
Ein Kopf voll Gold (Der Podcast) - Neurodivergente Kinder begleiten
Saskia Niechzial
Show overview
Ein Kopf voll Gold (Der Podcast) - Neurodivergente Kinder begleiten has been publishing since 2024, and across the 2 years since has built a catalogue of 62 episodes, alongside 1 trailer or bonus episode. That works out to roughly 40 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence.
Episodes typically run thirty-five to sixty minutes — most land between 29 min and 52 min — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Kids & Family show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed earlier today, with 20 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 36 episodes published. Published by Saskia Niechzial.
From the publisher
Neurodivergenz, ein vergleichsweise neuer Begriff, der versucht, möglichst wertfrei zu beschreiben, das manche menschlichen Gehirne einfach anders wahrnehmen, denken und fühlen, als es der allgemeinen Erwartung entspricht. Das gilt zum Beispiel für Menschen im Autismus-Spektrum, mit ADHS, mit Hochbegabung, mIt Legasthenie, Dyskalkulie oder auch Dyspraxie. Egal, ob als Eltern oder im pädagogischen Kontext – Neurodivergente Kinder zu begleiten ist eine besondere Aufgabe. Sie bringt wunderschöne Momente mit sich ebenso wie individuelle Anforderungen. Konfrontation mit Vorurteilen, die Frage nach Unterstützungsmaßnahmen, veraltetes Wissen spezielle Alltagsgestaltung, schulische Hürden – es gibt viel zu bewältigen. Dieser Podcast soll dabei eine Unterstützung sein. Ich möchte aufklären, mit alten Glaubenssätzen und Halbwahrheiten aufräumen, Anregungen und Ideen geben, zeitgemäßes Wissen vermitteln, für mehr Verständnis sorgen und vor allem auch zeigen, welches Potenzial in neurodivergenten Kindern steckt, wenn wir uns auf sie einlassen und ihnen Umgebungen schaffen, in denen sie ihre Stärken erleben können. Ich bin Saskia Niechzial, Grundschullehrkraft, selbst neurodivergent, Bildungsaktivistin, Bestsellerautorin und Mutter von neurodivergenten Kindern. Medial auch bekannt unter dem Namen „@liniert.kariert“. Weitere meiner Impulse findest du hier: 👉 www.liniert-kariert.de 👉 https://kopfvollgold.de Social Media 👉https://www.instagram.com/liniert.kariert/ 👉https://www.tiktok.com/@liniert.kariert
Latest Episodes
View all 62 episodes61. Gold to Go - Was, wenn keine Diagnose gestellt wird?
60. Neurodivergente Elternschaft - Wie gelingt uns Leichtigkeit ?
59. "Gold to Go" - ADHS und Hausaufgaben
58. Tourette als neurodivergente Form
57. "Gold to Go" - Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Diagnose?
56. Selbsthilfegruppen für neurodivergente Eltern - Warum wir uns sogar selbst den ersten Schritt zutrauen können
55. "Gold to Go" - Neurodivergente Kinder und Schlaf
54. Frühkindliche Förderung bei Neurodivergenz
In dieser Folge spreche ich mit Tine Bober über frühkindliche Förderung im Kontext von Neurodivergenz – und darüber, warum frühe Unterstützung kein Makel, sondern eine echte Chance ist. Gemeinsam schauen wir darauf, wie sich neurodivergente Entwicklung bereits in den ersten Lebensjahren zeigen kann und weshalb es so wichtig ist, genau hinzusehen statt abzuwarten.
53. "Gold to Go" Neurodivergente Kinder und Ferienanfänge
Der Übergang von KiTa/Schule in die Ferien kann ganz anders aussehen, als unsere elterliche Katalogvorstellung. Statt gemütlichen Morgen, Zeit und Muße gibt es eher miese Laune, Langeweile-Überforderung und Geschwisterstreit. In dieser Folge sprechen wir mal über die Gründe für diese trubeligen Tage und ich gebe ein paar schnelle Impulse, wie wir damit leichter umgehen können.
52. Regulation – Warum sie im Bereich der Neurodivergent der Mount Everest ist - mit Kiran Deuretzbacher
Wie gelingt neurodivergenten Kindern Regulation? Warum sind es oft die grundlegendsten Dinge, die uns regulieren? Wie kann ich mein Kind co-regulieren, wenn ich selbst nie gelernt habe, wie ich mich selbst reguliere? Hat Regulation in einem Meltdown überhaupt eine Chance? Und was haben eigentlich farbige Planeten damit zu tun? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Kiran Deuretzbacher, Autorin des wundervollen Buches „Starke Gefühle, starker Halt.“
51. "Gold to Go" - Raus aus der Negativspirale
Viele Lehrkräfte wenden sich hier hilfesuchend an mich, wenn es um herausfordernde Kinder geht: „Ich weiß nicht mehr weiter, es macht IMMER das und das oder NIE das und das.“ Klopft euch selber jetzt einmal auf die Schulter, dass ihr das offen und ehrlich ansprecht. Ein wichtiger Schritt. Die Worte „IMMER“ oder „NIE“ deuten schon an, dass man bereits ein bisschen in der Spirale hängt. Menschlich.
50. Wundervolle Pandakinder – Warum wir endlich lernen müssen, sie wirklich zu verstehen
In dieser Folge spreche ich mit Mark Leonard über sein Buch „Mein einzigartiges Pandakind“. In diesem Ratgeber schreibt er über Kinder mit PDA („Pathological Demand Avoidance“) und erklärt, warum oft die kleinsten Alltagsschritte unüberwindbare Hürden darstellen und wie wir ihnen förderlich begegnen können. Besonders mitgenommen für mich habe ich den Wegweiser „Choose your battles“. Denn genau diese Balance fällt als Eltern eines Pandakindes so unglaublich schwer.
49. "Gold to Go" - Neurodivergente Kinder brauchen eine 3. Sache
In dieser Gold to Go Folge sprechen wir über die „3. Sache“, die für alle neurodivergenten Kinder ein wertvoller Bereich sein kann. Die 3. Sache meint etwas, das neben **SCHULE** und **FAMILIE** als Erprobungsfeld für diese Kinder relevant ist. Ein Hobby, eine Sportart, ein Musikinstrument, eine Spielgruppe, eine Sammelleidenschaft – ein Raum, der vom neurodivergenten Kind selbst gewählt wurde. Aus eigenem Interesse. Aus dem eigenen Antrieb heraus. Ein Raum, in dem sich die Kinder als selbstwirksam erleben können, leichter in soziale Interaktion kommen und aufgrund intrinsischer Motivation Kompetenzen trainieren, die in anderen Bereichen nicht so leicht gestärkt werden können.
48. Jugendliche mit ADHS - Warum die Pubertät nochmal anders kickt
AHDS Expertin Melanie Klefeldt, die ihr schon aus einigen anderen Folgen kennt, hat ein Buch geschrieben. Ein Buch über Jugendliche mit ADHS. Braucht es wirklich ein extra Ratgeber dazu? Das habe ich sie in unserem heutigen Gespräch gefragt. Und während wir diese Frage am Ende klar mit Ja beantworten können, sprechen wir über die Gehirnumbaumaßnahmen im Zuge der Pubertät. Wir sprechen über Abnabelung bei erhöhtem Unterstützungsbedarf und wie wir dieser Herausforderung als Eltern begegnen können. Wir klären auch, warum viele Jugendliche ihrer Diagnose plötzlich abweisend gegenüberstehen. Und wir widmen uns dem ungemütlichen Thema Sucht.
47. "Gold to Go" - Wie ist das mit dem Nachteilsausgleich?
Haben neurodivergente Kinder eigentlich ein **Recht auf Nachteilsausgleich**? Und sind diese Maßnahmen nicht irgendwie eher ein unfairer Vorteil? Wo können Eltern das beantragen? Taucht das im Zeugnis auf? Was haben wir eigentlich überhaupt für Möglichkeiten als Lehrkraft und was, wenn das Kind diese Maßnahmen nicht annehmen möchte?
46. „Angepasste“ Kinder - Warum wir sie regelmäßig fragen sollten, wie es ihnen eigentlich geht
Konfliktpädagoge Raphael Kirsch und ich sprechen in dieser Folge mal über die Kinder, die eben sonst gar nicht so sehr im Rampenlicht stehen. Die Ruhigen, die „angepassten“, die, denen es immer gut geht. Oder doch nicht? Wie viel davon ist Charakter? Wie viel doch Maske? Wie leisten wir da Beziehungsarbeit und wann? Wie können wir für diese Kinder gute Lehrkräfte sein? Wir drehen dabei auch ein paar weitere methodische und pädagogische Themenschleifen. Dadurch ist diese Folge wirklich bis zum Rand gefüllt mit Impulsen und Ideen und jeder Menge Haltung.
45. Neurodivergente Kinder und Körperhygiene
Das Thema Körperhygiene spielt in Familien mit neurodivergenten eine große Rolle. Phasenweise kennen vermutlich alle Eltern den Konflikt ums Zähneputzen, Duschen und Co, aber im neurodivergenten Kontext ist es keine Phase. Es ist gekommen, um zu blieben... In dieser Gold-to-Go-Folgespreche ich darüber, warum dieser ganze Bereich so viele Herausforderungen bereithält und dann befassen wir uns im Schwerpunkt mit Zähneputzen, Baden und Duschen. Dafür habe ich eigene Tipps, aber auch Anregungen aus der Community zusammengetragen. Und allen voran: Wenn ein Weg für euch als Familie gut funktioniert, dann ist das ok! Auch wenn er eventuell von irgendwelchen Katalog-Family-Bildern abweicht. 👉 Habt ihr eigene Tricks oder Erfahrungen? Dann teilt sie gern in den Kommentaren.
44. Fidget Tools – Warum sie nicht mehr wegzudenken sind
Ergotherapeutin Silvia Resei und ich sprechen in Teil 2 unserer Aufnahme über Fidget Tools und Fidget Toy und auch die Frage, wo da eigentlich der Unterschied ist. Außerdem widmen wir uns mal dem Problemfeld: Wann sind diese Tools wirklich Unterstützung und wann dann doch mehr Ablenkung als Konzentrationshilfe. Wir schauen uns Evidenzen an und Einsatzmöglichkeiten und tauchen einmal ein in die unterschiedlichsten Angebote in diesem Bereich.
43. "Gold to Go" - Neurodivergente Kinder und Kranksein
Kranksein ist für kein Kind leicht – für neurodivergente Kinder kann es jedoch eine ganz besondere Herausforderung sein. In dieser Gold-to-Go-Folgespreche ich darüber, warum Erkältungen, Grippe, Magen-Darm & Co. im neurodivergenten Kontext oft „eine Schippe mehr“ bedeuten. Es geht dabei ausdrücklich um akute Infekte, nicht um chronische oder schwere Krankheitsbilder. In dieser Folge schauen wir uns an, warum Körperempfinden und Interozeption bei neurodivergenten Kindern Krankheitserleben verstärken, verschieben oder schwer einordbar machen, wie sensorische Reize wie Husten, Schnupfen oder Atemveränderungen schnell zu Überreizung führen können und welchen Stress Kontrollverlust beim Kranksein auslösen kann. Außerdem teile ich viele konkrete Ideen, wie ihr eure Kinder (und euch selbst) durch Krankheitstage begleiten könnt.
42. Individuelle Entwicklung – Warum es oft nicht den einen richtigen Weg gibt
Ergotherapeutin Silvia Resei spricht in dieser Folge mit mir über das wichtige Thema der individuellen Entwicklung, welches uns gerade im Bereich der Neurodivergenz ja häufig begegnet. Warum haben wir überhaupt Normtabellen? Wo sind sie durchaus wichtig? Wo dürfen wir uns entspannen? Wo sind sie vielleicht zu eng gesetzt? Wie lang dürfen wir abwarten? Und wo sollten wir doch aktiv werden und Unterstützung suchen? Und wir klären ein für alle mal den Mythos der einzig perfekten Stifthaltung!