, eigene Liveticker und -sendungen zu befüllen, ohne viel mehr Informationen zu haben. Aber war das wirklich nötig? Können die Menschen nicht warten, bis sich die Situation geklärt hat? Wie sollen die klassischen Medien mit sozialen Medien mithalten, wenn sie darauf beharren, Informationen vor der Veröffentlichung zu verifizieren? Müssen sie das überhaupt? Darüber sprechen Martin Holland (@fingolas) und Holger Bleich (@corona100) mit dem Journalisten und Podcaster Philip Banse (@philipbanse) vom Kuechenstud.io und der "Lage der Nation".

Ep 25#heiseshow: Augmented Reality boomt, ist VR vergessen?
http://heise.de/-3273585 - Augmented Reality ist der heiße Scheiß der Stunde, Virtual Reality scheint dagegen fast vergessen. Ist das bereits eine Vorentscheidung oder wird AR mit Pokémon Go schon bald wieder verschwinden? Darüber diskutieren wir in einer neuen #heiseshow.

Ep 24#heiseshow – Entwicklungsland Deutschland?
In der EU steht Deutschland beim Breitbandausbau nur an neunter Stelle, während nur über Vectoring diskutiert wird und von der zukunftsfähigen Glasfaser wenig zu hören ist. Wie schlecht wir wirklich dastehen, besprechen wir in einer neuen #heiseshow.

Ep 23#heiseshow: Nach Teslas Autopilot-Unfall - wie geht es weiter mit autonomen Fahrzeugen?
So verschieden die Autobauer, so verschieden die Konzepte für künftigen Straßenverkehr. Der tödliche Unfall mit einem Tesla im Autopilot-Modus hat zu Verunsicherung geführt. Wie wird die Entwicklung weitergehen? Darüber diskutieren wir in der #heiseshow.

Ep 22#heiseshow: Wann und wie helfen uns Roboter zuhause?
Roboter erobern weite Bereiche, bleiben aber aus anderen auffallend abwesend. Woran liegts? Sind wir bereit für mehr mechanische Helfer? Braucht es eine eigene Roboterethik? Das diskutieren wir in einer neuen Ausgabe unserer #heiseshow.

Ep 21#heiseshow: Brauchen wir die Briten in der EU?
Die Briten stimmen darüber ab, ob ihr Land in der EU bleiben soll und die ganze Welt fiebert mit. Auch auf die digitale Wirtschaft und für die Netzpolitik könnte ein Brexit drastische Auswirkungen haben. Welche, diskutieren wir in einer neuen #heiseshow.

Ep 20#heiseshow: Whistleblower – wie viel Geheimnisverrat wollen wir zulassen?
Ohne Whistleblower könnten einige Straftaten, unlautere Geschäftspraktiken oder auch Menschenrechtsverletzungen weder verfolgt noch geahndet werden. So wertvoll der Einsatz von Whistleblowern oftmals von einem Teil der Gesellschaft eingestuft wird, so sehr wird der Geheimnisverrat auch von anderen Teilen der Gesellschaft gehasst und verurteilt – schließlich können Daten auch schlicht für eine Erpressung von Firmen oder Privatpersonen genutzt werden. Wie viel Wert ist uns aber Transparenz und wie viel Wert ist uns der Schutz von Menschen, die Dokumente offenlegen, die wir sonst vermutlich nie zu Gesicht bekommen hätten? Nicht nur der prominente Fall von Edward Snowden soll heute in der heiseshow diskutiert werden, sondern auch die wesentlich weniger prominenten, aber alltäglicheren Fälle. Der Fall Lovoo hat zum Beispiel gezeigt, dass Whistleblower für äußerst viel Unruhe sorgen können. Wie sieht aber der Schutz von diesen Whistleblowern aus? Wie ist unter anderem die c't mit den Daten des Whistleblowers umgegangen? Wie verlief der Kontakt? Und was passiert, wenn IT-Mitarbeiter wie etwa System-Administratoren unter einem Generalverdacht stehen? Darüber diskutiert Jürgen Kuri (@jkuri) mit Kristina Beer (@bee_k_bee) und Holger Bleich (@corona100) von der c't.

Ep 19#heiseshow: 3 Jahre NSA-Skandal – haben die Geheimdienste gewonnen?
Seit Sommer 2013 ist deutlich klarer, in welchem Ausmaß Geheimdienste wie die NSA oder der BND die weltweite Kommunikation überwachen. Wirklich geändert hat sich daran aber nichts, oder vielleicht doch? Darüber diskutieren wir in einer neuen #heiseshow: http://heise.de/-3232052

Ep 18#heiseshow: Retten die Gerichte das Netz?
http://heise.de/-3225184 – Bei Regeln für die digitale Welt kommt Gerichten oft eine gewichtige Rolle zu. Oft korrigieren sie Gesetze und pfeifen den Gesetzgeber zurück. Ob diese Arbeitsteilung gutgehen kann, besprechen wir in einer neuen Folge der #heiseshow.

Ep 17#heiseshow: Die Macht der Algorithmen – bestimmen Maschinen unsere Zukunft?
Der Score, der einem Menschen durch einen Algorithmus zugerechnet wird, kann fatale Auswirkungen auf sein Leben haben. Nicht nur die Bonität (Schufa) wird mittlerweile mittels eines Algorithmus eingeschätzt, auch die Rückfallquote von Straftätern wird auf diese Weise berechnet – und mitunter zeigt sich, dass dabei folgenschwere Fehler unterlaufen. So benachteiligt etwa ein Bewertungs-Tool der US-Justiz systematisch Afroamerikaner. Zugleich werden Algorithmen dafür eingesetzt, um autonome Fahrzeuge zu steuern oder passende Produkte und Dienstleistungen für Kunden vorzuschlagen. In welche Richtung entwickelt sich der Einsatz von Algorithmen? Wie berechenbar ist der Mensch? Wo ist der Einsatz von Algorithmen sinnvoll, wo gefährlich? Darüber diskutiert Martin Holland (@fingolas) mit Kristina Beer (@bee_k_bee) und Jo Bager (@johoo) aus der c't-Redaktion.

Ep 16#heiseshow: Ist jetzt wirklich Schluss mit der WLAN-Störerhaftung?
Jahrelang sorgte die sogenannte Störerhaftung dafür, dass Deutschland in Bezug auf offene WLANs hinter immer mehr Länder zurück. Mit diesem Zombie soll nun Schluss sein, hat die Große Koalition nach einem Machtwort der Bundeskanzlerin entschieden. Ob die Störerhaftung damit aber wirklich der Vergangenheit angehört und eine goldene Zeit freier WLANs beginnen kann, diskutieren Volker Briegleb (@briegleb) mit Kristina Beer (@bee_k_bee) und Joerg Heidrich (@dasgesetzbinich).

Ep 15#heiseshow: All-IP-Umstellung / WLAN-Störerhaftung
Die wöchentliche Dosis Techniknews und Netzpolitik: Das All-IP-Netz kommt und ISDN muss nun langsam weichen. Die Telekom beispielsweise will die Telefonie bis zum Jahr 2018 komplett auf Internet-Technik umstellen und hilft dafür auch schon mit Kündigungen nach. Vodafone wiederum hatte vergangenes Jahr erklärt, vier Jahr länger zu warten und ISDN noch bis 2022 anzubieten. Davon rückt das Unternehmen nun aber teilweise ab und kündigt ersten Kunden doch eine Kündigung vor diesem Jahr an. Warum die Provider solch einen Druck machen und es sich zugunsten der Umstellung auch mit ihren Kunden verderben würden, besprechen Martin Holland (@fingolas) mit Kristina Beer (@bee_k_bee) und Urs Mansmann (@Urs_Mansmann).

Ep 14#heiseshow: Mobilfunk-Roaming – welche Regeln gelten bis zum Wegfall?
Diesmal geht es um das Mobiltelefon im Ausland: Zum 15. Juni 2017 sollen in der Europäischen Union die Roaminggebühren wegfallen. Doch bis dahin hat sich die EU unnötig komplizierte Übergangsregelungen einfallen lassen. Die Vorgaben der EU-Kommission lassen Spielraum für Interpretationen, den die Netzbetreiber ausnutzen. Bei den Mobilfunkern gibt es zwar schon einige Tarife, in denen Roaming inklusive ist, doch lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte. Was das für die Kunden bedeutet, darüber spricht Martin Holland (@fingolas) mit Volker Briegleb (@briegleb) und Urs Mansmann (@Urs_Mansmann). Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns und versuchen diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch sind Themenvorschläge für die nächste Ausgabe zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Ep 13#heiseshow: Die Zukunft unserer Energieinfrastruktur
Knapp 30 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl diskutieren wir über die Energieinfrastruktur der Zukunft. Auf welche Weise können erneuerbare Energien den (wachsenden) Hunger nach Strom stillen? Wie hält das die bisherige Infrastruktur aus? Wie muss sie angepasst werden? Wie sicher ist die eher dezentralisierte, beim Bürger angesiedelte, Energiegewinnung? Wie sicher und vertrauenswürdig sind zum Beispiel Smart Meter (intelligente Stromzähler)? All diese Fragen diskutieren wir mit unserem Gast, dem Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (@Oliver_Krischer). Er ist politischer Koordinator des Arbeitskreises Umwelt & Energie, Verkehr & Bau sowie Ernährung & Landwirtschaft der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung über Twitter unter dem Hashtag #heiseshow gestellt werden. Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns und versuchen diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch Themenvorschläge für die nächste Ausgabe sind zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Ep 12#heiseshow (16kw16): Facebooks hochfliegender 10-Jahres-Plan
In der dieswöchigen Folgen sprechen wir über die vielen Ankündigungen des weltgrößten sozialen Netzwerks Facebook. Dessen Betreiber veranstaltete seine Entwicklerkonferenz f8 und will nun unter anderem Bots auf seinen Messenger loslassen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg will außerdem erklärtermaßen den noch nicht angeschlossenen Teil der Weltbevölkerung ins Internet bekommen, mit verschiedenen Programmen. Diejenigen, die schon auf Facebook sind, sollen wiederum noch einfacher Inhalte dort teilen können und natürlich setzt Facebook auch auf Virtual Reality, immerhin hat das Unternehmen den VR-Pionier Oculus übernommen. Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung über Twitter unter dem Hashtag #heiseshow gestellt werden. Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns und versuchen diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch Themenvorschläge für die nächste Ausgabe sind zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Ep 11#heiseshow (16kw15): Elektroautos – zu viel versprochen?
Anlässlich des Hypes um Teslas Model 3 diskutieren wir heute um 16 Uhr über Elektroautos: Will man das? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit E-Fahrzeuge zum Massentrend werden und wie sieht eigentlich die Ökobilanz aus? Kristina Beer und Martin Holland aus dem Newsroom-Team diskutieren mit c't-Autoexperte Axel Kossel. Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung über Twitter unter dem Hashtag #heiseshow gestellt werden. Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns und versuchen diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch Themenvorschläge für die nächste Ausgabe sind zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Ep 10#heiseshow (16kw14): Netzneutralität, Telekom drosselt Spotify
Ab dem 30. April sollen die EU-Netzneutralitätsregeln gelten. Die sind jedoch umstritten, weil sie Telekommunikationsanbietern große Hintertüren für ein Zwei-Klassen-Netz offenhalten. Was das konkret bedeutet, kann unter anderem bei der Telekom beobachtet werden, die nun die Drosselung von Spotify-Streams durchsetzt. Welche Probleme daraus entstehen und wie Netzneutralität eigentlich umgesetzt werden sollte, diskutieren Jürgen Kuri und Martin Holland mit Urs Mansmann aus der c't-Redaktion. Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung über Twitter unter dem Hashtag #heiseshow gestellt werden. Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns und versuchen diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch Themenvorschläge für die nächste Ausgabe sind zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Ep 9#heiseshow (16kw13): Überwachung & Datenschutz nach den Brüsseler Anschlägen
Nach den Anschlägen von Brüssel steht ein Thema an: Wie steht es um die nun arg kritisierte Zusammenarbeit von Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten? Brauchen wir eine zentrale europäische Datenverarbeitung der Polizei, in der alle Informationen aus den EU-Mitgliedsstaaten zusammenlaufen? Was ist mit dem Schengen-Informationssystem und ähnlichen Einrichtungen – ganz abgesehen von natürlich wieder laut werdenden Forderungen nach Vorratsdatenspeicherung und weiteren Überwachungsmaßnahmen? Und wie steht es dann um den Datenschutz der Bürger in der EU? Joerg Heidrich und Kristina Beer sprechen mit Philip Banse. Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung über Twitter unter dem Hashtag #heiseshow gestellt werden. Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns und versuchen diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch Themenvorschläge für die nächste Ausgabe sind zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.