
Echo der Zeit
285 episodes — Page 4 of 6
Europagipfel in Armenien: Warum Kanada auch dabei ist
Gestörte Lieferketten: «Für ärmere Länder ist Freihandel zentral»
International: Tibeter in Nepal unter der Fuchtel Chinas
Nach Streit mit Merz: Teilabzug von US-Soldaten aus Deutschland
Antisemitische Angriffsserie in Grossbritannien
USA: Supreme Court kippt Wahlkreisneueinteilung von Louisiana
Deutsche Haushaltspläne sorgen für Kritik - auch intern
Fedpol-Mann soll selbst kriminell gewesen sein
So wollen Behörden den Schutz vor häuslicher Gewalt ausbauen
Trump nach Schüssen evakuiert: was bis jetzt bekannt ist
International: Moldaus Weg nach Westen
Aufschrei in Italien wegen Rechnung für Brandopfer
Irankrieg: «Die USA haben keine Strategie»
Akute Gesundheitskrise im Gazastreifen
Bundesrat präsentiert die «Lex UBS»
Abstimmung zur E-ID muss nicht wiederholt werden
Bundesrätin Baume-Schneider stoppt Überprüfung der Homöopathie
Syrien: «Sicherheit gibt es nach wie vor nicht»
International: Islands Lava-Stadt Grindavik kämpft um Existenz
Strasse von Hormus: eine Atempause von nur kurzer Dauer
Iran will die Strasse von Hormus freigeben
USA zahlen Zölle zurück
Bundesrat will ausländische Immobilienkäufe stärker einschränken
PFAS: Bundesbehörden setzen Kantone unter Druck
Machtwechsel in Ungarn
Ungarn entscheidet über seine Zukunft
International: Wohin steuert Afghanistan unter den Taliban?
Wie weiter im Krieg im Nahen Osten?
Trotz Waffenstillstand: Strasse von Hormus bleibt geschlossen
Wie Beiruts Bewohnerinnen den Bombenregen erleben
Wie der US-Verteidigungsminister die Waffenruhe als Sieg verkauft
Prominente Unterstützung für Ungarns Ministerpräsident Orban
Der Krieg gegen den Iran und die Ratlosigkeit der Golfstaaten
International: Kuba. Die Früchte der Revolution sind verdorrt
Italiens Botschafter kehrt zurück nach Bern – Fallstricke bleiben
Bund mit Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungsinitiative
Erneut will eine Volksinitiative Schweizer Grosskonzerne dazu verpflichten, den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt zu respektieren. Dem Bundesrat geht diese zweite Konzernverantwortungsinitiative zu weit. Er hat einen indirekten Gegenvorschlag vorgestellt. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:10) Bund mit Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungsinitiative (05:31) Nachrichtenübersicht (10:09) London: Aussenminister beraten virtuell über Strasse von Hormus (15:47) Irankrieg: welche Taktik zahlt sich besser aus? (21:36) Israels Wiedereinführung der Todesstrafe bereitet Schweiz Sorge (26:04) Bundesanwaltschaft will effizientere Rechtshilfe (30:46) Chip-Krise verteuert Handys und Computer (35:38) Über die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit der Schweiz
Marc Siegenthaler übernimmt Bundesamt für Bevölkerungsschutz
Marc Siegenthaler ist derzeit Bundesrat Martin Pfisters stellvertretender Generalsekretär. Im Verteidigungsdepartement hat er sich zum Troubleshooter entwickelt, zuletzt half er beim Nachrichtendienst aus. Nun wird Siegenthaler neuer Direktor des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz. Wer ist der Mann? Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:35) Marc Siegenthaler übernimmt Bundesamt für Bevölkerungsschutz (05:46) Nachrichtenübersicht (10:49) Ungarns Ministerpräsident Orban steht unter Druck (20:24) Der Schweizer Bio-Markt wächst – doch Hürden bleiben (24:24) Die angespannte Lage der Weltwirtschaft verschärft sich (31:02) FMH will keine Transparenz (36:30) Warum Schweizer Architekturbüros weltweit vorne mitmischen
Will Trump Bodentruppen in die Golfregion entsenden?
Der Krieg zwischen den USA und Israel sowie dem Iran dauert bereits fünf Wochen. Ein rascher diplomatischer Durchbruch zeichnet sich nicht ab und US-Präsident Donald Trump droht nun gar mit einer Bodenoffensive, wie das «Wall Street Journal» meldet. Welche Szenarien sind denkbar? Alle Themen: (00:06) Intro und Schlagzeilen (01:40) Trump will Bodentruppen in die Golfregion entsenden (07:29) Nachrichtenübersicht (12:19) Auch die Schweiz hat eine koloniale Vergangenheit (17:30) Krieg im Iran trifft den Tourismus empfindlich (21:32) Mehr Fairness dank schärferer Regeln im Frauensport? (26:14) Ehemaliger Militärchef wird wohl Präsident von Myanmar (28:57) Männliche Küken dürfen nicht mehr getötet werden (34:25) Beirut, eine Stadt in Trauer
Pakistan: Vermittler zwischen den Kriegsparteien
Pakistan will in den kommenden Tagen Gespräche zwischen Israel, den USA und dem Iran ausrichten. Ziel sei es, den Krieg dauerhaft beizulegen, teilte das pakistanische Aussenministerium mit. Zuvor hatten sich die Aussenminister Saudi-Arabiens, der Türkei, Ägyptens und Pakistans beraten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:45) Nachrichtenübersicht (05:23) Pakistan: Vermittler zwischen den Kriegsparteien (10:33) Weiterhin keine dringend nötigen Reformen bei der WTO (14:21) Grossratswahlen in Bern: mehr als eine Niederlage für die Mitte (18:41) UNRWA-Chef Philippe Lazzarini geht nicht ohne Bitterkeit (25:26) Das Thema Deepfakes erreicht den Deutschen Bundestag (31:30) «Echo-Wissen»: US-Regierung und die Wissenschaft - keine Freunde
Offenes Rennen bei den Wahlen in Bern
Der Kanton Bern hat eine neue Regierung und ein neues Parlament gewählt. Bisher sassen vier Bürgerliche und drei Politiker aus dem links-grünen Lager in der Kantonsregierung. Im Wahlkampf haben sowohl das rechte als auch das linke Lager Ansprüche auf einen zusätzlichen Sitz angemeldet. Alle Themen (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Offenes Rennen bei den Wahlen in Bern (05:19) Nachrichtenübersicht (11:18) Proteste gegen Trump: auf dem Land mit Mut auf die Strasse (16:47) Zu hohe Kosten beim Textilrecycling in der EU (20:37) Drogenkriminalität in Marseille: vermehrt Jugendliche beteiligt
International: EU-Textil-Recycling unter grossem Druck
In der EU besteht die Pflicht, Altkleider zu sammeln. Die Flut von billigen Textilien aus China macht das Recycling unrentabel. Textilien in Altkleider-Container zu werfen, scheint umweltfreundlich. Doch die Realität ist ernüchternd: Pro Jahr entsorgt jede Person in der Europäischen Union im Schnitt 16 Kilogramm Textilien, aber nur 15 Prozent davon werden gesammelt – trotz gesetzlicher Pflicht. Die Niederlande sind mit einer Sammelquote von 50 Prozent führend, aber selbst dort brechen die Preise für Altkleider ein. Das gefährdet soziale Projekte, die durch den Verkauf finanziert werden. Das Unternehmen «Sympany» versucht durch Automatisierung die Kosten um 80 Prozent zu senken, doch Billigkleider aus China (v. a. von Shein und Temu) überfluten den Markt. Diese minderwertigen, synthetischen Kleidungsstücke sind oft nicht recyclebar und landen im Müll. Die Kosten trägt die Entsorgungsbranche, während die Preise für Alttextilien weiter fallen. Die EU findet keine Antwort auf die Billigstkultur. Der Boom von «Ultra-Fast-Fashion» untergräbt das Recycling-System und verschärft die Krise. Nur wenn keine Anreize zur Überproduktion mehr bestehen, kann sich das ändern.
Streit um Individualbesteuerung geht in eine neue Runde
Das Schweizer Stimmvolk wird noch ein weiteres Mal über die Abschaffung der Heiratsstrafe abstimmen. Dies Trotz dem Ja zur Individualbesteuerung am 8. März, mit der die Heiratsstrafe bereits abgeschafft wird. Die Mitte-Partei hat entschieden, an ihrer «Fairness-Initiative» festzuhalten. Alle Themen (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Streit um Individualbesteuerung geht in eine neue Runde (06:34) Nachrichtenübersicht (11:56) SVP auf der Suche nach Mehrheit für «Nachhaltigkeits-Initiative» (16:07) Wo sanktioniertes Öl auftaucht: im Hafen von Dongying (21:42) Milliardeninvestitionen: Die Raumfahrt wird privatisiert
Chaos in Häfen: Lieferketten im Stress
Der Krieg im Nahen Osten führt zu chaotischen Wochen in der Containerschiffahrt. Die Fracht stapelt sich an falschen Häfen und fehlt an anderen. Häfen sind blockiert, Lieferketten strapaziert. Logistikfirmen versuchen zu verhindern, dass sich die Störungen weiter ausbreiten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) Chaos in Häfen: Lieferketten im Stress (06:02) Nachrichtenübersicht (10:07) Braucht es bei Abstimmung über neue EU-Verträge das Ständemehr? (15:52) Bundesgerichtsurteil: Milch kommt aus dem Euter (19:44) EU beschliesst neue Zölle für Päckli aus China (23:09) Paris' neuer Stadtpräsident Emmanuel Grégoire (27:47) Supermachtrivalitäten zwischen Trump und Xi (32:39) Die Schweiz zeigt, wie Phosphor nachhaltig sein könnte (37:57) Nach Krawallen: Polizei Lausanne spielt Fussball mit Jugendlichen
Armeechef Benedikt Roos zieht eine erste Bilanz
In seiner ersten Bilanz nach drei Monaten im Amt warnt der neue Chef der Schweizer Armee, Benedikt Roos, vor den Gefahren der aktuellen Weltlage und wünscht sich mehr Mittel für die Sicherheit der Schweiz. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Armeechef Benedikt Roos zieht eine erste Bilanz (06:12) Nachrichtenübersicht (11:00) Zivildienstgesetz: die Argumente von Befürwortern und Gegnern (15:25) Ein freiwilliger Verhaltenskodex für Unterschriftensammler (18:35) Zweifacher Frauenmörder kämpft für seine Freiheit (22:45) Aufräumen in Italien: Giorgia Meloni trennt sich von Weggefährten (25:48) Der unbestrittene Reformbedarf der WTO – und die Hürden (31:14) Die Bilanz der Schweizer UNO-Botschafterin Pascale Baeriswyl (37:55) China verordnet den Kinderwunsch
Was ist dran an den Verhandlungen der USA mit dem Iran?
Die USA und der Iran stehen laut pakistanischen Sicherheitskreisen in Kontakt betreffend eines möglichen Ende des Krieges. Auch Ägypten ist demnach in die Bemühungen involviert. Der Iran dementiert allerdings nach wie vor jegliche Verhandlungen mit den USA. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:32) Was ist dran an den Verhandlungen der USA mit dem Iran? (05:26) Nachrichtenübersicht (09:50) Zukunft der WTO: gelingt die notwendige Reform? (15:36) Die Schweiz ist die heimliche Wirtschaftsmacht Afrikas (20:33) Erderwärmung von zwei Grad: Folgen lassen sich nicht abschätzen (24:25) Indisches Parlament verabschiedet neues Transgendergesetz (29:22) Weinbaugebiet Lavaux: Unesco-Label ist Fluch und Segen zugleich (35:20) In der Globen-Manufaktur in London
Für neue Kernkraftwerke wären die politischen Hürden hoch
Der Energiekonzern Axpo empfiehlt der Schweiz, die erneuerbaren Energien auszubauen, damit in den nächsten Jahren keine Stomlücke entsteht. Als Reserve sollen Gaskraftwerke dienen. Zwar wären neue Kernkraftwerke günstiger, die politischen Hürden hingegen gross. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:38) Für neue Kernkraftwerke wären die politischen Hürden hoch (08:10) Nachrichtenübersicht (12:24) Iranische Raketen könnten europäische Städte erreichen (19:29) Wahlkampf um die Nachfolge von UNO-Generalsekretär hat begonnen (23:14) Warteschlangen an US-Flughäfen: Unmut macht sich breit (29:18) Was hinter den guten Zahlen der Migros wirklich steckt (33:43) Wie fair ist das Schweizer Bildungssystem? (37:50) Fischabstieg bei Wasserkraftwerken bleibt ein Problem
Angebliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump Gespräche mit dem Iran geführt. Dabei sei man sich in vielen Punkten einig. Iran wolle unbedingt einen Deal zur Beendigung des Kriegs machen, sagte Trump gegenüber Medien. Was ist bisher bekannt? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:33) Angebliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran (06:11) Nachrichtenüberblick (10:59) Italien: Giorgia Meloni scheitert mit Justizreform (14:32) Kriminalstatistik: Weniger Straftaten als im Vorjahr (17:52) Die SPD in der Krise (23:13) Wahlen in Dänemark: Ein Land orientiert sich aussenpolitisch um (28:07) Früherer französischer Premierminister Lionel Jospin gestorben (31:41) «Echo Wissen»: Warum Prognosen zu Klimamigration schwierig sind
Israel fordert Europa auf, sich am Krieg gegen Iran zu beteiligen
Am Kampf gegen den Iran sollen sich auch die europäischen Länder beteiligen. Das fordert Israels Ministerpräsident Netanjahu. US-Präsident Trump hat derweil ein Ultimatum gegen den Iran verhängt: Öffnet dieser die Strasse von Hormus nicht, würden die USA iranische Kraftwerke angreifen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:16) Israel fordert Europa auf, sich am Krieg gegen Iran zu beteiligen (03:08) Nachrichtenüberblick (08:03) Rheinland-Pfalz wählt und sendet Signal nach Berlin (14:11) Blatten plant nach Bergsturz den Neuanfang (19:21) Solarstrom wird zunehmend gespeichert (23:05) Fall Ousman Sonko: Weshalb hat Schweden nicht ermittelt?
International: Umstrittene chinesische Investitionen in Ungarn
Unter Viktor Orban hat sich Ungarn bewusst gegenüber China geöffnet. Mit Erfolg: Kein anderes Land in der EU erhält so viele chinesische Investitionen. Chinesische Firmen bauen Fabriken für Batterien und E-Autos. Doch viele fürchten Umweltschäden und eine ökonomische Sackgasse. Das Dorf Mikepercs wäre eigentlich eine Idylle. Doch hier baut eine chinesische Firma gleich mehrere Batteriefabriken. Anwohnerin Eva Komza fürchtet sich vor Umweltschäden. Eine bereits eröffnete Fabrik, ebenfalls von einer chinesischen Firma betrieben, hat den Dorfbach verschmutzt. Die Lokalen Behörden ignorierten die Umweltschäden allerdings lange Zeit. Eva Komza ist daher überzeugt: «Die Behörden arbeiten nicht für uns, sondern für die internationalen Firmen». Weitere Beispiele ausländischer Firmen, die jahrelang für schwere Umweltschäden verursachten, nähren das Misstrauen in der Bevölkerung. Hinzu kommt der hohe Wassert- und Stromverbrauch der Produktion in einem Land, das zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen hat und von ausländischer Energie abhängig ist. Doch auch Wirtschaftsexperten und -expertinnen sind skeptisch. Die Produkte, welche die Fabriken herstellen, werden in Ungarn nur zusammengesetzt. Die Einzelteile, und damit auch ein Grossteil der Wertschöpfung, kommen aus China. Ein Wissenstransfer findet kaum statt. Ungarns Wirtschaft profitiere daher langfristig nicht davon, sondern begehbe sich nur in weitere Abhängigkeiten. Das Misstrauen gegenüber der Regierung, das sich am Beispiel der chinesischen Fabriken zeigt, spiegelt sich auch in den Umfragewerten nieder. Langzeit Premierminister Orban liegt hinter Oppositionsführer Peter Magyar zurück. Die von den Fabriken ausgelösten Umweltprobleme sind Teil des Wahlkampfes für die Wahlen im April, die Victor Orban nach 16 Jahren das Amt kosten könnten.
Grüne setzen auf Flugticket-Abgabe
Trotz der deutlichen Niederlage bei der Klimafonds-Initiative halten die Grünen an klimapolitischen Volksbegehren fest. An ihrer Delegiertenversammlung in Liestal beschlossen sie, eine Initiative für eine Flugticket-Abgabe zu unterstützen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:24) Nachrichtenüberblick (06:25) Grüne setzen auf Flugticket-Abgabe (11:35) Energiemärkte wegen Krieg in Nahost unter Druck (16:36) Iran-Krieg verschlingt Milliarden (21:06) Frankreichs Sozialisten könnten Paris verlieren