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„Der Iran versucht, eine Weltwirtschaftskrise auszulösen“ – Sicherheitsexperte Peter Neumann im Interview
Episode 1541

„Der Iran versucht, eine Weltwirtschaftskrise auszulösen“ – Sicherheitsexperte Peter Neumann im Interview

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage · Anis Mičijević

March 6, 202632m 14s

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Show Notes

Fast eine Woche ist seit Beginn des Iran-Kriegs vergangen. Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College London, hält es für möglich, dass sich der Krieg ausweiten und erhebliche wirtschaftliche und militärische Folgen für Europa haben könnte. „Der Iran hat militärisch nicht die Mittel, einen Krieg gegen die USA und Israel zu gewinnen“, sagte Neumann im Podcast Handelsblatt Today.

Stattdessen versuche das Land durch eine De-Facto-Sperrung der Straße von Hormus eine Weltwirtschaftskrise auszulösen und die Kosten für die US-Verbündeten in der Region und darüber hinaus in die Höhe zu treiben.

„Wenn das nicht funktioniert, könnte der Iran perspektivisch einen Schritt weitergehen und gegen Länder in Europa zuschlagen“, sagte Neumann. „Die iranischen Raketen und Drohnen haben eine Reichweite von ungefähr 2000 Kilometern. Das heißt: Nato-Länder wie die Türkei, Griechenland, möglicherweise auch Bulgarien, wären innerhalb der Reichweite dieser Raketen.“ Man befinde sich aber noch nicht an dem Punkt, wo ein solches Szenario akut sei.

Trump-Watch: Trump wird mit Iran-Angriff zum Kriegspräsidenten – kann er das?

Außerdem: Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer ordnet die aktuelle Lage an den Märkten ein.

Moderiert von Anis Micijevic

Produziert von Lukas Teppler


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