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Neues zum MS-Monitoring: Das können NFL-Biomarker
Episode 73

Neues zum MS-Monitoring: Das können NFL-Biomarker

mit Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Experte für Multiple Sklerose

Der Springer Medizin Podcast · Anika Aßfalg

July 1, 202222m 48s

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Show Notes

mit Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Experte für Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch, entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die sich durch einen sehr individuellen Verlauf auszeichnet. Das Monitoring ist daher ein zentrales Werkzeug, um die Krankheitsaktivität einzuschätzen. Aber die Disziplin des Monitorings wird, so Prof. Ziemssen in der Podcast-Folge, noch zu stark vernachlässigt. Und umso zahlreicher therapeutische Möglichkeiten bei MS werden, desto wichtiger wird auch das Monitoring.

Neurofilamentleichtketten (NFL) und auch andere molekulare Blutbiomarker wecken die Hoffnung auf eine objektive, standardisierte und vor allem für die Routinediagnostik geeignete Detektion der MS-Krankheitsaktivität. Aber was können diese Biomarker leisten und was nicht? Und wie fügen sie sich in die bereits etablierte Standarddiagnostik ein?

Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen ist stellvertretender Klinikdirektor der Poliklinik für Neurologie in Dresden und hat dort das Multiple Sklerose Zentrum mitgegründet. Am Zentrum setzen er und sein Team den NFL-Wert bereits in der Klinik, beispielsweise zum Therapiemonitoring, ein.

In der Folge möchten wir einen detaillierten Blick auf die Praxistauglichkeit von Blutbiomarkern und Probleme und Herausforderungen des Monitorings an sich werfen.

Literaturhinweise

Topics

Multiple SkleroseNeurologieBiomarkerNeurofilamenteDiagnostik