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ALKIS-Daten 2022 - Zur Zugänglichkeit und Umzugänglichkeit einer Infrastruktur (fossgis2023)
Die Beschaffung von ALKIS-Daten für den Breitband-Netzausbau ist eine recht sperrige Aufgabe. Die Länder gehen sehr unterschiedliche Wege, um die Daten verfügbar oder auch möglichst unverfügbar zu machen. Als freiberuflicher Geodaten_Dienstleister, der in2022 umfangreiche Beschaffungen für ein Telekommunikationsunternehmen umgesetzt hat, berichte ich von den aktuellen Heruasforderungen. Die Beschaffung von ALKIS-Daten für den Breitband-Netzausbau ist eine recht sperrige Aufgabe. Die Länder gehen sehr unterschiedliche Wege, um die Daten verfügbar oder auch möglichst unverfügbar zu machen. Einige Länder betrachten die ALKIS-Daten als öffentliche Infrastruktur, andere als ein Produkt für das der Monopolanbieter jeden Preis verlangen darf. Als freiberuflicher Geodaten_Dienstleister, der in2022 umfangreiche Beschaffungen für ein Telekommunikationsunternehmen umgesetzt hat, berichte ich von den aktuellen Herausforderungen. Sehr unterschiedlich sind nicht nur Philosophie und Preise, sondern auch die verfügbaren Inhalte. In dem einen Land bekommt man Buchungsblattinformationen auch ohne Eigentümer, in dem Anderen nicht. Im Detail gibt es of bedeutende Unterschiede. Auch in den OpenData-Ländern ist es nicht immer einfach die Daten von großen Gebieten effektib herunterzuladen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/TU9TER/
Performantes Rendering von Vektordaten - Neuigkeiten aus der WebGL OpenLayers library (fossgis2023)
Unterstützt durch WebGL können Vektordaten in OpenLayers nun sehr performant gerendert werden. Wir geben Einblick in die aktuellen Entwicklungen in dieser neuen OpenLayers Bibliothek. In diesem Vortrag geben wir einen Überblick über die laufenden Arbeiten am WebGL Renderer. Nach der erfolgreichen Implementierung des Renderers für den Vektordatentyp Punkte, zeigen wir die technische Umsetzung für die komplexeren Geometrietypen Linien und Polygone. Die daraus resultierende Optimierung in der Performanz des Rendering ist verglichen mit der bestehenden Canvas API beachtlich. Eine weitere zentrale Entwicklung umfasst die Erweiterung der bisher relativ beschränkten Styling Optionen des WebGL Renderers. Erweiterungen beinhalten gängige Stylings sowohl bei Linien (u.a. gestrichelte Linien, Linienenden) als auch Polygonen (u.a. einheitliche Füllung, Streifen). Zudem präsentieren wir, in welche Richtung sich OpenLayers aktuell in Bezug auf das Styling von Vektordaten entwickelt. Neue Entwicklungen beim WebGL- als auch beim Canvas-Renderer haben das Potential, das Arbeiten mit der OpenLayers Library zu verbessern und zu erleichtern. Wir hoffen, durch diesen Vortrag den Nutzen des neuen OpenLayers Renderers zu verdeutlichen und die ersten Erfolge bei den umfassenden Styling Anforderungen der zu renderenden Vektordaten aufzuzeigen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/ZLJHVF/
Reality Check: Offene Katasterdaten in Deutschland (fossgis2023)
Die Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) untersucht den aktuellen Stand Offener Katasterdaten in Deutschland. Sie zeigt, dass die Potenziale Offener Katasterdaten noch nicht umfänglich ausgeschöpft werden können, da die Daten nicht in allen Bundesländern kostenfrei sind und zudem in unterschiedlichen Formaten und Qualitäten vorliegen. Für datenbereitstellende Behörden ist der Schritt zu Open Data mit finanziellen Herausforderungen verbunden. Im Juli 2021 hat die Bundesregierung eine Open-Data-Strategie u. a. mit Maßnahmen für die Bereitstellung Offener Verwaltungsdaten veröffentlicht. Doch inwieweit werden in Deutschland bereits Verwaltungsdaten offen zur Verfügung gestellt? Das WIK hat in einem gemeinnützigen Forschungsprogramm, das mit der Bundesnetzagentur vereinbart ist, den Stand Offener Verwaltungsdaten am Beispiel der Katasterdaten in Deutschland untersucht und Potenziale sowie Herausforderungen bei Bereitstellung und Nutzung der Daten identifiziert. Das WIK stellt in dem Vortrag die Ergebnisse der im Dezember 2022 veröffentlichten Studie vor. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/MSD7YN/
Ein Offener Ansatz zur Ermittlung von Verkehrsaufkommen anhand des Internet of Things (fossgis2023)
Im Vortrag wird gezeigt, wie unter Verwendung des IoT der Verkehrsfluss mittels Bilderkennung und frei verfügbaren Webcams bestimmt und über offene, standardisierte Schnittstellen bereitgestellt und visualisiert werden kann. Bei dem entwickelten Workflow kommen dabei ausschließlich Open-Source-Bibliotheken und Dienste sowie Open Data zum Einsatz. Da inzwischen in einigen Städten Sensoren und Webcams zur Erfassung von Informationen eingesetzt werden, bieten sich neue Möglichkeiten, um Informationen über das Verkehrsaufkommen zu ermitteln. Durch Kameras kann das Wetter an einem öffentlichen Platz geprüft oder das Verkehrsgeschehen an kritischen Verkehrspunkten beobachtet werden. Die angebrachten Sensoren erfassen so kontinuierlich oder zu bestimmten Zeiten Daten. Durch die internetbasierte Bereitstellung dieser Daten entsteht so ein Netzwerk mit einer großen Anzahl von möglichen Sensoren. Ein so aufkommendes Internet of Things (IoT) bietet damit eine Architektur und Infrastruktur, die eine große Anzahl von Anwendungen in unterschiedlichen Bereich wie Smart Environment, Smart Home, Smart Hospitals, Smart Agriculture aber auch Smart Traffic Sytems ermöglicht. Im Vortrag wird gezeigt, wie unter Verwendung des IoT der Verkehrsfluss mittels Bilderkennung und frei verfügbaren Webcams bestimmt und über offene, standardisierte Schnittstellen bereitgestellt und visualisiert werden kann. Bei dem entwickelten Workflow kommen dabei ausschließlich Open-Source-Bibliotheken und Dienste sowie Open Data zum Einsatz. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/DYGEFX/
OpenLayers Feature Frenzy (fossgis2023)
Vor über 10 Jahren war OpenLayers die 1. Wahl unter den spärlich verfügbaren Web Mapping Libraries. Ein Rewrite im Jahr 2012 und die zunehmende Verbreitung von Leaflet and Mapbox GL JS haben zu einem spürbaren Verlust an Popularität geführt. Heute bedient OpenLayers ein bisschen mehr als eine Nische als Mapping Library mit den meisten Features und der größten Flexibilität bei guter Performance, die mit der Komplexität der an sie gestellten Aufgaben langfristig mithält. Diese Präsentation gibt anhand gewagter Live-Demonstrationen einen Überblick über neue und spannende Features der Library. Wir präsentieren aktuelle Arbeiten an neuen Features und an der wachsenden Developer-Freundlichkeit der Library. Egal ob Entwickler oder Entscheidungsträger, kommen Sie zu diesem unterhaltsamen Vortrag und informieren Sie sich über den aktuellen Stand von OpenLayers. Wir bieten darüber hinaus einen Einblick in die Zukunft, um Sie zur Nutzung von OpenLayers in Ihren künftigen Web Mapping Projekten zu motivieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/YEEDPR/
QGIS Slim: Wir entschlacken die QGIS-Oberfläche (fossgis2023)
Fokussiert und bedarfsgerecht: Wir passen die Oberfläche von QGIS auf unsere Bedürfnisse an, um Platz auf mobilen Endgeräten zu sparen und die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Wir erstellen verschiedene GUIs für Datenerfassung im Feld und Büro und gehen auch auf fertige Lösungen wie QField oder IntraMaps ein. Motivation Nach 20 Jahren Entwicklung ist aus dem Quantum GIS-Projekt ein sehr leistungsstarkes GIS entstanden. Aufgrund der großen Anzahl von Funktionen lässt es sich leider nicht mehr so einfach bedienen wie in den Anfangsjahren. Gerade Neueinsteiger haben oft Probleme sich in der zum Teil überladenen Oberfläche zu orientieren. Sollen kleinere GIS-Aufgaben von Newbies ausgeführt werden ist die Oberfläche nicht nur verwirrend sondern birgt auch Risiken in Bezug auf die spätere Datenqualität. Wird QGIS für die Datenerfassung verwendet möchte man nur nötige Funktionen mit ins Feld nehmen. Das spart Platz für die Kartendarstellung und erleichtert die Eingabe. Vorgehen Während der Demo entschlacken wir QGIS durch Anpassung und Deaktivieren von „überflüssigen“ Komponenten. Wir konzentrieren uns dabei auf die Bereiche: Systemstart, Menüs, Bedienfelder, Werkzeugkasten, Data Browser und die Verarbeitungswerkzeuge. Unsere angepasste UI-Konfiguration speichern wir in Benutzerprofilen ab. Ergebnis Als Ergebnis der „Diät“ erhalten wir ein leichtgewichtigeres UI mit erhöhter Benutzerfreundlichkeit. Über die Profilverwaltung von QGIS sind wir in der Lage die Oberfläche situationsbedingt anzupassen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/CWR8KL/
Eine Schnittstelle zur länderübergreifenden Bereitstellung von ALKIS-Daten (fossgis2023)
ALKIS ist ein föderalistisch geprägter Datensatz. Mit der Länderhoheit über die Erfassung, Pflege und Abgabe der Daten entwickelte sich in Deutschland ein heterogener Datenbestand. Die Beschaffung und Integration erweist sich insbesondere bei länderübergreifenden Projekten als herausfordernd. Im Projekt ADA wird der Beschaffungsprozess durch die Entwicklung einer Shop-Schnittstelle zur verbesserten Auffindbarkeit und zur Direktintegration länderübergreifender Daten in Drittsysteme optimiert. Kataster- und Liegenschaftsdaten stellen eine wichtige Basis für Planungsvorhaben dar. Das zeigt nicht zuletzt die INSPIRE-Richtlinie (Infrastructure for Spatial Information in Europe) zur Schaffung einer europäischen Geodateninfrastruktur. Die Erfassung, Pflege und Abgabe der Daten ist in Deutschland föderal geregelt, obliegt den zuständigen Vermessungs- und Katasterverwaltungen und zur Speicherung wird das Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) genutzt. Gleichzeitig ist der bundesweite Bezug der Daten mit großen Hürden verknüpft. So gibt es regionale Abweichungen in der Art der Datenabgabe, den Dateninhalten, den Aktualisierungsintervallen, der Lizenzbedingungen und in den Kostenstrukturen. Insbesondere die Suche nach Datenquellen für einen Datenbezug ist durch Namensgebungen der Vermessungs- und Katasterverwaltungen, der heterogenen Verwendung von Begrifflichkeiten und der Auffindbarkeit von Ansprechpartnern stark erschwert. Um diese Herausforderung zu adressieren, ist das zentrale Ziel des Forschungsvorhabens ADA (ALKIS-Datenbeschaffungs-API), ein einfacheres Auffinden und eine einfachere Verwendung von ALKIS-Daten bei länderübergreifenden Projekten zu ermöglichen. Im Rahmen des Projektes wird daher ein Portal zur bundesweit einheitlichen Bereitstellung von ALKIS-Daten um standardisierte Schnittstellen erweitert, bspw. in Form eines Web Feature Service (WFS). Das Kernergebnis des Projekts ist eine semantisch angereicherte, föderale Schnittstelle für ALKIS-Daten, die einen länderübergreifenden Datenbezug ermöglicht. Diese ermöglicht zum einen die Veröffentlichung von Metainformationen u.a. für Open-Data-Portale und zum anderen die automatische Bestellung homogener ALKIS-Daten und deren Integration in vorhandene Systeme. Die Verwendung der Schnittstellen wird durch ein QGIS-Plugin demonstriert und innerhalb verschiedener Anwendungsszenarien validiert. Neben der allgemeinen Projektvorstellung wird der Fokus des angestrebten Vortages auf der Metadatenveröffentlichung in offene Metadatenplattformen, sowie auf dem QGIS-Plugin zur Demonstration der angestrebten ALKIS-Schnittstellen liegen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/7XMQJL/
Bestimmung des Einflusses von ÖPNV-Verkehrsnetzen auf die Erreichbarkeit (fossgis2023)
Im Kontext des Forschungsprojektes RAFVINIERT, welches sich mit der Versorgung von Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum beschäftigt, wird dem Faktor ÖPNV eine große Bedeutung für die Erreichbarkeit von seniorenrelevanten Einrichtungen attestiert. Durch räumliche Analysen und Routing-Algorithmen wurde die Versorgungssituation von verschiedenen Standorten modelliert und eine Vergleichbarkeit zu fußläufigen Erreichbarkeiten hergestellt. Älteren Menschen wird als Zielgruppe des ÖPNV eine zunehmend wichtige Rolle zugesprochen. Begründet wird dies zum einen mit den demographischen Entwicklungen in Deutschland und zum anderen mit verkehrlichen Aspekten. Seniorinnen und Senioren wollen mobil sein und bleiben und sind deshalb aufgrund eingeschränkter Mobilität häufig auf ÖPNV angewiesen. Dieser Beitrag adressiert konkret die Fragestellung, in wie weit sich die Versorgungssituation mit der Hinzunahme von ÖPNV verbessern lässt. Daher wurden Untersuchungen zur Quantifizierung der (Utilitäts-)Unterschiede zwischen verschiedenen Standorten durchgeführt. Methodisch wurde hierfür folgendes Vorgehen gewählt. Zunächst wurden multimodale Erreichbarkeitsanalysen mittels Soll-Fahrplandaten durchgeführt und ein Vergleich zur fußläufigen Erreichbarkeit angestellt. Als Vergleichsparameter dient zum einen der Flächenzuwachs bei der Berechnung von Isochronen. In einem weiteren Schritt wurde ein Erreichbarkeitsindex verwendet, sodass auch die Lokalisierung von Versorgungseinrichtungen mitberücksichtigt wird. Eine besondere Bedeutung wird bei der Untersuchung der Tageszeit zugesprochen. Durch die Taktung einzelner Linien ergeben sich zu etwa gleichen Uhrzeiten stark unterschiedliche Ergebnisse. Für die Bestimmung von Erreichbarkeitsindizes dient die Methodik des Walk Score. Dazu werden Isochronen in einem Abstand von 5min, 10min, 15min und 20min berechnet und mit den Punktgeometrien der Einrichtungen verschnitten. Als Referenzgeometrien dienen dabei keine realen Wohnorte, sondern Mittelpunkte eines 100m x 100m Rasters. Durch eine gewichtete Summe je nachdem welche, wie viele und wie schnell Einrichtungen erreicht werden, ergibt sich für jeden Rasterpunkt ein eigener Erreichbarkeitsindex. Zusammen mit den 20min-Isochronen bilden sie die Datenbasis für die Auswertung. Die numerische und grafische Auswertung wurde mit der freien GIS-Software QGIS durchgeführt. Als Datengrundlage für die Soll-Fahrplandaten dient der DELFI GTFS-Datensatz sowie für die Einrichtungen OpenStreetMap. Die Routen und Isochronen werden in dem Prototyp mit der Open-Source-Software GraphHopper berechnet, welcher GTFS-Daten automatisiert in den Routing-Graphen integrieren kann. Als Vergleichsparameter wurden sowohl die absoluten als auch die prozentualen Veränderungen von Flächen und Erreichbarkeitsindizes verwendet. Die Ergebnisse werden durch farbliche Kategorisierung der Veränderungen veranschaulicht und interpretierbar. Die umfängliche Analyse wurde im Stadtgebiet von Mainz durchgeführt. Die Ergebnisse haben ergeben, dass in dicht besiedelten Gebieten die fußläufige Erreichbarkeit zu versorgungsrelevanten Einrichtungen bereits sehr hoch ist und besonders Außenbezirke vom ÖPNV profitieren. Im Stadtzentrum und in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten ist eine besonders erhöhte Flächenabdeckung zu beobachten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/AYWSVZ/
Geodaten als hochwertige Datensätze (fossgis2023)
Die Public Sector Information Richtlinie (PSI RL) erklärt bestimmte Geodaten zu hochwertigen Datensätzen. Welche Geodaten hierzu gehören und wie sie zu Lizenzieren sind, das kann die EU Kommission durch durch Kommissionsverordnung näher bestimmen. Die Public Sector Information Richtlinie (PSI RL) erklärt bestimmte Geodaten zu hochwertigen Datensätzen. Die richtlinie wird im Datennutzungsgesetz in nationales Recht umgesetzt. Welche Geodaten zu den hochwertigen Datensätzen gehören und wie sie zu Lizenzieren sind, das kann die EU Kommission durch durch näher bestimmen. Hierzu hat die EU Kommission 2022 einen Entwurf vorgestellt, der im Rahmen des Vortrags näher erläutert wird. Sollte zwischenzeitlich eine Endfassung erscheinen, so wird diese betrachtet und erläutert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/LHEXHJ/
Geocoding für Einsteiger (fossgis2023)
Dieser Vortrag vermittelt Anfängern einen praktischen Einstieg in die Welt des Geocodings. Er stellt die verschiedenen Formen des Geocodings vor und zeigt, wie man in der eigenen Anwendung (website, QGIS, etc.) die Open-Source-Tools Nominatim und Photon zum Geocoding verwenden kann. Dazu gibt es Tips und Tricks, wie man seine speziellen Suchprobleme noch effizienter lösen kann. Bei der Arbeit mit Geodaten kommt man früher oder später an den Punkt, wo man nach Orten und Adressen suchen will, oder wo man für eine bestimmte Geokoordiante eine Beschreibung benötigt, an welcher Adresse sie sich befindet. Das ist die Aufgabe eines Geocoders. Dieser Vortrag gibt Einsteigern einen Überblick darüber, was Geocoding ist und welche Probleme man damit lösen kann. Wir sehen uns die verschiedene Einsatzarten an, von der einfachen Suchbox auf der Website bis hin zur Massenverarbeitung von Daten. Wir stellen verschiedene Werkzeuge vor, die auf die Open-Source Geocoder Nominatim und Photon zurückgreifen, diskutieren Vor- und Nachteile und geben praktische Tips, wie man die besten Ergebnisse erzielt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/N8PUC3/
Ein Web Dashboard für Besucherinformationssysteme mittels React und SensorThings API (fossgis2023)
In diesem Vortrag wird ein Web Dashboard für ein Besucherinformationssystem vorgestellt, welches ausschließlich mit Open Source Bibliotheken wie React, Mobx-State-Tree, Leaflet, MaterialUI und Recharts implementiert wurde. Der so entstandene Prototyp kommt bereits am Campus der Hochschule Mainz zum Einsatz. Das dortige Gesamtsystem besteht aus verschiedenen Sensoren zur Messung der aktuellen Besucher, wobei die Datenverwaltung der Sensormesswerte über die OGC SensorThings API erfolgt. Durch Besucherinformationssysteme können sich Gäste, Mitarbeiter und Entscheidungsträger über gesammelte und zur Verfügung gestellte Daten von einem Gebäude oder auch eines festgelegten geographischen Bereichs (z.B. in Form eines Nationalparks) erkundigen. In der Kombination mit dem Internet of Things (IoT) und darin vernetzten Sensoren sind so Smarte Besucherverwaltungen, Smart Buildings oder im speziellen Smart Campus Lösungen realisierbar. In diesem Vortrag wird ein Open Source Web Dashboard [1] für ein Besucherinformationssystem vorgestellt. Bei der Implementierung der Responsive Web App wurden ausschließlich Open Source Bibliotheken wie React, Mobx-State-Tree, Leaflet, MaterialUI und Recharts verwendet. Der so entstandene Prototyp kommt am Campus der Hochschule Mainz bereits zum Einsatz. Das dortige Gesamtsystem besteht aus verschiedenen Sensoren zur Messung der aktuellen Besucher und auch ersten Ansätzen zur Vor-hersage der Personenzahl innerhalb des Gebäudes. Die Datenverwaltung der Sensormesswerte erfolgt über die OGC SensorThings API wodurch die technologische Übertragbarkeit bzw. Einbindung des präsentierten Web Dashboards in andere Systeme vergleichsweise einfach möglich ist. [1] https://gitlab.rlp.net/i3mainz/forschung/gemeinsam about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/PGVZP9/
Ein Apache Superset Plugin zur interaktiven Datenrepräsentation mit Karten und Charts (fossgis2023)
Der Vortrag beleuchtet die Verknüpfung unterschiedlicher Visualiserungsmethoden wie Karten, Diagramme und Dashboards anhand eines konkreten Umsetzungsprojektes - der Entwicklung eines Plugins für die Business Intelligence Software Apache Superset. Das Plugin dient zur Datenvisualisierung auf Basis der Kartenbibliothek OpenLayers und – darüber hinausgehend – der Einbindung von Charts der Bibliothek Apache ECharts als interaktive räumliche Objekte in OpenLayers. Im Rahmen seiner Aufgaben im Radiologischen Lagezentrum des Bundes (RLZ) unter der Leitung des BMUV sind in einem Ereignisfall durch das BfS schnellstmöglich unterschiedliche Datenbestände zu überwachen, zu sichten und zu bewerten. Die aus den Daten gewonnenen Informationen müssen anschließend unmissverständlich und zielgruppengerichtet aufbereitet werden, um sie sachgerecht und ohne Informationsverlust zu kommunizieren. Diese Kommunikation geschieht in zunehmendem Maße über geeignete Datenvisualisierungen. Aus den gewonnenen Informationen werden dabei für eine große Bandbreite unterschiedlicher Aufgaben Visualisierungen benötigt. Dies reicht von der Einbindung in interne Entscheidungsprozesse im radiologischen Notfallschutz über die Aufbereitung in Lageberichte für Entscheidungsträger bis hin zu Pressemitteilungen oder sonstigen Kanälen im Rahmen der Information der Öffentlichkeit. In diesem Zusammenhang entstand der Bedarf an einer Software zur zielgruppenorientierten Erstellung, Verwaltung und Einbindung von Businessgrafiken. Auch wenn im BfS die Grafiken für die genannten spezifischen Anforderungen erstellt werden, so handelt es sich bei der konzeptionellen Idee einer Datenexplorations- und Visualisierungsplattform um ein universell einsetzbares Konstrukt. Für die Umsetzung fiel die Wahl auf die OpenSource Software (& Plattform) Apache Superset sowie die Entscheidung zusätzlich benötigte Funktionalität im Rahmen eines entsprechenden Plugins entwickeln zu lassen. Entwickelt wurde ein Plugin, welches Anwender*innen ermöglicht, eigene Daten als frei wählbare Diagramme (bspw. Tortendiagramme, Zeitreihen, Histogramme) auf einer Karte zu visualisieren. Bei einer Aktualisierung der Datengrundlage, aktualisieren sich automatisch auch die Darstellungen, so dass Entscheidungen immer auf Basis aktueller Informationen getroffen werden können. Grundlage für das Plugin bilden die Bibliotheken OpenLayers, Apache ECharts und GeoStyler, die jeweils für die Karten-, Chart- und Layerkonfiguration sowie Darstellung verwendet werden. Die Konfiguration der Visualisierungen erfolgt über eine grafische Benutzeroberfläche, erfordert somit keine Programmiererfahrung und ermöglicht Fachanwender*innen ohne technische Vorerfahrung eine einfache und intuitive Bedienung. Im Sinne der OpenSource-Strategie des BfS – wurde stets das Ziel verfolgt die Entwicklung als offizielles Apache Superset Plugin umzusetzen und somit ins Projekt zurückfließen zu lassen. Der Vortrag beleuchtet die Intention der Entwicklung, ebenso wie ausgewählte technische Implementierungsdetails und -optionen im Rahmen der Umsetzung. Der Sprecher ist wissenschaftlicher Referent am Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Fachgebiet „Koordination Notfallschutzsysteme“. Die technischen Implementierungsdetails und -optionen werden dargestellt durch die Anwendungsentwickler der das Projekt umsetzenden Firmen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/HMAMBX/
basemap.de - amtliche Geodaten für Deutschland (fossgis2023)
basemap.de ist das Ergebnis der SmartMapping AG der AdV. Es ist ein Karten- und Datenwerk auf Basis einer Vielzahl von Datenquellen aus Bund und Ländern, u.a. Basis DLM, DGM5, Hauskoordinaten, Zensus-Daten und vieles mehr. Die Daten werden in einer mit Open Source Software implementieren Architektur tagesaktuell automatisiert verarbeitet und als VectorTile Archive mit Styling, Rasterkachel-Dienste, GeoPackages (nur OpenData Länder) und mit dem selbstentwickelten basemap.de-viewer bereitgestellt. Vor einigen Jahren gab das Plenum der AdV (Anwendergemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Bundesrepublik Deutschland) den Startschuss für ein Projekt, welches amtliche Daten in die Zukunft bringen sollte. Ein großer Anspruch, der aber auch schon deutlich überfällig war. Der Auftrag gestaltete sich (aus der Sicht einer Verwaltung) erstaunlich offen: Mit neuer Technologie und auf Basis amtlicher Daten sollte die Arbeitsgruppe "SmartMapping" eine zukunftsfähige Karte erarbeiten. Herausgekommen ist dabei die basemap.de, ein Karten- und Datenwerk auf Basis einer Vielzahl von Datenquellen aus Bund und Ländern. Die Daten setzen sich aus verschiedenen Quellen zusammen, darunter der ATKIS Datenbestand der Länder, aggregierte Zoom-Level vom BKG, dem digitalen Geländemodell mit einer Gitterweite von 5 m, Hauskoordinaten der ZSHH, dem Schriftgut des StAGN, Verwaltungsgebieten mit Einwohnerzahlen und Zensus-Daten (DESTATIS) und es ist auch bereits etwas Wikidata eingeflossen. Das Projekt wurde von Anfang mit einem agilen Ansatz gefahren und relativ früh wurde auch die Devise "Open Source First" ausgegeben. Technisch bildet der NAS Import über ein selbst entwickeltes Python-Skript in eine Postgres Datenbank die Grundlage des Verfahrens. Aus dieser Core-Tabelle, in der noch alle ATKIS Daten enthalten sind, werden Views erzeugt, die als Basis für die Erstellung der Vektor-Kachelarchive mit der Software t-rex dienen. Da VectorTiles noch nicht so weiträumig eingesetzt werden wie die alten OGC WMS und WMTS Standards, werden aus den Kachelarchiven nach wie vor auch Rasterkacheln gerechnet. Diese ersetzen seit Anfang März 2023 die Dienste des WebatlasDE. Im Projekt wurde auch mangels existierender Software ein eigener VectorTile Viewer / Styler implementiert, der als Open Source verfügbar ist. Dank Open Source kann das gesamte Verfahren durch andere Stellen nachgenutzt werden. Parallel entwickelt sich die Datenlandschaft der Länder ebenfalls zunehmend Richtung Open Data und es besteht die Hoffnung, dass in nicht allzu weiter Ferne eine engere Zusammenarbeit mit OpenStreetMap möglich sein wird. Bereits jetzt sind z,B. Plausibilisierungs-Anwendungen denkbar, um grobe Fehler in den jeweiligen Datenbeständen weitgehend automatisiert identifizieren zu können. Diese und viele weitere Synergien sind noch lange nicht formalisiert, aber die Zusammenarbeit des BKG mit OSM zeigt den Weg in die richtige Richtung. Links: * https://basemap.de/ * https://github.com/Smart-Mapping/basemap.de-viewer * https://metaspatial.com/de/agile_services about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/3BUYND/
Introduction to Coordinate Systems (fossgis2023)
Brief introduction to Coordinate Reference Systems. Why do we need them; how do we model the earth (sphere, ellipsoid, geoid); Why/how do we use projected systems, like transverse Mercator or LCC. What is on EPSG catalog. Introduction to basic but important concepts about Coordinate Reference Systems (what is doable in 20 min ;) - Geographic Coordinate (Reference) Systems - Different Datums/Ellipsoids - Projections (Mercator, UTM, LCC, ...) - EPSG catalog - WKT (well known text) description - Reference to PROJ.org library about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/EF8ZLA/
Es ist doch nur Software - warum beschafft die öffentliche Hand nicht mehr FOSS? (fossgis2023)
Die Beschaffung von Software durch die öffentliche Hand erfolgt oft durch Einsatz der EVB-IT. Diese sind jedoch für das Zusammenspiel mit Open Source Software nicht ideal geignet. In unserem Vortrag wollen wir die kritischen Punkte aufzeigen und erläutern, wie schon in der Ausschreibung die Beschaffung von Open Source Software für beide Seiten einfacher gehandhabt werden kann. Kombiniert wird dies mit einem Ausblick, wohin sich die öffentliche Beschaffung weiterentwickelt. Grundsätzlich unterscheidet sich Open Source Software in sehr vielen Aspekten nicht von jeder anderen Art von Software. Der einzige Unterschied liegt in der Lizenz - die Lizenz räumt dem Anwender sehr weitreichende Rechte ein. Insbesondere das Recht zur Veränderung der Software und das Recht die Software oder geänderte Fassungen davon weiter zu verbreiten. Dies ist die Grundlage von einigen Erfolgsgeschichten wie z.B. dem Linux-Kernel. Neben diesen Rechten legen die Lizenzen dem Anwender allerdings auch Pflichten auf, die er beachten und einhalten muß - diese greifen meist nur bei der Distribution, also der Weitergabe der Software an Dritte. Aus diesen zusätzlichen Pflichten ergeben sich im Kontext der öffentlichen Beschaffung allerdings verschiedene Fragen, z.B. bei der Haftung. Eine von der Open Source Business Alliance durchgeführte Umfrage zeigt einige typische Probleme bei der öffentlichen Beschaffung von Open Source. In diesem Vortrag möchten wir die Hintergründe und Ursachen erläutern und Lösungsansätze aufzeigen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/ED37UP/
Die Berliner OpenSource Strategie (fossgis2023)
Zur Eröffnung der Konferenz wird Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und CDO des Landes Berlin, etwas zur Berliner Open Source Strategie erzählen. Zur Eröffnung der Konferenz wird Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und CDO des Landes Berlin, etwas zur Berliner Open Source Strategie erzählen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/TPLVX9/
Eröffnung (fossgis2023)
Feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation. - Jörg Thomsen - Eröffnung - Prof. Dr. Tobia Lakes und Dr. Benjamin Jakimow - Grußworte und Organisatorisches - Prof. Dr. Christoph Schneider - Vizepräsident für Forschung an der Humboldt-Universität wird neben Grußworten etwas zur Forschung und Open Science an der HU Berlin erzählen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/HKUWRT/
Heimspiel für deine Daten: Die (einfache) Cloud von zu Hause (clt23)
Wer sich von den Abhängigkeiten der modernen, vernetzten Welt emanzipieren und die Hoheit über seine Dat(ei)en behalten möchte, hat sicherlich schon einmal über die Anschaffung eines eigenen Webservers nachgedacht. Doch was braucht es für einen sicheren Betrieb, und welche Werkzeuge stellt die Open-Source-Gemeinde zur Verfügung? Welche Hardware ist geeignet? In diesem Vortrag zeige ich euch einen einsteigerfreundlichen Weg zum eigenen Server auf – von BIOS-Einstellungen über die Installation mit Diensten wie Nextcloud bis hin zu Virtualisierungsmethoden. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/228
Das Chaos überblicken – Monitoring & Tracing in Kubernetes (clt23)
Während Logging und Monitoring schon seit Jahren bei der Planung von Architekturen berücksichtigt werden, blieb das Thema Tracing lange Zeit auf der Strecke. Ein vollumfängliches Request-Tracing bietet jedoch gerade in verteilten Systemen und Microservices wichtige Erkenntnisse. Kombiniert mit einem aussagekräftigen Monitoring werden so wertvolle Daten über die Performance der Infrastruktur und Anwendungen generiert. Lerne, wie Open-Source-Tools genutzt werden können, um wirklich zu verstehen, was in deinem Kubernetes-Cluster passiert. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/287
Moderne Web-Entwicklung mit Python und Lona (clt23)
Traditionell wird der Code in Web Apps in zwei Kategorien eingeteilt: Backend (Code auf dem Server) und Frontend (Code im Browser). In den meisten Fällen werden Backend und Frontend mit völlig unterschiedlichen Technologien, Tools und Konzepten entwickelt. Oft sogar in getrennten Codebases von getrennten Teams. Der Overhead von solchen Projektstrukturen ist hoch: Oft kann ein einzelner nicht mehr das ganze Projekt überblicken, geschweige denn verstehen. Die vielfältige Komplexität von modernem Web ist vor allem für kleine Projekte oder Teams, die Web nur als Visualisierungsmedium oder zur Dateneingabe, benutzen wollen, besonders ärgerlich und zeitraubend. Lona hat eine radikal neue Herangehensweise an Web! Die ganze Komplexität von HTTP, Websockets, JavaScript und CSS ist eingepackt in eine simple Python API, entkoppelt von Konzepten wie Backend und Frontend, Server und Client. Ein simples Python-Script ist genug, um in kurzer Zeit eine komplette Web App zu bauen. Lona ist integriert in etablierte Web-Technologien wie Django und Bootstrap. Es richtet sich sowohl an mittlere bis große Projekte mit hunderten von Usern als auch an kleine Projekte und simple Prototypen. In diesem Vortrag geht es um die Entstehung und die Anfänge von Lona, welche Probleme es löst und wie die unterliegende Technologie funktioniert. Der Vortrage wird gehalten vom Autor und Maintainer von Lona. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/116
Verteilte Autorisierung mit CAProck (clt23)
Das Internet wird immer zentralisierter. Dagegen wenden sich z.B. verteilte Autorisierungssysteme wie solche, die auf kryptographischen "Capabilities" basieren (bzw. Power of Attorney). In diesem Vortrag wird das Konzept vorgestellt; es folgt ein kurzes Tutorial basierend auf der CAProck-Bibliothek. Power of Attorney sind "neue" Autorisierungskonstrukte, deren Grundlagen Jahrzehnte zurueckgehen. Capabilities wurden in den 90ern mit objektorientierter Programmierung verstaerkt vorangetrieben, litten allerdings an vergleichsweise hohem Rechenaufand, und konntne so nicht mit zentralisierten Systemen konkurrieren. Heutzutage sind auch kleine Systeme meist gut genug mit Rechenkapazitaet ausgestattet, um kryptographische Operationen durchzufuehren. Gleichzeitig ist das Internet und die damit verbundenen Geraete gewachsen, was zentralisierte Autorisierungssysteme vor Skalierungsprobleme stellen kann. Ein Ueberblick zu PoA bzw. Capabilities ist auf https://datatracker.ietf.org/doc/draft-jfinkhaeuser-caps-for-distributed-auth/ einsehbar. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/139
Monitoring mit dem Kieker-Framework (clt23)
Der Ressourcenverbrauch einer Software ist für ihre Nutzung essenziell: Benötigt eine Software zu viele Ressourcen, sinkt die Antwortzeit und Nutzer werden unzufrieden. Darüber hinaus steigt der Energiebedarf, was sowohl den ökologischen Fußabdruck der Software als auch die Nutzungsmöglichkeit auf mobilen Endgeräten verschlechtert. Durch passende Werkzeuge kann der Ressourcenverbrauch überwacht und ggf. gesenkt werden. Der Vortrag stellt das erweiterbare und quelloffene Framework Kieker vor. Kieker ermöglicht die Überwachung des Laufzeitverhaltens, z. B. mit Fokus auf Performance und Verfügbarkeit. Der Vortrag stellt die Grundfunktionalitäten von Kieker zur Überwachung des Laufzeitverhaltens anhand des TeaStores vor, demonstriert die Analyse des Laufzeitverhaltens durch Kiekers Analysekomponenten und vergleicht Kieker mit anderen Monitoring-Tools. Nach dem Vortrag haben die Zuhörer Grundkenntnisse in der Messung und Analyse der Performance in Entwicklungs- und Produktivumgebungen. Dies ermöglicht es den Zuhörern, Software so zu entwickeln, dass nur so viele Ressourcen wie nötig verbraucht werden. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/217
1000 Server verschlüsselt booten (clt23)
Mit LUKS ist es heutzutage einfach, den Datenträger eines Systems zu verschlüsseln. Zum Booten muss dabei meist ein Passwort eingegeben werden oder ein USB-Stick mit dem Key angeschlossen sein. Wie aber bootet man automatisch einen verschlüsselten Server in einem Rechenzentrum? Oder tausende? Im Rahmen des Vortrags wird Network Bound Disk Encryption (NBDE) mit clevis/tang vorgestellt. Dabei machen wir einen Ausflug zu TPM und gehen auch auf SSH im initramfs ein. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/133
WebAssembly auf der Serverseite: Was ist WASI? (clt23)
Seit seiner offiziellen Standardisierung 2019 ermöglicht WebAssembly Module das Ausführen clientseitiger Anwendungen in der Browser-Runtime bei fast-nativer Geschwindigkeit. Doch wie sieht es, ganz im Sinne von NodeJS, auf der Serverseite aus? Dort verspricht eine WebAssembly-Runtime schnelle Startzeiten, geringen Overhead, sowie eine Sandbox genau wie im Browser. Durch diese Effizienz – wir sprechen hier von wenigen Millisekunden Startzeit – stellen WebAssembly-Module sogar Container in den Schatten, wenn es um massive Skalierbarkeit und damit effiziente Ressourcennutzung geht. Damit das aber möglich wird, braucht es Wege zur Interaktion mit dem System, beispielsweise um Ports zu öffnen oder auf ausgewählte Dateien zuzugreifen. Dieses „WebAssembly System Interface“ ist zwar noch im Alpha-Stadium, allerdings lassen sich bereits jetzt Anwendungen damit entwickeln. In meinem Vortrag stelle ich bereits etablierte Ideen und Konzepte hinter serverseitigem WebAssembly vor. Dabei betrachten wir anhand konkreter Beispiele die Themen Entwicklung, Deployment und Orchestrierung und diskutieren auch die Grenzen aktueller Plattformen wie Kubernetes im Bezug auf WebAssembly. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/235
Kunden als Maintainer gewinnen – geht das überhaupt? (clt23)
“Das Arbeitsergebnis soll als Open Source veröffentlicht werden.” Wenn man sich so anschaut, wie oft dieser Hinweis in den letzten Jahren in Ausschreibungen zu lesen war, so möchte man meinen, “jetzt ist der Knoten geplatzt, jetzt haben sie’s verstanden”. Wenn man sich allerdings auf Github umguckt, wie viele Projekte da über den Zaun geworfen wurden, nach dem Motto, “ist ja Open Source, darum kann sich ja irgendwer kümmern”, dann ist das schon ein bisschen frustrierend. Es ist also völlig klar, dass wir für neue Projekte auch neue Maintainer brauchen. Am besten diejenigen, denen das Projekt ein Anliegen war - und weiterhin sein wird. In diesem Vortrag nehme ich euch mit auf meine Reise einer Projektumsetzung, die ich in 2022 mit Kunden erleben durfte. Das Ziel war es, eine Portalsoftware für regionales Kulturmarketing zu erstellen. Die Herausforderung lag dabei darin, eine Nachhaltigkeit über die Förderperiode hinaus zu schaffen. Spoiler: Herausgekommen sind https://www.openculturas.org und ein gemeinnütziger Verein in Eintragung. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/245
Die Matrix-Verschlüsselung näher betrachtet (clt23)
Matrix bzw. Element ermöglicht sichere Kommunikation inklusive Perfect Forward Secrecy und „Selbstheilung“ der Verschlüsselung. Dazu setzt es auf den ursprünglich für Signal entwickelten Double-Ratchet-Algorithmus zum Schlüsselaustausch. In diesem Vortrag werde ich diesen Algorithmus und die Matrix-Implementierungen/-Erweiterungen Olm/Megolm für die Kommunikation in großen Räumen näher vorstellen. Dabei werde ich zeigen, warum Double-Ratchet entwickelt wurde, wie es funktioniert und welche Alternativen derzeit überhaupt existieren. Darüber hinaus zeige ich, welche Sicherheit es bietet und was der Betreiber z. B. eines Matrix-Servers an Datenströmen überhaupt mitlesen und analysieren kann und wie die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüselung Kommunikationsteilnehmer schützen kann. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/200
Security-Entwicklung in modernen Fahrzeugen (clt23)
Während Safety in der Steuergeräteentwicklung von Fahrzeugen eine lange Tradition hat, ist Security ein relativ neues Thema. Durch die steigende Vernetzung sind eine Diebstahlwarnanlage und Wegfahrsperre nicht mehr ausreichend. Wie integriert man Security in den Entwicklungsprozess? Was sind hier die normativen Quellen? Wie ist hier der Sachstand und ergibt das eigentlich Sinn? Dies sind einige der Fragen, die dieser Vortrag, basierend auf den Erfahrungen in der Begleitung der Security Entwicklung, beantworten will. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/120
LibreOffice Technology and WASM – History, Demos & Plans (clt23)
Come and hear the story of how we ported the LibreOffice core technology to WASM/emscripten. The project (working title "LOWA" for LibreOffice WebAssembly) started in late 2019, and has succeeded running both desktop-style applications, as well as headless background processing jobs of that massive c++ code base, natively in your browser. The talk will include: * most recent updates * working code & demos * what's in the making, and what we plan for 2023 * plus ample stories of how we got to have LibreOffice run fully client-side in a browser. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/249
Hacking Kubernetes Cluster and Secure it with Open Source (clt23)
People are under the impression that when you spin up the latest and greatest AKS, EKS, OpenShift or GKE instance, that you're secure. However with K8S, now more than ever the workload underneath matters. One privileged, neglected, container can compromise an entire setup. Rather than just talking about the risks or best practices, this talk is all about showing how easy it is to do. The talk will first discuss possible attack paths in the Kubernetes cluster, and what differences exist in the attack techniques compared to classic infrastructures. For this purpose, a web application in a container will be compromised, then the Kubernetes cluster and the cloud account. Subsequently, 2 open-source tools will be discussed how such vulnerabilities and misconfigurations can be detected in the different infrastructure layers. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/152
Vereinsverwaltung mit CiviCRM (clt23)
Vereine müssen ordentlich verwaltet werden. Es geht um die Kontaktdaten, Mitgliedsbeiträge, Newsletter, aber auch um Lastschriften und die Spendenbuchhaltung mit Zuwendungsbestätigungen. Meistens ist das Budget für IT und Verwaltung begrenzt, und daher empfiehlt sich CiviCRM, das unter der AGPL lizensiert ist und bereits von vielen Vereinen weltweit eingesetzt wird. In diesem Vortrag soll CiviCRM auf der Basis von Drupal vorgestellt werden, inkl. einiger Erweiterungen, die sich für Vereine in Deutschland bewährt haben. Es werden praktische Hinweise zur Einrichtung und dem täglichen Gebrauch von CiviCRM gegeben. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/238
Datenbewusstsein: Meine Daten, deine Daten, wessen Daten? (clt23)
Welche Daten helfen uns, unserer Wirkung auf die Umwelt bewusst zu werden, und wie organisieren wir diese? Die Zukunft der gemeinsamen Datennutzung wird neue Formen der Zusammenarbeit und neue Wege zur gemeinsamen Verwendung gewonnener Informationen hervorbringen. Eine wesentliche Säule wird dabei die dezentrale Datenhaltung in Eigenverantwortung sein. Diese Form der Datenhaltung wird sich neben der zur Zeit üblichen zentralen Sammlung durch individuelle Unternehmen etablieren. Das Thema hat Relevanz für Individuen, Gruppen, Organisationen verschiedenster Form. Kurzum, alle die selbst kein Monopol anstreben und die Datenhoheit anderer „respektieren“, sollten daran mitwirken. Um welche Art von Daten geht es überhaupt? Wir wählen hier ganz bewusst nicht die Playlist, die Leseliste oder die persönlichen E-Mails. Vielmehr geht es um die Schaffung eines neuen Bewusstseins für mögliche Lösungsansätze für globale Probleme. Im speziellen: das Umweltbewusstsein, welches heute weit mehr als Naturschutz bedeutet. Wie gehen wir Menschen mit unserer Umgebung und mit Mitmenschen um? Wie nachhaltig ist unser Lebensstil? Um auf dieser Ebene arbeiten zu können, brauchen wir Nachhaltigkeitsdaten. „Sustainability data“ können und sollten genutzt werden, um Nachhaltigkeitsprofile und Nachhaltigkeitsziele auf individueller Ebene zu pflegen und zu steuern. Was sind die dabei bestehenden offene Herausforderungen? Zu klären ist z. B., welche Arten von Daten, von wem, zu welchem Zweck gesammelt und geteilt werden. Also kurz gesagt: Wie wird eine Daten-Ökonomie aufgestellt sein innerhalb der ein fairer Umgang mit Nachhaltigkeitsdaten erfolgt? Wir werden uns gezielt auf das Potential der Solid Data Pods konzentrieren und deren Einsatz im Kontext des persönlichen Nachhaltigkeitsdatenmanagements erörtern. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/214
Spritpreis-Monitoring (clt23)
Nie war es so wichtig (jedenfalls für Noch-Autofahrer) wie im vergangen Jahr, sich einen Überblick über die aktuellen Spritpreise und deren Entwicklung zu verschaffen. Im Vortrag wird gezeigt, wie man Daten mit einem BASH-Skript sammeln, mit gnuplot darstellen/„auswerten“ kann und auf welche Gedanken man dabei so kommen kann ... Wichtigste Erkenntnis: Wann und wo tankt man am günstigsten? In meiner Region schwankt der Dieselpreis jeden Tag um 20 Cent und mehr, da kommt es auf das rechte Timing an ... about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/264
Verschlüsseltes Cloud-Backup mit Linux-Bordmitteln (clt23)
Für die Sicherheit und den Schutz der eigenen Daten ist es wichtig, mehrere Generationen von Backups an unterschiedlichen Orten zu haben, z. B. lokal auf USB-Festplatten und verschlüsselt bei einem Cloud-Anbieter, um für verschiedene Bedrohungs- und Ausfall-Szenarien gewappnet zu sein: Eine nicht mit dem Rechner verbundene USB-Platte kann von einem Crypto-Trojaner nicht in Geiselhaft genommen werden. Und die Kopie beim Cloud-Anbieter ist auch dann noch da, wenn ein Zimmerbrand den eigenen Rechner vernichtet hat und die USB-Platten gleich mit. Das Schöne daran: Alles das ist auch für den Privatanwender rein mit Linux-Bordmitteln und mit überschaubarem finanziellen Aufwand umsetzbar. Im Vortrag werden wir uns Schritt für Schritt vorarbeiten, von der Fragestellung „Wie viele/welche Backups brauche ich?“ über eine einfache Sicherung (lokal) bis hin zu einem Offsite-Backup, z. B. bei einem Provider, das folgende Anforderungen erfüllt: * ausschließlich mit Linux-Bordmitteln realisierbar * verschlüsselt, mit einem Schlüssel den nur der Anwender kennt * Bandbreiten-optimiert: Nur die geänderten Daten müssen zum Provider übertragen werden. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/137
Datensicherheit in Kubernetes (clt23)
Interesse, einmal mit Kubernetes Container zu deployen und evtentuell Anwendungen sicher in der (Public) Cloud oder auf eigenen Systemen laufen zu lassen? Hier sollte nicht nur auf die Sicherheit der Anwendungen geschaut werden. Es braucht auch die Sicherheit auf Infrastruktur-Ebene zwischen den Systemen/Hosts und bei der Public Cloud nach außen. In diesem Vortrag wird als Erstes Kubernetes als moderne „Entwicklungsplattform“ (auch für den eigenen Rechner verfügbar) vorgestellt. Anschließend wird auf die Netzwerk-Sicherheit mit Namespaces und Network Policies eingegangen. Von dort gibt es einen Übergang zur Anwendungssicherheit mit Kubernetes Secrets (sichere Passwörter und vertrauenswürdige Daten) und Security Validierung (Security Scans von Containern). Wenn man die Infrastruktur absichert, sollen bei bestimmten Anwendungen Zugriffsmöglichkeiten auch von außen bestehen. Dementsprechend wird zum Schluss auch Service Mesh/Istio als sicherer Zugriffsendpunkt von einem Kubernetes Cluster kurz vorgestellt, damit der „sichere” Einstieg mit Kubernetes in der Public Cloud kein großes Hindernis darstellt. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/168
Ransomware! Einmal alles erklärt. (clt23)
Der Begriff Ransomware ist inzwischen vielen Menschen ein Begriff, vor allem durch die Berichterstattung in den Medien. Allerdings wissen nur wenige genau, wie Ransomware technisch funktioniert, wie Angriffe ablaufen und welche Auswirkungen solche Angriffe haben können. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über die verschiedenen Themenbereiche von Ransomware und erklärt die technischen Zusammenhänge sowie die Abläufe von Angriffen ausführlich. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/145
Dependency Updates mit renovate (clt23)
Viele Softwareprojekte nutzen öffentlich verfügbare Frameworks bzw. Libraries. Anwendungen werden vermehrt als Docker Container, z.B. in Kubernetes Clustern, betrieben. Beides erleichtert Entwicklung und Setup deutlich. Doch in Projekten mit vielen Abhängigkeiten und beim Betrieb einer großen Menge an Anwendungen kann der Aufwand sehr hoch sein, um stets einen aktuellen und sicheren Patch-Stand zu gewährleisten. In diesem Vortrag soll das Open Source Tool renovate vorgestellt werden. Mit renovate können Docker Image Tags, Go Modules, Maven Dependencies und vieles mehr automatisch aktualisiert werden. Wie kann renovate in bestehende Entwicklungs- oder administrative Prozesse integriert werden und welche Arbeit kann es abnehmen? Das soll hier an Anwendungsbeispielen aus Sicht eines Managed-Hosting-Betriebs dargestellt werden. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/161
Warum man nicht in der IT arbeiten sollte und warum wir es trotzdem tun (clt23)
Ying und Yang, die helle und die dunkle Seite der Macht, Glück und Unglück. Wie so vieles im Leben hat auch die Arbeit in den vielfältigen Betätigungsfeldern in der IT-Branche schlechte wie auch gute Seiten. Man muss nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten. Aber es hilft enorm. Dirk und Jörg versuchen in ihrem Job zu verstehen, wie Systeme funktionieren und diese am Laufen zu halten. Sujeevan war lange gar nicht klar, was er überhaupt machen wollte. Lasst euch überraschen, was er heute so tut. Sie geben in diesem Vortrag einen Einblick in unterschiedliche Tätigkeitsfelder innerhalb der IT und teilen einige ihrer Erkenntnisse aus über einem halben Jahrhundert Erfahrung in dieser Branche. Gespickt mit ein wenig Humor wird der Weg von der Ausbildung in den Untergang (also die IT) beschrieben. Es geht um die ständigen Herausforderungen mit Nutzern, Druckern, Chefs und anderen Problemquellen. Es geht um eine Berufswelt, in der es nie langweilig wird und in der man manchmal selbst nicht mehr so genau weiß, ob man jetzt Admin, Entwickler oder Nutzer ist. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/156
Yubikey – mehr als nur FIDO2 (clt23)
Nachdem auf dem CLT 2021 bereits die Verwendung von Yubikeys und anderen FIDO2-kompatiblen u2f-Devices als zweitem Authentisierungsfaktor gezeigt wurde, werden in diesem Vortrag weitere Möglichkeiten gezeigt, diese praktischen Alltagsbegleiter einzusetzen. Die vorgestellten Möglichkeiten zielen alle auf einen Gewinn an Sicherheit, können aber teilweise ebenfalls den Komfort erhöhen. Wer zum Beispiel auf Festplattenverschlüsselung setzt, wird im Regelfall ein Passwort gesetzt haben. Bei einer sicheren Passwortlänge ist das aber nicht sehr komfortabel, da hilft auch kein Passwortmanager. Oder ich setze auf einen Yubikey und muss mir noch eine kurze PIN merken. Ebenso kann ich mir das lästige Eingeben meines Passworts bei der Benutzung von sudo ersparen, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen. Auch das grafische Login lässt sich so sicher und komfortabel nutzen, es kann auch direkt der Desktop gesperrt werden bei Abziehen des Yubikeys. Weitere Themen sind die Nutzung von Yubikeys, um gpg- und ssh-keys sicher aufzubewahren und einfach auf mehreren Geräten nutzen zu können. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/148
Antispam Mailcluster (clt23)
Wie aus den einzelnen Free-and-Open-Source-Komponenten ein Antispam Mailcluster wird, der all die Enterprise Buzzwords bedient und On-Premise aufgebaut werden kann. Wir stellen die Gesamt-Architektur vor, zeigen welche externen Quellen sinnvoll hinzugefügt werden können und wo noch Arbeit notwendig ist. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/256
Mach mit – Erfassung von Daten zur Barrierefreiheit im ÖPNV (clt23)
Übergeordnetes Ziel des Projektes OPENER next ist es, den öffentlichen Personenverkehr vor allem für Mobilitäts-, Seh- und Höreingeschränkte zugänglicher zu machen. In diesem Zuge entwickelt die TU Chemnitz die App „OpenStop“, mit der mittels Crowdsourcing zunächst erfasst werden soll, wie gut aktuelle Haltestellen ausgebaut sind. Die Idee ist, Nutzern kurze und verständliche Fragen zur Barrierefreiheit zu stellen und so den Datensatz von OpenStreetMap (OSM) Stück für Stück zu verbessern. Dabei werden Fragen zu verschiedenen an Haltestellen befindlichen Objekten gestellt, wie der Plattform, Fahrstühlen, Treppen oder nahe gelegenen Ampeln. Alle Daten werden direkt auf OSM gespeichert und sind so dauerhaft frei zugänglich. Das Ziel ist, sowohl die bestehende Community anzusprechen als auch neue, mit OpenStreetMap unerfahrene, Menschen dazu zu gewinnen. Der Vortrag beschäftigt sich mit den verschiedenen Herausforderungen, die eine crowd-basierte Erhebung von Daten insbesondere zur Barrierefreiheit mit sich bringt. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/150
Efficient DevSecOps Pipelines in a Cloud Native World (clt23)
Continuous integration and delivery/deployment help speed up development and review workflows. Developers can focus on code and rely on the application reliably tested in different (cloud-native) environments. At some point, an error occurs and things are stuck. Broken pipelines, resource-hungry jobs, security leaks, and broken dependencies make production deployments impossible. This talk takes you from the first steps of a working but inefficient pipeline into the first uncovering ideas, and root cause analysis on possible performance and resource issues. It is a learning journey from 10 years as a developer who learned the benefits of automated CI and later CD pipelines and made all mistakes on the way. Follow Ops ideas on Infrastructure as Code with Terraform, CI/CD Observability, and enhanced security with Vault. Get better insights for the team - define actions, create better documentation, and ensure that knowledge is shared with everyone. Cloud-native workloads may need auto-scaling and more architectural changes. All these tips and tricks encourage async practice to help ensure that your pipelines run efficiently and less cost-intense. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/258
Die Mikroarchitektur moderner Prozessoren: ein Crashkurs (clt23)
Moderne Prozessoren führen Programme mit beeindruckender Geschwindigkeit aus. Aber wie tun sie das eigentlich? Wir steigen im Rahmen dieses Vortrages vom Level der Hochsprache runter zum Assembler und schauen uns mal an, was ein Prozessorkern eigentlich genau tut, wenn er Maschinenbefehle ausführt. Wir werden dabei lernen, wie Hardwaredesigner über die Jahrzehnte der CPU beigebracht haben, pro Takt meist mehrere Befehle auszuführen und dabei Schwierigkeiten wie langsamen Speicher und unvorhersehbare Sprünge umschifft. Mitnehmen kann der Zuhörer dazu praktische Hinweise, wie man den eigenen Code verbessern kann, sodass er schneller ausgeführt wird. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/255
Linux-Systeme automatisiert auf echter Hardware testen (clt23)
Beim Testen von Software wird in der Regel eine Komponente oder auch ein ganzes Projekt getestet. Die Komponente oder das Projekt wird in einer kontrollierten Umgebung auf bestimmte Eigenschaften geprüft. In diesem Talk möchte ich zeigen, wie sich dieses Konzept mit ein wenig Aufwand auch für komplette Betriebssysteme auf echter Hardware umsetzen lässt. Beim Freifunk Braunschweig setzen wir seit einigen Jahren automatisierte Tests ein, um sicherzustellen, dass die von uns für die Geräte zur Verfügung gestellte Firmware auch tatsächlich funktioniert. Und genau dieser Testaufbau wird exemplarisch vorgestellt. Der Vortrag beginnt mit einer kurzen Einführung in die für ein (auf Gluon basierendes) Freifunk-Netz notwendige Software. Anschließend wird das von uns zum Testen verwendete Framework Labgrid (https://labgrid.readthedocs.io/en/latest/ ), sowie unser Testaufbau und die von uns benutzten Tests vorgestellt. Der Talk schließt mit einer Demo eines Testlaufs. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/212
Konfigurationsmanagement über verschiedene Netze mit AWX (clt23)
Ansible ist ein Kommandozeilenwerkzeug zur Systemkonfigurationen durch YAML-Dateien. Wem reines Ansible noch nicht genug ist, der findet im darauf aufbauenden Open-Source-Projekt AWX weitergehende Möglichkeiten wie ein GUI zum Planen der Jobs, Rechtemanagement, und eine Verwaltung, von wo man den Ansible-Code bezieht. Insbesondere in großen Organisationen kommt AWX zum Einsatz. Zu AWX können noch sogenannte Execution Nodes kommen. Das sind zusätzliche Nodes, an die die AWX-Hauptinstanz Jobs delegiert – hilfreich und wichtig, wenn z. B. Hosts in verschiedenen Netzen verwaltet werden müssen. Ein Problem tritt auf, wenn man nur ein einzelnes Inventory aller Hosts zu Verfügung hat, zum Beispiel ein flaches dynamisches Inventory. Wie kann man mit diesem Inventory arbeiten und trotzdem mit nur einem Klick alle Hosts in den verschiedenen Netzen konfigurieren? Die Antwort zu dieser Frage möchte ich in meinem Vortrag Schritt für Schritt aufbauen. Dazu werde ich unter anderem folgende Themen vorstellen: Ansible Playbooks, AWX, Execution Nodes, dynamische Inventories und Workflow Job Templates. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/147
Kamerawagen für H0-Modelleisenbahn mit Linux Q1/2023 (clt23)
Dank des geänderten Freizeitverhaltens in den vergangenen zwei Jahren habe ich meine Modelleisenbahn im Maßstab 1:87 wiederentdeckt. In diesem Zusammenhang habe ich 2021 ein paar kurze Videos angefertigt. Diese wurden mit einem Handy oder dem Fotoapparat meines Sohnes erstellt. Aus dieser Situation kam meinem Sohn der Gedanke, dass man einen Kamerawagen baut, der mit einem Raspberry Pi Zero 2 verwaltet wird. Auch die weitere Verarbeitung der Videos wird mit einem auf Linux basierenden Laptop umgesetzt. Das Fahrgestell wurde im 3D-Druck-Verfahren hergestellt. Dabei kommt auch wieder ein Raspberry Pi zum Einsatz. Der Vortrag soll die möglichen Stolpersteine und deren Lösung dieses „Projektes“ vorstellen. Am 13.03.2022 haben wir bereits einen Vortrag bei den Chemnitzer Linux-Tagen gehalten. https://chemnitzer.linux-tage.de/2022/de/programm/beitrag/217 Die Schwerpunkte beim 2. Vortrag liegen bei den Veränderungen, die sich in den letzten Monaten noch ergeben haben. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/117
Zur Herausforderung, Unternehmen mit OpenSource aufzubauen (clt23)
„Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Arbeitsergebnisse in Form von Office-XML-Dokumenten (*.docx/*.xslx) zu teilen, die vollständig kompatibel zu Microsoft Office 365 sein müssen.“ So oder so ähnlich lesen sich regelmäßig Anforderungen in großen Projekten. Und sie setzen insbesondere kleinere Dienstleister massiv unter Druck – gehen sie doch implizit davon aus, dass jedes Unternehmen wohl Microsoft-Produkte einsetzt. Ich möchte Euch trotzdem einmal an unserer Geschichte exemplarisch aufzeigen, dass es durchaus möglich ist, ein Unternehmen auf Open-Source-Software zu betreiben – und wo dort unsere Herausforderungen sind. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/243
Digitale Barrierefreiheit: Basics (clt23)
In diesem Vortrag geht es darum, ein paar Ideen kennenzulernen, wie man bei der Softwareentwicklung Barrierefreiheit beachten und digitale Teilhabe fördern kann. Man muss kein Experte sein, um eine gute Basis zu legen. Wir schauen uns ein paar Beispiele an und überlegen, wie man Tools verbessern kann, ohne dass es andere Nutzer stört. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/261
Gemeinfreiheit visueller Werke (clt23)
In der Vergangenheit war es unter Umständen schwierig, legal Abbildungen von Kunstwerken im Internet zu nutzen. Dies, obwohl der Urheberrechtsschutz für das Originalkunstwerk unter Umständen schon lange abgelaufen war. Grund hierfür war der im Urheberrechtsgesetz geregelte Schutz für Lichtbilder. Dieses Schutzrecht ließ an jeder Fotografie ein eigenes Schutzrecht am Lichtbild entstehen. Damit durften Abbildungen eines urheberrechtlich nicht mehr geschützten Werkes nur mit Erlaubnis des Fotografen (Lizenz) genutzt werden. Mit einer im Jahr 2021 eingeführten gesetzlichen Regelung zur Vervielfältigung gemeinfreier visueller Werke hat sich hier die Rechtslage grundlegend verändert. Die Änderungen werden vorgestellt und erläutert. Außerdem werden nach wie vor bestehende Zweifelsfälle aufgezeigt. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/257
Einstieg in die Automatisierung mit Ansible (clt23)
In diesem Vortrag möchte ich euch die Geschichte erzählen, wie ich zu Ansible gekommen bin und es seitdem beruflich und privat nutze. Dabei beleuchte ich Aspekte, warum Konzepte wie Automatisierung und Konfigurationsmanagement nicht nur in die Werkzeugkästen für Hyperscaler gehören, wie sie dem Sysadmin die tägliche Arbeit erleichtern und der gesamten Organisation von Nutzen sein können. Während der kurzen Reise stelle ich die wesentlichen Merkmale von Ansible vor und gehe dabei besonders auf das Konzept der Ansible-Rollen ein und wie ich diese nutze. Ich benenne die Voraussetzungen zur Nutzung und warum ich glaube, dass die meisten von euch diese bereits im Hause haben. Die abschließende Diskussionsrunde möchte ich nutzen, um mit euch über die Vorteile und Herausforderungen von Automatisierung zu diskutieren. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/110
Bewusst barrierefrei (clt23)
Ein Blinder, drei Gehörlose mit Gebärdensprachdolmetscher*innen, eine Autistin, eine Rheumatikerin und ein Mensch im Rollstuhl gehen auf die Arbeit und möchten die gleiche Software benutzen. Was bedeutet es, wenn ein sehr diverses Team in einem Forschungsprojekt zusammenkommt und für die gemeinsame Arbeit Software auswählt? Ist Open Source Software hier die erste Wahl? Schließlich heißt Barrierefreiheit nicht nur, auf Screenreader-Kompatibilität zu achten. Vielmehr bedeutet es, die Bedarfe aller zu berücksichtigen. Anhand von Beispielen aus unseren alltäglichen Erfahrungen thematisieren wir die Lücken zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei der digitalen Zusammenarbeit. about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2023/de/programm/beitrag/166