
Der Wochenliederpodcast
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Ep 79Christ ist erstanden (EG 99)
Das Lied gilt als der älteste erhaltene liturgische Gesang in deutscher Sprache und hat es ganz schön in sich. Was uns bisher noch nicht bewusst war: Jede Strophe spannt sich zwischen dem Lobruf "Christ ist erstanden" am einen Ende und einer Art Hilferuf am anderen Ende aus. Zu Gast in dieser Folge ist Kantorin Ulrike Pippel, die Ihr schon von vielen "Gesangseinlagen" in unserem Podcast kennt.

Ep 74Das Wort geht von dem Vater aus (EG 223)
Der Hymnologe Karl Christian Thust sagt zum Lied "Das Wort geht von dem Vater aus" den bemerkenswerten Satz: "Es ist schon erstaunlich, dass sich das katholische Fronleichnamslied des führenden katholischen Kirchenlehrers zum evangelischen Abendmahlslied eines evangelischen Pfarrers und das Morgenlob über das Passionslied zu einem Gesang am Abend des Gründonnerstag" entwickelt hat.

Ep 72Holz auf Jesu Schulter (EG 97)
Das Lied "Holz auf Jesu Schulter" holt die Paradiesgeschichte in die Passion hinein, auch wenn das Lied ursprünglich von Willem Barnard für den letzten Sonntag des Kirchenjahres geschrieben wurde.

Ep 78Korn, das in die Erde (EG 98)
"Korn, das in die Erde" (EG 98) ist eins von Kathrins und Martinas Lieblingsliedern. In diesem Lied kommt das Kirchenjahr zusammen: Die Melodie stammt aus einem französischen Weihnachtslied, der Text kreist um die Passion Jesu und doch klingt Ostern schon überall durch.

Ep 77Kreuz, auf das ich schaue (EG.E 22)
22 Töne, 8 Takte. Mehr braucht das Lied "Kreuz, auf das ich schaue" nicht, um seine Botschaft an die Gemeinde zu bringen. Eckart Bücken und Lothar Graap haben das Lied 1982 geschrieben. Das war das Jahr, in dem 350.000 Menschen auf den Beueler Rheinwiesen gegen Atomraketen und die Rüstungspolitik demonstrierten.

Ep 76Du schöner Lebensbaum (EG 96)
Bei diesem ursprünglich ungarischen Passionslied sind wir an unsere Grenzen gekommen, was die Aussprache von Textern und Komponisten angeht. Dafür gab es wieder jede Menge Entdeckungen zu Text und Melodie, zum Beispiel die Erkenntnis, dass das gar kein so junges Lied ist wie die Stellung im Gesangbuch suggeriert.

Ep 75Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)
"Ach bleib mit deiner Gnade" ist ein liedgewordenes Flehen. Und das können wir im Moment gut gebrauchen. Leider.

Ep 73Gott hat das erste Wort (EG 199)
Ein kurzes Lied - eine lange Folge. Irgendwie gab es viel zu bereden: Über die Schöpfung, über das Weltgericht und vor allem über eine faszinierende Melodie.

Ep 71Stern über Bethlehem (EG.E 1)
Das Lied "Stern über Bethlehem" hat auch schon fast 60 Jahre auf dem Buckel. Trotzdem wirkt es nicht ausgeleiert, sondern wird nach wie vor mit Inbrunst gesungen. Beim Sternsingen oder in der Epiphaniaszeit.

Ep 70Du bist der Weg (EG.E 23)
Am Neujahrestage geht es um Wege. Vielleicht sogar noch um die, die hinter uns liegen. Auf alle Fälle aber um Wege, die vor uns liegen. Dazu passt das Tageslied: "Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben" von Christoph Zehendner und Johannes Nitsch.

Ep 64Von guten Mächten (EG 65)
Heute geht es um ein vertontes Gedicht – ein Gedicht, das Dietrich Bonhoeffer am 19. Dezember 1944 aus dem Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamtes in der Berliner Prinz Albrecht Straße an seine Verlobte Maria von Wedemeyer schrieb, auf einem Papierbogen, der zum Ende hin knapp wurde. Das Blatt ist erhalten.

Ep 68Ich steh an deiner Krippen hier (EG 37)
Ein Liebeslied für die Christnacht. Das ist "Ich steh an deiner Krippen hier". Martina und Kathrin sind hingerissen von diesem Lied und gleichzeitig froh, dass wir es nicht in seiner Originalfassung im Gesangbuch haben, in der es vor Verkleinerungsförmchen nur so wimmelt. Diese Folge haben wir schon einmal vor einem Jahr veröffentlicht. Aber dann hat uns jemand auf einen Fehler aufmerksam gemacht, den wir dringend beheben mussten.

Ep 69Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (EG 27)
Gott macht sich klein und uns Menschen dadurch groß. So beschreibt Nikolaus Hermann das Weihnachtsgeschehen in seinem genialen Lied: Lobt Gott, ihr Christen alle gleich. Der Text erzählt davon, aber die Himmelsleitermelodie auch. Wir sind entzückt. Gesegnete Weihnachten für Euch alle!

Ep 66O komm, o komm, du Morgenstern (EG 19)
"Only when its dark enough can you see the stars." (Martin Luther King Jr.) Martina und Kathrin lieben das Lied vom Morgenstern. Sein Text reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück und die Melodie immerhin bis ins 15. Jahrhundert.

Ep 65Mit Ernst, o Menschenkinder (EG 10)
D.Ä. oder d.J. - das ist hier die Frage, also ob der Liedtext von Valentin Thilo, dem Älteren oder dem Jüngeren stammt, vom Vater oder vom Sohn. Das können Martina und Kathrin in dieser Folge des Wochenliederpodcasts leider auch nicht ganz klären. Dafür gibt es aber viele andere Einsichten, z.B. über den Grundton G, der in diesem Lied wie ein Fels in der Brandung steht oder über Johannes den Täufer, der uns am Dritten Advent wieder einmal begegnet. Und wie immer hat Martina ein paar tolle Ideen, wie das Lied im Gottesdienst zum Einsatz kommen könnte.

Ep 54O Heiland, reiß die Himmel auf (EG 7)
Ein heftiges Sehnsuchtslied mit eruptiven Bildern und einer kraftvollen herben Melodie - das ist "O Heiland, reiß die Himmel auf." Wir lieben dieses Lied! Und "wir" - das waren in dieser Episode Martin Hergt und Kathrin Mette und unser Episodengast Mathias Gauer.

Ep 63Nun komm, der Heiden Heiland (EG 4)
"Nun kommt der Heiden Heiland" gilt als ältestes Lied, das sich im aktuellen evangelischen Gesangbuch findet. Text und Melodie stammen aus der Feder des Mailander Bischofs Ambrosius. Ambrosius von Mailand lebte im 4. Jahrhundert, also in einer Zeit intensiver theologischer und kirchenpolitischer Auseinandersetzungen. Die spiegeln sich auch im Lied wieder. Wir danken Familie Dorschel für die musikalischen Beiträge zu dieser Folge des Podcast! Außerdem erklingt eine instrumentale Einspielung von D. Buxtehude (BuxWV 211).

Ep 42"Wachet auf", ruft uns die Stimme (EG 147 und 535)
Was für ein Lied! Üppig in Form und Inhalt, Melodie und Text. Reich an Anspielungen auf biblische Texte, die aber auch ein gutes Stück gegen den Strich gebürstet werden. Martina und Kathrin sind hingerissen und hoffen, dass es Euch auch so geht mit dem Lied "Wachet auf", ruft uns die Stimme. In dieser Folge haben wir uns Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum als Gast geholt und sie teilt einige schöne Ideen, wie dieses Lied im Gottesdienst gesungen werden kann.

Ep 62Die Heiligen uns weit voran (EG.E 27)
Einen besonderen und uns sehr lieben Gast hatten wir bei der Aufnahme zu dieser Folge in unserem "Studio" dabei, nämlich Peter Meis. Er war lange Jahre Professor und Rektor an der Fachhochschule für Religionspädagogik und Gemeindediakonie in Moritzburg, später dann einer der Superintendenten von Dresden und schließlich Dezernent für theologische Grundsatzfragen in der sächsischen Landeskirche. Mit ihm erkunden wir das Lied für den Martinstag: "Die Heiligen uns weit voran".

Ep 52Wir warten dein, o Gottes Sohn (EG 152)
Die Melodie dieses Liedes (es ist eine Lehnmelodie) kommt beschwingt und zuversichtlich daher und steigt von einem tiefen c1 bis zum nächsten Oktavton c2 in einem fröhlichen F-Dur auf. Zuversichtlichkeit prägt auch den Umgang des Textes mit der "Wiederkunft Christi" und das, obwohl die BIbel ja auch das eine oder andere Ernste zu diesem Thema zu sagen hat.

Ep 53Die ganze Welt hast du uns überlassen (EG 360)
Christa Weiß hat den Text zu „Die ganze Welt hast du uns überlassen“ (EG 360) für den 12. Evangelischen Kirchentag in Köln 1965 geschrieben. Sie hat es beim Liederwettbewerb eingereicht und den zweiten Preis bekommen. Gesucht wurden neue geistliche Lieder mit zeitgemäßen Themen. Das Thema das Kirchentag war übrigens „In der Freiheit bestehen“. Zum Text existieren verschiedene Melodien. Im Gesangbuch sind zwei abgedruckt. Wir bevorzugen eindeutig die blueslastige von Hans Rudolf Siemoneit.

Ep 60Meinem Gott gehört die Welt
Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied "Meinem Gott gehört die Welt". Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es geschaffen - zwei Männer mit interessanten Biografien.

Ep 59Ich singe dir mit Herz und Mund (EG 324)
Martina hat das Lied "Ich singe dir mit Herz und Mund" schon als Kind gemocht. Kathrin singt es nur mit Bauchschmerzen. Die gehen während der Aufnahme aber ein bisschen zurück. In dieser Folge des Wochenliederpodcast erfahrt Ihr etwas über das Traumpaar der evangelischen Liedgeschichte: Johann Crüger und Paul Gerhardt und über die vielen Möglichkeiten, das Lied im Gottesdienst zum Klingen zu bringen. Und wenn Ihr diese Folge bis zum Schluss gehört habt, wisst Ihr auch, was es mit dem geheimnisvollen Episodenbild auf sich hat.

Ep 58Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn (EG.E 30)
Das Lied "Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn". gehört ursprünglich zu einer spanischen Messkomposition und bildet dort das Lied zur Auszugsprozession.

Ep 57Such, der da will ein ander Ziel (EG 346)
"Such, wer da will, ein ander Ziel" gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bekenntnislied, denn man kann darin zum Beispiel das lutherische "solus Christus" hören. Ihr merkt: Es gibt viel zu erzählen über dieses Lied. Viel Spaß mit dieser Folge des Wochenliederpodcasts, die wir schon einmal letztes Jahr veröffentlicht haben, nun aber noch etwas aufgehübscht präsentieren.

Ep 56Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit (EG 502)
Dieses Lied war eigentlich nicht als Erntedanklied gedacht und die Bezüge zu diesem Fest sind zwar da, aber nicht auf der Oberfläche. Und das ist gut so. Eingespielt hat das Lied dieses Mal wieder der großartige Carsten Hauptmann.

Ep 55Großer Gott, wir loben dich (EG 331)
Die meisten lieben es, aber manche singen es nur ungern. Das Lied "Großer Gott, wir loben dich" hat eine wechselvolle Geschichte und ist im 20. Jahrhundert politisch missbraucht worden. In dieser Folge, die wir vergangenes Jahr aufgenommen haben, war Holger Treutmann zu Besuch, der Rundfundbeauftragte der sächsischen Landeskirche.

Ep 51Solang es Menschen gibt auf Erden (EG 427)
Das Wochenlied "Solang es Menschen gibt auf Erden" harrt noch seiner Entdeckung. Dabei stammt die Melodie von der bedeutenden (wenn auch bei uns kaum bekannten) Komponistin Tera de Marez Oyens. Mit Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum reden Martina Hergt und Kathrin Mette über dieses Lied. Sie singen und schnipsen und lachen. Hoffentlich habt Ihr beim Hören auch so viel Spaß wie wir bei der Aufnahme.

Ep 50Lobe den Herrn meine Seele (EG.E 14 und SvH 77)
Beschwingt kommt das Wochenlied für den nächsten Sonntag daher, der um das Thema "Dankbarkeit" kreist. Das Lied orientiert sich (zumindest in Strophe 1 und 2) am Psalm 103. Der spielt am 14. Sonntag nach Trinitatis sowieso eine große Rolle.

Ep 49So jemand spricht: Ich liebe Gott (EG 412)
Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich. Unser Gesprächsgast in dieser Folge ist Michael Markert. Michael Markert ist Rektor und Studienleiter des kirchlichen Fernunterrichts in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.

Ep 48Wir haben Gottes Spuren festgestellt (EG.E 20)
Ein Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original von Michel Scouarnec hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist. Bei dieser Folge des Wochenliederpodcast haben wir uns einen Gast eingeladen - Christian Kollmar. Er leitet die evangelische Posaunenmission in Sachsen und ist Pfarrer im Ehrenamt.

Ep 47Meine engen Grenzen (EG.E 12)
Dieses Lied von Eugen Eckert ist ein richtiger Hit. In Form eines Gebets bringt es unsere Bedürftigkeit vor Gott und bittet um Verwandlung. Kathrin Mette hat ihre Mühe mit dem Lied, lässt sich aber von Martina überzeugen, dass gerade diese Mühe zur Qualität des Liedes gehört.

Ep 46Lobt und preist die herrlichen Taten des Herrn (EG 429)
Dieses Lied aus der Feder des Dominkaners Diethard Zils und des Komponisten Lucien Deiss steht im Evangelischen Gesangbuch in der Rubrik "Bewahrung der Schöpfung". Dort hat es nichts zu suchen, finden Martina Hergt und Kathrin Mette, denn das Lied dreht sich um die sog. "letzten Dinge", also um Eschatologie und bringt damit einen besonderen, eigenen Akzent in das Proprium des Israelsonntags.

Ep 45Die Erde ist des Herrn (EG.E 32)
Glaubt man dem Autor Jochen Riess und dem Komponisten Matthias Nagel, dann ist dieses Lied in nur 30 Minuten entstanden. Sein Beginn "Die Erde ist des Herrn" greift das Motto des Kirchentags von 1985 in Düsseldorf auf, der mitten in einer konfliktreichen Phase des Kalten Kriegs stattfand. Trotzdem ist der Text nicht von gestern, sondern passt auch noch in unsere Zeit, die sich ganz anderen Herausforderungen gegenübersieht als Mitte der 80er Jahre.

Ep 40Sonne der Gerechtigkeit (EG 262 und 263)
Im Sommer machen viele Podcasts Pause. Aber wir nicht. Freut euch auf eine neue Folge, in der wir dem Lied "Sonne der Gerechtigkeit" nachgehen. Dafür reisen wir nicht nur einige Jahrhunderte in der deutschen Kirchengeschichte zurück, sondern schauen sogar mal kurz bei den alten Ägyptern vorbei. Stichwort Sonnengott Re. Ja - damit hat die Sonner der Gerechtigkeit etwas zu tun.

Ep 43Brich dem Hungrigen dein Brot (EG 418)
Die Melodie dieses Liedes ist schlicht aber nicht einfach. Sie hat keine großen Tonsprünge besteht nur aus kleinen Treppenstufen. Erdacht hat die Melodie Gerhard Häussler zu einem Text von Martin Jentzsch. Jentzsch war Pfarrer an der Reglerkirche in Erfurt. Häussler war Kantor. Beide wussten in den schweren 50er Jahren, dass es ohne Solidarität nicht geht und woher sich solche Solidarität herleiten kann.

Ep 44Ich sage Ja (EG.E 10)
Okko Herlyn hat Text und Melodie dieses modernen Glaubenslieds geschrieben. Es ist für den 6. Sonntag nach Trinitatis als Wochenlied vorgesehen und überzeugt Martina Hergt und Kathrin Mette auf ganzer Linie. Dass der Nachname von Okko Herlyn auf der zweiten Silbe betont wird, haben wir leider erst nach der Aufnahme dieser Folge erfahren. Diese Aufnahme erfolgte vor einem Jahr, aber wir sind noch mal drüber gegangen und haben hier und ein wenig poliert.

Ep 3Jesus der zu den Fischern lief (EG 313)
Auch dieses Lied ist einer der ungehobenen Schätze des Gesangbuchs. Es ist richtig gut, wird aber selten gesungen. Bis jetzt ...

Ep 41Komm in unsre stolze Welt (EG 428)
Das Lied "Komm in unsre stolze Welt" ist über 50 Jahre alt, aber kein bisschen altbacken. Martina mag am liebsten Strophe 3, Kathrin Strophe 4. Ursprünglich war das Lied als Adventslied gedacht, es passt aber auch zum Ende des Kirchenjahres und natürlich für den 4. Sonntag nach Trinitatis. Unbedingt am Sonntag singen!

Ep 1Kam einst zum Ufer (EG 312)
Dieses ursprünglich niederländische Kirchenlied hat Jürgen Henkys in den 70er Jahren ins Deutsche übertragen. Das Lied gehört unserem Eindruck nach zu den ungehobenen Schätzen des Gesangbuchs. Deswegen ist das eine lange Folge des Wochenliederpodcast. Wir reden über die Verfasser des Liedes, die Melodie, über Johannes den Täufer und den Johannistag.

Ep 38Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382)
Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis.Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" sein. Es geht sehr existentiell in diesem Lied zu. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde Annäherungen. Das gefällt uns gut. Zu Gast ist in dieser Folge Dr. Magdalena Herbst.

Ep 39Vater unser im Himmelreich (EG 344)
Gib uns heut unser täglich Brot / und was man b'darf zur Leibesnot ; / behüt uns, Herr, vor Unfried, Streit, / vor Seuchen und vor teurer Zeit, / dass wir in gutem Frieden stehn, / der Sorg und Geizens müßig gehn.

Ep 37Ich sing dir mein Lied (EG.E 19)
Wie hört sich das Lied an, in dem dein Leben klingt? Wie Samba, Walzer oder Diskofox? Und: Darf man sich fremde Melodien so zurechtmachen bis sie kaum noch zu erkennen sind? Martina plädiert jedenfalls dafür, dem ursprünglichen Sound dieses brasilianischen Liedes wieder auf die Spur zu kommen.

Ep 36Die ganze Welt, Herr Jesu Christ (EG 110)
Ein Frühlingslied, in dem das Erwachen der Natur zum Sinnbild der Auferstehung wird. Das ist "Die ganze Welt, Herr Jesu Christ". Und was die Redewendung "Da feiert etwas fröhliche Urständ" bedeutet, haben wir in die Folge auch endlich mal geklärt. Sun, sun, sun, here it comes.

Ep 34Wir stehen im Morgen (EG.E 5)
Ein tanzender Puls, im 6/8 Takt. Ein leuchtendes G-Dur. Christus, der sich dreht und lacht und außer sich ist vor österlicher Freude, der uns ansteckt und mitzieht und zum Tanzen bringt - so klingt das Wochenlied für Ostersonntag. Wir haben uns darüber mit Christiane Dohrn unterhalten. Christiane ist Pfarrerin in Leipzig und Gottesdienstberaterin ist sie auch.

Ep 35Korn, das in die Erde (EG 98)
"Korn, das in die Erde" (EG 98) ist eins von Kathrins und Martinas Lieblingsliedern. In diesem Lied kommt das Kirchenjahr zusammen: Die Melodie stammt aus einem französischen Weihnachtslied, der Text kreist um die Passion Jesu und doch klingt Ostern schon überall durch.

Ep 32Kreuz, auf das ich schaue (EG.E 22)
22 Töne, 8 Takte. Mehr braucht das Lied "Kreuz, auf das ich schaue" nicht, um seine Botschaft an die singende und hörende Gemeinde zu bringen. Eckart Bücken und Lothar Graap haben das Lied 1982 geschrieben. Das war das Jahr, in dem 350.000 Menschen auf den Beueler Rheinwiesen gegen Atomraketen und die Rüstungspolitik demonstrierten.

Ep 31Du schöner Lebensbaum des Paradieses (EG 96)
Bei diesem ursprünglich ungarischen Passionslied sind wir an unsere Grenzen gekommen, was die Aussprache von Textern und Komponisten angeht. Dafür gab es wieder jede Menge Entdeckungen zu Text und Melodie.

Ep 30Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)
So ein "liedgewordenes Flehen" wie "Ach bleib mit deiner Gnade" können wir im Moment natürlich gut gebrauchen, leider.

Ep 29Gott hat das erste Wort (EG 199)
Ein kurzes Lied. Eine lange Folge. Irgendwie gab es viel zu bereden. Über die Schöpfung, über das Weltgericht und vor allem eine faszinierende Melodie. "Gott hat das erste Wort" heißt das Wochenlied für den Sonntag Sexagesimäe. Unsere Einschätzung dazu schwankt zwischen "schwierig" und "vollkommen". Zu Gast war in dieser Folge Markus Leidenberger, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.