
HAB gehört
30 episodes
#30 Die Dinge der Herzog August Bibliothek: Das Bücherrad
#29 Rätsel Nr. 2 – Die Dinge der Herzog August Bibliothek

#28 Die Dinge der Herzog August Bibliothek: Eine Medaille aus Chicago
Dies ist die dritte Episode unserer Reihe, in der wir besondere Objekte aus der Sammlung der Herzog August Bibliothek vorstellen. 1893 blickte die Welt nach Chicago: Auf der World's Columbian Exposition präsentierten Länder aus aller Welt ihre kulturellen, wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften. Weniger bekannt ist, dass Bibliotheken Teil dieser Weltausstellung waren. Hier war auch die Herzogliche Bibliothek vertreten und stellte ihre Arbeit und Sammlungen vor. Die Medaille wurde der Wolfenbütteler Bibliothek für ihre Teilnahme an der Ausstellung verliehen. Heute ist sie Teil ihrer Sammlung und wird im Projekt „Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten“ erforscht.

#27 Rätsel Nr. 1 – Die Dinge der Herzog August Bibliothek
Dies ist die zweite Episode der Reihe, in der Dr. Elizabeth Harding und Dr. Daniela Wagner ausgewählte Stücke aus ihrem Projekt „Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten“ vorstellen. Um welches Objekt es sich diesmal handelt, wird noch nicht verraten! Hören Sie rein, raten Sie mit und finden Sie es heraus.

#26 HAB gelesen: Christina Morina liest aus „Tausend Aufbrüche“
Die Lesung fand am 23. Oktober 2025 im Gartensaal des Lessinghauses der Herzog August Bibliothek statt.

#25 Die Dinge der Herzog August Bibliothek: Der Lutherlöffel
Mit dieser Episode starten wir in eine Reihe, in der Dr. Elizabeth Harding und Dr. Daniela Wagner ausgewählte Stücke aus ihrem Projekt "Die Herzog August Bibliothek in 100 Objekten" vorstellen.

#24 HAB gelesen: Nora Schramm liest aus „Hohle Räume“
In „Hohle Räume“ kehrt Helene, eine Künstlerin in den Dreißigern, ins elterliche Haus zurück – Anlass ist die anstehende Scheidung ihrer Eltern. Was als Besuch in vertrauter Umgebung beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Mutter, Vater, und dem, was den Namen „Zuhause“ trägt. Die Räume wirken trotz aller Bemühungen seltsam hohl, als ließen sie sich nicht mit Leben füllen. Mit feinem Humor und präziser Beobachtung zeichnet Schramm das vielschichtige Porträt einer Familie, die sich neu definieren muss. Die Lesung fand am 23. Oktober 2025 im Gartensaal des Lessinghauses der Herzog August Bibliothek statt.

#23 Vom Bierbrauen bis zum Fechten. Bücher, die zeigen, wie man´s macht.
In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Welt der frühneuzeitlichen How-to-Bücher. Im 16. Jahrhundert waren solche Werke für verschiedenste Menschen von unschätzbarem Wert: Sie lieferten konkrete Anleitungen, wie man Heilmittel herstellt, Metalle bearbeitet, Farben mischt oder sogar Bier braut – Wissen, das heute in einem YouTube-Tutorial oder Online-Forum abrufbar wäre. Im Gespräch: Alina Lange und Stefan Laube vom Projekt „Take me and make it happen“, das frühneuzeitliche Anleitungen aus der Ferguson Collection (University of Glasgow) und der Herzog August Bibliothek untersucht.

#22 HAB gelesen: Roman Ehrlich liest aus „Videotime“
»Videotime«, so hieß die Videothek, in der Roman Ehrlichs Erzähler mit seinem Vater zahllose Filme auslieh, um sie zu Hause auf Leerkassetten zu überspielen. Es sind die neunziger Jahre in einer bayerischen Kleinstadt, deren scheinbar friedliche Ordnung vom Unheimlichen der Filme in ein anderes, fremdartiges Licht getaucht wird. Was zum Beispiel war damals mit den Vätern und Müttern los, die in Justizvollzugsanstalten oder Autohäusern arbeiteten und in ihrer Freizeit die eigenen Kinder auf dem Tennisplatz mit harten Drills trainierten oder hoffnungslos dem Zucker verfallen waren? Welche Rolle spielte man selbst dabei, wenn man jung war und die eigene Welt nur so zu wimmeln schien von Außerirdischen und Besessenen? »Videotime« ist eine Geschichte in auffallend schöner Sprache über die Gesichter und Leerstellen, die sich hinter unseren Masken und Selbstbildern verbergen. Ein beeindruckender, mit großer Souveränität erzählter Roman, der die Frage aufwirft, in welcher Zeit und Welt wir eigentlich leben – und in welcher Haut. Die Lesung fand am 22. Mai 2025 im Gartensaal des Lessinghauses statt.

#21 Das frühneuzeitliche Stammbuch: Freundschaft, Prestige und Macht
1596 reist Philipp Hainhofer, Kaufmann, Kunstagent und Diplomat aus Augsburg, mit einem besonderen Gepäckstück durch Europa: mit einem Stammbuch, auch Album Amicorum genannt. Seite für Seite wird es zu einem strategischen Werkzeug, gefüllt mit Wappen, Sinnsprüchen und den Unterschriften der Mächtigsten seiner Zeit. Wenige Jahre später führt der Student Franz Dohausen ein eigenes Stammbuch – weniger prunkvoll, aber nicht minder bedeutsam für sein wachsendes Netzwerk. Und auch Herzog August von Braunschweig-Lüneburg sammelt Widmungen in seinem Album Amicorum – als Gelehrter, Sammler und Herrscher. In dieser Episode sprechen Dr. Sven Limbeck (stellv. Leiter der Handschriftenabteilung der HAB) und Dr. Philip Haas (Archivrat im Niedersächsischen Landesarchiv) über die faszinierende Kulturtechnik des Stammbuchs.

#20 NS-Raubgut: Die Geschichte Lucy Büchenbachers
NS-Raubgut in der Bibliothek: Die Geschichte Lucy Büchenbachers und die Rückgabe zweier Bücher. Einblicke in Provenienzforschung an der HAB. Im Jahr 1954 gelangen zwei schmale Bände von Hugo von Hofmannsthal in den Bestand der Herzog August Bibliothek. Jahrzehntelang unbeachtet, offenbart sich erst viel später ihre tatsächliche Herkunft: Die Bücher gehörten der Kinderbuchautorin Lucy Büchenbacher, die 1939 vor antisemitischer Verfolgung aus Deutschland fliehen musste. Mehr als acht Jahrzehnte später konnten diese beiden Bände an ihre Erbin zurückgegeben werden. Möglich wurde dies durch das Forschungsprojekt „NS-Raubgut unter den Zugängen der Herzog August Bibliothek 1933–1969“. In dieser Folge sprechen Antonia Reck und Dr. Stephan Bialas-Pophanken über die Geschichte Lucy Büchenbachers und erläutern die Prozesse und Herausforderungen der Provenienzforschung. Außerdem erhalten wir in unserer neuen Rubrik „Im Tresor“ Einblick in zwei weitere Bände mit auffälliger Provenienz, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden.

#19 Eine frühneuzeitliche Pflanzensammlung: Das Herbarium Ruperti
In dieser Episode werfen wir einen Blick auf ein ganz besonderes Objekt aus den Beständen der Herzog August Bibliothek: das „Herbarium Ruperti“. Entstanden um 1700, umfasst es über 1.300 getrocknete Pflanzen aus dem Raum Niedersachsen – gesammelt, gepresst und sorgfältig dokumentiert von dem evangelischen Theologen Georg Andreas Ruperti. Heute wird dieses historische Herbarium im Rahmen eines Forschungsprojekts digitalisiert und wissenschaftlich erschlossen. Was es über Pflanzen, Menschen und Weltbilder der Frühen Neuzeit aussagt, welche Aussagen zu Biodiversität und Klimawandel es erlaubt – und welche Herausforderungen ein solches Projekt mit sich bringt – verrät Dr. Thomas Biskup, Leiter des Projekts „Zeugnis geistlicher Naturkunde und Archiv historischer Biodiversität Das Herbarium Ruperti (1700) der HAB“.

#18 Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften
In dieser Episode von _HAB gehört_ feiern wir das zehnjährige Jubiläum der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG)! Seit der Veröffentlichung des ersten Sonderbands am 19. Februar 2015 hat sich die ZfdG zu einer zentralen Plattform für Forschung im Bereich der Digital Humanities entwickelt. Als digitale Fachzeitschrift bewegt sich die ZfdG an der Schnittstelle zwischen geisteswissenschaftlicher Forschung und digitalen Methoden.

#17 Es genügt, ein Mensch zu heißen.
In dieser besonderen Episode unseres Podcasts präsentieren wir die Aufzeichnung der Abschlussveranstaltung der Reihe „Es genügt, ein Mensch zu heißen“, die am 17. November 2024 in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel stattfand.

#16 Lessing digital!
In dieser Episode tauchen wir tief in das innovative Forschungsprojekt „Lessing digital“ ein, das sich mit der digitalen Neuedition der Werke und Briefe von Gotthold Ephraim Lessing beschäftigt. Die Expert*innen Dr. Viktoria Take-Walter und Oke-Lukas Möller sprechen darüber, warum dieses Vorhaben für die Lessing-Forschung von Bedeutung ist und welche Herausforderungen dabei zu meistern sind.

#15 Visual expressions of war
In this episode of "Hab gehört," we are joined by Clifton Meador, the winner of the Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel and Curt Mast Jägermeister Stiftung Artist's Book Prize. Clifton Meador, a Professor of Graphic Design and Graphic Communication, shares insights into his captivating project that intertwines art and history. Diese Episode ist auf Englisch. Wenn Sie lieber auf Deutsch herausfinden möchten, was Clifton berichtet, finden Sie das übersetzte Transkript auf unserem Blog!

#14 Innovative Sammlungsforschung: Der Forschungsverbund MWW
In dieser Episode sprechen Prof. Dr. Ulrike Gleixner und Dr. Caren Reimann über den Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW). Gemeinsam beleuchten sie die Geschichte, Erfolge und Zukunftsperspektiven des Verbunds.

#13 Mendelssohn und Lessing
In dieser Episode sprechen wir über Moses Mendelssohn und Gotthold Ephraim Lessing — zwei Geistesgrößen, deren Werk und Wirken das intellektuelle Erbe Europas nachhaltig geprägt haben.

#12 Wie wird man Bibliothekar*in?
„Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet die Herzog August Bibliothek? Wie wird man Bibliothekar*in? Was ist ein Bibliotheksreferendariat und wie läuft so etwas ab?“ Diese und viele weitere Fragen beantworten Sandra Simon und Henning Ohst in dieser Episode von HAB gehört.

#11 HAB macht Schule
Ein außerschulischer Lernort – was ist das und warum ist das wichtig? Wie ist der Ablauf eines Schüler*innenseminars an der HAB und was ist das Ziel? Wer kann mitmachen und wie kann man sich anmelden? Diese und viele weitere Fragen beantworten Slavka Lorenzen und Artur Geiger in dieser Episode von HAB gehört.

#10 Forschungsförderung: Die Stipendienprogramme der HAB
Welche Stipendienprogramme gibt es an der HAB? Wer kann sich bewerben? Und wie sieht dann der Alltag in Wolfenbüttel aus? In dieser Episode gibt Dr. Elizabeth Harding Einblicke in die Stipendienprogramme der Herzog August Bibliothek. Nächster Bewerbungstermin im Stipendienprogramm für Promovierende: 1. Oktober. Das Programm steht Bewerber*innen aus dem In- und Ausland aus allen historisch ausgerichteten Disziplinen offen. Elizabeth Harding studierte Neuere u. Neueste Geschichte, sowie Angewandte Kulturwissenschaften u. Kommunikationswissenschaften. Sie wurde 2009 promoviert und ist seit 2010 Mitarbeiterin der HAB. Seit 2018 leitet Elizabeth Harding die Stipendienprogramme der Herzog August Bibliothek.

#9 Early Modern Visual Data
This episode of "HAB gehört" is in English, since its topic is the 45th International Wolfenbüttel Summer Course at the Herzog August Bibliothek, which also took place in English. The summer course was led by Dr. Stephanie Leitch, who is our guest in this episode.

#8 Was für ein Service!
In dieser Episode spricht Dr. Anna Lingnau über den Fachinformationsdienst Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft (FID BBI). Dabei erfahren wir, was so ein FID überhaupt ist und wie man diesen Service für sich nutzen kann.

#7 Kultur übersetzen – wie geht das?
Dr. Irena Fliter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Flows und Spannungen — Die Familie Camondo als kulturelle Übersetzer zwischen dem Osmanischen Reich und Europa im 18. Jahrhundert“. Hier erforscht sie das Leben und Wirken einer jüdischen Kaufmanns- und Bankiersfamilie: den Camondos. Im Podcast spricht Irena Fliter darüber, wie sie das Konzept der kulturellen Übersetzung in ihrer Arbeit definiert und darüber, wie das Übersetzen das Leben und die gesellschaftliche Position der Camondos beeinflusst hat. In der Rubrik „Mythen und Gerüchte“ erfahren wir, weshalb die Camondos auch „die Rothschilds des Ostens“ genannt werden.

#6 HAB: Digital und Offen?
In der letzten Episode dieses Jahres erzählen Dr. Johannes Mangei und Marcus Baumgarten die Geschichte der Digitalisierung an der Herzog August Bibliothek. Wie fing es an? Was ist seitdem passiert? Und wo stehen wir jetzt? Außerdem sprechen wir über die Open Access-Strategie der HAB und klären schließlich die Frage, ob sich Bibliotheken durch die Digitalisierung ihrer Bestände selbst abschaffen. Spoiler: Nein!

#5 Ein Ort der Ruhe oder Isolationshaft?
Wie fühlt es sich an, wenn eine Geschichte "raus will"? Was ist ein Künstlerbuch? Wie kann man in ein Buch hineingehen? Und wann muss man wieder raus? Über diese und viele weitere Fragen sprechen in HAB gehört-Episode Nr. 5 Beldan Sezen und Sarah Janke.

#4 Provenienz – Bücher mit Geschichte
In dieser Episode sprechen Katharina Mähler und Christine Rüth über das Thema „Provenienz“. Frau Mähler berichtet aus ihrer Perspektive als Restauratorin von Büchern, die Geschichte(n) erzählen, von Authentizitätsmerkmalen und Methoden zur Sichtbarmachung früherer Besitzer*innen. Frau Rüth gibt Einblicke in ihre Arbeit im Projekt „NS-Raubgut unter den antiquarischen Erwerbungen der Herzog August Bibliothek seit 1969“. Dabei erfahren wir, wie bei der Suche nach NS-Raubgut vorgegangen wird, welche Hinweise Verdacht erregen und was die Ziele eines solchen Projekts sein können.

#3 Aus fremden Tagebüchern...
In dieser Episode sprechen Prof. Dr. Ulrike Gleixner und Maximilian Görmar über Selbstzeugnisse der Frühen Neuzeit und ihre Erforschung an der HAB: Was ist ein Selbstzeugnis? Welche Arbeitsschritte gibt es beim Erforschen solcher Primärquellen? Wie entsteht die digitale Edition eines Tagebuchs? Wer waren die schreibenden Personen? Außerdem lesen wir Ihnen aus einem fremden Tagebuch vor! Der Besitzer des Diariums, Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg, hätte vermutlich nichts dagegen gehabt, denn in der frühen Neuzeit wurden Tagebücher nicht geheim gehalten....

#2 Das Evangeliar Heinrichs des Löwen und Mathildes von England
Dr. Christian Heitzmann, Leiter der Abteilung Handschriften und Sondersammlungen, spricht in dieser Episode über einen ganz besonderen Schatz der Herzog August Bibliothek: Das Evangeliar Heinrichs des Löwen und Mathildes von England. In der Rubrik „Mythen und Gerüchte“ stellen wir Herrn Heitzmann die Frage, ob man alte Handschriften wirklich nur mit weißen Handschuhen berühren darf. Außerdem erzählt der Historiker die Geschichte der Handschrift. Er erklärt wie das Evangeliar aussieht, wie es riecht und warum sein stolzer Preis gerechtfertigt ist.

#1 450 Jahre
In dieser Episode erzählt Prof. Dr. Peter Burschel, der Direktor der Bibliothek, wie alles begann. Wir sprechen über die Anfänge und zentrale Entwicklungen der HAB, darüber was die Herzog August Bibliothek heute ausmacht und darüber, was uns in diesem Jubiläumsjahr alles erwartet.