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Rente: Wirtschaftsweise schlagen Umverteilung vor / Commerzbank übertrumpft Deutsche Bank bei wichtigen Kennzahlen
Episode 904

Rente: Wirtschaftsweise schlagen Umverteilung vor / Commerzbank übertrumpft Deutsche Bank bei wichtigen Kennzahlen

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage · Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson

November 8, 202327m 19s

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Show Notes

Millionen Arbeitnehmer in Deutschland nehmen seit Jahrzehnten an einem gigantischen Punktesammelprogramm teil. Sie sammeln Rentenpunkte. Je höher die Punktzahl zum Ende des Berufslebens, desto höher die gesetzliche Rente. Der Gegenwert eines Entgeltpunkts wird immer wieder neu berechnet und beträgt aktuell 37,60 Euro.

Bisher gilt im gesetzlichen Rentensystem noch das sogenannte Äquivalenzprinzip: Wer mehr einzahlt, sammelt auch mehr Rentenpunkte und erhält später eine höhere Rente. Doch im neuen Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen findet sich ein Vorschlag, der dieses Versprechen infrage stellt. Demnach sollen Gutverdiener künftig niedrigere Renten hinnehmen, als ihnen eigentlich zustünden, um damit die Renten von Geringverdienern aufzubessern.

Der Vorschlag ist Teil eines Maßnahmenbündels zur Reform des Rentensystems. Allerdings ist er auch innerhalb des Gremiums umstritten. „Dieser Umverteilungsmechanismus ist absolut nicht trivial und die Folgen schon gar nicht“, sagt Hauptstadtkorrespondent Julian Olk. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Außerdem erklärt Bankenreporter Andreas Kröner, bei welchen wichtigen Kennziffern die Commerzbank besser dasteht als die Deutsche Bank. Mehr zum Thema lesen Sie hier.


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