
Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller
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Ep 273#273 Erfolgreich investieren: Lerne aus meinen 30k+ Stunden Erfahrung!
Erfolgreich investieren: Lerne aus meinen 30k+ Stunden Erfahrung! Letzte Woche haben wir uns über die Top 15 Aktien von mir unterhalten, die als Basis-Investment in jedes Value-Investoren-Depot einfach hineingehören. Heute werden wir uns darüber unterhalten, wie ich die Top 15 Aktien jetzt ganz persönlich umsetze. Wir werden über folgende Themen sprechen: Geld, Strategie, wie man einsteigt und wann man nachkauft. Diese Informationen erwarten Dich in der Folge: Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Investitionen Was bedeutet investieren und was musst Du beachten? Die 6 Schritte zum Einstieg in den Finanzmarkt Anlegebeispiel: 30.000 Euro in 15 Werten anlegen Darauf kannst Du achten ESI: Einkommen, sparen, investieren Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Investitionen Sollte das hier die erste Folge sein, die Du Dir von meinem Podcast „Der Börseninvestor" anhörst, hier direkt die Empfehlung: Hör' auch in die letzte Folge rein, denn dort ging es um die 15 Favoriten als Basisinvestment für jedes Depot mit einer vernünftigen Diversifizierung, einer schönen Dividende sowie einer jährlichen Dividendensteigerung. Und das sind Basis-Investments, die über Jahre hinweg wahrscheinlich immer weiter steigen werden. Das ist natürlich wie immer keine Kaufempfehlung. Jetzt möchte ich mit Dir meine Börsen-Erfahrungen der letzten 30 Jahre und 30.000 Stunden an der Börse an die Hand geben, sodass Du direkt einsteigen kannst. Fragen, die ich sehr oft höre, sind: Wie fange ich denn jetzt konkret an? Liegt es nur am Denken? Muss ich eine positive Einstellung haben und dann läuft es von selbst? Meiner Erfahrung nach, ist positives Denken die Grundvoraussetzung, denn ich kenne keinen Pessimisten, der ein großes Unternehmen aufgebaut hat. Was natürlich noch dazu kommt, sind die richtige Strategie und das Handeln – sonst wirst Du kein Vermögen aufbauen können. Auch häufige Fragen aus meinen Seminaren sind: Sind Aktien echt so kompliziert? Wie suche ich die richtigen Aktien aus? Wie fange ich an? Und genau wegen dieser Fragen haben ich die letzte Podcast-Folge mit den 15 Top-Aktien aufgenommen. Natürlich ist es empfehlenswert, dass Du auch selbst recherchierst und Dich in die Thematik einliest. Denn eines darfst Du nicht vergessen: Investierst Du in eine Aktie, bist du Mitunternehmer. Was bedeutet Investieren & was musst Du beachten? Wir sprechen oft davon, zu investieren. Aber was heißt investieren eigentlich konkret? Die Google- Recherche hat Folgendes ergeben: Vereinfacht kann man sagen, investieren kann man zum Beispiel in Geld, also Geld anlegen, man kann aber auch in jemanden oder etwas investieren – das bedeutet, dass man im Endeffekt auch Zeit und Kraft dafür aufwendet. Für mich bedeutet investieren, dass man etwas tut. Investieren ist Wissen, Geld und Zeit. Betrachtet man den Begriff genauer, ist das auch sehr interessant, denn „Investition" wird innerhalb der Betriebswirtschaftslehre mit dem Synonym „Kapitalanlage" übersetzt. Es geht also darum, finanzielle Mittel aufzuwenden, um entweder das eigene Privatvermögen zu vergrößern oder als Unternehmer Gewinn zu machen und den Wert des Unternehmens zu steigern. Meine persönliche Meinung ist wie gesagt, dass Investieren ein Mittel zum Zweck ist. Natürlich brauchst Du, um investieren zu können, Geld, aber auch Zeit und Wissen. Langfristig gesehen, gibt es zahlreiche Facetten des Investierens, die Du beachten solltest, beispielsweise: Wann kaufe ich Aktien? Verkaufe ich vielleicht auch wieder Aktien? Wie monitore ich mein Depot? Welche Cash-Quote habe ich? Macht es Sinn, in Sparpläne zu investieren? Muss ich meine Aktien absichern und wenn ja, wie? Langfristig ist die Aktie die sicherste Geldanlage der Welt. Die Frage ist allerdings, wie sieht es mit Dir persönlich aus? Auch wichtig ist es zu verstehen, was der Wert ist und dass an der Börse letztendlich nur Preise gehandelt werden, denn dann kann man auch die mentale Seite schaffen – also durchhalten und am Ende auch wirklich ins Umsetzen kommen. Wieso habe ich gerade diese 15 Aktien ausgewählt? Wie in der letzten Folge schon besprochen, sind meine 15 Top-Aktien: Apple, Amgen, Amazon, BlackRock, Colgate Palmolive, Disney, General Mills, Illinois Tool Works, Johnson & Johnson, Coca-Cola, McDonalds, Nike, NVIDIA, Exxon und Meta. Wieso ich mich für diese Aktien entschieden habe? Der Hauptgrund ist, dass es sich dabei um sehr verschiedene Unternehmen handelt und diese Masse eine gute Dividende ausschüttet. Mit dieser Auswahl ist man breit diversifiziert, ich bin damit in verschiedenen Branchen unterwegs, und alles unterstützt sich so ein bisschen gegenseitig. In dem Depot befinden sich ausschließlich Aktien, was wiederum eine klare Risikoklasse mit sich bringt, weswegen ich Dir rate, dass Du Dir, wenn Du in Aktien investierst, mindestens 5 bis 7 Jahre Zeit nimmst. Die 6 Schritte zum Einstieg in den Finanzmarkt Ich war gespannt, was Google & Co. mir zum Thema Einstieg in den Finanzmarkt ausspucken und habe das Ganze einfach mal gegooge

Ep 272#272 Welche Aktien lohnen sich? 15 Top-Werte, die Du kennen solltest!
Welche Aktien lohnen sich? 15 Top-Werte, die Du kennen solltest! In dieser Folge bekommst Du eine Übersicht über 15 Top-Werte, die ein Value-Investor im Portfolio haben sollte. Wie immer ist es keine Kaufempfehlung - wofür Du Dein Geld ausgibst, bleibt alleine Dir selbst überlassen! Ich gebe Dir an dieser Stelle nur eine Idee über die Aktien, die sich als Basisportfolio lohnen. Bevor Du etwas kaufst, solltest Du Dir die altbekannten Sicherheitsfragen stellen: "Wann kaufe/verkaufe ich welche Aktie?", "Welches Geld nutze ich dafür?" und natürlich "Wie bespiele ich diese Aktie, um Miete daraus zu generieren?" Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Die Welt der Aktien Ullis Top 15 für Dein Basis-Depot Die Welt der Aktien: Darauf solltest Du achten Ich persönlich liebe Aktien, das weißt Du. Aktien sind für mich eine tolle Möglichkeit, um sich an der Weltwirtschaft zu beteiligen. Du hast es schon oft von mir gehört - allein der technologische Fortschritt und die Steigerung der Bevölkerung sorgen auf ihre Weise schon dafür, dass gewisse Werte stetig steigen werden. Die großen Unternehmen sind der Motor der Wirtschaft. Konsum ist Wirtschaft. Deshalb erachte ich es als sehr wichtig, das eigene Vermögen breit in Aktien zu streuen. Meine Übersicht besteht ebenfalls aus 15 diversifizierten Aktien, in diesem Fall alle typischerweise aus Amerika. Das ist aber gar nicht schlimm, denn der Umsatz findet weltweit statt. Eine breite Diversifizierung bedeutet, dass Du eben nicht nur eine Branche abdeckst oder in einen Bereich investierst, sondern verschiedene Werte aus verschiedenen Branchen im Portfolio hast. Wichtig ist für mich neben der Diversifizierung außerdem eine schöne Dividendenausschüttung der Aktie. In meiner Übersicht gibt es zwar eine Handvoll Werte, die eine eher kleine Dividende haben, das ist aber gar nicht schlimm. Es ist sowieso immer die Überlegung, ob Dividenden super sind oder ob es an der einen oder anderen Stelle nicht besser wäre, die Gewinne im Unternehmen zu lassen und zu reinvestieren. Amazon beispielsweise hat jahrzehntelang die Gewinne genommen und in Reichweite investiert. Statistisch gesehen können wir jedoch festhalten, dass die großen Unternehmen, die regelmäßig Dividenden auszahlen und diese auch regelmäßig steigern, vergleichsweise die beste Wertentwicklung haben. Auch bei mir in den Seminaren schauen wir stets auf den Aktien-Kursgewinn, die Dividenden(steigerung) und Optionen. Denn wenn Du diese Value-Aktien in Deinem Depot hast, dazu eine coole Dividende kassierst UND bei uns noch zusätzlich lernst, wie Du mit diesen Aktien Miete einstreichen kannst - dann kannst Du Dir ausrechnen, dass Dein Portfolio noch ganz andere Sphären erreichen wird. Ullis Top 15 für Dein Basis-Depot Meine Liste ist alphabetisch geordnet, das hat nichts mit der Priorität oder Beliebtheit zu tun. Natürlich habe ich persönlich ebenfalls alle diese Aktien in meinem Depot, teilweise schon sehr sehr lange, und ich habe damit auch bisher sehr gutes Geld verdient. Apple (AAPL): Dividende von aktuell ca. 0,5 %, das ist im Bereich Tech aber normal, denn Technologiekonzerne investieren grundsätzlich erstmal in ihren eigenen technologischen Fortschritt, um Marktführer zu bleiben. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei etwa 235 US-Dollar. Amgen (AMGN): Dividende von 2,8 %, als einer der weltweit führenden Biotechnologiekonzerne ist das eine schöne Zahl. Der Kurs liegt aktuell um 320 US-Dollar. Das Unternehmen hat extrem viele Patente und Blockbuster (= ein Produkt, das über 1 Milliarde Umsatz macht). Amazon (AMZN): Amazon zahlt keine Dividende. Warum? Weil das Geld aktuell noch für Wachstum und Reichweite genutzt wird. Der Konzern ist bekannt als Onlineshopping-Weltmacht, ich denke, da muss man nicht viel erklären. BlackRock (BLK2): Aus dem Bereich Banken/Investment/Vermögensverwaltung verwaltet BlackRock mittlerweile Vermögen über 10 Billionen (!) US-Dollar. Kürzlich gab es bei der Aktie bei einem Kurs von über 1000 US-Dollar sogar ein Alltime-High. Hier ist natürlich die Frage, ob man bei Höchstkursen unbedingt aktuell einsteigen muss. Die Dividende liegt bei rund 2 %. Colgate-Palmolive (CL): Der Aktienkurs steht aktuell bei rund 100. Colgate-Palmolive ist ein absoluter Weltmarktführer, wenn es um Reinigung und Haushalt geht. Die Dividende liegt bei schönen 2 %. Disney (DIS): Disney ist natürlich auch weltbekannt. Aktuell zahlt das Unternehmen 1,8 % Dividenden. Der Kurs liegt aktuell bei ca. 95 Dollar und damit nah dran am Corona-Tief. Zwischendurch hatte das Unternehmen eine Hochphase, weil nach Corona alle Menschen in die Parks geströmt sind. General Mills (GIS): Ein sehr cooler Wert aus dem Bereich Ernährung. Die Dividendenrendite liegt bei satten 3,5 %. Da es weiterhin unglaubliche Mengen an (ver)hungernden Menschen und eine weiter steigende Weltbevölkerung gibt, hat General Mills noch sehr sehr große Märkte vor sich. Illinois Tool Works (ITW): Ein absoluter Weltmarktführer aus dem Bereich der Werkzeugherstel

Ep 271#271 Mit einem normalen Leben wirst Du niemals reich werden!
Meine Erfahrung nach mehreren zehntausenden Gesprächen zeigt: Du wirst als "Normalo" niemals reich werden. Was meine ich damit? Viele, die in meine Seminare kommen, haben erstmal kein klares Ziel, wo sie denn eigentlich hinwollen — finanziell wie allgemein. 5-10 Millionen Euro auf dem Konto "wären ganz nett". In Wahrheit erreichen aber nur sehr sehr wenige Menschen solch ein Vermögen. Was viele ebenfalls vergessen: Ein massiver Reichtum kommt mit Verantwortung und bedeutet, dass man sich kümmern muss. Es fängt alles sowieso mit der einen Frage an: Was bedeutet für Dich finanzielle Freiheit? Oder aber noch deutlicher: "Was heißt für Dich reich werden?" Ich zeige Dir in dieser Folge, warum ein normales Leben Dich niemals reich machen wird. Diese Infos bekommst Du in der Folge: Was bedeutet für Dich reich werden? Reich werden beginnt mit Deinem Leben — oder eben nicht Das ganz normale Leben Sparen, renovieren, Träume erfüllen: Kein Platz für Vermögen Willst Du normal leben oder willst Du reich werden? Was bedeutet für Dich reich werden? Wenn ich diese Frage in meinen Seminaren stelle, bekomme ich oft eine Antwort: Im Grunde wollen die meisten Menschen, dass "alles vernünftig bezahlt ist". Finanzielle Freiheit bedeutet für viele Menschen, sich alles erlauben zu können; von der Finca bis zur Yacht. Geld spielt gar keine Rolle mehr. Ich persönlich hingegen glaube aber (auch durch die Gespräche mit mehreren zehntausenden an Menschen), dass viele Menschen das gar nicht als Ziel anstreben. Für die meisten Menschen bedeutet finanzielle Freiheit = keine finanziellen Sorgen: schuldenfrei, Essen und Trinken sind bezahlt, es gibt eine Immobilie, man kann vernünftig Urlaub machen. Was hat man damit erreicht? Es ist kein klassischer Reichtum, aber man hat auf jeden Fall Sicherheit und Freiheit erlangt. Dadurch, dass alles bezahlt ist und es Geldströme gibt, die regelmäßig das Kapital erweitern, ist man nahezu sorgenfrei und muss vielleicht auch nicht mehr arbeiten. Dementsprechend kann das für Dich schon als finanziell frei gelten, auch wenn die eigentliche Definition von finanzieller Freiheit eine andere ist. Deshalb ist es enorm wichtig, dass Du für Dich persönlich zuallererst definierst, was für Dich finanzielle Freiheit/reich werden bedeutet: Was willst Du? Wo stehst Du gerade? Wo möchtest Du finanziell hin? Was willst Du im Leben erreichen? Eine wichtige Ergänzung an der Stelle: Vergiss bitte Deinen Lebenspartner nicht! Es ist unglaublich wichtig, dass Ihr beide an einem Strang zieht (wie auch immer dieser dann aussehen mag). Reich werden beginnt mit Deinem Leben — oder eben nicht Im Grunde haben wir alle dieselbe Ausgangssituation: Wir kommen in den Kindergarten, besuchen die Schule. Wir lernen, was Münzen und Scheine sind und wie Mathe funktioniert. Ergänzend mit den anderen Fächern werden wir auf dieses "normale" Leben vorbereitet. Achtung: Ich meine das ganz und gar nicht abwertend! Aber ein normales Leben zu führen bedeutet eben auch, das zu tun, was alle tun. Daraus resultiert, dass Du auch das bekommst, was alle bekommen. Nach der klassischen Schulbildung geht es in der Regel genauso klassisch weiter, entweder mit einer Ausbildung oder einem Studium. Ich sehe genau das gerade auch an meinem eigenen großen Sohn. Er ist jetzt 16 und in der Überlegung, was er denn später mal macht. Wenn ich ihn heute frage, weiß er das noch gar nicht so genau. Das ist glaube ich auch so mit das größte Problem: Du fällst an der Stelle eine Entscheidung für die vermeintlichen nächsten 30, 40 Jahre. Für die meisten Menschen ist an der Stelle noch nicht mal Geld der Antrieb, sondern sie überlegen sich, woran sie denn eigentlich Spaß haben. Jetzt hast Du bis hierhin schon einen langen Weg hinter Dich gebracht: Sagen wir mal 13 Jahre Schule und vielleicht noch 5 Jahren Studium on top — und in dieser ganzen Zeit war Geld eher Mangelware. Im Studium haben vielleicht die Eltern unterstützt oder es gab den einen oder anderen Nebenjob, aber mit Sicherheit stand nicht das Vermögen im Vordergrund, sondern das Studium. Die meisten scheitern nach dem Studium oder der Ausbildung dann an ihrem Mindset, zusammen mit dem ersten Gehaltsscheck. Du hast es Dir natürlich verdient, Dein erstes "richtiges" Geld auf den Kopf zu hauen. In der Maurerausbildung haben wir damals immer gesagt: "Das erste Lehrlingsgehalt wird versoffen!". Wie auch immer, wenn das erste Geld kommt, hat man es geschafft. Jetzt kommt der wichtige Schritt: Du trittst an dieser Stelle in das normale Leben ein. Vielleicht hast Du nach der Ausbildung als Maurer eher ein kleineres Gehalt, als BWLer oder Anwalt ein gehobenes, aber der Weg ab jetzt ist für alle doch irgendwie gleich. Irgendwann kommt dann noch ein Freund oder eine Freundin dazu, und Ihr zieht in eine erste eigene Wohnung. In den allermeisten Fällen wird diese erstmal gemietet, weil man noch nicht genau weiß, wo man denn steht, geschweige denn wo man hinwill. Bleibst Du in der Stadt, wie entwickeln sich die Arbeitsplätze,

Ep 270#270 Die große Aktien-Lüge: So wirst Du als Kleinanleger nicht abgezockt!
Ich öffne ein Rabbit Hole für Dich und behaupte: "Es gibt Menschen, die profitieren davon, dass 'Aktien nichts fürs Volk' sind!" Wer das sein soll und warum unter der Bevölkerung gemeinhin der Tenor herrscht, Aktien seien schlecht und hoch risikoreich, das schauen wir uns in dieser Folge an. Wer hält Informationen zurück? Warum soll das Volk kein Interesse an Aktien haben? Wie komme ich dazu, solch eine Behauptung aufzustellen? Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Warum ändert sich am Ruf der Aktie nichts? Warum ist jetzt die Zeit für Aktien? Doch warum ist Deutschland als Investor so unglaublich schlecht? Was lässt die Menschen so sehr an Aktien zweifeln? Was hat das Volk mit Aktien zu tun? Warum ändert sich am Ruf der Aktie nichts? Mit meiner mittlerweile über 30-jährigen Aktien-/Börsenerfahrung kann ich Dir eines mit Sicherheit sagen: "Die Aktie hatte im Volk immer einen schlechten Ruf und irgendwie wird es auch nicht besser damit." Es gibt so viel Funk und Fernsehen, so viele Berichte, doch nach wie vor haben wir nur um die 13 Mio. Aktionäre in Deutschland - bei über 80 Mio. Einwohnern ein ziemlich kleiner Anteil. Jetzt ist die große Frage, warum das immer noch so ist. Meine Mission an der Stelle: Ich möchte das Thema im DACH-Raum verbreiten und so vielen Menschen wie nur möglich zeigen und beibringen, warum Aktien eben doch funktionieren. Doch warum solltest Du in Aktien einsteigen und warum ist es aktuell schon fast zu spät? Man kann über Deutschland motzen. Fehlende Innovation, fehlende Flexibilität ("Das haben wir immer schon so gemacht!") und die fehlende Bereitschaft, sich neuen Dingen zuzuwenden, sind vollkommen berechtigte Kritikpunkte. Trotz allem muss man aber sagen: "Eine langsame Veränderungsgeschwindigkeit bietet eine gewisse Sicherheit. Deutschland steht in enorm vielen Themen für Sicherheit und Garantie." Warum ist jetzt die Zeit für Aktien? In den letzten Tagen sind mir immer wieder Berichte begegnet, aus denen hervorging, dass Deutschland auf politischer Ebene überlegt, Aktien zu fördern. Ohne jetzt zu tief in politische Themen einzusteigen, kann somit gesichert gesagt werden: "Wenn sogar die Politik anfängt, von Aktienrente und Aktienförderung zu reden, dann hat auch der Letzte im Dorf gemerkt, dass man an diesem Thema nicht vorbeikommt." Die Welt wächst, die Bevölkerung wächst, der technologische Fortschritt sowieso - dementsprechend wachsen die Aktienkurse immer weiter und weiter. Ich nenne es gerne die selbstzerstörende Schöpfung, denn es werden neue Dinge entwickelt, dafür fallen alte Sachen weg. Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen. Politisch betrachtet ist zu bezweifeln, ob die Aktienrente unter Lindner überhaupt noch kommt, denn die Ampel ist ziemlich an die Wand gefahren. Doch auch andere Parteien haben neue Ideen. Angebliche Freibeträge sind im Gespräch, inklusive Steuerersparnis und Zulagen vom Staat. Versteuert werden soll das Ganze erst im Alter - und hier kommen wir zum Knackpunkt. Die Berechnung läuft bis zu einem Alter von 65, das bedeutet, dass Du vor 65 gar nicht darauf zugreifen kannst. Auch wenn man nicht genau sagen kann, was am Ende dabei herauskommt, so bleibt doch gewiss: Die Politik bestätigt deutlich, dass es eine Alternative geben muss und dass das Umlageverfahren gescheitert ist. Die Rente reicht nicht. Doch warum ist Deutschland als Investor so unglaublich schlecht? Ich hatte gerade gestern ein Gespräch, welches die Problematik einfach so gut zusammenfasst: Ein hochvermögender Mensch wollte sein Vermögen anlegen und hat seinen Empfehlungsgeber geschickt. Hinterher war der Tenor jedoch: "Achso, nee, dann brauche ich gar nicht mit Herrn Müller zu sprechen. Ich habe vor vielen Jahren in Aktien investiert, ohne Ahnung zu haben und sehr, sehr viel Geld verloren." Der Herr möchte mich also vorerst gar nicht erst kennenlernen, weil er sagt, Aktien seien nichts für ihn. Geschichten wie diese begegnen mir zu Hauf in meinem täglichen Geschäft. Die Masse der Menschen tickt genauso. Doch warum ist das so? Was lässt die Menschen so sehr an Aktien zweifeln? Meine möglichen Begründungen dafür sind: Durch die großen Weltkriege haben wir von unseren Vorfahren gelernt: Das Allerwichtigste im Leben ist Sicherheit. Sicherheit fürs eigene Leben und die Liebsten, Sicherheit, die nächste Nacht zu überleben und Sicherheit, wieder Essen zu finden. Wir haben drei Mächte in Deutschland: Die Judikative, die Exekutive und die Legislative. Die unausgesprochene vierte Gewalt ist die Presse. In den letzten Jahrzehnten gab es zahlreiche (finanzielle) Krisen. Die Presse liebt es, über Krisen zu berichten. Wie wir wissen werden negative Nachrichten bis zu 7x häufiger weiterkommuniziert. Auch das Leben ist voller Krisen: Privat oder beruflich kann immer mal etwas schiefgehen. Für die Börse bedeutet das: Kenne den Unterschied zwischen Wert und Preis, und lege nur das Geld dort an (und ich habe es so oft gesagt), was Du dort auch me

Ep 269#269 Bist Du bereit für die Jahresendrally 2024?
Das war der statistisch schlechteste Monat des Jahres! Wir haben den September hinter uns gebracht, und damit bleibt eine letzte Frage: "Wie schlecht war es wirklich?" Der September ist der statistisch schlechteste Monat im Börsenjahr, und wir schauen uns in dieser Folge an, was da wirklich dran ist. Wie sind die Märkte gelaufen, was bewegt gerade die Welt und die Kurse, und wie wird es voraussichtlich im letzten Quartal des Jahres aussehen? So viel sei gesagt — es bleibt spannend. Auf diese Fragen bekommst Du in dieser Folge eine Antwort: Welche Themen beeinflussen gerade die Märkte? Wie sehen die aktuellen Werte aus? Was erwartet uns im letzten Quartal? Was machst Du als Investor daraus? Welche Themen beeinflussen gerade die Märkte? Es gab eine Zinssenkung bei der FED! Um mutige 0,5 % wurden die Zinsen gesenkt, das ist vergleichsweise viel, wenn man bedenkt, wie in den letzten Jahren dieses halbe Prozent die Märkte etwas zeitversetzt beeinflusst hat. Erfahrungsgemäß gingen die Märkte nämlich im Anschluss etwas nach unten. Wir haben jetzt zwei Szenarien. Einerseits wird das Geld billiger und es landet mehr an den Börsen, andererseits kann aber auch Angst ausbrechen wie "oh Gott, warum denn nur so wenig" und "das ist aber schlecht für die Wirtschaft". Es sind noch weitere Basispunktsenkungen angekündigt, sodass der Zins also noch ein ganzes Stück sinken wird. Generell lässt sich festhalten, dass die Inflation ihre 2 % erreicht hat, und damit ist das Ziel der EZB ebenfalls erreicht. Die Gesellschaft und Wirtschaft der USA sind angeschlagen, ebenso hier in Europa. Das ermöglicht eben diese Zinssenkungen, um das Spiel wieder umzudrehen und die stotternde Wirtschaft wieder anzuschieben. China ist die zweite große Wirtschaftsbombe, die wir aktuell haben. Zum einen gibt es da ebenfalls das Zinsthema, zum anderen wurde der Markt mit Geld geflutet. On top wurde ganz klar kommuniziert, wenn das nicht reicht, wird der Hahn noch weiter aufgedreht. Das hat natürlich auch den Hang Seng beeinflusst, dieser ist im September deutlich angesprungen, zwischendurch ging es um 15-20 % nach oben. Deutlich erkennbar ist das auch bei den Luxusgütern wie Louis Vuitton oder Hennessy. Daran ist schön der Einfluss Chinas auf Luxusgüter ablesbar. Als letzten Teil des Einflusses auf September/Oktober haben wir dann noch das ganze Thema des Nahen Ostens sowie eines umfassenden Krieges. Diese Gefahr ist nämlich aktuell tatsächlich so groß wie seit Jahren nicht mehr. Politexperte Busse hat sich geäußert, dass er mit einem israelischen Gegenschlag rechnet und dadurch, dass noch zahlreiche Länder wie Irak und Jordanien zwischen den Konfliktparteien liegen, kann sich hier leider noch einiges entwickeln. Wie ist der aktuelle Einfluss des Geschehens auf die Börse? Man kann ganz klar sagen, dass die Anleger sich zurückhalten. Wie sehen die aktuellen Werte aus? DAX: Der DAX hat im September ein neues Alltime-High erreicht: von 18.906 auf 19.473 um +3 % S&P 500: von 5.648 auf 5.738 um +1,6 % Dow Jones: von 41.500 auf 42.313 um +1,8 % Nasdaq: von 19.574 auf 20.008 um +2,2 % Russell 2000: von 2.217 auf 2.224 um +0,3 % MSCI World: von 3.661 auf 3.726 um +1,8 % Gold: von 2.503 auf 2.658 um +6 % Silber: von 28.26 auf 31.57 um +9 % Öl: von 73.55 auf 68.18 um satte -7 % Euro/Dollar: 1.10 zu 1.12, eine Veränderung um rund 1 % Bitcoin: von 58.950 auf 65.800 gab es ein sattes Plus von 11.5 % UM Strategy Fund: immerhin +2 % auf 104.60 Verwunderlich ist, dass der DAX es geschafft hat, trotz all der Krisen in und um Deutschland sein Alltime-High zu erreichen. Für mich sieht das etwas nach einer Überbewertung aus. Das Öl ist zum Monatsende schon wieder ein wenig angestiegen - die Kriegskrise spitzt sich zu, der Winter naht, all das begünstigt einen höheren Ölpreis. Als spannende Quartalsergebnisse habe ich Tesla anzubieten: Hier hat man wieder mehr Autos verkauft, rund 6,5 % mehr als vor einem Jahr. Es ist das erste Tesla-Hoch des Jahres. Nike hat ebenfalls Zahlen präsentiert, hier zeichnet sich ein deutlicher Umsatzrückgang ab, woraufhin die Jahresprognose etwas zusammengestaucht wurde. Es bleibt spannend, was der neue Konzernchef dort bringt. Was erwartet uns im letzten Quartal? Ich glaube, es bleibt weiter spannend. Wenn wir die großen geopolitischen Faktoren nehmen, dann sehen wir, dass die Märkte immer noch sehr hoch bewertet sind. Da wir aber weiterhin die Kriegsthemen haben, die Zinssenkungen der FED, Chinas Wirtschaft… Wir haben zwar die Inflation im Griff, jedoch wackelt die Vollzeitbeschäftigung ganz gewaltig. Etliche Unternehmen gehen pleite. Im Immobilienbereich herrscht große Unruhe, ebenso im Handwerk und sogar bei VW. In Deutschland läuft einiges nicht mehr rund und meines Erachtens wird es früher oder später ein neues Wirtschaftsprogramm geben müssen. Saisonal sind wir allerdings in den nächsten Monaten im stärksten Quartal überhaupt: Rein statistisch ist das vierte Quartal immer das beste des Jahres. Noch dazu haben wir am 05.11. Wahlen in den

Ep 268#268 Börsenerfolg = Unternehmererfolg: Warum Investoren Unternehmer sind
Wenn Du an der Börse investierst, bist Du erfolgreicher Mitunternehmer. Warum? Weil eine Aktie immer ein Teil eines Unternehmens ist. Im Unternehmen geht es immer um finanzielle Aspekte wie Liquidität und Steuern, aber auch um Investments und Erfolge. Es geht um Mitarbeiter und Vertrieb, um das Produkt und die Weiterentwicklung. Und das ist nur ein Bruchteil aller Aspekte. Willst Du überhaupt Unternehmer sein oder ist der Börsenerfolg vielleicht viel leichter? Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was bedeutet Börsenerfolg? Warum das richtige Mindset unglaublich wichtig ist Welche Fehler macht ein Großteil der Menschen? Warum Wert und Preis alles beherrschen Was bedeutet Börsenerfolg? Was meine ich damit, wenn ich sage, als erfolgreicher Investor an der Börse bist Du auch erfolgreicher Unternehmer? Wenn Du eine Aktie kaufst, wenn Du zum Beispiel Mitunternehmer bei Apple wirst, dann werden all die vorher genannten Punkte im Unternehmen automatisch nach vorne gepusht. Das ist für mich der große Unterschied zu erfolgreichen Immobilieninvestments: Nahezu automatischer Erfolg. Wenn Du in die genannte Apple-Aktie investierst, gehört Dir ein kleiner Teil des Unternehmens. Damit bekommst Du quasi automatisch Dividenden ausgezahlt. Du bekommst Deine Gewinne, wenn Dein Depotstand wächst. Ein weiterer großer Bonus: Du brauchst Dich nicht um das Unternehmen zu kümmern. Marketing, Vertrieb, Mitarbeiter - das kann Dir alles egal sein, denn dafür gibt es intern Menschen, die sich damit beschäftigen. Wenn Du selbst mit einem Unternehmen beginnen willst, bist Du anfangs oft ein Freelancer. Als Freelancer verdienst Du zwar vielleicht gutes Geld, aber Du tauschst immer Zeit gegen Geld. Du musst Dich selbst um alles kümmern, inklusive der Auftragsbeschaffung. Du machst Dein Marketing selbst, schreibst Deine Rechnungen und kannst am Ende des Tages ein paar Deiner Stunden verkaufen. Als Unternehmer stellst Du dann Deinen ersten Mitarbeiter an und plötzlich stellst Du fest - der erledigt Dinge für Dich, um die Du Dich nun nicht mehr kümmern musst. Die Summe X, die Du für den Mitarbeiter zahlst, tut vielleicht sogar finanziell ein bisschen weh, doch die Frage ist, wie viel Dir der Mitarbeiter im Umkehrschluss dafür zurückbringt. Wo entlastet er Dich, sodass Du mehr Zeit hast? Welche Aufgaben nimmt er Dir ab, sodass Du mehr Ruhe hast? Was nimmt er Dir ab, worauf Du eigentlich sowieso keine Lust hast? Dein Spaßfaktor und Deine Laune können durch Deine Mitarbeiter steigen. Im Unternehmertum darfst Du Dich immer fragen, was der Mitarbeiter auf der einen Seite kostet, aber auch, was er auf der anderen Seite für einen Wert hat. Ich habe immer gerne gesagt "Tue, was Du liebst und das Geld kommt von alleine". Dieser Spruch ist von mir wie von vielen großen Menschen rund um den Globus viel zitiert - dabei stimmt er gar nicht. Eigentlich müsste er meiner Meinung nach lauten: "Tue, was Du liebst, stifte einen Nutzen, und der Erfolg kommt von alleine." Das gilt für mich auf beiden Seiten - als Unternehmer im Thema Unternehmenserfolg, aber auch an der Börse, mit dem richtigen Mindset für den Erfolg dort. Wenn wir über Börsen- und Unternehmererfolg nachdenken, wird ziemlich schnell ein wichtiger Punkt deutlich: Du brauchst eine passende Strategie. Wenn Du eine gute Strategie hast, kannst Du am Ende auch erfolgreich werden. Auf der Börsenseite gehören viele Facetten dazu: Du brauchst ein Depot und vielleicht auch eine Chartsoftware Du brauchst eine Art Blaupause des Investors, samt Analysen, Charttechnik usw. Du brauchst Indikatoren und die richtige Strategie Du selbst musst auch bereit sein Warum das richtige Mindset unglaublich wichtig ist Es gab damals ein Buch - der Turtle Trader - in dem zwei Menschen auf ein bestehendes System gewettet haben. Der eine sagte, er könne das allen beibringen und die Menschen würden das schon machen, der andere sagte, selbst mit Schulung würden die meisten Menschen das nicht umsetzen können. Ich persönlich glaube, sowohl im persönlichen, als auch im unternehmerischen oder im Börsenerfolg: Das Mindset ist einer der aller, aller wichtigsten Punkte. Du bekommst von uns beispielsweise ein Erfolgsrezept an die Hand, dennoch kann es sein, dass es bei Dir nicht funktioniert: Vielleicht sind die Märkte blöd gelaufen oder Du hast Fehler gemacht. Glücklicherweise sind das in der Regel sehr wenige Menschen, auf die das überhaupt zutrifft - und meistens auch nur für einen kurzen Zeitraum. Denn solltest Du Probleme bei der Umsetzung haben, stehen wir Dir selbstverständlich zur Seite. Doch die Hauptfrage bleibt: Wie erziele ich überhaupt Börsenerfolg? Jeder, der an die Börse geht, möchte erfolgreich sein. In der Regel verlieren aber leider rund 90 % dieser Menschen ihr Geld. Liegt es daran, dass Fachwissen fehlt? Schließlich lernen wir darüber nichts in der Schule oder in der Ausbildung. Dennoch haben wir schon oft festgestellt: Dinge, die man nicht weiß, kann man lernen. Es gibt die vier Schritte der Kompe

Ep 267#267 Trading-Steuer & Verlustverrechnungsbeschränkung bei Termingeschäften: Was Du JETZT wissen musst | Interview mit Cordula Stadter
Trading-Steuer & Verlustverrechnungsbeschränkung bei Termingeschäften: Was Du JETZT wissen musst | Interview mit Cordula Stadter Es ist wieder Guest-Time: Cordula Stadter ist zu Gast. Cordula ist Steuerberaterin, und über unsere Seminare hat sie den Weg zu uns in die UMWA gefunden. Ursprüngliche Niederlassungsleiterin der Germania Steuerberatungsgesellschaft, ist Cordula heute Expertin für die Besteuerung von Trading. Was Du jetzt über die Verlustverrechnungsbeschränkung bei Termingeschäften wissen musst, welche Vorteile eine GmbH im Trading bringt, und wann Du gegen ein Gesetz klagen kannst – all das und noch mehr gibt es in dieser Folge! Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wie bist Du zum Thema Trading-Steuer/Trading gekommen? Was sind Einkünfte, die man beim Trading haben kann? Wie sieht es mit dem gewerblichen Trading aus? Eine falsche Steuererklärung – na und?! Was ist das Besondere an der Verlustverrechnungsbeschränkung bei Verlusten aus Termingeschäften? Was Du jetzt beim Traden beachten musst Worauf sollte ich bezogen auf eine GmbH-Gründung achten? Wie bist Du zum Thema Trading-Steuer/Trading gekommen? Nach Jahrzehnten als Fachfrau für Steuern und Steuerrecht gilt meine erste Frage natürlich Cordulas heutiger Spezialisierung. Wie kam sie denn eigentlich zum Trading? Cordulas simple Antwort: "Abwechslung." Sie ging früh auf die Bühne und lehrte selbst Steuerrecht, um endlich komplexe Sachverhalte zu bearbeiten, wie sie sagt. Der Weg zur Trading-Steuer war fast schon persönlicher Natur: "Zur Trading-Steuer kam ich über Euch. Ich habe mich bei der UMWA angemeldet, um mein Vermögen besser zu verwalten. So kam ich zum Thema Trading-Steuer. Dort habe ich mich dann einfach eingearbeitet." Nachdem sie sich einen Narren an dem Thema gefressen hat, beschloss sie Expertin auf dem Gebiet zu werden. Doch wie sieht es denn jetzt aus mit der Trading-Steuer und den Verlustverrechnungsbeschränkungen? Was sind Einkünfte, die man beim Trading haben kann? Da die meisten Cordulas Erfahrung nach im Privatdepot traden (also kein Unternehmen gründen), sind die Einkünfte zumeist aus Kapitalvermögen. Dabei ist es egal, ob es Aktienhandel ist oder beispielsweise Optionsgeschäfte. Sonstige Einkünfte entstehen dann noch, beispielsweise aus dem Tausch von Euro und Dollar. Auch Einkünfte aus dem Bereich der Kryptos fallen darunter. Fonds und ETFs fallen ebenfalls unter die Kapitaleinkünfte. Für die gibt es zwar besondere Steuerbefreiungen, aber grundsätzlich zählen sie dazu. In der Schweiz musst Du beachten, dass Du nicht irgendwann aufgrund Deiner Trading-Menge zum gewerblichen Trader wirst. In Deutschland gibt es sowas nicht: "Das Kapitalvolumen und die Menge an Depots ist in Deutschland tatsächlich egal. Solange es sich um ein Privatdepot handelt (und wir nur unser eigenes Vermögen verwalten), werden es nie gewerbliche Einkünfte. Wenn ich es geschäftlich für andere tun würde, also wenn mich jemand dafür beauftragt, für ihn zu traden und ich bekomme dann Geld dafür, dann bin ich im gewerblichen Gebrauch." Im gewerblichen Rahmen zu traden bringt laut Cordula aber allein schon durch die BaFin ganz andere Herausforderungen mit sich. Solange Du im Privatbereich bleibst, ist die Höhe der Einkünfte nahezu egal und es bleiben alles "Einkünfte aus Kapitalvermögen". Wie sieht es mit dem gewerblichen Trading aus? Dass gewerbliches Trading andere Herausforderungen birgt, als "einfach nur" Kapitaleinnahmen, hat Cordula uns schon erklärt. Doch gibt es vielleicht auch Vorteile? Und worauf muss ich denn achten, wenn ich gewerblich trade? "Wenn wir eine GmbH gründen, dann sind kraft Gesetz, alle Einkünfte gewerblich. Die Grundregel ist dann eine Besteuerung von Pi-mal-Daumen 30 %, abhängig vom Gewerbesteuersatz der jeweiligen Gemeinde. (...) Wobei wir beispielsweise bei Aktiengewinnen wieder besondere Steuerbefreiungen in einer GmbH haben, die wir in einem Privatdepot nicht haben." Wir kennen im privaten Trading, dass das meistens über Banken läuft und man, außer eine Bescheinigung abzugeben, eigentlich nicht viel zu tun hat. Doch was sind so die wichtigsten Punkte, wenn man an die Trading-Steuer denkt? Laut Cordula solltest Du Folgendes beachten: In Deutschland gibt es sehr strenge Regeln, die ein deutsches Kreditinstitut schon von sich aus erfüllen muss. Es wird alles aufgezeichnet, es gibt Bescheinigungen. Darüber hinaus wird die Kapitalertragsteuer direkt vom Kreditinstitut einbehalten, auch Abgeltungssteuer genannt. Wenn alles sauber besteuert wurde, müssen diese Einkünfte in der Einkommensteuererklärung nicht mehr deklariert werden, weil sie Abgeltungswirkung haben. Bei nicht-deutschen Kreditinstituten wie Interactive Brokers gibt es hingegen keine Pflicht zur Erstellung einer solchen Bescheinigung oder zur Einbehaltung der Kapitalertragsteuer. Das bringt organisatorische Probleme mit sich, weil die Einkünfte unterjährig noch gar nicht besteuert werden. Da es keine Bescheinigung gibt, musst Du dann selbst alle Kontoau

Ep 266#266 Vermögen aufbauen - aber richtig!
Vermögen aufbauen - aber richtig! Was musst Du tun, um reich zu werden? Das klären wir in dieser Folge. Du lernst, wie Du nachhaltigen Reichtum aufbaust, und wir schauen uns auch an, was Geld denn eigentlich für einen Wert für Dich hat. Oft sind wir in der nachfolgenden Situation: Wir kommen aus der Schule oder aus der Uni und haben keine Ahnung von Vermögensaufbau. Der Gedanke ist aber da. Vermögen aufbauen — wie schwer kann es sein? Es geht immer irgendwie um das Thema Geld und in Deutschland in Verbindung damit auch leider immer um Missgunst und Neid. Diese Informationen erwarten Dich: Wie geht die Gesellschaft mit Geld um? EPA: einkommensproduzierende Aktivitäten So kannst Du Vermögen aufbauen Was ist Dein Ziel beim Investieren? Wie geht die Gesellschaft mit Geld um? Wie bereits erwähnt, lernst Du weder in der Schule noch an der Uni oder der Arbeit den richtigen Umgang mit Geld. Du lernst nicht, wie Du Vermögen aufbaust. Du lernst aber, dass Neid und Missgunst eine große Rolle in der Gesellschaft spielen. In der Schule fängt es schon an: Der eine hat Markenklamotten, der andere nicht. Du beginnst zu begreifen, dass Aussehen und Statussymbole in der Gesellschaft "wichtig" sind. Ihr geht essen — ich kenne das von meiner Oma — es wird in die Karte vor allem erstmal rechts geschaut, wie die Preise für die Gerichte sind. Meine Oma hat grundsätzlich das günstigste Gericht bestellt. Ihre Überzeugung: "Das reicht doch auch, davon wird man auch satt" und wenn die Rechnung dann auf 77,20 Euro stand, hat sie ganz mutig 78 gesagt und sogar noch ein kleines Trinkgeld gegeben. Ich glaube, das Ganze hängt damit zusammen, wie man aufgewachsen ist und welche Werte man hat. Unser Nachbar hat sich beispielsweise auch immer gerne damit beschäftigt, was für Autos in der Nachbarschaft gefahren werden (im Vergleich zu seinem). Sogar im Sponsoren- und Spendenbereich merke ich heute immer wieder, dass es selbst dort Menschen gibt, die behaupten man spende nur, "um zu zeigen, was man hat". Bei vielen Menschen wird es innerlich den Wunsch geben, viel Geld aufzubauen, aber die Masse kann sich das gar nicht vorstellen. Es fehlt an Ideen und an Zielen, am Verständnis von Geld und dem Umgang damit. Ich habe auch immer wieder Begegnungen mit Menschen, die mir sagen, dass mein System für sie nicht funktioniert hat. Neulich hatte ich erst wieder ein Gespräch mit einem Herrn, der daraufhin für sich beschlossen hat, Geld sei für ihn einfach nicht wichtig genug. Persönlich muss ich leider sagen, wenn jemand doch wählen kann zwischen arm und reich, dann gehe ich stark davon aus, dass er lieber reich sein will; alleine um die Möglichkeiten und Chancen zu haben. Was das Mindset mit Dir macht Die Art, wie wir aufgewachsen sind, spielt eine sehr große Rolle für unser Mindset und die Glaubenssätze im späteren Leben. Viele sind aufgewachsen mit dem Mindset "lieber gesund als reich, weil beides ja nicht geht". Für meine Mama ist auch das Allerwichtigste, dass die Menschen in ihrer Familie gesund sind. Ich finde es krass, dass die Menschen so einen Unterschied daraus machen und denken, man könne nur entweder gesund oder reich sein. Viele Menschen müssen lernen, dass Geld erstmal an sich neutral ist. Geld ist nicht böse oder gut. Geld ist das, was wir daraus machen. Nur weil Du viel Geld hast, bist Du nicht böse. Doch auch dieser Glaubenssatz ist in unserer Gesellschaft fest verankert. Ich selbst erlebe es hier im schönen Hamburg auch immer mal wieder, wie die Leute reden: "Oh, der hat schon wieder ein schönes neues Auto", "Oh, hast Du gehört? Er hat jetzt eine Finca auf Mallorca", um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei ist doch eigentlich eines ganz wichtig: Du baust Vermögen nicht für die anderen auf. Du alleine entscheidest, was Du mit dem Geld wirklich machst. Du kannst Brunnen bauen und Menschen retten oder Du kannst Drogen kaufen. Du kannst spenden und wohltätig sein, Deiner Familie helfen, oder alles für Alkohol und Kriminalität zum Fenster rauswerfen. Du kannst Panzer bauen und Krieg finanzieren. Geld ist so gut oder schlecht, wie Du es nutzt. Du allein entscheidest das. Geld ist neutral. GGG - Gesundheit, Geld und Glück. Für mich ist das auch die ideale Reihenfolge, denn alles Geld nützt Dir nichts, wenn Du der reichste auf dem Friedhof bist, weil die Gesundheit nicht mehr da war. Dennoch kannst Du natürlich gesund UND reich sein. Warum auch nicht? Stelle Dir folgende Fragen: Welche Rolle spielt Geld für Dich? Welche Bedeutung hat Geld für Dich? Bist Du bereit, alles dafür zu tun, um Geld und Vermögen aufzubauen? Ich selbst sage immer, "Ulrich Müller hört erst auf, wenn er fertig ist", ich habe von meinem Vater gelernt, richtig diszipliniert zu sein. Damals in meiner Zeit als Finanzvertriebler haben wir im Team schnell gemerkt, dass die Erfolgreichsten unter uns diejenigen waren, die im Spitzensport tätig sind. Tatsächlich habe ich mehrere Jahre lang sehr erfolgreich Handball gespielt, bis in die Regionalliga und 2. Bundesliga hinein. EPA

Ep 265#265 Tech-Werte fallen, Old Economy steigt – Was bedeutet das für Dein Depot?
Tech-Werte fallen, Old Economy steigt – Was bedeutet das für Dein Depot? Das Sommerloch ist vorbei - oder doch nicht? Mit dem September folgt nun der saisonal schlechteste Monat des ganzen Jahres. Schauen wir uns also in dieser Folge mal genauer an, wie der August gelaufen ist, was es Neues an den Märkten gibt, und vor allem, was Du für September beachten musst. Im Oktober sind nicht nur Wahlen, mit dem Oktober beginnt auch das beste Quartal des Jahres; allein das Vorweihnachts- und Weihnachtsgeschäft sind nicht zu verachten. Was haben wir also zu erwarten? Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was haben die Märkte im August gemacht? Was halten der September und Q4 für uns bereit? Wie kannst Du diese Infos für Dich nutzen? Was haben die Märkte im August gemacht? Ich hatte es Dir beim Antritt meines Urlaubs Ende Juli verkündet — lt. dem Urlaubs-Ulli-Indikator könnten die Märkte ein Stück weit runtergehen. Gerade im Bereich Tech konnte ich mir das sehr gut vorstellen. Das hat sich im August bestätigt. Allerdings hat der Markt auch wieder schnell gedreht und aufgeholt. Die Bereiche Tech und KI sind meiner Meinung nach immer noch sehr sehr hoch bewertet. Das Beispiel Nvidia mal wieder — das Unternehmen hat an einem einzigen Tag 279 Milliarden Dollar Börsenwert verloren. Warum? Obwohl die Quartalszahlen gar nicht schlecht waren, haben die Themen Ausblick und KI sowie ein paar Probleme, die entstanden sind, die Aktie dramatisch abrauschen lassen. Dieser Abstieg war übrigens der bisher größte Verlust überhaupt an der Börse, kein anderes Unternehmen hat das vorher geschafft. Insgesamt sind so in den letzten 6-8 Wochen über 600 Milliarden einfach flöten gegangen, die Marktkapitalisierung ist von über 3,5 Billionen Dollar auf "nur noch" 2,4 Billionen gesunken. Immer mehr Analysten und Experten schlagen übrigens inzwischen in dieselbe Kerbe: KI bleibt relevant im technischen Bereich und bei Chipherstellern, aber der Kurs von Nvidia war einfach viel zu hoch. Beim Thema Künstliche Intelligenz ist sowieso das Problem, dass immer noch eine ganze Menge an Investments getätigt werden müssen, bevor man in diesem Bereich nennenswert Geld verdient. Man kann sich also auf lange Sicht durchaus fragen, wie sehr die Big Techs da noch ins Trudeln geraten. Der Handel an sich ist auf jeden Fall verzerrt. In den letzten 12 Monaten ist gerade im Technologie- und Halbleiterbereich massiv Geld geflossen. Sogar Blackrock bezweifelt in Studien, die Einnahmen aus KI allein könnten diese riesigen Investitionen auf Dauer rechtfertigen. Zusätzlich hat Nvidia durch die Dominanz bei den Chips für KI sogar Kartellwächter auf den Plan gerufen. Auch das Justizministerium hat wohl erste Infos angefragt. Sowas mag der Markt natürlich gar nicht, wodurch Nvidia ein ganzes Stück nach unten rauscht. Wenn Nvidia fällt, fallen gleich die ganzen Märkte. Warum? Weil das Unternehmen ein Schwergewicht ist, vor allem an der Nasdaq. Entsprechend ging die Nasdaq dann auch ein Stück weit runter, bevor sie sich im August wieder deutlich beruhigt hat. Werfen wir mal einen Blick auf die Werte im August: Dow Jones: Der Dow ist von 40.842 auf 41.563 um +1,6 % gestiegen Nasdaq: es gibt ein kleines Plus von 19.362 auf 19.574 um +1 % Aktuell gibt es eine Rotation bei den Sektoren: Klassische Old Economy-Unternehmen wie P&G, Palmolive, Disney & Co. haben gerade im August einen schönen Aufschwung gehabt. Auch der Health Care-Bereich ist deutlich zurückgekommen, wie man an Johnson & Johnson und Pfizer gesehen hat. Dieser Bereich ist übrigens auch für das Thema KI sehr interessant. Ohne gezielt Kaufempfehlungen zu geben, schätze ich zum Beispiel eine Medtronic aufgrund der Rekordgewinne 2024/25 als Nachzügler ein, weil die Aktie aktuell immer noch 30 % unter dem Hochpunkt steht. S&P 500: von 5.522 auf 5.648 gibt es einen Anstieg um rund +2,3 % Russell 2000: Hier sind leichte Verluste zu beklagen: von 2.254 auf 2.217 um -1,6 % MSCI World: Es gibt wieder ein Plus, von 3.571 auf 3.661 um +2,5 % DAX: Am Ende gibt es sogar ein Plus, von 18.508 auf 18.900, nachdem es mal eben 8-9 % Verlustpunkte in den ersten zwei Augustwochen gab. Das Plus beträgt +2,2 % Auch der Volatilitätsindex zeigt eine deutliche Veränderung: Von zwischendurch um die 40 sind wir inzwischen auf einem Wert um 14. Und Du weißt: "If the VIX is high, it's time to buy, if the VIX is low, it's time to go." Crude Oil: Das Öl ist abgerauscht, von 78 auf 73,55 um - 6 % Gold/Silber: Gold macht ein kleines Plus von 2.447 auf 2.503 um + 2 %, Silber zeigt von 29 auf 28,90 kaum Veränderung Bitcoin: Ein deutliches Minus von 68.950 auf 64.500 um - 9 % UM Strategy Fund: Wir haben ein Alltime High! Auf 102,86 um + 6 % haben wir alle Märkte outperformed Was halten der September und Q4 für uns bereit? Lass uns zum Abschluss noch einen Blick auf die Aussichten für September sowie das letzte Quartal 2024 werfen. Wie bereits erwähnt, ist der September eher ein schwacher Monat. Zwar kommen die Urlauber zurück, deren

Ep 264#264 Wie funktioniert die Börse und wie fange ich an?
Wie funktioniert die Börse und wie fange ich an? Heute habe ich die Grundlagen für Dich! Wir besprechen, was die Börse überhaupt ist und wie Du am besten startest. Wie funktioniert die Börse denn eigentlich? Die Börse hat einen schlechten Ruf in Deutschland und wir schauen uns an, warum das so ist. Wieso haben so viele Menschen negative Erfahrungen mit der Börse gemacht und sie aufgrund dessen als Ort für Zocker und Spekulanten abgestempelt? Mach Dich bereit, Dir Dein eigenes Bild über die Börse zu machen und erfahre, was Börse für mich ist, und was sie aus meinem Leben gemacht hat. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Ohne Risiko Geld anlegen? Vermeide diese Fehler! Warum wird die Börse in der Gesellschaft so negativ gesehen? Wie fängt man an der Börse an? Worauf solltest Du unbedingt achten? Ohne Risiko Geld anlegen? Vermeide diese Fehler! Zunächst möchte ich Dir einen Zahn direkt ziehen: Vollständig risikolos ist nichts. ABER — Du kannst gängige Fehler vermeiden, die Dich im Börsen- und Aktien-Game einem unnötigen Risiko aussetzen! Grundsätzlich entsteht Risiko immer dann, wenn Du nicht weißt, was Du tust. Börse und Aktien werden genau dann gefährlich, wenn Du diese vier Themen unbeachtet lässt: "Ich lege kein Geld an der Börse an, weil mir die Zeit fehlt." "Ich habe kein Geld für die Börse." "Das Risiko ist doch viel zu groß." "Ich habe keine Ahnung von Aktien." Ich möchte Dich an der Hand nehmen und Dir zeigen, dass Börse für jedermann geeignet ist. Dabei müssen wir aber erstmal unterscheiden: Die Börse ist eigentlich nur die Handelsplattform. Im Grunde geht es um Aktien - bzw. noch genauer: um Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen. Das ist für mich schon einer der Punkte, den viele nicht verstehen: Sie sagen, Aktien sind was zum zocken, man gewinnt oder verliert Geld. Wenn Du Dir hingegen das Big Picture anschaust, siehst Du, dass zwar Preise gehandelt werden, dahinter aber immer Unternehmen stehen. Es kommt immer darauf an, ob Umsätze/Gewinne steigen und ob die Produkte gut sind. Auch der Service und die Dividende spielen eine Rolle. Wenn wir uns jetzt die letzten 20-30 Börsen-Jahrzehnte anschauen, sehen wir immer wieder die eine oder andere Krise/Pleite/Skandale an der Börse. Ich selbst bin seit rund 30 Jahren an der Börse und habe in der Zeit um die acht große Krisen mitgemacht, vom Enron-Finanzskandal über die Dotcom-Krise bis hin zur Lehman-Pleite und der Corona-Krise. Auch das beeinflusst das Bild, das viele von der Börse haben. Doch wie kam es zu dem negativen Ansehen? Warum wird die Börse in der Gesellschaft so negativ gesehen? Eines der Hauptgerüchte haben wir bereits besprochen; die Börse sei nur etwas für Zocker und Spekulanten und habe mit Geld anlegen gar nichts zu tun. Doch wie kommt die Börse eigentlich zu ihrem negativen Ansehen? Die Antwort ist leider sehr einfach: Es fehlt die finanzielle Bildung in unserer Gesellschaft. Weder an der Schule noch in der Ausbildung oder an der Uni lernen wir etwas über die Börse und stets verbinden wir Geld anlegen mit Zinsen. Zinsen bedeuten jedoch, dass Du Dein Geld in Zinsprodukte anlegst. Das ist nichts anderes als Tagesgeld oder ein Sparbuch, eine Bausparkasse oder eine Versicherung. Technisch passiert hier folgendes: Du verleihst Dein Geld an Dritte. Diese Dritten arbeiten mit Deinem Geld. Du bekommst dafür ein paar Zinsen ab. Die Unternehmen hingegen legen Dein Geld für Dich an. Deshalb sage ich immer: Vom Sparer zum Investor. Die vier oben genannten Gründe: Zeit, Geld, Wissen und Risiko, hindern Dich daran, das genauso wahrzunehmen. Wie Bildung Dir hilft, die Börse zu verstehen Ich persönlich glaube, Du brauchst relativ wenig Zeit, um die Börse wirklich zu verstehen. Die Börse ist nichts anderes als das Handelsinstrument. Für mich geht es aber um die Aktien. Natürlich gibt es viele "schlechte" Aktien. Es gibt aber genauso Aktien, die super sind. In allererster Instanz musst Du Dir aber genannte vier Punkte zu Gemüte führen. Zeit! Zeit bedeutet für mich, Du nimmst Dir ein paar Stunden in der Woche (sagen wir 3-4 Stunden) und kümmerst Dich um Dein Geld an der Börse. Diese Zeit nehme ich mir sogar in meinem Urlaub. Gerade erst in meinen fünf Wochen auf Mallorca. Geld ist der beste Arbeitnehmer, den Du hast! Es arbeitet 24/7, wird nie krank, will nie Urlaub. Übrigens ist es nie ein Zeitproblem, es ist grundsätzlich ein Prioritätenproblem. Es ist immer die Frage, wofür Du Deine Zeit investierst. Es ist nach wie vor die liebste Ausrede der Deutschen, die ich immer wieder höre: "Ich habe die Zeit nicht, auch nicht, um mir das Wissen anzueignen. Das Risiko ist so hoch und ich habe dafür kein Geld." Faktisch sieht aber jeder Deutsche im Durchschnitt immer noch 3-4 Stunden am Tag fern. Du müsstest also an der Stelle nicht mal viel Verzicht hinnehmen, um auf 3-4 Stunden in der Woche zu kommen. Geld! Ich kann Dir dazu nur sagen: Fang so früh an wie nur möglich! Egal wie klein die Summe ist. Du musst endlich anfangen, Geld zu behalten

Ep 263#263 Intel Aktie jetzt kaufen? Eine Analyse von Ulrich Müller!
Intel Aktie jetzt kaufen? Eine Analyse von Ulrich Müller! Wir besprechen einen Einzelwert: Die Intel Aktie. Mich erreichen in letzter Zeit viele Fragen zu der Aktie, da sie aktuell wieder sehr schwächelt. Vor ein paar Jahren war sie einer meiner Favoriten und ich habe sie gerne empfohlen, mit dem Gefühl, der Wert würde sich gut und gerne verdoppeln. Tatsächlich ist auch genau das eingetreten - bis jetzt. Aktuell steht die Intel Aktie wieder bei 20 Dollar und damit stellt sich einmal mehr die Frage, ob man die Intel Aktie noch kaufen sollte oder lieber nicht. In dieser Folge bekommst Du einen Überblick über die Analysten-Meinungen, die Indikatoren und meine persönliche Einschätzung anhand der Entwicklungen in den letzten Jahren. Dieser Podcast dient keiner Kaufempfehlung. Für welche Werte Du Dein Geld ausgibst, bleibt allein Dir überlassen. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Welche Entwicklung hat die Intel Aktie gemacht? Wie sehen die Zahlen von Intel aus? Hat Intel Probleme? Soll man die Intel Aktie nun kaufen oder nicht? Welche Entwicklung hat die Intel Aktie gemacht? Schauen wir uns zunächst mal die Historie der Intel Aktie an: Gegründet in den 80er/90er Jahren war das Unternehmen jahrelanger Weltmarktführer und auch die Aktie rannte und rannte - bis 2001 der Dotcom Crash die Techwelt auf den Kopf stellte. Danach hatte die Aktie immer mal Hochs und Tiefs; erfolgreichen Techwerten gemäß kam sie bisher aber immer wieder auf die Beine. Nach dem Crash kannte sie von 2009 bis 2021 zumeist nur einen Weg: von 10 Dollar bis auf 70 Dollar geradeaus nach oben. Als ich 1993 an der Börse angefangen habe, gab es genau zwei große Konzerne in dem Bereich: Intel und AMD. Mittlerweile ist eine ganze Reihe weiterer hochklassiger Technologiekonzerne hinzugekommen, daher ist die Frage durchaus berechtigt, ob man die Intel Aktie noch kaufen sollte oder nicht. Richtig Weltmarktführer ist Intel heute nicht mehr, dafür ist die Konkurrenz zu groß und auch das Thema KI macht dem Konzern zu schaffen. Man verschläft den Trend zwar nicht, dennoch braucht es Zeit, sich auf die neuen Gegebenheiten an den Märkten einzustellen. Was sagen die Analysten zum Intel-Wert? Wenn wir uns die Einschätzungen der Analysten mal ansehen, gibt es natürlich Bewertungen in allen Bereichen. Das aktuelle Kursziel der Aktie liegt bei 20 Dollar. Einige der Analysten haben ein Kursziel von 100 Dollar, andere wiederum nur eines von 17 Dollar - damit gibt es Unterschiede von +400 % bis -15 %. Ich habe mir daher "nur" 47 Werte näher angeschaut und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: 6 Analysten empfehlen den Kauf 33 halten die Aktie 8 sind sogar eher für einen Verkauf Für das aktuelle Quartal 3/24 liegen die geschätzten Umsatzwerte mit 13,5 Milliarden Dollar sogar noch unter den Analystenschätzungen. Allerdings muss man dennoch das Ganze betrachten - 13 Milliarden IM QUARTAL sind immer noch stolze 50+ Milliarden Dollar Umsatz im Jahr. Daher macht es an der Stelle Sinn, sich auch Dinge wie Cashflow und Schulden anzuschauen. Die aktuelle Dividendenrendite liegt übrigens bei 3,58 % und sieht damit nicht allzu schlecht aus. Wie sehen die Zahlen von Intel aus? Der materielle Buchwert von Intel wird auf ca. 83,4 Milliarden gesetzt. Das Verrückte daran: Aktuell ist auch die Marktkapitalisierung bei genau diesem Wert. An der Börse wird immer der aktuelle Stand bewertet, aber auch ein Stück weit die zukünftige Entwicklung. In der Regel sind die Unternehmen an der Börse also ein bisschen höher bewertet. Es ist sehr selten, eine Aktie von solch einem Wert zum tatsächlichen Marktwert zu kaufen. Intel hat im letzten Jahr einen Umsatz von rund 54 Milliarden Dollar gemacht, mit einem Gewinn von immerhin noch 1,7 Milliarden. Hier muss man aber sagen, das war auch schon mal deutlich mehr. Forbes 2000 sagt dazu dennoch, Intel sei immer noch eins der 500 weltweit größten Unternehmen - was eine durchaus positive Bewertung ist. Das Thema Internet von damals erinnert mich übrigens immer ein bisschen an die KI-Situation von heute: Damals ist Cisco Systems beispielsweise so gerannt, wie eine Nvidia heute - und nach dem großen Crash nie wieder auf die Beine gekommen. KI wird die Welt so verändern wie das Internet und ich glaube, dass auch die KI-Werte eine ähnliche Entwicklung wie die Internetwerte von damals durchleben werden. Intel hatte in den letzten Jahren eher eine schwache Phase, daher habe ich die Aktie Ende 2022 gerne empfohlen. Wie ich vermutet hatte, verdoppelte sich die Aktie auch tatsächlich, bis jetzt, denn nun steht sie wie gesagt wieder bei 20 Dollar (im Vergleich zu 50 Dollar zu Jahresbeginn). Wenn wir auf die Indikatoren schauen, stehen diese aktuell eher auf (Wieder-)Einstieg. Hat Intel Probleme? Wenn wir uns die Aktie insgesamt mal anschauen, stellt sich natürlich auch die Frage, ob da nicht vielleicht ein Totalverlust oder eine Insolvenz drohen könnte - oder ob das Ganze als einmalige Investmentchance zu betrachten ist. In den Quartalszahlen h

Ep 262#262 Börsencrash 2024? Die wichtigsten Learnings der letzten 5 Börsenwochen!
Börsencrash 2024? Die wichtigsten Learnings der letzten 5 Wochen In den letzten 5 Wochen war es spannend an der Börse, doch war es wirklich so ein großes Blutvergießen? Ich habe wieder die Fakten für Dich! Wir schauen uns in dieser Folge an, was die Rückschläge der einzelnen Werte für Dein Depot bedeuten, was die größten Learnings der letzten 5 Wochen sind und wie Du mit Hypes, Megatrends und Emotionen am besten umgehst. Haben wir soeben den Börsencrash 2024 erlebt oder nicht? Diese Infos erwarten Dich in der Folge: War das wirklich der Börsencrash 2024? Hype vs. Megatrend - was Du jetzt verstehen musst Emotionen und Gier stören Dein Depot! Ein Fazit zu den Börsen-Learnings War das wirklich der Börsencrash 2024? Was gab es wieder Schlagzeilen in den letzten Tagen! Von Blutvergießen war die Rede und von einem richtigen Börsencrash. Doch schauen wir uns die Fakten an. Im Grunde ist das eingetreten, was ich in den Wochen zuvor schon angemerkt hatte. Werte wie die Nasdaq und Nvidia sind unverhältnismäßig gerannt und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die großen Divergenzen korrigiert werden. Bei den Entwicklungen kam es vor allem darauf an, wie Du Dein Depot handhabst. Bist Du wie ich Investor, kannst Du solche Schwankungen sehr gut aussitzen, denn wir haben zumeist eine langfristige Strategie und daher "jucken" uns kurzfristige Kursverluste nicht, weil auf lange Sicht doch Gewinne kommen. Bist Du jedoch eher der Trader-Typ, dann waren die letzten Wochen mit Sicherheit aufreibend und anstrengend. Denn Trader leben eher von kurzfristigen Gewinnen und wenn man da unaufmerksam ist, kann das große Geld schon mal sehr schnell verloren gehen. Ach ja - der Ulli-Indikator hat natürlich keinen Crash zu verantworten! Ich habe neulich den Witz gemacht, dass die Märkte immer dann fallen, wenn ich im Urlaub bin. Das ist zufälligerweise ein paar Mal so eingetreten, aber natürlich habe ich nicht an der großen Börse meine Finger im Spiel. Was ich jedoch mache ist, vor meinen Urlauben die Märkte streng zu beobachten und gegebenenfalls die Cashquote zu erhöhen. Doch woran lagen die Rückgänge denn nun konkret? Zum einen sind die Volumina im typischen Sommerloch natürlich um einiges kleiner und so macht sich viel schneller bemerkbar, wenn Angst umgeht und die Menschen verkaufen. Kleinere Mengen an Investoren haben dann größeren Einfluss. Sell in May and go away but remember to come back in September bewahrheitet sich ziemlich oft. Es lohnt häufig, in der Frühherbstzeit die erhöhte Cashquote wieder einzusetzen und nachzukaufen. Auch die eben genannte Korrektur des Marktes hat entsprechend Einfluss auf das Gesamtgeschehen gehabt. Hype vs. Megatrend - was Du jetzt verstehen musst Dann ist es natürlich so, dass auch die KI-Werte teilweise deutlich korrigiert wurden. Nvidia hatte zuletzt kein realistisches Wert-Preis-Verhältnis mehr, bei 140 Dollar habe ich persönlich nicht mehr eingekauft. Doch bei den 90/95 von neulich dann eben doch, denn der Sprung bis zu 140 ist dann wiederum sehr attraktiv. Als Investor kannst Du übrigens Megatrend-Schwankungen ganz wunderbar aussitzen. Als Trader wird es hier mitunter schon mal hektisch wegen der Kurzfristigkeit. Doch an der Stelle ist es super wichtig, zu verstehen, was ein Hype und was ein Megatrend ist. Grundsätzlich unterscheiden die Beiden sich dadurch, dass ein Hype stark aufgebauscht wird, die Welt aber wahrscheinlich nicht nachhaltig nennenswert verändert (Beispiel Cannabis) und ein Megatrend hingegen aber dauerhaft relevant bleibt und unser Tun, unsere Gesellschaft oder unsere Welt dauerhaft verändert (Beispiel Internet, KI). Bei einem Hype kannst Du auf Risiko kurzfristig Geld machen oder verlieren, ein Megatrend wird schwanken, in der Regel aber immer wieder eine stabile Position erreichen. Cannabis war natürlich immer ein Thema, heute ist es legalisiert und in der Medizin sehr wertvoll. Dennoch hat Cannabis nie wieder den Hypewert erreicht. Nvidia als KI-Beispiel hingegen geht und kommt wieder. Die Schwankungen betragen manchmal sogar 30 bis 40 %. Dennoch kommt die Aktie immer wieder zurück, denn KI ist ein Riesenthema und eine Riesenveränderung. Auch eine Nasdaq wurde zwar ordentlich korrigiert mit bis zu 17 % Verlust, dennoch ist das noch lange kein Crash, sondern eine ganz normale Korrektur. Und auch eine Nasdaq kommt immer wieder. Sehr viele Aktien sind jetzt gerade in einem sehr spannenden Bereich, gerade die, die Megatrends betreffen, können jetzt gerade sehr attraktiv und lohnend sein, da hier immer die Langfristigkeit eine Rolle spielt. Ein paar Beispiele für nachhaltige Veränderungen durch die Megatrends KI und Internet: Die Terminvergabe beim Arzt (heute meist online), Buchhaltung (vieles ist nahezu automatisiert worden), Online-Banking, Homeoffice und Online-Shopping (ziemlich selbsterklärend). Emotionen und Gier stören Dein Depot! Ein weiterer Faktor, den Du aktuell sehr gut sehen und nutzen kannst: Angst vs. Gier. Zuletzt hatten wir einen Gier-Bereich von rund

Ep 261#261 KI als Dotcom-Bubble 2.0: Solltest Du jetzt noch KI Aktien kaufen?
KI als Dotcom-Bubble 2.0: Solltest Du jetzt noch KI Aktien kaufen? Der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) reißt nicht ab. Doch welche Zukunftsperspektiven hat die Bubble? Ich möchte Dir in dieser Folge einen kleinen Guide und Überblick über das Thema geben, interessante Fakten mit Dir teilen und Dir erklären, ob (und wenn ja, welche) KI Aktien heute noch sinnvoll sind. Ist künstliche Intelligenz gefährlich? Mit Sicherheit ja. Hat künstliche Intelligenz Vorteile? Mit Sicherheit ebenfalls ja. Du siehst also - es ist ein zweischneidiges Schwert. Doch wie sieht die Faktenlage aus? Diese Informationen erwarten Dich in der Folge: Wird KI die Welt verändern? Was ist KI genau und welchen Einfluss hat sie? KI Aktien kaufen - ein kleiner Guide für Deinen besseren Überblick Wird KI die Welt verändern oder ist es nur eine Bubble? Wie die Welt so ist, geht es bei neuen Dingen nie ohne Drama. Mit vorne dabei die Bild-Zeitung mit einer Überschrift nach dem Motto "Oh Gott, KI klaut unsere Arbeitsplätze" und der Information, irgendwie wären 250 Mio. Stellen weltweit in Zukunft durch KI bedroht. Mich wundert die rein negative Darstellung - denn KI birgt unfassbar viele Chancen. Wie vor 25-30 Jahren zu meiner Berufsschulzeit, sieht die Joblandschaft nämlich schon lange nicht mehr aus. Natürlich sind im Laufe der Jahrzehnte durch neue Erfindungen Jobs weggefallen - genauso sind aber auch tausende neue entstanden, die es früher gar nicht geben konnte. Man nennt diesen Vorgang übrigens schöpferische Zerstörung und sie ist nichts, wovor Du Angst haben solltest. Die Welt dreht und entwickelt sich immer weiter. Beispiele für diese Art Entwicklung sind beispielsweise Polaroid-Filme oder Faltatlanten. Nutzt heute kaum jemand, dafür gibt es zig neue Erfindungen, die auch wieder Jobs möglich gemacht haben. Nokia war sogar mal Weltmarktführer im Bereich Handys! Auch Bill Gates hat schon vor Jahren gesagt, dass KI ein weiterer großer Umbruch sein wird. Ihm selbst ist damals der erste große Durchbruch mit Computern gelungen. Die einzige große Veränderung, die er verpasst hat (und das bis heute bereut) ist für ihn der Bereich Smartphone. Ich habe neulich einen spannenden Artikel zum Thema gelesen - für Bill Gates gab es eine ganze Reihe großer Veränderungen in unserer Zeit: Computer waren die erste, das Internet die zweite. Danach kam das Smartphone, der Microcomputer. Jetzt geht es weiter mit dem Thema künstliche Intelligenz. Das sind die ganz großen technischen Revolutionen, die wir hatten, und sehr viele Branchen mussten sich damals ebenfalls umstellen. Bill Gates & die Forschung an künstlicher Intelligenz Natürlich betrachtet ein Bill Gates das nicht einfach aus der Ferne. Vielmehr hat er sich selbst zur Aufgabe gemacht, genauer hinzuschauen, was denn diese KI so alles kann. Sein Team und er haben ein KI-Tool auf Biologie getrimmt und wollten ein paar Jahre Training investieren. Am Ende kam heraus, dass die KI nahezu problemlos innerhalb weniger Wochen alles beherrschte und mühelos 59/60 Fragen eines Aufnahmetests von einer US-Uni absolut richtig beantworten konnte. Als zweiten Testlauf (mehr zum Spaß) gaben die Forscher der KI dann die Frage, was man einem Mann mit einem kranken Kind sagen könnte. Die KI hat auch hier eine so tiefgreifende und hervorragende Antwort geliefert, dass die Forscher sich einig waren, sie hätten es selbst nicht besser formulieren können. Für Bill Gates war danach klar, KI wird zukünftig noch eine sehr große Rolle spielen, sie wäre "eine der größten technologischen Neuerungen unserer Zeit". Sowohl die Fairness als auch die Lernentwicklung könnte durch KI revolutioniert werden - einer der vielen Vorteile von künstlicher Intelligenz. Auch in der Medizin wird die KI voraussichtlich eine ganze Menge helfen können. Stell Dir vor, was alles möglich ist, wenn man sie mit den ganzen Daten füttert. Bill Gates sieht aber auch, dass die künstliche Intelligenz gefährlich sein könnte - denn wie das Internet auch, lässt sich auch diese Erfindung für gute Zwecke gebrauchen und für schlechte Zwecke missbrauchen. Was ist KI genau und welchen Einfluss hat sie? Wir können an dieser Stelle also festhalten, dass KI in Zukunft auf jeden Fall unser Leben verändern wird. Auf einer Future Conference hat man sich neulich in dem Tenor zum Thema geäußert: "Künstliche Intelligenz kann man zusammenfassen mit einem Satz: Maschinen bekommen ein eigenes Bewusstsein." Ich selbst bin auch der Meinung, dass die KI große Veränderungen mitbringen wird. Im Artikel hieß es weiter, es gäbe insgesamt 5 große Themen, in denen KI Einfluss haben wird. "Das Zeitalter des digitalen Universums steht für den Autor erst noch ganz am Anfang. Jeder und alles wird in Zukunft intelligent miteinander vernetzt werden." Für mich birgt das sicherlich riesige Chancen, aber auch die Gefahr, dass es mit der Entschleunigung dann endgültig vorbei ist, wenn alles ruckzuck automatisiert wird. "Es gibt keine Beschränkung, intelligente Systeme werden in alle Bereiche dieser

Ep 260#260 Wie schlimm sind die Märkte wirklich gefallen?
Wie schlimm sind die Märkte wirklich gefallen? Inklusive meiner Prognose! Der Juli ist vorbei und damit ist wieder Zeit für einen neuen Marktbericht! Meine Vermutung hat sich bewahrheitet: Die Nasdaq ist ein Stück weit heruntergekommen. Auch Nvidia hat man ein bisschen von ihrem hohen Ross geholt - es gab ein Minus von rund 30 %. Was sonst noch im Juli passiert ist und was das für Dein Portfolio bedeutet, schauen wir uns in diesem Marktbericht an. Wie ist meine Prognose und wie werden sich die Märkte weiter entwickeln? Diese Informationen erwarten Dich in dieser Folge: Was bisher im Sommer geschehen ist Was hat die Earnings-Saison ergeben? Wenn Ulrich Müller in den Urlaub geht, fallen die Märkte Was ist meine Prognose für die nächste Zeit? Aktuelle Empfehlungen aufgrund der Märkte Was bisher im Sommer geschehen ist In den letzten zwei Marktberichten habe ich angedeutet, dass Werte wie der Dow Jones und der Russell sich zu wenig bewegt haben. Wie sieht es nun letztendlich in den Sommermonaten aus? Dow Jones: von 39.118 auf 40.743, +4,2 % Nasdaq: von 19.682 auf 18.790, - 4,5 % S&P 500: kaum Veränderung: - 0,4 % Russell 2000: sattes Plus von 2.047 auf 2.243 um +9,5 % MSCI World: auch hier kaum Veränderung: von 3.511 auf 3.514 um +0,1 % DAX: wenig Bewegung im DAX von 18.235 auf 18.411 um +1 % Öl: ein Minus beim Öl von 81,54 auf 74,73 um - 8,5 % Euro/Dollar: stabil, wie seit Monaten: 1,07 / 1,08 Gold/Silber: Das Gold im Plus, für das Silber ging es runter: 2.326 auf 2.410 um +3,6 % , 29,14 zu 28,39 um - 2,6 % 10-jährige US-Staatsanleihen: ein Verlust im Zinsniveau von 4,4 auf 4,14 um -6 % Bitcoin: nach ein bisschen Talfahrt gibt es ein kleines Plus von 61.900 auf 66.100 um +6,9 % UM Strategy Fund: erfreulicherweise ein schönes Plus von 92,5 auf 99 um satte +7 % Wir können deutlich erkennen, dass sich die krassen Divergenzen langsam auflösen. Wie schon erwähnt, hat sogar eine Nvidia mal eben ¼ des Unternehmenswertes verloren. In Zahlen ausgedrückt reden wir hier von über 750 Milliarden (!) Dollar. AMD hingegen hat gerade frische positive Zahlen geliefert: Der Umsatz lag bei über 1 Milliarde Dollar für den neuen Prozessor, plus in Aussicht gestellte 4,5 Milliarden für KI. Was hat die Earnings-Saison ergeben? Abgesehen von dem Trubel an den Märkten ist gerade die Earnings-Saison. Man kann zusammenfassend sagen, die Werte der Unternehmen sind gerade gut genug, um nicht zu enttäuschen. Weltweit ist gerade zu sehen, dass Unternehmen ihre Umsatzprognosen senken, wenn man übers Gesamtjahr spricht. Höhere Zinsen gepaart mit der schwachen chinesischen Wirtschaft lassen Verbraucherinnen und Verbraucher weltweit schwächeln. Auch Hochkaräter haben ihre Anleger enttäuscht: McDonald's, Tesla und auch Nestlé und Unilever waren schlechter als geplant. Die Ergebnisse sind eher gemischt und die Unternehmen spüren den Druck der schlechteren Umstände, wie hohe Zinsen. Microsoft hat zwar ebenfalls eher enttäuschende Quartalszahlen präsentiert (ca. 3,5 % Verlust), allerdings scheinen die Anleger das hier eher zu verzeihen. Tesla und Google beispielsweise sind nach der Präsentation ziemlich abgerauscht, Microsoft hingegen hat sich ganz entspannt gehalten. Gerade die guten Zahlen des Chipherstellers AMD beispielsweise retten in der Techwelt gerade scheinbar so einiges, die Nachfrage ist sehr robust. Jetzt ist natürlich spannend - was macht die FED aus dem ganzen Thema? Anleger hoffen weiterhin auf erste Zinssenkungs-Signale. Wie wird denn der Zins-Entscheid in Hinblick auf Themen wie China und USA? Wie geht die Geschichte aus? Werden wir im September wirklich die ersten Senkungen sehen? Es gibt auch noch deutlichere Gewinner der Earnings, wie beispielsweise Teamviewer - das Unternehmen hat deutlich besser geliefert als gedacht und einfach mal einen Sprung von über 13 % hingelegt. Der Microsoft-Abzweig Azure hat zwar immer noch ein Megaplus von 27 % geliefert, allerdings waren es im Quartal davor sogar 31 %. Also gab es hier trotzdem irgendwie einen kleinen Dämpfer. Konsumgüter wie Danone und L'Oreal liefen durchaus positiv. Die Gesichtserkennung hat Meta übrigens 1,4 Milliarden Dollar gekostet, es gab eine Klage von früheren Nutzern. Samsung wurde positiv durch KI beflügelt, Starbucks hingegen schwächelt beim Umsatz. Wenn Ulrich Müller in den Urlaub geht, fallen die Märkte An dieser Stelle möchte ich Dir eine kleine Anekdote mit auf den Weg geben, denn seit Jahren gibt es eine lustige Korrelation: Sobald ich in den Urlaub gehe, fallen die Märkte. Das ist tatsächlich in den letzten Jahren immer wieder passiert. Jetzt sehen wir das auch wieder. Wenn Du diesen Marktbericht hörst/liest, bin ich gerade seit 12 Tagen im Urlaub. Die Märkte fingen an zu fallen, als ich in den Urlaub eingetaucht bin und den Großteil meiner Gelder aus den Märkten rausgeholt habe. Entsprechend denke ich gerade über verschiedene Einstiegsszenarien nach, um einen Teil meines Geldes wieder zu investieren, denn durch das herausgenommene Geld sind meine Urlaubskosten m

Ep 259#259 Droht uns eine Enteignung? So kannst Du Dich bestmöglich darauf vorbereiten!
In Deutschland wird immer gerne eine Panik-Sau durchs Dorf getrieben und die neue heißt: Enteignung droht! Ob das wirklich so ist, und worauf Du jetzt achten solltest, das besprechen wir in dieser Folge. Wir schauen uns an, ob Aktien bedroht sind und ob es an der Zeit ist, zu diversifizieren. Ich möchte, dass Du gut schlafen kannst, und deshalb werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Fakten und schauen, ob das alles wirklich so schlimm ist. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was sagt der Global Wealth Report? Was haben vermögende Menschen mit Enteignung zu tun? Wie sicher ist das Geld - welche Zugriffe gibt es? Zeit zu diversifizieren Ein Lösungsansatz zum Schluss Was sagt der Global Wealth Report? Der Global Wealth Report lag vor ein paar Tagen auf meinem Tisch, und wie aus ihm deutlich hervorgeht, konnten die Superreichen ungeachtet aller Krisen weiterhin ihren Reichtum steigern. Ganz vorne dabei: Die Superreichen in Deutschland! Aktien- und Anlagevermögen sowie das Nettovermögen im Allgemeinen sind deutlich angestiegen. Wenn wir uns die Daten etwas genauer anschauen, sehen wir einen Anstieg, der ungefähr bei 10 % liegt. Das bedeutet, für die Superreichen gab es 2023 einen großen Schub. Die boomenden Aktienmärkte haben mit ihren schönen Renditen sicherlich ihren Beitrag dazu geleistet. Tatsächlich leben die meisten Superreichen in den USA - das war auch irgendwie schon immer so. Diese Menschen zählen zu den Superreichen, wenn sie ein Vermögen von mindestens 100 Mio. Dollar haben. Auffällig im Report war zudem, dass größere Vermögen weiter angestiegen sind als vergleichsweise kleinere. In Deutschland beziffert sich die Zahl der Superreichen aktuell auf 3300 Personen. Diese paar Menschen haben insgesamt ¼ des gesamten Vermögens. Die Zahl der Millionäre ist auf 555.000 angestiegen. Dorothee Spannagel sagte einst so schön: "Wer hat, dem wird gegeben". Frau Spannagel ist Expertin für Verteilungspolitik beim Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut. Sie betonte, diese Verteilung sei sehr unfair, da es unter anderem einen hohen Freibetrag gebe und auch ganz enorme Schlupflöcher bei der Erbschaftssteuer. So würden immer die noch reicher, die schon reich sind. Spannend finde ich in diesem Zusammenhang die Frage nach dem anderen Risikoverhalten. Die Gründe für die Vermögensverteilung liegen auch im Risikoverhalten der Menschen. Weniger vermögende Menschen setzen eher auf die traditionellen, risikoarmen aber eben auch zinsschwachen Anlagearten (Bankguthaben, Bargeld etc.). Das geht zur Lasten der Rendite, bietet aber vermeintlich eine große Sicherheit. Sehr vermögende Menschen hingegen haben zwar durchaus einen Notgroschen in einer sicheren Anlage wie Cash; nach dem Sicherheitspuffer ist es diesen Menschen aber eben sehr wichtig, das Geld richtig gut anzulegen, damit wird sogar die Inflation noch unterstützt. Was haben vermögende Menschen mit Enteignung zu tun? Nach diesem kurzen Exkurs zu den Superreichen fragst Du Dich wahrscheinlich schon, was das denn jetzt mit einer Folge zur Enteignung zu tun hat. Wie bei all diesen Themen ist auch hier besonders wichtig zu verstehen, wie die Dinge in der Finanzwelt funktionieren. Egal wer, Eltern, Kinder, Großeltern - es ist unglaublich wichtig, das Thema Geld/Rente/Inflation zu verstehen. Das große Nichtwissen ist hier das riesige Problem, was global vorherrscht. "Unser Geld ist sicher", wie es damals so schön hieß - das gilt heute leider nicht mehr. Politiker geben nicht haltbare Versprechen. Das sage ich nicht zur Stimmungsmache, das sage ich, weil Politiker einen wichtigen Job haben: das Volk zu beruhigen. Sie können es also in dem Moment durchaus ernst meinen mit dem Versprechen, ob es nachher haltbar ist, ist zweitrangig. Sie sind Kräfte der Politik und im Fall der Fälle machtlos. Droht also eine Enteignung in Deutschland? Es gibt zwei Dinge, die die Politik vergisst: Das Geld reicht faktisch nicht aus. Würden wir in Deutschland/Europa einen großen Bankencrash kriegen, dann reichen die Mittel bei weitem nicht aus, um die Spareinlagen abzudecken. Es gibt zwar Einlagensicherungsfonds, die 100k pro Person abdecken sollen - faktisch reicht das Geld im Leben nicht für alle, sollte es wirklich dazu kommen. Die EU entscheidet und nicht die Deutsche Bundesregierung. Klar, unsere Politiker sind für Entscheidungen da, im Zweifel werden sie aber niemals im Alleingang weitreichende Entscheidungen treffen. Bestes Beispiel ist die Situation, die es damals mit Zypern gab: Die EU saß auch hier gefühlt am längeren Hebel. Wenn es hart auf hart käme, gäbe es sicherlich das ein oder andere Mitglied, das sich gegen Deutschland stellt. In Zypern hat man auch gesehen, dass das Geld eben nicht sicher war. Sparer mussten mit ihren eigenen Einlagen für das Gezocke der Banken und das Land haften. Doch wie sieht es damit eigentlich aus? Nach Zypern und der Lehmann-Pleite ist das Vertrauen in die Banken katastrophal. Trotzdem möchte ich der Panik hier ein wenig den W

Ep 258#258 Reich werden leicht gemacht: Die Erfolgsformel der Reichen
Reich werden leicht gemacht: Die Erfolgsformel der Reichen Erst in der letzten Woche haben wir auf der Finance Mastery über das Thema "reich werden" gesprochen. In dieser Folge möchte ich die Erfolgsformel der Reichen mit Dir teilen. Es wird wahrscheinlich den ein oder anderen Punkt geben, den Du bereits kennst. Doch hier stellt sich die wichtige Frage: Kennst Du es wirklich und setzt Du es auch um? Am wichtigsten sind zunächst zwei Punkte: Du musst Reichtum für Dich definieren und Du brauchst einen Antrieb. Wenn Du Dich also fragst, warum Du noch nicht reich bist, obwohl Du cool bist, gut verkaufen kannst oder Unternehmer bist — dann bist Du hier und heute genau richtig. Diese Informationen erwarten Dich in der Folge: Reich werden beginnt mit Dir Um reich zu werden, musst Du durchhalten Die ersten Schritte zum Reichtum Reich werden für Fortgeschrittene: So geht's nach den ersten Schritten weiter Reich werden beginnt mit Dir Der erste Punkt wird Dir vielleicht nicht in all seinen Facetten gefallen: Reich werden beginnt mit Dir! Wenn Du Dich häufig fragst "Wie werde ich reich?" oder warum Du bisher noch nicht zu Reichtum gekommen bist, obwohl Du vielleicht erfolgreich arbeitest, dann schau in den Spiegel. Dort siehst Du die Person, die für Dein Vermögen verantwortlich ist — Dich. Reich werden ist keine Raketenwissenschaft. Doch Selbstreflexion ist einer der wichtigsten Faktoren, die Du auf dem Weg zum Reichtum beherrschen solltest. Du bist die beste Person, die sich um Dein Geld kümmern kann. Es bringt nichts, den Kunden, den Mitarbeitern oder anderen Menschen die Schuld zu geben. Reich werden fängt bei Dir an. Warum bist Du der, der Du bist? Du wirst Dich vielleicht fragen, warum Du dort gelandet bist, wo Du heute bist. Warum bist Du nicht erfolgreicher geworden? Warum bist Du nicht reich? Zwei wichtige Faktoren sind dafür von Bedeutung: Das Selbstwertgefühl/Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein. Außerdem ist die Chance recht hoch, genau das geworden zu sein, was schon Deine Eltern über Geld und Reichtum gedacht haben. Da kannst Du im ersten Moment gar nichts dafür, denn Du kommst als kleiner Wurm zur Welt und Deine Eltern sind Deine Götter; Du glaubst ihnen alles. Doch wie sind Deine Eltern groß geworden? Meine Eltern sind beide recht nah am Kriegsende geboren und damit haben sie einen finalen Wert mitbekommen: Sicherheit. Die Probleme ihrer Eltern waren essentiell: Erlebe ich den nächsten Tag noch? Komme ich aus dem Bunker wieder raus? Habe ich genug zu essen/trinken? Dieses krasse Sicherheitsbedürfnis ist meinen Eltern entsprechend genauso weitergegeben worden und mir dann ebenfalls. Diese Glaubenssätze sind weder richtig noch falsch oder wahr und unwahr, sie sind letztendlich aber genau das, was Du glaubst. Wenn Du selbst nicht an Deinen Reichtum glaubst, wie willst Du dann Vermögen aufbauen? Nutzen und Verkauf: Hast Du ein Mindset für Reichtum? Ich höre oft von Unternehmern, dass sie doch erfolgreich sind, warum sie denn nicht reich werden. Darauf gibt es eine einfache Antwort: Entweder ist der Nutzen, den Du gibst, nicht groß genug oder Du scheiterst im Sales/Vertrieb, obwohl Du ein grandioses Produkt hast. Und es klingt immer so abgedroschen, wenn man sagt, Du brauchst das richtige Mindset. Aber Fakt ist: Jeder Reiche, den ich kenne, ist ein Optimist oder mindestens ein Macher. Wer nicht arbeitet, wird nichts ernten (und dabei lassen wir mal außen vor, ob sich das "hart" irgendwann in ein "smart" wandelt, denn das tut es gewiss). Natürlich habe auch ich schon Krisen gehabt. Jeder hat Krisen. Doch Du musst die Probleme annehmen und die Chance daraus ziehen, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Krisen sind immer eine Chance. Es liegt an Dir, sie zu erkennen. Ob der Glaube an etwas Höheres oder ein Glaubenssatz: Du kannst in jedem Problem eine Leitplanke sehen, die Dich langsam in die richtige Richtung lenkt. Um reich zu werden, musst Du durchhalten Wie schaffen es die Leute, trotz Krisen immer und immer wieder motiviert zu bleiben? Das große Geheimnis lautet: Disziplin. Einmal mehr aufstehen, als Du hingefallen bist. Wenn Du denkst, es ist bei Dir schwerer als bei anderen, dann möchte ich, dass Du über etwas nachdenkst: Jeder Mensch ist anders diszipliniert. Du kannst es lernen, und das fällt dem einen leichter als dem anderen. Das kann an der Erziehung liegen, wenn Du beispielsweise eine knallharte Erziehung wie einen Drill erlebt hast. Doch Du kannst wie gesagt lernen, diszipliniert zu sein und Du kannst das noch dazu mit etwas koppeln ("pairing"): Dein Warum spielt eine entscheidende Rolle. Wenn Du ein Warum hast, dann hast Du einen Antrieb, einen Motor, einen Akku, der Dich nach vorne bringt. Dieser Motor diszipliniert Dich zusätzlich, Deinen Weg doch weitergehen zu wollen. Denn Du weißt, WARUM Du ihn gehen willst. Jeder Reiche, den ich kenne, hat ein ganz ausgeprägtes Warum und weiß genau, warum er Dinge tut (oder eben nicht tut). Dementsprechend setzt er diese ganzen Themen um. Die ersten S

Ep 257#257 Investment-Punk Gerald Hörhan über Immobilien, Investments & Erfolg
Investment-Punk Gerald Hörhan: Wege aus dem Durchschnittsleben? Unser Investment-Punk ist wieder zu Gast. Polarisierend und durchaus etwas speziell steht Gerald mir wieder mit seiner Expertise zur Seite. Ein normales Angestelltenverhältnis kam für ihn nie in Frage, Investmentbanking und Immobilien sind heute seine größten Themen. In seiner Akademie hilft er Menschen dabei, nicht mehr das "beschissene Durchschnittsleben führen zu müssen". Für Gerald ist es eine Lebensaufgabe, anderen Menschen Chancen und Möglichkeiten zu eröffnen, damit sie neue Wege in ihrem Leben gehen. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wer ist Gerald Hörhan? Wie haben sich die Investments des Investment-Punks seit 2021 verändert? Was treibt Dich an, wenn Du für Geld gar nicht arbeiten musst? Immobilien, Aktien, Krypto: Vor- und Nachteile/Was sollte man haben? Was würdest Du jungen Menschen raten? Wer ist Gerald Hörhan? Damit Du zunächst auch eine Möglichkeit bekommst, unseren schrägen Vogel ein wenig besser kennenzulernen, galt meine erste Frage an Gerald der Vorstellung seiner Selbst. In der österreichischen Mittelschicht aufgewachsen, hat Gerald sich schnell dazu entschlossen, dass Investmentbanking sein Thema ist. Er ist gelernter Investmentbanker, bekannt als Investment-Punk und begeisterter Immobilieninvestor. Sein Investmentportfolio umfasst mittlerweile um die 260 Wohneinheiten und einen Wert von ca. 55 Mio. Euro. Abgesehen von den Immobilieninvestments sieht Gerald auch sehr großes Potenzial in Kryptos - er tradet dort selbst sehr aktiv und regelmäßig, wie er sagt. Als CEO seiner Investment-Punk-Akademie lehrt er anderen Menschen, wie man mit Immobilien reich wird und reich bleibt. Wenn er sich selbst beschreiben soll, klingt das in etwa so: "Ich bin Lebenskünstler und mache das, worauf ich Lust habe. Es ist meine Aufgabe, auf der Bühne zu stehen, zu lehren - und mein eigenes Geld zu verwalten." Wie haben sich die Investments des Investment-Punks seit 2021 verändert? 2021 war Gerald zuletzt bei mir zu Gast, damals gab es einige andere Themen, die gerade die Welt beunruhigten. Daher liegt die Frage nahe, wie sich auch Geralds Investments seitdem verändert haben. Krypto ist hinzugekommen, das haben wir bereits gesagt. Doch was hat ihn noch beeinflusst/überzeugt oder eben abgeschreckt? Eine von Geralds Lieblingsstrategien ist das Investment zu den Zeitpunkten, wenn alle meinen, die Welt ginge unter: "Wenn Du dann investierst, wenn alle sagen, die Welt geht unter, dann tust Du Dich sehr leicht damit, Geld zu verdienen. Da musst Du Dich schon groß anstrengen, um kein Geld zu verdienen. Die Tech-Aktien im 2. Halbjahr von 2022 sind da so ein Beispiel. Wenn Du nur "oben" kaufst, dann ist es anstrengend, selbst wenn Du sehr sehr gut bist." Er selbst hat sich seit der Krise fünf neue Immobiliengeschäfte "gegönnt" und sagt von sich, da hätte er sehr aktiv die niedrigen Märkte ausgenutzt. 2022 hingegen nutzte er die Krise der Kryptos für sich - unter anderem war er "sehr aggressiv" mit Bitcoin, da dieser für teilweise 16-20k zu haben war. Gerald betont jedoch auch, wie wichtig es ist, zu wissen, was man tue. Nur wenn man versteht, wie die Geschäfte und Märkte laufen, kann man in Krisen große Gewinne erzielen. Was treibt Dich an, wenn Du für Geld gar nicht arbeiten musst? Gerald und mich eint, schon länger nicht mehr arbeiten zu müssen, um Geld zu verdienen. Der Faktor des Geldvermehrens ist jedoch weiterhin attraktiv für uns. Ich habe Gerald deshalb auch gefragt, was ihn denn überhaupt noch antreibt, wenn er für seinen Lebensunterhalt längst gesorgt weiß. Spannender Weise spielt dabei auch seine Vergangenheit in Harvard eine Rolle: "Ich verdiene gerne Geld und mache gerne gute Deals. Zudem, wenn Du an der Harvard gelernt hast, machst Du Dinge mit Perfektion. Etwas anderes wird auch nicht geduldet. Wenn ich jetzt ein Buch schreibe, dann muss es mindestens ein Spiegel-Bestseller sein. Mein Immobiliendeal muss geil sein, mein Vortrag muss rocken." Das Gleiche gilt übrigens auch für Verträge und Steuern - excellent ist excellent. Ein zur Ruhe setzen mit viel Geld ist so gar nicht Geralds Fall: "Wenn die alten Leute sich mit viel Geld zur Ruhe setzen, dann sind sie umgeben von Schnapsdrosseln und Gold Diggern. Dann verwelkst Du erst geistig und dann körperlich. Dann kannst Du auch direkt den Friedhofsdirektor anrufen und Dein Begräbnis buchen - so will ich nicht enden." Wie unterscheidest Du arm/reich und wo fängt für Dich Reichtum an? Da Reichtum in vielerlei Hinsicht unser beider Leben bestimmt, wollte ich natürlich von Gerald wissen, wie er für sich Reichtum definiert und zwischen Arm und Reich unterscheidet. Viele meiner Gäste definieren reich nicht zwangsläufig als wohlhabend. Wie sieht Gerald das? Reich hat für Gerald mehrere Level, die abhängig davon sind, wo man lebt und was man tut. Das Einkommen hat für ihn nichts mit reich sein zu tun: "Das ist für mich nicht reich, denn es gibt Leute, die verdienen 2 Mio. und lebe

Ep 256#256 Börsenerfolg ist schwer? Nicht wenn Du weißt, was Du tust!
Börsenerfolg ist schwer? Nicht wenn Du weißt, was Du tust! Warum tust Du Dich mit Deinem Börsenerfolg so schwer, und welche Rolle spielt Dein Mindset dabei? Das erkläre ich Dir in dieser Folge. Wir schauen uns gemeinsam an, wie Du nachhaltig Geld verdienen kannst, wie Du das richtige Börsenmindset entwickelst, und wie Du den kleinen Mann auf Deiner Schulter endlich zum Schweigen bringst. Menschen sind skeptisch, und Menschen sind vor allem Gewohnheitstiere. Außerdem pochen wir immer auf Erfahrungen. Wenn wir uns die Millionen von Menschen an der Börse anschauen und diese Masse mal mit den Ergebnissen der Steuererklärungen vergleichen, sieht man schnell, dass die Masse an der Börse eben kein Geld verdient. Sie schwankt stets zwischen Angst und Hoffnung und weiß nicht so recht, wann sie kaufen oder verkaufen soll. Diese Informationen erwarten Dich in dieser Folge: Umsetzung ist der Schlüssel Zeit ist Geld! Doch was, wenn der Kurs fällt? Ist die Börse auch einfach nur ein Job? Hoffnung ist keine Strategie - und ohne Strategie kaufst Du nichts Die Börse ist ein Psychospiel Umsetzung ist der Schlüssel Wir kennen das vom Thema Gewicht: Jeder weiß theoretisch wie es geht. Wie man schlank und sportlich aussieht, was zu tun ist, und worauf man achten sollte. Dennoch scheitern viele Menschen am zu großen Schweinehund bzw. der fehlenden Disziplin. Ein weiterer Faktor, der viele Menschen einschränkt: Sie kennen ihr "Warum" nicht. Gerade beim Gewicht bzw. bei Gesundheitsthemen ganz allgemein, reagiert der Mensch in der Regel (meistens) erst, wenn der Schmerz groß genug ist. Dabei kann man sich den Druck auch selber aufbauen, ohne dass es erst der Herzinfarkt sein muss, der einen überzeugt. Die Bedeutung von Erfahrungen und das richtige Mindset sind essentiell. In den letzten 25 Jahren hatten wir acht große Krisen, und viele Menschen haben dadurch leider schlechte Erfahrungen mit der Börse gemacht. Es ist wichtig zu verstehen, dass negative Nachrichten siebenmal häufiger erzählt werden als positive. Das führt zu einem oftmals verzerrten Bild von der Börse. Hinzu kommt dann das Mindset, gekoppelt mit der fehlenden Vorstellung. Viele Menschen können es sich schlichtweg nicht vorstellen, an der Börse nennenswerte Gewinne zu machen. Ein entscheidender Faktor für den Börsenerfolg ist die Wahl des richtigen Brokers/der richtigen Bank. Achte dabei auf drei Dinge: · Sicherheit (gutes Eigenkapital und viele Kunden) · günstige Kosten und · eine breite Auswahl an Handelsmöglichkeiten Bei der Aktienauswahl sind für mich drei Bereiche wichtig: die fundamentale Analyse (Wert & Preis), die Charttechnik (markante Widerstände/Unterstützung) und die Indikatoren (steigt/fällt die Aktie). Zeit ist Geld! Doch was, wenn der Kurs fällt? Einer der größten Fehler, den viele Anleger machen, ist ein zu kurzer Zeitansatz. Märkte sind mitunter ziemlich seltsam und bauen auch gerne mal große Divergenzen auf. Ich sage immer: Wenn Du nicht mindestens fünf bis zehn Jahre Lust und Zeit hast, Geld zu investieren, dann solltest Du es lieber gar nicht tun. Die Börse braucht Zeit, damit Du wirklich erfolgreich sein kannst. Kurzfristige Schwankungen sind normal und sollten Dich nicht aus der Ruhe bringen. Du siehst es ehrlicherweise auch an meinem eigenen Fonds: Den gibt es erst seit knapp 2 Jahren und die Märkte waren wirklich krass. Wir sind deswegen leicht im Minus – Sorgen mache ich mir dennoch keine. Es gibt jedoch Investoren, die gerade ihre Gelder abziehen. Ich persönlich würde bei einem niedrigeren Einstiegspreis hingegen eher zukaufen. Die Masse der Investoren hat weder ein klares Ziel, noch einen klaren Plan – und eben auch nicht die richtige Timeline, deshalb wird aus Angst heraus verkauft. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Steuern. Du musst bedenken, dass Kursgewinne, Dividenden und Optionsprämien versteuert werden müssen. Es ist ratsam, sich damit auseinanderzusetzen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei uns in den Seminaren bekommst Du dafür beispielsweise ein Tool an die Hand, um das Ganze sauber und problemlos über die Bühne zu bekommen. Ist die Börse auch einfach nur ein Job? Für mich ist der Erfolg an der Börse mit einem „normalen" Job vergleichbar: Du kannst ihn erlernen und Du kannst durch eine Strategie die bestmöglichen Aufstiegschancen für Dich herausarbeiten. Wenn Du nicht weißt, was Du tust, steigt zudem das Risiko für Fehler und Verluste. Die meisten werden nach einem kurzen Moment der Selbstreflektion zugeben, dass sie eben nicht nach einer glasklaren Strategie arbeiten. Enorm wichtig ist: Welches Geld gehört denn überhaupt an die Börse? Leider lernen wir auch heute kaum etwas über den Umgang mit Geld: Nicht in der Schule, nicht im Studium – irgendwann kommt das erste Gehalt und Du hast einfach keinen Plan. Ein Kontenmodell kann da sehr helfen, daher ist das auch ein Teil unserer Finance Mastery. Denn auch hier gilt: umsetzen! Nicht nur lernen. Es ist enorm wichtig zu wissen, was der Notgrosche

Ep 255#255 Droht ein großer Absturz der KI-Aktien im Sommerloch 2024? – Prognose & Analyse
Der Sommer ist endlich da! Was bedeutet das für die Märkte? Das schauen wir uns gemeinsam an. Droht jetzt ein Sommerloch an der Börse? Wir werden den Juni unter die Lupe nehmen, einen Blick auf den Juli und die Folgemonate werfen und einen Ausblick in die weitere Zukunft, nämlich ins Q4 wagen. Dabei werden wir besonders die Sommerzeit betrachten, denn diese Zeit hat an der Börse ihre ganz eigenen Besonderheiten. Wichtig zu wissen: In den Sommermonaten Juli und August geht das Handelsvolumen typischerweise zurück, da viele Trader und professionelle Investoren im Urlaub sind. Das kann dazu führen, dass schon kleinste Nachrichten die Märkte stärker beeinflussen als sonst. Während ein großes Handelsvolumen normalerweise für eine breite Marktbasis und damit für mehr Stabilität sorgt, können in Zeiten geringen Volumens schon wenige negative Nachrichten den Markt in eine bestimmte Richtung bewegen. Die Werte sind in diesem Börsen-Marktbericht ausnahmsweise verkürzt, weil wir mehrere spannende Themen zu besprechen haben. Diese Informationen erwarten Dich in der Folge: Was bewegt gerade die Märkte und wie sah der Juni aus? Aus den Magnificent 7 werden die Magnificent 3 Wie wirkt sich der bevorstehende Sommer auf die Börsen aus? Ausblick für die nächsten Monate Was bewegt gerade die Märkte und wie sah der Juni aus? Wenn wir uns die Gewinne der Unternehmen und die Quartalsberichte anschauen, können wir bei rund 75 Prozent der Unternehmen sogar bessere Ergebnisse als erwartet feststellen. Das klingt zunächst sehr positiv. Allerdings müssen wir hier genauer hinschauen und differenzieren. Es ist wichtig zu beachten, dass viele Schätzungen bereits vorher deutlich nach unten korrigiert wurden. Dadurch konnte natürlich die Masse der Unternehmen die Erwartungen übertreffen. Bei der Analyse der Unternehmensberichte sollten wir nicht nur auf die reinen Zahlen achten, sondern auch den Ausblick der Unternehmen berücksichtigen. Trotz der guten Zahlen gibt es Anzeichen für Zurückhaltung bei Unternehmensinvestitionen. Der Juni 2024 zeigte uns eine interessante und uneinheitliche Entwicklung an den Börsen. Während der DAX in Deutschland einen leichten Rückgang verzeichnete, setzten die amerikanischen Märkte ihren Aufwärtstrend fort, wenn auch in unterschiedlichem Tempo. Der Dow Jones erreichte erstmals in seiner Geschichte die Marke von 40.000 Punkten — ein historischer Meilenstein. Die Nasdaq kletterte auf ein neues Allzeithoch und näherte sich der 20.000-Punkte-Marke, konnte sie aber nicht ganz erreichen. Der S&P 500 setzte seinen stetigen Anstieg fort und näherte sich der 5.500-Punkte-Marke. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung seit dem Technologie-Tief im Herbst 2022. Seitdem hat die Nasdaq eine beeindruckende Performance von über 100 % hingelegt. Auch der S&P 500 konnte in diesem Zeitraum um 60-70 % zulegen. Diese Zahlen verdeutlichen die enorme Stärke des Technologiesektors, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Interessanterweise zeigt sich hier eine deutliche Divergenz zwischen den Märkten. Während die amerikanischen Indizes — allen voran die technologielastigen — neue Höchststände erreichten, blieb der deutsche Aktienmarkt zurück. Volatilität: Ein wichtiges Warnsignal? Wenn wir uns die Volatilität anschauen, sehen wir im Juni einen bemerkenswerten Tiefpunkt. Der VIX-Index, der die erwartete Volatilität misst, ist unter 12 Punkte gefallen. Das ist historisch gesehen ein sehr niedriger Wert. Es gibt eine bekannte Börsenweisheit: "If the VIX is high, it's time to buy. If the VIX is low, it's time to go." Übersetzt bedeutet das: Wenn die Volatilität hoch ist, ist es Zeit zu kaufen. Wenn die Volatilität niedrig ist, ist es Zeit zu gehen. Basierend auf dieser Regel könnte man argumentieren, jetzt wäre es an der Zeit, die Märkte zu verlassen. Die extrem niedrige Volatilität könnte ein Warnsignal von überkauften Märkten und einer bevorstehenden Korrektur sein. Werfen wir einen Blick auf den Fear and Greed Index 12, einen wichtigen Indikator für die Marktstimmung. Hier sehen wir eine interessante Entwicklung: Vor einem Monat: Der Index stand bei etwa 50-51 Punkten, was einer neutralen Stimmung entspricht. Aktuell: Der Index ist auf rund 39 Punkte gefallen, was bereits in den Bereich "Fear" (Angst) fällt. Aus den Magnificent 7 werden die Magnificent 3 - ist jetzt Vorsicht geboten? Der F&G-Index ist auch immer ein guter Indikator für nachfolgende Handlungen. Was wir jetzt im Juni gesehen haben ist, dass wir richtige Höchstkurse hatten - aber auch extrem große Divergenzen im Markt. Das Thema KI steht über allem, und man darf sich in den Märkten mal ansehen, wo die Renditen letztendlich wirklich erzielt wurden: Trotz der Allzeithochs im S&P 500 haben nur 10-15 % der gelisteten Unternehmen tatsächlich ihre Höchststände erreicht. Deutliche Divergenzen korrigieren sich immer. Ein gesunder Aufschwung ist, wenn um die 50 % der Unternehmen ein Hoch haben. Der Markt ist in unserem aktuellen Fall also nur durch ein paar we

Ep 254#254 Diese Aktien sind für Sparer und Anleger unverzichtbar!
Wann betrifft Dich eine Krise? Es gab viele, insgesamt 8 bisher. Den Neuen Markt und die Krise um den Telekom-Börsengang habe ich eingangs schon erwähnt. Weitere Finanz- und Aktiendramen waren: Die Dotcom-Krise 2001: Das Internet war gerade richtig erfunden und die Märkte schossen durch die Decke - da ging plötzlich die Welt unter. Denn wie plötzlich allen dämmerte, musste man, bevor mit dem Internet richtig Geld verdient werden konnte, erstmal eine ganze Menge investiert werden. Vor allem, bevor das Ganze für die breite Masse umsetzbar wird. Aus diesem Grund erinnert mich die jetzige KI-Blase auch daran. Die Lehman-Pleite in 2008/09: Ohne viele Worte: Wir hatten Angst, unser aller Geld ist weg. Historisch: Angela Merkel tritt vors Volk und verkündet, das Geld sei sicher und wir sollten nicht panikartig alles abheben. Das große Gelddrucken danach: unter anderem der Grund für die krasse Inflation, die uns seit ein paar Jahren heimsucht Dazwischen: Der Blitzcrash und die Coronakrise. Die Welt stand still und wir waren ratlos und eingesperrt. Würden wir jemals wieder in Urlaub fahren? Der Crash der Technologie-Aktien in 2022: Teilweise gab es herbe Verluste von rund 40 % —- inzwischen haben eben diese Aktien wieder um mehr als 100 % zugelegt. Wenn Du also dachtest, die 40 % nach unten wären viel gewesen, schau Dir mal an, was heute Verrücktes an den Börsen los ist - allen voran Nvidia. Was lernen wir aus diesen Geschichten? Die Welt hatte schon immer Krisen. Die Frage ist jedoch: Wo passiert das Problem für Dich, und was ist denn wirklich eine Aktie? Eine Aktie macht Dich zum Mitbesitzer eines Unternehmens. Wusstest Du übrigens, dass eine AG gar nicht zwingend an der Börse notiert sein muss? Jedenfalls ist die Börse nichts anderes als eine Handelsplattform. Damit gehen Chancen, aber auch gewisse Risiken einher. Das Gute: Du musst Dich um nichts kümmern, und es gibt immer Käufer. Der Nachteil ist jedoch, dass das Ganze extrem schnell geht. Dabei werden Systeme hochgeschaltet, die für mich nicht ganz korrekt sind, denn damit vernachlässigen wir eben, was die Börse und die Aktien sind. Bei Aktien geht es um Unternehmensanteile, Wert und Preis, an der Börse wird all dies mit dem Käufer zusammengeführt. Wenn also ein Unternehmen langfristig die Gewinne, die Dividenden steigert und auch auszahlt, dann wird der Preis an der Börse steigen. Natürlich kann er in einer Krise auch mal fallen. Für Dich ist an der Stelle aber das Allerwichtigste: Ist denn nur der Preis gefallen, weil ganz viele Menschen in Panik verkauft haben oder ist wirklich der Wert des Unternehmens gefallen? Denn das würde ja wirklich nur passieren, wenn Umsätze kleiner werden, wenn Gewinne kleiner werden, wenn vielleicht Mitarbeiter gehen — also im Grunde, wenn dort eine Krise herrscht. Schon Buffett und Kostolany wussten: Die Börse besteht zum Großteil auch aus der Massenpsychologie. Was verursacht Krisen? Angst. Nehmen wir Corona. Wir hatten alle Angst, niemand wusste, was da auf uns zukommt. Sehr, sehr viele haben daraufhin aus Angst um ihr Erspartes und Vermögen an der Börse lieber verkauft — oder sie mussten verkaufen, weil sie die Gelder schlichtweg brauchten. Das ist auch in Hinsicht auf die Wirtschaft sehr wichtig, denn diese verläuft immer in gewissen Zyklen. Tipp: Du kannst in Krisenzeiten auch sehr gut kaufen, wenn die Kurse günstig sind. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis hilft Dir dabei herauszufinden, welche Aktien gerade gut kaufbar sind. Ein guter Wert ist bei etwa 16, der S&P 500 steht aktuell bei 22. Das sagt mir dann entsprechend, dass die amerikanischen Märkte gerade teuer sind und ich für meinen Teil gerade nichts nachkaufen möchte. Kein Vermögensaufbau ohne Strategie Du hast es wahrscheinlich schon geahnt, als ich sagte: "Kein Vermögen ohne Aktien." Aber ich kaufe im Moment gar nichts. Um erfolgreich mithilfe von Aktien ein Vermögen aufzubauen, brauchst Du eine glasklare Strategie. Damit meine ich an der Stelle nicht nur die Strategie, wie Du an der Börse handelst/kaufst/verkaufst. Im Thema Vermögen aufbauen fängt die Strategie schon vorher an: Du musst eine Strategie für Dein Einkommen, Deine Rücklagen und Dein Vermögen haben! Wie soll denn der Vermögenszuwachs genau aussehen? Auch bei dieser Thematik entstehen extrem viele Fehler, vor allem durch Unwissenheit. Ich möchte Dir an der Stelle ein paar Schritte mitgeben: Aktien sind Unternehmensbeteiligungen. Viele der Hörer dieses Podcasts sind Unternehmer — daher baue ich hier auf ein breites Verständnis. Krisen gibt es immer — aber sie gehen auch immer wieder. Wie teile ich meine Bereiche auf: Vermögen, Gehalt, Kontenmodelle, Börsen-Strategie, Vermögensstrategie Wenn wir uns jetzt die Seite der Unternehmen und der Wirtschaft anschauen, dann sage ich immer gerne, dass es um 200-300 sehr, sehr große Unternehmen gibt, die eigentlich alles entscheiden. Auch bekannt als "Macht der Marken". Denk an ein braunes, zuckerhaltiges Getränk — was fällt Dir ein? Coca Cola natürlich. Wenn wir über Baby

Ep 253#253 Geld anlegen 2024: So würde ich heute 100.000 Euro anlegen!
Geld anlegen 2024: Wie Du heute 100.000 Euro anlegen solltest! Wie würde ich, Ulrich Müller, aktuell 100.000 Euro anlegen? Die Frage wird immer wieder an mich herangetragen, deshalb bekommst Du in dieser Folge eine Antwort! Worauf solltest Du achten und welche Vorteile solltest Du unbedingt mitnehmen? Wir werden uns die verschiedenen Assetklassen ansehen, die Möglichkeiten bei Aktien, aber auch von welchen Dingen Du auf jeden Fall die Finger lassen solltest. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wichtige Schritte, um 100k erfolgreich anzulegen So legst Du das Geld sicher an! Aufteilung für ein sicheres Investment Geld anlegen in Aktien Geld anlegen in Anleihen & Gold Geldanlage Immobilien Geld in Krypto anlegen Kleine Tipps zum Schluss Wichtige Schritte, um 100k erfolgreich anzulegen Um Geld sicher anlegen zu können, muss man einige Basics kennen und beachten. So spielt der Zinseszins zum Beispiel eine große Rolle und ist sehr attraktiv für alle, die langfristig Spaß haben wollen. Nach wie vor überschätzen die Menschen massiv, was sie kurzfristig erreichen können und unterschätzen, was sie auf lange Sicht erreichen könnten. Einer der entscheidenden Faktoren dafür ist der Zinseszinseffekt. Wenn Du diesen verstanden hast, kann Dir dieser gerade bei Summen ab 100k richtig gut von Nutzen sein. Meine persönliche Meinung ist, wenn Du einmal 100k zusammen hast, läuft der Spaß ein Stück weit automatisiert. Zum einen hast Du Dir bewiesen, eine schöne Summe ansparen zu können, zum anderen lebst Du und hast den Zinseszinseffekt und pusht damit Dein Erspartes von beiden Seiten - so vermehrt sich das Geld immer weiter. Wie würde ich also aktuell 100k anlegen? Wenn wir uns die großen Assetklassen ansehen, ist das durchaus eine spannende Frage. Aktien, Kryptos, Anleihen, Immobilien, Gold - was ist wann attraktiv? Welche Assetklasse macht bei der Summe überhaupt schon Sinn? Es gibt sehr viele Punkte auf dem Weg, die Du auf jeden Fall für Dich mitnehmen kannst, am Ende muss aber jeder selbst entscheiden, wie das eigene Geld angelegt werden soll. Du hast 100k Euro und willst investieren? So legst Du das Geld sicher an! Zunächst solltest Du für Dich die allerwichtigste Frage beantworten: Wie viel Geld brauchst Du als Sicherheit bzw. als Notgroschen? Vielleicht liegt dieses Geld auch bereits woanders und die 100k sind wirklich reiner Invest - das wäre der "best case". Denn die oberste Regel - ich habe es schon etliche Male gesagt, und ich sage es noch tausend mal - ist: Nutze nie (niemals!!) Deinen Notgroschen für ein Spaß-Invest. Ich persönlich empfehle immer 3-6 Netto-Monatsgehälter als eiskalten Notgroschen. Den fasst Du im besten Fall nie an, aber es macht psychologisch eine ganze Menge mit Dir. Die Psychologie spielt allgemein eine sehr große Rolle, wenn es um Finanzen geht, denn in Deinem Kopf macht es etwas mit Dir, wenn auf Deinem Konto null Euro sind oder 20k oder sogar 100k. Ich handhabe es bis heute so, dass ich morgens, sobald ich ins Büro komme, als Erstes schaue, wie viel Geld ich auf meinen Konten und Depots habe. Wie viel Geld liegt auf dem Firmenkonto und wo stehen meine ganzen Aktien? Einmal monatlich wird zudem eine Tabelle geführt. Warum? Wenn Du Dich um etwas kümmerst, wächst es und in Dir entsteht ein gutes Gefühl. Aufteilung für ein sicheres Investment Wenn Du also gerade anfängst und sagen wir mal 3k netto verdienst, würde ich Dir empfehlen, die ersten 18-20k in Cash oder auf einem Tagesgeldkonto zu lagern. Das ist Deine Bar-Rücklage - entsprechend solltest Du jederzeit darauf zugreifen können. Davon kannst Du Dinge zahlen, wenn irgendwas schiefgeht. Gemessen an unserer Grundlage von 100k bleiben jetzt also noch 80k fürs Investieren. An dieser Stelle möchte ich Dir kurz den Unterschied zwischen Zins und Invest nahelegen: Zins ist immer dann, wenn Du Geld mit einem Vertrag an jemand anderen weggibst. Beispiele dafür sind ein Tagesgeldkonto, Bausparen, Versicherungen. Ich persönlich empfehle das alles nicht (außer das Tagesgeld für den Notgroschen, wie oben erwähnt). Zinsen sind für mich eine Strafe. Du bekommst eine winzige Summe für Dein Geld. Derjenige, der Dir die Zinsen verspricht, wird aber mit großer Sicherheit viel viel mehr Geld damit machen, sonst würde er das Zinsversprechen gar nicht geben. Diesen Bereich kannst Du also streichen. Wenn wir jetzt die verbliebenen 80k nehmen und uns die verschiedenen Klassen im Bereich des Investierens anschauen, dann haben wir folgende Bereiche: Aktien Immobilien (egal, ob Wohnung oder Haus, Hauptsache fremdgenutzt für die Mieteinkünfte) Gold Anleihen Kryptos Das sind für mich die größten Investments, die Du tätigen kannst. Schauen wir also in die einzelnen Themen rein: Geld anlegen in Aktien Warum beginnen wir mit Aktien? Aktien sind mein Lieblingsthema, das Hauptthema des Podcasts und überhaupt super spannend. Außerdem sind Aktien ein Thema fürs Hier und jetzt, und in dieser Folge geht es ja genau darum: Wie Du heute das Geld anlegen solltes

Ep 252#252 Rentenlücke: So kannst Du mit Aktien Deine Rente erhöhen!
Rentenlücke schließen: So erhöhen Aktien Deine Rente Altersvorsorge betrifft uns alle — genau wie die Rentenlücke. Wie kannst Du Dich also optimal aufstellen und mit Aktien Deine Rente erhöhen? Das möchte ich Dir in dieser Folge erklären. Du bekommst ein Zahlenbeispiel und alle wichtigen Fakten und Informationen, die Dich darauf vorbereiten, im Alter abgesichert zu sein. Denn Du darfst nie vergessen, jeder Tag, der vergeht, kostet Dich bares Geld! Diese Infos erwarten Dich in der Folge: Wie kannst Du Deine Altersvorsorge vorbereiten? Ein konkretes Rechenbeispiel für die Rentenlücke Faktoren, die außerdem Deine Rente(nlücke) beeinflussen Durch Aktien Rente erhöhen und die Rentenlücke schließen Wie kannst Du Deine Altersvorsorge vorbereiten — und wo liegt eigentlich das Problem? Zunächst beginnen wir wie immer. Du musst Deinen Ist-Zustand festlegen, um zu sehen, wie es weitergeht. Denn nur, wenn Du weißt, wo Du aktuell stehst, kannst Du Ziele festlegen. Nur dann wirst Du wissen, was Du erreichen willst oder musst, um im Alter optimal abgesichert zu sein. Anhand dieser Daten kannst Du Dir dann eine klare Strategie zurechtlegen. Wenn wir uns die Altersvorsorge demografisch anschauen, sehen wir leider eine deutliche Reduzierung der Nettogehälter. Erschwerend kommt dann noch dazu, dass Du später niemals Dein jetziges Netto als Rente bekommen wirst. Die Rentenlücke ist massiv und ein großes Problem, das die meisten im Mittelstand betrifft, von den Ärmeren der Bevölkerung ganz zu schweigen. Die Menschen werden immer älter. Im Vergleich zu damals reden wir nicht mehr über 5-10 Jahre Rentenzeit, sondern eher (wenn das reicht) über 20-25 Jahre Rentenzeit. Das schlägt sich natürlich auch im Rentensystem nieder. Doch die Rentenversicherung ist nicht die einzige Herausforderung: Auch die Krankenkassen sind leer. Je mehr Menschen demnächst in Rente gehen, desto weniger Beitragszahler werden übrig bleiben. Zu guter Letzt ist natürlich auch das Thema Pflege besonders wichtig. Die gesamte Babyboomer-Generation wird bald berentet, früher oder später zum Pflegefall werden, und spätestens dann werden die Pflegekassen in die Knie gehen. Aus all diesen Gründen ist es also für Dich enorm wichtig herauszufinden, welche Versorgungslücke Du hast. Als wäre das alles nicht dramatisch genug, dürfen wir natürlich auch die Inflation nicht vergessen. Denn die Inflation wirkt nicht nur, solange Du Einzahler bist, sondern auch noch danach. Wenn Du damals für fünf, sechs, vielleicht zehn Jahre Rente kassiert hast, war das relativ egal. Heutzutage wirst Du unter Umständen jahrzehntelang Rente kassieren und da macht das dann einen sehr großen Unterschied. Mangelnde Kaufkraft und der Lieblingsmythos der Deutschen Ich möchte Dir an dieser Stelle die 72-er Regel vorstellen: Wenn wir von 3 % Inflation ausgehen und die 72 durch diese 3 teilen, kommen wir auf 24. Das bedeutet, binnen 24 Jahren hat sich Deine Rente in der Kaufkraft halbiert. Hier ist es also besonders wichtig, bei der Berechnung Deiner Rentenlücke viele Facetten zu beachten. Denn auch wenn Dein Brutto über die Jahre anwächst und entsprechend mehr Netto übrig bleibt, Deine Rentenansprüche wachsen nur in kleinen Teilen mit. Ich habe Dir noch einen Lieblingsmythos mitgebracht, der viele Menschen umtreibt: "Uli, im Alter, da brauche ich doch viel weniger." Das ist eher nicht der Fall, wenn Du Pech hast, tritt sogar das Gegenteil ein: Zum einen wirst Du unter Umständen irgendwann Oma/Opa, da werden Gelder genutzt, denn Du möchtest Deinen Enkeln etwas kaufen oder für sie etwas sparen. Zum anderen hast Du dann viel mehr Freizeit, die unter Umständen bezahlt werden "muss", weil Du mehr Aktivitäten unternehmen kannst. Freizeit ist extrem teuer. Du wirst höchstwahrscheinlich im Alter nicht zu Hause sitzen und gar nichts tun - Du wirst gerade in Deinen jungen Rentenjahren viel unterwegs sein und die freie Zeit nutzen wollen. Daher ist die Erfahrung an der Stelle, dass die Menschen im Alter eher mehr Geld brauchen. Ein konkretes Rechenbeispiel für die Rentenlücke Ich habe nun ein konkretes Beispiel für Dich, die Zahlen bauen wir zusammen, damit Du eine genauere Idee davon bekommst, warum das alles so wichtig ist. Außerdem kannst Du dann das Ganze auch für Dich selbst mal durchspielen. Für mein Beispiel halte ich mich an den Durchschnitt: Der Durchschnittsverdienst liegt bei ca. 3.000 Euro brutto, das macht ein Netto von ca. 2.000 Euro. Meine Beispielperson hat ein Alter von 34 Jahren, somit sind noch etwa 33 Jahre bis zur Altersvorsorge zu gehen. Du darfst an dieser Stelle auch nicht vergessen, dass gerade in früheren Zeiten vor allem Frauen für die Kinderbetreuung zu Hause blieben. Wenn Dich das also als gerade auch betrifft, solltest Du das unbedingt mit beachten. Das habe ich hier noch gar nicht mitgerechnet. Mein Beispielmensch hat an mit diesen Werten also einen Rentenanspruch von etwa 880 Euro. Als Rentenlücke ergibt sich also: netto 2.000 Euro, minus 880 Euro Rentenanspruch = 1120 Euro Ren

Ep 251#251 Robert Halver: Darum steigt die Börse weiter!
Warum die Börsen weiter steigen | Marktüberblick mit Kapitalmarktexperte Robert Halver Wie entwickeln sich die Märkte weiter? Warum stehen die Börsen aktuell so hoch? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet heute mein Gast: Robert Halver von der Baader Bank, seines Zeichens Kapitalmarktexperte. Wir sprechen darüber, wie es an der Börse weitergeht, und welchen Einfluss das Wahljahr haben kann. Wie sieht es zudem mit dem Konfliktpotenzial auf der Welt aus? Taiwan beispielsweise ist ein heißes Pflaster. Zusammen erörtern wir daher auch, ob wir darauf einen tieferen Fokus legen sollten. Diese Informationen erwarten Dich in dieser Folge: Wie schätzt Robert die aktuellen hohen Märkte ein? Die Rolle von KI in der medizinischen Diagnostik Inflation und Konjunkturprogramme Hexenkessel China und die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft Euro/Dollar: Bleibt es beim Seitwärtstrend? Ist Bitcoin das neue Gold? Und warum ist die Krisenwährung aktuell so hoch? Wie beeinflusst das amerikanische Wahljahr das Börsenjahr 2024? Wie schätzt Robert die aktuellen hohen Märkte ein? Meine erste wichtige Frage an Robert: "Die Märkte stehen sehr hoch. Was sagst du dazu?" Robert erklärt, die Märkte konzentrieren sich zunehmend auf die kulturelle Belebung. Die Angst vor Zinssenkungen, die in den USA kaum noch erwartet werden, ist nicht mehr das Hauptthema. Wenn die Zinsen in Amerika nicht weiter gesenkt werden, könnte dies ein Zeichen für eine bessere Konjunktur sein, als bisher angenommen. Er betont auch die Bedeutung dieser Entwicklung für europäische und deutsche Aktien. Eine stärkere Weltkonjunktur würde besonders konjunkturzyklische Aktien begünstigen. Aktuell sehen wir den DAX auf einem hohen Niveau, der Dow Jones hat erstmals die 40.000-Punkte-Marke geknackt und auch die Nasdaq nähert sich historischen Höchstständen. Daher möchte ich von Robert wissen, wie er die weitere Entwicklung einschätzt. Gerade im Mai gibt es ja das schöne Sprichwort, dass man verkaufen soll - ist das vor diesen Zahlen zeitgemäß? Wie würde er sich als Investor gerade verhalten? Robert gibt zu bedenken, eine gesunde Konsolidierung sei notwendig, um Überdruck aus den Märkten zu nehmen. Das wäre für ihn allerdings kein negativer Gamechanger, sondern eine Bereinigung einer übertriebenen Situation. Eine Konsolidierung ginge eh relativ schnell vonstatten und hätte daher eher den Charakter eines reinigenden Gewitters. Gerade vor der Sommerpause kann man in Roberts Augen daher ruhig mal Luft rauslassen. Die Rolle von KI in der medizinischen Diagnostik Meine persönliche Meinung ist nach wie vor, dass KI die Welt dramatisch verändern wird. Ich bin ja generell optimistisch eingestellt. Auf der einen Seite ist bereits eine Menge in diesem Bereich eingepreist, insbesondere bei einer Top-Aktie wie Nvidia, die über allem thront. Wir sind kürzlich von 1.050 Dollar gefallen. "Das klingt fantastisch. Deshalb auch hier die Sinnhaftigkeit einer gewissen Konsolidierung. Aber noch vielversprechender ist der Einfluss von KI, der zuerst im Dienstleistungssektor zunehmend spürbar wird. Die Industrie wird diesem Trend folgen." Er erzählt weiter: 'Kürzlich habe ich einen Hautarzt besucht, um eine Untersuchung durchführen zu lassen. Bisher erfolgte die Diagnose rein visuell. Doch nun gibt es eine neue Methode, bei der meine Muttermale mit 250 Millionen Muttermalen weltweit verglichen werden. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Anwendung von KI ist, und wie sie den Entwicklern auch Einnahmen bringt." Das sei beeindruckend und wir sind uns einig, dass die Anwendung von KI eine bedeutende Rolle spielt und den KI-Entwicklern zugleich finanzielle Chancen eröffnet. Dennoch wäre es gut, wenn die einzelnen "Händler" näher definieren würden, wie genau denn KI Geld in ihre Kassen spült und wenn man den Fokus nicht nur bei KI belassen würde. Deshalb: Luft raus und rational überdenken! Gerade die "zweite Reihe" ist aktuell eher günstig bewertet und bietet daher aus Roberts Sicht eine schöne Mischung an Alternativen zu den langen Themen der Liquidität und der Zinssenkung. Inflation und Konjunkturprogramme Das große Inflationsbiest ist noch nicht geschlagen, da springt auch schon die Wirtschaft wieder an, wodurch theoretisch die Inflation wieder steigen könnte. Mit Robert diskutiere ich daher auch die Herausforderungen der Inflation, die trotz aller Maßnahmen nicht vollständig besiegt ist. "Die Inflation ist unbesiegt und wir werden auch gewiss keine Happy Hour mehr sehen wie in der Zeit von den Achtzigern bis 2020, in der Inflation kein Thema war: Globalisierung, Kostensenkungsprogramme und Outsourcing sind einfach rund gelaufen." Robert weist darauf hin, die Inflation könnte durch massive Investitionen in Kulturprogramme und Infrastrukturprojekte weiter angeheizt werden. Diese Programme sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte verbessern, was in Deutschland jedoch nicht so radikal umgesetzt wird, wie es notwendig wäre. Robert sieht hierin einen der Gründe, warum Deutschland an Konkurren

Ep 250#250 Trading Psychologie: Wie das richtige Mindset Dir hilft, Verluste zu vermeiden!
Meistere Deine Trading Psychologie oder verliere sehr viel Geld, denn Du tradest nicht das System, Du tradest nicht die Börse — Du tradest einzig und allein Dich selbst. Wir können in einer Folge nicht die komplette Trading Psychologie erklären oder Dein Mindset auf den Kopf stellen, aber ich kann Dir — angelehnt an den lieben Kollegen und ausgebildeten Trading Psychologen Norman Welz — einen Überblick über die Grundlagen und ein Einmaleins an die Hand geben. Das große Problem, wenn Du Deine Trading Psychologie nicht meisterst: Du wirst an der Börse nicht bestehen und unter Umständen sehr viel Geld verlieren. Das erwartet Dich in dieser Folge: Grundlagen und Börsen Mindset für Einsteiger Emotion vs. Intuition Meine Tipps für Dich/die vier Börsen-Typen Grundlagen und Börsen Mindset für Einsteiger Ich selbst bin nicht im Bereich Psychologie ausgebildet, weshalb ich mir für unsere Seminare immer die Hilfe eines Experten hole: Grundsätzlich übernimmt Norman Welz bei uns den Bereich Trading Psychologie. Er weiß genau, worauf es ankommt und unterstützt Dich genau dort, wo Du es brauchst. Für diese Folge orientiere ich mich deshalb an seiner Expertise. Laut Norman haben wir psychisch die Dinge falsch herum verknüpft und diese Folge gibt Dir ein wenig Aufschluss darüber, welche das sind. Selbstreflexion ist eines der wichtigsten Wörter an der Börse, denn die Kontrolle Deiner Emotionen, das Risikobewusstsein und das Wissen um das eigene Mindset helfen Dir, erfolgreich zu sein. André Kostolany sagte einst so schön: "Wenn die Zittrigen verkaufen, sammeln die Coolen die Gelder ein!" Dafür musst Du jedoch stabil und cool genug sein und darfst die Nerven nicht verlieren. Ich möchte Dir ein Beispiel für die falsche Verknüpfung nennen: In der Regel verbinden wir Gewinne mit Angst — nämlich mit der Angst, die Aktie könnte ja beispielsweise auch wieder sinken. Ich könnte mein gewonnenes Geld wieder verlieren. Andersrum verbinden wir die sinkende Aktie mit Hoffnung, nämlich mit der Hoffnung, dass es wieder besser wird. Sinkt die Aktie jedoch zu weit, steigst Du dennoch aus. Daher lass Dir gesagt sein: Hoffnung ist keine Strategie. Falsch verknüpft heißt jetzt an der Stelle einfach nur, man müsste eigentlich doch beim Gewinn hoffen, dass der noch weiter steigt. Und bei Verlusten hat man die Angst, dass es weiter fällt. Dann käme der Mensch jedoch auf gar keinen grünen Zweig mehr. Stell Dir vor, Du bist schlimm krank und Dein einziger Gedanke ist, es geht nur noch mehr bergab. Wie sollst Du so jemals wieder gesund werden? Deshalb ist es grundsätzlich für den Menschen sehr wichtig, in dunklen Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren. Im normalen Leben ist das absolut logisch. Das Problem ist jetzt, dass wir das Verhalten an der Börse nicht mal eben ändern können. Denn dort wäre es andersrum genau besser - das können wir jedoch emotional nicht greifen. Übrigens verursacht diese Einstellung zusammen mit Papierverlusten irgendwann ein Depot nur mit Verliereraktien. Studien haben gezeigt, dass Menschen an der Börse in der Regel Papiergewinne in Realgewinne tauschen, Papierverluste jedoch nicht. Das führt zu einem ausgedünnten Portfolio, weil alle guten Aktien irgendwann verkauft sind und nur noch Verliereraktien übrigbleiben. Der zweite wichtige Punkt in der Trading Psychologie: Die Kontroll-Illusion. Natürlich kannst Du an der Börse einige Korrekturen und Anpassungen vornehmen. In der Regel tendiert der Mensch jedoch dazu, mehr zu tun, als nötig gewesen wäre. Bewegungen an der Börse triggern sehr, aktiv zu werden. Doch bedenke: "Hin und her macht Taschen leer." Emotion vs. Intuition Grundsätzlich weißt Du, dass Emotionen keine Rolle spielen sollten, wenn Du als Investor unterwegs bist. Das ist jedoch unglaublich schwierig. Gewinne führen automatisch zu Stolz und Glücksgefühlen, längere Verlustphasen hingegen sind selten ein guter Ratgeber. Mittlerweile weiß man, dass das Areal im Gehirn, welches die Verlustangst verarbeitet, dasselbe ist wie für Todesangst. Du hast also drei Handlungsmöglichkeiten: Erstarren, Angriff oder Flucht. Erstarren wäre das Prinzip Hoffnung, Angriff wäre, nachzukaufen und Flucht wäre der Verkauf. Wie kommst Du aus diesem Teufelskreis wieder heraus? Viele Börsen-Persönlichkeiten machen immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, Fehler nicht nur zeitnah zu entdecken, sondern sie vor allem auch zeitnah zu beheben. André Kostolany bezeichnet das sogar als schwersten Moment an der Börse, als chirurgischen Eingriff, man muss die infizierte Partie zeitnah entfernen, bevor sich die Vergiftung ausbreitet. Eine weitere sehr wichtige Weisheit des "Großmeisters": "Kurz- und mittelfristig macht die Psychologie an der Börse 90 % aus. Langfristig spielen dann die fundamentalen Gründe eine viel viel größere Rolle." Ich persönlich sehe es immer so, dass Du bei Fehlern kein Geld verlierst, sondern damit eine Erfahrung kaufst, aus der Du lernst. Es ist völlig legitim, einen Fehler zu machen. Aber es ist dumm, ihn zu wiederholen

Ep 249#249 Krypto News 2024: Bitcoin Tipps & Prognosen von Dr. Julian Hosp
Lohnt sich Bitcoin nach dem Halving noch? Expertentipps von Dr. Julian Hosp Wie sehen die aktuellen Krypto News aus, was Bitcoin & Co angeht? Das Halving hat nicht die angenommene Preiserhöhung gebracht - doch warum nicht? Du weißt, ich habe nicht viel Ahnung von Kryptowährung. Daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um mir einen Experten einzuladen: Dr. Julian Hosp ist seit über 10 Jahren in Kryptos investiert und wenn einer meine Fragen zufriedenstellend beantworten kann, dann er. Taugt Kryptowährung als neue Währungsform? Wird der Bitcoin die Welt verändern? Julian´s wichtigstes Learning möchte ich Dir direkt vorneweg geben: "Verliebe Dich niemals in ein Investment!", denn dann wirst Du emotional und triffst schlechte Entscheidungen. Er selbst hat 2017 Gewinne mitgenommen und einen riesigen Batzen, wie er sagt, an Kryptos verkauft. Das habe ihm auf lange Sicht geholfen, rationalere Entscheidungen zu treffen und sich seine Coolness zu bewahren - und 2018 beim Crash nicht seine Nerven zu verlieren. Meine Fragen an Julian: Wie machst Du den Wert fest? Was ist Deine Empfehlung für "Durchschnittsanleger"? Wie sehen die langfristigen Aussichten für Kryptowährung aus? Julian privat: Worin investierst Du & was treibt Dich an? Wie machst Du den Wert fest? Julian trifft relativ am Anfang unseres Interviews eine sehr spannende Aussage: "Wenn ich mir den Nutzen von Bitcoin ansehe, sehe ich, dass 2 % vielleicht reeller Nutzen sind und der Rest ist reine Spekulation - das ist höher als bei allen anderen Investments." Wert entsteht für ihn auch durch den Nutzen von etwas. Ist Bitcoin also in Julian´s Augen nichts wert? Nein - in ein paar Jahrzehnten werden Kryptos "tolle Sachen machen", zur Zeit aber ist dieser Nutzen noch so gering, dass für ihn die Spekulation überwiegt. Daher konnte er 2017 für sich schnell die Entscheidung treffen, eine große Menge Coins abzugeben - er hat nicht verstanden, warum innerhalb von 3 Monaten der Preis um 10x gestiegen sein soll: "wir sind damals auf 19.000 innerhalb von ein paar Wochen. Es mag sein, dass der Wert etwas gestiegen ist, aber doch niemals um 10x wie der Preis und niemals in einer so kurzen Zeit." Im Nachhinein profitierte Julian so von der Gewinnmitnahme - der Bitcoin und seine rationale Entscheidung haben ihn reich gemacht. Pingelig möchte Julian aber nicht werden, wie er selber sagt: "Ich verkaufe jetzt nicht, weil etwa 10 % über dem Wert liegt. So gut sehe ich mich nicht als Investor, dass ich das so knapp berechnen kann, aber es kann eben sein, dass ich etwas 10-20 Jahre halte, weil der Preis mit dem Wert schön mitgeht." Tatsächlich hat Julian aktuell für keine einzige Kryptowährung einen tatsächlichen Wert. Monatlich wird allerdings aufs Chart geschaut und auch seine Formel wendet er regelmäßig an: Wert besteht für Julian aus drei Dingen: Welchen Nutzen hat es? Wie viele Menschen brauchen diesen Nutzen? Wie selten ist dieser Nutzen? Bitcoin-ETFs senken in Julians Ansicht den Wert des Bitcoins eher schon, da sie - entgegen der eigentlichen Sinnhaftigkeit des Bitcoins - das Vermögen wieder an Banken und Wallstreet koppeln. Der Vorteil ist allerdings, dass die Coins so der breiten Masse zugänglich gemacht werden. Julian´s Fazit: "Ich finde es unfassbar schwer, einen absoluten Wert auf Sachen festzulegen, die keinen Cashflow produzieren." Auch zum Halving hat Julian übrigens eine klare Meinung, denn die erwartete Preissteigerung / Verdopplung ist ausgeblieben. Für Julian war das einfach schon viel zu eingepreist und daher total vernachlässigbar: "Die Menge an Bitcoins, die es täglich mehr oder weniger gibt, ist total irrelevant. So viel verdienen wir fast an Fees zur Kostendeckung." Was ist Deine Empfehlung für "Durchschnittsanleger"? Da man uns beide schlecht als "Anfänger" oder "Durchschnitt" beraten kann, wollte ich von Julian noch wissen, was er dem Normalo rät. Also all jenen wie Dir, die unseren Podcast hören, meine Seminare besuchen, meine Coaches buchen oder sich unabhängig von allem selbst informieren und gerade starten. Wie viel sollte man in Coins anlegen und was hat es mit "Shitcoins" auf sich? "Shitcoins sind meistens ein Begriff der Leute, die einen Ein-Coin-Maximalismus leben. Für die gibt es den einen Coin und sonst nichts. Das sehe ich überhaupt nicht, es gibt sehr viele spannende Coins." Für den durchschnittlichen Normalverbraucher würde Julian dennoch raten, nicht zu übertreiben. Wenn man 5 oder 10 % seines liquiden Vermögens in Coins legt und diese verliert, das restliche Portfolio aber gut aufgestellt ist, wird der Verlust abgefedert. Andersrum ist es trotzdem spannend genug - steigen die Coins aufs Doppelte, hat man plötzlich 20 % Rendite mehr aufs Jahr. Er selbst ist zur Zeit eher an Ethereum interessiert, weil das Risiko-Nutzen-Verhältnis dort spannender ist: ETFs sind noch ausstehend und auch das Mining bietet aktuell potenziell bessere Möglichkeiten als beim Bitcoin. Wenn jemand also hergeht und 80 % seines Coin-Geldes auf die großen Zwei -

Ep 248#248 Wie Du Mieten auch mit Aktien generierst: Die beste Optionsstrategie für Investoren!
Ist die Aktie die bessere Immobilie? Doch stell Dir vor, Du könntest eine Miete mit Aktien einnehmen! Was komisch klingt, ist in der Praxis tatsächlich möglich und birgt die Chance auf einen sehr stabilen und reizvollen Cashflow! In dieser Folge möchte ich Dir daher einen Einblick in diese Strategie geben und erklären, warum Aktien für mich die besseren Immobilien sind. Das erwartet Dich in dieser Folge: Welche Investment-Möglichkeiten gibt es und wo steht der Mensch gerade? Cash Secured Puts - Aktien vermieten: So geht's! Welche Investment-Möglichkeiten gibt es? Viele Menschen investieren gerne, doch wenn wir uns "draußen" mal umschauen, sind die Rahmenbedingungen nicht immer optimal. Inflation und Kriege sind nur zwei Beispiele von vielen Umständen, die die Welt gerade beschäftigen. Doch welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, um zu investieren? Es gibt Cash, Immobilien, Gold und mittlerweile gibt es auch "neue Welten", wie die Kryptos. Auch Whisky, Uhren und Oldtimer sind nach wie vor begehrt - im Grunde kannst Du in alles investieren, das irgendwie limitiert ist. Alles, was eine gewisse Exklusivität hat und einen gewissen Nutzen bringt, ist als Geldaufbewahrung geeignet. Vor allem ist wichtig, egal worin Du investiert bist: Du musst den Markt kennen und sicherstellen, dass es auch einen Käufer gibt. Gerade bei Themen wie Kunst beispielsweise. Kunst ist auch ein schönes Beispiel für das Drumherum einer Investition: Wie lagere ich die Kunst richtig? Wie versichere ich die Kunstwerke? Und eben auch: Wie veräußere ich sie wieder? Für mich ist in der heutigen Zeit die Aktie eine schöne, breit gefächerte Möglichkeit, um finanzielle Ziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang ist es eben besonders spannend, auch auf den Bereich der Miete einzugehen (neben den üblichen Möglichkeiten). Natürlich wird die Folge nicht ausreichen, um einen richtigen "DeepDive" zu machen, aber ich kann Dir den Rahmen erklären, wie Du überhaupt mit Aktien Mieten einnehmen kannst, und warum diese Option so spannend ist. Wo steht der Mensch gerade und warum haben Aktien einen schlechten Ruf? Wenn wir uns die letzten Jahrzehnte in Deutschland anschauen, wird schnell klar, warum Aktien als Geldanlage so negativ konnotiert sind. Die Erfahrungen, die die "Normalverbraucher", der Mittelstand, mit Aktien gemacht hat, sind alles andere als schön und wiederholenswert: Da war die Dotcom-Krise, der Bankencrash, die Telekom kam an die Börse und rauschte ab; viele haben einfach Geld verloren. Auch Corona und Kriege haben die Börse ganz schön auf Trab gehalten. Ich selbst investiere seit mittlerweile 30 Jahren an der Börse und habe entsprechend all diese Dinge live miterlebt. Um zu verstehen, warum sich ein Invest trotzdem lohnt, musst Du verstehen, wie Aktien funktionieren. Wenn Du Aktien besitzt, bist Du Mitbesitzer des jeweiligen Unternehmens. Wenn Du finanziell frei werden willst, hast Du grundsätzlich als Unternehmer bessere Chancen dazu. Als Angestellter bist Du sehr vom guten Willen Deines Chefs abhängig, ob er Dir mehr Geld (und damit die Möglichkeit eines Investments) gibt oder nicht. Denn als Angestellter bist Du vergleichbar. Dein Job, Deine Arbeit — alles wird mit dem Markt verglichen und resultiert in einem Gehaltsdurchschnitt. Ob Du jemals stark abweichende Gehälter beziehen wirst, ist daher ziemlich unwahrscheinlich. Grundsätzlich ist die Aktie für mich die sicherste Geldanlage der Welt, und viel zu viele Menschen haben das Potenzial immer noch nicht begriffen. Wenn wir uns das Aktienportfolio anschauen, gibt es mehrere Möglichkeiten mit Aktien Geld zu verdienen: Wenn Aktien langfristig steigen: über die Buy & Hold-Strategie Dividende: große Mischkonzerne, die antizyklisch sind (also immer verkaufen) bieten hier die Möglichkeit eines Zugewinns. Beispiele: P&G, Coca Cola Optionen: Du vermietest Deine Aktien an andere Investoren Cash Secured Puts - Aktien vermieten: So geht's! Um sich dem Thema der Aktien-Vermietung anzunehmen, müssen wir grundsätzlich verstehen, wie die Grundlagen des Aktieninvestments funktionieren. Für mich ist das die Blaupause eines Investors und dazu gehören folgende Punkte: Wähle qualitative und hochwertige Aktien aus (Stichwort Wert & Preis) Du brauchst die richtige Charttechnik und die richtigen Indikatoren Du solltest eine klare Investment-Strategie haben (wo stehst Du, wo willst Du hin, welche Rendite willst Du wann und wie hoch etc.) Wenn Du die Rahmenbedingungen geschaffen hast und bestückt bist mit den Aktien, die ein schönes Wachstumspotenzial haben, dann bist Du bereit für den nächsten Schritt. Die Strategie, Mieteinnahmen mit Aktien zu erzielen, basiert auf dem Einsatz von Optionen. Aber Achtung: Das sind keine Optionsscheine! Über die Optionen kannst Du zum Beispiel Dein Investment absichern. Wenn Du nun Mieteinnahmen generieren willst, machst Du das über die sogenannten gedeckten Calls bzw. die Cash-Secured-Puts. Vereinfacht: Du hast ein Konto, auf dem Bargeld liegt. Du siehst eine Aktie, die gut auss

Ep 247#247 Sell in May and go away - Mythos oder Wahrheit?
Worauf solltest Du jetzt achten? Sell in May and go away - but remember to come back in September! Doch was ist wirklich dran? Ist die aktuelle Lage am Aktienmarkt wirklich hoffnungslos? Der April ist vorüber, und damit starten wir nach Mai/ab Mai in eine eher schwächere Zeit an der Börse. In dieser Folge bekommst Du daher wieder ein detailliertes Marktupdate, einen Überblick über aktuell relevante Werte und eine kleine Aktienprognose für die nächsten Monate. Wie immer gilt: Alle genannten Werte sind keine Kaufempfehlung. Das erwartet Dich in dieser Folge: Wie entwickelt sich der Aktienmarkt aktuell? Die großen 7: Das musst Du jetzt beachten Ein Fazit & ein Ausblick Wie entwickelt sich der Aktienmarkt aktuell? Die Werte von April 2024 Wie immer bekommst Du auch zu Beginn dieses Marktberichts erstmal eine Übersicht darüber, was im vergangenen Monat an der Börse so los war. Vorweg: Die Märkte sind etwas schwächer gelaufen — aber das war fast schon zu erwarten. Schauen wir uns also an, was bei Dow Jones & Co. wichtig war: Dow Jones: Von 39.807 ging es runter auf 38.386, daraus ergibt sich ein Minus von 4 %. Nasdaq: Auch hier ging es runter — von 18.254 auf 17.780 um -3 %. S&P 500: Ebenfalls ein kleines Minus von 2,7 % - von 5.254 runter auf 5.116. DAX: Der DAX reiht sich in die Minusrunde ein, von 18.492 ging es runter auf 18.118 um -2 %. Russell 2000: Ein deutlicherer Verlust von 2.124 auf 2.016 um satte -5,2 %. MSCI World: Auch hier ein kleines Minus von 3.437 auf 3.347 um -2,7 %. Gold/Silber: Die Beiden haben ein schönes Plus zu verzeichnen, für Gold ging es von 2.229 rauf auf 2.335 und zwar um +4,7 %, Silber hat noch mehr zu bieten, von 2496 auf 2714 beträgt die Steigerung satte +8,73 %. Öl: Hier gibt es kaum eine Änderung - von 83,17 haben wir uns um -0,6 % auf 82,63 bewegt. Euro/Dollar: Ebenfalls eine Mini-Bewegung um 0,6 %, von 1,08 auf 1,07. Bitcoin: Hier ging es trotz Halving von 71.000 um deutliche 11 % runter auf 63.000. UM Strategy Fund: Im Gegensatz zu vielen der großen Indizes haben wir nur ein bisschen verloren, von 97,03 ging es um 0,7 % runter auf 96,36. Doch wie haben sich eigentlich die Magnificent 7, also die großen 7, so geschlagen? Um die Entwicklungen ein bisschen besser nachvollziehen zu können, werfen wir mal einen detaillierteren Blick darauf. Die großen 7: Das musst Du jetzt beachten Im letzten Jahr haben wir von den großen 7 einen extremen Run gesehen — was ist daraus geworden? Wie beeinflussen diese Entwicklungen Deine Handlungen? Werte wie Google, Tesla und auch Amazon waren zunächst etwas stockend unterwegs, das hat sich mittlerweile geändert. Apple hat vor allem auf dem chinesischen Markt gerade Schwierigkeiten, das beeinflusst den Wert - von rund 200 Dollar sind wir aktuell bei etwa 140 Dollar gelandet. Das Wachstum ist durch die Probleme eingebremst und hemmt damit auch die Entwicklung. Auffällig war auch die deutliche Schwäche der Tech-Werte im April, mir fällt spontan das Beispiel AMD ein. In der Spitze haben wir Werte wie 220/210 gesehen, zwischendurch ist der Wert auf 145 gefallen. Die 200-Tage-Linie wird gerne als Regel genannt, das funktioniert meiner Meinung nach nicht immer gut. Warum? Weil sich entsprechend alles um diese 200-Tage-Linie dreht. Manche Werte (KI-basierte beispielsweise) waren aber in der letzten Zeit deutlich darüber hinaus und diese Werte waren eigentlich einfach zu teuer. Viel zu teuer, um nach der Regel in naher Zukunft einzusteigen. Wie haben sich also die großen 7 verhalten? Google Alphabet: Von 150 waren wir zwischendurch bei fast 175 und dem "All Time-High". Durch die ganze KI-Seite bei Google gibt es eine Menge an Wachstum. Microsoft: Auch hier gab es zwischendurch ein "All Time-High" von 430 Dollar Anfang April, jetzt ging es im Tief eher so auf 387 runter. Letztendlich kann man aber sagen, Microsoft bekommt man nie günstig. Sie ist langfristig auf jeden Fall aber interessant. Nvidia: Hier lagen wir zwischendurch schon bei (man muss fast sagen, völlig übertriebenen) 950 Dollar. Danach ging es relativ schnell deutlich runter bis auf 750. Aktuell sind wir bei spannenden 875, doch ich bin nach wie vor der Meinung, dass bei Nvidia bereits eine ganze Menge Gewinn eingepreist ist. Jetzt ist eben nur die Frage, ob diese Gewinne auch kommen. Meta: Meta hat eigentlich richtig gute Quartalszahlen präsentiert, doch wer Mark Zuckerberg kennt, der weiß, dass er auch das Vorher und Nachher sowie Kosten und KI im Blick hat. Entsprechend ist die Aktie etwas gesunken: Im April waren wir schon mal bei 530, aktuell liegt sie bei "günstigen" 430. Ein Fazit & ein Ausblick Wer hat denn im April eigentlich gewonnen, wenn nicht Tech? Da haben wir zum einen die Old Economy, die einiges an Boden gut gemacht hat, aber auch die Banken und Versicherungen. Health Care fährt immer noch etwas mit dem Fuß auf der Bremse, aber auch hier wird sich sicherlich der ein oder andere Wert nochmal bewegen. Statistisch gesehen wären wir jetzt wieder bei dem altbewährten Spruch "Sell in

Ep 246#246 Jeden Monat Dividende - Mit diesen 11 Aktien!
11 Dividenden-Titel, die jeder im Depot haben sollte! Disclaimer: Auch alle in dieser Folge genannten Titel und Dividenden Aktien sind keine Kaufempfehlung. Es geht um meine Meinung und eine schulische Information für Dich und Deine Strategie. Wusstest Du, dass Du monatlich (wenn nicht sogar wöchentlich) Dividenden-Ausschüttungen bekommen kannst? Um das zu schaffen, brauchst Du allerdings eine bestmöglich funktionierende Strategie. Diese Folge gibt Dir Einblicke in die aktuell attraktivsten Dividenden Aktien. Darunter Dividenden Aristokraten, die seit stellenweise 50+ Jahren stetig steigende Dividenden auszahlen. Ich sage nicht, dass Du all diese Titel kaufen musst. Aber ich bin überzeugt von diesen Titeln, die in einer guten Strategie (so auch in meiner eigenen) vertreten sein müssen. Am Ende triffst aber nur Du selbst Deine Anlageentscheidungen. Welchen Titel hast Du erwartet und welcher hat Dich überrascht? Diese Informationen erwarten Dich in der Folge: Welche hochwertigen Dividenden lohnen sich? Welche Titel solltest Du 2024 unbedingt bei Deiner Strategie beachten? So vereinfachst Du Deine Cash-Generierung! Welche hochwertigen Dividenden lohnen sich? Es gibt im DAX tatsächlich sechs Unternehmen, die keine Dividende ausschütten, wusstest Du das? Dennoch gibt es natürlich genug andere Aktien, bei denen Du eine schöne Ausschüttung erwarten kannst. Wichtig ist jedoch ein paar Punkte zu beachten, damit Deine Dividende wirklich hoch und nachhaltig ist: Achte darauf, seit wann das Unternehmen existiert, seit wann es Dividenden ausschüttet und auch, seit wann diese Werte steigen. Auch wichtig: Zu welcher Ausschüttungsquote werden Dividenden gezahlt? Außerdem solltest Du prüfen, wie sich die Dividenden in den letzten 10 bis 20 Jahren verändert haben — das gibt Dir viel Aufschluss darüber, was Du langfristig zu erwarten hast. Dividenden sind keine Werte, die Dich morgen reich machen. Aber auf lange Sicht kannst Du Dir hier wunderschön einen Cashflow aufbauen, der Dich quasi nebenbei mit Geld versorgt und Dir immer wieder die Gelegenheit gibt, "gratis Geld" in neue Aktien zu reinvestieren. Auf die Schnelle genannte, spannende Werte aus Deutschland sind beispielsweise: Allianz: 5,1 % Dividenden-Rendite BASF (Chemie): 6,5 % BMW: 5,7 % Porsche: 5,2 % RWE: 3,2 % Sixt: 4,2 % VW: 7,6 % Ein Blick auf die Dividende hat erstmals den Anschein, dass diese Werte sehr attraktiv sind. Das sind sie in diesem Fall auch, dennoch darfst Du nicht vergessen, bei Deiner Auswahl auch zu berücksichtigen: Wie entwickelt sich die Aktie allgemein? Welche Umsatzsteigerung gibt es im Unternehmen? Machen die Unternehmen auf lange Sicht große Gewinne? Nur dann kannst Du sicher sein, auch wirklich hochwertige Dividenden-Titel in Deinem Portfolio aufzunehmen, die Dir auf lange Sicht Erfolge bringen und Freude bereiten. In Deutschland werden übrigens mittlerweile über die Hälfte der Dividenden aus DAX-Unternehmen ins Ausland ausgeschüttet, was für mich einem Super-GAU gleicht. Deswegen habe ich es mir zur Mission gemacht, das Thema Aktien in Deutschland attraktiver zu machen. Denn hier liegt das Geld tatsächlich immer noch meist ohne Benefit auf einem Sparbuch oder steckt in Immobilien, die gerade im letzten Jahr deutlich an Attraktivität abgenommen haben und zunehmend zur Belastung werden. Welche Titel solltest Du 2024 unbedingt bei Deiner Strategie beachten? Nachfolgend habe ich Dir 11 Titel zusammengestellt, die Du unbedingt bei Deiner Vermögens-Strategie beachten musst. Wie immer ist das keine Kaufempfehlung, aber der Weg zu nachhaltigem Reichtum führt unter anderem über eine kluge Aktienstrategie und damit auch über die Dividenden. Zusätzlich zu der Höhe der Dividenden erfährst Du auch, wie lange schon Dividenden ausgeschüttet werden, seit wann sie steigen, wie sie sich im 10-20-Jahre-Rhythmus entwickeln und wie hoch die Ausschüttungsquote ist. Außerdem habe ich auf einen guten Branchen-Mix geachtet. Die Werte sind alphabetisch geordnet, das hat nichts mit der Relevanz oder dem "besser oder schlechter als" zu tun. Aktie Dividende in % persönliche Dividende auf 10 J. in % persönliche Dividende auf 20 J. in % Ausschüttungs- quote in % seit wann Ausschüttung seit wann gesteigert Wie oft im Jahr Amgen 3,2 8,8 16,4 47 2011 2012 4x BHP Billiton Group 5,2 7,1 22,4 57 1987 sinken 2x Cisco Systems 3,2 9,4 8 42 2011 2012 4x Coca Cola 3,1 6 9 66 1893 1963 4x General Mills 3,4 6 12 52 1898 1898 4x Hormel Foods 3,2 6 18 71 1928 1966 4x Johnson & Johnson 3,1 6,5 11 65 1944 1963 4x McDonald's 2,3 8,4 26 54 1976 1977 4x Medtronic 3,3 6 8 51 1977 1978 4x Pepsi 2,9 8 11,3 65 1965 1973 4x P&G 2,3 6 9 59 1891 1957 4x Du siehst, es kommt nicht nur auf die Dividenden an sich an, sondern es spielen viele Werte gemeinsam eine Rolle. Die BHP-Dividende sinken seit 1-2 Jahren, da das Unternehmen Bergbau zum Thema hat und das mitunter etwas kompliziert ist. Bei allen anderen Aktien steigen die Dividenden stetig Jahr für Jahr, stellenweise um hübsche 4-8 %. Ein Inflati

#245 KI-Aktien: Ist Nvidia noch im Spiel?
Megatrends und KI-Aktien zum Investieren nutzen Die Welt steckt voller Hypes und Trends - doch welcher Hype wird zum Megatrend und welche KI-Aktien lohnen sich (noch)? Wird uns KI als Thema noch länger begleiten oder ist das alles morgen schon Schnee von gestern? In dieser Folge möchte ich Dir einen Rundum-Blick geben, damit Du weißt, was wirklich wichtig ist. Wir schauen uns die Definition von Megatrends an; ich erkläre Dir, welche Megatrends es in der heutigen Zeit gibt, und vor allem schauen wir auf Nvidia: Hat das Unternehmen seinen Zenit schon überschritten oder lohnt es sich noch, in die KI-Aktien zu investieren? Der Mensch lebt für den Fortschritt und ist immer im Wandel, alles und jeder will besser werden. Entsprechend spannend sind die Möglichkeiten, die sich daraus an der Börse ergeben. Wie immer gilt: Alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlung. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was sind Megatrends und welche gibt es aktuell? Wo ist KI schon im Alltag angekommen? Die Akt(i)e Nvidia und ein Fazit zu KI-Aktien und Megatrends Was sind Megatrends und welche gibt es aktuell? Alles im Leben ist auf Fortschritt ausgerichtet, dennoch gibt es einige Dinge, die uns über Jahrzehnte begleiten: Die Megatrends. Der Mensch neigt dazu, zu überschätzen, was er auf kurze Sicht schafft und zu unterschätzen, was er auf lange Sicht schaffen kann. Und genau dasselbe gilt auch für Megatrends und KI. Doch was ist eigentlich die Definition von Megatrend? Gemeinhin unterscheidet man drei Stadien: Hype Trend Megatrend Der Hype bezeichnet etwas, das jetzt gerade sehr modern und angesagt ist, aber schnell wieder in der Versenkung verschwindet. Er wird die Welt nicht verändern. Trends hingegen sind schon etwas beständiger: Sie halten durchaus ein paar Jahre, erledigen sich dann aber doch irgendwann wieder. Megatrends hingegen verändern die Zukunft. Ein Megatrend hält gerne mal Jahrzehnte an und produziert für die Unternehmen entsprechend viel Geld. Wir haben 2024 12 große Megatrends auf der Welt: Megatrend Sicherheit: Unsere Welt ist ein wenig im Daueralarm-Zustand. Auf Corona folgten Kriege, Krisen und Cyberkriminalität. Damit ist Sicherheit ein Megatrend, der immer weiter wachsen wird. Megatrend Silver Society: Der Mensch wird immer älter und den Älteren gebührt Aufmerksamkeit und Respekt - das hat nicht zuletzt die Coronakrise gezeigt. Viele Dinge müssen aufgrund der alternden Bevölkerung neu gedacht werden, drei davon sind Rente, Fachkräfte(mangel) und Pflege. Megatrend Urbanisierung: Die Menschen ziehen vom Land in die Stadt, um kürzere Wege und eine leichtere Verbindung von Leben und Arbeit zu finden. Megatrend Wissenskultur: Das Informationszeitalter und die Wissensvermittlung schreiten weiter voran, der Mensch will sich immer mehr weiterbilden und mehr Wissen anhäufen. Megatrend Individualisierung: Wer bin ich, wer kann ich sein? Der Mensch hat ungeahnte Möglichkeiten der Selbstverwirklichung - Tendenz steigend. Megatrend Neo-Ökologie: Vereinfacht gesagt geht es hierbei um alles rund um Nachhaltigkeit - ein Thema, das aufgrund der Klimakrise und der Weiterentwicklung der Menschen immer mehr an Relevanz gewinnt und diverse Konsumtrends mit sich bringt. Megatrend Gesundheit: Dieser Megatrend geht Hand in Hand mit Themen wie Sport und gesunder Ernährung - Themen, die seit Jahrzehnten boomen und das auch weiterhin werden. Megatrend Mobilität: Der Mensch kam vom Fahrrad zum Motorrad, zum Auto, zum Zug,... Wir bewegen uns immer weiter fort und auch hier gibt es schier unendliche Weiterentwicklung - aktuell in Verbindung mit KI im Bereich des autonomen Fahrens. Megatrend Globalisierung: Fluch und Segen zugleich, ermöglicht die Globalisierung es der Welt, zusammenzuwachsen und gegenseitig voneinander zu profitieren. Megatrend New Work: Sind stundenlange Arbeitstage vor Ort noch zeitgemäß oder geht der Trend weiterhin zu Homeoffice und vor allem zu Ergebnissen? Das wird die Zeit zeigen, doch seit langem zeigt sich bereits: Der Mensch möchte sich auch hier weiterentwickeln und effizienter werden. & 12. Megatrend Konnektivität & Digitalisierung: Diese Megatrends gehen Hand in Hand: Der Mensch ist vernetzt, die Welt wird immer digitaler, das Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Auch ein Megatrend, bei dem die KI in Zukunft einiges vermelden wird. Du merkst schon heute, dass viele dieser Megatrends mit der KI verpaart und weiterentwickelt werden. Künstliche Intelligenz ist schon lange kein Thema mehr für Science Fiction-Filme. Wo ist die KI schon im Alltag angekommen? In unserem täglichen Leben begegnen wir mittlerweile zahlreichen Beispielen für KI-Anwendungen. Das Thema KI erinnert mich immer ein wenig an das Internet "damals". Heute ist das Internet nicht mehr wegzudenken, es war so eine riesige Sache damals, heute ist es ein Megatrend. Dennoch — und das ist eine Tatsache — haben Unternehmen, die damals auf der Welle ganz oben schwammen, ihre Top-Werte aus der Zeit niemals wieder erreicht. E

Ep 244#244 Nike Aktie zum Sonderangebot: Das ist meine Prognose!
Ist Nike jetzt gerade ein Investment wert oder sollte man auf lange Sicht lieber die Finger davon lassen? Stell Dir vor, Du bist Weltmarktführer und erleidest einen Schwächeanfall. So geschehen aktuell bei der Nike Aktie, diese gibt es gerade im Sonderangebot. Eigentlich bärenstark, sind die Dividenden der Nike Aktie stetig steigend. Dennoch schwankt das Unternehmen aktuell ganz gewaltig. In dieser Folge schauen wir uns an, warum das so ist und was das für die Menschen bedeutet, die in Nike Aktien investiert haben. Ist Nike jetzt gerade ein Investment wert oder sollte man auf lange Sicht lieber die Finger davon lassen? Wie sieht die Prognose für die Nike Aktie aus? Quasi "Nike - just don't"? Kurzer Disclaimer: Auch wenn ich hier einzelne Aktien vorstelle und benenne, ist das alles wie immer keine Kaufempfehlung. Ich teile meine schulischen Ideen mit Dir und gebe meine Einschätzung zur Lage. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wie sieht der Sport-Aktienmarkt aus? Was hat die Nike Aktie für ein Problem? Wie sieht die Prognose für die Nike Aktie aus? Der Nike Aktienkurs und die Nike-Aktien-Dividende Wie sieht der Sport-Aktienmarkt aus? Werfen wir zunächst mal einen Blick auf die Aktien im Sportbereich ganz generell. Es gibt vor allem Nike, Adidas und mittlerweile auch das Schweizer Unternehmen On (Sportschuhe) sowie Under Armour. Es gibt mehrere Gründe, warum die Aktien dieser Unternehmen auf lange Sicht weiter steigen werden. Nike beispielsweise ist fast schon ein wahrer Dividenden-Aristokrat. Zwischendurch lag der Kurs schon bei 180 Dollar, eingebrochen war er bisher auf 94 Dollar. Wenn wir einen genaueren Blick darauf werfen, hat der Rutsch schon Ende 2021 angefangen. Doch woran leidet Nike eigentlich? Grob geschätzt kann man die nachlassende Nachfrage sowie die wachsende Konkurrenz als Hauptfaktoren nennen. Was hat die Nike Aktie für ein Problem? Aktuell sind viele junge Leute eben nicht mehr dazu bereit, 140+ Dollar für Nike-Turnschuhe auszugeben. Das ist jedoch ein Problem, das viele Unternehmen betrifft, denn wenn die Discounter es wesentlich günstiger machen, ist die Wahl des Konsumenten meist klar. Ich persönlich glaube aber, dass der Kurs zu stark abgestraft worden ist. Wenn man sich die Causa Nike, das Umsatz-Multiply und das Value Kapital Umsatz (KUV) mal anschaut, dann sieht man ein Kurs-Umsatz-Verhältnis, das aktuell von der Bewertung her zu gering ist. Der Markt ist vom Preis her halbiert worden, wenn man aber die Umsätze und Gewinne anschaut, sieht man, dass sich da gar nicht so viel verändert hat. Der Vorstand hat schon auf das Thema Wachstum hingewiesen. Aktuell glaubt man in den nächsten Monaten eher an ein kleineres Wachstum. Man ist aber auch der Ansicht, dass die Wall Street an dieser Stelle aktuell zu pessimistisch ist. Auch andere führende Experten sind der Ansicht, Nike könnte unter Umständen eine der besten Ideen in 2024 sein. Das Kursziel wird bei ca. 130 Dollar gesehen. Das Management von Nike hat zudem den Grundstein für viele neue Produkteinführungen gelegt, gerade die zweite Hälfte von 2024 sieht da ganz gut aus. Auch die Olympischen Spiele sowie die EM werden ihren Teil dazu beitragen. Wie sieht die Prognose für die Nike Aktie aus? Wenn wir uns Nike saisonal ansehen, sehen wir immer eine schöne Outperformance ab April/Mai. Anhand der Quartalszahlen erkennen wir, dass die Aktie zuletzt einen kleinen Gewinn von 0,77 Dollar erwirtschaftet hat. Die Analysten hatten tatsächlich nur mit 0,74 gerechnet. Der Umsatz lag mit 12,43 Milliarden Dollar ebenfalls leicht über den Schätzungen von 12,31. Aber er ist nur um 0,3 % gestiegen, das ist praktisch gar kein Wachstum mehr. Was der Nike Aktie helfen kann Seit ca. 1,5 Jahren fehlt ein bisschen der Schwung im Umsatz, allerdings lag die Bruttomarge im letzten Quartal immer noch bei fast 45 %. Die Schätzungen hierzu lagen tatsächlich bei 45,1 %, Nike hat "nur" 44,8 % geliefert. Ja, ich sehe das hier auch nicht so pingelig, denn von 1 Dollar Umsatz bleibt da schon eine ganze Menge übrig. Die Zahlen waren also im Gesamten ganz ordentlich, die Aktie fällt dennoch immer weiter. Hier gibt es zwei positive Dinge anzumerken: Der CEO hat sich ganz klar dazu geäußert, dass er das Kapitel Wachstum wieder deutlich vorantreiben will. Aktuell geht es dazu auch schon ganz ordentlich vorwärts, unter anderem im Bereich Marken- und Storytelling, Partnerwahl und Marktaufwertung. Auch der Finanzvorstand hat enorme Hoffnung: Die Teams sind mit einem effizienten Wachstum und einem schnelleren Markenaufbau beschäftigt. Außerdem arbeitet man daran, den neuen Innovationszyklus zu maximieren. Auch in den Schlagzeilen ist Nike gerade laut und deutlich vertreten: Nach über 70 Jahren hat das Unternehmen Adidas beim DFB abgelöst. Ab 2027 sehen wir dann also Trikots von Nike bei den Spielen der Deutschen Nationalmannschaft. Auch die Strahlkraft dieser News wird Nike einen großen Schub geben. Abgesehen davon darf man auch die allgemeine Thematik der imme

Ep 243#243 Die Wahrheit über 15 % Rendite mit dem UM Strategy Fund - Im Gespräch mit Alexandré Dietz
Die Wahrheit über 15 % Rendite mit dem UM Strategy Fund - Im Gespräch mit Alexandré Dietz Wir hatten große Vorfreude, als wir vor knapp 2,5 Jahren den UM Strategy Fund ins Leben gerufen haben. Heute stellen wir uns die Frage: Was haben wir bisher erreicht? Eingeladen habe ich zur Beantwortung der Frage Alexandré Dietz, sein Zeichen Head of Trading beim UM Strategy Fund mit seiner geballten Expertise. Gemeinsam schauen wir auf die Märkte, die verrückten Entwicklungen der letzten Wochen und die Frage: Wieso haben wir unser Ziel, jährlich 15 % Zuwachs zu erreichen, verpasst? Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wie zufrieden bist Du, und was sollte der Anleger wissen? Wie beeinflusst ein Faktor wie KI Unternehmen und vor allem die Old Economy? Was sind Deine Erkenntnisse zum Value Investing? Welche Red Flags siehst Du aktuell? Wie sehen Sie den Fonds im Vergleich zu den Märkten und welche Entwicklungen sehen Sie noch für 2024? Wie zufrieden bist Du und was sollte der Anleger wissen? Zunächst möchte ich von Alex eine allgemeine Einschätzung der Lage und auch eine Ordnung der Dinge, die Anleger vielleicht vorher über den UM Strategy Fund wissen sollten. Die gute Nachricht vorweg: Alex hält mich nicht für einen überzogenen Tagträumer: "Die Renditeambition halte ich nach wie vor für realistisch erreichbar. Wir dürfen aber eines nicht vergessen; seit Auflage des Fonds (und auch schon davor) waren die Märkte alles andere als gewöhnlich. Bestehende Divergenzen, die über Jahrzehnte immer gestimmt haben, haben ausnahmsweise eben mal nicht gestimmt." Außerdem spielen für Alex auch die starken Einzelereignisse eine große Rolle, die die Märkte und auch die Weltwirtschaft erheblich beeinflusst haben: Corona, Russland/Ukraine, Taiwan/China und nicht zuletzt das Superwahljahr 2024. Die aktuellen Märkte bieten laut Alex sowohl große Chancen als auch großes Risiko aus Investorensicht - da sei doppelt zu beachten, dass Investments wie jene in unseren Fonds über Jahre zu betrachten sind und nicht über Monate. Wie beeinflusst ein Faktor wie KI Unternehmen und vor allem die Old Economy? Natürlich kommt die verrückte Marktsituation nicht von ungefähr: Neben Kriegen und Krisen haben auch Faktoren, wie die extreme Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) dafür gesorgt, dass bestimmte Dinge in Unternehmen durch die Decke gehen und andere - wie die Old Economy beispielsweise - für den Moment hinten anstehen. Wie beeinflusst eine solche Entwicklung einen Fonds wie unseren? Alexandre hat dazu eine klare Meinung: "Wir haben das schon letztes Jahr gesehen: 2023 war insgesamt ein positives Jahr für die Börse. Allerdings gerade am amerikanischen Markt wurde die Rendite der Indices maßgeblich durch nur 7 Unternehmen getrieben. Ein Tech-Riese wie Apple war mit 48 % ganz hinten, Nvidia hat mit sagenhaften 240 % angeführt. Das ist natürlich schon sehr extrem. Diese ganz großen kapitalisierten Unternehmen treiben die Indices hoch, weil die Indices (insbesondere der S&P 500 und auch die Nasdaq) marktkapitalisiert gewichtet sind." Auffällig ist eben, dass gerade dieses Jahr vorwiegend nur noch Unternehmen wie Nvidia, die in direktem Bezug zum KI-Thema stehen, auf dem Markt profitieren. Ein Apple Konzern macht gerade, aufs Jahr gesehen, fast minus 10 %. Alex' wichtiger Hinweis dazu: Auf jede extreme Euphorie oder jeden großen Pessimismus im Markt folgt wieder die Ernüchterung mit entsprechenden Korrekturen. Gerade an der Old Economy ist aktuell gut zu sehen, dass alte gestandene Unternehmen mit stabilen Werten noch nicht nachgezogen haben. Für Investoren ist gerade das also momentan die große Chance, denn gerade diese Unternehmen werden aufholen. Nike ist ein schönes Beispiel, denn die Zahlen stimmen. Das Unternehmen hat gerade die Deutsche Nationalmannschaft als Ausstatter übernommen, es stehen die EM und Olympia ins Haus. Dennoch ist der Preis nach wie vor halbiert. Experten rechnen mit Rekordwerten in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr. Mit Nvidia ist es umgekehrt: Eine Aktie, die in den letzten 15 Monaten über 300 % zugelegt hat, hat schon eine riesige Euphorie eingepreist. Zudem hatte Nvidia in seiner Karriere regelmäßig 50 %-Korrekturen. Als Investor solltest Du Dir also die Frage stellen, ob Du jetzt das Risiko noch eingehen möchtest und am Ende womöglich mit einer 50 %-Korrektur konfrontiert wirst. Stelle Dir immer die Frage: Was ist Dein Value-Investment dahinter? Eine Nvidia ist aktuell für Alex "einfach nicht kaufbar." Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Alex der Kundenstamm eines Unternehmens wie Nvidia: "Nvidia hat momentan eine relativ einzigartige Stellung am Markt mit bestimmten Produkten. Sie haben einen tollen Ausblick und einen tollen Kundenstamm. Allerdings sind sie sehr spitz aufgestellt. Die Microsofts und Googles usw. sind die Kunden. Wenn dieser Kernkundenstamm irgendwann mal gesättigt ist, muss man sich auch die Frage stellen, welches Unternehmen in dem Maße nachziehen kann. Wenn ein Kund

Ep 242#242 Rennende Märkte & KI außer Rand und Band: Darauf solltest Du jetzt achten!
Rennende Märkte & KI außer Rand und Band: Darauf solltest Du jetzt achten! Wie schon im Vormonat wurden auch im März wieder Rekorde am Fließband produziert. Die Börse ist out of control! Doch was bedeutet das für die Märkte im Detail? Das schauen wir uns in diesem Marktüberblick an. Du erfährst, wie die Werte im März gelaufen sind, welche Aktien-Prognosen ich für April habe und welche Faktoren das Geschehen aktuell beeinflussen. No risk, no fun? Kann schon sein — es kann aber auch wichtig werden, Gewinne vom Tisch zu nehmen und die Füße still zu halten. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wie hoch waren die Märkte im März? Was erwartet uns? Wie schlimm ist die Gier? Welche Werte lohnen sich noch? Wie hoch waren die Märkte im März? Rekorde am Fließband — das ist genau die Überschrift, die wir in den letzten Wochen brauchten. Und auch diesmal gab es wieder einen Folgerekord: Das fünfte Mal in Folge haben die Märkte sich gegenseitig weiter überholt. Experten reden eigentlich seit Wochen schon davon, dass die Geschichte eigentlich ausgereizt ist und die Märkte überkauft sind, dennoch ist immer noch kein Ende in Sicht. Doch schauen wir uns mal im Detail an, was das für das Who is Who der Börse im März bedeutet hat: Dow Jones: Im Vergleich zum Vormonat steht diesmal nichts vor dem Komma, aber es gibt dennoch ein kleines Plus von 38.996 auf 39.282 um 0,7 % Nasdaq: Auch hier gibt es einen Anstieg, aber auch dieser ist nicht so groß wie im Vormonat: Von 18.043 ging es rauf auf 18.210 um kleine aber feine + 0,9 % S&P 500: Die alte Welt hat ein wenig aufgeholt: von 5096 auf 5203 um + 2,1 % Russell 2000: Ein kleines Plus von 2.054 rauf auf 2.070 um + 0,7 % MSCI World: Hier gibt es immerhin ein Plus von 3.337 auf 3.414 um + 2,3 % DAX: Der DAX schießt diesen Monat den Vogel ab: von 17.670 auf 18.390 um + 4 %, damit hat er seinen Rekordwert von letztem Monat geknackt Öl: Das Öl hat ebenfalls seinen Vormonatswert gebrochen, von 78 ging es auf 81,60 um + 4,3 % Euro/Dollar: Hier tut sich weiterhin nichts, der Wert liegt nach wie vor bei 1,07/1,08 Gold/Silber: Gold hat im Vergleich zum Vormonat mehr geschafft: von 2.044 auf 2.178 mit rund 6,6 % im Plus, Silber toppt das sogar noch: von 2.268 ging es rauf auf 2.446 um stolze fast 8 % Bitcoin: Es gibt ein neues All-Time-High! Von 61.400 auf 70.000 gibt es erneut ein großes Plus von 14 % UM Strategy Fund: von 97,15 auf 97,70 gab es nur ein leichtes Plus von etwa 0,3 % Was erwartet uns? Rein saisonal betrachtet steht uns jetzt eine klassisch schwächere Zeit bevor und das für die nächsten 1-3 Monate. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass uns dieses Jahr noch eine Präsidentschaftswahl ins Haus steht. Wahljahre sind in der Regel gute Börsenjahre. Die alte Regierung will nicht zu viel verändern und gut abschließen, die neue Regierung will erfahrungsgemäß Gas geben und in die Zukunft investieren. Wir wissen, in den ersten 100 Amtstagen des neuen Präsidenten geht die Börse normalerweise immer ein Stück nach oben. Auch das Thema KI bleibt weiter spannend. Mir fallen da Aktien wie Nvidia ein: Nvidia hat letztes Jahr bereits ein unfassbares Plus von 240 % eingesammelt. Die Märkte sind unglaublich hoch. Dieses Jahr gab es bisher schon wieder ein Plus von rund 100 %. Hier sage ich persönlich, ich fahre die Aktie jetzt etwas herunter, denn für mich spielt das Verhältnis von Wert und Preis eine große Rolle. Wenn eine Aktie im Preis um 340 % in 15 Monaten steigt, muss der Wert auch entsprechend steigen. Nvidia präsentiert gute Zahlen, keine Frage, aber im Verhältnis steht das lange nicht mehr und damit ist ganz klar, dass der Preis an der Börse schon viel zu hoch gelaufen ist. Wie ich persönlich glaube, sind wir in allen Bereichen ziemlich überkauft. Wir haben große Divergenzen am Markt, eine ganz große ist beispielsweise das Thema Aktien und Anleihen. Der Anleihenmarkt ist von beiden der größere Markt und behandelt dennoch andere Themen. Das hängt stark davon ab, was die Fed sagt, wie die Zinssituation aussieht, und in der Regel werden Divergenzen immer recht schnell aufgelöst. Im Moment zeigt die Seite der Anleihen eben ein anderes Bild als die Seite der Aktien. Auch aus dieser Sicht kann man daher sehen, dass die Aktien gerade deutlich überbewertet sind. Wie schlimm ist die Gier? Du ahnst es vielleicht schon: Die KI-Bubble und die Rekorde an der Börse verursachen gerade großen Jubel. Das Problem: Börse ist nicht rational, Börse ist emotional. Wenn die Menschen so von Jubel und Gewinn betrunken sind, neigen sie stark dazu, das Risiko zu ignorieren. Der Fear-Greed-Index zeigt das gerade auch sehr schön: bei einem aktuellen Wert von rund 75 befinden wir uns gerade in "extremer Gier". An dieser Stelle möchte ich einen meiner Lieblingssätze von André Kostolany zitieren: "Sei gierig, wenn die anderen ängstlich sind und sei ängstlich, wenn die anderen gierig sind." Im Oktober 2022 war die ganze Welt ängstlich, dort war ich privat sehr gierig mit Aktien. Heute ist die ganz

Ep 241#241 Sparst Du noch oder investierst Du schon?
Vom Sparen zum Investieren: Die Grundlagen für finanziellen Erfolg Heute habe ich Dir wieder ein sehr spannendes Thema mitgebracht, und zwar befassen wir uns mit den Grundlagen zum Thema Investieren. Welche Assetklassen gibt es? Welche Aufteilung ist die richtige? Warum ist es sinnvoller, zu investieren als klassisch zu sparen? Auf diese und weitere Fragen werfen wir in dieser Folge einen detaillierten Blick. Außerdem erkläre ich Dir, was es zu beachten gilt und gebe Dir Tipps und Erfahrungen aus meinem Leben. Natürlich haben wir dieses Thema in all den Jahren Podcast immer mal gehabt, aber in der Wiederholung liegt die Verstärkung, und nur was man versteht, kann man umsetzen. Diese Folge hilft Dir also dabei, eine fundierte Entscheidung zu treffen: Möchtest Du ausschließlich sparen oder macht es für Dich ebenfalls Sinn, zu investieren? Was Du beachten solltest: Wenn Du investierst, brauchst Du Zeit, Engagement, Geld und Wissen. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was ist sicher? Welche Assetklassen gibt es eigentlich? Die großen Assetklassen Die Spezialitäten Welche Aufteilung für die Assets ist sinnvoll? Was ist sicher? Wenn Du investierst, wirst Du auch mal durch Misserfolge oder Fehler Geld verlieren. Wichtig ist jedoch dabei, was Du daraus lernst. Investments haben eine höhere Rendite, da Du über Produktivitätskapital Dein Geld vermehrst. Allerdings ist somit auch das Risiko erhöht, vor allem wenn Du nicht weißt, was Du tust. Sparen scheint den meisten Deutschen eine vermeintlich sichere Anlage zu sein — doch was ist sicher? Bist Du sicher, weil Du angestellt bist? Vielleicht bei Siemens oder in einem anderen großen Unternehmen? Oder sagst Du, sicher ist meine Anstellung nicht, da ich durch eine Umstrukturierung etc. jederzeit entlassen werden kann? Bist Du als Unternehmer sicher? Ich persönlich finde, Du bist als Unternehmer sicherer unterwegs, weil Du die Entscheidungen selbst triffst. Du kannst Kosten einsparen oder jemanden einstellen. Andere wiederum sagen, Unternehmertum ist super riskant, denn Du musst Dich eben um alles alleine kümmern: Steuern, Inkasso, Marketing, Vertrieb, Kosten, Angestellte, Produkte. Dieselben zwei Seiten haben wir auch beim Thema Sparen. Sparen bedeutet, Geld behalten. Damit ist es für viele vermeintlich sicherer, stabiler und berechenbarer. Das Geld liegt herum, bekommt einen Mini-Zins on top und ist jederzeit liquidierbar. Doch ich möchte, dass Du genau darüber gründlicher nachdenkst: Du bekommst nur einen Mini-Zins, verlierst aber letztendlich Rendite und Sicherheit UND womöglich Dein Vermögen — gerade in Zeiten der Inflation. Sogar die Regierung erwägt, in den nächsten Jahren einiges an Geld in Aktien zu investieren, weil die Rente nicht mehr sicher ist, und die Umlagerung nicht funktioniert hat. Ob Sparen oder Investieren - verlass Dich jedenfalls nicht auf staatliche Zusagen oder die Rente. Denn wir sehen heute schon ganz deutlich, nach Abzug von Krankenkasse, Steuern etc. bleibt nur "ein Tropfen Rente auf den heißen Stein", von dem die meisten Menschen nicht gut leben können. Sozialstaat hin oder her - kümmere Dich am besten selbst um Deine Altersvorsorge. Meiner Meinung nach solltest Du immer sparen und wenn Du sparst, dann das Geld auch richtig investieren - vorausgesetzt Du hast das Engagement für Zeit und Wissen. Welche Assetklassen gibt es eigentlich? Schauen wir uns als Nächstes einmal an, welche großen Assetklassen es eigentlich so gibt und vor allem auch, welche Aufteilung da sinnvoll ist. Ich unterteile mir das gerne in "Core-Investments", diese gehören für mich einfach dazu, und dann gibt es noch ein paar Spezialitäten, über die man nachdenken kann. Hierbei gilt aber natürlich auch wieder, sich Wissen anzueignen. Du wirst nicht schaffen, Dir über alle Assetklassen ein Megawissen anzueignen, ich persönlich bin aber der Meinung, es reicht, wenn Du selbst ein bis zwei Klassen sehr gut beherrschst und Dir für die anderen einen Experten mit dazu holst. Die großen Assetklassen Es gibt für mich fünf Bereiche, die zu den Core-Investments zählen. Das hier sind die wichtigsten Assetklassen: Bargeld/Cash: Das ist erspartes Geld, welches jederzeit liquidierbar ist. Ob im Safe oder auf dem Konto, Du kannst jederzeit an dieses Geld ran. Entsprechend wirft dieses Geld auch keine große Rendite ab. Darunter fällt auch der Puffer, also Notgroschen, Deine Rücklagen für Steuern etc. Dieser Bereich umfasst aber eben auch das Geld, von dem Du jederzeit Aktien nachkaufen kannst. Das macht ihn so wichtig: Zuletzt hat Corona gezeigt, dass Geld, das nicht liquide ist, in Krisen zum Problem wird. Das gilt privat, wenn Du beispielsweise arbeitslos wirst und Deinen Notgroschen brauchst, aber auch unternehmerisch, wenn Du nicht an das Geld dran kommst, von dem Du ggf. die Krisenzeit überbrücken musst. Gold/Silber/Platin: Dieser Bereich fällt für mich eher unter "Absicherung". Meines Erachtens sind hier Gold und Silber die interessanteren Werte, Platin wahrscheinlic

Ep 240#240 Erfolgreich in Immobilien investieren: So gründete Nils Eiffler 28 Unternehmen
Früher Finanzbeamter, heute hilft er anderen im Bereich Immobilien und Mindset: Interview mit Nils Eiffler Wir sind wieder da! Nach einigen Tagen Teamevent auf Gran Canaria geht es heute weiter mit einem spannenden Interview. Ich habe Nils Eiffler zu Gast. Nils ist Gründer der Eiffler Gruppe. Die Bedürfnisse seiner Kunden sind ihm seit jeher wichtig, und so steht er gerade im Bereich Immobilien seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Ursprünglich war Nils Finanzbeamter, doch dort hat er schnell gelernt, was er nicht für sein Leben möchte. Heute ist es seine oberste Priorität, täglich Freude, Spaß und Freiheit zu genießen. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wer ist Nils Eiffler? Was war das schlechteste Investment für Dich und was hast Du daraus gelernt? Was war Dein bisher bestes Investment und was hast Du daraus gelernt? Wie definierst Du Wohlstand? Welches Wissen über Immobilien möchtest Du teilen? Dein ganzes Vermögen ist auf einmal weg - wie fängst Du nochmal von Null an? Wer ist Nils Eiffler? "Heute glaubt mir keiner mehr, dass ich mal Finanzbeamter war, denn ich bin mittlerweile vom Mindset und von der Art her das komplette Gegenteil." So stellt Nils sich selbst in meiner Folge vor. Mit mittlerweile 28 Unternehmen, die ihm gehören, steht er mitten im Unternehmertum - statt im Finanzamt am Schreibtisch zu hocken und Akten zu wälzen. An Social Media nervt ihn besonders, dass dort immer nur die schönen Seiten des Lebens präsentiert werden, obwohl bei weitem nicht immer alles nur schön ist. Auch mal über das zu sprechen, was schiefläuft, spielt für Nils daher nicht nur in der Erziehung seiner Kinder eine große Rolle. Bereut hat er seine Entscheidung, dem Beamtentum den Rücken zu kehren, bis heute nie: "Freiheit ist ein Wert, der mir besonders wichtig ist, und Freiheit findet im Beamtentum quasi gar nicht statt - genauso übrigens wie Selbstverwirklichung und solche Themen." Nils' Lebensweg war eine besondere Herausforderung für den Macher: Er kommt aus einer Beamtenfamilie und sein Vater ist als SPD-Mitglied bekennender Anti-Kapitalist, wie Nils mir mit einem Lachen erzählt. Dennoch lässt er sich nicht von dem Bild der vermeintlich bösen Reichen beirren und sucht sich seinen eigenen Weg - denn schnell ist für Nils klar, dass er als (erfolg-)reicher Mensch viel mehr Menschen helfen und viel mehr verändern kann, als vorher. Geld verdienen durch Problemlösung, das ist für Nils ein attraktiver Arbeitsweg. Doch bevor alles gut wurde, wurde es erstmal richtig finster. "Ich suchte so viel Liebe und Anerkennung im Außen, dass ich irgendwann einfach zusammengeklappt bin." Die Folge: Panikattacken. Das Gefühl: Schrecklich. Nils erinnert sich heute noch deutlich an seine erste Panikattacke vor drei Jahren und beschreibt das Gefühl als "ich dachte, ich sterbe gleich". Nichts, was man erneut erleben möchte. Doch die Attacke hatte auch etwas Gutes, denn Nils erkannte seinen falschen Weg und nahm die Gelegenheit an, etwas zu ändern. Auf Therapeuten und einen langen steinigen Weg folgte auch die Arbeit an sich selbst: "Zwei Sätze, die ich ganz oft aus tiefster Überzeugung zu mir vor dem Spiegel gesagt habe, sind "ich liebe mich" und "ich bin genug". Und da kriege ich heute noch Gänsehaut, weil sie mir einfach ganz ganz viel bedeuten." Was war das schlechteste Investment für Dich und was hast Du daraus gelernt? Natürlich dürfen auch meine klassischen Lieblingsfragen in dieser Interviewfolge nicht fehlen. Ich habe Nils daher gefragt, was sein bisher schlechtestes Investment war und - besonders spannend für Dich - was er daraus gelernt hat. Die Antwort wird Dich vielleicht überraschen und vielleicht auch schockieren, weil es ein Fehler ist, denn jeder von uns jederzeit machen kann, wenn er nicht aufpasst: "Mich hat tatsächlich ein Trader mit britischer Nummer angerufen und mich psychologisch so bearbeitet, dass ich ihm 40k Euro überwiesen habe, damit er mehr aus meinem Geld macht." Schon damals wusste er, dass es völliger Quatsch war und eine sehr schlechte Entscheidung, mittlerweile lacht er jedoch darüber: "Ich hab mir gedacht, der hat das so gut gemacht, der hat die 40k einfach verdient, die natürlich einfach weg waren. Natürlich weiß man, dass es die Firma und die Menschen gar nicht gibt und alles gefälscht ist." Sein Learning daraus ist aber umso wichtiger: Heute kann er nichts mehr investieren, wenn er das Investment nicht versteht. Ihm muss ganz klar sein, wie der Wert generiert wird, der später als Rendite ausgezahlt wird. Wenn er das nicht versteht, investiert er nicht. Was war Dein bisher bestes Investment und was hast Du daraus gelernt? Wer A sagt, muss auch B sagen und deshalb drehen wir die Medaille natürlich auch noch um, und ich möchte von Nils wissen, was sein bisher bestes Investment war. Seine Antwort fällt auch hier ganz klar aus: "Mein bisher bestes Investment war das in meine Weiterbildungen. Nicht meine Bankkaufmannslehre oder mein Steuerstudium, sondern wirklich die Weiterbildunge

Ep 239#239 Darum müssen Aktien immer weiter steigen!
So partizipierst Du daran, dass Aktien immer weiter steigen. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem spannenden Thema, warum Aktien immer steigen müssen und werden. Wie Du weißt, bin ich ein großer Fan von Aktien und ich möchte Dir erklären, warum das so ist, und warum ich niemals den Glauben an die Aktien verliere. Natürlich wirst Du grundsätzlich die ein oder andere Information bereits kennen, aber es wird auch Neuigkeiten für Dich in dieser Folge geben. Frag Dich vorweg: Wie hörst Du zu? Aktiv oder passiv? Denn das hat damit zu tun, was Du mit den Informationen anfängst, und was Du daraus ableitest. Der passive Zuhörer hört immer fleißig zu, schreibt mit - aber setzt nie etwas um. Der aktive Zuhörer hingegen ist genauso fleißig, setzt die Dinge aber direkt um und baut sich daraus eine Strategie. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was ist der Unterschied zwischen sparen und investieren? Was ist eine Aktie? Warum ist Krise immer auch eine Chance? Wie kannst Du an dem Thema partizipieren? Strategietipps für Deinen Start Was ist der Unterschied zwischen sparen und investieren? Um den ganzen Sachverhalt besser verstehen zu können (und weil es ja immer neue Hörerinnen und Hörer meines Podcasts gibt), schalten wir aber zunächst einen Gang zurück und werfen mal einen Blick auf die Basics. Dazu gehört zu verstehen, was eine Aktie überhaupt ist und wo der Unterschied zwischen sparen und investieren liegt. Ich persönlich unterscheide zwischen sparen und investieren, weil alle reichen Menschen, die ich kenne, das Investieren irgendwann erlernen. Sparen können wir alle - und durchs Sparen alleine wirst Du niemals reich. Beim Sparen tauschst Du immer erstmal Zeit gegen Geld, und damit ist Deine Zeit endlich — und daher kann Dein Einkommen niemals wachsen. Wenn Du den Spieß umdrehst und das Investieren siehst, dann möchte ich Dir erstmal sagen: Auch als Unternehmer bist Du für mich Investor. Denn Du… … schaffst Strukturen und Abteilungen. … baust ein Team und Mitarbeiter auf. … baust ein System auf. … schaffst Vertrieb und Marketing. Dadurch kommen für Dich auch gewisse Gelder automatisch zustande. Als Investor machst Du es ähnlich: Auch hier nimmst Du Dein Geld und schaust, dass daraus mehr wird. Die wirklich Reichen der Welt haben verstanden, aus Geld Geld zu machen. Arme und Mittelschichtler hingegen haben immer noch 5 Billionen auf Tagesgeld- und Sichteinlagen, dazu weitere 85 Mio. in Lebensversicherungen, und damit verleiht man eben sein Geld an jemand anderes und hofft auf einen kleinen Zins. Investment ist für mich Produktivkapital. Das bedeutet, es ist Kapital, das für Dich arbeitet. Das ist der Traum des Zinseszinseffekts und je besser Du diesen Effekt für Dich nutzt, desto mehr Vermögen wirst Du aufbauen. Was ist eine Aktie? Werfen wir nun einen Blick auf den zweiten Block Grundwissen: Was ist denn eine Aktie überhaupt? Eine Aktie ist im Grunde nichts anderes, als Unternehmer zu sein: Du bist zwar nicht selbst Unternehmer, aber Du bist an Unternehmen beteiligt, und damit bist Du auch am Produktivkapital beteiligt sowie an Mitarbeitern, an Menschen, an Patenten etc. Damit kannst Du also auch Unternehmer werden, obwohl Du angestellt bist: Sobald Du Aktien kaufst, bist Du Mit-Unternehmer, hast aber eben keine Verantwortung. Wenn Du Investor bist, kannst Du Aktien kaufen, Gold, Rohstoffe oder Immobilien. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Das Wichtigste ist jedoch, immer darauf zu achten, in all diesen Dingen Wissen aufzubauen. Daraus baust Du Deine Strategie, wo und in was Du investieren willst. Das ist der wichtigste Punkt, denn Risiko entsteht durch Unwissen, und wenn Du nicht weißt, was Du tust. Wenn Du Dich nun um Aktien kümmern möchtest, gibt es noch ein paar relevante Themen drumherum, wie beispielsweise die EZB und die Fed. Diese sind für eine gewisse Stabilität in den Märkten bzw. der Wirtschaft zuständig. Dafür sind die Faktoren Vollbeschäftigung und Inflation wichtig; beides sollte natürlich bestenfalls perfekt sein. Die Krux ist, wenn wir eine gute Vollbeschäftigung haben, wird die Inflation ein wenig nach oben gehen, Fed und EZB müssen also immer überlegen, wo die Reise hingeht und entsprechend mit den Zinsen handeln. So weißt Du nun aber auch, dass niemand in die Zukunft schauen kann. Auch ich übrigens nicht! Ich kann Ideen ableiten und Vermutungen anstellen, eine Garantie kann aber auch ich Dir mit all meinem Wissen nicht geben. Deshalb ist es umso wichtiger, eine gute Strategie zu haben, um an der Börse erfolgreich zu werden. Warum ist Krise immer auch eine Chance? Schon mein Vater hat immer gesagt: Stillstand ist Rückschritt. Die EZB und Fed können zwar die Wirtschaft stabilisieren, es gibt aber noch einen weiteren Faktor, der wichtig zu verstehen ist: Wir als Menschen. Denn wir sind ebenfalls am Markt und der Mensch strebt gewohnheitsmäßig immer danach, besser zu werden, Dinge zu optimieren und mehr zu erschaffen. Deswegen ist eine Krisensituation immer auch ein

Ep 238#238 Rekordjagd an der Börse: Was Du jetzt wissen musst!
Der Markt im Februar: Was Du jetzt wissen musst Wieder ist ein Monat vorbei und das heißt für uns - es ist wieder Zeit für das monatliche Marktupdate! Wie sind die Märkte im Februar gelaufen? Welche Einflüsse gab es und welche davon werden uns weiterhin begleiten? Aktuell gibt es eine ziemliche Rekordjagd an der Börse, die eine deutliche Diskrepanz zwischen Realwirtschaft und Börsengeschehen darstellt. Was ist davon zu halten, und wie beeinflusst das Ganze Deine Börsenstrategie? Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Wie sind die Werte gelaufen? Was hat die Märkte bewegt? Was wird die Märkte weiterhin bewegen? Was ist mein Fazit für Februar/März? Wie sind die Werte gelaufen? Natürlich werfen wir zunächst einen Blick auf die wichtigsten Werte an der Börse und verschaffen uns erstmal einen Überblick über das Geschehen. Ich kann Dir vorweg schon sagen, es gibt eine Handvoll Werte, die die Märkte deutlich outperformed und für eine ganze Menge Rendite gesorgt haben. Dow Jones: Es gibt ein kleines Plus von 38.150 auf 38.970 um + 2 % Nasdaq: Ebenfalls gestiegen von 17.137 auf 17.971 um satte + 4,9 % S&P 500: Auch hier ging es ähnlich bergauf, von 4.845 auf 5.078 um + 4,7 % Russell 2000: Ein schönes Plus von 1.947 rauf auf 2.056 um + 5,6 % MSCI World: Ebenfalls angestiegen von 3.205 auf 3.330 um + 3,9 % DAX: Auch der DAX hat ein Plus verzeichnet: von 16.900 auf 17.550 um + 3,9 % Öl: Ebenfalls ein ähnlicher Anstieg, von 75,85 auf 78,87 um + 4 % Euro/Dollar: Fast unbewegt, liegt weiterhin bei 1,08, die Veränderung um 0,2 % ist also nur eine Veränderung in den Nachkommastellen Gold/Silber: Gold geht runter von 2.039 auf 2.030 um - 0,3 %, Silber etwas mehr von 2.296 runter auf 2.246 um - 2,2 % Bitcoin: von 42.400 auf 56.700 gibt es ein gigantisches Plus von über 30 %, nach wie vor sind die Coins für mich aber eher Spekulation als Investment UM Strategy Fund: von 97,41 auf 97,20 gab es praktisch keine Bewegung Was hat die Märkte bewegt? Nach einem Überblick über die wichtigsten Werte werfen wir jetzt einen Blick auf die Märkte allgemein - was war los und was beeinflusste die Werte im Februar/beeinflusst sie weiterhin im Jahr? Es gab beispielsweise die Quartalszahlen von NVIDIA, was zur Folge hatte, dass die Aktie um satte 15 % angestiegen ist. Damit Du mal eine Zahl dazu hörst: Dieser Anstieg hat einen Gegenwert von 250 Milliarden (!) Dollar. Damit ist der Anstieg an nur einem Tag schon ein wenig gestört, denn das ist mehr als Siemens, BASF & Co. zusammen wert sind. Das Ganze wirkt ein wenig realitätsfern. KI ist für mich weiterhin ein Thema wie damals das Internet: Es gab eine große Euphorie, das Internet werde die Welt verändern - hat es auch - aber bis es soweit war, musste man eine ganze Menge Geld investieren, bevor man überhaupt Gewinne damit erzielen konnte. Dasselbe sehen wir jetzt auch bei der KI, ich persönlich glaube aber, KI wird am Ende sogar eine noch größere Bedeutung haben als das Internet damals. Auch wir nutzen schon ein wenig KI, doch das stößt aktuell noch ziemlich an seine Grenzen. Mein Rat hier, es gibt riesige Chancen, sicherlich ist FOMO hier auch ein riesiges Thema. Man sollte aber bedenken, dass die KI-Bubble jetzt schon größer ist als das, was bei der Dotcom-Krise damals passiert ist. Auch das Internet war damals eine sehr große Blase; faktisch haben die Unternehmen im Nachhinein, als der Hype abgeflaut ist und die Märkte zurückkamen, die Werte von früher aber nie wieder erreicht. Meta und NVIDIA machen 40-50 % der Gewinne bei den großen Werten aus, und auch wenn man Angst hat, gegebenenfalls etwas zu verpassen, sollte man sich an der Stelle fragen, ob es da noch sinnvoll ist, investiert zu sein. Achtung: Das heißt nicht, die beiden können nicht noch weiter steigen, und das heißt auch nicht, dass die beiden keine guten Investments sein können; aber die Frage ist wie immer an der Börse auch eine Frage von Preis/Wert. Deshalb würde ich darauf wetten, dass wir auch bei NVIDIA in den nächsten Wochen und Monaten einen gewissen Rückschritt erleben werden. Wenn wir uns anschauen, wie lange es die Aktie gibt, dann sehen wir deutlich fünf oder sechs ähnliche Situationen, in denen die Aktie stark nach oben gerannt ist, ähnlich wie jetzt. Aber immer gab es im Nachgang einen Abverkauf von bis zu 50 % Kursverlust. Deswegen solltest Du Dir an dieser Stelle überlegen, ob Du dieses Risiko so weit oben noch gehen möchtest. Markt und Wirtschaft zeigen momentan eben etwas ganz anderes als die (fast durchgehenden) Alltime-High-Werte an der Börse. Was wird die Märkte weiterhin bewegen? Die Zeit der Earnings ist fast zu Ende gegangen und wir sehen nun hier, dass es eher ein bisschen weniger wird. Wenn wir uns anschauen, was in der Zukunft passiert, dann kann man eine Rallye sehen, die ein wenig aus dem Nichts kam. Die bereits benannte Diskrepanz zwischen Realwirtschaft und Börse macht eine Korrektur immer wahrscheinlicher. Das zeigt auch der Fear & Greed-Index sehr schön, der aktuell wieder bei run

Ep 237#237 Vom Maurer zum Millionär: Die unglaubliche Lebensgeschichte von Ulrich Müller
Wer ist eigentlich Ulrich Müller? Unseren Podcast gibt es seit 2,5 Jahren und irgendwie geht man immer davon aus, dass die Menschen mich kennen. Mich, Ulrich Müller. Dabei ist das gar nicht selbstverständlich und tatsächlich haben wir hier auch noch nie meine Geschichte in Gänze erzählt. Das soll sich mit dieser Folge ändern. Du bekommst einen Blick auf mein Leben, auf meine Geschichte und meinen Erfolg - und außerdem habe ich Tipps für Dich mitgebracht, wie Du all das auch erreichen kannst. Denn eigentlich bin ich gar nicht so anders als Du. Diese Informationen erwarten Dich in der Folge: Persönliches über Ulrich Müller Der Beginn von etwas Großem Vom Maurer zum Millionär Maurerlehre, Fachabi & Zivildienst Der Investmentvertrieb Es gibt nichts umsonst Was Du für Dich aus der Folge mitnehmen solltest Persönliches über Ulrich Müller Fangen wir mal mit meiner Person an sich an. Ich bin 1977 geboren, als waschechter Hamburger Jung und nicht nur das - ich bin nach mehreren Fehlgeburten als Zwilling geboren worden. Nach dem Kaiserschnitt ging es für uns direkt in den Brutkasten und mein erster Überlebenskampf begann. Diese Herausforderung halte ich mir immer vor Augen, denn sie hat mir Mut, Ehrgeiz und Disziplin gegeben. Diese drei Eigenschaften habe ich bis heute in mir, und sie sind ein Grund, warum ich heute so erfolgreich bin. 1983 ging es für mich ganz normal zur Grundschule, und danach habe ich mich für das Gymnasium entschieden, obwohl ich eine Realschulempfehlung hatte. Beziehungen schaden nur denen, die sie nicht haben. Mein Vater war damals schon jahrzehntelang erfolgreicher Bauunternehmer gewesen. Er baute zu diesem Zeitpunkt beim Rektor des Gymnasiums eine Garage, und so ermöglichte sich für mich der Gang auf eine andere Schulform. Auf Antrag musste ich zwar die fünfte Klasse wiederholen, dennoch war ich überzeugt davon, das Gymnasium schaffen zu können, wenn ich mehr für die Schule tat. Am Ende der siebten Klasse konnte ich wieder nicht versetzt werden. Das war für mich dann der Punkt, an dem ich realisierte, mir zu viel vorgenommen zu haben, und ich ging 1991 auf die Realschule ab. Dort habe ich dann schließlich auch meinen Abschluss geschafft. Tatsächlich kaufte ich 1993, also im Alter von nur 16 Jahren, meine erste Aktie. Der Beginn von etwas Großem Wie kommt nun ein Schüler dazu, eine Aktie zu kaufen? Es gab zwei Gründe: Zum einen hatte mein Vater bereits Mitte 20 seine Eltern verloren und daraufhin Aktien geerbt. Da er weder Wissen noch Strategie besaß, verlor er entsprechend viel Geld an der Börse. Irgendwann verkaufte er die geerbten Aktien, damit er nicht noch mehr Geld verlor. Entsprechend "schlimm" waren die ersten Geschichten, die ich über die Börse zu hören bekam. Der zweite Aspekt war Zufall: Ich bin in unserem Briefkasten auf eine Börsenzeitung gestoßen. Neugierig wie ich war, habe ich sie mir genommen und durchgelesen. Es stellte sich heraus, dass die Zeitung an unseren Nachbarn adressiert war. Nach meiner Lektüre habe ich daher diese Zeitung zurück zu unserem Nachbarn gebracht, der mich dann fragte: "Sag mal Ulli, hast Du eigentlich auch schon Aktien gekauft?". Ein Wort ergab das andere und irgendwann sagte Rolf zu mir, Aktien seien im Grunde Unternehmen, und da ich ja immer mal zu McDonalds gehe, könnte das eine coole Aktie für mich sein, denn sie würde in Zukunft immer mehr wert werden. So kam ich zu meiner ersten Aktie, wurde selbst Abonnent der Börsenzeitung und begeisterter Leser von Büchern über die Börse. 1995 machte ich schließlich mit Ach und Krach und der Note 3,7 (!) meinen Realschulabschluss. Wir können also für den Moment festhalten - an der Intelligenz liegt es erstmal nicht, dass ich so ein großes Vermögen aufgebaut habe. Da spielten noch andere Gründe mit, wie Disziplin, Mut, Leidenschaft und Durchhaltevermögen. Vom Maurer zum Millionär Maurerlehre, Fachabi & Zivildienst 1995 nach meinem Abschluss habe ich meine Ausbildung angefangen - und zwar zum Maurer. Mein Vater war wie gesagt erfolgreicher Bauunternehmer, und da wir Jungs nicht so recht wussten, was wir "später" einmal machen wollten, beschloss mein Vater für uns: "Der eine wird Maurer, der andere Jurist. Als Maurer kannst du später Bauingenieur werden, ein tolles Unternehmen besitzen und hast den rechtlichen Schutz von der anderen Seite." Meine Ausbildung habe ich tatsächlich auch durchgezogen und sie 1998 mit Auszeichnung bestanden. Hoch motiviert, holte ich noch mein Fachabitur nach und wollte Bauingenieurwesen studieren, das Fachabi beendete ich mit der Note 3,8. Zu Gunsten meines Berufs und meines Vaters (ich wollte ihm so gut helfen wie möglich) absolvierte ich daraufhin noch den Zivildienst. Bis hierhin siehst Du also, an mir ist nichts besonderes. Die Schule habe ich ein Stück weit gehasst, weil ich nie die Möglichkeit bekam, mehrere Jahre lang vernünftig mit anderen in Kontakt zu bleiben. Ich habe Klassen wiederholt und Schulen gewechselt. Heute weiß ich, dass das Netzwerken das Allerwichtigste ist. Der

Ep 236#236 Die entscheidenden Weisheiten von Warren Buffett und Charlie Munger
Die entscheidenden Weisheiten von Warren Buffett und Charlie Munger Wir sprechen diesmal über zwei Investoren-Legenden, nämlich Warren Buffett und Charles "Charlie" Munger. Mit Berkshire Hathaway haben sie in den letzten Jahren unglaubliche Renditen erzielt. Charlie Munger ist leider letztes Jahr verstorben, Warren Buffett hingegen ist von der Spitze nicht wegzukriegen. Beide sind für mich große Vorbilder und mit Charlie Munger teile ich auch die eine oder andere Weisheit in meinem Leben, denn niemand außer ihm konnte in so einfachen Worten formulieren, worauf es im Leben ankommt. Außerdem bekommst Du ein paar Key-Facts zur Investmentstrategie der beiden mit und wirst feststellen, dass auch ich einige davon für mich übernommen habe. Diese Folge hier ergänzt sozusagen das Thema der letzten Folge. Diese Weisheiten erwarten Dich in der Folge: Alleine, wenn man sich darauf konzentriert, die ganzen Dummheiten zu vermeiden, die andere Menschen begehen, wird man erfolgreich sein." "Man sollte reich werden wollen, weil Geld einem Unabhängigkeit schenkt und Dich komplett unabhängig macht." "Die Betonung von Qualität und Wettbewerbsvorteilen ist der ganz große Punkt, um den es geht." "Lernen und Anpassung" Die Strategien von Warren Buffett und Charlie Munger Die Top 5 von Warren Buffett "Alleine, wenn man sich darauf konzentriert, die ganzen Dummheiten zu vermeiden, die andere Menschen begehen, wird man erfolgreich sein." Dieser Satz ist natürlich knallhart, doch Charlie Munger ist fast 100 Jahre alt geworden und diese Weisheit zeugt von seiner Lebenserfahrung. Für Munger zählen folgende Dinge zu den größten Dummheiten, die Menschen ruinieren: Das Spekulieren auf Kredit Der Kauf von hochspekulativen Unternehmen (deren Geschäftsmodell Du womöglich gar nicht verstehst) Der übermäßige Konsum von Alkohol Der Umgang mit den falschen Personen Charlie Munger hat mit dieser Weisheit deutlich gezeigt, dass man das Rad nicht neu erfinden muss. Vieles erschließt sich auch über den gesunden Menschenverstand. Ein anderer wichtiger Satz von ihm war außerdem, "Geld verdient man an der Börse durch das Warten (nicht beim Spekulieren und bei der täglichen Suche nach herausragenden Unternehmen)." Man wird immer mal sehr gute Unternehmen finden und dann verdient man das Geld durch das Investieren zu einem günstigen Preis, wenn der Wert des Unternehmens viel höher ist. Auch bei uns in der Community gibt es immer wieder Menschen, die am liebsten sehr schnell Geld verdienen wollen. Buffett und Munger haben hingegen durch ihre Investmentstrategien immer wieder gezeigt, dass man langsam deutlich nachhaltiger ans Ziel kommt und die Risiken viel geringer sind. "Man sollte reich werden wollen, weil Geld einem Unabhängigkeit schenkt und Dich komplett unabhängig macht." Munger wie Buffett hatten beide die Leidenschaft geteilt, möglichst reich werden zu wollen. Nicht jedoch, um den nächsten Ferrari zu besitzen, sondern weil sie Freiheit und Unabhängigkeit genossen. Charlie Munger hat es geliebt, jeden Tag das machen zu können, was er wollte. Solch ein beträchtlicher Reichtum braucht aber eben Zeit. Der Wunsch, schnell reich zu werden, ist in der Regel relativ gefährlich. Oder auch: Man soll darüber nachdenken, wie man vor allem Verluste vermeidet, statt nur über die Gewinne. Diese Weisheiten geben wir natürlich auch sehr gerne in unseren Seminaren weiter. Die meisten Menschen haben das Problem, nur über die Gewinne nachzudenken, die Verluste aber nicht zu vermeiden. Ich selbst löse das über einen Plan B: Ich steige z. B. über eine Option in eine Aktie ein und überlege mir dann, was mein Plan B ist, um Verluste zu vermeiden. Auch ich habe das Rad nicht neu erfunden und beziehe mich auf die Weisheiten von zwei Männern, die fast doppelt so alt sind wie ich. "Die Betonung von Qualität und Wettbewerbsvorteilen ist der ganz große Punkt, um den es geht." Im Grunde heißt das: Investiere in Unternehmen, die dauerhaft Wettbewerbsvorteile haben. Das sind auch die bekannten Economic Models. Qualitativ hochwertige Unternehmen erzielen in der Regel langfristig bessere Renditen. Die Qualität eines Unternehmens ist wichtiger als die Bewertung. Wenn ein Unternehmen über die letzten zwanzig, dreißig Jahre gute Gewinne erzielt hat, dann wird es das in der Regel auch in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren tun. "Lernen und Anpassung" Ich sage immer so schön, Handeln kommt von Hand und nicht von Maul - um etwas zu verändern musst Du etwas tun und nicht nur reden. Charlie Munger nannte das gerne "Lernen und Anpassung": Er hat immer gerne die Bedeutung des lebenslangen Lernens betont. Bis zuletzt hat er sehr gerne und sehr viel gelesen - entsprechend hat er bis zum Ende immer weiter gelernt. Warum - weil er immer daran glaubte, dass ein breites Wissen und die Fähigkeit, sich anzupassen einen entscheidenden Vorteil bringt, gerade auch im Bereich der Investitionen. Die Weisheiten aus dieser Folge stammen übrigens aus Büchern von Charlie Munger und Warren Buffett - ein Buc

Ep 235#235 Aktien traden oder investieren: Was ist der erfolgreichere Weg?
Aktien traden oder investieren: Was ist der erfolgreichere Weg? Es gibt viele verschiedene Wege, mit Aktien zum Erfolg zu kommen. Immer wieder erreichen mich Fragen wie "Tradest Du eigentlich?", "Machst Du Daytrading?" oder "Wie investierst Du in Aktien?" Auch meine Routine und mein Arbeitsplatz erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Ich möchte Dir dazu vorweg drei Punkte mitgeben: Jeder kann Börse lernen, es ist ein Handwerkszeug. Wenn Du noch überhaupt keine Ahnung hast, wird Dir das Lernen umso leichter fallen. Du bist die beste Person, die sich um Dein Geld kümmert. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Kann das jeder lernen? Was solltest Du übers Traden/Investieren wissen? Warum sollte man Investieren und Traden verbinden? Kann das jeder lernen? Meine Seminare habe ich unter folgenden Punkten entwickelt: Jeder kann das lernen und jeder kann das in seinen Tagesablauf integrieren. Mein Sohn hat mit 13 angefangen zu lernen, unser ältester Teilnehmer ist Heinz mit 84 Jahren. Es ist auch nicht nötig, Unmengen an Zeit zu investieren. Meiner Meinung nach reichen 2-4 Stunden… in der Woche! Wir alle haben genug und genau gleich viel Zeit — 24 Stunden, jeden Tag. Die Frage ist nur, wofür nutzt Du Deine Zeit, und wie setzt Du Deine Prioritäten? Wenn Du vermögend werden willst, dann ist das Thema Wissensaufbau unfassbar wichtig. Denn ohne das notwendige Wissen kannst Du keine erfolgreiche Strategie aufbauen. Ich bin Value-Investor mit Trading-Ansatz: Value-Investing ist nichts anderes, als auf das Thema Wert & Preis zu schauen. Warren Buffett hat schon gesagt: "Es ist besser, ein hervorragendes Unternehmen zu einem akzeptablen Preis zu kaufen, als ein akzeptables Unternehmen zu einem hervorragenden Preis." Meine Blaupause des Investors umfasst für mich fünf Schritte: Fundamentalanalyse Charttechnik Indikatoren Die richtige Strategie Das richtige Mindset: Dein Ich, Deine Emotionen Auf die Frage, ob Trading oder Investieren besser ist, kann ich Dir Folgendes sagen: Das hängt von ein paar Faktoren ab, zum einen von Deiner gewünschten Rendite, dann davon, wie viel Zeit Du investieren möchtest, und wie viel Risiko Du bereit bist einzugehen. Traden ist nicht zwingend Zocken, aber beim Investieren brauchst Du einen größeren zeitlichen Horizont. Ich bin daher eher ein Investor, da meine Timeline sich über fünf Jahre oder länger erstreckt, andererseits verzichte ich aber auch nicht auf die Benefits des Tradings. Was solltest Du übers Traden/Investieren wissen? Für viele ist Trading vermeintlich deswegen attraktiv, weil sie am liebsten vom Tellerwäscher zum Millionär in zwei Tagen kommen würden. Investieren ist hingegen ebenfalls eine Lebenseinstellung, denn Du kannst bis zu Deiner Zeit alles investieren. Du kannst Deine Zeit beispielsweise investieren, weil Du abnehmen möchtest. Das wirst Du ebenfalls nicht "mal eben" bis morgen schaffen. Wenn Du einen Marathon laufen möchtest, investierst Du viel Zeit in das Training. Investment ist also "ich tue etwas, verbinde es mit einer zeitlichen Achse und letztendlich gibt es dann einen Erfolg". Beim Traden ist es im Gegensatz eher "heute Geld rein, morgen wieder raus" und die nächste Million muss da sein. Ich selbst trade immer nur ein paar wenige Wochen im Jahr und selbst das ist schon emotional sehr anstrengend. Wenn Du Dir Daytrader über Jahre hinweg ansiehst, wirst Du bemerken, wie kaputt diese sind. Trading ist einfach nur anstrengend und herausfordernd, weil Du innerhalb von Millisekunden Entscheidungen treffen musst - und das ständig. Wenn Du mich fragst, muss man für den erfolgreichen Weg diese beiden Welten miteinander verbinden. Auf der einen Seite bist Du Investor und überlegst Dir gewissenhaft eine Strategie, schaust Dir Wert und Preis an und überlegst in Ruhe, in was und wie lange Du investierst. Du arbeitest mit Unternehmenszahlen, Chart-Analysen und der technischen Analyse. Du kannst in allen Richtungen Geld verdienen und hältst Dich an die Regeln. Als Investor verdiene ich an der Börse aus zwei Gründen Geld: Kursgewinn und Dividenden. Letztere können im Grunde bei jedermann für Wohlstand sorgen - wenn Du Deine Dividende mit einer vernünftigen Strategie reinvestiert, also quasi als Gratis-Aktien, dann wirst Du durch den Zinseszins irgendwann wohlhabend. Vorausgesetzt, Du hältst es emotional aus und hast genug Zeit. Warum sollte man Investieren und Traden verbinden? Wenn Du jetzt die Welt des Investierens mit der des Tradens verbindest, dann tun sich ganz neue Themen auf und es ist unglaublich, was möglich ist - im Grunde durch Mathematik. Ich selbst habe eine deutliche 8-stellige Vermögenssumme durch diesen Ansatz aufgebaut. Und viele Menschen kennen diesen Ansatz nicht mal, bzw. vertrauen ihm nicht, weil er sich zu gut anhört. Wir nehmen als Beispiel jetzt mal eine Apple Aktie. Die Apple Aktie liegt aktuell bei plus/minus 180 Dollar. Wir wissen, Apple generiert mittlerweile pro Aktie einen Gewinn von 4 Dollar, auch gibt es jährlich eine schöne Di

Ep 234#234 Marktupdate: Was hat den Januar bewegt und wie geht es weiter?
Erstes Marktupdate 2024: Was hat den Januar bewegt und was erwartet uns in 2024? Der Januar ist schon wieder vorbei und damit wird es Zeit für das 1. Marktupdate in 2024. Wir schauen uns in dieser Folge an, was die Märkte im Januar bewegt hat und was uns in Q1 erwarten wird. Mit dabei sind wie immer die wichtigsten Werte vom Dow Jones, der Nasdaq und auch Gold/Silber sowie Euro/Dollar. Außerdem erwartet Dich wie gewohnt ein Überblick über die aktuellen Krisen und Situationen, die die Börse beeinflussen können. Man sagt gemeinhin "So wie der Markt in den ersten 3-5 Tagen des Jahres läuft, so wird das ganze Jahr" - schauen wir uns also mal an, was uns erwartet. Bitte beachte: Alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlung. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Welche Altlasten haben wir aus 2023? Wie sehen die Werte aus? Welche Werte aus den Earnings sind gerade wichtig? Wie lautet das Fazit für Januar? (+ Ausblick) Welche Altlasten haben wir aus 2023? Bevor wir uns den aktuellen Werten widmen, sollten wir uns kurz anschauen, was wir uns aus dem Vorjahr mitgenommen haben. Die eine oder andere Krise ist erst relativ spät im Jahr aufgetreten oder hat uns im Januar erreicht. Folgende Dinge könnten also spannend werden und auch auf die Börse einen gewissen Einfluss haben: Vergeltung USA-Iran: Aktuell gibt es die Situation mit der Drohne, woraufhin die USA von einer eventuellen Vergeltung gegen den Iran sprechen. Chinas Wirtschaft: Chinas unruhige Wirtschaftslage ist weiterhin ein Thema, das uns in 2024 beschäftigen wird. Europa als "der kranke Mann": Europa generell schwächelt und auch die deutsche Wirtschaft sowie mittlerweile auch die Bildungssituation im eigenen Land lassen etwas zu wünschen übrig - wir sind mal wieder das letzte Licht bei der PISA Studie. Superwahljahr USA: Wie stabil steht Biden und was passiert, wenn Trump tatsächlich wiederkommt? KI: Künstliche Intelligenz hat einen wahren Aufschwung erfahren und wird uns 2024 auch ganz sicher weiter beschäftigen. Inflation & Co.: Wir haben nach wie vor die Themen Inflation, Rezession sowie das potentielle Softlanding. Auch die Zinsen und deren Bewegung stellen weiter einen wichtigen Faktor dar. Tagung der FED: An der Börse ist gerade zum Monatsende vieles zum Erliegen gekommen, da alle mit großem Erwarten auf die Tagung der FED in diesen Stunden warten (30.01./31.01.). Earning-Saison: Die Earning-Saison geht wieder los und gerade die großen Unternehmen stehen in den Startlöchern, um Großes zu bewegen. Die Märkte: Ein kleiner Rückblick auf 2023 zeigt, der Russell mit seinen kleineren Werten war eher schwach, auch Healthcare ist insgesamt nicht gut gelaufen. Tech in der Nasdaq hingegen ist durch die Decke gegangen. Amazon alleine ist aktuell so viel wert wie der gesamte Deutsche Aktienindex DAX. "Die großen 7" machen aktuell 12 Billionen aus. Wie sehen die Werte aus? Lass uns nun einen Blick auf die aktuellen Marktwerte werfen: Dow Jones: Ende Dezember von 37.689 gekommen, steht der Dow aktuell bei 38.470. Das macht ein Plus von rund 2,1 %. Nasdaq: Von 16.825 ging es im Januar nochmal weiter nach oben auf 17.476. Das macht ein schönes Plus von 3,7 %. S&P 500: Von 4.769 geht es um 3,3 % noch ein bisschen weiter hoch auf 4.924. Russell 2000: Es ging von 2.027 etwas runter auf 1.996, das macht ein Minus von 1,5 %. MSCI World: Von 3.169 gibt es ein Plus von 2.1 % auf 3.236. DAX: Der DAX steigt von 16.751 um 1,3 % auf 16.972 und knabbert damit weiter am Alltime-High. Gold/Silber: Silber hat ein Minus von 2,6 % hingelegt, Öl: 71,65 auf 77,82 macht ein sattes Plus von 8,6 %. Bitcoin: Von 42,5 auf 43,5 gibt es ein Plus von 2,4 %. Euro/Dollar: Hier gibt es beidseitig ein leichtes Minus: Euro mit 1,8 % und Dollar mit einem Minus von 1,3 %. UM Strategy Fund: Ich glaube, in 2024 wird es ganz wichtig werden zu überlegen, wo es noch Möglichkeiten gibt. Wie ich persönlich glaube, ist die Nasdaq etwas zu extrem gelaufen. Typischerweise sind hier zu nennen : Meta, Nvidia und Microsoft. Microsoft ist mittlerweile das größte und teuerste Unternehmen der Welt mit über 3 Billionen Bewertung. Die Frage ist jetzt also, wie die FED auf das ganze Thema reagiert, und wie die nächsten Earnings aussehen. Im Moment liegen alle Augen auf der FED: Gibt es eine Zinspause, gibt es noch eine Erhöhung? Analysten und Experten erwarten und hoffen auf eine geldpolitische Lockerung. Ich bin auch gespannt, ob es schon soweit ist, denn ich kann mir auch vorstellen, dass die Zinsen erstmal noch bestehen bleiben, weil die Wirtschaft immer noch gut läuft. Interessant wird sein, was aus der Inflation wird, denn das ist der zweite große Punkt, um eine Richtung zu sehen. Welche Werte aus den Earnings sind gerade wichtig? Anschließend an die "üblichen" Marktwerte möchte ich jetzt noch einen Blick auf die Earnings werfen, denn auch hier passieren gerade interessante Dinge: Novo Nordisk: Das Unternehmen geht gerade absolut durch die Decke, was nicht mehr nur dem Insulin geschuldet ist, s

Ep 233#233 Rente, na und? Ist finanzielle Freiheit wirklich für jeden erreichbar?
Rentenangst adé: Wie finanzielle Freiheit Dein Leben verändert! Diese Folge soll Dir Mut machen! Ich höre ganz oft in meinen Gesprächen sowie auf meinen Seminaren: "Finanzielle Freiheit ist für mich ganz weit weg. Das kann ich doch niemals schaffen!" Und ich möchte Dir heute sagen: "Doch, Du kannst!" In dieser Folge schauen wir uns an, wie auch Du es schaffen kannst. Vorweg solltest Du nur verstehen - das, was Du gestern gedacht hast, bist Du heute geworden. Was Du heute denkst, wirst Du morgen sein. Finanzielle Freiheit hat (natürlich) ihren Preis. Wenn Du aber bereit bist, diesen zu zahlen, steht Dir nichts mehr im Weg. Meiner Meinung nach war es noch nie so einfach. Es gibt heute schier unendliche Möglichkeiten über das Internet, über die künstliche Intelligenz. Definitiv ist es kein Vergleich zu vor gut 30 Jahren, als ich 1993 meine erste Aktie gekauft habe. Diese Infos erwarten Dich in der Folge: Wie wichtig ist die Rente wirklich? Warum es am Ende ums Durchhalten geht Wie ist finanzielle Freiheit erreichbar? Dinge, die Du nicht hören willst Wie wichtig ist die Rente wirklich? Das Thema Altersvorsorge wird gemeinhin immer noch unterschätzt. Viele wissen aber auch einfach nicht, was sie erwartet: Wie viel Geld brauche ich denn eigentlich im Alter? Ich lebe eher nach dem Grundsatz "Rente, na und? Finanzielle Freiheit ist doch viel besser!" Warum? Deine Rente ist in der Regel erst ab 67 interessant. Dann beginnt der letzte Lebensabschnitt vor dem Tod. Für mich ist finanzielle Freiheit deshalb besser, denn sie ist nicht an ein Alter gebunden. Wenn Du finanziell frei bist, brauchst Du Dir später keine Sorgen mehr um die Rente zu machen. Du kannst sofort leben und das Leben auch wirklich genießen. Es dreht sich vieles im Leben um Geld, doch Geld allein ist nicht der Schlüssel zu allem. Im Grunde gibt es drei wichtige Gs, damit das Leben "funktioniert": Gesundheit, Glück und Geld. Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts. Ich persönlich habe gerade erst eine sehr gute Freundin im Alter von nur 31 Jahren an Krebs verloren. Wichtig für das Thema Geld ist, Dir Gedanken zu machen, wo Du heute stehst und wo Du hinwillst. Beachte auch Faktoren wie die Inflation und Steuern. Meiner Ansicht nach ist es übrigens deutlich schwieriger, die Rente zu planen, als die finanzielle Freiheit. Rente ist gemeinhin immer zwischen 20 und 40 Jahren weit weg. Ich halte es mit der finanziellen Freiheit ähnlich wie Bodo Schäfer - man kann in 7-10 Jahren finanziell frei sein. Wenn Du die richtigen Schritte gehst und dran bleibst, kannst Du beispielsweise auch innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit das Doppelte an Einkommen erzielen. Wenn Du also sagst, für Dich ist finanzielle Freiheit unerreichbar, dann frag Dich, was Du für ein Typ bist. Wie ist Dein Mindset? Bist Du lösungsorientiert oder siehst Du eher nur die Probleme? Handelst Du oder zögerst Du? Mach Dir keine Sorgen, wenn Du aktuell eher scheu und zögerlich bist - auch ein gesundes finanzielles Mindset kann man lernen. Warum es am Ende ums Durchhalten geht Ich möchte in dieser Folge mit Dir auch über das große wichtige D sprechen. D wie Durchhaltevermögen und Disziplin. Deine Gewohnheiten bestimmen, wie Dein Leben läuft. In der Regel stehst Du immer um eine ähnliche Uhrzeit auf. Normalerweise sieht Dein weiterer Morgen nach dem Aufstehen ebenfalls ähnlich aus. Dein Arbeitsweg sieht immer gleich aus, Deine Arbeitsroutine sieht immer gleich aus. Alles, was Du im Leben machst, sind Deine Gewohnheiten. Man sagt, wenn man 30 Tage lang immer zur selben Uhrzeit immer dasselbe tut, dann kann man so eine neue Gewohnheit etablieren. Deine neue Gewohnheit könnte sein, ab sofort zu sagen, Du gehst jeden Morgen 30 Minuten joggen. Deine neue Gewohnheit könnte sein, jeden Abend Dein Dankbarkeitsjournal auszufüllen. Für ein Dankbarkeitsjournal reichen übrigens fünf Minuten vor dem Schlafengehen. Du schreibst 5 Dinge auf, die ein Erfolg für Dich an diesem Tag waren und 5 Dinge, für die Du dankbar bist. Viele erfolgreiche Menschen - ich persönlich übrigens auch - haben das über längere Zeit ausprobiert und große Erfolge gefeiert, denn es wächst immer das, worauf Du Dich konzentrierst. Was ich im Grunde damit sagen will - alles im Leben besteht aus Gewohnheiten. Mein Tipp an Dich: Stell doch einfach mal Dein Leben für die nächsten Monate um. Mach morgens eine halbe Stunde Sport und nimm Dir abends diese fünf Minuten für Dein Dankbarkeitsjournal. Am besten schreibst Du Dir auch auf, wo Du gerade stehst und wie Du Dich damit fühlst. Was wiegst Du und was verdienst Du gerade? Wie sieht Dein Vermögen aus? Nach 6 Monaten schaust Du Dir diese beiden Themen nochmal an. Wo stehst Du jetzt, nach 6 Monaten neuem Fokus auf Dankbarkeit/Erfolg und Sport? Ich würde wetten, beides sieht nun besser aus. Was hast Du zu verlieren? Maximal 35 Minuten am Tag. Selbst wenn Du beides nicht auf einmal umsetzen kannst, dann fang mit dem Journal an. Fünf Minuten täglich hat jeder. Wie ist finanzielle

Ep 232#232 Reichtum ist kein Zufall: Mit ESI gezielt zum finanziellen Erfolg!
Was, wenn Reichtum doch so einfach wäre? Wie so oft in diesem Podcast dreht sich auch diese Folge wieder um das Thema Geld. Diesmal schauen wir uns jedoch ganz konkret an, wie einfach Reichtum denn nun wirklich ist. Wenn Du vorbereitet bist, ist es gar nicht so schwer, zu Reichtum zu kommen. In dieser Folge spielt wieder meine Lieblingsformel ESI eine Rolle, allerdings in ausgearbeiteter Form mit zusätzlichen Tipps, die Du für nachhaltigen Reichtum kennen solltest. Wir kümmern uns also sozusagen um Dein Grundwissen und die Details, die Du kennen musst, damit Reichtum für Dich einfach ist! Das erwartet Dich in der heutigen Folge: Die Grundlagen von ESI Wie kannst Du Dein Einkommen erhöhen? Wie kannst Du mehr sparen? Wie kannst Du besser investieren? Erweiterung der Grundformel um I und W Erweiterung der Grundformel um T, D und E Die Grundlagen von ESI Meine Formel ESI gebe ich Dir bei jeder sich bietenden Gelegenheit an die Hand, da sie sehr wichtig ist, um Reichtum aufzubauen. Solltest Du dennoch geschafft haben, bisher alle Folgen zu dem Thema zu umschiffen, hier eine kurze Grundlageninfo zu ESI: ESI steht für Einkommen, Sparen und Investieren. Sparen und Investieren sind für mich zwei verschiedene Dinge. Wenn Du diese drei Grundpfeiler kennst und nutzt, steht dem Aufbau Deines Reichtums nichts mehr im Wege. Wie kannst Du (mehr) Einkommen aufbauen? Das geht entweder über eine Festanstellung oder über die Selbstständigkeit. Als Unternehmer oder Angestellter generierst Du Einkommen. Bis zu 70 % der reichen Menschen sind Unternehmer. Das bedeutet nicht, dass Du direkt morgen Deinen Job schmeißen sollst, aber gerade für einen jungen Menschen kann das ein Denkanstoß sein, neben dem normalen Angestelltenjob eine Nebentätigkeit (vielleicht im Vertrieb auf Provisionsbasis) anzufangen. Wenn das für Dich nicht infrage kommt, kannst Du immer noch über Mehrarbeit und eine damit verbundene Gehaltserhöhung Dein Einkommen steigern. Ich empfehle Angestellten immer, die Veränderungen in der Arbeitszeit und Motivation für 3-6 Monate durchzuziehen. Dann kannst Du sehen, ob Dein Chef das zu honorieren versteht und eine Gehaltserhöhung drin ist. Wenn er das nicht tut und auch nicht mit sich reden lässt, kannst Du über einen Jobwechsel nachdenken. Wenn Du jedoch nebenbei etwas aufbauen möchtest, wäre der genau umgekehrte Weg sinnvoll: Du reduzierst Deine Angestelltentätigkeit in Stunden und Aufwand und baust Dir als Nebenverdienst etwas Eigenes auf. Damit hast Du ein zweites Einkommen. Vielleicht reicht sogar das Ersteinkommen, um alles zu bezahlen und das Zweiteinkommen sparst Du komplett. Wichtiger Tipp vorweg für das S wie Sparen: Auch Persönlichkeitsentwicklung und der Aufbau von mehr Selbstbewusstsein führen auf lange Sicht zu einer Erhöhung Deines Einkommens. Mehr Einkommen = mehr Möglichkeiten, zu sparen. Wie kannst Du mehr sparen? Beim Sparen solltest Du Dich im Voraus fragen, wo Du stehst. Welches Geld nimmst Du ein, wie viel geht raus? Streiche unnötige Ausgaben. Allein dadurch kannst Du unter Umständen Deine Sparrate schon anpassen. Drei weitere sehr wichtige Tipps, um Deine Sparrate zu erhöhen: Wenn Du eine Gehaltserhöhung bekommst, dann packe mindestens 50 % davon weg. Vielleicht kannst Du sogar jede zweite Gehaltserhöhung komplett auf Seite legen. Verkaufe Dinge, die Du nicht mehr brauchst und lege dieses Geld zur Seite. Auf welches Wachstum legst Du den Fokus? Es wird immer gewisse Grundkosten geben, die unvermeidbar sind. Fokussiere Dich daher nicht nur darauf, unnötige Kosten zu senken, sondern auch darauf, Dein Einkommen zu erhöhen. Wie kannst Du besser investieren? Grundsätzlich kannst Du erstmal in viele Dinge investieren: Immobilien, Anleihen, Gold, Aktien - um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen. Ganz wichtig: Wir reden nicht vom Sparbuch, dem Bausparvertrag oder der Lebensversicherung! Sparen bedeutet, das Geld zu behalten, Investieren hingegen heißt, das Geld wirklich aktiv zu nutzen. Für den Bereich Investieren habe ich vier Dinge, die ich Dir gerne an die Hand geben will: Das W: Das W steht für Wissen. Und dieses ist super wichtig für Investments - denn nur, wenn Du weißt, was Du tust, wirst Du erfolgreich sein. Wissen schadet nur dem, der es nicht hat. Das Leben ist live! Du bekommst kein zweites. Fang also wirklich JETZT an. Je länger Dein Geld für Dich arbeiten kann, desto besser. Denn Geld wird nicht krank, es fährt nicht in Urlaub - Geld arbeitet 24/7 für Dich. Zins & Rendite: Schon ein halbes Prozent mehr machen letztendlich Unsummen an Geld aus. Achte also darauf, die Werte wenn möglich zu erhöhen. Risiko: Erhöhe nicht aus purer Unwissenheit Dein Risiko in der Hoffnung, es wird schon gut gehen. Ein zu hohes Risiko erhöht lediglich die Gefahr, alles zu verlieren. Risiko entsteht, wenn Du nicht weißt, was Du tust. Ein letzter wichtiger Punkt im Bereich Investieren ist das G, also das liebe Geld. Je mehr Geld Du hast, desto mehr kannst Du investieren und desto mehr kann daraus werden. Du kannst Re

Ep 231#231 Die 5 Top Aktien für 2024: Jetzt erfolgreich durchstarten!
So wirst Du 2024 garantiert an der Börse erfolgreich sein! Viele Menschen haben Neujahrsvorsätze und sagen sich, 2024 wird ihr Jahr. Ich möchte deshalb diese Folge dazu nutzen, Dir zu zeigen, wie Du das Börsenjahr 2024 optimal für Dich nutzt und auf jeden Fall erfolgreich sein wirst. Die Frage ist wie so oft, wie fange ich an? Welche Planung macht Sinn, welche Strategien lohnen sich? Einen Zahn möchte ich Dir zu Beginn noch ziehen: Mache Veränderung nicht von einem Datum abhängig! Der Zeitpunkt, um etwas zu ändern, ist immer jetzt und sofort, nicht der 01.01., nicht "irgendwann". Jede Sekunde ist wertvoll und das Leben ist immer live. Das erwartet Dich in der heutigen Folge: Welche zwei Faktoren sind zuallererst wichtig? Ziele erreichen Die Börse ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Kenne den Unterschied zwischen Wert und Preis Was beeinflusst die Börse: Trends und Politik DU beeinflusst Deinen Erfolg an der Börse: mit ESI Du brauchst eine Strategie und einen Plan Enorm wichtig: Stelle Deine Emotionen aus Das neue Whitepaper ist da! Welche zwei Faktoren sind zuallererst wichtig? Ziele erreichen Zuallererst beginnt es wie so oft: Ziele setzen und vor allem Ziele erreichen helfen beim großen Erfolg. Wir haben jetzt den 15. Januar, wenn diese Folge online geht. Wahrscheinlich bist Du schon demotiviert, weil sich das ein oder andere nicht erfüllt hat. Wenn Du jetzt hingehst und nur noch so kleine Ziele erreichst, dann bestätigt sich für Dich etwas anderes: Du kannst Ziele erreichen. Du hast Ziele erreicht. Dein Selbstvertrauen steigt — größere Ziele werden möglich. Mit jedem erreichten Ziel baust Du zudem mehr Wissen auf. Du weißt inzwischen buchstäblich, dass Du Ziele erreichen kannst. Du kennst das jetzt im Januar gewiss vom Dry January. Viele Menschen nehmen sich als Ziel für Januar vor, nichts Alkoholisches für einen Monat zu trinken. Für manche ist das ein kleines Ziel, für andere eine Herausforderung. Aber alle fühlen sich hinterher großartig, wenn sie das Ziel erreicht haben. Egal, was Du Dir also vornimmst. Das Erreichen von Zielen wird Dir langfristig auch dabei helfen, an der Börse erfolgreich zu sein. Die Börse ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Punkt zwei, der Dich an der Börse garantiert erfolgreich macht: Geduld. Börse funktioniert nicht mal eben mit einem Fingerschnippen. Viele neigen dazu, mit dem Gedanken an die Börse nach ein bis zwei Tradings direkt gute Rendite machen zu wollen. Daran sind für mich ein paar Dinge falsch: Auch wenn Du durch Seminare und Wissensaneignung eine relativ steile Lernkurve (gerade am Anfang) haben wirst, legst Du aber immer noch gerade erst los. Du bist sozusagen ein blutiger Anfänger. Dir fehlt die Erfahrung und die Allermeisten haben sogar auch noch den falschen Horizont. Es gibt den schönen Spruch "Viele überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können, aber sie unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können", und ich glaube, das ist auch für die Börse ein ganz wichtiger Faktor. Auch ein Investment braucht Zeit. Das Gleiche kann auch für Dich gelten, denn auch die Einflüsse von außen hängen mit Deinem Erfolg zusammen: Wer 2022 an der Börse war, wird erstmal kein gutes Jahr gehabt haben. 2023 sieht das schon wieder ganz anders aus: Da war es auch möglich, ohne viel Erfahrung "mal eben" Erfolge zu feiern. Natürlich hast Du da keine Erfahrung, und kannst das nicht voll ausnutzen. Aber gefühlt war es 2023 einfacher, weil das Börsenjahr an sich einfach besser war. So entsteht schnell der falsche Eindruck - nämlich dass es einfach ist. Kenne den Unterschied zwischen Wert und Preis Viele, die meine Seminare schon besucht haben, kennen ihn: Den Unterschied zwischen Wert und Preis. Nun ist eben nur die Frage - hat man es oft genug gehört und auch schon verinnerlicht? Das ist ein ganz entscheidender Punkt, auch in Bezug auf die menschliche Seite und die Emotionen. Es gibt immer Phasen an der Börse, in denen Euphorie und Pessimismus übertrieben werden. Gerade in den Pessimismus-Phasen wird der Preis oft nach unten übertrieben. Mittel- oder langfristig wird ein Unternehmen, das die Gewinne und Umsätze steigert, auch den Aktienkurs steigern, denn letztendlich ist genau das der Gedanke des Investments. Wenn Du Investor bist, gibst Du Geld an ein Unternehmen an der Börse, und dieses macht aus dem Geld eben mehr Geld. Dementsprechend steigert sich der Umsatz und auch der Gewinn. Was beeinflusst die Börse: Trends und Politik Auch dazu gibt es wieder einen schönen Spruch: Politische Börsen haben kurze Beine. Dieser Spruch ist einfach nur unglaublich richtig. Ob Corona oder das aktuelle Kriegsgeschehen: Das alles beeinflusst natürlich die Weltwirtschaft. Dennoch ist es in erster Linie Politik, die da Einfluss nimmt und die Stimmung beeinflusst. Mit dieser Politik wird letztendlich Angst geschürt. Die aktuellen Kurse sind sehr hoch, ich würde sogar sagen, sie sind aktuell zu hoch für das, was wir wirtschaftlich leisten. Das Thema der Trends ist der Trigger schlecht

Ep 230#230 Darum ist die Börse ethisch vertretbar!
Wie ethisch und moralisch ist das Geld verdienen? Oft kommen Menschen auf mich zu und fragen, ob die Börse denn auch ethisch und moralisch vertretbar sei. Am meisten interessieren sie sich dann dafür, ob es auch grüne Investments gibt, die sie nutzen können. Medizinkonzerne oder Öl wollen die wenigsten unterstützen, ganz zu schweigen von Nestlé. Für viele ist auch das "Geld aus Geld machen" schon ein Problem - wir lernen schließlich alle, dass es gute Noten und eine gute Ausbildung braucht, um Geld zu verdienen. Wie kann es also sein, dass man Zinsen und Zinseszinsen für sich nutzt und gar nicht in dem Sinne arbeiten muss? Schließlich gilt gemeinhin die Arbeit mit den eigenen Händen als "richtige" Arbeit. Mein eigener Vater war beispielsweise Maurermeister. Er hat selbst immer gesagt: "Ulli, wenn ich auf der Baustelle bin, sehe ich, was ich geschaffen habe." Er selbst konnte nie viel mit dem Thema Börse anfangen - aber auch nicht mit klassischer Büroarbeit, denn diese Arbeit ist nicht "anfassbar". Für ihn war es immer legendär, wenn er mit mir durch die Stadt gefahren ist und mir "seine" Bauwerke zeigen konnte. Ist die Börse also ethisch vertretbar und "schafft" man damit etwas? Das schauen wir uns in dieser Folge an. Soweit vorweg: Ich persönlich glaube, dass die Börse extrem ethisch vertretbar ist - und dafür werde ich Dir im Laufe der Folge auch Gründe nennen. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Reden wir von Börse oder Aktien? - Und wieso wird die Börse weiter steigen? Warum ist die Börse ethisch und moralisch vertretbar? Risiko entsteht, wenn Du nicht weißt, was Du tust Reden wir von Börse oder Aktien? - Und wieso wird die Börse weiter steigen? Wenn wir jetzt das Thema der ethischen Börse angehen wollen, sollten wir erstmal klären, über welchen Bereich wir wirklich sprechen. Denn die Börse an sich ist nur die Handelsplattform. Früher waren dort wirklich Menschen, die Aktien gekauft und verkauft haben; heute passiert zum Großteil der gesamte Handel elektronisch (bis auf ein paar vereinzelte Börsianer am Parkett). Wir sollten daher eigentlich unter diesem Gesichtspunkt von Aktien sprechen. Dabei dürfen wir auch nicht die Unternehmen vergessen, die immer hinter Aktien stehen. Wenn wir uns jetzt die Weltgeschichte anschauen, gibt es immer gewisse Grundeinstellungen (und zwar schon seit hunderten von Jahren), und diese begünstigen, dass die Börse weiterhin gut laufen wird: Du bist im Leben immer optimistisch, denn Optimismus ist etwas, das Erfolge, Reichtum und Partnerschaften kreiert. Du wirst keinen Pessimisten finden, der erfolgreich eine Firma aufgebaut hat. Diese Einstellung brauchen wir übrigens auch an Börse, denn wenn wir uns die letzten 100 Jahre Aktien anschauen, sind vielleicht in 10 Jahren (insgesamt gesehen) die Kurse gefallen, und sonst ging es immer bergauf. Tatsächlich sind die Menschen von ihrem Grunddenken aber eher negativer, denn statistisch werden negative Nachrichten rund 7 x geteilt, positive hingegen nur maximal 1-2 x. Auch das Thema Neid und Missgunst spielt eine große Rolle. "Über Geld redet man nicht" - auch so ein bekannter Glaubenssatz. Kurz gesagt: Optimisten leben länger, Optimisten sind gesünder, Optimisten haben mehr Vermögen und haben auf jeden Fall viel mehr Spaß. Es wird immer mehr Menschen auf der Welt geben. Im Schnitt kommt einmal im Jahr weltweit die Bevölkerung von Deutschland (ca. 80 Mio. Menschen) dazu. Diese Menschen wollen essen, trinken, neue Kleidung, Putzmittel und westlichen Konsum. Hinzu kommt der technische Fortschritt. Als Investor musst Du zudem die Inflation verstehen: Wenn die Inflation alles teurer macht, muss Deine erzielte Rendite größer als die Inflation sein. Menschen werden immer älter und möchten nicht mehr sterben - das ist vor allem für Medizin und Health Care sehr wichtig zu verstehen. Auch diese Werte werden eher nicht sinken, ganz im Gegenteil. Menschen möchten immer besser werden. Egal wo Du heute stehst, Du möchtest es in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit besser haben. Ein einfaches Beispiel: Die Neujahrsvorsätze. Gerade jetzt Anfang des Jahres bzw. zum Jahreswechsel nimmt man sich dies und das vor, und es im neuen Jahr besser zu machen. Warum ist die Börse ethisch und moralisch vertretbar? Wir halten also fest - die Börse besteht sozusagen aus Aktien, und hinter jeder Aktie steht ein Unternehmen. Nun wird die Gleichung schon fast ersichtlich, denn Unternehmen stellen Arbeitsplätze. Es ist also alleine schon ethisch und moralisch, denn Du als Aktionär sicherst die Arbeitsplätze von Menschen. Mein Vater hat immer gesagt (und vor allem, als es zu einer Krise mit einem Berater kam): "Meine 40 Mitarbeiter sind mir nicht egal. Vor allem sind mir die 40 Familien, die Frauen und Kinder im Hintergrund, nicht egal." Wenn Du also ethisch und moralisch Aktien kaufst, sicherst Du nicht nur die Arbeitsplätze, sondern hilfst diesen Menschen auch, ihre Krankenversicherung zu zahlen. Sie können ihre Sozialabgaben und Steuern bezahl

Ep 229#229 Aktienmärkte am Zenit: Solltest Du jetzt kaufen oder verkaufen?
Jahresauftakt an der Börse: Clevere Strategien für Deinen Erfolg! Das neue Jahr hat gerade begonnen, was gibt es jetzt zu beachten? Wenn wir uns die Saisonalität anschauen, ist der Januar einer der besten — wenn nicht sogar DER beste — Monat im Jahr. Der S&P 500 macht im Durchschnitt 3,9 % Rendite in diesem einen Monat. Es gibt zwar noch ein paar wenige weitere Monate, wo das ähnlich aussieht, aber der beste Monat von diesen ist definitiv der Januar. Es gibt eine Regel, die Du Dir als grobe Richtlinie nehmen kannst: Man sagt, so wie die ersten drei Tage an der Börse verlaufen (also meistens bis ca. 05.01.), so wird sich in der Regel auch das restliche Jahr entwickeln. Wenn diese ersten Tage des Jahres positiv sind, verläuft der Markt also höchstwahrscheinlich das ganze Jahr über positiv, eine Regel, die erstaunlich oft zutrifft. Die Dog of the Dow-Strategie wäre beispielsweise etwas, bei der Du nur einmal im Jahr handeln müsstest - und zwar am 30.12. Ich habe über diese Strategie in älteren Folgen schon des öfteren gesprochen, hör also dort gerne nochmal rein. Zum Jahresbeginn ist also wichtig: Bist Du schon an der Börse und wenn ja - wie bist Du an der Börse? Ich möchte Dir dafür vier Fragen mit auf den Weg geben, die Dir bei Deiner Strategie helfen: Welche Cash-Quote hast Du und wann erhöhst/senkst Du sie? Wann steigst Du bei einer Aktie ein? Wann wieder aus? Und wann kaufst Du eine Aktie nach? In dieser Folge schauen wir uns die aktuellen dazugehörigen Themen in der Welt an, ich gebe Dir daraus eine Richtung für 2024 (die ich vermute) und am Schluss bekommst Du ein paar Tipps, um möglichst wenige Verluste zu machen. Wie immer gilt - alle genannten Aktien sind keine Kaufempfehlung. Diese Themen erwarten Dich in der heutigen Folge: Wie sehe ich das Jahr 2024: Zinsen & Zinssenkung Wie sehe ich das Jahr 2024: Wirtschaft, Kriege, Earnings Tipps für 2024 Wie sehe ich das Jahr 2024: Zinsen & Zinssenkung Ich möchte Dir zunächst ein paar Dinge fürs neue Jahr mit auf den Weg geben, die für Deine Börsenerfahrung und Strategie in 2024 wichtig sein können. Im ersten Abschnitt möchte ich Dir eine Übersicht über die aktuelle Zinssituation geben und die Einflüsse der Zinsen auf die Märkte. Die Märkte sind in heller Aufregung, in den letzten Wochen ging es nach oben. Hintergrund des Ganzen: Die FED hat die Zinsen nicht weiter angehoben. Die Analysten gehen von 3-5 Zinssenkungen im neuen Jahr alleine für Amerika aus (= Geld & Kredite werden günstiger). Anleihen sind immer dann interessant, wenn die Zinsen sehr hoch sind (also jetzt). Wenn wir jetzt von fallenden Zinsen 2024 ausgehen, dann werden die Rentenpapiere einen Kursgewinn generieren, weil ein 5 %-Papier mehr wert ist als eines, das dann vielleicht nur noch 2-3 % bekommt. China bleibt weiter Thema. Dort gibt es zurzeit immer noch eine Wirtschaft, die nicht ganz richtig rund läuft. Mit den USA ist es ähnlich, sie bleiben trotz Softlanding weiter wichtig. Ebenfalls weiter relevant: Amerikas riesiger Schuldenberg aus den letzten Jahren. Große Teile dieser Schulden sind noch gar nicht langfristig finanziert. Das würde natürlich am allerbesten mit niedrigen Zinsen funktionieren. Die Inflation hat sich fast wieder normalisiert. Das bedeutet, die vorher nicht mögliche Zinssenkung wird realistisch. Falls Amerika jedoch in die Rezession gleitet, sehen wir eventuell erst noch eine Zinserhöhung, weil dadurch die amerikanische Wirtschaft zu einem Teil ausgebremst werden würde, und dann durch eine folgende rapide Zinssenkung der positive Effekt größer wäre. Wie sehe ich das Jahr 2024: Wirtschaft, Kriege, Earnings Die Welt ist weiter in Aufruhr: In Amerika wird 2024 gewählt, Putin rasselt weiter mit den Säbeln, und auch die Quartalszahlen stehen bald wieder an. All dies sind ebenfalls Themen, die Du bei Deiner Börsenstrategie 2024 beachten solltest. Man sagt, vor den Wahlen in den USA steigen die Märkte deutlich an. Im Wahljahr selbst geht es normalerweise positiv weiter, aber man sollte da schon deutlich besser hinsehen. Eine Gefahr stellen für mich die Earnings im Q1 dar: Die Quartalszahlen im Q4 waren durch niedrige Erwartungen deutlich besser ausgefallen. Wenn wir jetzt im Q1 deutlich schlechtere Zahlen kriegen, mit den Märkten am Alltime-High, dann wird es vermutlich den ein oder anderen Rücksetzer geben. Negative Themen, die wir mit nach 2024 nehmen: Israel-Hamas, Russland-Ukraine, Europa als wirtschaftlicher Patient, Deutschland ebenfalls, Drohungen Putins, auch noch andere Länder anzugreifen. Der Weltfrieden ist sehr fragil. Wenn es an einer Ecke irgendwo knallt, dann werden die Märkte auch wieder runtergehen. Bereiche & Werte, die meiner Meinung nach in 2024 interessant werden können: Big Tech, Russell (also Small- und Mid-Caps, die zweite Reihe der Tech-Werte sozusagen), antizyklische Werte (P&G, Coca-Cola,...) und zyklische Werte, die Bankenwelt (Kredite bringen mehr Geld ein), Health Care (u. a. steigendes Alter der Menschen). Tipps für 2024 Zum Schluss möchte ich Di

Ep 228#228 Das UMWA Christmas-Special: Thomas Kreck über Geld, Erfolg, Wohlstand!
Christmas-Special mit Thomas Kreck: Mehr Fragen, mehr Wissen — und ein persönlicher Einblick Diesmal wartet eine ganz besondere Folge auf Dich! Ich habe Thomas Kreck für mein Christmas-Special eingeladen und nicht nur das, wir bieten Dir diesmal geballtes Wissen in fast dreifacher Länge und es werden Fragen in beide Richtungen gestellt. Thomas ist Zahnarzt und war unter anderem schon in Tansania und Brasilien unterwegs. Seit 2019 ist Thomas Teil der Familie, er hat neben Seminaren natürlich auch den VIP Platinclub durchlaufen. 2021 hat er ausgeklügelt mit dem ganzen Seminar einen Flashmob mir zu Ehren stattfinden lassen; eine Überraschung, die wirklich sehr gelungen war. Wenn diese Folge ausgestrahlt wird, hat Thomas übrigens Geburtstag, deshalb auch an dieser Stelle noch meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Thomas' Lebensmotto: "Stillstand ist Rückschritt." Wissen einsammeln und Wissen weitergeben sind für ihn die wichtigsten Dinge im Leben. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was kannst Du über Deine bisherigen Investments sagen? Was war Dein bisher schlechtestes Investment und welche Schlüsse hast Du daraus gezogen? Was war Dein bisher bestes Investment und was hast Du daraus lernen können? Wie definierst Du Wohlstand? Frage an Ulli: Wenn Du zurückblickst, wie waren die letzten 9 Jahre UMWA? Frage an Ulli: Hast Du aus dem letzten Jahr eine Erfolgsgeschichte eines Teilnehmers, die Dich besonders bewegt hat? Du verlierst Dein Vermögen - welche drei Schritte würdest Du gehen, um es zurückzugewinnen? Frage an Ulli: Was waren für Dich die lehrreichsten Fehler auf der Reise der UMWA? Merry Christmas: Habe ich meinem Lieblingsteam etwas mitgebracht? Wo kann man mehr über Thomas erfahren und was kann man von ihm lernen? Was kannst Du über Deine bisherigen Investments sagen? Natürlich starte ich auch mit Thomas mit einer meiner Lieblingsfragen an jeden meiner Gäste: Ich möchte wissen, was er mir über seine bisherigen Investments verraten kann. Am meisten interessieren mich die Learnings, die jeder Podcastgast auf seinem bisherigen Weg machen durfte; auch, damit Du daraus lernen kannst. Was war Dein bisher schlechtestes Investment und welche Schlüsse hast Du daraus gezogen? Für Thomas ist die Antwort hier (leider) sehr klar, denn es gibt eine Entscheidung, die er bis heute bereut: "Mein bisher schlechtestes Investment war die Einlage in einen Fonds, die meine damalige Bank mir empfohlen hat. Der sollte angeblich so vorangehen. Im Zuge der damaligen Turbulenzen (es geht um die Jahre 2007/2008) wurde dieser Fonds dann jedoch geschlossen. Was habe ich daraus gelernt? Kümmere Dich etwas genauer, wenn es um Dein Geld geht." Der Klassiker "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", spielt für Thomas seitdem eine übergeordnete Rolle. Man sollte verstehen, was man tut und wem man vertraut. Heute kümmert er sich, auch dank meiner Hilfe, wie er sagt, selbst um sein Geld und seine finanziellen Belange. Kleiner Funfact am Rande: Mein eigener Arzt hat sich nach unserem letzten Gespräch ähnlich angesprochen gefühlt, sich selbst um seine finanziellen Belange zu kümmern und Hilfe bei mir gesucht, als ich zur Kontrolle dort war. Obwohl sein Vater beruflich mit Geld zu tun hatte, hat er selbst keine wirkliche Ahnung davon, wie er sein Vermögen am besten anlegt. Was war Dein bisher bestes Investment und was hast Du daraus lernen können? Auch Thomas' bisher bestes Investment war das Investment in sich selbst, wie er sagt: "Die beste Investition bis jetzt war immer mein Invest ins eigene Wissen, ins eigene Können und die eigene Persönlichkeit. Dieses Größerwerden. Dieses Wachsen. Dabei ist es fast egal, ob es ein Buch oder ein Seminar ist. Solange man weiß, in welche Richtung man möchte, ist das immer wichtig." Wissen aufbauen und die Persönlichkeit wachsen zu lassen, sind für Thomas essentiell wichtige Faktoren für ein gutes, erfolgreiches Leben. Sein finanziell bestes Investment ist für ihn die UMWA-Family, das freut mich natürlich sehr. Die Freiheit und das Wissen, was er bei uns erlangte, um sich selbst um seine Belange kümmern zu können, sind für ihn besonders wertvoll. Sein Learning zu diesem Thema: Wachsen braucht Zeit. Man muss unter Umständen manche Sachen des Öfteren hören, bis man sie erfolgreich umsetzen kann und weniger Fehler macht. Fallstricke und Stolperfallen reduzieren sich erst durch Übung und konsequentes Umsetzen und Lernen. Zugucken und Selbermachen ist die Devise, die er auch seinen Assistenzärzten mitgibt. Sein Beispiel aus der Praxis: Der Weisheitszahn geht vielleicht nicht beim ersten Mal raus, doch wenn Du öfter dabei zugegen bist und den Prozess kennst, wird Dich die Umsetzung nach und nach weniger herausfordern. Es braucht aber eben Zeit. Auch ich habe ein Lieblingsbeispiel zu dem Thema: Vom Krabbeln zum selber laufen; das dauert gefühlt etliche Zeit und ist reichlich aufgeschürfte Knie lang. Auch in meinen Finanzseminaren habe ich oft mit Menschen zu tun, die sich nach zwei Seminaren w

Ep 227#227 Wie Du das Beste aus 2023 machst und in Dein 2024 startest!
Das solltest Du 2023 noch tun! Wie beende ich das Jahr 2023 bzw. wie starte ich bestmöglich in 2024? Diese Podcastfolge ist die vorletzte für dieses Jahr! Das bedeutet, wir begeben uns in den Jahresendspurt und nehmen uns die letzten To-dos vor. Der kleine Mann auf Deiner Schulter wetzt schon die Messer, um Dich wieder vollzuquatschen: Was war schlecht, welche Fehler hast Du gemacht, was ist nicht optimal gelaufen? Das Jahresende ist auch immer ein guter Zeitpunkt, um zu reflektieren, was gut gelaufen ist und was im neuen Jahr optimiert werden kann. Ich habe fürs Jahresende daher ein Ritual, das mir hilft alle wichtigen Bereiche zu reflektieren: Job & Arbeit, Börse & Investments und Privates. In die letzte Kategorie fällt natürlich einiges mit rein, aber das sind die drei Hauptbereiche. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was mache ich jetzt zum Jahresende/Jahresbeginn im Bereich der Börse und der Investments? Was gibt es im Bereich Job und Arbeit noch zu tun? Wie gehe ich meinen privaten Bereich zum Jahreswechsel an? Was mache ich jetzt zum Jahresende/Jahresbeginn im Bereich der Börse und der Investments? Grundsätzlich ist der Bereich Börse und Investments bei mir sehr breit aufgestellt: Ich habe verschiedene Investments in Immobilien, Autos, Uhren, Coins, Gold/Silber, Kunst und Aktien. Entsprechend gibt es noch ein bisschen was zum Jahresende für mich zu tun, aber ich habe Dir meine Vorgehensweise mal in ein paar größere Schritte aufgeteilt, die Du auch für Dich nutzen kannst. Rendite: Wie viel Rendite habe ich in der jeweiligen Assetklasse in diesem Jahr verdient? Ist das die Rendite, die ich mir selber als Ziel gesetzt habe? Das Schöne an Zielen — sie sind messbar. So siehst Du in allen Bereichen, ob Du auf dem richtigen Weg geblieben bist. Welche Ziele setze ich mir neu? Gerade im Bereich Investments ist es ganz wichtig, sich immer wieder neue Ziele zu setzen. Trading Journal: Für meine Tradingziele habe ich natürlich ein Trading Journal. Hier habe ich alle Facts auf einen Blick: Welche Kosten gab es, wie viel Geld habe ich ausgegeben, welche Ziele habe ich erreicht/nicht erreicht. Anpassung der Strategien: Ziemlich selbsterklärend! Wenn ich irgendwo vom Weg abgekommen bin, sollte ich die Strategie anpassen. Steuern: Gibt es im Bereich Steuern noch Dinge, die angepasst werden sollten? Kann ich irgendwo Steuern sparen oder meine Zahlungspflicht etwas schieben? Bezahlen musst Du die Steuern sowieso! Aber auch in diesem Bereich kann man optimieren. Neue Investments/Lernen: Lebenslanges Lernen hält Dich zum einen fit und zum anderen jung. Viele wohlhabende und erfolgreiche Menschen haben übrigens gemeinsam, dass sie sehr belesen sind. Ich habe also im Grunde sechs große Punkte, die ich im Bereich Börse/Investments zum Jahreswechsel angehe. Wenn ich diese aber abgearbeitet habe, bin ich optimal vorbereitet. Was gibt es im Bereich Job und Arbeit noch zu tun? Für mich ist ganz klar: Privat ist privat und Job ist Job. Warum ist der Bereich Job/Arbeit so wichtig? Wir verbringen mindestens 50 % unseres Lebens damit. Entsprechend bitter wäre es, wenn Du einen Job machst, der Dir keinen Spaß macht. Folgende Dinge beziehe ich also zum Jahreswechsel in diesem Bereich mit ein: Spaß und Freude: Arbeit macht krank? Ja, aber meiner Meinung nach nur dann, wenn sie a) keinen Spaß macht und b) besonders stressig ist. Versteh mich nicht falsch… Ich habe auch schon mal Stress bei der Arbeit. Da mir meine Arbeit aber sehr viel Spaß macht, ist es nicht so schlimm wie ohne Spaß, aber mit Stress. Verdienst: Wie ist Dein Verdienst im Jahr 2023 gelaufen? Hat sich Dein Einkommen erhöht oder gesenkt? Wenn Du an unsere Formel ESI denkst, für Einkommen, Sparen und Investieren, dann ist es unheimlich wichtig das Einkommen zu steigern, denn dadurch erhöhst Du Deine Möglichkeiten zu sparen und zu investieren. Arbeitszeit: Gerade wenn Du jung bist und Dir gerade etwas aufbaust, empfehle ich, mehr zu arbeiten. Warum? Du lernst Disziplin. Das ist für Erfolg sehr wichtig. Wenn Du zudem zu Beginn Gas gibst, wirst Du schnell auch mehr verdienen. Damit kannst Du mehr Vermögen aufbauen. Und Punkt Nummer drei: Du übernimmst auch mehr Verantwortung. Alleine deswegen hast Du dann meistens schon einen anderen Verdienst. Allerdings ist es so wie immer im Leben: Alle Bereiche müssen ausgeglichen sein. Wenn Du immer nur wie ein Gestörter arbeitest, werden zwangsläufig andere Bereiche und Deine Gesundheit darunter leiden. Verantwortung: Welche Verantwortung hast Du, und wie funktioniert Dein Team? Welchen Umsatz verwaltest Du, und bekommst Du genug Wertschätzung für das, was Du tust? Diese vier Aspekte sind für mich im Bereich Job und Arbeit am wichtigsten. Sie bestimmen, ob Deine Arbeit Dir guttut und ob Du genug Ressourcen generierst, um sparen und investieren zu können. Wie gehe ich meinen privaten Bereich zum Jahreswechsel an? Natürlich geht es in meinem privaten Bereich auch um mich als Person: Welche Seminare habe ich besucht,

Ep 226#226 10 Aktien, die Du 2024 auf keinen Fall verpassen darfst!
10 Aktien, die Du 2024 auf keinen Fall verpassen darfst! Das Jahr neigt sich nun immer mehr dem Ende zu, und damit ist es Zeit, Dir einen Aktienausblick für 2024 zu geben. Ich möchte Dir einen Überblick über wichtige Aktien geben, die Du 2024 auf keinen Fall verpassen solltest. Beachte bitte — wie immer sind alle genannten Aktien und Werte keine Kaufempfehlungen! Es geht lediglich um Tendenzen und Informationen über Aktien, die ich selbst besitze. Mit dabei sind vor allem Werte, die in 2023 nicht allzu gut gelaufen sind. Diese Aktien erwarten Dich in der Folge: Walgreens Boots Alliance (WBA) Chevron Corporation 3M Johnson & Johnson Intel Corporation Walt Disney Paypal General Mills Coca-Cola South West Airlines Walgreens Boots Alliance (WBA) Die WBA hatte schon ein wesentlich größeres Hoch, allein 2023 fiel sie von 40 auf 20 Dollar. Wenn wir nach der "Dog of the Dow"-Strategie des Dow Jones gehen, heißt es: kauf die drei vier Aktien, die sich zuletzt am schlechtesten entwickelt haben. Das heißt, Du kaufst diese Aktie, wartest ein Jahr und hättest den Dow Jones beispielsweise so völlig outperformed. Als weltweit tätiger Einzelhandelskonzern im Bereich Apotheke und Drogerie ging das Unternehmen aus der Fusion von Walgreens mit Alliance Boots hervor, die Wurzeln reichen aber bis 1901 zurück. Mittlerweile werden um die 230k Apotheken weltweit beliefert. Aufgrund der zurückgekommenen Werte haben wir aktuell eine Dividendenrendite von über 9 %. Generell wird von der WBA seit über 100 Jahren Dividende bezahlt, stetig steigend. Seit September gibt es zudem einen neuen CEO, der die WBA wieder zum Glück führen will. All das macht die WBA zu einer sehr interessanten Aktie für 2024. Chevron Corp Heute eins der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Ölindustrie, wurde die Chevron Corporation bereits 1879 gegründet. Es ist in allen relevanten Öl- und Gasförderungsbereichen weltweit tätig. Der aktuelle Kurs liegt bei 142, kam aber von 175. Auch hier gibt es einen schönen Rabatt. Die Dividendenrendite liegt bei schönen 4,23 %. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei über 7 %. 3M Die Aktie von 3M ist lange, lange Jahre stark nach oben gelaufen. Durch zwei Skandale bzw. laufende juristische Prozesse wurde sie nun sehr abgestraft. Die Aktie war in der Summe schon bei über 240 Dollar, in diesem Jahr liegen wir aktuell bei 100. Das Entwicklungspotenzial nach oben ist daher deutlich vorhanden. Das Unternehmen ist ein weltweit führender Technologie-Mischkonzern. 3M steht für Minnesota Mining & Manufacturing. Heute hat der Konzern über 100k verschiedene Produktmarken. Kennen wirst du 3M am ehesten von den kleinen gelben Klebezetteln - auch PostIt gehört zum Konzern. Die Dividendenrendite liegt bei knapp 6 %. Johnson & Johnson Das Unternehmen gibt es schon eine lange Zeit — seit 1886. Von 177 Dollar zum Jahresanfang ging es im Verlauf runter auf knapp 150. Als führender Pharma- und Konsumgüter-Konzern hat man sich auf Healthcare-Produkte spezialisiert. Beispielsweise gehören Penaten oder Neutrogena dazu. Außerdem gibt es einen riesigen Bereich in den Themen Wellness, Mundpflege und Baby. Medizinisch sind eine Menge Produkte im Bereich Krebs, Pilzinfektionen und Schmerzmittel vertreten. Abgesehen davon, deckt der Konzern die gesamte menschliche Laufbahn vom Baby bis zu Medizin für ältere Menschen ab. Das Unternehmen ist auch von den Werten her in 2024 interessant. Die Dividendenrendite liegt bei angenehmen 3,8 %. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 22 %. Intel Corporation Intel war bereits 2022 einer meiner Top-Favoriten. Damals stand die Aktie bei rund 24 Dollar, mittlerweile hat sie sich bei 40 eingependelt. Das Hoch lag zuletzt bei 67 Dollar. Wenn wir von einer weiter voranschreitenden Digitalisierung und technischen Weiterentwicklung ausgehen, dann ist klar, dass wir eine gute Infrastruktur und starke Prozessoren brauchen. Dafür ist Intel ein weltweit führendes Unternehmen. IT und Kommunikationstechnologie sind hier die Hauptthemen, genau wie Speicherchips und Speicherkarten. Die Dividendenrendite liegt bei rund 2 %. Walt Disney Dieses weltweit führende Familienunterhaltungs- und Medienunternehmen brauche ich Dir wahrscheinlich nicht mehr vorzustellen - Disney kennt nun wirklich jeder. Die Disney-Brüder gründeten das Unternehmen bereits 1923. Neben Film und Fernsehen (und mittlerweile auch Streaming) gibt es noch die riesen Bereiche der Freizeitparks und des Merchandisings. Die Dividendenrendite ist mit etwa 0,4 % eher klein, das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit über 40 dafür sehr hoch. Alleine der Name und die Marke von Disney sind natürlich omnipräsent. Den Wert von 91 Dollar hat die Aktie das Jahr über ziemlich gehalten. Der Hochpunkt war allerdings auch schon mal bei über 200 Dollar. Paypal Paypal ist beispielsweise auch in der Nasdaq gelistet. Es handelt sich um einen Zahlungsdienstleister. Anfang des Jahres lag Paypal noch bei 75, mittlerweile liegt die Aktie bei 57 Dollar. Es gab allerdings zu Hochzeiten

Ep 225#225 Durch den Nebel des Grauens: Eine klare Sicht auf 2024 mit Robert Halver!
Rückblick und Ausblick: Robert Halver analysiert das Börsenjahr 2023 und wirft einen Blick in die Zukunft! Heute gibt es wieder ein spannendes Interview für Dich! Robert Halver ist zwar kein neuer Gast, sein Know-how macht ihn aber zu einem sehr beliebten. Der ehemalige Börsenkommentator ist immer wieder zu Fachthemen präsent - und deswegen für mich DAS Gesicht der Börse. Bis heute ist er zudem als Leiter für die Kapitalmarktanalysen bei der Bader Bank tätig. Vollumfängliches Fachwissen gepaart mit rheinischem Humor. Viel Spaß beim heutigen Interview! Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was ist Dein Fazit für 2023 — haben sich Deine Vorhersagen bewahrheitet? Welche positiven Dinge sind Dir aufgefallen? Healthcare und Pharma haben in den letzten Jahren kräftig gewonnen — wie schätzt Du die Lage für 2024 ein? Was erwartet uns 2024 in Wirtschaft/Rezession, Inflation und Zinsen? Wirtschaft & Rezession Inflation & Zinsen Welche Branchen siehst Du für 2024 im Fokus? Roberts Abschlusstipp für Anleger Was ist Dein Fazit für 2023 — haben sich Deine Vorhersagen bewahrheitet? Wir haben fast das Ende von 2023 erreicht und damit ist für mich natürlich wichtig zu wissen, wie der Experte das Jahr einschätzt? Haben sich die bisher von ihm getroffenen Vorhersagen bewahrheiten können oder lag er doch das ein oder andere Mal etwas daneben? Im Großen und Ganzen ist Robert zufrieden; sehr vieles lief so wie erwartet: "Meine Vorhersagen haben zum Großteil getroffen. Man darf nie vergessen, wo Risiken sind, da sind auch Chancen. Wir Deutschen sind ja eher so, dass für uns das Glas immer halb leer ist. (...) Ich will ja keine Konflikte leugnen - ob Nahost oder Ukraine - aber offensichtlich ist die Börse immer wieder bereit, durch den Nebel des Grauens durchzuschauen und die positiven Dinge auch zu sehen. Man muss auch die positiven Dinge sehen, ich glaube das ist die große Kunst." Welche positiven Dinge sind Dir aufgefallen? Mein Podcast ist eher für die Optimisten gedacht, und die negativen Dinge werden zur Genüge durch die Presse getrieben. Ich wollte daher unbedingt von Robert wissen, welche positiven Aspekte ihm 2023 aufgefallen sind. Er konnte uns einige nennen: Nahostkonflikt eskaliert bisher nicht - und damit logischerweise auch nicht die Ölpreise. Die Börse bezahlt Zukunft: Ja, wir haben Rezession, und die deutsche Wirtschaft ist etwas angeschlagen. Man darf aber nicht vergessen, dass sich die Weltkultur nicht nur aus Deutschland zusammensetzt. Wir haben ein enormes Wirtschaftswachstum in China. In Amerika scheint das Soft Landing bisher zu funktionieren. Deutschland profitiert als Industrie- und Exportland durch die positiven Werte der Weltwirtschaft. Es gibt Chancen, dass der Ukrainekrieg einfriert: Angenommen, der nächste US-Präsident wird ein Republikaner, dann könnte die finanzielle Unterstützung für den Krieg einbrechen. Damit würde der Konflikt einfrieren und hoffentlich abnehmen. Der Haken: Es könnte sein, dass dann Deutschland wieder mit Russland Energiegeschäfte macht. Auch was die Unternehmenszahlen angeht, sieht Robert die typisch deutsche Vorgehensweise: Die Unternehmen haben lieber tief gestapelt, damit die Unternehmenszahlen umso schöner aussehen. Sein Fazit dazu: "Klar, wir hatten in einem schwierigen Jahr auch keine guten Unternehmenszahlen. Doch die Aussichten sind bei weitem nicht so verheerend. Und man kann deutlich erkennen, dass der Gewinntrend in den USA, Europa und Schwellenländern langsam nach oben will." Bei der Auto-, Chemie- und Pharmabranche weist Robert aber deutlich auf die Konkurrenz aus z. B. China hin, die weiter ernst zu nehmen ist; es war mehrfach ersichtlich in der letzten Zeit, dass heimische Unternehmen schwer zu kämpfen haben. "Wir müssen ganz klar vom Industriestandort besser werden. Wir waren schon damals immer relativ teuer - aber innovativ ganz weit vorne. Da müssen wir wieder hinkommen." Im Gesamten geht es nicht nur darum, dass es den Unternehmen gut geht und die Börse dies honoriert, sondern auch die Wirtschaftsstandorte müssen eine Zukunft haben. Healthcare und Pharma haben in den letzten Jahren kräftig gewonnen - wie schätzt Du die Lage für 2024 ein? Die letzten Jahre waren gute Jahre für die Healthcare- und Pharmabranche. Gerade in den USA ging es gut bergauf. 2023 war der Trend etwas rückläufig. Wird sich dieser Trend auch 2024 noch fortsetzen? Laut Robert waren Healthcare und Pharma in 2023 einfach nicht mehr "en vogue". Corona hat beiden einen großen Boom beschert, durch die Rückbildung der Pandemie gab es in diesem Jahr aber einen größeren Fokus auf Tech beispielsweise. Dennoch könnte es im neuen Jahr wieder bergauf gehen - je nachdem, was die Pharma-Pipeline zu bieten hat: "Wenn man jetzt natürlich hört, dass auch Krebserkrankungen mit mRNA-Technologie behandelbar gemacht werden sollen, dann wäre das ein riesen Ding. Natürlich sind wir da noch nicht, aber wenn es wirklich dazu kommt, dann wird die Börse das natürlich frühzeitig im großen Stil einfan

Ep 224#224 Vermögensaufbau leicht gemacht: Die 3 Formeln für Deinen finanziellen Erfolg
Geldanlagen, Zinsen, Invests & Co.: Ein Prolog zum Reichtum Es gibt verschiedene Wege, reich zu werden. In einem Börsenpodcast sprechen wir natürlich über das Thema der Börseninvestitionen. Es gibt jedoch noch ein "davor" und ein "danach". Die Börse ist eine Assetklasse, über die man nachdenken kann, um Vermögen aufzubauen. Es gibt Gold, es gibt Cash, es gibt Kryptos, Rohstoffe etc. Auch in Richtung Kunst, Uhren und Oldtimer gibt es eine schier unendliche Liste. Welche Assetklassen gibt es also, wie strukturiere ich das Ganze, und wie baue ich denn überhaupt Vermögen auf? Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, aber ich habe auch eine sehr einfache Formel, die ich immer wieder gerne empfehle: ESI, für Einkommen, Sparen, Investieren. Diese Formel kann auch noch ergänzt werden: ESI + ZGZ + IW. Dazu bekommst Du ebenfalls Informationen in dieser Folge. Auf diese Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort: Was hat es mit den Formeln auf sich? Welche Assetklassen gibt es, und wie könnten sich diese nächstes Jahr entwickeln? Welche Rolle spielst Du? Was hat es mit den Formeln auf sich? Fangen wir klein an: Wenn Du Dein E steigerst, also dafür sorgst, dass Dein Einkommen ansteigt, dann kannst Du mehr S, also sparen, und mehr I, also investieren. Beim Investieren möchte ich noch zwischen Zinsen und Rendite unterscheiden. Ich persönlich verbinde das Sparen mit Zinsen, Investieren heißt, eine Rendite zu erzielen. Rendite bedeutet, dass etwas im Wert steigt. ESI ist für mich also die Formel, um Vermögen aufzubauen. Darunter kommt noch das ZGZ und das steht für: Zinsen, Geld, Zeit. Zeit ist dabei ziemlich selbsterklärend: Wenn Du heute jung bist und einen langen Zinseszins-Effekt hast, dann kannst Du natürlich entsprechend viel Geld aufbauen. Das G für Geld ist auch einfach erklärt: Je mehr Geld Du beiseite legst, und umso mehr Geld Du anlegst, desto besser kann Dein Vermögen wachsen. Z (R), Zinsen und Rendite: Wenn Du nur 1-2 % Zinsen mehr pro Jahr bekommst, hört sich das erstmal wenig an. Doch je länger Du die Zinsen behältst, je höher sie sind, umso mehr steigt Dein Vermögen anschließend weiter an. Jetzt haben wir noch das W und das I: Das I steht für Ich, denn es ist unglaublich wichtig, dass Du wächst und Dein Mindset passt. Dazu gehören auch Selbstvertrauen und der Selbstwert. Investiere daher auch immer in Dich und in Deine Persönlichkeit. Das W ist Dein Motor: Das W ist Dein Warum. Dein Warum kann vielseitig sein: Mehr Reisen, ein eigenes Haus, eine Altersvorsorge für Deine Eltern… Geld allein macht nicht glücklich, aber es schafft Dir Möglichkeiten und vor allem Freiheit. Mein Bonustipp für Dich: Kümmere Dich immer um Dein Finanzwissen! Welche Assetklassen gibt es, und wie könnten sich diese nächstes Jahr entwickeln? Diese Prognosen sind natürlich keine Garantie! Aber ich möchte Dir eine Richtung zeigen, was theoretisch alles möglich ist. Schauen wir uns die größten Assetklassen an: Aktien, Gold & Silber, Rohstoffe, Krypto, Anleihen, Immobilien und Cash. Wenn Du Dein Depot mit verschiedenen Assetklassen füllst, musst Du keine Angst haben, diese könnten miteinander korrelieren: Während eine Assetklasse verliert, gewinnt in der Zeit eine andere. Für nächstes Jahr schätze ich die Lage wie folgt ein: Aktien bekommen ein Plus, da stellt sich auch grundsätzlich nicht die Frage, ob sie in Dein Depot gehören. Aktien gehören immer ins Depot, vor allem, auch wenn Du langfristig planst. Rohstoffe: Bei den Rohstoffen müssen wir ein bisschen unterscheiden zwischen Gold, Silber und dem Bereich Kupfer (Lithium,...)/anderen Rohstoffen. Bei Gold vergebe ich ein Plus, denn wenn man auf dem Zinsmarkt keine Zinsen mehr bekommt, kann man auch Gold kaufen. Bei Silber sehe ich es ähnlich, vielleicht wird Silber sogar noch ein bisschen stärker als das Gold. Rohstoffe wie Kupfer etc. sehe ich auch mit einem Plus. Die Nachfrage nach Rohstoffen wird immer größer. Bei der Verteilung in Deinem Depot sehe ich Rohstoffe, Gold und Silber als Beimischung bei etwa 10 %. Coins: Mit Coins meine ich hier Bitcoin und Ethereum. Ich habe nicht mal 1 % in den Coins und beschränke mich deshalb einfach auf die beiden großen Coins am Anfang der Liste. Ich glaube, auch hier kann es nächstes Jahr ein Plus geben. Anleihen: Unternehmensanleihen, Staatsanleihen, … sind vor allem abhängig vom Gang der Welt. Das bedeutet, man muss immer ein bisschen schauen, was gerade so passiert und auch, wie sich die Zinsen entwickeln. Wenn Du eine Anleihe mit hohen Zinsen eingekauft hast und die Zinsen sinken, wird Deine Anleihe im Kurs gewinnen. Gemäß meinem Gefühl für 2024, werden die Zinsen ab April/Mai nach unten gehen. Cash/Bargeld: Das ist natürlich kein richtiges Investment, aber Cash/Bargeld gehört auf jeden Fall immer mit dazu. Ich glaube gerade in der jetzigen Zeit macht es Sinn, etwa 15-20 % Bargeld zu haben. Einfach aus dem Gedanken heraus "das ist Geld, das ich an der Seite habe, damit gehe ich erstmal kein Risiko ein". Sollten die Märkte nach unten gehen,