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Können wir in Zukunft Gedankenlesen?

Können wir in Zukunft Gedankenlesen?

Im Moment sind die Technologien für das Gedankenlesen noch kaum ausgereift, sagt der Hirnforscher John-Dylan Haynes

Edition Zukunft

March 4, 202229m 57s

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Show Notes

Im Moment sind die Technologien für das Gedankenlesen noch kaum ausgereift, sagt der Hirnforscher John-Dylan Haynes

Gedanken mittels Chip speichern und mit anderen Menschen austauschen, Verbrecher noch vor der Tat anhand ihrer Gedanken stoppen oder Lügen perfekt erkennen: Die Technologie des Gedankenlesens macht Versprechen, von denen viele noch weit von der Realität entfernt sind, sagt der britisch-deutsche Hirnforscher John-Dylan Haynes. Die Idee von Tech-Milliardären wie Elon Musk und dessen Unternehmen Neuralink, jede unserer durchschnittlich 86 Milliarden Nervenzellen im Gehirn zu messen, sieht der Experte noch "Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte" entfernt.

Was durch die Hirnforschung jedoch schon möglich sei: Gedanken, Gefühle und Erinnerungen mithilfe von Magnetresonanztomografen besser zu erkennen. Künftig könnte es auch noch besser gelingen, Prothesen mithilfe von Implantaten zu steuern und mittels sogenannter Gehirn-Computer-Schnittstellen zu kommunizieren. Welche andere Potenziale die Technologie hat, ob Maschinen jemals ein eigenes Bewusstsein haben werden und was das Gedankenlesen für unseren freien Willen bedeutet, erzählt Haynes im Podcast.