PLAY PODCASTS
Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier

Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier

378 episodes — Page 7 of 8

Ep 79#79 Produkttest: Wie wäre es mit einem Canon-Tintenstrahl, der keine Patronen braucht? Nun, für einen großen Geldbeutel problemlos machbar!

Wie wäre es mit einem Drucker, der keine Patronen braucht und in der Qualität von Canon druckt? Lässt sich machen, für noch viel Geld...Ich gehe je mal davon aus, ihr habt meine Dramen, die die diversen Epson EcoTank-Modelle bei und mir mit so hatten, noch in Erinnerung. Das Plastik war instabil und hat viel Lärm gemacht. Das Druckwerk von Epson war ein Witz: schlechtes Druckbild, immer wieder sichtbare Ausfälle am Druckkopf. Laut. Langsam, da man nur im höchsten Qualitätsmodus drucken konnte, wenn man halbwegs passable Ausdrucke haben wollte. Aber: die Idee finde ich nach wie vor gut und der Nachfolger von Canon hat mich horrende Patronenkosten gekostet. Daher: ich will einen Canon, der aber auch per Flasche nachgefüllt werden kann. Mit allen Vorteilen und der guten Qualität. Und was soll ich sagen? Machbar - aber schweineteuer! Wenn Patronen zu teuer werden, warum nicht auf Flaschen umsteigen? Aktuell noch schweineteuer, aber auch Canon macht es möglich! / Bild-Quelle: canon.deMeine Epson-Dramen könnt ihr, solltet ihr es wirklich nicht mitbekommen habe, hier, hier, hier und hier nachlesen. Kurz gesagt: das Einsteigermodell war nach ein paar Monaten Schrott, da Epson immer noch fest verklebte Tintenkopfreinigungsschwämmchen verbaut und nun allen erstes ein kostenpflichtiges Einsenden und eine kostenpflichtige Reinigung erwartet. Auch toll: der eigene Kundendienst kennt das Produkt nicht und hat keine Ahnung vom korrekten "Reset", wenn man Tinte nachgefüllt hat. Also: zurück damit! Nun der Tausch gegen das obere Mittelklasse-Modell, das zumindest mit der Reinigung keine Probleme - nun ja, haben sollte: aber das Druckwerk bleibt schlecht, ohne Qualitätsstufe "Hoch", die nun auch in der langsamsten Geschwindigkeit druckt, keine passablen Ergebnisse, die Tinte verläuft in sich während des Ausdrucks und im Jahr 2018 kein automatischer Duplex-Betrieb! Da mich die Qualität, der Lärm und das superbillige Plastik genervt hat, flog der raus, und es folgte ein günstiger und langersehnter Canon-Pixma. Einzelpatronen, extra Patrone für Textdruck bzw. Schwarzdruck bei Bildern, super Ausdrucke schon im Entwurfsmodus, automatischer Duplex- und Randlosdruck... aber dafür teure Patronen, da Canon auch einen Chip zur "Echtheit" auf den Patronen verbaut. Auch die nachgemachten Patronen halbieren die Kosten nur knapp - bei meinen Druckaufkommen ein echter Kostenfaktor für meinen Steuerberater. Aber: Canon. Duplex. Geile Qualität im Druck. Gute Qualität am Gerät. Leise. Stabil. Also, da muss doch auch mehr gehen! Und ja - geht! Canon G6050 - das größte Modell der Tintenbehälter-Drucker / Bild-Quelle: canon.deZumindest, wenn man bereit ist, tief in den Geldbeutel zu greifen. Das oben abgebildetet Top-Modell liegt bei 300(!) €. Dafür bekommt man einen Drucker, der drei Nachfüllfalschen schwarze Farbe mitbringt. Laut Canon 18.000 Seiten. Und für die drei Farben ist jeweils eine Flasche mit dabei. Im Schnitt kosten Folge direkt herunterladen

Aug 5, 20199 min

Ep 77#77 Neue Bewegung bei Apple Pay - jetzt kommt die Sparkasse... aber auch mit der girocard?

Neue Bewegung bei Apple Pay - jetzt kommt die Sparkasse... aber auch mit der girocard? Diverse Gerüchte und auch laufende Verhandlungen im Hintergrund haben ganz deutlich das Interesse der Sparkasse, auch bei Apple Pay mitmachen zu wollen, bekundet. Aber bisher hieß es "Herbst" oder" demnächst" oder auch "kein Kommentar". Nun aber gibt es ein belegbares Indiz, dass die Sparkasse tatsächlich dieses Jahr noch mit Apple Pay starten wird... Mal sehen, wann hier Apple Pay auftaucht...! / Bild-Quelle: sparkasse.de App Sowohl in den gemeinsamen PodCasts mit Sven als auch in dem einen oder anderen Blog habe ich Euch schon informiert, dass die Sparkasse an Apple Pay teilnehmen möchte. Vor allem auch über die an-sich-Sensation, dass unsere Sparkassen kein Interesse daran haben, eine weitere Master oder Visa in das Geschäft zu bringen, sondern gleich mal den Markt so richtig kräftig aufzuräumen, in dem sie ihre girocard einbinden wollen. Und hier kommt nun Bewegung rein. In einem eher ominös formulierten Schreiben an alle Kunden, mit denen zugleich neue Geschäftsbedingungen bekannt gemacht werden, ist die Rede von digitalen Karten. Wer da jetzt an wirecard, PayPal und boon denkt, könnte die Sparkasse allerdings rechts überholt haben. Digitale Karten ist die Formulierung der Sparkasse, wenn es darum geht, dass ihr Eure physikalische Karte zum Beispiel in einem Smartphone abbilden und da nutzen könnt. Aber schön formuliert, was? Ich dachte auch zuerst, sie ziehen noch eine Zwischenebene, vielleicht sogar mit weiteren Sicherheits-Features ein, und geben tatsächlich eine virtuelle Kreditkarte raus - aber nein, es handelt sich tatsächlich um die Plastikkarte, die dann - und so viel steht fest! - in einem iphone wieder zu finden ist. Da die neuen Bedingungen schon ab Mitte September 2019 gelten, könnte man meinen, ein Startdatum für Apple Pay zu haben. Dem ist aber leider nicht so! Denn der September-Termin gilt, wie bei viel Post von vielen anderen Banken auch, der Umsetzung der EU-weiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2). Wer nun aufgibt und mit dem Lesen des Sparkasse-Schreibens resignierend abbricht, verpasst aber die "zweite Deadline", den benannten "ab November"-Termin! Und dieser lässt nun Spekulationen offen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. "Ab" heißt ja nichts anderes, als dass es im November was geben kann - oder eben auch später. Oder sehr viel später. Aber immerhin: die Sparkasse hat was im Köcher und da wird sich was tun... hoffentlich dauert es nicht so lange, wie sich das zum Teil auch in der Hand der Sparkasse befindliche Institut dkb Zeit gelassen hat, um Google Pay endlich umzusetzen! Und wer jetzt clever ist, guckt schnell bei Apple auf die Unterseite zu den Anbietern von Apple Pay... und findet... die Sparkasse nicht! Es dürfte wohl noch ein wenig dauern, bis vor allem klar ist, ob die Sparkassen ihren Plan, die hauseigene girocard bei Apple Pay unter zu kriegen, in die Tat umsetzen kann. Was eine Schwemme potentieller Neunutzer bringen würde, da quasi jeder volljährige Kontoinhaber auch eine girocard im Geldbeutel mit sich führen sollte. Immerhin scheint es bei Apple Pay ja auch zu klappen, was bei Google Pay nicht so ist, dass man über das Abwicklungssystem maestro Karten einbinden kann. Auch wenn es eigenen maestro Karten dafür gibt, ist es nicht wirklich ein Pendant zur girocard. Also maestro - nicht Mas Folge direkt herunterladen

Jul 23, 20196 min

Ep 76#76 Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du "Künstliche Intelligenz" hörst?

Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du "Künstliche Intelligenz" hörst?Wir Deutschen sind ja nicht bekannt dafür, uns gerne von unseren Gewohnheiten zu verabschieden. Selbst erfolgreiche Technologien, die wir erfunden haben, mussten erst ex- um dann wieder re-importiert zu werden. Bekannteste Bespiele: das mp3-Format. Und für die Daueranhänger der deutschen Automobilbranche: die Intervallstellung des Scheibenwischers. Und dass wir alle mit künstlicher Intelligenz hadern, wissen wir mittlerweile auch. Aber schon geil, was bei raus kommt, wenn man gezielt nach Assoziationen zum Thema "künstlicher Intelligenz" das Volk befragt! Arnold Schwarzenegger als Terminator in Genisys / Bild-Quelle: Paramount Pictures + Skydance Productions Ich gebe zu, als ich diese Frage gehört habe, ist mir sofort das oben stehende Bild eingefallen... Was aber nun, wenn man einen repräsentativen Durchschnitt der Bundesbürger befragt? Und, weil das Sommerloch näher kommt, bzw. in einigen Bundesländern schon präsent ist, gleich eine ganze Befragung daraus macht? Das dachte sich wohl auch die Gesellschaft für Informatik, die so auf ihr doch schon 50-jähriges Bestehen hinweisen wollte. Ich zitiere kurz aus der Pressemeldung: Die GI hat "die bekanntesten Science-Fiction-Maschinen mit Künstlicher Intelligenz in der deutschen Bevölkerung ermittelt". Gut, sind wir also wieder eine Studie weiter, die wir alle bezahlt haben, da auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mitgemischt hat. Und das alles wurde plakativ unter den Projekt-Titel "#KI50: Künstliche Intelligenz – gestern, heute, morgen" gestellt. Wenn jetzt ein Star Trek Next Generation Fan den Kopf hebt, ist das nicht unberechtigt: die im Original "all good things" lautenden beiden letzten Folgen der siebten Staffel haben es in Deutschland mit dem Titel... na... genau: "Gestern, heute, morgen" in die Glotze geschafft. Aber nun schnell zu den Fakten: Die Gesellschaft für Informatik hat die Studie beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegeben. Im Zeitraum vom 02. bis 16.05.2019 wurden 1.283 "Face to face"-Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung ab 16 Jahre geführt. Und nun wurden zwei Fragen gestellt. Überlege mal für Dich selbst, wie Deine Antwort ausgesehen hätte: Welche Maschinen mit Künstlicher Intelligenz sind aus Filmen, Büchern oder Comics bekannt?Welche SciFi-Maschinen haben Deine eigene Vorstellung von Künstlicher Intelligenz am stärksten geprägt?Also... wen kannst Du aller aufzählen, wenn Du Dich an Filme, Bücher und Comics erinnerst? Und welche "Maschine" davon, hat Deine Vorstellung, wie Du künstliche Intelligenz heutzutage siehst, nachhaltig geprägt? Unsere repräsentative Querschnittsmenge hat die Bekanntheit wie folgt benannt: Darf ich vorstellen: Künstliche Intelligent, bekannt aus Funk und Fernsehen! / Bild-Quelle: gi,deIrgendwie irritiert mich, dass JARVIS so weit unten erst auftaucht, dass K.I.T.T. es tatsächlich auf Platz drei geschafft hat und das Agent Smith aus Matrix als künstliche Intelligenz gesehen wird. Und, was waren Deine Antworten?   Und jetzt zu Frage 2: Was hat Deine Meinung zu dem Thema am meisten geprägt. Unser Durchschnitt meinte hierzu: ...und das prägte die Meinung zu künstlicher Intelligenz! / Bild-Quelle: gi.deVerdammt... R2-D2 hat Commander Data besiegt! Was für eine Klatsche! Ein rollender Mülleimer mit ein paar Blinklichtern der "piep piep piep ich hab euch alle lieb" sagen kann! Da fällt mir der Dialog zwischen Picard und Data ein, der alles aussagt, was nicht piept: "And for a time I was tempted by her offer." "How long a time?" "0.6 Folge direkt herunterladen

Jul 15, 20197 min

Ep 75#75 ...und jetzt ein kleiner Brüller: wenn Microsoft vor unsicherer Software warnt und den Eigentümer "nicht kennt"!

...und jetzt ein kleiner Brüller: wenn Microsoft vor unsicherer Software warnt und den Eigentümer "nicht kennt"! Ich werf' mich weg. Und das dank Microsoft! Hat das Unternehmen doch nicht eine Liste veröffentlicht, mit der die Mitarbeiter informiert werden, welche Software sie künftig nicht mehr einsetzen "sollten". Da die gelisteten Namen den Schutz der Unternehmensdaten nicht gewährleisten können. Klar, dass sich hier in erster Linie direkte Konkurrenten zu Microsoft finden - das würden wir alle so machen. Aber eine Produktnennung lässt einen stutzen - dann nach dem Eigentümer googlen - und dann lauthaus los lachen! Microsoft - Logo auf Bildschirm bei Microsoft München - Bild-Quelle: privat Industriespionage. Social Engineering. Hacking. Wanzen. Gezielte Abhöraktionen. Das alles ist meiner Meinung nach EXTREM überbewertet! Viele Manager teilen Insider-Infos ganz freiwillig! Und dank geschwelltem Hahnenkamm auch noch lautstark und weiträumig! Ich habe mal mit geschrieben und mit einem Betroffenen nach seinem Handytelefonat über die Internas gesprochen, die die komplette Abflughalle nun weiß. Nach anfänglichem, nennen wir es zivil,  "sehr negativem Feedback" wurde es schnell ruhig und gesittet. Wahrscheinlich deshalb, da er den Namen seines Chefs und des Geschäftsführers genannt hatte und ein Name in Google sofort das Unternehmen auswarf. Genauso wie die genannten Geschäftspartner und deren Namen. Das ist nichts einmaliges. Es kommen auch immer mal wieder Tweets aus Bahn und Flughafenzubringer, in denen lautstarke "ich-bin-hier-der-Boss"-Telefonate wiedergegeben werden - mit Namen, Projekten und Euro-Summen. Sorry Leute, ganz legal! Warum also noch Industrie-Spionage. Einfach Leute mit einem neun-Euro-Ticket an die Airport-Counter, in Airportbusse oder in die Bahn setzen und mitschreiben lassen! Aber einfacher ist es natürlich, innerhalb des Firmenzauns hier für klare Regelungen zu sorgen. Dies hat sich auch Microsoft gedacht und den Mitarbeitern eine Liste von Produkten und Namen zur Verfügung gestellt, die in die Kategorie "verboten" oder "wir raten ab" geteilt war. Das liest sich wie das Who-is-Who der Konkurrenten: Google Drive natürlich, da Microsoft selbst OneDrive im Angebot hat. Google Docs, Sheets und Slides, wofür ist Microsoft der größte Hersteller von Office-Software. Und, nicht zu vergessen: amazon! Keine AWS-Nutzung, auch hier bietet Microsoft wahlweise Cortana oder eben OneDrive. Dass auch Slack auf dieser Liste steht ist klar, versucht Microsoft doch verzweifelt, sein Tool "Teams" in den Markt zu drücken - was bisher nur mit wenig Erfolg gekrönt ist. GeekWire zitiert hier in Auszügen aus dem internen Schreiben, dass an alle MS-ler verschickt wurde: Slack Free, Slack Standard and Slack Plus versions do not provide required controls to properly protect Microsoft Intellectual Property (IP). Existing users of these solutions should migrate chat history and files related to Microsoft business to Microsoft Teams, which offers the same features and integrated Office 365 apps, calling and meeting functionality. Learn more about the additional features that Teams can provide your workgroup. Slack Enterprise Grid version complies with Microsoft security requirements; however, we encourage use of Microsoft Teams rather than a competitive software. Wie gesagt, dass das Unternehmen versucht, sich und seine IP, sein geistiges Eigentum, vor Fremdzugriffen und langen Patentklagen zu schützen, spricht für sich. Dass aber, wie im letzten Satz, klar ausgedrückt wird, dass die Slack Enterprise Grid Version "kompatibel" zu den internen Anforderungen ist, man aber erwartet, dass das eigene Tool Fremdtools vorgezogen wird, spricht eine eindeutige Sprache, was die komplette Liste eigentlich bewirken soll. Allerdings ist Microsoft hier ein peinlicher Fehler passiert.. Folge direkt herunterladen

Jul 10, 20197 min

Ep 74#74 Richtig gute Aktien für ein krisenfestes Depot finden - wie geht man vor?

Richtig gute Aktien für ein krisenfestes Depot finden - wie geht man vor?...das ist wohl die Fragen aller Fragen: wie finde ich die Aktien, die ich einfach ins Depot legen kann und mit meiner Investition hohe Dividenden und zuverlässige Renditen realisieren kann - und die ich nicht tagtäglich mit Börsenkursen und Gewinn- und Verlust-Mitteilungen im Auge haben muss? An sich gibt es hierfür einen ganz einfachen Ansatz, der aber, wie alles im Leben, trotzdem Arbeit macht! Monatelang stand mein Bilderrahmen im Büro auf dem Schreibtisch - und keiner hat gemerkt, dass der "500er" darin echt war! Tja, so schnell ist Rendite Geschichte! / Bild-Quelle: Privat Wie immer gilt, am Anfang und später auch am Ende, mein Disclaimer: Hier findet keine Anlageberatung oder sonst irgendwie eine Empfehlung statt, ich teile mit Euch nur meine privaten Gedanken zu diesem Thema! Alles, was ihr daraus macht, macht ihr auf eigenes Risiko - denn, nie vergessen: wer Geld anlegt, kann nun mal auch Geld verlieren! Wer es einfach und schnell haben will, schnappt sich den Handelsblatt-Artikel aus der Wochenendausgabe vom 14. Juni 2019 - Link hier, leider wohl mit einer Paywall. Alternativ kann man sich auch bei Warren Buffett schlau machen - auch er verfolgt dieses Prinzip mit unfassbarem Erfolg bereits seit Jahrzehnten. Aber es gibt ein paar ganz einfache Leitsätze, die Buffett befolgt und die an ihrer Logik einfach nicht zu übertrumpfen sind: Verstehe das Geschäftsmodell Für einen Kauf einer Aktie eines Unternehmens kommt nur in Frage, was Du verstehst. Wenn Du von Chemie und Pharmazie keine Ahnung hast, solltest Du nicht in diesen Sektor investieren."Heiße Tipps" Du wirst nie schneller Geld verbrennen als mit den unfassbar geheimen heißen Tipps vom Buchmacher der Schwägerin siebten Grades, die sich nicht mehr an alle Details außer den Firmennamen und "unfassbare Wachstumschancen!" erinnern kann. Außer  Du hörst: "Blaues Hufeisen liebt Anacott-Steel."Du bist klüger als der Rest und weißt was, was keiner weiß Sofern Du nicht Jordan Belfort bist (dann ruf mich an! Nummer hast Du ja!), vergiss diese Idee! SOFORT! (Und ja, Insiderwissen ist strafbar, Gordon Gekko!)Hordentrieb Die meisten verkaufen zu früh und halten zu lang - und in den meisten Fällen, da es die gesamte Masse so handhabt. Setze Dir klare Ober- und Untergrenzen und halte diese ein. Es gibt an der Börse keinen "richtigen" Moment. Allerdings gilt es, Verluste zu begrenzen und Gewinne, im Rahmen Deiner Vorgaben, laufen zu lassen. Und wenn Du zu früh aussteigst, kannst Du auf einen kurzen Kursschwächemoment warten und nachkaufen - oder, wenn Du Potential siehst, auch zu höheren Preisen kaufen.Hin und her... ...macht Taschen leer. Der Einzige, der an Dir IMMER verdient, ist das Institut oder die Börse, über die Du kaufst und verkaufst. Jede Transaktion kostet Gebühren und schmälert Deinen Gewinn! Nicht vergessen, diese Kosten zu berücksichtigen!Deine und alle Prognosen beruhen ausschließlich auf Vergangenheitswerten. Für ein krisensicheres Depot müssen hier positive Performance in guten und schlechten Zeiten, also während boom UND crises, vorhanden sein.Vergangenheit sind nicht fünf Jahre, Dein Wunschunternehmen sollte schon seit ein paar Jahrzehnten erfolgreich an der Börse sein.Keine Ausnahme ohne Regel amazon und Walt Disney scheinen aktuell einen Blick wert zu sein. Warum? Das solltest Du wissen!Immobilien? Maximal EIN Baustein unter vielen...Ja, aber, der bevorstehende Börsencrash... ...wird noch viel mehr Kapital vernichten, wenn Du es einfach nur auf Konto und Sparbuch liegen lässt... bzw., in diesen Fällen hast Du schon viel Deines Wertes eingebüßt. Google mal "Inflation" und verstehe dieses Konzept! Und dann google "Mario D Folge direkt herunterladen

Jul 6, 201911 min

Ep 73#73 Kleiner Buchtipp, der sich lustiger liest, als es in der Realität ist: "Richtig falsch arbeiten - 50 Regeln, wie man sich (und allen anderen) das Arbeitsleben zur Hölle macht."

Kleiner Buchtipp, der sich lustiger liest, als es in der Realität ist: "Richtig falsch arbeiten - 50 Regeln, wie man sich (und allen anderen) das Arbeitsleben zur Hölle macht."Wer kennt sie nicht, die zahllosen Kleinigkeiten im Arbeitsalltag, die einem für eine Sekunden den Atem rauben und einem sämtliche Motivation, Lust und gute Laune rauben? Wenn der Chef einen halbtags mit seinen Geschichten von gestern erfreut, um nachmittags einen Einlauf auszuteilen, weil die Deadlines gerissen worden sind? Oder die Problematik, wenn man mit Chef privat befreundet ist? Für all das und noch ein paar Fälle mehr gibt es nun ein Fachbuch, dass mit viel Humor an die Sache ran geht: Richtig falsch arbeiten. Ein Fachbuch, bei dem viele von uns traurig nickend den Kopf senken werden - Richtig falsch arbeiten / Bild-Quelle: amazon.de Der Anti-Ratgeber, so das Genre, das dieses Buch am besten trifft, sei nur hartgesottenen, humorvollen oder leidgeplagten, die wissen wollen, dass sie nicht alleine sind, empfohlen. Und so ist es auch mit weiteren aktuellen oder lesenswerten Anti-Ratgebern, wie zum Beispiel "Montags muss ich immer kotzen: Erste Hilfe gegen Arbeitsübelkeit" oder dem "Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten". Das Bücher dieser Art aktuell den Zeitgeist mehr denn je treffen, zeigt auch die jährliche Gallup-Studie des "Engagement Index", der weltweit und auch für Deutschland erstellt wird. Und, was soll man sagen: die Mehrheit der Mitarbeiter, in Zahlen für das vergangene Jahr 2018 sind das 71 Prozent, machen bestenfalls noch Dienst nach Vorschrift ohne jegliche Bindung an das Unternehmen. Schuld daran ist die Kultur des Unternehmens und, ganz klar, das Verhalten der direkten Führungskraft. In Summe entstehen somit volkswirtschaftliche Schäden bis zu einer Höhe von 103 Milliarden Euro. Paradoxerweise werden Unternehmen, denen die Mitarbeiter ein hohes Maß an Agilität zuschreiben, positiver und mit mehr Mitarbeiter-Motivation getragen, als andere - jedoch nur, wenn auch die Kultur des Unternehmens ein stimmiges Bild abgibt. Und genau da setzten diverse Anti-Ratgeber an: um den verschreckten oder gar gemobbten Mitarbeiter nicht wie ein scheues Reh gänzlich zu verschrecken, geht man mit Humor und witzigen kleinen Anekdoten an die Probleme heran und zeigt, dass nicht nur die jeweils eigene Führungskraft oder das jeweils eigene Unternehmen ein totaler Sauhaufen, der kurz vor dem Untergang steht, ist - sondern das es, wie Gallup ermittelt hat, Millionen anderen Bundesbürgern genau so geht. Besonders schön ist die Struktur des Buches, die bei der Wurzel allen Übeln in den meisten Fällen, gleich im ersten Kapitel ansetzt: "Richtig falsch führen. Die Kunst der Mitarbeiterdemotivation". Dem folgen 24 Seiten geballte Inkompetenz, die so leider tagtäglich in den Büros passieren - nur ein wenig pointierter betrachtet und mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es eine Anleitung ist, wie man es so richtig falsch macht. Quasi Stromberg als "best practice". Und das zieht s Folge direkt herunterladen

Jul 2, 20196 min

Ep 72#72 Black Mirror, Staffel 5 - da ist jetzt echt die Luft raus! Nur noch eine normale langweilige SciFi-Serie!

Black Mirror, Staffel 5 - da ist jetzt echt die Luft raus! Nur noch eine normale langweilige SciFi-Serie!Ich war ja schon kein echter Fan des kleinen interaktiven Abklatschs, den Netflix zwischendurch produziert und auf die Streamer dieser Welt los gelassen hat. Um so größer die Freude, als endlich die Ankündigung auf Staffel fünf ein Datum bekam. Und es dann soweit war. Der Abend war reserviert, bis spät in die Nacht... allerdings bin ich nach knapp drei-viertel der ersten Folge ins Bett... Schade drum, wenn ich so an Staffel eins und die wirklich surrealen Stories zurück denke - oder auch Staffel vier, in der erstmalig alle Folgen - wenn auch erst im Rückblick - durchgehend miteinander zu tun haben... und dann DAS?    Da ist sie, Staffel fünf... mit nur drei Folgen - und eine schlimmer als die nächste! / Bild-Quelle: Netflix.de Juhuuuu! Man sage alle meine Termine ab, streiche sämtliche Abendveranstaltungen, erhöhe die Bandbreite meines Glasfaser-Anschlusses um Minimum das doppelte, damit die 4k-Anlage ruckel- und pixelfrei Bild und Ton durch die Leitung schaufeln kann UND mein Twitterfeed nebenbei noch läuft. Erledigt? Gut - hier kommt die fünfte Staffel von Netflix's Black Mirror. ACHTUNG SPOILERALARM!!! ABER HIER KOMMEN VIELE DETAILS, WENN DU ES NOCH SEHEN MÖCHTESTS: STOPP AB HIER!!!! Auf den ersten Blick war klar, da stimmt was nicht. Nur drei Folgen? Und jede über eine Stunde lang? Ernsthaft? NUR DREI FOLGEN? Nun gut, durch die Länge dürfte es die Anzahl wieder gut machen... also, Folge 1: die guten alten Kumpels, die auch Jahre später noch zusammen halten... und gemeinsam zocken. Nun aber ins Spiel gebeamt werden. Um dann festzustellen, dass der Kumpel, der nun eine Kämpferin und der andere Kumpel, der nun ein muskulöser japanischer Samurai ist, "online" etwas besseres miteinander anfangen können, als sich in der Simulation gegenseitig zu verhauen... wobei... wenn sie aufeinander sitzen, auch mal ein wenig Gewalt ins Spiel kommt.. Na, egal. Man kann sie die Irrungen und Wirrungen zum Stichwort Homosexualität vorstellen, ebenso die Komplikationen, wenn einer nicht mehr mitmachen will, der andere aber ganz scharf darauf ist... und es dann auch noch irgendwie auffliegt... da ist das seichte Ende dessen, dass jeder an einem Tag im Jahr machen kann, was er will, nur die kleinste Enttäuschung des Ganzen... Aber gut, das war warm-up. Her mit Folge 2 - und siehe da, den Schauspieler kennt man doch aus der neuen Sherlock-BBC-Serie, als seinen bösen Gegenspieler Moriarty. Das kann ja spannend werden... aber dann... rum lungern im Drive sharing-Betrieb vor der Zentrale, die schlimmer ist als Facebook. Um dann endlich den sich als Praktikant heraus-stellenden "Kollegen" zu entführen - alles nur, für ein Telefonat mit dem Gründer? Um kurz die Geschichte, wie er auf Grund der Sucht nach dieser Plattform seine Frau getötet hat, für die ein anderer Fahrer verurteilt wurde, weil dieser betrunken war... oh man, geht es vielleicht noch ein wenig langweiliger? Irgendwie kennt doch mittlerweile jeder irgendwie jemanden, der, dank Smombie-Dasein schon irgendwie für einen kleinen oder großen Unfall gesorgt hat? Letzte Chance, Folge 3. Oh no, es wird gesunden, eine Hupfdohle im Teenie-Alter nudelt Zukunfts-KI-Retortenmusik runter... ach klar, die böse gehört zur Familie, ein interaktiver Fan-Roboter und der größte Fan. Jetzt noch die Verschwörung gegen die Sängerin, die was neues machen will - schau an, ein Koma. Dann der durchdrehende Roboter, eine Schwester, die plötzlich mithilft und - Juhuu! Ein Happy End für die ganze Familie. Oh man, ich muss kotzen! SPOILERALARM!!! ENDE! JA, WIRKLICH!  Unfassb Folge direkt herunterladen

Jun 28, 20198 min

Ep 71#71 - Warum ich wohl kein weiteres Handy mehr als gebraucht an Portale verkaufen werde...

Warum ich wohl kein weiteres Handy mehr als gebraucht an Portale verkaufen werde... An sich bin ich nicht der Typ, der "alte" und gebrauchte Handys wieder in Umlauf bringt. Per ebay ist mir das ganze Geschacher und möchte-gern-Gefeilsche zu doof. Und im Nachgang nur Ärger, wenn dann doch noch ein halbwegs unsichtbarer Kratzer unter einem 1.000-Watt-Baustellen-Strahler auftaucht... aber spannend, was Leute so alles zu Hause oder bereits auf ebay ersteigert haben! Aber diesmal hätte es mir um das Pixel 2 echt Leid getan, daher wollte ich eine Ankauf-Plattform testen... und, was soll ich sagen: das mache ich auch nie mehr wieder! Ein Handy, drei exemplarische Anbieter, drei verschiedene Preise - zu viel Aufwand für das bisschen Geld? (Logos in Originalgröße der Webseite entnommen, keine Wertung!)/ Bild-Quelle: Google, Rebuy, zoxs, wirkaufens Was soll ich sagen? Hier liegt noch mein erstes NEXUS rum, das Google NEXUS 5, mein Weggang von den "großen" Marken hin zu "stock android", also reinem blanken Google-Android, ohne Werbung, Zusatz-Apps und unnötigem Schnickschnack. Und ja, es geht noch, hat eine funktionable Sim-Karte in sich, wenn auch von einem UAE-Anbieter und auch der Akku schlägt sich noch recht passabel. Gut, die Zeiten der Android-Updates sind leider vorbei, was das Gerät mit Android 6 langsam zu einem Sicherheitsrisiko macht, aber für "harte Einsätze" und unterwegs ein super Gerät - auch nach all den Jahren! Ebenso habe ich noch ein NEXUS7 Tablet, ein NEXUS 6, und und und und und. Zum Einen gehen mir die Anwendungszwecke nicht aus, zum anderen stellt sich immer die wirtschaftliche Frage: rentiert sich ein Verkauf? Da sich ebay für mich kategorisch ausschließt und auch meist der Drittmarkt über amazon für eine Einmalaktion kaum lohnenswerte Preise aufruft, habe ich per Google-Suche nach Ankauf-Plattformen gesucht und auf den Top-Positionen die üblichen gefunden: Rebuy scheint ganz besonders viel Geld für die Schlagwortsuche auszugeben, landeten sie bei allen meinen Versuchen immer an erster Stelle. Gefolgt von wirkaufens. Also gut, ihr zwei seid in der Testauswahl. Und dann war da noch zoxs. Sagt mir nix, hat aber positive Bewertungen. Also: da waren es drei. Und damit fing die Qual an: Nun gibt man, jeweils im "Verkaufen"-Bereich die rudimentären Daten an. Bei mir ging es um ein Google Pixel 2 XL 128 GB, aus meiner Sicht, dank Displayschutzfolie und Google Case um ein neues, nicht neuwertiges, Gerät. Keine Kratzer, keine Beschädigungen, keine Probleme. Je nach Anbieter kann man den Barcode der Verpackung scannen oder einfach die Bezeichnung eingeben. Dann durchläuft man, mal mehr, mal weniger "komplex", den Fragenkatalog: Akku in Ordnung, Original Verpackung vorhanden, original Netzteil vorhanden, kein Displaybruch, keine Reparaturen, etc. Um nach einigen Mausklicks dann ein Angebot zu bekommen. Da ich den Verkauf weit vor der Ankündigung und der Vorstellung des Pixel 3a ins Auge gefasst habe, hatte ich mir 450€ vorgestellt... ein Schnäppchen für ein top gepflegtes Telefon! Das Case hätte ich sogar als Dreingabe (immerhin 50€) drauf gelegt - aber keiner der Kaufdieste hatte Interesse. Also, mal bei ebay und amazon recherchieren, ob meine Preisvorstellung realistisch ist. Und, was soll ich sagen: 400€ sind locker noch drin! Bis die Preisportale zuschlugen: der günstigste, wirkaufens, wollte knapp über 200€ locker machen. Rebuy lag im Mittelfeld mit 250€ und, zu meiner Überraschung, bot mir zoxs knapp über 300€! Ich habe den "Vorgang" dann erst mal ein paar Tage liegen lassen und mir nochmals Gedanken gemacht. Es blieb bei meiner Entscheidung, das Gerät kommt weg. Um so größer meine Überraschung, dass die Preise nun bei ALLEN Portalen gefallen waren: im Schnitt zwischen 20 und 80€! Und am nächsten Tag wieder... Minimum 10€ weniger... kennt man ja, Strafe muss sein - also die Cookies gelöscht und zusätzlich im Inkognito-Modus probiert. Folge direkt herunterladen

Jun 25, 20199 min

Ep 70#70 ...noch eine Studie, die nun Google und Apple Pay hohe Nutzerzahlen bescheinigt... Jeden Monat eine anderslautende Meldung hierzu?

...noch eine Studie, die nun Google und Apple Pay hohe Nutzerzahlen bescheinigt... Jeden Monat eine anderslautende Meldung hierzu?Ich hatte ja vor kurzem erst aktuelle Zahlen zitiert, dass das Bargeld tatsächlich auch in Deutschland weniger genutzt wird als Kartenzahlungen. Und ich hatte auch schon zitiert, dass die Nutzung von Google- und Apple Pay auf einem einstelligen Prozentsatz verharrt, da die meisten einrichten, testen, bleiben lassen. Aber nun gibt es eine neue Studie der Strategieberatung Oliver Wyman, deren These lautet: Bargeld könnte schneller an Bedeutung verlieren, als gedacht... Na, macht sich bei Euch Panik breit, so ganz ohne 500€ Schein? Monatelang stand mein Bilderrahmen im Büro auf dem Schreibtisch - und keiner hat gemerkt, dass der "500er" darin echt war! Tja, Pech gehabt! / Bild-Quelle: Privat So was aber auch. Erst nimmt man uns den 500€ Schein, was bei Monopoly zu wahren Dramen führen könnte, dann sind plötzlich kontaktlose Zahlungen beliebter als Bargeld. Dann heißt es, die amerikanischen Konzerne und ihre Zahlungsmethoden, allen voran Google Pay und Apple Pay, würden sich nicht durchsetzen, da die Nutzung im einstelligen Prozentbereich liegt. Und nun das: Bargeld könnte dank amerikanischen Tech-Giganten doch schneller Geschichte sein, als uns lieb ist! Und all diese Aussagen unter dem Schirm der Bundesrepublik - wo doch kaum ein Volk mehr an seinem Bargeld hängt, als wir Deutschen. Aber es ist wahr: die Zahlungen mit kontaktlosen Karten, sei es die girocard (nein, ich schreibe ab sofort nicht mehr ec-Karte, sondern wirklich nur noch girocard! Gewöhnt es Euch endlich an, die ec-Karte ist seit über 10 Jahren TOT! MAUSETOT!) - also, die girocard oder eben die klassische Kreditkarte liegen voll im Trend. Auch bei Klein(st)beträgen! Und laut der Studie von Oliver Wyman, in der 1.500 Bürger befragt wurden, was wohl einem repräsentativem Stand genügen sollte, gaben 47% an, bereits kontaktlos bezahlt zu haben. Nicht die Revolution? Doch! Im Juli 2017 waren es noch 17 - eine Steigerung um 30 Prozent in etwas über mal 18 Monaten! Aber, auch typisch deutsch: die Girocard führt hier das Feld an, Kreditkarten spielen eine eher untergeordnete Rolle. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass Kreditkarten mit Zahlungsziel alle vier Wochen dem sparsamen Bundesbürger nicht geheuer sind und die Bekanntschaft von "debit cards", die eine Deckung erfordern oder eine sofortige Abbuchung durchführen, unlogisch im Verhältnis zu dem deutschen liebstem Kind, der girocard stehen. Auch ist diese Zahl gigantisch, da sie die im letzten und Anfang diesen Jahres von den Banken getauschten girocards berücksichtigt, die nun erstmals kontaktlos eingesetzt werden konnten. Und hier sind nicht nur Einmaltäter am Werk, um solche Steigerungsraten zu erzielen, nein, hier hat auch schon die Bequemlichkeit gesiegt und das Bargeld, vor allem die Münzen, bleiben wiederholt in der Tasche! Auch setzt sich Handy-Zahlen mehr und mehr durch, auch dank "praktischen" Nischenangeboten. Dies hat man in New York erstmalig registriert: für den Ticketkauf der Busse und U-Bahn wird das Handy öfter genutzt, als Karten oder Bargeld. Nun denn, es muss nur der richtige Anreiz sein, schon klappt es eben! Und genau dieser Ansatz funktioniert auch in Deutschland: laut Wyman haben schon 26% mobil mit dem Handy bezahlt. Google nutzen fünf, Apple fast vier Prozent. Fällt mir, auch auf Grund des größeren Angebots an nutzbaren Banken bei Apple , schwer zu glauben - andererseits eine Klatsche für den Koloss Google, da "nur" Folge direkt herunterladen

Jun 22, 20196 min

Ep 69#69 Twitter sucks. Es wird Zeit für eine neue Alternative - und Peter Thiel hat eine vorgestellt!

Twitter sucks. Es wird Zeit für eine neue Alternative - und Peter Thiel hat eine vorgestellt!Twitter nervt ja nur noch. Userfeedback? Darauf drucken die ihr Toilettenpapier! Endlich editierbare Tweets? Damit kommt Jack ja nur um die Ecke, wenn es vor einem Analystencall oder der Hauptversammlung eng wird. Neue Ideen? Das witzlose schlechte Mobil-Interface nun auch in den Browser auszurollen? Ich könnte nur noch kotzen! Es wird endlich Zeit für eine Alternative, und sie könnte "Block.One" heißen und von Peter Thiel, bekannt aus PayPal und Palantir, kommen. Hoffentlich schnell! Wirf keinen Blick auf das neue @Twitter ... ERLEDIGT! pic.twitter.com/OYLRItPfGK — Steve Schutzbier (@aviationsteve) 3. April 2019 An sich ist Block.One ja ein Startup, dass sich mit Kryptowährungen beschäftigt. Allerdings, und diese Info ist meiner Meinung nach zu Unrecht unter gegangen, möchten sie auf Basis ihrer Know-hows einen Frontangriff auf Twitter starten. Das wird auch Zeit. Auch wenn es Leute gibt, die meine 233k Tweets für unfassbar bedrohlich finden und meine Timeline bereits doppelseitig in schwarz-weiß gedruckt und als Gute-Nacht-Lektüre verteilt wurde, nimmt meine Nutzung trotzdem rapide ab. Kein Wunder, es war schon seit Jahren - also mehr oder minder mit Jacks unsäglicher Rückkehr zu Twitter, nicht mehr so uninteressant wie heute, den "Kurznachrichtenwerbeblock" zu benutzen. Dümmste Idee: Twitter sucht mir die besten zu mir passenden Tweets raus. Völlig ohne Zusammenhang, völlig ohne Sinn und Verstand. Jack Dorsey eben - keine seiner Ideen ist gut genug für die Müllabfuhr, also noch schnell in Twitter umsetzen. Nach viel Protest kam nun ein Button, der die Timeline auf Mobilgeräten wieder, aber nur temporär, auf "neueste Tweets zuerst" umstellt. Na danke für so viel Großzügigkeit aus der Firmenetage. Und dann diese witzigen Finanzzahlen: Umsatzrekorde über Umsatzrekorde, dank "sponsored tweets" und Werbung. Ich ignoriere, da ich keinen Blocker finde, sämtliche dieser Maßnahmen - aber da wohl jedes Erscheinen auch in meiner Timeline als "pay per view" von den Werbekunden bezahlt wird, würde mich echt die conversion rate dieser nutzlosen dummen Tweets interessieren - und ob Firmenkunden wirklich den vollen Preis zahlen oder die Zahlen, die wir immer gezeigt bekommen, nur nachverhandelte Pleiten sind. Und sollte jetzt dieses bescheidene hässliche und noch User-feindlichere "neue Twitter", das lediglich die mobile Ansicht in jeden Browser quält, wirklich noch, und davon ist auszugehen, ist ja auch eine dumme Jack-Idee, Realität werden - bin ich gespannt, ob Jack seinen "genialen Schachzug" auch erst wieder "wort-" und Tweet-reich als ersten Schritt zum bearbeitbaren Tweet rechtfertigen wird (und ja, DAS WIRD ER!). Kurz gesagt: es wird Zeit für einen Nachfolger. Ohne Jack. Aber da mein Einwurf auch auf dem diesjährigen stock holders meeting klanglos übergangen wurde, hoffe ich mal, dass Peter Thiel und Mitinvestor Christian Angermayer und Block.One sich dieses Themas annehmen. Und zwar: schnell! Die Grundidee ist schon mal einladend: Nutzer sollen direkt an Werbeerlösen beteiligt werden. Kapital genug sollte bei Block.One, Gerüchten zu Folge, auch vorhanden sein. Und dass sie an einem neuen StartUp feilen, ist in der Branche kein Geheimnis. Und ja, erste Resultate sollen noch dieses Jahr zu sehen sein... Block.One müsste rechnerisch auf mindestens 700 Millionen US-Dollar sitzen, da sie 10% des insgesamt 7,4 Milliarden Dollar schweren Ausgabeprozesses des Krypto-Tokens "EOS" sitzen. Auch ist die Firma aktuell in Hongkong beheimatet. Und in Summe sollen drei Milliarden in eine Neugründung gesteckt werden. Ambitionierte Ziele? Nein - ange Folge direkt herunterladen

Jun 17, 20197 min

Ep 68#68 Finger weg von Wetter Apps der MeteoGroup - schlechter geht es nicht mehr und auch nicht mehr teurer!

Finger weg von Wetter Apps der MeteoGroup - schlechter geht es nicht mehr und auch nicht mehr teurer! Ich habe, trotz Kauf der Pro-App (Geldverschwendung!) und einem aktiven Abo (wieder Geld verschwendet!) mich schon vor Jahren von allen Apps und Diensten der MeteoGroup verabschiedet. Selten so ein schlechtes Wetter berichtet bekommen. Ich hatte den Eindruck, dass ein Zufallsgenerator mit ein paar Dritt-zugelieferten Temperatur-Daten hier ein beliebiges Bild zaubert und das auf der App anzeigt. Und, wenn man sich nun die aktuellen Kommentare im Play Store ansieht, merkt man, dass die App-Icon-Änderung nicht das einzige war, was sich umgestellt hat: bisherige Premium-Stati, also gültige Abos, lassen sich nicht mehr in der App aktivieren - klar, dass es nun nur noch Ein-Stern-Bewertungen im Store hagelt... auch, da man mit einer kostenpflichtigen Pro-Version ohne gültiges Abo plötzlich Werbung eingeblendet bekommt! Unfassbar, was?!? Weather Pro - leider immer noch MeteoGroup und nun auch noch bestehende Abonnenten verärgern! / Bild-Quelle: Meteogroup/Google  Kennt ihr das? Wenn Eure "Spezial-App" Regen meldet und ihr blauen Himmel, keine Wolke weit und breit und erst recht keinen Regen habt? Wenn die "normale" Wetter-App im mildesten Winter seit Jahren jede Nacht von "-15 Grad" spricht? Oder wenn eine Unwetterwarnung der nächsten folgt und außer Nieselregen sich Wetter-technisch nichts ändern möchte? Oder wenn du nach jedem zweiten Öffnen der App deine Login-Daten für das Abo erneut eingeben musst, um deinen Premium-Service nutzen zu können? Wenn Du nun bei allem "Ja klar!" gerufen hast, bist Du Nutzer der Apps der MeteoGroup, besser bekannt deren bekannteste, WeatherPro. Ich habe mich schon vor Jahren unter Absingen schmutziger Lieder von dieser App verabschiedet. Trotz laufendem Abo. Aber die Daten und die Vorhersagen wurden damals so schlecht, dass nur noch der Blick aus dem Fenster, den ich sowieso jedem nur empfehlen kann, das aktuelle Wetter korrekt bestimmen konnte. Auch die weiteren Apps wie Rain Today standen der Zufallsermittlung von Wetterdaten in nichts nach. Wie oft mir diese App Regen gemeldet hat war unbeschreiblich. Selbst wenn ich an dieser Position zwei Wochen stehen geblieben wäre, wäre Regen nicht aufgetreten. Aber die phantasievolle Radar-Display-Darstellung, die immer die passenden Wolkenformationen zu den Fehlmeldungen zeichnete, war wenigstens eine der schönsten, die der Play Store zu bieten hatte. Zu meiner Zeit kostete ein Jahresabo, welches die Datentiefe fast auf Minutenbasis hievte sowie einen längeren Prognosezeitraum darstellte, 10 Euro pro Jahr. Sicherlich, eine Menge Geld für die Herscharr an Praktikanten, die nun minütlich Wetterprognosen würfeln mussten. Aber bezahlbar. Auch habe ich die eine oder andere Umstellung mitgemacht, aber immer bliebt mein Login gültig. Und mein Abo auch. Aber selbst das hat wohl Meteo mittlerweile über Bord geworfen... wie man diversen "begeisterten" Ein-Stern-Beurteilungen entnehmen kann. Während sie selber den Slogan "Neues Icon, neues Design, immer noch WeatherPro" in sämtliche Titelbanner setzen, sehen die User das ganz anders: "(...)Da ich noch immer keine Antwort erhalten habe, bitte ich um Rückzahlung, da diese App nicht mehr, der gekauften App entspricht. Das ist Betrug!" Oder auch: "(...)Eine solch unglaubliche Verschlechterung habe ich bisher noch nie erlebt. Zudem wird meine Pro-Version nicht mehr akzeptiert. Das ist Betrug! Finger weg von den Apps der Meteo-Group! Das ist nicht der erste Ärger, den ich mit diesem Anbieter erlebe! Leider kann man keine Null Sterne vergeben." Und noch einer: "Update 30.05. Habe gerade das neueste Update instal Folge direkt herunterladen

Jun 14, 20197 min

Ep 67#67 Einen Luftfahrtgeburtstag der es in sich hat - Happy Birthday, Airbus! (und hier gratuliert ein Boeing-Fan!)

Einen Luftfahrtgeburtstag der es in sich hat - Happy Birthday, Airbus! (und hier gratuliert ein Boeing-Fan!)Lange ist es her, dass aus Europa Firmen kommen, die in irgendeiner Form marktbeherrschend ein Segment besetzen. Am wenigsten hätte man das bei der offiziellen Gründung von Airbus 29.05.1969 gedacht: das Zweckbündnis zwischen Deutschland und Frankreich und den zuvor abgesprungenen Briten stand irgendwie nicht unter einem guten Stern. Auch die erste Idee, die Namensgeber für die Firma wurde, musste wegen nicht zu bewältigenden Umbaumaßnahmen an den Flughäfen begraben werden: Airbus als ein Bus, in dem quasi im Vorbeifahren ein- und ausgestiegen werden kann. Verrückt, oder? Happy Birthday Airbus! 50 Jahre - und auf dem Weg, Boeing zu überholen! Da kann man schon mal eine A380 zur Feier umlackieren und fliegen lassen! / Bild-Quelle: airbus.com 50 Jahre! Respekt! Und Glückwunsch, Airbus! Und auch, danke Concorde! Klar, die Pläne von Frankreich und Deutschland waren nicht schlecht. Ein Gegengewicht zum Marktführer zu schaffen, der natürlich aus dem Land kam, in dem das Fliegen erfunden wurde, also den USA. Und da dies nicht alleine zu schultern war, da Boeing im Gründungsjahr schon fast ein halbes Jahrhundert Vorsprung hatte, mussten eben Partner gesucht werden - um gegen ein eigentlich deutsches Unternehmen in den USA anzutreten. An sich ging es schon 1965 los - allerdings nur auf deutschem Boden, als alles, was in der Fliegerei Rang und Namen hatte, sich zur "Arbeitsgemeinschaft Airbus" zusammenschloss. Boeing und McDonnell Douglas hießen die Gegner. Allerdings war die damalige Vision, einen echten Air-Bus zu schaffen, der gleichzeitiges Ein- UND Aussteigen realisieren sollte, eine teure Schnapsidee, die sich nicht verwirklichen lies. Die anderen Ansätze, niedrige Flugpreise und schnelle Betankung sind zumindest zur Hälfte heutzutage Wahrheit geworden. Aber dann sprangen die Briten bei der "Aérospatiale" ab, die für die Concorde die Zellkonstruktion planen und bauen sollte - und nun ging die Suche nach einem Partner los. Also steckten Frankreich und Deutschland die Köpfe zusammen und besiegelten, europäisch Staats-tragend, die Gründung von "Airbus" - am 29.05.1969. Nur zur Erinnerung: Die Geburtsstunde von Boeing schlug bereits am 15.07.1916! Nun hieß es für die Europäer aber erst mal, die Russen abzuhängen. Deren Konkurrenzmodell zur Concorde, die Tupolew TU-144, war - auch hier streiten die Protagonisten und Fanclubs der Luftfahrtgeschichte heftig! - der europäischen Concorde überlegen - erlitt aber bei der offiziellen Vorstellung bei einer Flugschau einen spektakulären Crash und war damit aus dem Rennen. Und das, wo die Tupolew einen Flug VOR der Concorde hatte und damit als Gewinner fest stand. Airbus benannte Toulouse, was bis heute fortdauert, als Firmensitz. Das Credo war seit jeher, dass Können zählt mehr als die Staatsbürgerschaft, die bei jedem im Pass steht. Und so fanden auch die Spanier noch den Weg zu Airbus - und die Entwicklung des ersten Modells, des A300, konnte beginnen. Gleich ein großes Brett, da diese Maschine im "kleinsten" Fall Mittel- und im besten Fall Langstrecke bieten sollte. Die Presse selber lies kein gutes Haar an Airbus und der A300: Provinz-Jet war damals eine beliebte Beleidigung. Und jeder Journalist, der gegen die A300 wetterte, sollte Recht behalten - der wahlweise 250 oder 300 Sitzplätze bietende Flieger wollte am Markt keinen Käufer finden. Bis das Telefon klingelte und gerade American Airlines der Erstkunde von Airbus und dem einzigen Modell A300 wurde! Was für eine Klatsche! Eine US-Airline, die bei Airbus in Europa Flugzeuge orderte! Man muss es allerdings neidlos aussprechen: Airbus hat viele Innovationen in die Luftfahrt gebracht, die Boeing etliche Jahrzehnte der Umsetzung gekostet haben: Erstgenannt sei hier die "fly-by-wire"-Technik, die Stahlseile und Rollen in den Rümpfen und quer durch den Flieger, v Folge direkt herunterladen

Jun 7, 20199 min

Ep 6666 Fire Financial Independent Retire Early - Hintergründe und Alternativen

Fachzeitschriften berichten in den letzten Monaten bereits wieder vermehrt über das Thema "FIRE". Paare, die ganz begeistert sind, was sie aus ihrem Leben gemacht haben und wie gut es ihnen aktuell geht, stehen Pate, um weitere Leute von dieser Idee zu begeistern. Liegt es daran, dass der heraufbeschworene Crash der Börsen vor der Tür steht? Dass der politisch selbstgemachte Einbruch der Wirtschaft durch stupide Marktbeschränkungen um sich greift? Oder ist die Jahreszeit ("Sell in May and go away?") schuld daran? Sehen wir uns doch mal an, was hinter FIRE - Financial Independence Retire Early - so steckt, welche Gemeinsamkeiten die Modelle haben und wie sie sich vielleicht sogar erreichen lassen... Wer hätte nicht gerne täglich meinen Ausblick von seinem Privatstrand auf The World zum Burj Al Arab? Aber so funktioniert FIRE nicht! (Und sorry: Strand finde ich einfach langweilig!) / Bild-Quelle: Privat Seit Jahresanfang poppen mehr und mehr Werbungen, wenn auch nicht die großen auffälligen Banner, sondern mehr die kleinen "Inline-Boxen" in diversen amerikanischen Webseiten, auf, die für das Konzept "FIRE" per Online- oder Offline-Kurs inkl. Buch und Starterpaket Werbung machen. FIRE steht hier für Financial Independence, Retire Early - also finanzielle Unabhängigkeit und früher Renteneintritt. Die Beispiele sind fast immer die selben, kurze Durchschnittszusammenfassung: Junges Pärchen, halbwegs erfolgreich im Job, in den meisten Fällen keine Kinder, hohe Sparrate zwischen 35 und 55 Prozent PRO MONAT! Meist irgendwo zwischen 35 oder auch kurz vor dem 40. Lebensjahr haben sie (bildlich) "ihre Million" zusammen. Dann wird das Haus verkauft und quasi von den Zinses-Zinsen und/oder Ausschüttungen gelebt. Und sie reisen viel - natürlich günstig, ohne dass das Geld nennenswert weniger wird. Das bedeutet aber auch, dass man sich typische Ziele sucht, die kein Vermögen verschlingen - Thailand ist immer sehr beliebt, da hier auch eine gute Online-Infrastruktur vorherrscht.  Budapest, früher auch die Türkei, Portugal oder Rumänien hat Europa als beliebte Ziele zu bieten. Und, wichtigste Regel: sämtliche Ausgaben werden weiterhin auf das maximal mögliche Minimum beschränkt. Luxus ist keine Position, die sich bei FIRE widerspiegelt. An sich nicht das große Thema: wenn wir alle auf unseren "Luxus", Dinge zu kaufen, die wir wahlweise nicht brauchen oder die wir uns nie selber kaufen würden (Stichwort für den Vergleich: Firmenwagen!) oder nur nach stringentem "tagtäglichen Einsatz" kaufen würden und alle Laster wie Alkohol, Zigaretten, sonstige Drogen und überflüssigen Freizeitspaß weglassen würden, hätten wir auch locker - je nach Typ Mensch - ein oder zwei Nullen mehr, vor dem Komma, auf dem Konto. Ach, und ganz wichtig: wir würden in der Stadt leben, kein eigenes Auto besitzen und bevorzugt mit dem Rad unterwegs sein! Stichwort hier: Fixkosten und Wertverlust nicht zu haben, ist auch eine Ersparnis. Wenn wir dann auch noch konsequent sparen, und ich meine damit "anlegen" - in dem wir Deutschen wirklich kein leuchtendes Vorbild sind. Etlichen Millionen, die zu Null- und teilweise auch zu Negativzinsen auf den Konten und Sparbüchern vor sich hin vegetieren und durch die Inflation schleichend entwertet werden. Anlegen wäre gerade für ein reiches Land wie unseres kein Problem. Ja ja, schon gut! Ich höre Eure Einwände! Steigende Mieten, steigende Lebenshaltungskosten, steigende Spritpreise, keine Zinsen auf das Konto, etc. Aber FIRE ist eben auch ein Modell, damit umzugehen. Dank diversen Webseiten, die von Aussteigern und solchen, die daran arbeiten, geschrieben werden, kann man sich hunderte von Tipps abgucken. Das geht von Luxusvermeidung bis zur eigenen Produktion von Konsumgütern. Letzteres findet sich bei FIRE weniger, dafür mehr bei dem deutschen "Ableger", den Frugalisten. Solltet ihr noch nicht aufgehört haben zu lesen und "FIRE" zu googlen, hier die Schnellübersicht:Folge direkt herunterladen

Jun 4, 201913 min

Ep 65#65 Noch ein Gerücht, dass sich auf der Google i/o nun bestätigte und uns auf Android schnellere Sicherheitsupdates bringen wird!

Noch ein Gerücht, dass sich auf der Google i/o nun bestätigte und uns auf Android schnellere Sicherheitsupdates bringen wird!Die i/o-Keynote von Google ist vorbei, die komplette Veranstaltung mittlerweile auch. Vieles kam nicht, kein Wort zu lang erwarteten SmartWatches. Oder Fuchsia, als potentieller Nachfolger. Und ein Thema, um das sich kurz vor der i/o noch einige Gerüchte gebildet hatten, wurde auch nicht direkt angesprochen. Daher die Frage: wie läuft es denn nun zukünftig mit den Sicherheitsupdates auf Android - erst recht ab dem kommenden Android Q? Android Q wird einen neuen Weg der Updates bekommen - über den Play Store! / Bild-Quelle: Google Andriod Q<WordPress-PodCast-Link kommt hier her!> Auf der diesjährigen i/o hat Google ein richtiges Feuerwerk abgebrannt. Datenschutz, Privatsphäre, neue Hardware, Künstliche Intelligenz und vieles mehr. Auch ein kurzer Ausblick auf das kommende Android Q durfte nicht fehlen. Im Vorfeld der i/o machte bereits ein Gerücht die Runde: Google werde künftig, also mit Android Q, seine Systemupdates auf Android ganz "normal" über den Google Play Store verteilen. Quasi Systemupdate als App-Update. Aus diesem Gerücht entwickelte sich ein weiteres: nicht nur Systemupdates, nein, auch Sicherheitsupdates, werden ab Android Q über Google Play verteilt. Das wäre ein riesen Schritt, mussten doch für dringende Updates in der Vergangenheit neben dem Sicherheits-Update immer gleich noch ein Systemupdate drum herum gestrickt und over the air verteilt werden. Warum auch immer... Aber es sollte wohl ein Gerücht bleiben, zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass irgendjemand dies als Neuigkeit oder Ankündigung während der Keynote erwähnt hätte. Nun aber tut sich hier was! Basis des Ganzen war die letzte Umstrickung des Android-Kerns seitens Google mit Namen "Treble". Hiermit solle vor allem sicher gestellt werden, dass Drittanbieter auf ihren Geräten neueste Updates schneller zur Verfügung stellen können. Wenn ich mich recht entsinne war es 2017, als dies umgesetzt wurde, natürlich mit dem Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit. Und "heute" geht es, mit kommenden Android Q, von Treble zu Mainline. Mainline ist hierbei nichts neues, nein, es nutzt den Kern von Treble . Erfolgreich bei der Verteilung von Android Updates ist das (alte) System leider noch nicht so sehr, wie Google sich das wahrscheinlich gewünscht hätte. Aber die Verteilung von Sicherheitsupdates hat sich dramatisch verbessert: 84%, laut Google. Und natürlich: die Änderung wird, wenn sie denn dann live geht, zuerst auf den neuesten Geräten, den beiden Pixel 3a/3a XL ausgerollt. Mainline sieht Module vor, die individuell per "App-Update" sicher gemacht werden können. So wie es aktuell aussieht, handelt es sich um eine Hand voll "Komponenten" - diese haben sich aber in den letzten Jahren immer als extrem anfällig für Sicherheitslücken gezeigt. Und, ganz dem Motto der diesjährigen i/o, sind die Komponenten in drei Bereiche unterteilt: Datenschutz, Konsistenz und Sicherheit. Bei der Komponente Datenschutz wird es z.B. zeitnahe Updates für die Berechtigungs-Steuerung geben. Konsistenz wird sich in erster Linie um die komplette Stabilität von Android kümmern. Damit sollte, zumindest in der Theorie, ein "gebricktes" - also von einem fehlerhaften Update in einer Boot-schleife hängendes - Telefon der Vergangenheit angehören. Und in der Sicherheit spricht der Name bereits für sich: sicherheitsrelevante Systeme des Androids können hierbei individuell aktualisiert werden. Dafür hat Google auch ein neues Format entwickelt. Wer es nicht weißt: eine gängige App aus dem Google Play Store hat eine "Datei-Endung" - die da lautet APK. Für Mainline gibt es ein neues Format, das APEX. APEX an sich agiert wie eine "reguläre" App. Jetzt wird es kurz oberflächlich technisch, um Euch den Unterschied zu erklären: APEX kann, neben Programmcode, was typisch für eine App ist, au Folge direkt herunterladen

May 28, 20196 min

Ep 64#64 Bargeldlose Zahlungen vs. Bargeld... es scheint in Deutschland langsam aber sicher ein Umdenken statt zu finden. Und: endlich ein alter neuer GooglePay Partner!

Bargeldlose Zahlungen vs. Bargeld... es scheint in Deutschland langsam aber sicher ein Umdenken statt zu finden. Und: endlich ein alter neuer GooglePay Partner!Es kommt langsam Bewegung in die Zahlarten in Deutschland. Das Land, dass die girocard heute noch EC-Karte nennt, obwohl dieser Begriff seit über 10 Jahren nicht mehr "gültig" ist. Auch steigt die Akzeptanz von Kreditkartenzahlungen rapide an - selbst bei öffentlichen Toiletten, auch wenn die Kartenleser teilweise dann nicht mitspielen. Aber heißt das auch, dass wir in Summe nur mehr vom Bargeld abrutschen, oder ist das eher eine situative Aufnahme? Und, ja: GooglePay hat endlich mal wieder einen neuen Partner bekommen - der allerdings schon seit Monaten angekündigt war. Kreditkarte in Google Pay - bereit zur kontaktlosen Zahlung / Bild-Quelle: Google Pay AppPodcaster Shownotes: Wer von Euch nur den neuen alten endlichen Google Pay Kandidaten haben will, muss nach unten blättern - der kommt für den Spannungsbogen ganz am Schluss... sollte ich ihn vor lauter Textideen, die jetzt kommen, nicht vergessen haben... Jetzt geht es um des Deutschen liebsten Kind. Ja, genau. Unser Bargeld. Undenkbar die Zeiten, in denen ein Deutscher eine Kreditkarte einstecken und tatsächlich aktiv genutzt hat. Undenkbar noch bis heute, dass Kleinstbeträge unter einem Euro mit Karte bezahlt werden, obwohl dies weltweit mehr oder weniger gängiger Standard ist. Daran haben auch Google- und Apple-Pay bisher nichts oder nur wenig geändert. Immerhin habe ich meine Damen bei Aldi mittlerweile darauf getrimmt, einen neutralen Blick zu halten, wenn ich mal wieder 19 cent mit Kreditkarte zahle... kleine Schritte... jeden Tag einen mehr...! Dazu passt auch ein Artikel der horizont von Mitte März, dass kaum ein Deutscher die mobilen neuen Zahlungsdienste von Google oder Apple wirklich nutzt. Es wird zwar installiert und eingerichtet, auch gerne ein oder zwei Mal probiert - aber dann ist Schluss mit der neuen Technikwelt. Untermauert wird diese mobil zahlende Minderheit in einer Studie des Meinungs-Instituts Civey im Auftrag des Eco-Verbandes. In diesem Kontext fordert der Verband nun die Politik und den Handel auf, mehr Engagement für neue Zahlarten an den Tag zu legen. Was natürlich schwierig ist, wenn 48,2% der Befragten immer noch Sicherheitsbedenken äußern. Kein Wunder also, dass sich die an sich komplett nutzlosen RFID-blockierenden Hüllen für Karten aller Art in den letzten Monaten so rauschend gut verkauft haben... Kleiner kostenloser Tipp für Euch: wenn ihr ZWEI normale Kontaktlos-Karten direkt aufeinander legt, ist das ein kostenloser Blocker, der technisch kaum realisierbare Abbuchungen an Eure Gesäßtasche wirksam und kostenlos verhindert! Auch hat Apple, wenn es nicht breit durch die Medien getragen wurde, schon erste Händler verloren, die Apple Pay ONLINE aus der Liste der Zahlungsmethoden wieder ausgelistet haben, weil die Nutzung schlichtweg bei Null liegt. Aber, in zuvor erwähnter Studie, geben 20,9 Prozent an, weiterhin am liebsten in bar zu zahlen. So, digitale Zahlwege und Kartenanbieter, da habt ihr! Deutschland ist ein Markt, den es zu knacken gilt... oder auch nicht... weil... ...da zum Beispiel ein Artikel von Anfang Mai aus dem Handelsblatt (eventuell mit Paywall beim Zugriff!) eine ganz andere Stimmung zeigt: Rückblickend auf das Jahr 2018 habe im deutschen Einzelhandel die Kartenzahlung das Bargeld überholt. Nun ist es soweit: nicht nur weltweit ist Kartenzahlung beliebter als Barge Folge direkt herunterladen

May 25, 201910 min

Ep 63#63 Was für ein Chaos bei Philips mit dem Produktnamen und den Zubehör-Bestellnummern... was für ein Glück, hier scheint Besserung in Sicht zu sein!

Was für ein Chaos bei Philips mit dem Produktnamen und den Zubehör-Bestellnummern... was für ein Glück, hier scheint Besserung in Sicht zu sein!Ich gehe seit geraumer Zeit damit schwanger, einen bösen, einen bitterbösen Blogpost über Philips zu schreiben. Und, trotz meiner Begeisterung und dem kompletten Umstieg von Braun kommend, von Philips und seinen Zahnbürsten wieder weg zu gehen. Wie kommt's? Ganz banal: mir gingen die Zahnbürstenköpfe aus und ich wollte über meinen Onlineversender neue bestellen. An sich eine drei-Klick-Bestellung... und dann kam Philips und deren Kunden"service" um die Ecke... Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Endlich verständliche Bezeichnungen! / Bild-Quelle: Philips ProduktverpackungPodcaster Shownotes: Philips ist ja bekannt dafür, dass sie die besten Schallzahnbürsten bauen. Auch wenn die Konkurrenz in letzter Zeit ein wenig zugenommen hat, sind es meiner Meinung nach immer noch die besten Bürsten, die auch von der Technik her auf Jahrzehnte-lange Erfahrung zurück greifen können. Allerdings kassieren sie umso mehr ab, wenn es um die Köpfe geht: im Schnitt ist ein Kopf, der nach drei Monaten Müll ist, nicht unter fünf, sechs Euro zu haben. Das ist natürlich heftig. Und dürfte damit den Negativrekord der Kosten beim Zubehör mit viel Abstand anführen. Auch hat sich hier noch kein Drittanbietermarkt etabliert. Ist ja auch kein Wunder, wie ich bei meinem 3-Klick-Bestellversuch feststellen musste. Meine Zahnbürstenköpfe, die ich letztes Mal bestellt und aus meinem Verlauf angeklickt hatte, gibt es nicht. Ich übertreibe jetzt im Ablauf ein wenig, also nicht wundern, dass diese Bezeichnungen alle nur meiner Phantasie entsprechen - aber inspiriert durch die Typenbezeichnungen, die Philips so in der Praxis anwendet. Ich hatte letztes Mal einen 6er Pack bestellt, Typ QHAS 8291/6. Lasst Euch von der sechs zum Schluss nicht irritieren, das hat nichts damit zu tun, dass ich einen Sechserpack bestellt hatte. Aber aus dem Verlauf heraus kam ich auf den Artikel und mir wurde in rot mitgeteilt: dieser Artikel ist für Bestellungen nicht mehr verfügbar. So, was nun? Die Typenbezeichnung brachte nur den gleichen Treffer wieder, der nicht bestellbar war. Also, auf meine Zahnbürste geklickt und so zum "Zubehör" weiter durch geklickt. Schau an, meine Bürstenköpfe sind jetzt noch teurer, nur noch im 3er Pack zu bekommen und heißen nun HARW 5386/C. Also, weiter gesucht. Gibt es einen günstigen 6er Pack? Ja, tatsächlich: ONUA 7926/98. Das soll sich mal jemand merken, erst recht, wenn die Typennummer auf "vergriffen" führt! Aber klar: alle Jahre ein "neues" Modell an Zahnbürste, damit ist der Drittanbieter wegen Schutz, Patent und was auch immer Philips mit anmeldet, erst mal wieder raus. Genialer Trick - nur nicht für den Konsumenten. Und es wird schwer, Philips etwas entgegen zu halten... wer will schon seinen nagelneuen Zahnbürstenkopf und einen alten nebendran aufflexen, um keinerlei Änderung nachweisen zu können? Selbst ICH würde nicht zu solch drastischen Maßnahmen greifen... wobei... Also: Drittanbieter ausgebremst. Angeblich neue Innovation geschützt und neuen Preis gesichert. Und sei es nur, dass die Typennummer nun eine ganz andere ist - wofür man Philips, egal ob Rasierer-, Zahn- oder welches Zubehör auch immer, einfach nur hassen kann! Aber - dank einer Online-Preis-Aktion bin ich auf folgendes aufmerksam geworden: Könnte kundenfreundlich werden: drei Kategorien, einfache Nummerierung / Bild-Quelle: Produktverpackung PhilipsSchau an! Drei verständliche und abzuleitende Gruppen. Will ich (W)eiße Zähne, (G)um, also Zahnfleischschutz oder mehr (C) für gegen Plaque? Gut, die nachfolgende Nummer wird wohl wieder jährlich wieder hoch gezählt, Folge direkt herunterladen

May 20, 20195 min

Ep 62#62 Was zum Teufel ist denn da bitte aktuell bei Boeing los?

Was zum Teufel ist denn da bitte aktuell bei Boeing los?Was für ein Desaster! Es hat zwei kurz aufeinander folgende Abstürze im Jahr 2018/2019 gebraucht, bis Boeing, auch dank einem fast weltweiten Grounding seiner B737-Max8 endlich gezuckt hat. Und als wir alle dachten, das wird sich binnen Wochen lösen, hört man von Qualitätsmängeln in der Produktion des Dreamliners, der B787. Und als man auch das verdaut hat, heißt es plötzlich: Boeing hätte schon seit 2017 über die Fehler der Max8 Bescheid gewusst, aber nach interner Untersuchung mit dem Ergebnis, dass die keine Beeinträchtigung der Flugsicherheit darstellt, keine weiteren Schritte eingeleitet... was bitte ist denn da aktuell bei Boeing los?!? Die Boeing 737 MAX-7 / Quelle: Boeing.comPodCaster Shownotes: Ich muss es ja nicht nochmal im Detail breit treten, ihr erinnert Euch alle noch an die zwei Unfälle: eine Tiger Air stürzte am 29.10.2018 kurz nach dem Start vor der Küste Indonesiens ab und tötete dabei 189 Passagiere. Wie wir mittlerweile wissen, war auch der Hinflug am Vortrag nach Jakarta mit Problem behaftet, was durch Zufall durch einen dritten Piloten im Cockpit "behoben" werden konnte. Das die Crew am nächsten Tag leider nicht dieses Glück hatte, wissen wir mittlerweile auch... Erste Untersuchungsergebnisse ergaben, dass der Flug nach dem Start mit ungewöhnlichen Höhenänderungen flog. Diese Erkenntnisse trafen auch auf den Flug ET302 (Ethiopian Air) am 10.03.2019 zu, der 157 Menschen das Leben kostete. Es folgte ein Drama, dass in der Luftfahrt seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurde: nach viel Diskussion in diversen Ländern wurde in den ersten Regionen "Groundings", also Start- und Lande- sowie auch Überflugverbote für Modelle des Typs Boeing B737 Max-8 erlassen. Auch, wenn nicht unter den ersten, erließ die FAA, die amerikanische Flugsicherungsbehörde, ein Grounding aller 737Max8s. Dann wurde es noch unschöner: es kam auf, dass, wie bereits vermutet, das neue System MCAS, Maneuvering Characteristics Augmentation System, daran Mit-Schuld haben könnte. Dann kam heraus, dass die FAA, auch für die Zulassung neuer Maschinen in den USA zuständig, teilweise Prüf- und Testberichte von Boeing unkommentiert übernommen und quasi intern ungeprüft zur Zulassung verwendet hatte. In der weiteren Aufbereitung kam noch heraus, dass die Anzeige für den Angle of Attack, der quasi die "Werte" des MCAS als Grafik im Cockpit ausgibt, bei den erstem Maschinen Aufpreis-pflichtig angeboten wurde. Parallel arbeitete Boeing unter Hochdruck an einem Softwareupdate. Die Max 8 schien bald wieder in der Luft zu sein. Und dann? Dann steht ein ehemaliger Mitarbeiter des Boeing Werks North Charleston, South Carolina, auf und weißt auf jahrelange Qualitätsmängel in der 787-Produktion hin. Es werde Schnelligkeit über Gründlichkeit gestellt, sagt der Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter, der in der Qualitätssicherung gearbeitet hat. Sowie duzende seiner Kollegen. Seitens der Werksleitung wurde Druck auf diese Mitarbeiter ausgeübt, "die Klappe zu halten". Aber die Mängel scheinen gravierend zu sein: Späne aus Metal und große Metalsplitter seinen wohl in der Isolationsschicht zwischen Hülle und Innenraum nicht beseitigt worden. Hier besteht das Risiko, dass sich diese bewegen und z.B. Kabel und Leitungen beschädigen. Auch wurden wohl größere Gegenstände "eingemauert": die Rede war in einigen Fällen von Leitern und Montagewerkzeug, Dreck und Müll scheint wohl jeder Dreamliner im Rumpf zu haben. Und das, wo in der Luftfahrt jedes Gramm zählt...! Und, als könnte es nicht schlimmer kommen, musste Boeing dann bekannt geben, dass der Dreamliner ein weiteres Problem hat: laut einer Direktive der FAA aus Februar 2019 kann in allen Serien, also die 787-8, 787-9 und -10, ein Hebel klemmen, der das Löschsystem für die Triebwerke auslöst. Das bedeutet: bei einem Triebwerkbrand "zieht" der Pilot diesen Hebel um die Löschung des Triebwerkes mit Folge direkt herunterladen

May 15, 20197 min

Ep 61#61 ...war das, was Google als Pixel 3a vorgestellt hat eine technische Meisterleistung - oder wo kommt der günstige Preis her...?

...war das, was Google als Pixel 3a vorgestellt hat eine technische Meisterleistung - oder wo kommt der günstige Preis her...?Als Google im Zuge der i/o-Keynote am 07.05.2019 die neue günstige Pixel-Serie, beginnend mit den Geräten Google Pixel 3a und 3a XL vorstellte, war dies keine Überraschung mehr. Wirklich alle Details, bis auf den offiziellen Preis, waren im Vorfeld bereits durchgesickert... inklusive hochaufgelösten Fotomaterial. Als dann aber der Preis für das 3a mit 399 US-$/Euro bekannt gegeben wurde, ging ein kurzes Raunen durch die Menge - kann das, und was man vorher an Funktionalität gesehen hat, wirklich wahr sein oder hat das Telefon einen unschönen Haken? Google Pixel 3a XL und 3a - fehlend, die Farbe Purple-ish / Bild-Quelle: Google.comPodCaster Shownotes: Raffiniert in der Mitte der Keynote gab es die News, auf die wir alle gewartet haben: das Google Pixel 3a. Ganz und endlich dem Nutzerwunsch folgend, hat Google die doch sehr erfolgreiche aber eben bisher ausschließlich hochpreisige Pixel-Linie in der aktuellen Version 3 um zwei günstige Varianten erweitert. Dass es ein "kleines" Gerät namens 3a und ein großes namens 3a XL geben wird, war bekannt. Auch das Aussehen war bekannt. Diverse Bilder im Vorfeld, die das neue Telefon "anteasern" sollten, hatten deutlich ihre Wirkung gezeigt. Und Google darin bestätigt, an diesem Plan weiter fest zu halten. Einzig spekulativ war der Preis. Nun wissen wir: das 3a wird 399€ kosten und kann ab dem 08.05. im Google Store bestellt werden. Der Preis für die aXL-Variante ist mit 479€ auch sehr günstig gewählt. Aber, wie hat Google das technisch hin bekommen, den kleinen Bruder des Pixel 3 zu diesen Preisen anzubieten? Nun denn - durch "weglassen". Vier wichtige Punkte sind: das Gehäuse des a-Modells ist 100% Kunststoff. Auch gibt es keine Induktionsladung. Und, klar, das Plastikgehäuse bietet keinen IP68-Schutz, also weder vor Wasser noch vor Staub. Und es gibt nur eine 64-GB-Speicher-Ausstattung. Aber nun zu den Details - ich nehme das Pixel 3a aus Vereinfachungsgründen, da es sich zum a XL nur in der Display-Größe unterscheidet. Die Frage, die ich schon oft gehört habe, und hier die Antwort: Ja. Das Teil kann mit Lautsprecher Stereo-Sound spielen, auch wenn keine "Hörmuschel" am oberen Rand vorhanden ist. Der Lautsprecher hierzu ist auf der Rückseite und kann über den Rand oben Ton ausgeben. Ebenso an der Unterseite, Micro und Lautsprecher befinden sich rund um die USB-C-Ladebuchse. Wie gesagt, USB-C ist die einzige Lademöglichkeit. Aber, wie immer, legt Google einen 18-Watt-Stecker in die Verpackung: in etwas über einer halben Stunde 55% Akkuleistung, nach 90 mins ist der Akku damit voll. Und ja - das Telefon hat einen 3,5-Stecker für Kopfhörer an der Oberseite! Und ja: Zwar gibt es an der Front nur eine Kamera, ebenso an der Rückseite - wo das Pixel 3 vorne zwei hat. Aber die Leistung der Kamera, also der Hardware, ist identisch mit dem Pixel 3. Und das wichtigste hierbei ist die Software. Die hat Google 1:1 übernommen. Damit sind die Bilder und Aufnahmen absolut ebenbürtig mit dem großen teuren Bruder Pixel 3. Jetzt zur Alltagsperformance: Im Inneren arbeitet nicht ein Top-Snapdragon-Chip, sondern eine mittlere Generation, der SD670. Aber, damit das Telefon trotzdem Spaß macht und nicht nur den Akku leer saugt, bringt dieser 2 Kerne mit 2GHz und 4 Kerne mit sparsamen 1,7 GHz mit. Damit laufen im Alltag alle Apps und auch die Spiele flüssig und ohne Ruckeln, ebenso sämtliche Android-Effekte und -Übergänge. Einziges Manko: die Bildschirmhelligkeit: diese ist geringer als die Helligkeit des Pixel 3 - womit bei direkter Sonneneinstrahlung ein Ablesen schwer bis unmöglich wird. Wobei ich auch schon gehört habe, dass die dem Pixel 3 in nichts nachstehen würde - meine Meinung ist aber: Direkte Sonneneinstrahlung ist nich Folge direkt herunterladen

May 10, 20197 min

Ep 60#60 Die heutige Google I/O -und was wir davon erwarten können... und was (mal wieder) eher nicht...

Die heutige Google I/O -und was wir davon erwarten können... und was (mal wieder) eher nicht...Heute ist es mal wieder soweit: ab (Ortszeit Berlin) 19 Uhr präsentiert Google die neuesten Entwicklungen im Konzern. Durch geleakt mit Bild, Verpackung und allen technischen Angaben sind die "Billig-Pixels" 3a und 3a XL, man munkelte von einer ersten SmartWatch, die dann doch nicht mehr dieses Jahr oder erst später im Herbst kommen soll - und klar, KI, KI und noch mehr KI... ich bin gespannt, und Du? Google i/o - Livestream (oder vor Ort?) AHOI! / Bild-Quelle: GooglePODCASTER SHOWNOTES: Mal sehen, ob, wie letztes Jahr, Alphabet wieder einen Sprung durch die Buchstaben seiner diversen Firmen macht und welche neuen Milestones dann heute Abend gezeigt werden. Wer es auf die Schnelle nicht mehr live vor Ort schafft, kann sich den Live-Stream im Netz ansehen. Der Counter läuft nur noch im Stundenbereich! Was haben wir denn zu erwarten? Klar und mehr als bekannt sind die neuen, lang erwarteten und heute endlich kommenden, Pixel 3 "Billig-Phones". Wobei billig hier, und das wollten wir alle, die mal ein NEXUS-Gerät kauften und wussten, was wir daran hatten, in erster Linie nur der Preis ist. Hierzu bringt Euch eine Google Suche schon mal vorab alle Details.  Aber, und das ist wohl erst der Anfang, auch zum Thema Datenschutz wird viel passieren. Die bekannteste Anpassung, teilweise in der öffentlich verfügbaren Beta schon zu sehen, wird die Funktionsweise der Apps beeinflussen: Daten, wie zum Beispiel Euer aktueller Standort, soll nur mehr geteilt werden, wenn die App, die die Daten erhebt, aktiv genutzt wird. Damit nimmt sich, auch wenn ich Apple immer noch als größten geheimen Datensammler der Welt ansehe, Google hier ein Beispiel an ios. Und klar, wir werden einen tiefen Einblick in das kommende Android Q, hoffentlich inkl. Termin in den nächsten Wochen, bekommen. Wer bei den aktuellen Test-Versionen dabei ist, kennt schon grob das neue System der "Bubbles" und Gesten. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es hier eher eine reine Alpha ist, die Google uns nun bereits in zweiter Version testen lässt, denn eine halbwegs stabile Beta. Mal sehen, was heute Abend hierzu bekannt gegeben wird und wie viele "Testversionen" bisher geladen und installiert wurden. Wer sich das noch auf die Schnelle selbst ansehen will, sollte ein Pixel-Telefon haben, dass nicht "live" genutzt wird - die aktuelle Software beinhaltet noch viele Fehler und ist auch nicht Absturz-sicher - daher empfehle ich, ein Altgerät zu verwenden und nicht Dein Telefon, dass Du 24/7 nutzt! Und dann kommt die never ending story: Künstliche Intelligenz und Machine Learning. Sicherlich werden wir ein Update der Funktion "Duplex" bekommen: Damit ruft Dein Handy in den USA bei Frisör, Restaurant oder Arzt an und kann selbstständig, mit Kalenderzugriff, Termine für Dich buchen. Mal sehen, wann wir das nun auch in Deutschland erwarten dürfen. Und auch die Funktion des Pixel 3 namens "Call Screen" wäre nett für mehr Infos: in den USA kann man Anrufer ohne oder mit unbekannter Nummer von Duplex als "Call Screen" annehmen lassen. Und alles was gesprochen wird, wird in Textform auf das Handydisplay live transkribiert. Sollte also nur ein Freund die Handynummer getauscht haben, kann man sofort ran gehen - ist es Werbung, lässt man Google den Anrufer einfach abwürgen und sperrt danach die Nummer - oder hat, bei keiner Nummer im Display, seine Ruhe. Mal sehen, was Google photo für neue Features und Funktionen dank KI spendiert bekommt - und welche Dienste Google noch um Intelligenz erweitern wird! Oder was es neues aus der Cloud gibt, wie sich Google Drive g Folge direkt herunterladen

May 7, 20197 min

Ep 59#59 Withings - man wird zur Abwechslung ja auch mal loben dürfen... erst recht, wenn es verdient ist!

Withings - man wird zur Abwechslung ja auch mal loben dürfen... erst recht, wenn es verdient ist!Wie ihr wisst, ist meine Hassliebe zu withings, erst recht, seitdem Nokia sie wieder an die ursprüngliche Führungsmannschaft zurück verkauft hat, recht extrem. Aber: Ehre wem Ehre gebührt - immerhin hat mit withings, entgegen meines letzten Artikels, am 19.04. - klar, ich war unterwegs und konnte es nicht sofort testen - sehr positiv überrascht. Also: großes Lob withings, ich habe es nicht geglaubt, bis ich es auf der Waage selbst sehen konnte! withings email (Auszug) vom 19.04.2019: Da ist sie wieder, die Pulswelle! / Bild-Quelle: withings.comShownotes Podcaster: Meine enorme Hassliebe der letzten Zeit ist hier im BlogPost schon öfter Thema gewesen: Verpfuschte Android-App, eingeschränkte Funktionalität der Produkte, schlechter Support und falsche oder nichtssagende Antworten... dazu Preise der Produkte, die auf eine Region hin deuten, die withings nie erreichen würde. Und dann plötzlich: Nokia kauft withings. Und als erstes kam eine App, die plötzlich alle meine Android-Sorgen mit einem einzigen Update verschwinden ließ: endlich über ANDROID-Bluetooth neue Produkte verbinden, ohne das alte Samsung S4 aus dem Schrank zu holen. Endlich korrekte Syncs mit Bluetooth und "vernetzten" Geräten. Eine Waage, deren WiFi über Bluetooth eingerichtet werden muss: klappt auch endlich. Doch dann kam withings zurück und kaufte withings wieder zurück. Und mit dem ersten App-Update, dass an sich nur das Nokia-Logo verschwinden lassen sollte, waren sie alle wieder da, meine Sorgen und Nöte. Und natürlich, der schlechte Kundendienst, der noch nicht mal seine Produkte kennt und gar nicht weiß, wie das Unternehmen mit Namen heißt, war auch wieder da. Eine Hassliebe zwischen deutsch und französisch könnte man sagen - dabei geht es doch "nur" um Technik. Einer meiner größten Kritikpunkte war die letzte Ausgabe meiner geliebten Twitterwaage: ich habe bisher, bis auf DAS neu erschienene Modell, keine ausgelassen. Immer wieder kamen neue Funktionen hinzu, die die Waage messen, auswerten und erfassen konnte. Und, für mich ganz wichtig: twittern konnte. Aber das letzte und bisher teuerste Modell verlor, nach der Nokia-Übernahme, die entscheidende Funktion: die Pulswellenmessung. Kurz gesagt misst die Waage die Pumpgeschwindigkeit meines Blutes, quasi die Wellen, die ich "intern" schlage. Und kann, mit weiteren Daten wie Gewicht, Alter, Größe, BMI und so fort, mein Fitness-Level ableiten und mir mitteilen, ob Herzinfarkt oder Todesfall direkt bevor stehen... sollte ich das nicht alleine bemerken. Und dank einem Software-Update, dass Nokia unweigerlich an alle Nutzer sandte - ja, der Nachteil vernetzter und direkt mit dem Internet verbundener Geräte!, war die Funktion plötzlich weg. Meine Hoffnungen, dass Nokia nun alles in Bewegung setzt, um die Funktion bald wieder auf die Waage zu bringen, wurden enttäuscht. Enttäuscht, da Nokia die Rückgabe der Waage gegen voller Erstattung des Kaufpreises anbot. Das kam für mich nicht in Frage. Ein Leben ohne Twitterwaage ist zwar möglich aber sinnlos, wie Loriot schon in anderem Zusammenhang von sich gab. Wenn Träume wahr werden - und das auch noch "wegen" withings! / Bild-Quelle: withings.comDass aber nun gerade withings als zurück gekauftes withings, erst recht parallel zur aktuellen Einführung einer neuen Waage die Funktionalität per Software-Update wieder zurück bringt, haut mich echt um. Vor allem, da sie es völlig überraschend zurück gebracht haben. In meinem letzten Post habe ich noch die Antwort über Twitter mit einbezogen, um die Schlechtigkeit des Supports hervor zu heben - und nun: Mail Folge direkt herunterladen

May 5, 20195 min

Ep 58#58 Sven sagt - Der PodCast - Teil 3: Ein weiterer PodCast mit Sven und mir, in dem wir uns zwischen Uploadfilter, Apple Pay, EU und Boeing ein wenig verloren haben...

Sven sagt - Der PodCast - Teil 3: Ein weiterer PodCast mit Sven und mir, in dem wir uns zwischen Uploadfilter, Apple Pay, EU und Boeing ein wenig verloren haben...SHOWNOTES PODCAST: An sich hätte dies der wohl kürzeste PodCast mit Sven und mir werden können: Ganz ohne hellseherische Kenntnisse hatten wir im letzten PodCast schon vorher gesagt, wer als nächstes Mitglied bei Apple Pay werden würde. Allerdings gab es weitere spannende Themen, die diskutiert werden sollten... bringt Zeit mit, unsere Runde ist es definitiv wert!  Es ist wieder Zeit für einen PodCast-Gastauftritt... bei Sven sagt, Der PodCast!Auch in Teil 3 (Teil 1 und Teil 2 hier!) lässt uns beide das Thema Apple Pay nicht kalt: nicht nur, dass Apple der Gewinner auf dem deutschen Markt ist und Google immer noch toter Mann spielt, Apple gewinnt weitere Banken die mitmachen. Ich bin mir mittlerweile nicht mehr ganz sicher, ob Google noch WEISS, dass es ein Produkt namens "Google Pay" in Deutschland gelauncht hat... aber das wäre einen weiteren PodCast wert... Und es gab weitere News, auf die wir uns gestürzt haben: die Apple Kreditkarte (Hallo? Google? Brennt bei Euch noch Licht?), die jüngste und hoch-peinliche "Entscheidung" einer inkompetenten EU und was bei raus kommt, wenn Leute angeblich im Hunderterpack "falsch" wählen und, damit konnte keiner rechnen: die Boeing 737-Max8. Viel Spaß beim zuhören!   (Ihr kennt es ja schon: Es gibt keinen Begleit-Text oder tiefergreifende Shownotes von meiner Seite dazu! Sorry dafür! Das ist der Nachteil von Live-Aufnahmen, auch wenn uns die Technik diesmal so gar nicht wollte...!)   Und wieder, kurz nach unserer Aufnahme, kam ein neuer ApplePay-Name um die Ecke: Consors hat ihre Visa jetzt auch bei Apple ins iphone gehämmert... unfassbar, die Liste will nicht aufhören!  Aber auch meine Gesprächsrunden mit Sven werden nicht weniger... also, bis zum nächsten Mal! Apropos: Sven bringt wöchentlich seinen PodCast heraus, diesen findet ihr bei SoundCloud. Wenn Euch die Themenvielfalt gefallen hat, unbedingt abonnieren! Und, kleiner Spoiler: Sven geht auf den 150sten PodCast zu und plant hier eine riesen Show - das könnt Ihr Euch doch nicht entgehen lassen!!! Macht's gut und bis bald!     Meinen PodCast abonnieren: | direkt | iTunes | Spotify | Folge direkt herunterladen

May 2, 20191h 21m

Ep 57#57 Nachgefasst: Pinterest ist an der Börse gestartet, hatte ich mit meiner Einschätzung recht?

Nachgefasst: Pinterest ist an der Börse gestartet, hatte ich mit meiner Einschätzung recht? (Shownotes)GLEICH VORWEG DER WICHTIGSTE DISCLAIMER: DAS IST HIER KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EINE FUNDIERTE AUSKUNFT, DIE ZU KAUF ODER UNTERLASSUNG RÄT, SONDERN LEDIGLICH MEINE PRIVATEN GEDANKEN!!! ALSO, VORSICHT: SPEKULATIONEN AN DER BÖRSE KÖNNEN ZU VERLUSTEN FÜHREN! Es sind nun etwas über zwei Wochen vergangen, seitdem Pinterest in New York an der Börse gestartet ist. Im Unterschied zu dem einen oder anderen Börsengang waren die Erwartungen an das Unternehmen hoch. Und im Vergleich zu dem kommenden Börsengang von Uber, habe ich Pinterest eine gewisse Chance an der Börse gegeben, Erfolg zu haben. Nur... wie machte sich meine Prognose nun so, da Pinterest ein paar Tage gehandelt wird? Schauen wir doch mal nach...! PINS erste Woche an der Börse - der Kurs hat sich gut gemacht! / Bild-/Quelle: handelsblatt.de Gut, das war ja auch leicht. Ich hatte vor ein paar Tagen in einem Blogpost gegen einen erfolgreichen Börsengang von Uber gewettet - was auch nicht schwer fällt, wenn alle Zahlen nur nach unten in den roten Bereich zeigen. Und verwiesen auf zwei weitere aber erfolgreiche Börsengänge, die vor der Tür stehen. Pinterest, Börsenkürzes PINS, ist mittlerweile live, Palantir lässt noch ein wenig auf sich warten. Aber, wie lief es denn bei PINS nun so? Kurz vor dem Börsengang hatte Pinterest seine Zahlen auf den Tisch gelegt - und siehe da, auch dieses Unternehmen geht mit roten Zahlen in den Aktienhandel. Allerdings hat PINS eine vorsichtige Erstnotierung mit einer realistischen Preisschätzung gewählt. Und noch dazu mit den Zahlen bewiesen, dass es zwar Miese produziert, diese aber letztes Jahr deutlich reduzieren konnte, von 130 auf 63 Millionen Dollar - und das bei 265 Millionen aktiven Nutzern. Das alles reichte den Investoren aus, um am 18. April mit Läuten der Glocke in New York bei einem Startkurs von 23,05 US-$ zuzugreifen. Und in der ersten Woche hat sich Pinterest wirklich gut gehalten. Wer nicht gleich nach dem ersten Kursanstieg oder mit Ende des ersten Börsentages sich von seinem Verkauf getrennt hat, konnte in der ersten Woche einen dauerhaften Kursanstieg auf einen Schlusskurs am 25. April auf 28,80 Dollar mitnehmen. Damit hat man je Aktie 5,75$ in einer Woche verdient, immerhin eine Wertzuwachs von knapp 25%. Allerdings muss Pinterest nun seine Hausaufgaben machen: Verlust weiter minimierenEinnahmen erhöhen (aktuell Werbung und "Premium Pins")Ideal: aktive Nutzer steigern und Werbeeinblendungen maximieren, damit dauerhaft schwarze Zahlen schreiben.Ich halte mir die Aktie mal auf Beobachtung und warte das erste Quartalsreporting ab. Vielleicht zeigen ein paar der Indikatoren, die dann vorgestellt werden, eine weitere Verbesserung an. Fraglich ist ja immer, wie die Nutzer zu ihrer Plattform stehen, wenn diese plötzlich nicht mehr auf Venture Capital und Finanzierungsrunden im Hintergrund angewiesen ist, sondern tatsächlich den Zwängen des Marktes zur Umsatzgenerierung unterstellt wird. Wer aktuell Aktien hält, sollte regelmäßig einen Blick auf die Kurse werfen und eventuell über das Einrichten einer Stop-Loss-Schwelle nachdenken... erst recht, wenn es in ein paar Wochen an das erste Quartals-Reporting geht. Aber wer weiß, vielleicht wird PINS auch das erste nachhaltige Social-Media-Investment, dass schnell und langfristig schwarze Zahlen und satte Gewinne produziert? HIER NOCHMAL MEIN DISCLAIMER: DAS IST HIER KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EINE FUNDIERTE AUSKUNFT, DIE ZU KAUF ODER UNTERLASSUNG RÄT, SONDERN LEDIGLICH MEINE PRIVATEN GEDANKEN!!! ALSO, VORSICHT: SPEKULATIONEN AN DER BÖRSE KÖNNEN Folge direkt herunterladen

May 1, 20194 min

Ep 56#56 Die Preiserhöhung kommt - schaut lieber mal in Euer Netflix-Konto!

Die Preiserhöhung kommt - schaut lieber mal in Euer Netflix-Konto! (PodCast-Shownotes)Es ist passiert - wenn Du Dich als Neukunde bei Netflix anmeldest. Als Bestandskunde hast Du noch einen Monat "Ruhe", aber auch dann erwischt es Dich: das lange gemunkelte, dann über Umwege auch in Deutschland eingeführte neue Preismodell. Nur Basis bleibt gleich, Standard und Premium verteuert sich. Also: nicht wundern, wenn im Mai die nächste Abbuchung plötzlich einen oder zwei Euro teurer wird! Das neue Preismodell von Netflix.de / Bild-Quelle: netflix.de Es machte als Gerücht schon immer die Runde, dann hieß es, in den USA hätte Netflix die Preise erhöht. Dann wurde es wieder still. Dann kam die Meldung, dass Netflix einen dreistelligen Millionenbertrag verlieren würde, dadurch, dass wir alle unsere Account gegen die Nutzungsbedingungen teilen. Und das Netflix dies nun, zumindest wohl in den USA, aktiv mit einer Software trackt. Und auch erste "schlimme" Verstöße bereits mit Accountsperre belegt wurden. Dann kam eine Art Verschnaufpause. Und auch wenn Netflix bisher offiziell nichts dazu gesagt hat oder uns Abonnenten informiert hat: ab der nächsten Rechnung, was die meisten wohl dann im Mai treffen dürfte, wird Netflix teurer. In erster Linie verteuern sich die beiden Tarife Standard und Premium. Premium klettert um 2 Euro auf dann 15,99€ (vormals 13,99 Euro). Da dieser Tarif vier Geräte gleichzeitig unterstützt und als einziger, wo verfügbar, die Inhalte in UltraHD streamt, erfreut er sich einer gewissen Beliebtheit. Wohl in erster Linie für die bösen bösen Account-Sharer - aber an sich wohl wegen der UHD Qualität. Und auch Standard wird teurer. Von bisher 10,99 Euro auf 11,99 Euro. Ganz ohne höhere Mathematik macht das im Monat einen Euro mehr. Aber dafür kann dieser Account kein UHD und erlaubt maximal zwei gleichzeitige Streams auf unterschiedlichen Geräten. Da Prozentzahlen nicht viel aussagen, im Klartext: Basis verteuert sich um 0€ pro Jahr, Standard um 12 € und Premium um 24 € pro Jahr. Nur Neukunden, die sich jetzt kurzentschlossen einen alten Preis sichern wollen, haben Pech: wer seit "inoffizieller" Bekanntgabe durch Netflix über das eine oder andere Portal schnell handeln wollte, bekam bereits die neuen Preise angezeigt. Es liegt nun an Euch, zu entscheiden, ob Euch die verteuerten Tarife den Spaß mit Netflix noch wert sind oder nicht. Kündigen könnt ihr Netflix ganz einfach über Euren Account: Wer will, kann mit Mausklick kündigen / Bild-Quelle: netflix.deVorteil einer Kündigung: Dein Account wird nicht gelöscht, sondern nur auf Eis gelegt. Solltest Du im Zuge des drohenden Streaming-Kriegs mit Disney und Co irgendwann, zum Beispiel nach einer Preissenkung dank Disneys Konkurrenzangebot, wieder zurück kommen und Dein Abo "reanimieren", sind all Deine Listen, Bewertungen und sonstige Einstellungen immer noch vorhanden. Allerdings sehe ich, besondern in dem Premium-Account bei dieser Preiserhöhung nun das Risiko, dass das Teilen des Accounts nun zur Regel wird: klar, es sind "nur" zwei Euro mehr pro Monat, aber wer den Account wegen UHD bisher alleine genutzt hat, könnte die Kosten immerhin mit einem "Dritten" im Bunde schon mal auf acht Euro im Monat reduzieren, bei drei auf 5,33 € und bei vier nur noch auf... ach, ich will Euch nicht auf Ideen bringen... schließlich bietet Netflix mit den zahlreichen Serien und Eigenproduktionen auch weltweiten Zugang zu einem umfangreichen Streamingangebot. Und wo Eure Schmerzgrenze liegt, müsst ihr mich Euch selber ausmachen. Happy binging!         Meinen PodCast abonnieren: | direk Folge direkt herunterladen

Apr 28, 20194 min

Ep 55#55 Samsung Galaxy Fold, knick-knack, knick-knack, knick-knack - und kaputt?

Samsung Galaxy Fold, knick-knack, knick-knack, knick-knack - und kaputt? (Shownotes nicht BlogPost)Jetzt ist passiert, was schon immer die schlimmste Drohkulisse war: Samsung ist nicht mehr das innovativste Unternehmen, Huawei hat als erster ein faltbares Display für ein Handy vorgestellt. Also zog Samsung nach und kam mit dem Fold auf den Markt - bewusst mit einem Termin VOR Huaweis Verkaufsstart. Keynote und Präsentation erledigt, nun also, wie immer im Vorfeld, erste Geräte an Tech-Journalisten und Influencer raus schicken... was soll schon schief gehen? Samsung Galaxy Fold - Genutzt und schon ist das Display hin / Bild-Quelle: Mark Gurman Peinlich, peinlich. Da schickst du dein neues Flagship-Product, dein Flaggschiff, in die Welt hinaus, damit Journalisten es in Ruhe testen können und - idealerweise - positive oder sogar überschwängliche Lobeshymnen darauf singen. Und klar, auch die Influencer darfst du nicht vergessen, also gehen auch hier zahlreiche Geräte auf die Reise. Und nun heißt es: warten. Warten auf die ersten Bilder des "Unboxing", um den Hype starten zu lassen. Samsung Galaxy Fold / Bild-Quelle: SamsungUnd los geht es: Twitter, Internet und Instagram zeigen das Fold in freier Wildbahn: "Unboxed" noch geht das Gerät... / Bild-Quelle: Mark GurmanAlso, alles gut. Produkt in guten Händen, die nun nach einigen Tests und Spielereien erste Artikel und Texte ins Netz stellen werden - dann kann der Verkauf ja los gehen. Aber dann kommt alles anders: die ersten Bilder defekter Displays tauchen auf. Natürlich grätsch Samsung schnell ein, um erste Schadensbegrenzung aus der Ferne zu betreiben. Es nutzt aber alles nichts: mit Kommentaren wie "drei mal geschlossen und geöffnet, schon war das Display defekt" gehen Kommentare, hämische Erwiderungen und Bilder um die Welt. Display defekt, da sich eine Schutzfolie löst/lösen kann? / Bild-Quelle: Mark GurmanKaum zwei Tage später, Supergau: Displays flackern, zeigen Streifen oder fallen komplett aus: 2.000€ hätte es kosten sollen, nun zieht Samsung die Notbremse und verschiebt den Einführungstermin. Es scheint diverse Gründe zu geben, warum die Displays teilweise oder sogar komplett ausfallen. In den meisten Fällen scheint es daran zu liegen, dass eine eigentlich als festverbaute Display-Schutzfolie gedachte Folie sich teilweise ablöst - wahlweise an den Ecken oder in der "Knickmitte". Auch sind Telefone beim Auspacken bereits mit teil-gelöster Folie angekommen, so dass der Gedanke, es handle sich hier um einen Transportschutz, nahe liegt. Ein Abziehen dieser - aber - Schutz-Folie scheint die Funktionsweise der Displays bis zum Totalausfall zu stören. Aber auch andere Probleme kommen in den Tagen danach ins Internet: anscheinend drückt das Scharnier auf das "gefaltete" Display - was wiederum dazu führt, dass eines der beiden Displays nur noch weiß anzeigt oder komplett ausfällt. Offiziell gibt Samsung die Faltbarkeit mit 200.000 Bewegungen an. Damit sollte das Telefon an sich schon ein wenig länger halten, als ein paar Tage nach dem Auspacken. Auch hat Samsung mittlerweile die "erste" Notbremse gezogen: Erste Launch-Events in China wurden abgesagt. Auch könnte der offizielle Marktstart wackeln. Samsung trifft das zu einer ungünstigen Zeit: laut eigenen Aussagen ist das Fold seit zehn Jahren in der Entwicklung. Dass nun die Erstproduktion bei einigen Testern Probleme macht, ist nicht das, was man in Social Media erleben will. Auch hält Huawei weiterhin an seinem Termin zur Einführung des Mate X fest. Damit wäre, nach heutigem Stand, Huawei nicht nur erster in der Vorstellung sondern auch erster, mit einem faltbaren Gerät im Verkauf. Für den immer noch Branchenersten, der aber mehr und mehr Federn lassen muss, keine guten Nachrichten. Erst recht nicht, wenn man in einem wohl wichtigen neuen Markt erst als zweiter kommt... Nicht zu vergessen: Eigentlich wünscht sich der Konsument was gänzl Folge direkt herunterladen

Apr 26, 20196 min

Ep 54#54 Ein Aus von YouPorn und Erotik im Internet - solange ihr Euer Alter nicht beweisen könnt? Wie wäre das für Euch...?!?

Folge #54: Ein Aus von YouPorn und Erotik im Internet - solange ihr Euer Alter nicht beweisen könnt? Wie wäre das für Euch...?!?So geschehen in UK, also, Großbritannien. Also, noch nicht ganz, erst ab dem 15.07.2019 - aber dann wird es ernst! Wer nicht Volljährig ist oder dies nicht beweisen kann, ist raus. Kein YouPorn mehr, kein Pornhub mehr, keine Nackedei glotzen, wann immer man will. Zuerst muss ein Nachweis her, dass eine Volljährigkeit vorliegt. Aber: nicht alle Erotik ist tot - also, was soll das und wie stehst Du zu diesem Thema? Altersverifikations-Ankündigungs-Banner // Bild-Quelle: https://www.bbfc.co.uk/ Ganz in Ernst, das ist kein Witz oder ein verspäteter April-Scherz! Also, so lange es sich die Briten nicht wieder ein paar Mal anders überlegen...! Geplant ist, zum 15.07.2019 die bekannten Porno-Plattformen für den "freien" Zugriff über das Netz zu schließen. Schließen nun nicht im Sinne von dicht machen, sondern schließen im Sinne von Zugriffsbeschränkungen. Und die britische Lösung lautet: belege, dass du 18 oder älter bist, oder der Spaß ist hier für Dich vorbei. Das es wirklich ernst ist, merkt man daran, dass das "The British Board of Film Classification", oder kurz BBFC, mit der Überwachung der Altersverifikation beauftragt worden ist. Vergleichbar ist das BBFC mit der deutschen FSK-Freigabe, der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft". Überwachung bedeutet: die Seitenbetreiber haben ab Mitte Juli den verbindlichen Job, festzustellen, wie alt Besucher sind und Minderjährige abzuweisen. Das hier, wie bisher bei einigen Seiten, ein Auswahl-Popup zur Einstellung des Geburtsjahrs ausreichen wird, kann wohl stark bezweifelt werden. Wer hat ein Formular dieser Art nicht schon mal (oder niemals?) richtig ausgefüllt - was teilweise an den schlechten Bedienmöglichkeiten liegt... oder so... Höchstwahrscheinlich wird die aktuelle UK-Kategorie "R18", für 18 und darüber, speziell mit Erotik und Fetisch, ausgeweitet: aktuell bezieht sich die Einstufung auf Sexshops und Sexkinos, hier werden wohl dann die Porn-Seiten einsortiert. Wichtiger Unterschied zu Deutschland: R18-Produktionen dürfen in UK NICHT per Post verschickt werden! Britens Digitalministerin rechtfertigt diesen Schritt als erstmalig auf der Welt, was schon mal richtig sein dürfte. Und dann noch mit "privacy reasons", die einem auf den ersten Blick nicht einleuchten wollen und natürlich mit dem Schutz Minderjähriger vor dem Zugriff auf, na ja, verstörendes Material. Nochmal zu den Privacy-Gründen: Erotikportale sammeln heute unglaublich viele Daten, wenn sie eine eigene Lösung zum Thema "Altersverifikation" anbieten. Um dieser Sammelwut entgegenzuwirken und einen einheitlichen, nennen wir es, Standard zu definieren, greift hier die BBFC ein. An sich ja eine gute Sache, was? Nein! Aber nicht aus Gründen, an die ihr jetzt denkt! Es gibt eine handvoll Gründe, die gegen dieses Vorgehen sprechen: Es trifft nur "offizielle" Webseiten: YouPorn oder PornHub fallen einem als erstes ein, wenn man an Porno-Seiten denkt. Oder die eine oder andere, na ja, "Spezialseite", die "Berühmtheit" erlangt hat. Diese Art der Webseiten würden in UK künftig unter dieses "Kontroll-Modell" fallen. Besuchst du aber einen Aggregator wir z.B. reddit bist du, sofern der Anbieter nicht freiwillig auf eine Kontrolle setzt, raus. Dies gilt auch für breitere Angebote, die wir heutzutage salopp "Social Media" nennen.VPN geht immer! Wer kennt das aktuell nicht: Games of Throne, neue und letzte(?) Staffel im TV... aber eben nur USA. Also: VPN installiert, USA als Ort eingegeben - und mit gucken. Rate mal! Ja, genau! VPN installiert und eben NICHT UK eingestell Folge direkt herunterladen

Apr 23, 20197 min

Ep 53#53 Warum der Uber-Börsengang keine gute Idee ist und warum man als Privatinvestor die Finger davon lassen sollte... Meine Gedanken für den Börsen-Mai

Warum der Uber-Börsengang keine gute Idee ist und warum man als Privatinvestor die Finger davon lassen sollte... Meine Gedanken für den Börsen-Mai Aktuell sind Börsengänge wieder mal ein echter Hype. Man kann kaum für ein paar Minuten offline sein, ohne nicht einen verpasst zu haben. Die größte Schlacht der letzten Wochen lieferten sich aber Uber und lyft - vor allem darum, wer von den beiden als erster an die Börse kommt. Und dieses Wettrennen ist nicht ohne, da man dem Erstplatzierten, der nun lyft heißt, die größten Chancen ausgerechnet hat, für ein erfolgreiches Börsendebüt. Nun folgt wohl im Mai auch Uber... sollte ich mir das als Privatanleger genauer ansehen oder lieber die Finger davon lassen? GLEICH VORWEG DER WICHTIGSTE DISCLAIMER: DAS IST HIER KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EINE FUNDIERTE AUSKUNFT, DIE ZU KAUF ODER UNTERLASSUNG RÄT, SONDERN LEDIGLICH MEINE PRIVATEN GEDANKEN!!! ALSO, VORSICHT: SPEKULATIONEN AN DER BÖRSE KÖNNEN ZU VERLUSTEN FÜHREN! <podcast> Ich wiederhole: Hier folgen meine eigenen Gedanken, dies stellt keine Anlageberatung dar! Worum geht es denn bei Uber und lyft genau? Beide bieten so genannte "neue Mobilitätskonzepte" an. Bei lyft hatte man immer den Eindruck, dass die Idee war, man fährt sowieso, warum nicht ein paar Leute mitnehmen und die Kosten für die Fahrt teilen (das so genannte ride sharing). Und, größter Vorteil in den USA: mit zwei oder mehr Leuten die "fast lanes" in und um die Städte herum nutzen zu können, statt nebenan auf vier oder mehr Spuren im Stau zu stehen. Wenn man dies allerdings heute auf der offiziellen Webseite versucht nachzuvollziehen, wird man bei lyft nicht wirklich fündig. Fahrer werden, kein Problem. Selbst der Umweg über Pressematerial hilft nicht weiter, da man viele Fotos und Logos bekommt, aber keine Firmengeschichte. [caption id="attachment_1851" align="aligncenter" width="300"] Keine Firmengeschichte, daher wenigstens das Logo / Bild-Quelle: lyft.com[/caption]  Aber dennoch lassen sich Informationen finden: Gegründet im Sommer 2012. Klassisches Erkennungszeichen war lange Jahre der rosarote Fell-Schnurrbart, der am Kühlergrill der teilnehmenden Fahrer befestigt war und im Jahr 2015 durch eine kleine Plastik-Kopie für das Armaturenbrett im Auto abgelöst wurde. Der Service wird komplett durch eine App angebildet. Anmeldung, schon kann man wahlweise als Fahrer oder Mitfahrer "tätig" werden. In 2019 ging die Firma an die Börse und verlor, auch getrieben durch Leerverkäufe, heftig an Kurs. An sich sowieso kein solides Investment, da lyft im Jahr 2018, dank neuer Finanzierungsrunde über 600 Millionen US-$, auf 15,1 Milliarden US-$ bewertet wurde -  dem aber 911 US-$ Millionen Netto-Verluste bei Einnahmen von knapp 2,2 Milliarden US-$ gegenüber stehen. Kleine Milchmädchenrechnung: 2,2 Milliarden Einnahmen hören sich gut an. Aber mit diesen Einnahmen auf einen Verlust von 911 Millionen zu kommen ist alles andere als eine gesunde Bilanz! Aber, ein kleiner Trost: selbstfahrende Fahrzeuge, in Kooperation mit General Motors, stehen auf der Liste - sollte das für Euch wichtig sein. Laut eigenen Angaben der Webseite ist lyft am 29.03.2019 mit einem Eröffnungskurs von 87,24$ an der Börse gestartet und dümpelt aktuell knapp unter 60$ im Kursverlauf hin und her. Reibach hatte hier nur gemacht, wer nach der Eröffnung schnell verkauft hat - oder mit den Wölfen die Leerverkäufe vor sich her trieb. Bisher ein enttäuschendes Ergebnis.   Und wie sieht es bei Uber aus? Gegründet wurde Uber bereits in 2009. Im Unterschied zu lyft lagen die Anfänge bei Uber allerdings nicht im Teilen von Fahrten, sondern gezielt im anbieten eines Fahrers, dem so genannten Ride Hailing. (Ride Sharing ist das, was lyft groß gemacht hat) Uber ist aktuell b Folge direkt herunterladen

Apr 17, 201910 min

Ep 52#52 Ein Hoch auf endlich Mehr an Sicherheit -WebAuthn wird endlich umgesetzt und funktioniert in mehr Browsern!

Ein Hoch auf endlich Mehr an Sicherheit -WebAuthn wird endlich umgesetzt und funktioniert in mehr Browsern! Es war die große Enttäuschung auf der letztjährigen Google I/O: Im Vorfeld groß und doch heimlich angekündigt, wollte Google Sicherheit zum kleinen Preis auch endlich für uns alle verfügbar machen. In Form dieser kleinen, siehe Bild unten, USB-Sticks, die zur Verifizierung bei Logins benutzt werden können und unter dem Namen Fido-Sticks/-Keys bekannt geworden sind. Vorbei die Zeiten, wo die sichersten Topmodelle für 70+ Euro verkauft wurden. Man spekulierte, dass Google seine Marktmacht und den Zwang, die Schlüssel künftig flächendeckend für die eigenen Accounts nutzen zu müssen, um einen Preis um die 10 oder 15€ Maximum anbieten würde. Doch es kam nichts - und im US-Store tauchte dann ohne weitere Worte ein USB-Stick für 50 Dollar auf. Nicht viel gewonnen für die Allgemeinheit... aber jetzt... Fido-Keys in drei Ausführungen: 2x USB, 1x NFC, 1x Bluetooth - demnächst auch in Deinem Browser! Ich bin ein großer Freund dieser FIDO-USB-Sticks. Es ist aktuell die sicherste Zwei-Wege-Methode für Logins. Du musst nur Deinen USB-Stick immer in der Hosentasche haben und ihn bitte niemals verlieren - schon wirst Du nach Nutzername und Passwort aufgefordert, den USB-Stick einzustecken und danach mit einem Finger das goldene Plättchen zu berühren. Schon bist Du verifiziert und eingeloggt. Aktuell gibt es, immer unterstellend, dass Du Deinen Schlüssel bei Dir hältst, keine Möglichkeit, diese zusätzliche Sicherheit zu umgehen - außer mit den Möglichkeiten, die die Anbieter z.B. unter dem Punkt "USB Stick verloren", anbieten. Wir reden also über eine Sicherheit Deiner Account- und dort hinterlegten Daten auf einem sehr hohen Niveau. Besonders bequem für jeden, der auf Passwort-Manager setzt. Die meisten, vor allem die bekannten, setzten ebenfalls auf diese Zwei-Wege-Authentifikation, um die jeweiligen "Passwortsafes" sicher vor fremden Zugriffen zu halten. Allerdings gab es bisher ein kleines Problem, was neben den teilweise horrenden Preisen ab 50 Euro aufwärts, den Einsatz dieser Sticks zurück hielt: die Tatsache, dass der bisherige Standard im Hintergrund nur mit Google Chrome funktioniert. Um den Preis wollte sich Google eigentlich schon letztes Jahr kümmern. Aber wie ich immer sage, der Koloss Google ist zu träge geworden. Aus dem Plan, diesen Stick für wenige Euro auf den Markt zu bringen und ihn langsam zum "verpflichtenden" Sicherheitsstandard für den Google Account zu machen - ist erst mal Geschichte. Aber immerhin hat sich das W3C, das Word Wide Web Consortium nun bewegt. Und mit dieser Änderung, technisch gesprochen, weg von U2F auf WebAuthn, können nun neben dem Chrome Browser auch Firefox und Edge mit den USB-Sticks umgehen. Da das W3C erst Ende März den "neuen" Standard, der zuvor nur eine unverbindliche Empfehlung war, umgesetzt hat, wird es zwar noch ein wenig dauern, bis dies reibungslos funktioniert. Aber ich empfehle Euch schon heute, sich mit der Technik und den USB-Sticks als benötigte Hardware - und sei es nur in der Theorie durch Web-Recherche - vertraut zu machen! Dies wird die Onlinesicherheit weit nach vorne bringen und das alles nur in Form eines kleinen USB-Sticks. Ohne diesen kommt keiner an der zusätzlichen Maske, die nach dem Stick fragt, vorbei. Und somit bleibt auch bei erfolgreichem Phishing der Zugang mit email und Passwort verwehrt. Aktuell kleiner Wermutstropfen: Wer sich jetzt engagiert mit einem neu gekauften Stick endlich bei Google anmelden möchte, muss dies aktuell noch mit Google's Chrome Browser machen. Dieser ist momentan noch der einzige Browser, der die Erstanmeldung korrekt umsetzt. Normale Logins zu bestehenden Accounts können aber, sobald Firefox und Microsoft reagiert haben, dann auch über die beiden weiteren Browser genutzt werden. Und über kurz oder lang wird Google auch die Registrierung auf die Folge direkt herunterladen

Apr 12, 20194 min

Ep 51#51 Kleiner und kostenlos/günstiger Productivity-Hack: workflowy.com

Kleiner und kostenlos/günstiger Productivity-Hack: workflowy.comIch weiß nicht, mit welchen Tools ihr Euch einen Workflow zwischen ToDo-Liste, Notizbuch (nein, nicht auf Papier!) und Ablage gebastelt habt. Erfahrungsgemäß fallen hier immer Namen wie Evernote oder eine banale Notiz-App auf dem Mobiltelefon. Blöd nur, dass hier entweder teure Abo-Modelle oder fehlende Synchronisation über die Plattformen den eigentlichen Gedanken der "überall-Verfügbarkeit" kaputt machen. Aber hierfür habe ich eine kleine praktische Lösung für Euch: das Endlos-Dokument, in das Euer Alles hinein passt.   Das unendliche Dokument: umsonst oder 5 US-$/Monat / Bildquelle: https://workflowy.com/ Ich stehe auf Lösungen, die nicht geschlossen sind. Eine "nur App"-Lösung ist mir zu unflexibel, da ich auch gerne mal am ChromeBook oder am Rechner Zugriff haben möchte, um Änderungen, Anpassungen oder Neuanlagen vornehmen zu können. Allerdings haben Lösungen, die plattformübergreifend klappen meisten den Nachteil, dass sie mittlerweile mit einem Abo-Modell versehen sind. Und seitdem jeder auch "business" in diesen Modellen anbietet, sind die Preise hierfür in teilweise uninteressante Regionen für den ambitionierten Privatanwender gestiegen. Ich nutzte hier diverse Tools: zahlungspflichtig Evernote in der kleinsten Stufe, da ich neben Web-Clips und PDF-Files auch schnelle Ideen oder terminierte Notizen mit weiteren Deadlines, zum Beispiel für meine Fluglizenz und allen damit verbundenen Berechtigungen und medizinischen Untersuchungen, verfolge. Für ToDos nutze ich von Google die Task-App, da sich diese 1:1 in den Google-Kalender integriert, welchen ich plattformübergreifend wahlweise im Browser oder per App öffnen und bearbeiten kann. Für Konzepte oder Entwürfe, die für Evernote von der Struktur zu komplex  werden können bzw. ein wenig mehr Komfort einer "echten" Textverarbeitung haben sollen, greife ich auf GoogleDocs zurück: plattformübergreifend, durch meinen Account geschützt, App-Zugriff und auch offline verfügbar - allerdings fest integriert in die Google-Welt. Was nun, wenn ich meine Notizen, ToDos und Stichwörter sowie erste Konzeptideen und -ansätze in einer einzigen Lösung haben möchte, die idealerweise erst mal nichts und danach nicht gleich ein Vermögen kosten soll? Dann wirf einen Blick auf workflowy.com. Der Gedanke hier ist: Es ist Dein endloses Dokument. Toll, Übersicht ade? Nein! Du führst es wie eine ToDo-Liste, über "Bullet-Points". Dabei ist jeder Punkt für sich ein eigenes Dokument, welches Du aufklappen kannst, um schnell damit zu arbeiten. Oder Du öffnest es komplett für sich, damit Du in Ruhe daran arbeiten kannst. Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, ein kurzes Video. Das was ich Euch hier zeigt, könnt ihr jederzeit auf der Startseite von workflowy selber testen - aber Achtung: alles, was ihr hier eingebt, ist verloren - hier findet kein Speichern statt:   Wenn das Video nicht angezeigt wird, hier klicken (Weiterleitung zu YouTube)Im Prinzip erstellst Du eine ToDo-Liste. Der Oberpunkt stellt hierbei das eigentliche Dokument da, die Unterpunkte, die sich auch weiter untergliedern lassen, die ToDos oder weitere Unterdokumente. Für mich ist das eine einfache und clevere Lösung: Mal schnell ein Konzeptgerüst zimmern, schnell eine ToDo-Liste pflegen oder wichtige Punkte aus einem Artikel oder Buch mitnehmen. Wenn die Sachen erledigt sind, mit der Maus über den jeweiligen Bullet-Point fahren, kurz warten und im dann erscheinenden Kontext-Menu einfach auf "Complete" klicken - oder das dort angegebene Tastaturkürzel merken - schon erledigt und durchgestrichen. Je nach Einstellung kann so ein erledigter Punkt, bzw. das Dokument, dann aus der Liste verschwinden - aber ohne Date Folge direkt herunterladen

Apr 9, 20195 min

Ep 50#50 Wenn Deine Bank plötzlich ein Sicherheitsproblem hat und durch Unerreichbarkeit glänzt - N26 im Verruf oder berechtigte aber ungehörte Kritik?

#50: Wenn Deine Bank plötzlich ein Sicherheitsproblem hat und durch Unerreichbarkeit glänzt - N26 im Verruf oder berechtigte aber ungehörte Kritik?Fintechs und Insurtechs sind aktuell bzw. immer noch der große Hype. Mal schnell eine Haftpflicht über das Handy abschließen für gerade mal 30 Tage? Machbar! Ein Konto ausschließlich über das Handy führen, mit VideoCall zur Verifizierung? Machbar! Aber da wir Deutsche ein "spezielles" Verhältnis zu Geld und damit verbundenen Banken haben, setzt sich auch bei den Fintechs die Einsicht durch, dass eine Bankenlizenz eine gewisse Notwendigkeit darstellt. Hier war N26, vormals Number26, Vorreiter und einer der ersten, der sich in Deutschland aus der Position Fintech heraus um eine bemüht hat. Das dies aber kein Garantie für Sicherheit oder Erreichbarkeit darstellt, erleben momentan betrogene Kunden, das N26-Management und das weltweite Internet.   Wenn Dein Fintech namens N26 plötzlich ein massives Sicherheitsproblem hat / Bildquelle: N26 Newsletter Wer nicht weiß, worauf ich anspiele, möge bei Google N26 80.000€ eingeben: die Liste der Treffer, vor allem auch internationaler Seiten, ist sehr umfangreich. Wer das komplette Drama im Detail mitlesen möchte, nutze diesen Link von gruenderszene.de. Doch, kurz zusammen gefasst, was war passiert: Einem N26-Kunden wurde das komplette Konto leer geräumt. Gemerkt hat er es erst, als er, selbstständiger Unternehmer, sich über sein Handy einloggen wollte, um Rechnungen für sein Business zu bezahlen. Dies war Mitte Februar. Alarmiert durch den Fehler beim Login versucht er telefonisch seine Bank zu erreichen - um eine Ansage zu hören, dass der Telefon-Support zu Gunsten des Chatbots eingestellt wurde. Dieser ist allerdings nicht rund um die Uhr erreichbar. Erreichbarkeit von N26 - NUR per Chat! / Bildquelle: n26.com WebseiteAlso wurde aus dem Vorhaben, schnell mal dringend ein paar Rechnungen zu überweisen - nichts. An sich ein Todesurteil für einen Selbstständigen. Ich weiß - und auch im Internet brandeten sofort Beschimpfungen und Mutmaßungen von "Wer alles kostenlos will, selber schuld" bis hin zu "Wärst Du halt mal zu einer richtigen Bank gegangen" los - es existiert ein gewisses Misstrauen auf der einen oder eine totale Euphorie neuen "Erfindungen" gegenüber auf der anderen Seite. Aber, wie ich dieses Jahr auch in meiner Serie der Sicherheit kund getan habe, ist der Nutzer nur EINE Seite der Medaille (zum Nachlesen: Teil 1 und  Teil 2). Auch der Anbieter muss seinen Teil erfüllen. Und wenn nun, wie auch im Internet von einigen anderen Nutzern geschildert, aktuell aktiv Kunden der N26-Bank mit social engineering angegriffen werden, MUSS die Bank reagieren und kann den Kunden nicht einfach "im Regen stehen" lassen, wie geschehen. Besonders erschütternd ist der Chatverlauf bei gruenderszene, in dem der Betroffene explizit nach einem Telefonkontakt fragt - und ihm lapidar mitgeteilt wird, dass die Bank keinen telefonischen Support mehr bietet. Dies steht nun im krassen Widerspruch zu einem Folge direkt herunterladen

Apr 6, 20198 min

Sven sagt der PodCast - Teil 2: Mein zweites Gastinterview mit Sven Becker zum Thema: Apple Pay und die Sparkassen (und darüber hinaus!)...

Sven sagt der PodCast - Teil 2: Mein zweites Gastinterview mit Sven Becker zum Thema: Apple Pay und die Sparkassen (und darüber hinaus!)...Sehr zu meiner Freude war ich wieder bei Sven Becker zu Gast in seinem PodCast "Sven sagt der PodCast". Wir haben unsere erste Diskussion zum Thema Google und Apple Pay diesmal vertieft, nicht zuletzt ob der Ankündigung der Sparkassen, mit Apple Pay ins Geschäft zu kommen - und der absoluten Untätigkeit von Google. Aber hör selbst! Wieder ein PodCast-Interview von und mit Sven Becker zu Apple Pay und den Sparkassen / Bildquelle: Tales Untold Media Wir hatten erneut eine muntere Diskussion über die von uns bereits im ersten PodCast diskutierte Zukunftsmusik, was wäre, wenn die Sparkassen nun mit Apple und Apple Pay zusammen arbeiten würden - und siehe da, als hätten wir ihnen die Blaupause geschrieben, kamen die Sparkassen kurz nach unserem PodCast aus dem Tee und haben genau DAS angekündigt. Allerdings wollen sie es ein wenig revolutionieren - ich sage nur GiroCard. Alles andere in unserem PodCast-Interview, Teil 2. Viel Spaß damit - und ich hoffe auch diesmal, ihr habt ein wenig Zeit mitgebracht...   (Und es gibt keinen Begleit-Text oder Shownotes dazu! Sorry dafür! Das ist der Nachteil von Live-Aufnahmen in einem Take!)   Neben den Sparkassen, wie wir auch wieder gewitzelt haben, sind mittlerweile tatsächlich auf die Volks- und Raiffeisenbanken aus der Reserve gekommen und haben ebenfalls Interesse angemeldet. Es bleibt mehr als spannend, erst recht, da Google so überhaupt nicht bisher gezuckt oder irgendwie reagiert hat... aber mal sehen, ob die DKB sich am ersten April, was hoffentlich kein Scherz sein wird, nun doch als neuer Google-Pay-Kandidat findet... kleine Schritte, Google, gaaaaanz kleine Schritte...! Apropos: Sven bringt wöchentlich seinen PodCast heraus, diesen findet ihr bei SoundCloud. Wenn Euch die Themen oder auch nur unsere Stimmen gefallen haben, unbedingt abonnieren! :-) Lasst Euch nicht ärgern - und eine schöne Woche noch!     Meinen PodCast abonnieren: | direkt | iTunes | Spotify |  Folge direkt herunterladen

Apr 4, 201926 min

Wie viele Klingen wird der nächste Rasierer wohl haben? Sieben? Neun? Alles ganz falsch!

Wie viele Klingen wird der nächste Rasierer wohl haben? Sieben? Neun? Alles ganz falsch!Jahrelang waren sich die Nassrasierer-Hersteller über eins ganz klar einig: der nächste Rasierer musste noch mehr Klingen in einen Kopf verpacken - und bevorzugt eine Klinge mehr als die Konkurrenz. Auch "Drittanbieter" nahmen an diesem "Rennen" teil, so kann man online Rasierklingenköpfe mit bis zu sieben Klingen bestellen. Wer allerdings genau hin schaut, wird feststellen, dass zum Beispiel Gillette als Marktführer immer noch eisern an seinem "Mach3" festhält. Hier ist der Name Programm, der Kopf hat "nur" drei Klingen verbaut. Ähnliches auch bei Wilkinson, die ihren "HYDRO 3", ebenfalls mit "nur" drei Klingen, auch bis heute nicht aus dem Angebot genommen haben. Diese "Dreiklinger" bescheren den Anbietern sichere Gewinne, da viele Nassrasierer einen Umstieg bisher konsequent verweigern. Oder nach kurzem Umstieg zum "Probierpreis" festgestellt haben, dass ihr altes Modell immer noch das beste ist. Also - ist das "Wettrüsten" um mehr Klingen auf gleichen Raum nun abgesagt?    Das ist der neue Gillette - mit... ZWEI?!?!? Klingen?!? Da lächeln Dich also Sportler aller Couleur an und ziehen mit übertriebener Geschwindigkeit eine Klinge vom Ohr bis zum Kinn... Sogar Düsenjets, die "dreifache Mach"-Geschwindigkeit für das erste Drei-Klingen-Modell illustrieren sollten, haben wir schon im Werbeblock erlebt. Dann kam der Sprung auf Viererklingen, den Wilkinson mit dem  "Quattro" anfachte. Gillette lies diese Stufe aus, kam dann mit dem "Fusion" und fünf Klingen auf den Markt. Mit und ohne schwenkbaren Kopf. Mit und ohne Batteriebetrieb. Parallel dazu hatte der Mann die Wahl zwischen Gel oder Schaum, auch die Seife kam nie ganz aus der Mode. Sagen umworben, wer heute noch den klassischen Hobel nutzt, oder ohne Unterstützung durch Alaunstein mit dem Rasiermesser umgehen kann! An sich ist klar, was von den großen als nächstes kommen sollte: Wilkinson sechs, Gillette sieben Klingen - oder anders herum. Aber es war lange ruhig an der Front zwischen beiden. Auffällig bei einem Blick im Supermarkt ist nur, dass die "alten" Modelle beiden wohl einen festen Gewinnbestandteil in die Kasse spülen - und dass hier Gillette mit dem MACH3 vorne liegt. Warum? Weil die Mutter von Wilkinson, Edgewell, tatsächlich das MACH3-Klingenset nachgebaut hat und als "Billigklinge" über Drogeriemärkte in den Markt gedrückt hat. Sofort reagierte Procter&Gamble, als Gillette-Mutter, und reichte - erfolgreich - Klage gegen diese Dreistigkeit ein. Sieht also ganz danach aus, dass auch mit bewährten Modellen heutzutage noch richtig viel Geld verdient werden kann! Laut einem Bericht des Handelsblatts verdient Gillette mit dem MACH3-Klingen weltweit 650 Millionen Dollar, in Deutschland alleine 75 Millionen. Klar, dass hier Edgewell gerne mitgespielt hätte. Aber auch andere Anbieter tummeln sich auf dem Markt. Wer "Rasierer" bei amazon eingibt, findet sofort die Marken Shave-Lab und Shave it, die beide eine breite Palette aus Griffen und Klingen anbieten. Teilweise günstiger als die beiden großen. In den USA geht es noch einen Schritt weiter: hier ist Harry's einer der großen Gewinner. Ein Startup, dass kurzentschlossen einen deutschen Klingenproduzent übernommen hat und in fast jeden Supermarkt prominent zu finden ist. Und alle haben eins Folge direkt herunterladen

Mar 31, 20197 min

Keine Kaufempfehlung: Porsche Design Luggage P'2000 Laptoptasche - kurze Haltbarkeit für teuer Geld und schwacher Kundenservice!

Keine Kaufempfehlung: Porsche Design Luggage P'2000 Laptoptasche - kurze Haltbarkeit für teuer Geld und schwacher Kundenservice! Aus einer Laune heraus habe ich mir auf einer meiner vielfachen Rundreisen über den Fraport Mitte August 2013 im dortigen Porsche Design Laden die neu auf den Markt gekommene P'2000-Laptop-Tasche gekauft. Diese sollte meine Piquadro-Tasche, die mir fast 12 Jahre lang im werktäglichen Einsatz treue Dienste geleistet hat und deren oberer Rahmen nun aufgeplatzt und einen stabilen Metallbügel mit akuter Verletzungsgefahr zum Vorschein gebracht hatte, ersetzten. Auch war die Porsche-Tasche mit nur 450€ wesentlich günstiger, als mir wieder eine italienische zu besorgen... nun gut, mittlerweile weiß ich auch, wieso mich dieser günstige Preis noch eine Menge Geld kostet sollte...   Keine fünf Jahre im Einsatz und schon löst sich stückchenweise der Rücken der Tasche durch und... siehe unten! Leider ist das Bild schwer zu fotografieren und der Schaden daher nicht sehr gut zu erkennen. Was leichter zu erkennen war, ist hingegen dieser Schaden hier: ...und auch noch ein Zipper ist defekt! Das schlimmste an der Sache ist, dass der Zipper aus dem Nichts kaputt gegangen ist und hiebei auf der entsprechenden Seite den vernähten Reißverschluss beschädigt hat, so dass der umlaufende Reißverschluss von der anderen Seite nicht einfach als "Gesamtersatz" genutzt werden kann, da dieser wahlweise das defekte Reißverschluss-Stück nicht "überspringen" oder verschließen kann bzw. an der beschädigten Stelle ebenfalls aus dem Verschluss-System rutsch. Jetzt sollte man meinen, dass Schäden dieser Art bei einem Qualitätshersteller durch eine einfache Reklamation per email durch eine Abholung oder umgehenden Austausch geregelt werden können. Sollte man... ja... Da über die Webseite aber kein Kontakt möglich war, habe ich mich an die Hotline gewandt. Schade nur, dass die mir benannte email-Adresse nun mal so gar nicht funktionieren wollte, da sie schlichtweg nicht existiert! Anfang September 2018: Offiziell benannte email - gibt es nicht! Wunderbar! Also, erneuter Anruf, nur um zu erfahren, dass der Kollege wohl in eine alte email gerutscht ist. Nun denn, .de gegen .com tauschen und schon geht die Mail endlich durch. Das schnellste an der ganzen Sache war nun der Auto-Reply, der mich schon darauf hin wies, dass meine ganze Anfrage ein wenig dauern kann. Damit begann meine Odyssee... Vier Tage später wurde ich um Anschrift und einen Kaufnachweis gebeten, verbunden mit folgender Aussage: "Trotz ständiger Qualitätskontrollen kann es durchaus vorkommen, dass einzelne Produkte Defekte aufweisen. Dies bitten wir zu entschuldigen." Verschickt - und es kam, wie es kommen musste, Autoreply, kann dauern, etc., etc. Dann wieder warten, nur um zu erfahren, dass ich außerhalb der zweijährigen Garantiezeit bin. Ja, so schlau bin ich auch, aber Schäden dieser Art, die binnen wenigen Tagen eintreten, auch ein paar Jahre NACH der Garantiezeit sollten so peinlich für den Hersteller sein, dass ich keine Garantie-Diskussion führen muss. Dies wurde erneut mit "längerer Wartezeit" per Autoreply bestätigt. Wieder eine Mail, ich möge mich an meinen nächsten Porsche-Design-Shop wenden. Wunderbar, so schlau war ich auch schon, also entweder nach Frankfurt oder nach Ingolstadt. Beides für mich keine Option. Gibt es nicht irgendwo näher an meinem Wohnort e Folge direkt herunterladen

Mar 23, 20197 min

Nachtrag: Sparkasse will ApplePlay - für die GIROCARD... und ein neuer Bewerber macht schon mal den Weg frei...!

Nachtrag: Die Sparkassen wollen ApplePay anbieten - über die GIROCARD - und auch ein anderer Verbund macht wohl den Weg frei... Während ich das schreibe, ist mein zweites Podcast-Interview-Gespräch mit Sven Becker noch nicht online - aber so viel sei gesagt: wir haben intensiv über die Ankündigung der Sparkasse, ApplePay anbieten zu wollen, diskutiert. Und das Google einfach in seinem Winterschlaf verharrt und nichts macht. An sich begann es als kleiner Treppenwitz, zu spekulieren, was als nächstes kommt - und klar, da bleiben ja nur die Raiffeisenbanken übrig... und kaum drücken wir auf "Aufnahme Ende" und Sven macht sich an das Bearbeiten, da passiert's ....?!?     Volks-/Raiffeisenbanken wollen auch ApplePay / Quelle: teltarif.de Da der PodCast mit Sven nächstes Wochenende live gehen sollte, will ich hier nicht viel vorgreifen. Unsere Kernaussage war: dass ApplePay mit der Sparkasse bereits ein Coup gelungen ist, denn Google nicht mehr nachholen kann. Damit ist die "größte Bankenunion" in Deutschland an ein System gebunden. Aber der Deal geht mehr als über ein paar Millionen Kunden hinaus. Die Sparkasse hat eigene Wünsche, die sie in ApplePay umgesetzt haben will... und zwar, die Nutzung der hauseigenen GiroCard (früher "ec-karte"). Wenn die Sparkasse dies durch bekommt und Apple das entsprechend umsetzten kann und will, würde die Sparkasse fast allen Kunden die ApplePay-Nutzung zur Verfügung stellen - OHNE, dass eine neue Kreditkarte oder sonst eine Umstellung erforderlich ist. Warum? Weil jeder, ich schätze mal, Schüler, Studenten und Taschengeld-Konten ausgeschlossen, eine GiroCard besitzt, sofern diese nicht auf Kundenwunsch explizier abbestellt wurde. Damit dürfte der Kundenstamm Sparkasse > 18 Jahre, mit Einkommen und im Besitz einer gültigen GiroCard diese mit ein paar Display-Taps sofort als Zahlungsmittel eingerichtet haben. Und während wir hier so ein wenig am diskutieren waren, was dies für Google bedeuten kann, kam uns die Idee, dass die Raiffeisenbanken (und Volksbanken und die Sparda Bank) in dem Kontext noch zu haben wären... allerdings würden diese sich wohl auch eher auf Apple statt GooglePay versteifen. Und kaum drücken wir auf "Aufnahme beenden" und Sven beginnt mit dem Mastering, kommt eine Meldung über den Ticker (z.B. hier bei TelTarif), dass nun tatsächlich auch die VR-Banken sich für ApplePay interessieren. Ähnlich wie die Sparkassen haben auch diese im letzten Jahr hastig eine eigene, allerdings eben nur Android-App, auf den Markt geworfen, um sich ApplePay... nun... zu widersetzen. Aber, wahrscheinlich auch durch die Gespräche der Sparkasse, fällt hier die hausinterne Verteidigung nun und man sucht den Pakt mit dem Konkurrenten. Und wie immer hat der Koloss Google es hier wieder verschlafen! Wer auf die Seite der GLS, geht, erfährt, dass - und sei es nur in der Überschrift - sehr wohl auch GooglePay im Visier war, nun aber, laut dem detaillierten Text darunter, nur noch über ApplePay gesprochen wird. Apropos: die GLS gehört zum Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken und scheint der Pilot für die bundesweite Einführung zu sein. Wunderbar Google, was muss noch passieren, bis der plan- und strategielose Winterschlaf ein Ende findet? Wahrscheinlich wird ein neues Gerücht, dass die DKB-Bank, einziger Neuzugang bei GooglePay seit der Einführung in Deutsc Folge direkt herunterladen

Mar 19, 20195 min

Unfassbar: Die Sparkassen werden mit ApplePay konkurrieren - und was macht Google? NICHTS!

Unfassbar: Die Sparkassen werden mit ApplePay konkurrieren - und was macht Google? NICHTS!Hatten wir es vor kurzem nicht im gemeinsamen PodCast mit Sven Becker, dass Google sich einfach mal nach der Einführung von GooglePay in den Winterschlaf gelegt hat und seitdem nicht mehr gesehen und gehört wurde? Mach ja nichts, hat sich Apple gedacht, und wohl die härteste Nuss in Deutschland geknackt: die Sparkassen, die als Gegenwehr extra eine eigene App gestartet haben und die Zusammenarbeit mit Apple (Google hat wohl eh nicht angefragt...!) und anderen kategorisch abgelehnt haben... und nun das! ApplePay wird bald auch mit der Sparkasse klappen! Und was macht Google... wie immer: NICHTS, GAR NICHTS!!!! Na, Google? Mal die Orientierung verloren? // Quelle: neatorobotics.com   Da war Google nun mal endlich der Erste. Der Schnellste. Der von der Presse Gelobter. Und nach dem ganzen "Trä-Rä!" wurde es sofort wieder still. Eine Bank kam noch um die Ecke, da es hier wohl intern mit der Bereitstellung nicht so einfach war, dass man den Eindruck gewinnen könnte, dass hier tatsächlich noch ein neues Institut gewonnen werden konnte. Aber wie es geht, hat eindeutig mal wieder Apple vorgemacht: Start verschoben, erneute Ankündigung, wieder verschoben, heute Abend 17 Uhr ist es soweit, verschoben - und zack: mit zwei Händen voller Kreditinstitute gestartet. Und von der ersten Sekunde die Anbieterbreite von Google mal locker verdoppelt! Und was macht Google: nichts. Nach kurzer Zeit kommen erste Zahlen - erschreckend, jeder der ein iphone hat, nutzt es (Achtung, bewusst übertriebene Darstellung!). Und wer nicht, bestellt sich bei seinem mitmachenden Institut eine! (Das stimmt wirklich, bei der Deutschen Bank wurde die verbundene Kreditkarte plötzlich mit traumhaften Neubeantragungsquoten nachgefragt!) Und was macht Google: nichts. Und nun kommt das Meisterstück von Apple: die Sparkassen, die zwar auch mit reichlicher Verspätung eine eigene App für ihre Kunden auf den Markt gebracht haben, sind der neue Partner von... APPLEPAY! Ja, wirklich! Apple hat sich nun wirklich auch die Unterstützung der Sparkassen gesichert. Der Laden, der letztes Jahr ganz entspannt 2,2 Milliarden Gewinn gemacht hat - und damit alle deutschen Privatbanken mit viel Abstand übertrumpft hat! Und nun: Partner von ApplePay. Und was macht Google: NICHTS, ABSOLUT GAR NICHT! Davon ausgehend, dass Google mit GooglePay eine Strategie, die vielleicht sogar auf Wachstum ausgelegt sein könnte, verfolgt, würden unter mir als Leiter jetzt Köpfe rollen - und ja, das wäre KEINE ÜBUNG! Das ist doch nicht so schwer, oder? Rausgehen, mit Banken sprechen, ein wenig verhandeln, die Vorteile und die Chancen auf Kundenwachstum auf Grund des Angebots hinweisen... und somit einen neuen Account gewinnen... oder man sitzt in München und Hamburg im Büro und lässt sich den Hintern wärmen! Klar, wenn man sich eben lieber geheimnisvoll über Chrome-Sicherheitslücken kümmern muss, Apple's letzte Sicherheitslücke veröffentlichen will und sonst mit Fuchsia (Android Nachfolger) und Material Design Einführungen der eigenen Seiten und Apps beschäftigt ist, hat man wohl für solche Sachen erst mal keine Zeit, kann ich gut verstehen - Priorisierung ist schließlich alles! FinTechs sind gerade der Hype schlechthin - also, warum GooglePay eine hohe Prio geben, nur weil Apple das gerade macht? Es kam bei meinem Folge direkt herunterladen

Mar 13, 20197 min

#Foodporn: Nach Pudding lässt Rewe erneut abstimmen, wie viel - oder wenig - Zucker man haben möchte: im Schokomüsli!

#Foodporn: Nach Pudding lässt Rewe erneut abstimmen, wie viel - oder wenig - Zucker man haben möchte: im Schokomüsli!Es war mal wieder soweit: Rewe lässt abstimmen über den Zuckergehalt, um ein Produkt nach Konsumentenwünschen anzupassen. Woran erinnerte mich das nur... ja... genau... #Foodporn und die Schokoladen-Pudding Challenge! Nur, diesmal geht es um das Knusper Müsli... also: welcher Typ bist Du?   [caption id="attachment_1741" align="aligncenter" width="4032"] Knusper-Müsli: welcher Zucker-Typ bist Du?[/caption] Während es beim Pudding gleich um VIER Proben ging, ist es beim Müsli ein wenig leichter, mit nur drei verschiedenen Zucker-Rezepten seinen Favoriten zu küren. Dazu sind in der Box jeweils drei Beutel a' 85 gr (Achtung, die Angaben sind wie immer nur für 100 Gramm!), die dann den Zuckeranteil um wahlweise 15 oder sogar 30% senken. Es gilt, mehr oder weniger, was ich in der Pudding-Episode schon geschrieben habe: Wer Zucker raus nimmt, packt leider immer wieder einfach ein Mehr an anderen "Zutaten" (hier: Eiweiß) in unsere Lebensmittel, um so einfach den Geschmack zu verstärken. Dies ist aber nun mal nicht zwangsweise gesünder, als eine "Ursprungsformel" mit weniger Fett und mehr Zucker... kurz gesagt: das sind beides Geisel unserer Zeit! [caption id="attachment_1746" align="aligncenter" width="4032"] Nährstoffe und Brennwerte: für 100 Gramm, die Beutel haben aber nur 85![/caption]Ich muss noch was bekennen: ich bin KEIN Müsli-Freund. Gut, im Hotel, wenn es denn mal da ist, vielleicht - aber für zu Hause wäre mir das morgens zu viel. Erst recht in dieser unfassbar schokoladigen Variante, die Rewe uns hier zum Testen kaufen lässt. Am deutlichsten ist es mir bei der -15% Variante aufgefallen: in den Teller gekippt, Milch drüber... und bis die Milch wieder im Kühlschrank war, sah es aus wie Kakao, und nicht mehr Müsli Knusper und Schoko. Geruchstechnisch ist kein Unterschied zwischen den drei Beuteln zu erkennen. Sie duften alle aufdringlich nach Zart-Bitter-Schokolade, gepaart mit dem Geruch nach den Knusper-Haferflocken-Teilen, die dominant das Müsli bestimmen - hier ist der Verpackungsname klares Programm. Auch finden sich diese Schoko-Raspeln aus dunkler und weißer Schokolade mehrfach in jedem Beutel. Ich frage mich: sind diese auch individuell Zucker-reduziert? Ich gebe zu, die Nährwertangaben überflogen, aber auf Grund der Masse an Infos in dieser schieren Aufzählung, nicht bis ins Detail verglichen zu haben. [caption id="attachment_1742" align="alignnone" width="2117"] Also los: Das Original Rezept![/caption]Nun denn, frisch ans Werk. Beutel auf, Milch drüber, Kühlschrank zu, Löffel rein und ab an den Computer und die Simpsons im Hintergrund laufen lassen. Was mir als erstes auffällt, und was wieder die Frage aufwirft, ob die ganze Schokolade nun auch mit-reduziert wird: es ist schon verdammt viel Schokolade in dem Beutel. Geschmacklich überrascht es mich: so süß kommt es mir an sich gar nicht vor. Die Mischung aus Haferflocken und der Schokolade ist ein angenehmer Kontrast während des Essens. Gut... die 100% Variante hat mein Schokogehirn gespeichert - der Test kann nach einigen Neutralisierungsmaßnahmen (wie eine Nacht d Folge direkt herunterladen

Mar 9, 20196 min

Wenn Apple als PodCast-Distributor Nummero eins mal auf den Tisch haut - und weitere Kritik an itunes...

Wenn Apple als PodCast-Distributor Nummero eins mal auf den Tisch haut - und weitere Kritik an itunes... Die PodCaster-Szene geriet am ersten März deutlich in Wallung! Kam da nicht spät nachmittags eine Mail von Apple selbst um die Ecke, die klare neue Bedingungen für die künftige Einreichung von PodCasts nannte. Und eben klar machte, dass Verstöße ab sofort durch "Verbannung" geahndet werden. Aber, auch in dieser Mail, bereits ein erstes Zeichen von "Gnade": wessen PodCast aktuell oder zukünftig aus der Liste bei Apple bzw. itunes genommen wird, kann nach "Korrektur" auf die neuen Maßgaben erneut eingereicht werden - und eben (wieder) gelistet werden/bleiben. Dennoch: großer Aufruhr in der PodCaster Szene! itunes - unaufgeräumt, chaotisch, funktionsüberladen - aber #1 in PodCasts! // Screenshot: itunes, apple.comWas genau war denn geschehen? Apple verschickte, nach deutscher Zeit, am ersten März nachmittags eine Mail an jeden, der im PodCast-Portal registriert und aktiv ist. In dieser Mail beschrieb Apple aktuelle Vorgaben, die "PodCast-Keyword"-Spamming künftig wohl erst mal minimieren und mit weiteren zukünftigen Schritten, verhindern sollen. In einem ersten Schritt soll nun klar geregelt werden, welche "Einstellungen" und Vorgehensweisen nun als eventuell positive Einstufung "Spam" beurteilt werden. Drastischste Maßnahme, die Apple in diesem Zuge publiziert, ist die Tatsache, dass ab sofort eingereichte PodCasts, die gegen die veröffentlichten Maßnahmen verstoßen, nicht publiziert werden und im schlimmsten Fall eine Verbannung aus itunes zur Folge haben. Stein, oder besser, Gebirge des Anstoßes, ist ein Satz, den Apple zwar gleich an den Anfang gestellt hat: Und schon schlug die Welle der Entrüstung los, in einer Höhe, die Apple sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Nun, jeder der ein paar PodCasts in seiner itunes-Bibliothek hat, weiß, wie beliebt eine durchgehende Nummerierung dieser Audio-Shows ist. Wie oft in den Pods einfach auf "Folge 123" verwiesen wird. All das klappt aber nur, weil die Dateien, die im Hintergrund gestreut werden und auch die damit verbundenen RSS-Feeds eben diese "Episode Number" haben, die Apple nun verbieten und ab sofort über einen eigenen "Tag" verbreiten will. DAS ging rund in den diversen PodCasts, und mit Sicherheit habt auch ihr den einen oder anderen, kurzfristig aufgenommenen, Pod erhalten, der Euch, mal freundlich, mal eher gereizt darauf hingewiesen hat, dass die Episoden-Nummer zukünftig von Apple gekillt werden und man nun nach alternativen Ideen für die künftige Fortsetzung sucht. Intern hat Apple auch dem Keyword-Spamming den Kampf angesagt: in Dateiname, Titel, Beschreibung und allen anderen möglichen Feldern so viele Schlüsselwörter unterbringen wie möglich - auch das gehört künftig der Vergangenheit an. Aber dann ging es schneller als erwartet: während einige PodCaster nach diesen Maßnahmen teils drastische Töne gegenüber Apple und dessen - mittlerweile - völlig chaotischen und teil notorisch vernachlässigten itunes anschlugen und auf die unaufgeräumten Kategorien und veralteten Apps und sinnlosen Beschränkungen hin wiesen, kam eine neue Mail: Da war sie wieder, die Episoden-Nummer! Doch im Hintergrund gibt es weitere Kritik an Apple. An itunes. Und an dem Vorgehen seitens Apple und was wir in Zukunft noch alles erwarten müssen. Das trifft in erster Linie jeden, der PodCasts anbietet - hat aber, schlimmstenfalls, auch Einbußen für jeden, der PodCasts hört, zur Folge. Seien es nur noch knappe Beschreibungen und inhaltliche Zusammenfassungen, die Shownotes auf ein absolutes Minimum zusammen kürzen könnten. Ich glaube nicht, dass das Thema restlos vom Tisch ist. Apple wird sicherlich über kurz oder lang mit weiteren Änderungen und Zwangsumsetzungen um die Ecke kommen - erst recht, wo zu itunes und PodCast Connect kein wirklicher Konkurrent vor Folge direkt herunterladen

Mar 6, 20195 min

Wenn du schon zu spät in einem Markt bist und mit der Konkurrenz nicht mithalten kannst, warum nicht die Auswertungsmethoden zu deinen Gunsten ändern, Apple?

Wenn du schon zu spät in einem Markt bist und mit der Konkurrenz nicht mithalten kannst, warum nicht die Auswertungsmethoden zu deinen Gunsten ändern, Apple? Schöne neue Technikwelt. Und was gerade alles so in der Mache ist und uns allen als Zukunft versprochen wird - mal mehr, mal weniger in Reichweite. Aber einer der größten Kämpfe, neben Glasfaser, 5G und den Platz 1 der weltweiten Mobilfunkhersteller tobt um das Thema selbstfahrende Autos. Hier hat Apple, wohl bestrebt, gleich ein eigenes Auto zu erfinden, den Anschluss verpasst - obwohl die hauseigene Software für seinen Algorithmus zur Erkennung kurzfristig sehr gelobt wurde. Also, was tun, wenn man doch ganz schnell ganz oben mitspielen will? Na klar, erst mal die Statistik fälschääääh, anpassen... iCar or no iCar - die Frage stellt sich aktuell nicht - eher, wie Apple "Disengagements" seiner Software zählt... das ist nicht so ganz unwichtig für die Zukunft! // Bildquelle: iphoneitalia.com  Benchmark ist hier aktuell immer noch die Google- bzw. Alphabet-Tochter Waymo. Hier sind, laut neuesten Zahlen, die die Firma an das California Department of Motor Vehicles berichtet hat, "nur" alle 17.850 zurückgelegten Kilometern ein Eingreifen des Fahrers nötig. Auf Platz zwei folgt aktuell GM Cruise mit etwas unter der Hälfte von Waymo, nämlich 8.330 Kilometern. Immerhin hat Apple, das den Trend doch, aus welchen Gründen auch immer, verschlafen hat, für sich den dritten Platz erkämpft. Und in diesem Kontext wird es jetzt "haarig". Die ersten vorgelegten Zahlen zeigen eindeutig, dass eine hohe Quote von menschlichen Eingriffen statt gefunden hat - was Apple nun veranlasst, die zu Grunde liegende Zählweise zu ändern. Dazu muss man wissen, dass die Apple Flotte über 50 SUVs von Lexus (wie auch Waymo) verfügt und dass diese ca. 130.000 Kilometer (Zeitraum April 2017-November 2018) zurück gelegt hatten - weit weniger als die Nummer 1, Waymo und ebenso die Nummer 2 GM. Aber nun zu den eingereichten Zahlen: Apple hat 76.500 Disengagements berichtet. In dieser Zahl stecken alle menschlichen Eingriffe des Fahrers während der autonome Fahrmodus aktiviert ist. 130.000 Kilometer durch 76.500 Eingriffe IST GLEICH eine erzwungene Übernahme durch den Mensch alle 1.7 Kilometer! Etwas mehr Details hat Apple noch berichtet: in "nur" 36.000 Fällen habe sich die Software deaktiviert, was z.B. auf Grund eines Software-Fehlers oder, salopp gesagt, eines "Orientierungsfehlers" oder fehlerhafter Rückmeldung eines Sensors passieren kann. 40.000 Mal hat aber nachweislich der Mensch eingegriffen, sei es aus eigenem Ermessen oder nach einer Vorgabe - schade, hier vermisse ich weitere Details, die leider nicht aus dem Bericht ersichtlich sind. Auch darf man nicht vergessen zu erwähnen, dass nur einer eine ähnlich schlechte Qualität seiner Software an den Tag legt, und hier Tests bereits einen Todesfall gefordert hatten. Ja, genau: UBER. Also, nochmal zusammen gefasst: Apple: alle 1.7 Kilometer. GM Cruise: alle 8.330 Kilometer. Waymo: alle 17.850 Kilometer. Somit trennt Apple aktuell ein Faktor 10.500 vom aktuellen Platzhirsch Waymo! Aber Apple wäre ja nicht Apple, wenn es das schon gewesen wäre! Nein, da Apple aktuell nun mal, neben UBER, die wohl wieder testen oder kurz davor stehen, wieder autonom zu fahren, ziemlich bescheiden da steht, was liegt näher, als seine eigene Zählweise der "Incidents" zu ändern? Genau - nicht, außer die Zählweise zu ändern! Begründung: die eigenen Zahlen würden zu häufiges Eingreifen des menschlichen Fahrers beinhalten. Daher hat Apple im Juli 2018 die Erfassung geändert und erfasse ab sofort nur noch "important disengagements", also wirklich wichtige Deaktivierungen. Und diese müssen aber mit Sicherheit oder Verkehrsregelverletzungen einher gehen, da sie sonst ebenfalls intern nicht gewertet werden. Ausgelegt auf die neue Apple-Auslegung hat der Konzern danach 90.000 Kilometer mit "nu Folge direkt herunterladen

Mar 3, 20197 min

Wenn Geräte über Fernupdates auch mal kaufentscheidende Funktionen verlieren - kann es nur withings sein, der rum pfuscht!

So schnell verlieren vernetzte Geräte Funktionen - heute: die (vormals withings) jetzt Nokia (jetzt wieder withings) Body Cardio Waage - und die fehlende Funktion!Schöne neue Online-Welt. Egal welches Gerät, wenn es denn online ist, bekommt es immer die neuesten Updates und auch Firmwares. Das ist in Summe praktisch - hat aber auch den Haken, dass ab und an auch mal eine Funktion wieder entfernt werden muss. Das ist umso ärgerlicher, wenn der Kauf genau wegen dieser Funktion erfolgte. Und, wie sieht es denn un aus, wenn das neue Nachfolgeprodukt diese Funktion plötzlich wieder mitbringt? Nun, da es sich hier um withings handelt, mache ich mir erst mal NULL Hoffnungen! [caption id="attachment_1715" align="alignnone" width="1171"] Pulswellengeschwindigkeit - und nokia als neuer Inhaber musste die Funktion ferngesteuert zurück ziehen / Quelle: amazon.de Produktbeschreibung[/caption] Kurz zur Einordnung: withings ist ein französischer Hersteller, der die erste Twitter-WiFi-Waage auf den Markt gebracht hat. Und diese weiter und weiter entwickelt hat, zu dem Modell Body Cardio, um die es mir hier geht. Die Waage ist komplett und einfach ins heimische WiFi zu integrieren und zieht sich dann sämtliche Updates und Firmware-Neuerungen automatisch in den Zeiten, in denen sie Leerlauf hat. Das ist unproblematisch, da der verbaute interne Akku ganz einfach über ein Standard-USB-Kabel aufgeladen werden kann. Und, nebenbei gesagt: der Akku hat eine verdammt gute Laufzeit! Was aber nun, wenn withings plötzlich beschließt, ein Verkauf wäre sinnvoll? Nun, ich habe das positiv gesehen, erst recht als raus kam, dass nokia der Käufer sein wird. Schließlich war die Android App eine Qual, was ich in meinem Blog auch des öfteren und ausführlichst diskutiert habe - und ebenso mit einem absolut unfähigen Kundendienst. Also, nokia kauft withings. Klasse! Endlich jemand, der auch das mit 80% Marktanteil gegenüber Apple's knappen plusminus 20% mal verstanden hat, und die Entwicklung entsprechend gerade zieht und endlich eine verdammt geile-fehlerfreie Android App zur Verfügung stellt. Aber was hilft das alles, wenn der dilettantische Laden, den du aufkaufst, auch die letzte Hardware vermurkst hat - bzw. übersehen hat, dass ein CE-Zeichen für technisch-funkende Geräte nun mal nicht ein nettes Logo auf optionaler Basis ist, sondern Zulassungspflicht? Und für medizinische Geräte weitaus härtere Anforderungen gelten, als das bisschen Schrittzählerzeugs, dass withings sonst noch im Angebot hatte? Nun denn, es erwische nokia nach der Übernahme wohl ebenso eiskalt wie uns Kunden, die plötzlich an der Waage das Top-Feature, die Pulswellengeschwindigkeitsmessung per Fernupdate verlieren sollten. Nun gut, nokia räumte jedem nun 30 Tage Rückgaberecht ein - aber da es keine andere Waage mit der Funktion gibt, warum zurück geben und dann gar keine Twitter-Waage mehr haben? Ihr versteht schon, wie ich das meine... Also: morgens nun noch Pulswellenmessung bekommen - abends war die dann weg. Scheiße! Aber, wie man es eben von withings gewohnt war. Schade nur, dass nokia sich - wahrscheinlich nur hinter den Kulissen - nie offiziell um ein Zurückbringen der Funktion gekümmert hat... und dann: nächster Supergau: withings kauft sich von nokia wieder zurück. Und mit dem ersten App-Update w Folge direkt herunterladen

Feb 28, 20196 min

2018 - meine Abo-Odyssee mit dem neuen Magazin "ada"... und wie ich trotzdem an eine Erstausgabe gekommen bin, so ganz ohne Verlag...

ADA - Das Magazin... gibt es das wirklich? ADA? Schon mal gehört? Magazin der Wirtschaftswoche? Mit PodCast? Und angeblich schon mit Newsletter? Und einer Webseite, auf der man ein Testheft bestellen kann? Volles Programm eben. Aber dann: November 2018, meine Abo-Odyssee beginnt..! [caption id="attachment_1711" align="aligncenter" width="350"] Auszug von der Verlagswebseite für Ausgabe zwei, die man tatsächlich schon gesehen hat... / Quelle: https://join-ada.com/magazin[/caption]  Ja ja, ich gebe es zu. Ich habe einen gewissen Faible für Erstausgaben. Jetzt natürlich nicht plan- und ziellos, aber als ich mitbekommen habe, dass die WiWo, die liebe Wirtschaftswoche, mit einem Zukunftsmagazin auf den Markt kommt, hielt mich nicht mehr viel zurück. Mein lokaler Handel hatte wahlweise noch nichts davon gehört oder war noch nicht beliefert worden. Also beschloss ich irgendwann, direkt beim Verlag mit meiner Bestellung zu landen. Und das ging, auch wenn die Webseite kurz nach Veröffentlichung noch sehr rudimentär wirkte, mit Adresseingabe und Mausklick. 5€, ja, das ist es mir wert! Und schon kam die Bestätigungsmail - mit dem Hinweis, dass ich nach Erhalt des Heftes ohne Reaktion in ein Abo rutsche. Also, Notice to self: Kündigung zurück schicken. Lieber gleich machen, dann kann man es nicht vergessen. Nun ging das Warten los - und nichts passierte. Das Magazin war doch schon auf dem Markt, ich startete eine Recherche im Netz ein paar Wochen später. Meine Kündigungsmail war auch noch nicht beantwortet, also lohnte sich eine Mail an den Aboservice nun zweifach: Ich kündige, was ich immer noch nicht bekommen habe. Wieder keine Antwort. Wochen später, eine Verlagsmail: Die Nachfrage war größer als erwartet, aber mein Heft eins sollte ich in wenigen Tagen (oder stand da auch Wochen) in meinem Briefkasten finden.  Nun gut, der Verlag WEIß also, dass ich nicht kündigen kann, was ich nicht bekommen habe, somit keine Abo-Panik - da immer noch keine Kündigungsbestätigung da war. Die kam wieder ein paar Wochen später. Und man bedauere sehr, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Ob ich kurz  Bescheid geben könne, wieso. Wieso? WIRKLICH- WIESO??? Weil bald Weihnachten ist und ich immer noch keine Erstausgabe habe, ihr Spacken! Tut doch nicht so, ich kann die Verschwörung quasi bis hier her RIECHEN! Und so wurde es Neujahr, und endlich kam - erneut - meine Kündigungsbestätigung. Anderer Name, gleicher Absender. Was wollte das Magazin gleich noch mal? Technik? Zukunft? Zukunftstechnik? Ich würde erst mal nen Hunni in ne Excel-Lizenz investieren, anscheinend wird hier, ganz agil, auf PostIts am Glasfenster notiert, was noch offen ist und was nicht - nur leider ohne Bearbeiter... Dann wieder eine Mail. Man bedauere, aber... das mit der Lieferung verschiebt sich noch ein wenig... aber in ein paar Wochen... ja, danke, das habe ich doch schon mal irgendwo gehört! Am nächsten Tag griff ich mir das Magazin aus einem Zeitschriftenständer an einem Empfang, an dem ich auf meinen Gesprächspartner wartete. "Können'se mitnehmen, det will hier kener!" - gesagt, getan.  Gut, meine ausgesprochene Kündigung bereue ich nicht - es hatte schon zwei, drei spannende Artikel, aber jetzt nichts, was ich im Abo lesen will... was an sich eh nicht geklappt hätte... sage ich jetzt mal ganz böse so... Mittlerweile weiß ich auch mehr, allerdings NICHT vom Verlag selbst...: [caption id="attachment_1712" align="aligncenter" width="491"] ada verteilte sich dann auf Events zu sehr, keine Hefte für (Probe-)Abonnenten / Quelle: http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?nr=130249&Medien[/caption]Schon lustig, dass 100.000 Hefte durch die Beilage in der Wirtschaftswoche und weitere "spezifische Events" aufgebraucht war, während man mir - schriftlich - immer noch ein bisschen Wartezeit verkaufen wollte. Spannend ist auch die Aussa Folge direkt herunterladen

Feb 25, 20196 min

PodCaster-Co-Produktion mit "Sven sagt der Podcast": Erfahrungsaustausch zu Google- und Apple-Pay

"Sven sagt der PodCast": Mein Gastinterview mit Sven Becker zum Thema "Google und Apple Pay" und wie es in der Praxis läuft Ich war vor zwei Wochen bei meinem geschätzten PodCast-Kollegen Sven Becker in seinem PodCast "Sven sagt der Podcast" zu Gast und wurde zu meinen Erfahrungen mit Google Pay und einer Einschätzung mit dem doch noch recht jungen, aber schon zahlreiche Rekorde schlagenden Apple Pay, zu Gast. [caption id="attachment_1694" align="alignnone" width="862"] PodCast-Interview und Gespräch mit Sven Becker zu "Apple und Google Pay" / Bildquelle: Tales Untold Media[/caption] Wir hatten eine muntere Diskussion über den Frühstart von Google, dem Nachzügler Apple, der mittlerweile völlig unbeachtet von Google hier die Führungsrolle übernommen hat und die Möglichkeiten im In- und Ausland den Dienst zu nutzen... und vieles mehr, inklusive einem Ausblick in die Zukunft - nicht nur von Google Pay, sondern auch einer persönlichen Einschätzung, was geht und was nicht gehen wird... Und jetzt ohne weitere Spoiler, das von Sven mir zur Verfügung gestellte Interview! Ich hoffe, ihr bringt ein wenig Zeit mit...!   (Und es gibt keinen Begleit-Text oder Shownotes dazu! Sorry dafür! Das ist der Nachteil von Live-Aufnahmen in einem Take!)   Nun denn, hoffentlich konnten wir, wenn ihr bisher noch gezögert habt, ein paar Eurer Bedenken zerstreuen - und Euch, die passende Bank im Hintergrund bei beiden Diensten voraus gesetzt, nun zum Start in die schöne digitale Bezahl-Welt animieren. Sven bringt jeweils an den Wochenenden wöchentlich seinen Podcast heraus, zu finden ist dieser über Soundcloud oder direkt zum Abonnieren bei itunes. Und, da ihr das hier wahlweise lest oder hört, kennt ihr meinen Blog ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com und den zugehörigen PodCast, den ihr über itunes, Spotify oder direkt in meinem Blog hören könnt, wohl auch schon. Und zum Schluss, ein Spoiler: sicherlich wird es hin und wieder eine "Koproduktion" zwischen Sven und mir geben - also: schnell unsere PodCasts abonnieren und nichts mehr verpassen! Schönes Wochenende Euch!       Meinen PodCast abonnieren: | direkt | iTunes | Spotify |  Folge direkt herunterladen

Feb 22, 201932 min

Müller Licht "Tint" bei Aldi Süd zum Kampfpreis - Taugt das Zeug was oder bei Philips bleiben?

Müller Licht "Tint" bei Aldi zum Kampfpreis? Sollen das Reste sein oder taugt das was?Unfassbar. Nach Philips, Ikea und vielen weiteren kommt nun auch Aldi Süd um die Ecke, und steigt in das Business mit steuerbaren Heimgeräten ein. Verkauft werden die von Müller Licht produzierten Leuchtmittel mit Namen "Tint" in E27 und GU10 sowie E14 Form. Preislich sind sie ein Hit, wenn man Philips als Benchmark nimmt, glatt die Hälfte. Und von der Qualität und der Leuchtkraft? Ein erster Testbericht nach zwei Wochen Müller Licht in  meinem Flur! [caption id="attachment_1690" align="aligncenter" width="409"] Starter-Set "Tint" von Müller Licht bei Aldi Süd (teilweise noch erhältlich!) für 29,95€ / Quelle: aldi-sued.de Die Sets kamen bei Aldi, was wäre es denn auch sonst, zu Preisen raus, die NOCH günstiger waren, als bei Müller Licht selbst zu kaufen. Das nur am Rande, hier die Preise: das Starter Set mit Fernbedienung und einer E14 oder E27 Birne liegt bei knapp 30 Euro, die E14/E27/GU10-LEDs alleine liegen bei 20 Euro für die farbige und bei 14 Euro je Stück für die reinweiße Variante. Ich hab die Preise von Ikea jetzt nicht im Kopf, aber im Vergleich zu Philips sind die Birnen somit minimal 50% günstiger. ABER: obwohl sie ebenfalls den ZigBee-Funkstandard zur Steuerung verwenden, können sie nicht über die Philips-Bridge gekoppelt werden! Das heißt: ihr braucht hierfür eine "freie" (nicht Philips-)Zigbee-Bridge, wie z.B. einen Raspi mit Modul oder einfach ein amazon Echo Plus, mit eingebauter Bridge. Nun wird es kurz haarig: bei einem Starterkit MIT Fernbedienung ist die Lampe an die Remote gebunden und muss, bevor ihr sie mit Eurer Bridge verbinden könnt, erst resettet werden. Das ist allerdings in beiliegender Anleitung beschrieben und einfach machbar... was mir bei den Philips-Leuchtmitteln, auch mit Hilfe des Supports und ungefähr drei verschiedenen und sich widersprechenden Anleitungen bis heute noch nicht gelungen ist. Sonst ist es ganz einfach: Licht anmachen, Suche starten - und das neue Gerät hinzufügen, mit Namen versehen - und schon kann es gesteuert werden. Bei Alexa per Sprachbefehl, bei allen anderen Lösungen über die Hard-/Software/App, die ihr auch sonst benutzt - nehme ich an... Ich kann jetzt nur für die mehrfarbige E27-Birne sprechen, für den Strahler und die kleine E14-Fassung habe ich nur im Netz gelesen, dass sie von der Helligkeit und der Farbmischung zwar mit 16,7 Millionen möglichen Farben weit mehr können, als die vergleichbare Philips-Lampe, aber ein wenig "dunkler" leuchtet. Für die reinweißen Lampen kann ich mich an keinen Test erinnern, aber Google ist hier sicherlich Euer bester Freund! Die Tint E27 reagiert über mein Echo Plus viel schneller als die Philips über deren Bridge, die ich auch über amazon Echo steuere. Im persönlichen Vergleich ist die Helligkeit besser im Weißlicht-Modus als die Philips. Auch die Farben, die sich größtenteils zuverlässiger und freier steuern lassen, als die vorgegebenen Sets der Philips-Birne, haben mehr Brillanz als das von mir zu Vergleichszwecken aus der Schublade gezogene niederländische Pendant. Ich bereue den Kauf für 20 Euro keine Sekunde. Die Lampe war in Sekunden mit dem Echo Plus verbunden, schnell in der zugehörigen App umbenannt und ab dieser Sekunde Sprachbefehl-bereit. Sie reagiert schnell und direkt, spendet helles klares Licht und brillante Farben. Bei meinem Aldi standen letzte Woche immer noch mehrere Lampen herum, vielleicht, wenn ich jetzt Euer Interesse wecken konnte, habt ihr in Eurem auch Glück, und könnt Euch ein Testobjekt besorgen. Aber: wenn ihr kein Starterset bekommt, müsst ihr ZigBee-Steuerung ermöglichen - sonst ist die Lampe nur eine LED-Glühbirne, die mit einem Schalter an der Wand an und aus geht und weißes Licht spendet - und dafür ist Folge direkt herunterladen

Feb 20, 20194 min

Eine Facebook-App, auf Apple Geräten, für alle Deine Daten, gegen Bezahlung?

Wirklich? Eine Facebook-App, auf Apple Geräten, für alle Deine Daten, gegen Bezahlung - da geht er hin, der Datenschutz! Endgültig!Angeblich 20 Dollar für alle Deine persönlichen Daten? Würdest Du das nicht machen? Ach komm, lüg Dir doch nicht selbst in die Tasche! Ich weiß, das hört sich jetzt alles so abwegig an... und so fremd und so wahnsinnig nach SciFi... was aber, wenn ich Dir sage, dass Facebook das in den USA auf iphones tatsächlich macht - und nur aufgeflogen ist, weil sie damit gegen Apple's App-Store-Richtlinien verstoßen? [caption id="attachment_1680" align="alignleft" width="700"] Facebooks eigener VPN auf iphone - Übertrage ALLES an facebook! // Quelle: Onavo[/caption]    Unfassbar, oder? Oder googlest Du gerade, wie Du Dir die App in Deutschland auch auf Dein iphone installieren kannst? Wie konnte es soweit kommen: Es gibt ein Tool mit Namen "Onavo Protect". Dahinter versteckte sich ein VPN-Dienst, der mit dem Versprechen, in öffentlichen WiFis ipads und iphones zu sichern und vor Zugriff Dritter zu schützen wirbt. Soweit an sich ja nicht verwerflich, damit werben an sich ja alle VPNs. Das Projekt selbst war aber wohl von facebook geschaffen und umgesetzt worden - was den Effekt hatte, dass der komplette Datenverkehr der Apple-Geräte über facebook-Server geschickt wurde, was "Sicherheit" per se schon hinfällig werden lässt. Hinzu kommt aber noch, dass facebook sich vorbehalten hat, die umgeleiteten - gerouteten - Daten zu "Analysezwecken" auszuwerten. In diesem Zuge sollen, soviel ist mittlerweile mit Sicherheit zu sagen, auch Display-Aktivitäten und der Datenverbrauch akribisch betrachtet und überwacht worden sein.  Dies wiederum verstieß nun gegen Apple's Richtlinien für Apps im gleichnamigen Store, worauf - und nun gibt es zwei Versionen - Apple die App entfernt hat oder aber facebook sie zurück gezogen hat. Wie auch immer, die App ist über offizielle Kanäle aktuell nicht zu bekommen... und das ist wohl auch besser so. Schließlich ist die Sammelwut von facebook überragend - und es werden im Web auch Daten von nicht-facebook-Nutzern gesammelt und in Profiles zusammen gefasst, so dass Rückschlüsse auf den jeweiligen Nutzer und die mögliche dahinter stehende Person klar definiert werden können. Und all das speichert facebook für uns auf ihren Servern, damit wir uns nicht selber kümmern müssen oder unseren Speicherplatz dafür opfern müssen. Ein schwacher Trost! Genauso schwach ist die Aussage, mit der facebook Apple zu überzeugen versuchte: Man würde die überwachten Daten nicht zur Entwicklung von facebook-Produkten heran ziehen. Das klingt auf einer Seite plausibel, hat doch facebook außer den Aufkäufen von whatsapp und Instagram kein erfolgreiches Produkt im Portfolio - und wohl auch tatsächlich nichts in der Entwicklung. Andererseits: wer's glaubt, wird selig. Wie wenig sich Zuckerberg um Recht und Gesetz schert, haben wir bei diversen Befragungen zum facebook-Daten-Skandal letztes Jahr bereits erlebt. So - und jetzt Achtung, Android-Nutzer: Google hat bisher noch NICHT reagiert, die facebook-Datenkraken-App Onavo, die mit angeblicher Sicherheit wirbt, ist aktuell im PlayStore noch immer erhältlich! [caption id="attachment_1682" align="alignnone" width="713"] Screenshot vom 17.02.2019 // Quelle: Google PlayStore[/caption]Wirklich spannend ist das Gerücht (ich schreibe BEWUSST Gerücht, weil ich es in einem PodCast aufgeschnappt und bisher nur bei Saturn im online-Magazin TURN ON gefunden habe, aber auch in würde-, wäre-, könnte-Form!), dass Jugendlichen für die Nutzung und damit für die bewusste Überwachung von "Nutzungsverhalten der auf dem Smartphone installierten AppsAustausch mit anderen Nutzern einer AppAktivitäten im Internet (besuchte Webseiten, Nutzung anderer Online-Dienste)Private Nachrichten in Social Folge direkt herunterladen

Feb 17, 20196 min

ICH bin doch nicht schuld, wenn MEIN PASSWORT gehackt wird!

ICH bin doch nicht schuld, wenn MEIN PASSWORT gehackt wird! JETZT REICHTS! Der größte Hack der Geschichte veröffentlicht gerade, in diversen Tranchen, Millionen (oder sind es schon Milliarden?) von email-Adressen, Passwörtern, Nutzernamen. Klar, ich habe Euch in meinem letzten BlogPost die heutzutage minimale Anforderung an sichere Passwörter und erschwerende Login-Bedingungen nahe gelegt - aber: das MILLIONEN ZUGANGSDATEN FREI IM NETZ LIEGEN, IST NICHT MEINE/UNSERE SCHULD!!!!!!!!!! WIRKLICH NICHT!!!!!!!!!!!!!einself!!!!! Collection #1 hätte uns aufschrecken sollen. In den letzten Wochen wurden dreistellige Millionen von email-Adressen und damit verbundene Passwörter offen zum Download im Internet angeboten. Mittlerweile ist mit Collection #5 (oder war es schon #7) und immer noch kein Ende in Sicht. Klar, ein paar der Zugangsdaten sind hoffentlich veraltet, da sie aus früheren Hacks stammen und nur zusammengefasst wurden. Das absolute Risiko der aktuellen Bereitstellung ist allerdings, dass die Kombinationen so zusammengestellt worden sind, dass man sie vollautomatisiert mit einem Script abrufen und auf der jeweiligen Webseite weiter geben kann - somit lassen sich in Sekunden hunderte von Zugangsdaten auf Echtheit bzw. Funktionalität testen. Ich hatte in meinem letzten BlogPost zur Nutzung eines Passwort-Managers und der Zwei-Wege-Authentifizierung aufgerufen. Viele machen das bereits, auch schon seit Jahren - aber eben immer noch nicht JEDER! Aber das ist nur die halbe Miete - und die andere Hälfte prangere ich heute offen und ganz deutlich an: Anbieter, die sich einen DRECK um Datensicherheit kümmern!   Ja, es ist an sich undenkbar, aber es passiert täglich: Man logt sich bei seinem email-Anbieter ein: und sieht plötzlich Mails, die jemand anderem gehören. Beim Verwalten seines gemieteten Servers kommt man plötzlich in das root-Verzeichnis und findet im Klartext gespeicherte Login-Passwort-Kombinationen des aktuellen Kundenstamms. Oder man fordert seine Alexa-Sprachprotokolle ab und erhält neben den eigenen auch fremde Auswertungen - die noch dazu so offen und detailliert vorliegen, dass man auf die andere Person mit Leichtigkeit schließen kann. Und die Liste der Beispiele könnte noch beliebig weit weiter gehen! Wir erfahren ja immer nur die Sicherheits"brüche", die entweder bei den großen, bekannten und weltumspannenden namhaften Unternehmen passieren oder wenn wieder ganze Listen und Sets von Login-Kombinationen auftreten - oder wenn jemand einen Weg findet, mit Facetime sein Gegenüber zu belauschen, obwohl der noch gar nicht abgehoben hat.   Aber eins ist dem allen immer gemein: ALLE VERSUCHEN IMMER NOCH DIE SICHERHEITSBRÜCHE IM ERSTEN ANLAUF ZU VERTUSCHEN, KLEIN ZU REDEN ODER SCHLICHTWEG ZU VERHEIMLICHEN! Damit muss endlich Schluss sein! Schlimm genug, dass wir namhaften Anbieter unsere wichtigsten Daten anvertrauen MÜSSEN, um den "kompletten" Service convenient benutzten ZU KÖNNEN! Um es ganz offen zu sagen: Ich nichts dafür, nein, es IST SCHLICHTWEG NICHT MEIN PROBLEM, wenn mein Anbieter, egal wie er heißt, gehackt wird. Wer meine Kreditkarte dauerhaft speichern will, da ich sonst den Service nicht nutzen kann, hat gefälligst zu HAFTEN, wenn meine Nummer plötzlich im Web steht, der Account gehackt wurde oder sonst irgendwie meine Daten verschwunden sind. Von uns werden sichere Passwörter verlangt - zu Recht! Und damit loggen wir uns bei immer noch nur "http"-Verbindungen ein? Oder https mit angelaufenen Zertifikaten? Gehts noch?!? Oder es werden keine Passwörter mit Sonderzeichen akzept Folge direkt herunterladen

Feb 7, 20197 min

Heute ist DEIN Passwort-Wechsel-Tag! Und nicht nur, weil der 01.02. vor kurzem war - greife das Thema endlich an!

01.02.2019 - Ändere Dein Passwort-Tag... und? Hast Du's getan? Alle Jahre wieder ein kleiner nutzloser Tag! Aber der Ändere-Dein-Passwort-Tag ist ein besonders nutzloser! Klar, bevor man es nie macht und auch nie Aufmerksamkeit dafür bekommt, ist ein jährlicher Reminder besser, als gar nichts. Aber: es ändert nichts... JEDER TAG ist Ändere-Dein-Passwort-Tag! Vor ein paar Tagen war es wieder soweit: duzende Banner im Netz und bei sämtlichen LogIn-Masken erinnerten uns daran, dass heute Tag des zu ändernden Passwortes ist. Und obwohl, dank einem aktuellen Hack, der wohl auch etliche alte Hacks zusammenfasst, zweistellige GIGABYTE von Usernamen, email-Adressen und Passwörtern im Netz kursieren, ist das Bewusstsein vieler User immer noch nicht angekommen. Dabei wäre es heute so einfach, von "123456" oder "ficken" als Passwort wegzukommen. Oder billige Ableitungen, die aus "ficken" fickön" machen - Passworter wie diese sind heutzutage binnen Sekunden geknackt, mit der Rechenleistung eines Solar-Rechners der lokalen Bank. Stellt Euch doch nur mal eine Sekunde vor, jemand kommt, dank Eures unsicheren Passworts und ohne Zwei-Wege-Anmeldung (gleich mehr!) in Eure email. DEINE EMAIL! FREIER ZUGRIFF JEDERZEIT! Ja ja, ich kann Dich schon hören: ich verschicke und bekomme keine Nacktbilder, was soll da schon so schlimm dran sein? Nun gut: geh zu amazon. gib Deine email ein und drücke Enter. Und dann klicke auf "Passwort vergessen": und schwupps, bekommt Dein Gast eine Mail, mit der er/sie problemlos Dein Passwort zurück setzten kann... und dann? VOLLER email und VOLLER amazon-Zugriff. Mit ALL DEINEN ZAHLUNGSMITTELN! Schwupps, eine DHL-Paketbox von einem anderen gehackten Account eingeben - und schon hast Du eine Bestellung bezahlt, die mit Sicherheit nicht nur ein paar Euro kosten wird. Und weiter? Was hast Du noch? Online-Banking? Klar, Du hast Pin-Tan über SMS, was soll da schief gehen? Tja - wie wäre es mit einer Lastschrift, nach dem LogIn sieht jeder sofort Deine Kontonummer! Zieh doch einfach 50 oder 100 Euro ein. Ein verschmerzbarer Verlust? Aber was, wenn dieser jemand das 1000 Mal am Tag macht? Jeweils bei anderen Konten? Oder einfach Deine Anschrift ändert und eine neue Karte mit PIN bestellt? Auch Dein Handy ist dann nicht mehr sicher: Dank iCloud bei Apple oder dem vergleichbaren Account und Online-Services von Google, ist es ein leichtes, auch hier ein neues Passwort abzufordern: und schwupps: schon liest jemand Deinen Kalender mit, greift auf Deine Cloud zu, kennt Deine Bilder und ist der vollen Übernahme Deiner digitalen Identität zu 95% nahe gekommen. Und jetzt stelle Dir vor, was passiert, wenn mit dieser einfachen Masche auch Dein Social-Media-Account fällt: Dann bist Du virtuell ganz schnell weg vom Fenster... und jeder wird glauben, das bist alles Du!   Was nun, sprach Zeus? Wenn Dich das jetzt alles immer noch völlig kalt lässt, kennst Du die nachfolgenden Schritte schon oder Du willst es einfach wissen. Wenn Du jetzt so ein wenig in ein schlechtes Gewissen bekommst, don't panic! Es ist zwar mal ein Tag Aufwand (je nach Accounts und LogIns), aber dann bist Du sicher! Schritt 1: KEIN, und ich meine wirklich kein, Gottverdammtes-noch-so-unbekanntes-LogIn hat eine identische Kombination aus Passwort und Username! Also: Passwörter ändern!Schritt 2: Sofern wir Dich nicht alle aus Funk und Fernsehen ob Deiner Merkfähigkeiten kennen, schaff Dir einen Passwort-Manager an. Von KeePass als open source bis 1Passw oder LastPass: Er sollte auf Handy, Tablet und Rechner sowie direkt im Web erreichbar sein. Und Dir auch Passwörter generieren!Schritt 3: Auch ein Passwort-Manager hat einen "Passwort vergessen"-Link. Also: Zwei-Wege-Authentifizierung aktivieren: ÜBERALL, wo möglich, ABER GANZ BESONDERS im Passwort-Manager! Dafür eine der diversen Code Generatoren Apps für Dein Handy laden (Achtung: hier das Gerä Folge direkt herunterladen

Feb 4, 20199 min

Die Zukunft der Mobiltelefone wird in China bestimmt: das öffnungslose Meizi Zero kommt!

Meizu - oder: kein Stecker, keine Buttons, und ja, keine Lautsprecher - es ist ein Handy! Januar 2019 - Die Mobile World in Barcelona, die Ende Februar beginnt, wirft ihre Schatten voraus. Wir haben nun mehrfach Displays, die sich knicken lassen, und aus einem Tablet ein Handy machen - oder umgekehrt - erlebt. Huawei, oder war es Xiaomi?, möchte auf der Messe ja das erste marktreife Gerät vorstellen, dass auf absehbare Zeit käuflich zu erwerben sein wird. Und sonst? Ach ja... Meizu kommt mit dem ersten absolut "schlitzfreien" Handy... China wird also dieses Jahr die Messe beherrschen! MEIZU ZERO - keine Knöpfe, keine Buttons, kein Kopfhörer - so sieht es aus! / Quelle: techspot.com In knapp einem Monat dreht sich in Barcelona alles um "Mobiles": der Mobile World Congress (MWC) öffnet seine Türen. Ich bin sehr gespannt, was neben Falt- und Knick-Handys alles kommen wird, sicherlich wird es in den Tagen vor dem 25.02. wieder zahlreiche Pressekonferenzen geben, so dass die eigentliche Messe vor Eröffnung mit den dann bekannten Highlights bereits vorbei sein wird. Klar ist auch, dass Huawei sich die Show dieses Jahr nicht stehlen lassen wird... allerdings war ein weitere Chinese bereits schneller, mit einer kleinen Revolution: MEIZU. Und sein Modell: ZERO. Und der Name ist hier wirklich Programm! Was macht das Zero so besonders: zwei Dinge: Es ist keine Studie, sondern, wenn wohl auch nie in Deutschland oder gar Europa erhältlich sein wird, ein Gerät, dass nach der Messe zeitnah in den Verkauf gehen wird undEs ist das ERSTE Handy, dass keine Tasten oder Öffnungen mehr haben wird.Ja, richtig gehört. Das MEIZU ZERO hat keinen Ein-/Ausschalter mehr. Und auch keine lauter-leiser-Tasten. Und, wobei das bereits überall neuer Trend ist, keine Kopfhörerbuchse mehr. In China gibt es sowieso keine SIM-Karten-Öffnungen mehr, dank verbauter eSims. Auch erledigt. Damit ist das Gehäuse des Handys komplett geschlossen. Ach ja, ich höre Euch schon sagen: "Steve, was für ein Quatsch! Du vergisst die Lautsprecher!" Nein! Tue ich nicht - das ZERO hat keine mehr! Ja, wirklich! Statt dessen nutzt es eine Technik, die Google nutzloserweise für viel Geld gekauft und bis heute noch nicht eingesetzt hat - ich hatte hierzu vor geraumer Zeit einen Blogpost geschrieben, den ich Euch hier nochmals verlinke. Und diese Technik, über das Display-Glas Sound auszugeben, hat nun, ebenfalls als erster mit Marktreife, MEIZU genutzt und umgesetzt! Wobei... EIN "Loch" hat das Gerät dann doch, da ist MEIZU auch keine bessere Idee eingefallen... und zwar... das Mikrofon! Dafür soll die Induktionsladetechnik, die eine fehlende USB-Schnittstelle ersetzt, mit einer höheren Wattzahl laden, als bisher irgendwo auf dem Markt erhältlich. Allerdings, und hier ein weiterer Nachteil: kein USB, kein Datentransfer. Wer regelmäßig Daten per Kabel zwischen Gerät und Rechner hin und her schiebt, braucht sich das Gerät gar nicht weiter ansehen. Man kann das Gerät jetzt als Spinnerei oder teure Marktstudie, die der Konsument letzten Endes bezahlen wird, abtun - aber zwei Sachen sind deutlich zu erkennen: Es geht noch was im Handymarkt. Hardware-seitig ist noch einiges machbar, erst recht, wenn die eSim, ohne die ganzen Verbraucher-Nachteile, die unsere lieben Netzanbieter aktuell in ihren Zentralen zu ihren Gunsten durchspielen, erst einmal für einen offenen Markt beseitigt sind (man wird ja auch in Deutschland noch träumen dürfen!) undInnovationen für neue Geräte kommen nicht mehr aus Silicon Valley und benachbarten Städten, die für Suchmaschinen oder Designobst bekannt sind. Auch nicht aus Korea und, ich versuche nicht zu lachen, aus Deutschland oder Europa. Nein: sowohl mit neuester Technik Folge direkt herunterladen

Jan 29, 20195 min

Google Pixel 2/3(XL) - Endlich eine passende Schutzhülle - wenn auch für teuer Geld!

Endlich eine passende Hülle für Google's Pixel Telefone... von Google selbst! Für die Google Serie, zumindest die Modelle 2 und 3, gibt es von Google selbst nun endlich passende Schutzhüllen - wahlweise in Stoff oder mit einem individuellen GoogleMaps-Kartenauszug auf der Rückseite. Produziert werden diese in den meisten Fällen noch am Tag der Bestellung in China und dann in rekordverdächtigen vier Werktagen per UPS über Amsterdam nach Europa und an Eure Adresse geliefert. Nur kostet eine Plastikhülle mit 50 Euro nicht zu viel Geld, um eine sinnvolle Anschaffung zu sein? Das Google Pixel 2 in seiner Google Pixel Maps Schutzhülle... na, wo bin ich? Das Google Pixel 2 XL macht es Drittanbietern doppel schwer: Finde eine dünne und haltbare Hülle, die für die Rückseite wirklich passgenau ist (machbar!) - und dann noch ein Schutzglas für die gekrümmte Display-Vorderseite (unmöglich!)... und Du bist eine Menge Geld los und hast jede Menge Umtauschkandidaten auf Deinem Tisch liegen. Aber nun kommt Abhilfe: Google selbst bietet für die 2er- und 3er-Serie der Pixel/Pixel XL eigene Hüllen an. Diverse Farboptionen und zwei Typen: "Stoffcover" oder Plastik. Wobei die Stoffcover mit fixen Farben kommen und fertig. Die aus Plastik sind flexibler - da man, neben diversen Mustern und Farbspielereien, frei aus GoogleMaps einen Kartenausschnitt wählen und auf das Cover (ohne Aufpreis! Wobei - 50€, das ist teuer genug!) drucken lassen kann. Ab sofort spreche ich nur noch über die Plastik-Cover, die Stoffcover bei Interesse selbst im Google Store checken! Das Ganze wird mehr oder weniger tagesaktuell in China gefertigt und mit UPS innerhalb von vier Werktagen an Eure Haustür geliefert. Ihr könnt noch wählen, ob das Cover Doppelschicht haben soll oder 10 Euro günstiger sein darf, als schlanker Schutz. Winkel ungünstig gewählt - die Hülle passt wie angegossen, auch wenn es nicht so aussieht! Endlich eine, die perfekt passt!  Ich habe mit Sicherheit vier oder fünf Hüllen von Drittanbietern zurück geschickt: Zu viel Spiel, keine perfekte Passform oder plötzlich ragt ein Stück der Hülle über eine Taste drüber... unfassbar... und dann angeblich lauter gute Bewertungen bei einem großen bekannten Online-Versender... Fragt nicht nach den Schutzgläsern für das Display: KEIN EINZIGES hat gepasst. Am schlimmsten sind "Gläser", die sich als schlechte Kunststoffaufkleber entpuppen... und trotzdem an den abgerundeten Rändern nicht eine Sekunde haften wollen. Oder Gläser, die zu klein sind und dann die Kamera oder die Sensoren oben verdecken - Zack! Rücksendung! Und dann: endlich ein passendes. War klar, preislich das teuerste, mit knapp 20 Euro. Aber das Teil war auch nur ok, wenn man ignoriert hat, dass es nicht beidseitig perfekt hält - was dazu führte, dass man irgendwann das Handy aus der Hosentasche zieht - und das Glas nicht mehr drauf ist. Also: Altglasrecycling. Gut, der Display-Schutz ist weiter offen, aber der Handyschutzhülle ist endlich gelöst... wenn auch zu einem "Goldkanten"-Preis dank der Google-eigenen Hülle. Aber: ein Manko, neben dem Preis, habe ich auch sofort entdeckt, nachdem ich die Hülle nach Erhalt über mein Handy gestülpt habe: es gibt eine potentielle Sollbruch-Stelle: Google Pixel Hülle: Wäre ja zu schön gewesen, wenn da nicht doch eine Schwachstelle in Sicht wäre...Wie ich auf diese Idee komme? Weil die Hülle bereits im frisch ausgepackten Zustand bei den Aussparungen Spielraum hat und dabei leise "Knackgeräusche" von sich gibt. Ich kann mir also gut vorstellen, dass bei einem heftigen Sturz auf die Seite die Hülle exakt hier bricht und damit sofort unbrauchbar wird. Und, ein weiteres dickes Minus entwickelte sich ganz deutlich in den Tagen nach Installation der Hülle: Die Rückseite des Pixel 2 XL ist sowas von unglaublich rutschig, dass "Hülle" nic Folge direkt herunterladen

Jan 26, 20196 min

Spanner, Stalker, Mörder? "YOU", Staffel 1 auf Netflix... angucken oder nicht?

Spanner, Stalker, Mörder? "YOU", Staffel 1 auf Netflix... angucken oder nicht? ...ja, die Frage stellt sich auch noch, nachdem man die erste Staffel gesehen hat... an sich ist es spannend, verwirrend und nach kurzer Zeit weiß man, was kommt, hat allerdings keine Vorstellung, wie die erste Staffel enden könnte, was einen weiter von Folge zu Folge bingen lässt - aber: ist es die Serie wert?   YOU - Du wirst mich lieben: Serie auf Netflix // Quelle: Netflix.de Ähnlich wie "13 reasons why" (auf deutsch: Tote Mädchen lügen nicht) hat sich Netflix mit "You" (im deutschen ergänzt durch "Du wirst mich lieben") wieder einem kleinen Tabu-Thema angenommen: dem Spanner. Dem Nachsteller. Dem Irren von gegenüber... schließlich, und das wird, bevor die Serie für den Spannungsbogen ein wenig abdriftet und wahlweise ein Kellerverlies und mehr übergeht, gibt social media, extensiv genutzt, Fremden mehr preis, als einem selbst lieb sein dürfte.   Und nun kommt er, der SPOILER ALERT!!!!!! An sich fängt es mit einer Zufallsbegegnung an. Mädchen kommt in Buchladen und gerät an den falschen. Er fängt an, sie zu googlen, ihre social media Präsenzen zu stalken, in ihre Wohnung, nun ja, einzubrechen. Moderne Wanzen anzulegen und ihr nachzustellen. Er knüppelt ihren Freund nieder und sperrt ihr ein. Dass er seine Nussallergie testen wird, konnte man echt erraten. Dass er wirklich eine hat und dann später im Wald endet, war doch ein Extrem. Aber auf diesem Niveau, auch als beide schließlich zusammen kommen, geht die Serie weiter. Immer Misstrauen, stetiger Verfolgungswahn. Dann der Freundeskreis, der ihn raus zu zwängen versucht. Gegenmaßnahmen - Hoppla, liegt da etwa die nächste Leiche? Und wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch die Frage, wie es mit der letzten Ex so war... stimmt die Story vom Durchbrennen nach Italien? Oder ist da mehr dran? Und woher kommt der Privatdetektiv? Selbst wer die Serie durchbinged, wird seinen gravierenden Fehler finden, bevor er selbst darauf kommt. Und verblüfft sein, wie leicht sich Polizisten doch täuschen lassen. Und wie oft er Glück hat.... ich möchte nicht wissen, wie viele den einen oder anderen seiner Tricks bereits ebenfalls ausprobiert haben - wenn auch eher in den USA als hier bei uns. Aber wer weiß schon!   SO - ENDE MIT DER SPOLEREI!!!!!!! Nun, wie war es? Die Serie hat Hoch und Tiefs, im doppelten Sinn. Die Story ist ein wenig zu langatmig, die vielen Intros und diversen Ideen, es durch Reisen, Streit oder dem Kellerverlies spannend zu halten - gehen aber trotzdem auf... weil man sich immer fragt, was er als nächstes anstellt und wieso das bei ihm alles so routiniert und professionell mit einer stoischen Ruhe und Gelassenheit funktioniert... Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Serie über Tage verteilt zu Ende gesehen hätte - aber als Binge-Watcher an einem lauen Sonntag, zumindest verglichen mit dem aktuellen Wetter, war die Spannung doch zu groß, um nicht bis zum Ende der Staffel weiter zu sehen. Auf einer Skala von 1 bis 5, mit 1 für Plumpsklo, aber ganz unten und 5 für "and the Oscar goes to" kriegt die Serie von mir eine glatte und entschiedene 3,5: Story und Darsteller geil und gut, aber zwei Folgen weniger und ein bisschen Belanglosigkeit raus - schon wäre es eine mindestens-4 geworden. Aber... wer weiß... vielleicht brauchen wir das ganze ja in der zweiten Staffel, wenn die Ex wieder auftaucht? Welche auch immer es dann sein möge? Oder doch eine neue "unbefangene"? Vielleicht stalkt die IHN dann zurück oder generell einfach nur ihn... mal sehen, was Netflix uns hier zaubert!           Meinen PodCast abonnieren: | direktFolge direkt herunterladen

Jan 24, 20194 min

Netflix will die Preise erhöhen und geteilte Account schließen - was steckt da dann bitte dahinter?!?

The dark side(s) of Netflix... Preise und Accountsperren (ja, wirklich!) Vorvergangene Nacht schwappte, nachdem letzte Woche erste Gerüchte, dass Netflix auch in Deutschland Neukunden je nach wasfürkriterienauchimmer unterschiedliche Preise für die Pakete unter jubelt, die Info über den Teich, dass unser aller Streaming-Dienst in den USA die Preise offiziell erhöht hat. Und auch in Österreich. Und auch weitere Länder melden, Preissteigerungen. Zusätzlich die Meldung, dass Netflix seit Monaten eine Software testet, die "Account Sharing" unmöglich machen soll... ist jetzt Weltuntergangspanik - vollkommen zurecht! - angesagt? Bald Geschichte, die günstigen Preise bei Netflix? Quelle: Netflix Mal sehen, wie viele bei dem Screenshot Schnappatmung bekommen, weil sie seit Jahresanfang ein Abo haben, das bereits weitaus teurer sein kann. Oder sind die Meldungen eher eine Finte, da Netflix seit eh und je mit verschiedenen Preisen spielt? Lasst uns mal die Fakten ein wenig begutachten: Netflix ist aktuell Marktführer. Auch die Zahlen, die die Investoren eher gleichgültig erwischt haben, sahen gut aus. Aktuell schwächelt mal wieder das Mitglieder(neu)wachstum ein wenig, aber, dass das phasenweise immer mal wieder in einem Quartal passieren kann, hat es auch in den letzten Jahren gegeben. Aber sehen wir mal über Netflix hinaus, um zu verstehen, was unser aller Lieblings-Streamer dazu bewegt: In den USA ist der Streaming-Krieg, unter dem wir auch in Deutschland schon in kleinen Teilen leiden, voll entbrannt. Kaum ein Studio, und nein, ich habe nicht Warner oder Disney gesagt, dass nicht, und sei es noch so unsinnig, auch ein eigenes Angebot startet. Was bedeutet das für unseren Liebling? Wir müssen uns an zwei Dinge gewöhnen: Bereits passiert bzw. läuft im Hintergrund: Disney hat Netflix die Rechte für die Ausstrahlung seiner "Sachen" entzogen, da sie selbst an einem Streaming Dienst arbeiten und Kunden damit locken wollen, dass Disney-Sachen, und alles was Töchter wie vormals Pixar, so anbieten, nur noch bei Disney zu sehen sind.Filmstudios, die ihren eignen Streaming-Kanal anbieten, werde über kurz oder lang keine Kapazitäten mehr für die berühmten Netflix-Eigenproduktionen zur Verfügung stellen. Wenn die Ideen der Traumfabrik für Netflix-Produktionen also nicht abreißen, wird hier ein spürbarer baldiger Mangel an neuen Serien und Filmen eintreten.Dazu passt auch die zweite Meldung, die eher ein wenig im Hintergrund lief: Netflix testet in den USA eine KI, eine Künstliche Intelligenz. Diese überwacht Netflix-Accounts und kann eigenständig zuordnen, ob jemand seine Zugangsdaten teilt oder nicht. Es gab bereits vereinzelte Account-Sperren, wenn ein-zwei-Account-Account verdächtig viel im Westen und im Osten der USA gleichzeitig benutzt wird. Auch hier verteidigt Netflix seine "Policy", in dem sie sagen: wenn so ein Verhalten zu Grunde liegt, wird der Account illegaler weise geteilt, was gehen die Nutzungsbedingungen verstößt. Also, wird der Account geschlossen, kann von dem Originalinhaber mit ein wenig Aufwand wieder aktiviert werden - in schweren Verstoß-Fällen auch nicht! - und der "Mitnutzer" muss sich eben selbst anmelden. Ob das wirklich passieren wird, ist die andere Sache - aber damit rüstet sich Netflix nun auf den kommenden "Krieg der Streams": und wer mal die News aus den USA verfolgt, wird verblüfft feststellen, dass quasi täglich irgendein Studio, ein Telekommunikationsanbieter oder auch ein Sendestudio mit einem eigenen Streaming-Angebot um die Ecke kommt. Ich unterstelle mal, dass Netflix ja nicht Netflix, und damit weltweit der (noch?) größte Streaming-Anbieter ist, ohne sowas in der Art hat kommen sehen... die Frage ist nur: wie reagiert Netflix nun darauf? Eigene Studio-Gründung? Oder mehr "special effects" aus Software? Oder mehr Produktionen im Ausland, die dann in englisch aufgenommen und weltweit syncronisiert gezeigt werden? Od Folge direkt herunterladen

Jan 21, 20196 min

Netflix: Wenn Bandersnatch die Zukunft des Fernsehens ist - bin ich komplett raus!!! Ohne Diskussion!

Netflix neuester Coup: Bandersnatch - aber mehr davon brauche ich nicht! Immer wieder, wenn über die Zukunft des Fernsehens gesprochen wird, fällt in einem Atemzug der Name Netflix. Daher ist es selbstverständlich, dass es eben dieser Streaming-Dienst ist, der uns zu Weihnachten in die schöne Zukunftswelt des Fernsehen blicken lässt: Active Decision Making. Was im Kino mit alternativen Enden oder belanglosen Mitbestimm-Gucken schon so grandios gescheitert ist, dass sich keiner mehr von uns daran erinnern kannt, nerv aber im Streaming um so mehr! Sollte DAS wirklich die Zukunft des Fernseh-Schauens sein, bin ich raus - macht das ruhig mal ohne mich! [caption id="attachment_1622" align="alignnone" width="1889"] Black Mirror, der Film: Bandersnatch. "Interaktives" TV von Netflix // Quelle: Netflix.de[/caption]Wem Black Mirror als Serie nichts sagt, hat echt die Zukunft verpasst! Pro Staffel drei Folgen, die einen (düsteren) Ausblick in die Zukunft wagen und wie wir künftig leben werden. Unvergessen, und in China mittlerweile auf dem Weg der Realität, die Folge, wo wir im echten Leben einen "social point" sammeln - und damit bestimmt wird, "wo" wir stehen und was wir bekommen können: Sonnenseite, Schönheit, Reichtum oder Mülltunne, Schlammhaufen und Gosse. Also, wer die Serie noch nicht gesehen hat, viel Spaß beim jetzt sofort ansehen! (Kein Netflix? Kein Problem! Dort gibt es kostenlose Probe-Accounts!) Und nun kam Netflix auf die Idee, dass das Konzept auch als Film gehen müsste. Und da Netflix nicht Netflix wäre, wurde daraus ein "interaktiver Netflix Film" - voller Anspielungen auf die frühere und heutige Techwelt, ein wenig "sich selbst auf die Schippe" nehmen und dem Offensichtlichsten zuerst: Bandersnatch ist ein Film, in dem es um die Computerspiel-Umsetzung des Buches Bandersnatch geht und welcher als Film Bandersnatch vom Zuschauer gesteuert werden soll... seid ihr noch bei mir? Und so entwickelt sich daraus im schlimmsten Fall eine Endlosschleife. Die Entscheidung "Tee über den Computer schütten" oder "Gegen den Monitor schlagen" führen jeweils in eine andere Geschichte. Und diese kann nun nach 30 oder erst nach 47 Minuten zu Ende sein, je nachdem, in welchem "Entscheidungsbaum" ihr Euch mit Eurer/Euren Entscheidung(en) klickt. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer: ist ja ne geile Idee, und hat es auch mehrfach erfolglos gegeben, zum Beispiel auch im vierten (oder dritten?) Teil (auf DVD!) von Final Destination! Ja, wirklich! Soll der Typ überleben? Schneller oder grausamer Tod? Großes Chaos oder direkter einfacher Schlag? Fand ich auch schon auf der DVD lästig - aber hier hat die Filmfirma in weiser Voraussicht bereits eine zweite Scheibe OHNE die ganzen Blöd-Menüs beigelegt. Und nun also Netflix. Und nicht nur banale Auswahlen, die mal schnell eine Szene beeinflussen - nein, es geht um das weitere Spiel und den somit möglichen alternativen Ausgang des Ganzen. Auch nervig: je aggressiver man ran geht, desto schneller ist alles vorbei. Und schon sieht man die Meldung "Wiederholen?" - und schwupps, springt man zu der Szene zurück, bei der die erste Fehlentscheidung geschah... oder was auch immer diese Sprünge bedeuten sollen... Ich fand die Geschichte und die Idee toll - wenn man aber davor sitzt, holt einen sofort das kalte Grausen ein. Alle paar Minuten ein Klick oder das sich ziehende Abwarten, bis "Netflix" die Entscheidung für einen trifft. Und für all das muss dann das Handy oder Tablet (oder ein Computer mit kompatiblem Browser, bei mir klappte der aktuelle Chrome auf Anhieb!) genommen werden. Nicht mal die OFFIZIELLE Windows-10-Netflix-App kann damit umgehen, auch kein amazon TV... Toll! Ich wollte ja schon lange mal wieder einen Freitag-abend-Fernseh-Abend versammelt um ein Handy auf dem Wohnzimmertisch haben - mit toller Tonqualität und HD-Auflösung... und dann das dauernde Umfallen, wenn man auf eine Entscheidung klicken will/muss Folge direkt herunterladen

Jan 6, 20196 min

withings ist wieder da - und mit ihm alle nur erdenklichen Nachteile von früher! NEEEEEEEEEEEEEEEEIN!!!!!!

Da war sie, die Ankündigung: withings verkauft sich an Nokia. Das ist knapp ein Jahr her. Nun, schlimmer als withings konnte es unter Nokia nun nicht werden, also empfand ich diese Nachricht eher als positiv. Und nun - nicht mal ganz ein Jahr später, wird withings-nokia wieder nur withings - die Gründer schlagen, wohl aus Langeweile, zu und kaufen den Laden zurück. NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN! WIESO NUR, WIESOOOOOO????? withings ist wieder da - bye bye Nokia - VERDAMMT! // Quelle: withings email Was hat mich withings zur Weißglut gebracht: kriegen nicht mal eine richtige Anrdoid-App hin - und wenn man den Support befragt, kommen nur FAQ-Links, die teilweise noch nicht mal mit dem Thema zu tun haben. Ich habe für Twitter-Waage und Blutdruckmessgerät schon nach Alternativen geguckt - für meinen Schrittzähler trage ich die Alternative von Huawei ja bereits am Handgelenk. Und dann, vor knapp einem Jahr, kauft Nokia die einfach auf. Nun denn, schlimmer kann es ja immer werden - aber es muss ja nicht... und... es wurde... BESSER! Als erstes haben die Jungs gezeigt, was sie können und die Android App auf die aktuellste Bluetooth-Variante programmiert und Fehler-bereinigt. Und schon machte das ganze withings-Zeug wieder Spaß - weil es plötzlich einfach ging! Und dann das kleine Feuerwerk neuer Produkte: ein Schlafsensor für unter die Matraze! Eine neue halbdigitale Uhr, wasserfest, mit Brustschwimmzähler. Und immer mehr Features an einer endlich funktionierenden App. Ich musste, im Vergleich zu dem 14-Tage-Rhythmus von früher, nicht EIN MAL den Support bemühen... das erste Mal, dass das Zeug problemlos funktioniert... auch wenn Nokia den größten Fehler von withings bei der Waage ausmerzen und eine mir wichtige Funktion wegen fehlender ce-Zulassung "ferngesteuert" entfernte... unfassbar, dass withings mal ein französischer Laden war, dem das "ce"-Zeichen nichts sagt. Nun gut, war wohl nicht "Made in Viva-la-France!", schätze ich mal schwer... Aber, seit ein paar Wochen, ging es wieder zurück in die Steinzeit: withings hat withings von Nokia zurück gekauft. Und ja - der Ärger ließ nicht lange auf sich warten: ein kleines App-Update; und als hätte das Entfernen des Nokia-Schriftzugs nicht gereicht, gleich haben die Franzosen wieder Mist gebaut: starte ich den Blutdruckmesser, muss ich nun IMMER ein Konfigurationsfenster wegklicken, um die Messung zu starten. Als nächstes wird sich in Frankreich die kommende Android Version Q, 5G und der neueste Bluetooth-Standard wieder nicht rum sprechen - spätestens dann fliegt der scheiß aber wirklich sofort durch Ersatz von der Konkurrenz auf den Elektroschrott (und bleibt da auch!). Und, mein größter Aufreger: der schlechte Support hat die Gründer wieder mit zurück begleitet! Meine Anfrage, dass ich eine dauerhafte Push-Nachricht habe: wurde "falsch" verstanden und beide Lösungswege mit Links auf die FAQs: VOLL DANEBEN. Die Anfange zu dem Konfigurationsfenster: Ich sollte doch mal "konfigurieren" antippen (muss man, weil mit zurück die App zugeht - und man ohne diesen Tap nicht weiter kommt!) - und lästige Push-Benachrichtigungen bekommt man weg mit <erneuter Link auf FAQs>, wobei DIESER Link endlich man annähernd was mit der anmoderierten Problematik zu tun hat. Wow... ein Zufallstreffer? Oder endlich meine Ursprungsmail richtig gelesen? Da will man einen letzten Blogpost ohne Last Christmas und Schnee schreiben - und schon verdirbt einem dieser Laden die Lust. Hätte ich bei Nokia noch ab und an über die Schlafmatte oder das Schläfenthermometer nachgedacht - das hat sich nun mit withings wirklich völlig erledigt. Am meisten bin ich allerdings gespannt, ob und wann meine Waage, nun vielleicht auch mit dem in Frankreich existenten "ce"-Zeichen seine Pulswellenmessung wieder bekommt... aber, lieber auch nicht, wer weiß, was an Hard- und Software dann wieder nicht mehr klappt! Also, Kinder: withings vom Wunschzettel streichen Folge direkt herunterladen

Dec 10, 20187 min