
Das Ziel ist im Weg
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#88 Arist von Harpe, "Ich fand die MOPO immer cool"
Die Story kommt daher wie die moderne Inszenierung eines Märchens der Gebrüder Grimm. Ein edler Ritter macht sich unerschrocken auf, ein versinkendes Königreich zu retten. Allein, ohne jede Erfahrung, gegen jede Vernunft, aber mit dem Herzen eines Löwen und mit messerscharfem Verstand. Das Volk wischt sich die Augen, zweifelt, lacht, aber der unbeirrbare Edelmann lässt sich nicht beirren, überzeugt mit Konzept, (Business)Plan und eisernem Willen. Klingt wie ein Märchen. Und ist genau so geschehen mitten in Hamburg im Jahre 2020. Arist von Harpe, Anfang 40, Manager, Unternehmensberater, digitales Blut, übernimmt im Alleingang ein traditionelles Hamburger Schwergewicht: Die gute alte „Hamburger Morgenpost“ - oder kurz „Mopo“. Die Bürde ist dem Neu-Verleger bewusst, vielleicht ist sie ihm sogar ganz angenehm. Mit Konzept und Klarblick modelt er die Mopo um, haucht ihr neues Leben ein und macht - so hört man - ihre Leser damit glücklich. Wie Arist also eines Tages aufwachte, irgendwann im Herbst 2019, und dachte „Dann nehme ich die Mopo!“, das erzählt er mir in diesem Gespräch.

#87 Tobi Schlegl, "Du kannst Dir nicht vorstellen, wie hart der Alltag ist"
ETobi Schlegl nimmt den schwierigen Weg. Wir alle kennen ihn als gewitzten, eloquenten Moderator. Eine TV-Karriere von der andere nur träumen. Doch dann steigt Tobi vor ein paar Jahren plötzlich aus, kehrt Glam und Glitter den Rücken zu - und wird Notfallsanitäter. Ein knallharter Beruf, es geht um Leben und Tod, Entscheidungen, Verantwortung - „natürlich“ schlecht bezahlt und bis dato wenig beachtet. Jetzt überrascht uns Tobi mit einem Roman („Schockraum“), die fiktive Geschichte eines Notfallsanitäters. Düster, dunkel, blutig - und direkt in den Bestsellerlisten wiederzufinden. Das Buch berührt - und viel wichtiger: Tobi legt mit seinem Debüt den Finger in die Wunde. Es schwenkt das Rampenlicht auf eine Berufsgruppe, die Anerkennung und Aufmerksamkeit verdient. Und so wird aus dem (schwierigen) Weg eine Reise, und aus der Reise eine Mission. Tobi und ich schauen hinter die Kulissen und sprechen darüber, was ihn bewegt und antreibt, wie es zu dem Roman gekommen ist - und warum er in seinem neuen Leben glücklicher und zufriedener ist denn je.

#86 Philipp Westermeyer, "OMR ist ein großer Spielplatz"
Unprätentiös, exakt, schnell. Auf den Punkt. Und unglaublich sympathisch. Das ist Philipp Westermeyer, der Mann, der mit dem Online Marketing Rockstars-Festival (OMR) jedes Jahr die internationale Digital-Szene nach Hamburg lockt - und inzwischen selbst die gute, alte South-by-Southwest in Austin/Texas etwas verstaubt aussehen lässt. Philipp ist Serienunternehmer und krempelt seit Jahren sehr erfolgreich den Werbe- und Marketing-Markt um. Genau hingucken, analysieren, ändern sind eben mächtige Werkzeuge, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge einzusetzen weiß. Wie aus Philipp Westermeyer DER Philipp Westermeyer wurde, das erzählt er in dieser Episode. Gleich ganz am Anfang lässt er ganz unverblümt direkt die Hosen runter - versprochen!

#85 Ralph Ruthe (Stubenhocker-Session), "Wir waren noch nie so viel im Wald"
Wann ruht Ralph Ruthe? Das Schwergewicht der deutschen Comic-Szene produziert quasi unermüdlich seine Sicht auf die Welt - intelligent, schlau, hintergründig und sehr, sehr lustig. Natürlich war das auch während der vergangenen Corona-Monate nicht anders. Seine Live-Shows hat er konsequent um ein Jahr verschoben, die gewonnene Zeit hat er in laufende und neue Projekte gesteckt. Ich spreche mit ihm in dieser Stubenhockerfolge über sein aktuelles Schaffen, seinen Kinofilm und unsere neue Corona-Wirklichkeit. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen - und Februar 2020 kommt niemals wieder. Aber dafür kommt eben auch sehr viel Neues! - Wer mehr über Ralph‘s Leben erfahren möchte, dem empfehle ich dringend Folge 52 („Am Anfang habe ich Youtube gar nicht richtig verstanden“).

#84 Maren Jopen, "Nur mit leeren Händen kannst Du empfangen"
Maren Jopen bewegt. Reflektiert, klar, besonnen stellt sie sich besonderen Missionen. Missionen, in deren Mittelpunkt der Mensch innerhalb seiner Grenzen steht. Und dafür überwindet sie selbst Grenzen. Fast zehn Jahre lang baute sie das Projekt “Leonhard - Unternehmertum für Gefangene” auf. Dieser “MBA für einsitzende Straftäter” hat zahllosen inhaftierten Menschen Wege in die Selbstständigkeit - und damit auch Selbstbestimmtheit - aufgezeigt. Seit zwei Jahren macht sie (auf den ersten Blick) etwas ganz anderes: Aber auch hier geht es darum, Grenzen zu überwinden und sie anschließend neu zu definieren. Sie führt die Organisation “Women's hub”. Die Mission: Frauen dabei zu unterstützen, beruflich ihren selbstbestimmten Weg zu gehen. Und zwar ohne dabei zwischen Familie und Beruf auszubrennen. In unserem Gespräch beleuchten wir diese beiden Stationen und schauen hinter die Kulissen des unermüdlichen Treibens der Unternehmerin Maren Jopen.

#83 Jan-Peter Schierhorn, "Du warst betrunken, ich war nur aufgeregt"
Hilfe! - Diese Folge dreht sich einzig und allein darum, was möglich ist, wenn alle mit anpacken und jeder sein Bestes gibt - und eben... hilft. Selbstlos, mit ganzem Herzen. Jan Peter Schierhorn hat vor zwölf Jahren die gemeinnützige Organisation „Das Geld hängt an den Bäumen“ gegründet. Vergessene Menschen, die ansonsten eher am Rande der Gesellschaft leben, sammeln „vergessenes Obst“ und zaubern daraus den besten Saft der Stadt. Was als Idee eines Einzelnen anfing, ist zu einer wundervollen Kettenreaktion verschiedenster Menschen geworden. Ob die zärtlichen Cousinen Atze Schröder und Till Hoheneder, der Künstler Paul Schrader, die Betreiber der Barclaycard-Arena in Hamburg, Wolff Weine - sie alle verbindet die herzenswärmende Idee des Altruismus. Und was passieren kann, wenn alle gemeinsam anpacken und ihre Kräfte bündeln, das besprechen Schiri und ich in dieser Episode. Gänsehaut garantiert.

#82 Maike van den Boom, "Tapeziert Eure Küche mit Euren Träumen!"
Warnung: Diese Folge kann glücklich machen! Leider findet man Deutschland in der Weltrangliste des Glücks immer auf den hinteren Plätzen. Warum ist das eigentlich so, und was machen die Menschen der vorderen Länder im Leben anders? Und was können wir von Ihnen lernen? - Bei Maike van den Boom fing die persönliche Glücksreise in der eigenen Küche an, als sie irgendwann ihr Leben umkrempeln wollte. Aus der Reise ist eine Expedition geworden - vielleicht sogar eine Lebensaufgabe. Sie hat seitdem einen Bestseller geschrieben (“Wo geht’s denn hier zum Glück”), ist erfolgreiche Sprecherin und Coach geworden - und lebt ansonsten ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben. Und ganz exklusiv als Randnotiz bemerkt: Ein Leben als Assistenz von Corona-Papst Christian Drosten hat Maike van den Boom nicht - ich wiederhole: nicht - glücklich gemacht.

#81 Lisa Feller, (Stubenhocker-Session), „Ich habe große Erfolge bei der Kuscheltierparade gefeiert“
Was macht ein Bühnentier, wenn es in den Corona-Käfig gesperrt wird? Wir sprechen über den Tanz zwischen Homeschooling und dem Drang „stattzufinden“. Lisa erzählt vom Alltag einer Mutter und den zarten Anfängen wieder vor Publikum auftreten zu können. Am Ende bleibt die große Frage: Warum spielt Martha im Garten, während andere Kinder lernen müssen?

#80 Tom Belz, "...und manchmal kribbelt das Geisterbein"
Eine Prise Inspiration und Lebenskraft gefällig? Dann hört Euch die Folge mit Tom Belz an. Der 33-Jährige lebt sein Leben auf einem Bein. Und was für ein Leben. Seitdem er wegen einer Krebserkrankung im Kindesalter auf das zweite Bein qua Amputation verzichten muss, stellt sich der Sportler, Musiker, Autor und Erzieher besonderen Herausforderungen des Lebens. Immer dann, wenn Zweibeinige denken “das kann der Einbeinige nicht”, legt Tom den Schalter um und beweist, dass Schubladendenken nichts anderes als eine kleine, dunkle Kiste ist. 2018 hat er den Kilimanjaro bestiegen. Im Gespräch ergründen wir, was Tom antreibt, wohin er will, an welchen Projekten er zurzeit arbeitet - und warum er, aus meiner Sicht, die mit Abstand beste Visitenkarte hat. Und vor allem lernen wir etwas über Haltung, die Akzeptanz von Schicksal und über Gestaltungsfreiheit gegenüber dem eigenen Leben.

#79 Atze Schröder, "Ich will Dir nicht die Penispumpe spoilern"
EDie Serie geht weiter: Atze und ich streunen durch die Stadt. Dieses Mal haben wir uns durch das Sortiment des größten Sexshops Europas gekramt. Wir besprechen unsere ersten sexuellen Erfahrungen, elektrische Helferlein, Fetische, Pornos und Besuche im Swingerclub. Ein bunter Strauß der gepflegten Erwachsenenunterhaltung.

#78 Jan-Oliver Nannen, "Mit Mitte 40 ist keiner ein unbeschriebenes Blatt"
„Jan-Oliver hat mir den Glauben an die Liebe zurückgegeben“ sagt Atze Schröder über ihn. Nach 17 Monaten ist er zurück im Tonmobil. (Wer wissen will, wie Jan-Oliver zu dem geworden ist, was er heute ist – hört am besten Folge #16) Als Firmenlenker des Reisegepäckherstellers TITAN und Travelite ist Jan-Oliver im wahrsten Sinne des Wortes durch die Auswirkungen der Corona-Krise „gebeutelt“. Wir sprechen über Maßnahmen, das Durchhalten und wie man Mitarbeitern Zuversicht geben kann. Außerdem sprechen wir über die Liebe, tiefe Einsichten, großes Glück und Melodien, die bleiben….

#77 Micky Beisenherz, "Endlich Ich & ApoFika2020 Tourplanung"
Wie heißt es so schön: Nach der Tour ist vor der Tour. - Micky und ich besprechen erste Details der für den Herbst geplanten “Apokalypse und Filterkaffee”-Tour 2020. Ihr wisst schon: Micky mimt den weltgewandt-witzigen Gastgeber, ich bin der Sidekick, der nebenher den Kaffee brüht. Wir blicken in diesem Gespräch zurück auf die Highlights und Gäste der Shows im vergangenen Jahr und überlegen, ob es überhaupt irgendetwas gibt, was wir je besser machen könnten...?!

#76 Michael Trautmann, "Der Podcast ist meine Selbsttherapie"
Er gehört zur Liga der außergewöhnlichen Werbe-Gentlemen, er könnte fachlich und rein optisch der reifere Bruder von Don Draper aus der Serie Mad Men sein - ganz nebenbei hat er noch den deutschen Markenwald in den vergangenen 30 Jahren maßgeblich geprägt. Dabei war und ist sein Leben voller überraschender Wendungen - was von außen nach Karriere(planung) aussieht, das war stattdessen oft Glück, Instinkt und manchmal beides zusammen. Michael Trautmann spricht mit mir über diesen besonderen Weg. Aber auch über Druck, über das Loslassen, über Chancen, über das Leben - und natürlich über sein großes, wunderbares und so wichtiges Thema: New Work. (“On the Way to New Work” - gemeinsam mit Christoph Magnussen)

#75 Nilz Bokelberg (Stubenhocker-Session XIV), "Ich will die Band wieder zusammenbringen"
Wenn Königreiche früher ihre Macht manifestieren und über die nächsten Generationen sichern wollten, bimmelten nicht selten die Hochzeitsglocken. In der deutschen Podcast-Szene passierte vor wenigen Wochen Ähnliches. Der Godfather of Qualitätspodcasts Nilz Bokelberg heiratete seine Maria Lorenz, ihres Zeichens die vielleicht wichtigste und beste Podcastproduzentin des Landes. Mitten in der Corona-Krise gaben sie einander das Ja-Wort, maskiert und quasi gästefrei. Nilz und ich sprechen in dieser Stubenhocker-Session über diese etwas skurrile, aber eben auch sehr romantische Hochzeit, über nächste Projekte, über Nilz tiefes Verlangen, mit Atze Schröder einkaufen gehen - und über die geplante Live-Tour der famosen „Gästeliste Geisterbahn“, gemeinsam mit seinen Partnern Donnie O‘Sullivan und Markus Herrmann.

#74 Christoph Magnussen, "Du bist kein Franzose, wenn Du ein Croissant isst.“
Dieser Mann lebt mindestens 7 Leben: Er ist Unternehmer, Gründer, Kreativer, Filmemacher, Keynote-Speaker, Podcaster, Familienvater. Christoph Magnussen ist ein selbstreflektierter Quergeist, der lieber tief bohrt, statt an der Oberfläche zu kratzen. Der Gründer der Agentur Blackboat ist unter anderem bekannt für seinen Podcast „On the Way to New Work“, gemeinsam mit Werbezar Michael Trautmann, in dem er seit einigen Jahren mit Menschen über einen möglichen und vielleicht notwendigen Paradigmenwechsel der Arbeit an sich spricht. „Arbeit sollte nicht Ackern sein“, sagt er und erklärt anschaulich, wie er zu dem wurde, was er heute ist - und wie er und seine Mitarbeiter „New Work“ definieren.

#73 Pierre M. Krause, (Stubenhocker-Session XIII), "Corona hat mich zum Ingame-Käufer gemacht"
Seine wöchentliche Late-Night-Show auf SWR3 ist aus der Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken und hat eigentlich schon lange einen Platz im Hauptprogramm verdient. Bereits seit 2005 moderiert Pierre M. Krause seine Sendung - und hat damit als dienstältester Late-Talker schon fast 600 Folgen präsentiert. “Mit Liebe”, wie er selbst sagt. Und großem Talent und Können, wie die anderen entgegnen. Beispiel gefällig? Dann Sei Euch sein Bit zum Thema Diversity in der Sendung (zu finden in der SWR Mediathek) vom 27.Mai sehr ans Herz gelegt. Bissig, schnell, messerscharf und auf den Punkt! - Und natürlich, man ahnt es schon, ist Pierre ein typischer Quereinsteiger, der mit viel Hingabe und Leidenschaft das “Fernsehmachen” gelernt hat. Against all odds, gewissermaßen, denn erstmal wurde er Bankkaufmann. Aber eben ein sehr schlechter... zum Glück.

#72 Till Hoheneder (Stubenhocker-Session XII), "Einfach mal die Perspektive wechseln"
Till Hoheneder ist bester Freund, “zärtliche Cousine” und kongenialer Partner von Atze Schröder. Außerdem ist er Bestseller-Autor, Comedian, Musiker, und vor allem Herzensmensch. Seinen ungewöhnlichen Lebensweg haben wir in in Episode #17kennengelernt. In dieser Stubenhocker-Folge blicken zurück auf die Corona-Monate. Was bleibt übrig, was kommt, was geht und wo stehen wir? - Wir diskutieren über politische Klimaverschiebungen in Deutschland und feiern Harry Belafonte und Audrey Hepburn als Vorbilder für ihren heldenhaften und mutigen Einsatz im Kampf gegen Rassismus. Zu guter Letzt holen wir den wunderbaren Ephraim Kishon aus der Mottenkiste - Tills großes humoristisches Vorbild.

#71 Paul Schrader, "Dann mal halt ein verdammtes Bild!"
Der Capital Kunstkompass führt seinen Namen noch nicht. NOCH nicht! Paul Schrader ist einer der Top Shooting-Stars der deutschen Kunstszene und wirbelt den Markt mit seinen großformatigen Werken ganz schön auf. Dabei hätte alles ganz anders kommen können. Wie die ungewöhnliche Metamorphose vom Hamburger Rechtsanwalt zum erfolgreichen Maler quasi über Nacht geschah, das berichtet er in dieser Folge. Und einmal mehr lehrt auch seine Geschichte, dass einfach alles möglich ist, wenn man nur das tut, was einem wirklich wichtig und richtig erscheint. Eine echte “Quer-Episode” eben. Nicht unerwähnt bleiben darf das aktuelle Projekt zugunsten der wohltätigen Organisation “Das Geld hängt an den Bäumen”. Paul Schrader hat für die Hamburger Saftmacher zum Pinsel gegriffen. Das Werk “Olaf” kann ersteigert werden - und zudem ziert es eine Sonderedition des besten Apfelsaftes.

#70 Franziska Weisz (Stubenhocker-Session XI) "Ich habe jeden nach Boris Blocksberg gefragt"
Die Wiener Schauspielerin mit Wohnsitz in Berlin (die meisten kennen sie als Tatort-Kommissarin Julia Grosz kongenial neben Wotan Wilke Möhring) bezaubert mit umwerfendem Charme und Humor - und mit unbändiger Corona-Alltags-Resilienz. In dieser Stubenhocker-Episode (aufgenommen Mitte Mai 2020) plaudern wir darüber, welche Auswirkungen der Shut-Down auf ihre Karriere hat, und was eigentlich die schönsten Momente sind, wenn ein neuer Film das Licht der Öffentlichkeit erreicht. Wer ihr neustes Projekt bewundern möchte, der schalte Amazon Prime ein, dort sehen wir sie als Frau Martin, CEO des Martinshof in der Serie “Bibi und Tina”. Und wer mehr über Franziska erfahren möchte, dem empfehle ich Folge #24 bei “Das Ziel ist im Weg”.

#69 Atze Schröder (Stubenhocker-Session X), "Wir haben die MS Europa in die Elbphilharmonie gefahren"
Atze ist neuerdings Hamburger. Und seit seinem Umzug in die schönste Stadt der Welt umweht den Comedian die zarte Brise der Erkenntnis. Und mit wachsender Erkenntnis entfalten sich fesselnde Fragen. Wie kommen T-Shirts gereinigt und gefaltet in den Schrank? Wie kauft man eigentlich ein? Was passiert auf einem Recycling-Hof? Wie steuert man ein Kreuzfahrtschiff durch den Hamburger Hafen? - Wie gut, dass Atze Andreas hat. Gemeinsam gehen die beiden diesen Fragen vor Ort auf den Grund. Der eine wundert sich, der andere wundert sich auch. Welten prallen aufeinander, und man hört, dass sich die Filialleitung der Metro bis heute nicht vollständig vom ersten gemeinsamen Besuch der beiden (“Wie zwei Erdmännchen in der Metro” - Folge #62) erholt hat. - In dieser Episode besprechen die beiden, was zuletzt geschah.

#68 Dr. Leon Windscheid (Stubenhocker-Session IX), "Die Hoffnung, dass sich die Gesellschaft zum Positiven verändert"
Leon haben wir bereits in Folge 47 kennengelernt. Der promovierte Psychologe, Jahrgang 88, hat sich seit seinem Millionen-Gewinn bei Jauch rund um sein Fach ein ganzes Bouquet an Disziplinen geschaffen, welches er mit großem Erfolg bespielt. Zusammen mit dem altersweisen (Ich darf das sagen) Comedian Atze Schröder ergründet er im Podcast “Betreutes Fühlen” die hellen und dunklen Ecken der Seele, in “In extremen Köpfen” analysiert er feinfühlig Menschen, die sich psychologisch besonderen Situationen befinden - vom akribischen Bankräuber bis zu Menschen, die jahrelang in Gefangenschaft leben mussten. Er schreibt Bestseller, ist gefragter Keynote-Speaker und ist Teil der Jury der Sat.1-Erfindershow “Wie genial ist das denn”. In unserer Stubenhocker-Session sprechen wir darüber, wie und ob der Lock-Down mit der Gesellschaft verändert, wie Leon selbst mit der Situation umgeht - und warum er trotz aller Widrigkeiten die Hoffnung noch längst nicht aufgegeben hat.

#67 Dr. Reinhard Remfort (Stubenhocker-Session VIII) "Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort"
EDieser Mann ist Rockstar der Wissenschaft. Er ist der Physiker, dem der Chaos Computer Club vertraut. Er hat mit “Methodisch Inkorrekt” seit stolzen sieben Jahren einen extrem erfolgreichen Podcast (gemeinsam mit Nicolas Wöhrl), in dem er zweiwöchentlich wissenschaftliche Themen als schmackhafte Amuse Gueules präsentiert. Zudem ist er Co-Host der Show “Alliteration am Arsch” gemeinsam mit dem uns bestens bekannten Bastian Bielendorfer. Und so ganz nebenher ist Reinhard auch noch Dozent an der Hochschule Mannheim. In unserer Folge sprechen wir ausführlich über seine ungewöhnliche Karriere, was ihn antreibt und wie aus einem Jungen aus Essen eine echte Rampensau geworden ist, die mit eigentlich trockenen Themen große Hallen füllt.

#66 Bettina Rust (Stubenhocker-Session VII), "Ja Genau! Weißt Du, was ich meine?"
Was für eine Stubenhocker-Episode! Während des Lock-Downs trifft Andreas O. Loff wohlbekannte Gäste aus früheren Folgen und schaut, was seit dem letzten Gespräch passiert ist - und wie die Corona-Krise ihr Leben verändert hat. Dieses Mal ist die bekannte Moderatorin und Journalistin Bettina Rust (“Hörbar Rust”) an der Reihe. Bettina ist nicht nur unglaublich schlau, eloquent, charmant und hat die vielleicht aufregendste Stimme des Landes, nein sie hat zudem einen blitzschnellen und explosiven Humor. Mit dieser Mischung streifen wir durch den (schwierigen) Corona-Alltag, fragen uns, ob Mäuse den Tod im weißen Pflanzkübeln grundsätzlich bevorzugen - und ergründen das zarte Seelenleben von Staubsauger-Robotern.

#65 Donnie O’Sullivan (Stubenhocker-Session VI) "Du willst ja nicht ewig der Hund-Augen-Mann sein"
Content is king. Diese goldene Regel des Showbiz ist aktueller und richtiger denn je. Donnie ist Comedian, Autor, Host. Er ist “Content-Creator”. Und er ist einer der allerbesten seines Faches. Wie er das wurde, was er ist, erzählt er in Episode #28. In der heutigen Folge sprechen wir über sein aktuelles Projekt, das in Zeiten von Corona ganz hervorragend funktioniert: Donnie hat vor einigen Monaten technisch aufgerüstet und produziert für die Zuschauer auf der Game-Streaming-Plattform Twitch hochinteressante und sehr unterhaltsame Shows, indem der Spiele durchspielt und diese dabei schlau und amüsant kommentiert. Donnie plaudert aus dem Nähkästchen und erklärt, wie er mit seiner Show Geld verdient, wo sich die Spreu vom Weizen trennt - und warum diese Show gerade sein “Beruf” ist. Viele Episoden findet man übrigens auf YouTube. Seine “Star Wars”-Folgen oder seine Verwandlung zum “Trucker Donnie” auf Deutschlands Straßen sind legendär.

#64 Patrick "Coach" Esume (Stubenhocker-Session V), "Ich sehe momentan aus wie ein Sack Schrauben"
ESeit seinem ersten Besuch in meinem Tonmobil im Mai 2019 ist unglaublich viel passiert: Patrick “Coach” Esume ist quasi der höchste Sachverständige in Deutschland, wenn es um American Football geht. Den Hamburger mit der “vorlauten Klappe” kennen inzwischen auch die meisten Fußballfans, seit er mit seiner delikaten “Motivationsrede” für die U21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft die Bild-Zeitung empörte. Aber was den einen empört, das den anderen nicht stört - Spieler und Bundesliga-Vereine rufen seitdem an und suchen seine Unterstützung als Coach und Berater. Wir sprechen aber auch über den extrem erfolgreichen wöchentlichen Podcast “Football Bromance”, den er gemeinsam mit dem ehemaligen NFL-Spieler Björn Werner im Sommer startete - und der inzwischen fast 1 Mio. Abonnenten zählt. Am Ende werden wir beide philosophisch und lösen ergriffen in einem Streich die Mobilitätsprobleme der Gegenwart.

#63 Lucas Vogelsang (Stubenhocker-Session IV), "In der Wüste habe ich Rommels Fahrer gefunden"
Das großes Talent des Lucas Vogelsang ist der virtuose, fast chirurgische Umgang mit Sprache. Er nennt sich selbst Reporter, ist aber viel mehr als das: Autor, Beobachter, Kritiker, Journalist, Fußballexperte - umtriebiger Geist. In diesem offenen Gespräch beschreibt der Berliner - er würde vielleicht “Spandauer” bevorzugen - seine Faszination fürs Schreiben, die Anfänge seiner Karriere und die wunderbaren Wendungen seitdem. Fußballfans kennen seinen revolutionären (pure Poesie) und preisgekrönten 11Freunde Liveticker, oder das wöchentliche Podcast-Highlight Fußball MML (im Trio mit M. Beisenherz und M. Nöcker). Er hat sich aber vor allem einen Namen im Feuilleton der Republik gemacht für seine Reportagen und Bücher. 2019 ist das wunderbare Buch “Was wollen wir denn hier. Deutsche Grenzerfahrungen” erschienen, die berührende und beklemmende Zeitenreise durch die Republik gemeinsam mit Joachim Król.

#62 Atze Schröder (Stubenhocker-Session III) "Wie zwei Erdmännchen in der METRO"
E“Ich möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben. Alten Leuten helfen - und sei es nur, für sie zur METRO zu gehen und einzukaufen”, meinte ich neulich am Telefon. “Das ist aber lieb von Dir, Loffy. Dann treffen wir uns gleich morgen um 9:30!” So also geschah das Unvermeidbare. Atze Schröder und ich verbrachten den nächsten Vormittag bei dem Großhändler in Hamburg. Und der alte Mann aus dem Ruhrpott brauchte tatsächlich Hilfe, war in seinem ganzen Leben doch höchstens zehn Mal alleine einkaufen - also quasi ohne jede praktische Erfahrung. Im Ernst! Und so kam es zwischen den Kühlregalen der METRO zum grotesken Gipfel der Überlebenskünstler: himmlische Ahnungslosigkeit vs. Hamburgische Vorratshaltung. Natürlich eskalierte unser Ausflug bei den Spirituosen und mündete im besinnungslosen Hamstern von hochprozentigen Köstlichkeiten. Wir berichten in dieser Folge ausführlich.

#61 Bastian Bielendorfer (Stubenhocker-Session II) „Ich hoffe, Micky Beisenherz hat einen sehr kleinen P***s"
EMan könnte behaupten, Basti wäre von Günther Jauch gezwungen worden, einen Bestsellerroman nach dem anderen zu schreiben. Inzwischen ist der Diplompsychologe aber hauptberuflich unter anderem Comedian, Moderator und Podcaster. Wir sprechen über seine Jugend, die gigantische Videospielsammlung, seinen Vater, seine Podcasts und über das Geschlechtsteil von Micky Beisenherz. Natürlich sprechen wir auch darüber, wie Corona sein Arbeitsleben beeinflusst und wie man mit der Isolation umgeht.

#60 Oli.P, "Stubenhocker-Session I"
Das erste Gespräch im Locked-down-Modus, maximales social distancing auch im Wohnmobil - ab sofort finden Gespräche virtuell, also nicht mehr direkt im Winnebago, statt. Oli.P und ich sprechen über die aktuelle Lage - und wie wir damit umgehen. Dieses Mal ist es also kein klassisches Interview, sondern ein offener Austausch darüber, was uns in dieser Zeit (wir stehen ganz am Anfang der Krise) ganz persönlich bewegt. Wir wagen einen Rückblick auf die Zeit vor Corona (“damals!”) - und fragen uns, wie eine Welt danach aussehen wird. Und weil wir beide gnadenlose Optimisten sind, finden wir in der Krise eben auch die guten Aspekte. Warum aber in Italien und Spanien Kondome ausverkauft sind, in Deutschland jedoch Klopapier - diese Frage lässt uns ein wenig betroffen, fast ratlos, zurück.

#59 Niko Backspin, "...jetzt fällt auf, dass die wirklich so sind, wie sie rappen - und dann ist auf einmal Empörung"
Backspinning ist die Königsdisziplin am Plattenteller, wenn DJs zum HipHop-Beat das Vinyl beackern. Die Kunst der coolen Fuge - sozusagen. "Backspin", so heißt das Magazin, das die Szene seit 1994 zusammenhält und dessen Gesicht Niko ‘Backspin’ Hüls ist. Der Hamburger gilt zu Recht als wichtigster Kenner und Journalist der Szene. Wir sprechen darüber, wie das alles begann, wie Niko seine große Liebe zum HipHop entdeckte - und wie er Backspin als Marke erfolgreich weiterentwickelte. Natürlich kommen wir nicht umhin, den Beef im deutschen Straßen-Rap und die Kampagne #unhatewomen zu diskutieren. Namen wie “Fler” oder “187 Strassenbande” fallen seit Jahren mit ihren frauenverachtenden und gewaltverherrlichenden Texten auf - und nun regt sich Widerstand. Aber bringt der auch was?

#58 York Hovest (Teil II), "50 Tage über den Atlantik rudern: Die krasseste Erfahrung meines Lebens"
Drei Männer die in einem Boot 50 Tage über den Atlantik rudern. Ja, RUDERN. York hat dieses Abenteuer mit seinen Freunden erlebt – ohne Begleitboot mutterseelenallein über den großen Teich, um auf eine gute Sache aufmerksam zu machen: „Heroes of the sea“ ist eine von ihm gegründete Initiative zur Rettung der Weltmeere. Was die Jungs auf der Überfahrt erlebt haben, warum ein Lammfell Ihnen quasi den Hintern gerettet hat und wieso man plötzlich Kindergeschrei und einen Krankenwagen auf dem Ozean hört – genau darüber sprechen wir in dieser Folge. P.S. Wer wissen will, wie York zu dem geworden ist, der er heute ist, hört unser erstes Gespräch in Folge #49

#57 Jörg Offer aka Don Jorge, "Die Bilder lassen mich nicht mehr los"
EVor ihm benehmen sich selbst die harten Jungs in den Favelas von Rio de Janeiro wie bleichgesichtige Chorknaben. Verpackt in der Hülle eines gestanden Wikingers führt der freischaffende Macher/Künstler/Denker/Musiker/Produzent/Menschenfreund Jörg Offer ein randvolles, sehr beeindruckendes Leben und Werk. Wir tauchen tief in seine Zeit als Musiker (mehrere Top10 Chartplatzierungen), Produzent und A&R-Manager, damals als sich die Musikindustrie noch reich und unersetzlich fühlte - und von Spotify noch nichts ahnte. Wir beleuchten seine anschließende Karriere als erfolgreicher Werbe- und Dokumentarfilmer (Regieduo The Dons) und weitere Projekte auf seiner Lebensreise. Ab Minute 35 finden wir uns plötzlich auf Lesbos wieder - inmitten der ausbrechenden Flüchtlingskrise 2014. Das ging unter die Haut…

#56 Sebastian Merget, "Was Dessert geschah"
Sebastian Merget ist “der Entrepreneur des Wahnsinns”. So nennt er sich selbst. Der Frankfurter ist preisgekrönter Werbetexter, Moderator, war Conférencier der “Bullerei” in Hamburg und ist nun der Co-Host von Tim Mälzer im auch kulinarischen Podcast “Fiete Gastro”. Wir sprechen über seinen ungewöhnlich erfolgreiche Zeit als “Werber” und den einschneidenden Moment, als er bei einer Preisverleihung TV-Moderatorin Katrin Bauernfeind traf. Mit einem einzigen, so schlichten wie klugen Rat warf sie sein gesamtes Leben um. “Du muss das machen, was Du machen willst.” “Der Anfang von allem”, wie er selbst sagt. Seitdem ist er Moderator, liebt das Leben auf der Bühne und hinter dem Mikrofon. Trotz einer ganz eklatanten Schwäche…

#55 Lothar Frenz, “Schaut genau hin! Das beste Mittel gegen Populismus!”
Dieses Gespräch ist eine kleine, feinfühlige Wundertüte. Und man kommt manchmal aus dem Staunen kaum heraus. Lothar Frenz ist Wissenschafter, Beobachter, Abenteurer, Journalist (Geo, ZDF, NDR), Autor zahlreicher Bücher - und Biograph von Loki Schmidt, der 2010 verstorbenen Gattin des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Er begleitete die wortgewandte und blitzgescheite Botanikerin in ihren letzten Lebensjahr. Was als Buchprojekt anfing (“Naturbuch für Neugierige”), mündete in einer Freundschaft und langen, vertrauten Gesprächen über ihr Leben, die Lothar in dem einfühlsamen Porträt “Ein Jahr mit Loki” aufgearbeitet hat.

#54 Oli.P, "Wann wachen wir auf und sagen: HALT, STOPP?"
Wer oder was ist Oli. P? GZSZ, “Flugzeuge im Bauch”, Schauspieler, Moderator, Sänger, Unternehmer, Veganer? Jeder kennt ihn, jeder weiß etwas - aber was steckt eigentlich hinter diesem wunderbaren Menschen, der von sich sagt, dass er “beobachtender Fan ist, der dann auch noch eingeladen wird mitzumachen” und dabei sein Glück kaum fassen kann. Seine “Karriere folgt keinem roten Faden”. Dafür aber seinem Wertesystem. Ehrlichkeit, Authentizität, das Interesse an Menschen - das sind die Leitplanken des Oli. P. Wir streifen viele weitere Themen, von Silbereisen über Böhmermann bis zu K.I.T.T. Und seiner Liebe zu den 80er und 90er Jahren, die er in seinem neuen Podcast “90er Kids” auslebt.

#53 Nicholas Müller, "Ein bunter Strauß aus Schwarz"
Angststörungen, Panikattacken, Depressionen - das pathologische Hamsterrad der Dunkelheit. Nicholas, Ex-Leadsänger der Band „Jupiter Jones“, ist jahrelang durch die Hölle gegangen. Doch mit seinem offenen, ehrlichen Umgang hat er dem „großen, schwarzen Hund“ die Zähne gezogen und sich aus der Krise befreit. Jetzt geht es ihm besser denn je - und hat über seinen Weg ein unglaublich gutes Buch geschrieben („Ich bin mal wieder tot. Wie ich lernte, mit der Angst zu leben“) Wir sprechen aber auch über seine Pläne für 2020. Unter anderem startet er eine musikalische Bühnenshow mit dem aufmunternden Titel „Zum Sterben zu viel - ein Abend mit dem Tod und Nicholas Müller“.

#52 Ralph Ruthe, "Ich habe YouTube am Anfang gar nicht richtig verstanden..."
Ralph Ruthe bezeichnet sich selbst als Witzbildmaler. Ich habe in meinem Freundeskreis nachgefragt – seine Bilder, Comics und Filme kennt eigentlich jeder, aber der Name war nicht allen gleich geläufig. Ralph hat sich über die Jahre ein kleines Medienimperium aufgebaut: Darunter unter anderem ein extrem erfolgreicher Youtube-Kanal, diverse Büchern und seit 13 Jahren eine Live-Tour. Dazu kommen noch Instagram, Facebook und sein Twitterkanal, wo er mit seinen Fans wirklich interagiert und sich Anregungen abholt. Wir sprechen über seine Anfänge als Kind, als er Comicverlage einfach anschrieb, über den Humor in seinen Werken, seine Figuren aber auch das nächste große Projekt: einen Kinofilm.

#51 Ingo Appelt, "Ich gebe mal das Schwein! - die konsequente Fortführung von Vernichtungskabarett"
EIch gebe zu, ich war wirklich gespannt auf das Gespräch und den Menschen.Wir haben die Folge noch im Dezember aufgenommen und ich habe das Interview inzwischen ein paar Menschen im engeren Kreis vorgespielt und das Feedback war überall ziemlich ähnlich: „Ich wollte den doof finden – aber der hat ja wirklich Etwas zu sagen und ich möchte den gerne auf ein Bier treffen.“ Wir haben zwar kein Bier getrunken – aber der Mann hat wirklich Etwas zu sagen. Wir sprechen über seine Anfänge im Kabarett, seine Zeit in der Gewerkschaft, über Politik und vor allem die SPD. Wir reden aber auch über seinen „Absturz“ bzw. seine Fehler und warum es ihm wichtig ist, mir seinem Publikum zu diskutieren.

#50 Florentin Will, "Ich mag die Nische in der Nische"
Florentin Will ist Entertainer, Moderator, Podcaster und Schauspieler. Die meisten von Euch kennen Florentin als Beefträger im NEO Magazin Royal. Florentin stand schon von Anfang an ziemlich weit oben auch der Gäste-Wunschliste – einerseits, weil er ein wunderbarer Quereinsteiger ist – anderseits auch, weil ich seit Jahren seinen Podcast höre: Das Podcast-UFO, welchen er zusammen mit dem Autoren Stefan Titze betreibt, spricht, moderiert. Wir sprechen über seinen Lebensweg, die Privilegien eines Museumsmitarbeiters, sein Interesse an jeglichen Nischenthemen, Pen & Paper Rollenspiel, und wie Frank Elstner ihn mit zu Jan Böhmermann genommen hat.

#49 York Hovest, "Wenn Ihr das hier hört, rudere ich gerade über den Atlantik..."
York Hovest ist ein Abenteurer. So bezeichnet er sich nicht selber, aber ich sage das jetzt einfach mal so. Wir sprechen über seinen Weg aus einer Dorfdisco in die glitzernde Modelwelt, seinen frühen Entschluss Fotograf zu werden und wie eine Begegnung und ein Brief an den Dalai Lama sein Leben verändert hat. York ist ein pragmatischer Umweltschützer, der mehr an Lösungen interessiert ist als an moralischer Belehrung. Sein aktuelles Projekt und Buch „Heroes of the Sea“ zeigt nämlich genau diese Lösungen auf, wie man etwas für die Ozeane tun kann. Aber damit ist es für York nicht genug: Um dem ganzen Projekt Aufmerksamkeit zu geben, hat sich York entschieden, mit 2 Freunden über den Atlantik zu rudern. Ja, RUDERN. Die sind letzten Sonntag gestartet und Ihr könnt die Tour verfolgen unter heroesofthesea.com Hört Euch das Gespräch bitte bis zum Ende an den im hinteren Viertel erklärt York nochmal genau, was und wie es dazu kam.

#48 Yared Dibaba, "Gute Musik & Pommes"
Yared ist Entertainer, Moderator, Schauspieler, Sänger, Musiker, Buchautor, Plattschnacker und demnächst auch noch Kiezwirt. Wir sprechen über die abenteuerliche Flucht seiner Familie nach Deutschland, Rauchen auf Schulklos, natürlich seinen Hang zum Plattdeutschen, dass Yared eigentlich Manager werden wollte und sich plötzlich in der Kaffeebranche wiederfand. Yared und Ich kennen uns schon über 15 Jahre und es war ein wirklich wunderbar heiterer Vormittag im Tonmobil. Yared, mein Lieber – dat mutt wie öfter moken.

#47 Leon Windscheid, "Wir können unser Zeitgefühl verändern"
Leon Windscheid – den kennen wahrscheinlich einige von Euch noch aus „Wer wird Millionär“, wo er vor vier Jahren 1 Million Euro gewonnen hat. Seitdem ist viel passiert: Er hat er einen Bestseller geschrieben, hält regelmäßig Vorträge und hat zwei wunderbare Podcasts: „Betreutes Fühlen“ mit dem lieben Freund des Hauses Atze Schröder und ganz neu „In extremen Köpfen“. Beide sehr, sehr hörenswert. Wir reden über Leons Werdegang, wie und ob man die Zeit verlangsamen kann und wie der Millionengewinn seine Lebensplanung verändert hat. Außerdem ist Leon mit seiner Tour unterwegs und wir verlosen hier 3x2 Tickets.

#46 Patrick Bach, "Wenn Sie dabei bitte durch eine Kuhherde reiten könnten..."
Menschen meines Alters können Patrick eigentlich gar nicht nicht kennen. Die Weihnachtsserie Silas machte Patrick quasi über Nacht mit 13 Jahren zum Kinderstar – es folgte gleich Serien wie Jack Holborn, Anna, Kinofilme und viele weitere Serien…und, und, und. Wir sprechen darüber, wie es sich anfühlt 2000 Briefe am Tag zu bekommen, wie man dabei nicht komplett durchdreht und im schlimmsten Fall an der Crackpfeife endet. Wir reden aber auch darüber, wie wichtig es ist bodenständig zu bleiben und sich ein zweites Standbein zu erschaffen. Wie sich aus Patricks Augen die Film- und Fernsehwelt verändert hat und warum er im Jahr 2007 eigentlich einer der Pioniere des Medium Podcast war – das hört Ihr in dieser Folge. Patrick – Du bist hier jederzeit herzlich willkommen. Und wehe, Du hupst!

#45 Thorsten Havener, "Geheimnisse haben immer eine helle und eine dunkle Seite"
Thorsten ist Bestsellerautor, Mentalist, Gedankenlesen, Körpersprachenspezialist und Bühnentier. Wir sprechen über seinen Werdegang vom kindlichen Zauberer mit der Zwischenstation des Diplom-Übersetzer für Englisch und Französisch zum Unterhalter bzw. Autor. Und was genau sein verstorbener Bruder damit zu tun hat und welche Spielarten von Geheimnissen es gibt. Wir reden dabei aber auch über sein neuestes Buch: „Sag es keinem weiter: Warum wir Geheimnisse brauchen“ Thorsten, es war mir ein zauberhaftes Vergnügen – Du bist jederzeit wieder herzlich Willkommen.

#44 Nilz Bokelberg, "Man merkt sehr, wenn es sehr gut war"
Nilz Bokelberg muss man in Podcastkreisen gar nicht wirklich vorstellen. Es kann sein, dass Ihr noch keinen seiner Podcasts gehört habt, Nilz aber noch aus seiner Zeit als Viva -Moderator kennt. Ja genau der Nilz – der mit 17 da neben Heike Makatsch und den anderen aus dem Fernsehen guckte und Musikclips anmoderierte. Heute produziert, moderiert und schreibt Nilz hauptsächlich Podcasts - und Bücher und Kolumnen, lebt in Berlin in einer Wohnung in der auch viele Podcasts entstehen – denn seine Verlobte Maria produziert auch Podcasts. Wir sprechen natürlich auch über die Gästeliste Geisterbahn, die das Live-Podcasten vor Publikum quasi in Deutschland erfunden haben – aber auch über Faking Hitler, Pop kann alles, Randale Bokelberg und warum man für Arbeit, die auch Spaß macht bezahlt werden sollte. Seit ich angefangen habe diesen Podcast zu machen, standst Du Nilz immer schon sehr weit oben auf meiner Gästewunschliste und ich habe mich wirklich außerordentlich gefreut Dich hier als Gast gehabt zu haben. Bitte gerne jederzeit wieder. So, aber bevor ich jetzt noch einmal das Wort PODCAST schreiben muss - viel Spaß beim Reinhören.

#43 Uriz von Oertzen, "Meinen Beruf gab es damals gar nicht..."
Uriz von Oertzen ist eine feste Größe in der Musikindustrie und dem Eventmanagement. Er hat quasi Eventmanagement betrieben bevor es dafür einen Namen gab. Uriz ist dieses Jahr 70 Jahre jung geworden und ich habe mich wirklich sehr gefreut diesen absoluten Quereinsteiger im Mobil zu haben. Er strahlt vor Energie und Tatendrang und ist noch lange nicht bereit, den Hut an den Nagel zu hängen. Wir sprechen darüber, wie Uriz eines der ersten vegetarischen Restaurants mitbetrieben hat, mehr oder minder durch einen Zufall in die Konzert- und Eventbranche geraten ist und wie er sich plötzlich beim Fernsehen – nämlich bei Ronnys Popshow wiedergefunden hat. Wir reden aber auch über den Wandel der Musikindustrie und wie er sich seine Zukunft mit dem Hamburger Beatles Festival „Come Together“ vorstellt.

#42 Atze Schröder & Till Hoheneder, "Zärtliche Cousinen - Eklat an der Eierausgabe"
Wie einige ja schon herausgefunden haben, sind die Zärtlichen Cousinen bei mir zu Gast – nun denken einige bestimmt sofort an einen Schmuddelfilm der 70er – aber weit gefehlt: Die Zärtlichen Cousinen sind Atze & Till. (Die beiden waren jeweils schon in einer Solofolge zu hören: Folge #17 und Folge #25.) Zusammen haben sie dieses Jahr eine Live Tour unter dem Namen vollzogen und zusätzlich besitzen sie auch einen gleichnamigen Podcast: Zärtliche Cousinen. (Die letzte Folge ist sogar in meinem Wohnmobil entstanden.) Das Schöne bei so zwei Profi-Rednern ist, dass man sich wunderbar zurücklehnen kann und die beiden einfach beim Ping-Pong beobachten. Wir reden über Freundschaft, wie die beiden mit einander arbeiten aber auch über Till neuestes Werk – das Buch, welches er mit Gaby Köster geschrieben hat – schon das zweite mit Gaby: „Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede“ Auch schon wieder ein Spiegel-Bestseller. Vielen Dank Till & Atze, dass ich nun schön so viele kurzweilige Stunden mit Euch verbringen durfte – Ihr seid jederzeit Willkommen und ich habe immer eine Currywurst von meinem Nachbarn Onkel Curry für Euch parat.

#41 Jon Flemming Olsen, "Flötenspiel bei Mondlandung"
Jon Flemming Olsen ist nicht nur Vollblutmusiker und autodidaktischer Graphiker, sondern auch der Imbisswirt Ingo aus der Fernsehserie - ach was: dem preisgekrönten Fernsehspiel „Dittsche - Das wirklich wahre Leben.“ Wir sprechen über seine musikalische Früherziehung, die Auswirkungen des schlagartigen Erfolges seiner damaligen Band „Texas Lightning“ und wie sein Vater Ihn dazu inspiriert hat, Plattencover zu gestalten. Außerdem reden wir über die veränderte Musikindustrie, wie man sich im gesetzten Alter noch an Instagram heranwagt und über seine neue Platte, dessen Produktion er, wie schon bei der Platte davor, über Crowd-Funding finanziert.

#40 Özcan Cosar , "Ich spiele Schach - manchmal über 80 Spiele am Tag"
Der Comedypreis Gewinner Özcan Cosar ist voller Freude und Dankbarkeit über den Weg, den das Leben ihm gerade aufzeigt. Der begnadete Breakdancer nimmt einen mit seiner positiven Energie mit durch seine Geschichten: Wir sind im Gespräch durch seine zahlreichen Jobs z.B. als Zeitungsjunge, Operator für Laserdruck, Zahnarzthelfer, Tanzlehrer gewandert. Özcan erzählt, wie es ist auf Ochsentour zu gehen, eine ganze Show innerhalb eines Tages zu konzipieren und was man mit den einsamen Stunden in fremden Hotels anfängt. Am Ende des Interviews stand übrigens jemand vor der Tür, der einen Gitarrenverstärker für Till Hoheneder bei mir angeliefert hat. Den habe ich dann mit Özcan ausprobiert – und was soll ich sagen: Der Mann spielt auch noch richtig gut Gitarre. Wer Özcan nicht kennt, sollte ihn dringend kennenlernen.

#39 Jannes Vahl, "Beim Spendensammeln kann man sogar Sexualpartner finden"
Jannes Vahl ist ein guter Mensch – mit seinen gemeinnützigen Vereinen wie dem Clubkinder e.V. unterstützt er verschiedensten hilfsbedürftige Projekte und Menschen. Und das alles mit einer ordentlichen Portion Spaß – denn Charity muss nicht immer betroffen machen – wie er selbst sagt. Außerdem ist Jannes Mitinhaber der Agentur für eine bessere Welt , der Polycore in Hamburg. Warum das kein leerer Spruch ist, wie das alles angefangen hat und warum Jannes mal mit Nacktbildern sein Geld verdient hat – das hört Ihr in dieser Folge. Wir sprechen außerdem über Basketball, Stalker & Stalkerinnen, die Anfänge als Party-Reporter und wie man so viele Projekte unter einen Hut bekommt. Jannes und ich haben die Folge abends aufgenommen und einen guten Rotwein geteilt – wir sind gerade gegen Ende mitunter relativ albern…aber niemand musste mehr fahren.