
GASTRO GEPLAUDER: Der gastroenterologische Wissens-Podcast
202 episodes — Page 3 of 5

Frisch von der DGVS-Tagung in Leipzig: Der NEXT GEN-Tag
Frisch von der DGVS-Tagung in Leipzig, Interviews vom NEXT GEN-Tag mit den JUGA-Vorsitzenden Stefanie Reichermeier (Amberg) und Lukas Welsch (Hanau) über Aufbau und Highlights des Kongreßtags, dann mit Philipp Heumann (Regensburg) und Anne Jacobsen (Erlangen) zum Thema Therapielimitierungsgespräche, mit Laura Isabel Hanke (Mainz) und Rhea Veelken (Leipzig) über Stress und schließlich über Nachhaltigkeit mit Dorothea Henniger (Würzburg)

Viszeralmedizin 2024: Was erwartet die Endoskopiker, Hans Allescher?
In Teil zwei unseres Podcasts erwartet Sie ein spannendes Interview mit Thomas Rösch und Hans-Dieter Allescher, dem Vorsitzenden der Sektion Endoskopie 2024. Nach dem Motto „Alles mal auf die Probe stellen“ geht es auf dem Kongress um alt bewährtes und neue Trends in der Endoskopie – von Vorsorge bis Nachhaltigkeit. Themen wie Materialverbrauch und die Frage, wie viel CO2 eine Routinebiopsie tatsächlich verursacht (Spoiler: 50 Gramm!) stehen ebenso auf dem Prüfstand wie die Rolle der Endoskopie in der Bekämpfung der metabolischen Epidemie. Besonders spannend: Allescher erklärt, was hinter der funktionellen Endoskopie steckt und welche Möglichkeiten die Künstliche Intelligenz (KI) dabei bieten könnte. Ein weiteres Kongress-Highlight ist eine interdisziplinäre Sitzung zu Rendez-vous-Eingriffen, die aufzeigt, wie sich die Grenzen der Fachbereiche verschieben. Außerdem gibt es einen Deep Dive ins Vision Village – einem besonderen Bereich des Kongresses, in dem über zwei Tage hinweg neue Ideen diskutiert und weiterentwickelt werden. Von Crowdfunding bis hin zur Start-up-Gründung – hier wird das Potenzial für echte Innovationen sichtbar! Gute Gründe also, um nach Leipzig zu kommen und die Zukunft Viszeralmedizin live zu erleben!

Viszeralmedizin 2024: Warum ist der Kongress einzigartig, Axel Dignaß?
Mit der heutigen Doppelfolge stimmen wir auf den Kongress Viszeralmedizin 2024 ein, der am 30. September startet. Im ersten Teil plaudert Petra Lynen mit Axel Dignass, dem diesjährigen Kongresspräsidenten über das Motto „Kooperativ – Nachhaltig – Visionär“. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie das interdisziplinäre Kongressteam diese Vision umsetzt. Die Viszeralmedizin ist der größte Kongress in Deutschland und der Einzige, der das Fachgebiet in allen Facetten unter Einbeziehung der chirurgischen Kolleginnen und Kollegen abbildet – von der Grundlagenforschung über klinische Forschung bis hin zu den neuesten Updates. Natürlich geht es auch um die großen Highlights: Themen wie Künstliche Intelligenz, personalisierte Medizin und neue Formate wie der Clinician Scientist Day, der die jungen Forschenden unseres Fachgebietes in den Mittelpunkt nimmt, stehen im Fokus. Außerdem berichten Zeitzeugen über die Wiedervereinigung der Fachgesellschaften. Und: Wir klären, warum die Chirurgen diesmal besonders auf ihre Hände achten müssen. Hören Sie rein, es lohnt sich!

Neue Endoskopie-Leitlinien: Kolon-Polypektomie Teil 2
In dieser Folge – Neue Endoskopie-Leitlinien: Kolon-Polypektomie Teil 2/2 – erzählt uns Ulrike Denzer aus Marburg über die Änderungen in der neuen Endoskopie Leitlinie Kapitel Koloskopie und Resektionen

Neue Endoskopie-Leitlinien: Kolon-Polypektomie Teil 1
In dieser und der kommenden Folge – Neue Endoskopie-Leitlinien: Kolon-Polypektomie Teil 1/2 – erzählt uns Ulrike Denzer aus Marburg über die Änderungen in der neuen Endoskopie Leitlinie Kapitel Koloskopie und Resektionen

Barrett-Update: Teil 2 - Endoresektion plus
In dieser Folge – Teil 2 des Barrett-Updates – erzählt uns Alanna Ebigbo aus Augsburg über neue Entwicklungen in der Therapie des neoplastischen Barrett-Ösophagus. Die Grenzen der Endoresektion erweitern sich gerade erheblich, Risikostratifizierung und multimodale Protokolle werden zunehmend wichtig

Gastroenterologie zwischen den Sektoren: Die Weiterbildung muss gesichert bleiben!
Heiner Wedemeyer plaudert heute mit Ulrich Tappe, dem 1. Vorsitzenden des BNG. Ulrich Tappe ist niedergelassener Gastroenterologe mit einer Praxis an einem Krankenhaus in Hamm, wo er zusätzlich im stationären Bereich tätig ist. Er legt die aktuellen Sorgen um eine langfristige Sicherung der gastroenterologischen Weiterbildung unter Einbeziehung der niedergelassenen Gastroenterologie dar.

Achtung Endokrinologie: Mögliche Fallstricke für Gastroenterologen !(??)
Dr. Christoph Terkamp, Bereichsleiter Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, diskutiert mit Heiner Wedemeyer drei für den gastroenterologischen Alltag wichtige Punkte: Wie muss bei einer geplanten Endoskopie eine Steroidsubstitution bei Patienten mit Nebennierenrindeninsuffizienz erfolgen? Wann ist ein Pausieren von SGLT-2 Inhibitoren bei gastroenterologischen Patienten notwendig? Und kann eine Sedierung für eine Endoskopie bei Therapie mit Inkretinmimetika (GLP-1-Rezeptoragonisten) unproblematisch durchgeführt werden?

Gegen das Vergessen: Selbstmord als letzter Ausweg
In der heutigen Folge schildert Cornelia Haag die Biografien von Richard Horwitz und Adolf Guttentag, zwei Mitgliedern unserer Fachgesellschaft, die sich der Nazidiktatur durch Selbstmord entzogen haben. Beide erleben schwere Repressalien nach der Machtübernahme 1933, verlieren mehrfach ihren Praxisstandort und ihr Zuhause. Beiden wird die Kassenzulassung und die Approbation entzogen. Besonders bemerkenswert sind die Tagebuchaufzeichnungen von Adolf Guttentag, die seine erbärmlichen Lebensbedingungen, die Umstände um die Deportation und schließlich die Entscheidung zum Selbstmord beschreiben und die heute online auf der Webseite des United States Holocaust Memorial Museum gelesen werden können.

Forschergeist: Junge Wissenschaftlerinnen erzählen
In dieser Folge unseres Podcasts plaudert Petra Lynen mit Lisa Sandmann aus Hannover und Elisabeth Blüthner aus Berlin. Die jungen Wissenschaftlerinnen berichten über ihre Erfahrungen im Clinician Scientist Programm, das Ärztinnen und Ärzten ermöglicht, parallel zur klinischen Tätigkeit intensiv zu forschen. Unsere Gäste geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag, die Herausforderungen, die sie meistern mussten, und teilen wertvolle Tipps für angehende Clinician Scientists. Sie erklären wichtige Fakten, schildern, für welches Programm sie sich beworben haben, und betonen die bedeutende Rolle von Mentor*innen während der gesamten Programmdauer. Außerdem geht es um Strategien zur Bewältigung des Alltags zwischen Klinik und Wissenschaft sowie um die Flexibilität der Programme hinsichtlich der Dauer und des Umfangs der Freistellung. Vor allem aber berichten die Kolleginnen, warum sich eine Teilnahme an diesem Programm unbedingt lohnt!

Erstmals eine medikamentöse Therapie für die MASH!
Heute haben wir mal wieder ein hepatologisches Thema über die Fettlebererkrankung, Therapien für die MASH und das Resmetirom.

Biliäre Tumore und die Bedeutung der personalisierten Medizin
In dieser Folge unsere Podcasts diskutiert unser Host Petra Lynen gemeinsam mit unseren Experten, Prof. Malek und Prof. Bitzer aus Tübingen die neuesten Entwicklungen und Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie biliärer Tumore sowie die wachsende Rolle der personalisierten Medizin.

Leitlinie Hepatozelluläres Karzinom: Aktuelles und Zukunftsperspektiven
In den nächsten beiden Wochen geben wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die neue Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Hepatozellulären und Biliären Karzinomen! Den Anfang macht das HCC. Unser Host Petra Lynen führt gemeinsam mit unseren Experten, Prof. Malek und Prof. Bitzer aus Tübingen durch die neuesten Entwicklungen und Empfehlungen. Highlights der Folge: Epidemiologie: Wie häufig ist das HCC und wie sind die Überlebensraten, insbesondere unter dem Aspekt des Spendemangels in Deutschland. Screening: Wie sollte gescreent werden und wie effektiv ist das aktuelle Screening? Diagnostik: Welche Bedeutung hat die bioptischen Sicherung. Therapie: Ein Überblick über die neuesten Systemtherapien und die kürzlich zugelassene Durvalumab-Monotherapie. Zum Schluss gibt es einen Ausblick, wie die Typisierung und Gensequenzierung die Zukunft der HCC-Behandlung beeinflussen wird. Verpassen Sie nicht diese wertvollen Einblicke in die neuesten medizinischen Entwicklungen und die spannende Diskussion um die zukünftige Versorgung von HCC-Patienten. Bis zur nächsten Woche, wenn wir uns den biliären Tumoren widmen!

Hepatische Enzephalopathie: Diagnosen / Konsequenzen
Heute geht es mal wieder um die Probleme der Leberzirrhose, speziell der Hepatische Enzephalopathie, was wir nie so richtig diagnostizieren. Wie das mit der Diagnose und den Konsequenzen und auch den therapeutischen Möglichkeiten aussieht bespricht Heiner Wedemeyer heute mit Frau Prof. Karin Weißenborn.

Barrett-Update: Teil 1
Barrett-Update mit Alanna Ebigbo, vor allem über neue Methoden der Diagnostik inkl. künstlicher Intelligenz, aber auch eine hochinteressante Outcome-Studie aus den Niederlanden.

Gegen das Vergessen: Paul Holzer: Internist und Sportarzt
Petra Lynen plaudert heute mit Cornelia Hagg über den Internisten und Sportarzt Paul Holzer. In der Zeit der Weimarer Republik wird durch die Einführung der 5-Tage-Woche Sport erstmals zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung. Paul Holzer ist ein wichtiger Protagonist dieser Zeit und bringt insbesondere die jüdischen Sportvereine und die Makkabi-Bewegung voran. Seine Biografie illustriert auf besondere Weise, von welcher Vielfalt unsere Fachgesellschaft vor 1933 geprägt war.

Gastroskopie-Vorsorge?
In diesem Podcast bespricht Thomas Rösch mit Michael Bretthauer das Für und Wider eines Gastroskopie-Screenings aus wissenschaftlich-epidemiologischer Sicht, aber auch aus der Perspetkive des individuellen Patienten. Kein einfaches Thema, aber hören Sie selbst…

MASLD: Die Fettleber ist abgeschafft!
Heute geht es in unserem Podcast um die neue Nomenklatur MASLD, Metabolische Dysfunktion assoziierte steatotische Lebererkrankung, die die alte Bezeichnung Nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung ersetzt. Warum diese neue Nomenklatur eingeführt wurde, wer dafür verantwortlich ist und warum es im asiatischen Raum noch Widerstände gibt, darüber plaudert Petra Lynen mit Thomas Berg, Leiter der Sektion Hepatologie des Universitätsklinikums Leipzig. Die wichtigsten Botschaften: Die Empfehlungen der NAFLD Leitlinie behalten ihre Gültigkeit und Auswirkungen auf die Bewertung von laufenden und publizierten Studien sind nicht zu erwarten. Dagegen kann die neue Nomenklatur helfen, Risikogruppen noch besser zu identifizieren.

Ambulantisierung in anderen Ländern: USA
Klaus Mergener erzählt über die ambulante endoskopische Versorgung in den USA und die Preisgestaltung verschiedener Versorgungsformen. Interessante Einblicke in ein kompliziertes und verwirrendes System, wie in manchen anderen Ländern.

Personalisierte Medizin für CED Patienten: Nur fiction oder schon fact?
Professor Atreya aus Erlangen gibt einen extrem spannenden Ausblick auf Optionen für personalisierte Therapien für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Das beginnt bei interdisziplinärem Austausch mit Apothekern und führt zu Forschungsaktivitäten, deren Ergebnisse Therapieentscheidungen leiten können.

Bericht von der DDW: Colon-EMR Update
Thomas Rösch plaudert auf der DDW mit dem "Papst der Koloskopie", Douglas Rex aus Indianapolis, über den aktuellen Stand der endoskopischen Resektion großer flacher kolorektaler Polypen. Auf unnachahmliche Weise stellt Prof. Rex eine Verbindung her zwischen der realistischen Anwendbarkeit vorhandener Techniken unter verschiedenen ökonomischen und strukturellen Bedingungen und der medizinischen Evidenz, die auf der DDW erneut erweitert wurde. Übrigens: Die in Episode 51 des Podcasts von der UEGEW mit Ingo Steinbrück besprochene deutsche Studie „Colon-EMR kalt vs. heiß“ wurde kürzlich in der Zeitschrift „Gastroenterology“ akzeptiert.

Mikroplastik Teil 2: Erste Ergebnisse in der Gastroenterologie
In Teil 2 unseres Podcasts über Mikroplastik reden wir über die ersten Schritte in Richtung möglicher medizinischer Relevanz. Verena Pichler von der Universität Wien erzählt über ihre Experimente mit kolorektalen Tumorzellen. Mit Samuel Huber vom UKE in Hamburg versuchen wir – anhand von experimentellen Studien über Darmentzündung und einer klinischen Studie bei der Leberzirrhose herauszubekommen, was diese Ergebnisse im klinischen Alltag bedeuten könnten – es bleibt ein spannendes Thema vor allem auch für zukünftige Forschungsaktivitäten!

Statine, Betablocker und PPIs bei Leberzirrhose - gut oder schlecht?
Heiner Wedemeyer plaudert im heutigen Podcast mit Jonel Trebicka darüber, ob Alltagsmedikamente bei Leberzirrhose sicher sind oder gar einen Nutzen haben. Hören Sie rein!

Gegen das Vergessen: Hermann Strauß
Haben Sie heute schon Blut abgenommen? Haben Sie dazu eine Strauß-Kanüle verwendet und haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, warum die Venenverweilkanüle so heißt? Petra Lynen plaudert heute mit Harro Jenss über den Gastroenterologen Hermann Strauß und seine großen medizinischen und wissenschaftlichen Errungenschaften. Im Frühjahr 1933 schrieb Strauß den eindrucksvollen Satz: „Von nun am ist der Begriff der Collegialität an den Begriff der Rasse“ gebunden. Trotzdem arbeitet er bis 1942 als Ärztlicher Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Jüdischen Krankenhaus in Berlin, bevor er in das Ghetto Theresienstadt deportiert und ermordet wurde.

Mikroplastik Teil 1: "Oh Gott" oder "so what"
In Teil 1 über Mikroplastik spricht Thomas Rösch mit Christian Laforsch über die neusten Erkenntnisse der kleinen Kunststoffteilchen, die immer und überall auftauchen.

Pankreaskarzinom Teil 2: Licht am Horizont?
Das Pankreaskarzinom bleibt eine der herausforderndsten Krebsarten mit einer ungünstigen Prognose weltweit, und die Fallzahlen steigen weiter. Bei Gastro Geplauder widmen wir uns diesem Thema in zwei besonderen Folgen. In unserer ersten Folge plaudert Petra Lynen mit Thomas Seufferlein, Ulm, über die neue Leitlinie, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Screening, das Potential von RNA-Impfungen und den Stellenwert der Palliativtherapie. In dieser Folge erwartet Sie ein faszinierendes Gespräch zwischen Heiner Wedemeyer und Volker Ellenrieder aus Göttingen, in dem neue Forschungsansätze beleuchtet werden.

Pankreaskarzinom Teil 1: Die neue Leitlinie
Das Pankreaskarzinom bleibt eine der herausforderndsten Krebsarten mit einer ungünstigen Prognose weltweit, und die Fallzahlen steigen weiter. Bei Gastro Geplauder widmen wir uns diesem Thema in zwei besonderen Folgen. In unserer ersten Folge plaudert Petra Lynen mit Thomas Seufferlein, Ulm, über die neue Leitlinie, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Screening, das Potential von RNA-Impfungen und den Stellenwert der Palliativtherapie. In der kommenden Woche erwartet Sie ein faszinierendes Gespräch zwischen Heiner Wedemeyer und Volker Ellenrieder aus Göttingen, in dem neue Forschungsansätze beleuchtet werden.

Die Hybrid-DRGs kommen
Im Nachgang zu den letzten DGVS-Rundmails fasst Jörg Albert für uns die neuesten Entwicklungen zusammen, ERCP and endosonographische Punktionen werden zu Hybrid-DRGs; zudem diskutieren wir endoluminale Eingriffe wie größere Endoresektionen.

Familiärer und hereditärer Darmkrebs: Teil 2
Willkommen zur Osterfolge von Gastro Geplauder. Es gibt zwar keine Ostergeschenke von, uns dafür aber eine Doppelfolge, mit der wir den Darmkrebsmonat März beenden wollen. Im ersten Teil plaudern Petra Lynen und Robert Hüneburg über den familiären Damrkrebs und diskutieren die Definition, Risiken und Präventionsmethoden dieser Krankheit. Es geht um die Bedeutung der Familienanamnese, genetische Tests und die optimale Vorsorge. Im zweiten Teil steht der hereditäre Darmkrebs im Vordergrund. Wir beleuchten Screeningmethoden, die Rolle genetische Tests und der endoskopischen und operative Prävention. Personalisierte Ansätze in der Früherkennung und der Therapie sind auch hier auf dem Vormarsch. Fun fact: Der Podcast wurde am zum Lynch Syndrom Awareness Day am 22. März 2022 aufgenommen. Happy Holidays! (Bildquelle Robert Hüneburg: Universitätsklinikum Bonn)

Familiärer und hereditärer Darmkrebs: Teil 1
Willkommen zur Osterfolge von Gastro Geplauder. Es gibt zwar keine Ostergeschenke von, uns dafür aber eine Doppelfolge, mit der wir den Darmkrebsmonat März beenden wollen. Im ersten Teil plaudern Petra Lynen und Robert Hüneburg über den familiären Damrkrebs und diskutieren die Definition, Risiken und Präventionsmethoden dieser Krankheit. Es geht um die Bedeutung der Familienanamnese, genetische Tests und die optimale Vorsorge. Im zweiten Teil steht der hereditäre Darmkrebs im Vordergrund. Wir beleuchten Screeningmethoden, die Rolle genetische Tests und der endoskopischen und operative Prävention. Personalisierte Ansätze in der Früherkennung und der Therapie sind auch hier auf dem Vormarsch. Fun fact: Der Podcast wurde am zum Lynch Syndrom Awareness Day am 22. März 2022 aufgenommen. Happy Holidays! (Bildquelle Robert Hüneburg: Universitätsklinikum Bonn)

Medizin 2024: Von Digitalisierung bis Cyberangriff!
Michael von Wagner ist nicht nur Oberarzt in einer gastroenterologischen Klinik sondern zudem „Chief Medical Information Officer“ (CMIO) am Universitätsklinikum Frankfurt. Für die DGVS leitet er die Kommission „Digitalisierung und Terminologie“. Michael von Wagner skizziert neue Entwicklung der Digitalisierung im Krankenhaus und beschreibt die Reaktionen auf einen Hackerangriff auf das Universitätsklinikum. Diese Erfahrungen sind extrem spannend! Wir alle müssen vorbereitet sein, da ähnliche Angriffe jedes Krankhaus und jede Praxis treffen können!

Antikoagulation und therapeutische Endoskopie - Teil 2: Und was nun?
Im zweiten Podcast über Antikoagulation und endoskopische Eingriffe spricht Ulrike Denzer über die Sicht der Endoskopie und was in den neuen Leitlinien diskutiert und vorgeschlagen werden wird; Vereinfachung und Verkürzung der Pausierungs-Zeiten sind die Themen.

Antikoagulation und therapeutische Endoskopie - Teil 1: Was sagen Herz und Hirn?
In diesem und dem nachfolgenden Podcast geht es um das Problem, ob blutverdünnende Medikamente vor therapeutischen Eingriffen in der Endoskopie abgesetzt werden sollen, können oder müssen. Wir beginnen mit Stefan Blankenberg und Tim Magnus, den Hamburger Ordinarien für Kardiologie und Neurologie. Was sagen Herz und Hirn, wie die Antikoagulation vor endoskopischen Interventionen gehandhabt werden sollte.

Darmkrebsprävention: Wo stehen wir?
Zum Auftakt des Darmkrebsmonat März plaudert Petra Lynen mit Christian Pox, Gastroenterologe und Chefarzt am Sankt Joseph-Stift in Bremen und seit 2009 Koordinierender der Leitlinie Kolorektales Karzinom über die Darmkrebsvorsorge und Früherkennung in Deutschland. Themen sind unter anderem die Auswirkungen der NordiCC-Studie, der Stellenwert des iFOBT, die risikoadaptierte Nachsorge und das Screening bei familiärem Darmkrebs.

Leberzirrhose: TIP(P)s für alle!(?)
Heiner Wedemeyer plaudert mit Dominik Bettinger, Leiter der Sektion TIPS an der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie der Universität Freiburg. Herr Bettinger erläutert, für welche Patienten mit Leberzirrhose ein TIPS eine gute Therapieoption ist und wie mit einfachen Parametern, Patienten mit einem niedrigen versus hohem Risiko für Komplikationen nach TIPS-Anlage unterschieden werden können. Die Kurzbotschaft ist: Es sollte viel häufiger eine TIPS-Anlage bei Patienten mit therapierefraktärem Aszites und bei Ösophagusvarizenblutungen erwogen werden!

Hepatitis-Screening Teil 2: Wo stehen wir?
Unser Thema ist für zwei aufeinanderfolgende Folgen das Hepatitis-Screening im Deutschland. Seit Oktober 2021 hat jede und jeder Versicherte in Deutschland den Anspruch, einmalig während der Gesundheitsuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr auf eine Hepatitis-Infektion untersucht zu werden. Warum wurde dieses Screening eingeführt, wie gut ist es und brauchen wir weitere oder andere Maßnahmen, um eine Hepatitis B- und C-Elimination in Deutschland zu erreichen? Diese Fragen beantworten Ruth Zimmermann, Epidemiologin und Verantwortliche für die Datenerfassung und -auswertung im Robert Koch-Institut und Dietrich Hüppe, lange Jahre niedergelassener Gastroenterologe und wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Hepatitis C Registers.

Hepatitis-Screening Teil 1: Warum und für wen?
Unser Thema ist für zwei aufeinanderfolgende Folgen das Hepatitis-Screening im Deutschland. Seit Oktober 2021 hat jede und jeder Versicherte in Deutschland den Anspruch, einmalig während der Gesundheitsuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr auf eine Hepatitis-Infektion untersucht zu werden. Warum wurde dieses Screening eingeführt, wie gut ist es und brauchen wir weitere oder andere Maßnahmen, um eine Hepatitis B- und C-Elimination in Deutschland zu erreichen? Diese Fragen beantworten Ruth Zimmermann, Epidemiologin und Verantwortliche für die Datenerfassung und -auswertung im Robert Koch-Institut und Dietrich Hüppe, lange Jahre niedergelassener Gastroenterologe und wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Hepatitis C Registers.

Galle ist ein besonderer Saft
In der heutigen Folge geht es um Diagnostik und Therapien für intrahepatische Cholestasesyndrom. Frau Professor Keitel erklärt das rationelle diagnostische Vorgehen bei Transporterdefekten, von ABCB4 Varianten bei Patienten mit LPAC-Syndromen und PFIC-3 bis zu den anderen PFIC-Typen (normale gGT bei PFIC-1 und PFIC-2). Im zweiten Teil werden die Indikation für den Einsatz der neuen IBAT-Inhibitoren und die klinische Effektivität diskutiert.

Endosonographische Gastroenterostomie: wie geht´s genau?
Ken Binmoeller, der Erfinder des Axios-Stents, erklärt, wie man genau, Schritt für Schritt, eine endosonographische Gastroenterostomie durchführt und wo die Fallstricke sind.

Jetzt auch adjuvante Systemtherapieoptionen für das HCC?
In der neuen Folge Gastro Geplauder spricht Heiner Wedemeyer heute mit Ursula Ehmer aus dem Klinikum rechts der Isar über das Thema adjuvante Systemtherapieoptionen für das HCC.

Gegen das Vergessen: Rudolph Schindler und die Endoskopie
Petra Lynen plaudert heute mit Harro Jenss über den herausragenden Gastroenterologen und Endoskopiker Rudolph Schindler. Schindler entwickelte gemeinsam mit dem Instrumentenbauer Georg Wolff das semiflexible Gastroskop, bevor er 1934 von den Nazis aus Deutschland vertrieben wurde und seinen beindruckenden Weg in den USA fortsetzen konnte. In Deutschland für über 50 Jahre aus dem kollektiven Gedächtnis gestrichen, gründete Schindler in Amerika die heute weltweit größte endoskopische Fachgesellschaft. Der Schindler-Award gehört auch heute noch zu den begehrtesten Preisen in der Endoskopie. Sein semiflexibles Gastroskop blieb für über 25 Jahre das Standardinstrument für die Gastroskopie.

Weihnachtsplauderei
Zum Christmas-Special haben Heiner Wedemeyer, Thomas Rösch und Petra Lynen eigene Recherchen angestellt und untersucht, wer wann wie viele Abstracts zum Jahreskongress einreicht. Was der Versuch einer Gastroenterolog*innen-Typologie werden sollte, ist ein kleiner Hepatologie-Endoskopie-Battle geworden. Außerdem gibt es einen kurzen Jahresrückblick und nicht zuletzt Bewegungstipps für einen gesunden Berufsalltag. Wir wünschen allen Hörerinnen und Hörern fröhliche Weihnachten!

Unterwasser-EMR
Wer interessiert sich für Unterwasser-EMR? Nach diesem Podcast mit Ken Binmoeller werden Sie kaum darum herumkommen, es mal auszuprobieren. Wie es geht, verrät Ihnen der Erfinder der Technik in unserem Podcast.

Reizdarmsyndrom: Neue Daten zu Amitriptylin
Frau PD Viola Andresen bespricht mit uns die rationelle Diagnostik bei V.a. Reizdarmsyndrom und mögliche Therapien. Dann wird die aktuelle Lancet-Studie zum Einsatz von Amitryplilin aus dem Vereinigten Königreich diskutiert.

Aufklärung 2.0 und mehr
Thomas Rösch spricht mit Rechtsanwalt Marcus Meine, Fachanwalt für Medizinrecht in Hamburg, über die neueste Rechtslage bei Aufklärungen vor endoskopischen Eingriffen. Interessant ist, wer sich alles sonst noch in die Aufklärung einmischt – aber hören Sie selbst!

Kurzdarmsyndrom: Kein Grund für Nihilismus!!
Prof. Lamprecht erläutert die neuen Leitlinien der ESPEN. Das Darmversagen kann sehr gut mit parenteraler Ernährung behandelt werden. Für ausgewählte Patienten gibt es mit GLP-2 Analoga auch medikamentöse Therapieoptionen.

Das Mikrobiom: Eine Bestandsaufnahme
Zwei britische Mikrobiologen haben in der Zeitschrift Nature Microbiology die 12 Mythen und Missverständnisse des menschlichen Mikrobioms publiziert. Und in der Tat gibt es um die Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, einen schon seit Jahren einen regelrechten Hype. Kaum eine Erkrankung wird nicht in irgendeinen Zusammenhang mit dem Mikrobiom gebracht. Petra Lynen plaudert mit Andreas Stallmach, Leiter der Gastroenterologischen Klinik der Universitätsklinik Jena darüber, was wir über die Bedeutung des Mikrobioms für gastroenterologische Erkrankungen heute wissen und welche Forschungsfragen uns aktuell beschäftigen.

Darmkrebs und soziale Ungleichheit
Dietrich Hüppe im Gastro Geplauder über Darmkrebshäufungen in Herne und die Gründe, soziale Ungleichheit, die sich in schlechterer Krankheitsprognose äußert und einiges mehr.

Kupfernachweis in der Leberhistologie – und jetzt?
Für den Morbus Wilson, eine autosomal-rezessiv vererbte Erkrankung des Kupferstoffwechsels mit gestörtem Kupfertransport und biliärer Kupferexkretionsstörung, gilt: Je früher die Diagnose gestellt und eine Therapie begonnen wird, desto besser ist die Langzeitprognose bis hin zu einer normalen Lebenserwartung. Mit der Bestimmung des relativen austauschbaren (exchangeable) Kupfers (REC) steht ein sensitiver und spezifischer Marker für den M. Wilson zur Verfügung. Über den richtigen Weg zur frühen Diagnosestellung und den „Heidelberger“ Standard in der Ersttherapie plaudert Heiner Wedemeyer mit Uta Merle, Leberspezialistin am Universitätsklinikum Heidelberg.

Gastro-Gesundheit: Wie wichtig ist die Ernährungsmedizin?
In der Gastroenterologie werden neben der Onkologie die meisten mangelernährten Patienten versorgt. Doch was darüber hinaus ist Ernährungsmedizin? Für welche Patientengruppen ist sie relevant? Und wie kann man Strukturen schaffen, um den Patienten eine ernährungsmedizinische Versorgung zu ermöglichen, die helfen kann, Komplikationen zu vermeiden, Sterblichkeit zu verringern und die dadurch auch ökonomische Vorteile mit sich bringt. Darüber plaudert Petra Lynen heute mit Birgit Terjung, Chefärztin und DGVS Vorstandsmitglied für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Johann Ockenga, Chefarzt für Gastroenterologie in Bremen und Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin.