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#90 - Passivität. Im Gespräch mit Rolf Balling
Episode 90

#90 - Passivität. Im Gespräch mit Rolf Balling

Wie die Transaktionsanalyse erklärt, dass Menschen, obschon hart arbeitend, ihre Probleme nicht beginnen zu lösen.

Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

June 23, 202238m 11s

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Show Notes

Wie die Transaktionsanalyse erklärt, dass Menschen, obschon hart arbeitend, ihre Probleme nicht beginnen zu lösen.

Weiterführend zum Passivitätskonzept im Blogbeitrag von INKOVEMA "Passivität - Wenn passives Denken Lösungen verhindert"

Inhalte:

Passivität bedeutet in der Transaktionsanalyse, dass nix Problemlösendes geschieht, mag letztlich auch viel passieren. Die Transaktionsanalyse nennt deshalb Denken passiv, wenn unbewusst Informationen nicht zur Kenntnis genommen und problemlösend verarbeitet werden, die relevant wären.

Sie benennt vier Stufen passiven Denkens.

  1. Die Ausblendung des Problems. (=“Ich habe keinen Konflikt mit Dir. Das ist Dein Problem.“)

  2. Die Abwertung des Problems. (=“Das mag sein, aber das ist doch nicht so schlimm wie Du behauptest. Da könnte ja jeder kommen!“)

  3. Die Unlösbarkeit des Problems wird angenommen. (=“Das ist schlimm, aber nicht zu ändern.“)

  4. Die eigene Lösungsfähigkeit wird abgewertet. (=“Das ist schlimm, aber ich bin nicht in der Lage das Problem zu lösen.)

Passives Verhalten zeigt sich in vier Alternativen:

  1. Nichtstun

  2. Agitation

  3. Überanpassung

  4. Gewalt (gegen sich oder andere)

Bildbeschreibung

Literatur: Balling, R./ Hagehülsmann, U. und Seidenfus, Chr.: Lernen aus der Pandemie – Hilfreiche Erfahrungen, Weinheim Basel 2022.

Topics

Passives DenkenPassives VerhaltenAgitationGewaltNichtstunÜberanpassung