
Dem Tod auf der Spur: Die Jagd nach dem Täter
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Ep 28Ein Elektroschocker wird zur tödlichen Waffe
Warum ein Mann bei einem Raubüberfall in seiner Wohnung umgekommen ist, erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem Podcast „Dem Tod auf der Spur“.

Ep 27Der Fall Uwe Barschel
Das Foto des verstorbenen Mannes in der Badewanne ging um die Welt: Im Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ spricht Rechtsmediziner Klaus Püschel über die Erkenntnisse zum Tod des früheren Ministerpräsidenten Uwe Barschel.

Ep 26Der geheimnisvolle Tod der beiden Männer im Park
Schutzlos, hüllenlos: So liegen zwei Männer tot in einem Park, halb unter einer Bank verborgen. Woran sie gestorben sind und was wir daraus lernen können, erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“.

Ep 25Dem Tod auf der Spur : Ein Arzt als Serienvergewaltiger
Die Frauen werden in ihren Wohnungen überfallen, mit Chloroform betäubt und vergewaltigt. Und der Mann, der auf diese Weise acht Opfer missbraucht hat, ist ausgerechnet Arzt von Beruf. In ihrem Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ schildern Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher, wieso der Mediziner zum Verbrecher wurde und welches Leid er über die Opfer gebracht hat.

Ep 24Fußballfan
Im Wahn tötete ein Bremer seine Nachbarin. Zwei Tage später gestand er die Tat — weil sein Lieblings-Fußballverein haushoch verloren hatte. Im Abendblatt-Crime-Podcast erklären Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher, was den Mann zu seiner Tat getrieben hat.

Ep 23Toter im Keller - Mörder lebt mit Leiche zusammen
Zweieinhalb Jahre lang lebte ein junger Mann praktisch mit einem Leichnam. Warum er seinen langjährigen Vertrauten plötzlich umgebracht hatte und warum er den Toten so lange in einem Mehrfamilienhaus verborgen hielt, erzählen Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem Podcast „Dem Tod auf der Spur“.

Ep 21Dem Tod auf der Spur: Wer schön sein will, kann sterben
Sie nannte sich „Sexy Cora“ und wollte unbedingt ein Star im Pornobusiness sein. Deshalb entschied sich die 23-jährige Carolin W. zu einer fünften Brustvergrößerung — und starb bei der Operation. „Wer schön sein will, kann sterben“, ist die bittere Erkenntnis von Fachleuten zu sogenannten Schönheitsoperationen, erläutert Rechtsmediziner Klaus Püschel im Abendblatt-Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“.

Ep 22Dem Tod auf der Spur: Der Heide-Mörder und dessen Flucht
Er wurde der „Heidemörder“ genannt, er quälte und tötete drei junge Frauen: Im Crime-Podcast „Dem Tod auf der Spur“ erzählen Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher über die Verbrechensserie von Thomas H. Für seine Taten von vor rund dreißig Jahren sitzt der Mörder bis heute hinter Gitter .

Ep 20Dem Tod auf der Spur: Kohlenmonoxid mordet schleichend
Der Tod kommt schleichend. Die Gefahr ist unsichtbar, man kann sie nicht hören und nicht riechen. Das giftige Gas Kohlenmonoxid ist immer wieder für tödliche Unglücksfälle verantwortlich. In ihrem Podcast schildern Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher die dramatischen Umstände, mit denen eine Intoxikation lebensgefährlich werden kann — und wie eine Elster dadurch sogar zur Mörderin wurde.

Ep 19Dem Tod auf der Spur: Morsal – Ihr Tod erschütterte Hamburg
Die 16 Jahre alte Morsal starb am späten Abend des 15. Mai 2008 auf einem unbeleuchteten Parkplatz am Berliner Tor. Der eigene Bruder war es, der die Schülerin attackiert und immer wieder auf sie eingestochen hat. Der aus Afghanistan stammende junge Mann beging den Mord, weil er den westlichen Lebensstil seiner Schwester nicht toleriert hat. Er sah darin eine Schande für die Familie.

Ep 18Dem Tod auf der Spur: Um ein halbes Leben betrogen
Fast 31 Jahre lang hat Dirk K. hinter Gittern verbracht — für einen Mord, für den er wohl nie hätte schuldig gesprochen werden dürfen. Ein sieben Jahre alter Junge war im Jahr 1985 in Essen getötet worden, und obwohl die Obduktionsergebnisse eher gegen Dirk K. als Täter sprachen, glaubte das Gericht seinen Unschuldsbeteuerungen nicht. Erst nach rund 11.000 Tagen wurde der mittlerweile 52-Jährige Anfang des Jahres 2016 endlich in die Freiheit entlassen. Ein Justizskandal? Dirk K. jedenfalls sagt: „Der Mörder läuft noch frei herum.“

Ep 17Dem Tod auf der Spur: Der „St. Pauli-Killer“
„Ich bin der Eliminator. Alle haben Angst vor mir.“ Er brachte mehrere Menschen um und war mächtig stolz darauf: Der als „St. Pauli-Killer“ bekannt geworden Werner „Mucki“ Pinzner verdiente in den 80er-Jahren in Hamburg sein Geld als Auftragskiller auf dem Kiez. Nach seiner Verhaftung nutzte der 39-Jährige eine Vernehmung im streng bewachten Polizeipräsidium, um mit einer für ihn hereingeschmuggelten Schusswaffe einen Staatsanwalt zu ermorden, anschließend erschoss Pinzner seine Frau Jutta und beging schließlich Suizid. Der Fall erschütterte Hamburg tief.

Ep 15Dem Tod auf der Spur: Kinder schütteln verboten
Von einem Augenblick zum anderen kann das Leben eines Säuglings oder Kleinkinds zerstört werden. Wenn wir es aus Wut, Verzweiflung oder Ungeduld packen und schütteln, so dass das Köpfchen vor und zurück geschleudert wird und schwerste, mitunter auch tödliche Hirnverletzungen entstehen. Traurige Schicksale von kleinen Kindern zeigen, wie furchtbar die Folgen sein können. „Schüttel niemals dein Kind!“, lautet deshalb der Aufruf von Rechtsmediziner Klaus Püschel und Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher in ihrem neuen Podcast „Dem Tod auf der Spur“.

Ep 16Dem Tod auf der Spur: Zerstückelung
Zwei Männer zerstückeln eine Frauenleiche und entsorgen die meisten Körperteile der Toten im Müll. Dieser grausame Akt spielt sich ausgerechnet in einem Institut für Rechtsmedizin ab. Und als Täter werden zwei schwedische Ärzte ermittelt. Ein schier unglaublicher Fall — aber wahr.

Ep 14Dem Tod auf der Spur: Selbstverstümmelung
Wenn beim Heimwerken die Hand in die Kreissäge gerät oder beim Holzhacken ein Finger durch die Axt abgetrennt wird, muss das nicht immer ein Unfall gewesen sein. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen sich absichtlich schwer verletzen, um für fehlende Finger oder Hände hohe Versicherungssummen zu kassieren. Sechs- oder sogar siebenstellige Zahlungen können genug Anreiz sein, den Schmerz und eine Verstümmelung in Kauf zu nehmen. Aber Rechtsmediziner forschen im Auftrag von Versicherungen nach und kommen mit ihrer Detektivarbeit Betrügern auf die Spur.

Ep 13Dem Tod auf der Spur: Leichenraub
Im ansonsten dunklen Zimmer eines Hauses flackern die Lichter etlicher Kerzen. Um das Bett, das in dem Raum steht, sind mehrere Heiligenbilder platziert. Die Szenerie hat etwas Mystisches, vor allem aber auch etwas Verstörendes, Schockierendes. Denn in dem Bett liegt hindrapiert ein junges Mädchen, reglos. Um den Hals der 13-Jährigen ist ein Seidenschal geschlungen. Mit ihm ist die Jugendliche erdrosselt worden. In der darauffolgenden Nacht verschwindet ihr kalter Körper aus der Leichenhalle eines Krankenhauses. Es ist der Auftakt einer gruseligen Serie von Leichendiebstählen in Norddeutschland, die die Menschen in der Region erschüttern.

Ep 12Dem Tod auf der Spur: Die Tote im Moor
Es ist, als hätte sich die 15-Jährige in Luft aufgelöst. Vor wenigen Stunden noch hat sie in einer niedersächsischen Diskothek ausgelassen getanzt. Dann ist sie in die kalte Luft dieses Dezembertages 1969 hinausgegangen, um sich auf den Nachhauseweg zu machen. Doch irgendwo auf den letzten Kilometern, bevor sie ihr Zuhause erreicht hätte, verschwindet die Schülerin spurlos. Keine Hinweise, keine Zeugen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Bis sich schließlich im Jahr 2000, also 31 Jahre nach ihrem Verschwinden, eine vielversprechende Spur auftut, die auch die Hamburger Rechtsmedizin auf den Plan ruft. Denn ein Torfarbeiter hat bei seiner Arbeit im Uchter Moor einige Skelettteile entdeckt, unter anderem einen menschlichen Schädel mit Resten eines Haarschopfes. Dem Mann dämmert: Er hat eine Moorleiche ihrem Grab entrissen. Befunde, unter anderem ein DNA-Vergleich mit den Eltern der vermissten Schülerin, ergaben: Es handelte sich definitiv nicht um die Jugendliche, nach der 31 Jahre lang gesucht worden war. Doch weitere fünf Jahre später gibt es eine Entdeckung, die dem Fall eine völlig neue Wendung gibt.

Ep 11Auftragsmord - die Qualen der Opfer
Der Mann gilt als Auftragsmörder, als Serienkiller. Als verschlagen und kaltblütig. Peter Z. war gerade festgenommen, da sagte ein Kripo-Beamter über den 40-Jährigen: "Der Mann ist ein Berufsverbrecher. Der gibt nur das zu, was wir ihm auch beweisen können." In Bezug auf den Mord am Mundsburger Damm vom 11. Januar, bei dem der Ex-Makler Günter S. mit 32 Messerstichen getötet und dessen Lebensgefährtin lebensgefährlich verletzt wurden, hat Z. tatsächlich etwas zugegeben. Doch ist es die Wahrheit? Oder war es nur ein taktisches Teilgeständnis? Er sei am Tatort gewesen, hatte der Hamburger bei seiner Vernehmung bei der Polizei eingeräumt. Aber die Bluttat? Nein, damit habe er natürlich nichts zu tun. Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel hat den Fall im Jahr 1999 untersucht. Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher begleitete den Prozess. In dieser Folge erinnern sie an den Fall des Auftragskillers und seiner Opfer.

Ep 10Kleine Kinder mit rätselhaften Krankheiten
Nach einer Odyssee durch mehrere Kliniken scheint nichts mehr den Kleinen helfen zu können. Doch durch Detektivarbeit und Intuition wird schließlich doch die Ursache der Leiden ermittelt: Die eigene Mutter war es, die ihr Kind krankgemacht hat — um Aufmerksamkeit zu bekommen. Solche Täterinnen leiden an einer Störung, die Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom genannt wird.

Ep 9Mord im Cockpit
Doch dann stellt sich heraus, dass der Absturz Folge eines perfiden Mordplans war.

Ep 7Kriegsheimkehr nach 70 Jahren Suche
Jahrzehntelang hat sich die Familie des italienischen Soldaten Alberto Roscini vergeblich bemüht, den am letzten Tag des Zweiten Weltkriegs verstorbenen 37-Jährigen wiederzufinden. Trauernde brauchen einen Ort, an dem sie verstorbene Angehörige wissen: Hier ist er aufgehoben und bewahrt. Die Familie Roscini hatte 70 Jahre lang keinen solchen Platz, der Verstorbene blieb ein Phantom – bis das Hamburger Institut für Rechtsmedizin den Vermisstenfall übernahm.

Ep 8Dem Tod auf der Spur: Fritz Honka
Es geht um vier Frauen, die niemand vermisste, nachdem sie brutal von Fritz Honka ermordet worden waren. Wenn es so etwas wie den Inbegriff eines Serienkillers gibt, dann ist es Honka – schwierige Kindheit, Pech mit Frauen, verschroben, alkoholabhängig und einsam. Vielen gilt der schmächtige Honka mit der markanten Hornbrille als unheimlichster Serienmörder der Nachkriegszeit.

Ep 6Dem Tod auf der Spur: Barkassenunglück
Es hat mit einem unheilvollen Knirschen begonnen, einem Splittern, einem Knall und dem plötzlichen Eindringen von Wassermassen. Es sind Zufälle, die in solchen Momenten über Glück und Unglück entscheiden können, über Leben und Tod. Eine Frau steht so nah an einem Fenster, dass sie durch einen Sprung hindurch vor dem Untergang des Schiffes entkommen kann. Sie ist die einzige, die von der Barkasse nicht mit unter Wasser gezogen wird und in den Wellen Zeugin des Untergangs wird. „Und mit einem Mal herrschte absolute Stille“ sagt sie später. „Es war unwirklich. Ein böser Traum.“

Ep 5Dem Tod auf der Spur: Voodoo
Als im Jahr 2010 ein bekannter Regimekritiker spurlos verschwindet, glauben nicht wenige, die Regierung habe den unbequemen Mann beiseitegeschafft – womöglich durch Voodoo. „Als Rechtsmediziner weiß ich: Es gibt nichts, was es nicht gibt“, sagt Püschel. „Aber Tod allein durch Magie? Das ist nun wirklich unmöglich. Allerdings war ich natürlich gespannt, als mich im September 2010 die Anfrage aus Benin erreichte. Ich würde Ungewöhnliches und Unbekanntes erleben. Wie ungewöhnlich alles war, zum Beispiel eine Obduktion unter Bewachung von Leuten mit Gewehr im Anschlag, das hatte ich allerdings nicht geahnt.“ Der Regierung war es wichtig, dass der Fall mit dem verschwundenen Regimekritiker aufgeklärt wird. Und man befürchtete Störer, die eine Lösung des Falls boykottieren wollten.

Ep 4Dem Tod auf der Spur: Mord im Gerichtssaal
Vier, fünf schnelle Schritte sind es, dann ist der Mann an seinem Ziel. Er holt aus, seine Hand schnellt mit Wucht nach vorn, zweimal. Augenblicke später liegt der Mann, den er töten wollte, hingestreckt auf dem Boden, ein sterbender Körper in einer sich rasch ausbreitenden Blutlache. Ein Messer hat schwerste Verletzungen verursacht, das Leben des Opfers verlischt schnell. Und neben ihm steht der Messerstecher, die blutige Waffe noch in der Hand; er blickt voller Hass auf den Sterbenden und knurrt: „Der soll mal krepieren, dieses Schwein.“ Es ist ein Attentat coram publico - und für die Hamburger Justiz ein Verbrechen, das sie in den Grundfesten erschüttert. Denn es wird ausgerechnet in einem Verhandlungssaal begangen, wo sonst über Mord und Totschlag gerichtet wird: Noch während einer Urteilsverkündung wird ein Mensch getötet; und viele Anwesende werden zu fassungslosen Zeugen - auch Bettina Mittelacher. Sie erzählt die Geschichte zusammen mit Gerichtsmediziner Prof. Dr. Klaus Püschel.

Ep 1Dem Tod auf der Spur: Der Omamörder
Die Frau lag im Bett, leicht auf die Seite gedreht, dem Anschein nach sanft und friedlich ins Jenseits gedriftet. Sie war ja auch schon betagt, 85 Jahre alt, da ist es nicht unbedingt verdächtig, wenn jemand verstirbt. „Akutes Herzversagen“, stellte ein Arzt als Todesursache fest, genauso wie andere Mediziner dies bei vier weiteren Seniorinnen im Alter zwischen 83 und 89 taten, die in ihren Betten gestorben waren. Bei allen hieß es, das Herz habe schlappgemacht. Eine schwere Fehleinschätzung bei der Leichenschau. Denn in Wahrheit war dies eine Mordserie, die in der deutschen Kriminalgeschichte als einmalig gilt: Ein Altenpfleger hatte die fünf Frauen binnen zehn Tagen getötet, um an ihr Geld zu kommen. Ein sechstes Opfer überlebte knapp. Der damals 31 Jahre alte Verbrecher, der als „Oma-Mörder“ bekannt wurde, hatte seine Opfer gewaltsam erstickt und dabei keine offensichtlichen äußeren Läsionen verursacht. „Unter der intakten Haut können sich unendlich viele schwere Verletzungen verbergen“, sagt Prof. Dr. Klaus Püschel. „Sie liegt über ihnen wie ein Deckmantel.“

Ep 3Dem Tod auf der Spur: Der Todesfahrer von Eppendorf
Es ist ein Tag, den die Eppendorfer wohl nicht vergessen: Sonnabend, der 12. März, 2011. Es ist einer der ersten sonnigen Frühlingstage des Jahres, an dessen Nachmittag sich eine Katastrophe ereignet. Ein Autofahrer rast um 16.44 Uhr am Steuer eines Fiat Punto an der Kreuzung Eppendorfer Landstraße/ Eppendorfer Weg gegen den Golf der Schauspielers Peter Striebek. Der Kleinwagen des Unfallverursachers hebt ab und schleudert in eine Gruppe Menschen, die an einer Ampel stehen. Vier Menschen – der Schauspieler Dietmar Mues, 65, und seine Ehefrau Sibylle, 60, der Autor Günter Amendt, 71, und eine weitere Fußgängerin – sind sofort tot. Schnell steht fest, dass der damals 38 Jahre alte Fahrer unter dem Einfluss von Marihuana stand. Später kommt heraus, dass er zudem unter epileptischen Anfällen leidet.

Ep 2Dem Tod auf der Spur: Der Säurefassmörder
Das Grauen lag in der Tiefe. Über Jahre lagerten dort unter der Erde zwei Fässer, vergraben, versteckt und fast vergessen – bis die feinen Nasen von speziell ausgebildeten Leichenspürhunden sie aufstöberten und sich erste Hinweise ergaben: Hier verbarg sich der Tod. Mit diesem Fund wurden Grenzen gesprengt, die der Grausamkeit, der Skrupellosigkeit, der maßlosen Kälte und bodenlosen Angst. „Wir hatten zwei Fässer aufgemacht. Und dabei hatten wir in Abgründe geschaut. Einen Abgrund der Seele, einen Abgrund des Grauens“, sagt Prof. Dr. Klaus Püschel über diese Fälle, die im Jahr 1992 als „Säurefassmorde“ bekannt wurden.