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zwei Jahre [email protected] und [email protected] (fossgis2022)
Den Verein erreichen täglich verschiedenste Mails über den info-Account. Wer wendet sich mit welchen Anliegen an den Verein? Seit zwei Jahren bin ich im Vorstand des FOSSGIS e.V. aktiv und seit zwei Jahren habe ich dadurch Einblick in der Mail-Account [email protected]. Dort erreichen dem Verein viele Anfragen, einige lassen einen schmunzeln, andere sind eher absurd und viele Schreiber haben ein durchaus berichtigtes Anliegen. Der Talk gibt einen kurzweiligen Überblick über die Anfragen, die von den aktiven Freiwilligen nahezu täglich beantwortet werden wollen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/ZRECDM/
zwei Jahre [email protected] und [email protected] (fossgis2022)
Unsere Überzeugungen verbreiten: Buchprojekt Open Source und Open Data in der Geoinformatik (fossgis2022)
Unsere Überzeugungen verbreiten: Buchprojekt Open Source und Open Data in der Geoinformatik (fossgis2022)
Für ein Buchprojekt, das im Wichmann-Verlag publiziert werden soll, werden Mitstreiter gesucht. Der Sammelband soll in verschiedenen, theorie- und praxisorintierten Beiträgen Grundlagen und Technologien des „Open“-Ansatzes im Bereich der Geodatenverarbeitung vermitteln. Mit der zunehmenden Digitalisierung in Wirtschaft, Leben und Verwaltung gewinnt Offenheit an Bedeutung. Daten und Softwarelösungen wachsen netzwerkbasiert zu einer (Geo-)Dateninfrastruktur zusammen. Quelloffene Softwarepakete, offengelegte Daten, Datenstrukturen und Schnittstellen unterstützen auf technischer Ebene die Zusammenarbeit, die durch gesetzliche Vorgaben und Maßnahmen der Wirtschaft flankiert werden. Dazu soll dieser Sammelband in verschiedenen Beiträgen Grundlagen des „Open“-Ansatzes im Bereich der Geodatenverarbeitung vorstellen. Der Lesende erhält einen Überblick über Gemeingüter (commons), über politische und gesetzliche Entwicklungen, grundlegende technische Standards, marktverfügbare Werkzeuge und freie Datenquellen im Bereich der raumbezogenen Informationsverarbeitung und Infrastrukturen. Beispiele aus der Praxis berichten von konkreten Ansätzen und Erfahrungen. Das Buch richtet sich somit an alle, die aktuell oder zukünftig mit der Konzeption und dem Management der raumbezogenen Informationsverarbeitung betraut sind. Dabei werden sowohl die Praktiker in der öffentlichen Verwaltung, bei Software- und Dienstleistungsunternehmen als auch Studierende angesprochen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/JUGRTE/
Reality Check: Open Data Deutschland (fossgis2022)
Reality Check: Open Data Deutschland (fossgis2022)
Auf politischer Ebene wird das wirtschaftliche Potential von offenen Daten angepriesen. Doch ermöglichen die aktuellen Strukturen und Daten diese Potentiale oder bleibt dies Wunschdenken? Der Vortrag präsentiert eine Übersicht der aktuellen Open Data Lage in Deutschland und versucht Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. Open Data als fester Bestandteil behördlicher und politischer Arbeit setzt sich immer weiter durch. Jeden Tag finden neue Informationen ihren Weg in die Angebote von Bund, Ländern und Kommunen. Auf politischer Ebene wird das wirtschaftliche Potential von offenen Daten angepriesen. Zivilgesellschaftliche Akteur*innen sehen in Open Data Chancen zu mehr Transparenz und Demokratie. Doch ermöglichen die aktuellen Strukturen und Daten diese Potentiale oder bleibt dies alles Wunschdenken? Im Rahmen des vom BNWK geförderten Forschungsvorhabens OpenDataCloudServices haben wir uns mit der aktuellen Lage von offenen Daten in Deutschland beschäftigt und hunderttausende Metadaten und Datensätze analysiert, um diese besser zugänglich zu machen. Das wir uns damit einer enormen Herausforderung gestellt haben war uns bewusst. Wie es aber tatsächlich um die offenen Daten in Deutschland steht, wird uns nun nach über 18 Monaten Datenanalyse aber erst bewusst. Der Vortrag präsentiert eine Übersicht der aktuellen Open Data Lage in Deutschland und versucht strukturelle und technologische Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/GLLY99/
Die Open Source Strategie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bei der Entwicklung der Notfallschutzsysteme - ein Weg für Behörden zu mehr digitaler Souveränität und Nachhaltigkeit (fossgis2022)
„Digitale Souveränität“ benötigt "Herstellerunabhängigkeit durch Modularität und Standardisierung, [...] durch Open-Source-Software". Das BfS folgt seit Jahren einer Open Source Strategie zur Entwicklung der Notfallschutzsysteme, die auf OGC-Standards und gängige GIS-Komponenten aufsetzt. Der Vortrag zeigt, warum gerade im GIS-Bereich die Voraussetzungen ideal sind, um digitale Nachhaltigkeit und Souveränität als Behörde zu erreichen und was dabei beachtet werden sollte. Gemäß dem 9-Punkte-Plan für ein digitales Deutschland von Markus Richter, dem CIO des Bundes, kann "Digitale Souveränität Deutschlands und Europas" durch "Herstellerunabhängigkeit durch Modularität und Standardisierung, insbesondere auch durch Open-Source-Software" gesichert werden. Tatsächlich verfolgt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) seit vielen Jahren erfolgreich eine Open Source Strategie bei der Neu- und Weiterentwicklung der Notfallschutzsysteme, die umfangreich auf OGC-Standards und gängige GIS Projekte aufsetzen. Zum Einsatz kommen, neben einem auf Patroni basierendem geordeundanten PostgreSQL/PostGIS-Cluster, Geoserver, Mapfish Print, Geonetwork OS, sowie WebGIS-Komponenten, die auf OpenLayers aufbauen. Dabei bietet das Set aus verfügbaren Softwarekomponenten, ein hoher Grad an Standardisierung durch das OGC und die Möglichkeit herstellerunabhängig Anpassungen vornehmen zu können, ideale Voraussetzungen, bisherige, an proprietären Produkten orientierte Beschaffungs- und Betriebskonzepte, zu durchbrechen und so digitale Souveränität zu schaffen und digitale Nachhaltigkeit zu erreichen. Der Vortrag schildert die Architektur der Notfallschutzsysteme und Eckpunkte der OS Strategie des BfS und entwickelt anhand der Erfahrungen der mehrjährigen Neuentwicklungsphase, warum gerade im GIS-Bereich ideale Voraussetzungen existieren, um digitale Nachhaltigkeit und Souveränität auch oder gerade in einer Behörde zu schaffen. Dazu gehören neben technischen Aspekten auch veränderte Herangehensweisen bei der Ausgestaltung von Dienstleistungsverträgen, der Bereitschaft Wissen auch in der Behörde, im Rahmen von Mitarbeiterqualifikationen, aufzubauen und ein agileres Projektmanagement gemeinsam mit erfahrenen Projektpartnern zu wagen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/ZRTSMF/
Die Open Source Strategie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bei der Entwicklung der Notfallschutzsysteme - ein Weg für Behörden zu mehr digitaler Souveränität und Nachhaltigkeit (fossgis2022)
Eröffnungsveranstaltung (fossgis2022)
Feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation. Feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/VG3993/
Eröffnungsveranstaltung (fossgis2022)
Fahrradwartung (petitfoo)
In diesem Petit Foo werden einfache Wartungsarbeiten am Fahrrad vorgestellt. about this event: https://www.chaospott.de
Fahrradwartung (petitfoo)
Demonight (dgwk2022)
Demonight (dgwk2022)
Demonight von Echtzeit – Digitale Kultur about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/8W7FN3/
Schlusswort (dgwk2022)
Dies ist das Schlusswort. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/A8HVUS/
Corona, das Ende der digitalen Zivilgesellschaft? (dgwk2022)
Quad9: Rekursive Resolver als Ziel von Urheberrechtsinhabern (dgwk2022)
Quad9 ist eine gemeinnützige Stiftung, die seit Anfang dieses Jahres ihren Sitz in Zürich hat. Quad9 bietet Benutzern weltweit einen freien rekursiven Resolver Dienst an. Der Fokus liegt hierbei auf Privacy und dem Filtern von schädlichen Inhalten. Unmittelbar nach der Verlegung des Sitzes in die Schweiz hat das Landgericht Hamburg Quad9 auf Antrag von Sony Music Deutschland verpflichtet, den Zugang zu einer Webseite zu sperren, auf vermeintlich das Urheberrecht von Sony an einem Musikalbum verletzt wird. In einem ersten Teil stellt Michael Hausding von der Stiftung SWITCH, einer der zwei Gründer der Quad9 Stiftung in die Schweiz, die Motivation für den Umzug von Quad9 in die Schweiz dar und erklärt wie der rekursive Resolver Dienst technisch erbracht wird. Der Schutz der Privatsphäre der Nutzer und das Filtern von Malware und Phishing werden erläutert und die Konflikte die sich aus den beiden Zielen ergeben werden aufgezeigt. Im zweiten Teil des Vortrags berichtet Rechtsanwalt Joschka Selinger von der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. über das Gerichtsverfahren von Sony Music Deutschland gegen die Quad9 Stiftung vor dem Landgericht Hamburg. Anhand des Gerichtsverfahrens erläutert Joschka Selinger, welche Gefahren für die Kommunikationsfreiheit im Internet entstehen, wenn technisch neutrale, rekursive DNS Resolver Dienste für Urheberrechtsverletzungen Dritter in Anspruch genommen werden und zeigt mögliche Konsequenzen aus der Gerichtsentscheidung für andere Dienste auf. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/JWKFMN/
Quad9: Rekursive Resolver als Ziel von Urheberrechtsinhabern (dgwk2022)
Die Demoszene – Programmieren als Weltkulturerbe (dgwk2022)
Corona, das Ende der digitalen Zivilgesellschaft? (dgwk2022)
Die Coronakrise hat die digitale Zivilgesellschaft in der Schweiz voll ergriffen. Der Abstimmungskampf zum Covid-Gesetz entzweite unsere Community wie nie zuvor, online wurde die politische Auseinandersetzung für manchen zum Krieg. Gleichzeitig entstanden neue Initiativen und Allianzen, Wirkung und Organisationsgrad der digitalen Zivilgesellschaft nahmen klar zu — und ebenso die Budgets. Anhand von konkreten Beispielen diskutieren wir, was die Pandemie mit uns gemacht hat und was das nun heisst für unsere gemeinsamen Möglichkeiten, die Schweiz von Morgen mitzugestalten. CH++ ist eine Pandemiefolge, der Verein entstand aus der Erkenntnis heraus, dass die Unzulänglichkeiten und Versäumnisse, dass das sprichwörtliche Fax, das Marcel Salathé und Hannes Gassert in der digitalen Pandemie-Politik antrafen, nur ein Symptom sind für viel tiefer gehende Herausforderungen. Denen will sich der junge Verein angehen, sich einsetzend für handlungsfähige, nachhaltige und wohlhabende Schweiz durch Wissenschaft und Technologie. Vom Proximity Tracing zum Covid-Zertifikat, von der Cybersicherheit zur E-Id und dem EMBaG: CH++ nimmt wirkungsvollen, pragmatischen Einfluss. Olga Baranova ist seit Dezember 2021 die Geschäftsleiterin des Vereins und bringt als erfahrene Genfer Jungpolitikerin und Kampagnenleiterin der Ehe für Alle eine neue Perspektive in die digitale Zivilgesellschaft der Schweiz ein. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/Z3VCHP/
Die Demoszene – Programmieren als Weltkulturerbe (dgwk2022)
Ursprünglich aus der Crackerszene der 1980er Jahre entstanden, baut eine Untergrundcommunity aus Programmierern, Grafikern und Musikern bis heute atemberaubende digitale Kunstwerke, sogenannte Demos. Damit wurde die Szene gerade von der UNESCO als erstes digitales Weltkulturerbe ausgezeichnet. Im Vortrag stellt euch der Schweizer Demoszene-Verein "Echtzeit – Digitale Kultur" unsere Community, unsere Arbeitsprozesse, Demoparties, sowie einige unserer Lieblingsreleases der letzten Jahre vor. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/CQXCTU/
Welche Prototypen braucht die Schweiz? (dgwk2022)
Wikipedia, OpenStreetMap, GiveDirectly: Technologische Tools können gesellschaftliche Probleme lösen und so Mehrwert schaffen. Um solche Anwendungen zu entwickeln, fehlen in der Schweiz Experimentierräume und oft finanzielle Mittel. Der Prototype Fund füllt diese Lücke, unterstützt aber nur Projekte, die politische Mitwirkung fördern. Mit Euch möchten wir den Fokus unseres Programms hinterfragen, um ihn zukünftig erweitern oder verändern zu können: Wir sammeln Problemfelder, bestehende Projekte und Projektideen und überlegen uns, welchen Themen und Projekten wir uns zukünftig widmen sollten. Der Prototype Fund unterstützt Menschen dabei, die politische Mitwirkung mit Open Source Projekten zu stärken. Selbstständige Programmierer:innen oder Teams von technisch versierten, politisch engagierten und kreativen Mitstreiter:innen erhalten bis zu 100’000 CHF, um ihre Civic Tech-Idee während sechs Monaten vom Konzept bis zum ersten Prototyp weiterzuentwickeln. Der Prototype Fund schafft dort Experimentierräume, wo eine Lücke besteht: für die initiale Entwicklung von Tools, die gesellschaftliche Probleme lösen, für die es aber aktuell oft weder private (u.a. fehlendes Business Model) noch staatliche Finanzierung gibt. Aktuell fördern wir “nur” Projekte, die im weitesten Sinne in die Schublade “Civic Tech” passen: technologische Lösungen, welche die politische Mitwirkung fördern. In diesem Workshop möchten wir den Fokus unseres Förderprogramms gemeinsam mit Euch hinterfragen, um ihn zukünftig erweitern oder verändern zu können: Welche gesellschaftlichen Probleme bestehen aktuell? Wie könnten diese mit technologischen Anwendungen gelöst werden? Welche (Open Source) Tools existieren, die gesellschaftlichen Mehrwert schaffen? Sollten diese unterstützt werden? Welche Ideen habt ihr für Tools die gesellschaftlichen Mehrwert schaffen? Welchen Themen sollte sich die digitale Zivilgesellschaft stärker widmen? Thematisch ist alles möglich: z. B. Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheit, Diversität und Inklusion, aber auch Datenkompetenz, Datenschutz und nicht zuletzt Software-Infrastruktur. Im Workshop sammeln wir gemeinsam Problemfelder, bestehende Projekte und Projektideen, um Potentiale und Lücken zu eruieren und überlegen uns, welchen Themen und Projekten wir uns zukünftig widmen sollten. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/UXFH7G/
Warum das Leistungsschutzrecht ein Problem für das offene Netz darstellt (dgwk2022)
Warum das Leistungsschutzrecht ein Problem für das offene Netz darstellt (dgwk2022)
Die Verlagskonzerne arbeiten wieder daran, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage in der Schweiz einzurichten. Ein solches weiteres Pseudo-Urheberrecht bringt vor allem Probleme für die Nutzenden des Internet, sowie eine weitere Konzentration der Medien- und Techkonzerne und trägt nichts dazu bei, die Medienvielfalt oder Qualitätsjournalismus in der Schweiz zu fördern. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/NRRWVA/
EU-Beitritt: Eine Schweiz ohne Massenüberwachung? (dgwk2022)
Stellen wir uns vor, die Schweiz würde der EU beitreten und sich damit unter das Datenschutzrecht der EU stellen. Was wären die Konsequenzen auf die Massenüberwachung der Schweiz? Wäre das BÜPF und die anderen Überwachungsgesetze damit Geschichte oder stehen uns noch umfangreichere Überwachungsmöglichkeiten der Länder bevor? Eine Reise durch die Grundrechtecharte, der einschlägigen Urteile des EUGH und deren eventuellen Konsequenzen für eine Schweiz in der EU. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/VMHXYA/
EU-Beitritt: Eine Schweiz ohne Massenüberwachung? (dgwk2022)
Muss es denn immer Blockchain sein? Versprechen, Hype und bewährte Technologien (dgwk2022)
Nachvollziehbarkeit und Vertrauen sind Schlüsselwörter wenn es heute um die Digitalisierung von Prozessen geht. "Dafür brauchen wir unbedingt eine Blockchain" ist häufig der nächste Satz. Geht das wirklich nur mit einer Blockchain? Und nicht etwa auch ohne Ballast mit bekannten Tools mit vielseitigen und bewährten Integrationen? Welche Eigenschaften eine Blockchain eigentlich bietet, und welche Probleme man sich im Gegenzug auflädt, bleibt oft hinter einer Wolke von Buzzwords verborgen. Dieser Vortrag zeigt auf, dass für viele Anwendungszwecke auch Bewährtes und Vertrautes eine Lösung bietet. "Wenn man seine IT-Prozesse so weit vorbereitet hat, dass man eine Blockchain nutzen könnte, braucht man keine Blockchain mehr," lautet ein geflügeltes Wort. Diese Aussage steht im Konflikt zur Aussage, dass man Digitalisierungsherausforderungen nur mit mit Blockchain lösen kann. Dieses Spannungsfeld wird deshalb zuerst von drei Seiten her beleuchtet. Danach wird aufgezeigt, welche Aspekte davon überhaupt lösbar sind und für welche Teile vom Rest auch altbewährte Technologie verständlich und nachvollziehbar lösen können. 1) Was bietet mir eine Blockchain? In dieser kurzen Einleitung wird zusammengefasst, welche konkreten technischen und nicht-technischen Eigenschaften versprochen werden, wenn von Blockchain die Rede ist. Ebenfalls werden die Grundlagen der Umsetzung nochmals systematisch geordnet und präsentiert. 2) Typische Anwendungen: Drei Anwendungsgebiete tauchen sehr häufig als Musterbeispiele für Blockchain auf: Finanzwesen, Logistik und öffentliche Verwaltung. Anhand dieser drei Gebiete wird aufgezeigt, welche Anforderungen eigentlich benötigt bzw. versprochen werden, was davon technisch überhaupt umsetzbar ist und wo technische Lösungen alleine nicht ausreichen. 3) Effizienz und Overhead Die verbreitetsten Blockchain-Technologien besitzen zum Teil enorme Ineffizienzen auf mehreren Ebenen, insbesondere, wenn sie für etwas Anderes als Geldflüsse eingesetzt werden. Als Abschluss wird an einem konkreten Beispiel vorgestellt, welche Aspekte von vertrauenswürdiger Digitalisierung auch sehr gut oder sogar besser mit bewährten Prä-Blockchain-Werkzeugen erreicht werden kann. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/JEDYNA/
Muss es denn immer Blockchain sein? Versprechen, Hype und bewährte Technologien (dgwk2022)
Nationale Cyberwochen (dgwk2022)
Im noch jungen Jahr 2022 wurde bereits ordentlich gecybert. Fast täglich erreichen uns Berichte über Sicherheitslücken, Angriffe und Ransomware. Die «Nationalen Cyberwochen» sind ausgerufen. Dieser Talk macht eine kurze Übersicht der Cybervorfälle, spricht über die Methoden der Angreifer und skizziert was verbessert werden sollte. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/8UYQGU/
Warum die Diskussion zur E-ID nicht technologisch sein sollte (dgwk2022)
Warum die Diskussion zur E-ID nicht technologisch sein sollte (dgwk2022)
In diesem Vortrag möchte ich erklären, warum die E-ID Diskussion so kompliziert scheint. Besonders möchte ich dabei die verschieden Einsatzbereiche (Authentifizierung, Autorisierung und Signierung) aufzeigen und wie diese zur Zeit in der Debatte unklar sind. Im weiteren möchte ich die die Unterschiede zwischen Self-Sovereign Identity (SSI), Identity Provider (IdP) und Public Key Infrastructure (PKI) erklären und aufzeigen, dass es kein Silver Bullet gibt. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/Y3DRG7/
Gesichtserkennung stoppen (dgwk2022)
Datengenossenschaft für eine nachhaltige Mobilität (dgwk2022)
Die grossen Akteure der Plattformwirtschaft verfügen über unvorstellbare Datenmengen und unterwandern die demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft. Als Nutzer*innen von digitalen Produkten wissen wir meistens nicht, wie die bei der Nutzung generierten Daten verwendet werden. Wir präsentieren die Datengenossenschaft POSMO - ein Zusammenschluss von Datenproduzentinnen - als neues demokratisches Modell für die Verwaltung und Nutzung von Mobilitätsdaten. POSMO gibt den Nutzerinnen mithilfe eines auf Mitbestimmung beruhenden Modells Kontrolle über ihre Daten zurück. Mobilität verstehen, um bessere Angebote zu schaffen Mobilität ist ein zentraler Teil unserer Gesellschaft: Einerseits ist sie Treiber der sozialen Vernetzung und unseres gemeinschaftlichen Wohlstandes, andererseits aber auch Quelle von Emissionen wie Lärm oder CO2. Um nachhaltige Mobilitätslösungen zu entwickeln, müssen wir unser Mobilitätsverhalten besser verstehen und transparenter machen. Dazu brauchen wir Daten über individuelles Mobilitätsverhalten. Daten sind vorhanden - aber nicht zugänglich Die umfassendsten und qualitativ hochstehendsten Mobilitätsdaten, die heute existieren, sind unter der Kontrolle von grossen Tech-Konzernen und stehen weder Öffentlichkeit, Forschung, noch der Öffentlichen Hand zur Verfügung. Zum einen wissen wir als Nutzer*innen von digitalen Produkten meistens nicht, wie die bei der Nutzung generierten Daten verwendet werden. Zum anderen fehlen funktionierende Organisationsformen, die uns erlauben die Verwendung der Daten gemeinschaftlich zu kontrollieren oder diese dafür zu nutzen, die grössten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu lösen. Die Datengenossenschaft als Vehikel für Veränderung Die Datengenossenschaft POSMO setzt an diesem Punkt an. Mit der genossenschaftlichen Geschäftsform nutzt sie die direktdemokratischen Strukturen, um den Datenproduzent:innen eine Stimme zu geben. So bleibt die Mitbestimmung über die Mobililtätsdaten stets in der Hand derjenigen, die die Daten auch generieren. Ein Ethikrat kontrolliert dabei sowohl die Algortihmen als auch die Nutzung der Daten. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/ZN7NVA/
Datengenossenschaft für eine nachhaltige Mobilität (dgwk2022)
Gesichtserkennung stoppen (dgwk2022)
Während sich der Einsatz automatischer Gesichtserkennung im öffentlichen Raum rasant ausbreitet, fehlen wirksame gesetzliche Schranken gegen diese Form der Massenüberwachung. Daher fordern die Europäische Initiative «Reclaim Your Face» und die Schweizer Kampagne «Gesichtserkennung stoppen» ein Verbot. Die Kampagne in der Schweiz wird von Amnesty International, AlgorithmWatch und der Digitalen Gesellschaft getragen. Im Vortrag sprechen wir über Massenüberwachung im öffentlichen Raum, Gesichtserkennung im internationalen Kontext und die (rechtliche) Situation in der Schweiz. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/YNVXRZ/
E-ID: wo stehen wir ein Jahr nach dem Referendum und wo geht die Reise hin? (dgwk2022)
Ein Jahr ist es her, seit mit dem E-ID-Referendum heftig, aber dafür lehrreich über die Rolle des Staates in der Digitalisierung verhandelt wurde. Die hohe Ablehnung des E-ID-Gesetzes hat in der Bundespolitik wesentliche Stellschrauben für digitale Vorhaben neu eingestellt. Das Referat zeigt einerseits auf, wie es jetzt um das Projekt einer staatlichen E-ID steht, welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind und unter welchen Vorzeichen heute Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung angegangen werden. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/9ZSP8U/
E-ID: wo stehen wir ein Jahr nach dem Referendum und wo geht die Reise hin? (dgwk2022)
Ethische Aspekte von Emotional AI (dgwk2022)
Der Einsatz von Emotional AI wird derzeit kritisch diskutiert. Neben ethischen Prinzipien, die den Einsatz von ADM allgemein betreffen, ist insb. umstritten, ob sich Emotionen technisch erfassen lassen; es existieren bereits erste Empfehlungen (vgl. EAIChecklist McStay/Pavliscak 2019). Wenig Beachtung gefunden hat diesbzgl. die Rolle von Emotionen für moralische Werthaltungen u. Persönlichkeit. Welche impliziten Vorstellungen über Authentizität, Angemessenheit u. Kontrollierbarkeit von Emotionen liegen ihrer Operationalisierung zugrunde? Welche Konsequenzen hätte ein breiter Einsatz? about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/F8LLKG/
NDG: Rück- und Ausblicke zum Nachrichtendienstgesetz des Bundes (dgwk2022)
Am 1. September 2017 ist das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) in Kraft getreten, welches die Überwachungsmöglichkeiten des Geheimdienstes massiv ausbaute. Wegen der umfangreichen und unrechtmässigen Sammlung von Personendaten sowie der mangelhaften Auskunftserteilung an die Betroffenen, sorgt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) bis heute für Kritik. Nun ist eine erneute Revision des NDG im Gange, welche das Risiko einer Überwachung von legitimen politischen Tätigkeiten ein weiteres Mal verstärken könnte. Im Vortrag werden die problematische Aspekte der Informationsbeschaffung durch den Nachrichtendienst des Bundes beleuchtet. Weiter wird thematisiert, welche Risiken die geplante Revision des Nachrichtendienstgesetzes mit sich bringt und welche Forderungen die Zivilgesellschaft stellt. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/CSTG97/
NDG: Rück- und Ausblicke zum Nachrichtendienstgesetz des Bundes (dgwk2022)
Ethische Aspekte von Emotional AI (dgwk2022)
Das Verfahren von Init7 gegen Swisscom zum Glasfaserausbau: Ein Bericht (dgwk2022)
Das Verfahren von Init7 gegen Swisscom zum Glasfaserausbau: Ein Bericht (dgwk2022)
Im September 2020 reichte der Winterthurer Internetprovider Init7 eine Anzeige bei der Wettbewerbskommission ein, weil Swisscom aus seiner Sicht ihre Glasfaser-Netzwerktopologie in einer Weise verändert hatte, die den Zugang von Wettbewerbern auf ihr Netz erschwerte. Die Weko verbot Swisscom im Dezember 2020 vorsorglich diese Form des Ausbaus. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte den Entscheid. Derzeit ist das Verfahren vor Bundesgericht hängig. Fredy Künzler, CEO von Init7, und Simon Schlauri, Rechtsanwalt von Init7, geben Einblick in das Verfahren und seine rechtlichen Hintergründe. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/9AMRZH/
Regulierung von ADM-Systemen in der Schweiz (dgwk2022)
Netzwerk Security Monitoring (dgwk2022)
Die zunehmende Vernetzung und Verbindung ins Internet ist im privaten Umfeld genau so zu erkennen wie im geschäftlichen Alltag. Private Internetzugänge rücken durch "work from home" gezielt ins Visier der Internetkriminalität, "Ransomware" Angriffe sind trotz Aufklärung und Datensicherung immer noch verheerend. Mittels Netzwerk Security Monitoring können Verbindungen und mögliche Gefahren erkennt werden. In diesem Workshop lernst du, wie du mit der Open Source Software ntopng ein Netzwerk Security Monitoring zu Hause oder in einer KMU einrichten und Gefahren erkennen kannst. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/Q7FUEE/
Regulierung von ADM-Systemen in der Schweiz (dgwk2022)
Dass Systeme für automatisierte Entscheidungen (ADM-Systeme) einer Regulierung bedürfen, steht ausser Frage. Diskutiert wird allerdings, wie ADM-Systeme in der Schweiz zu regulieren sind. Wo steht die Schweiz? Wie positioniert sich die Schweiz hinsichtlich der europäischen Regulierungstendenzen? Zu diesen und weiteren Fragen diskutieren Prof. Nadja Braun Binder (Uni Basel), David Sommer (Digitale Gesellschaft), Angela Müller (AlgorithmWatch) und Prof. Bettina Berendt (TU Berlin). Moderation Nicole Pauli (Digitale Gesellschaft). Systeme für automatisierte Entscheidungen (ADM-Systeme) haben den gesellschaftlichen Alltag längst durchdrungen - dies meist ohne Bewusstsein der Öffentlichkeit. Bürger:innen sowie Nicht-Bürger:innen sehen sich immer mehr mit auf Algorithmen basierenden Entscheiden konfrontiert. Sei dies im Kleinen, bei der Song-Auswahl auf Spotify oder aber auch im Grossen, bei der demokratischen Meinungs- und Willensbildung. Da ADM-Systeme nie objektiv sind, sondern immer die Normen und Werte jener spiegeln, die sie programmieren und/oder einsetzen, sind sie anfällig dafür diskriminierend, ausgrenzend, biased und manipulativ zu sein. Dass ADM-Systeme einer Regulierung bedürfen steht entsprechend ausser Frage. So hat die Europäische Kommission am 21. April 2021 einen Vorschlag für eine Verordnung über Künstliche Intelligenz ("AI Act") veröffentlicht. Auch der Europarat verabschiedete bereits eine erste Empfehlung zu künstlicher Intelligenz. Diskutiert werden muss, wie ADM-Systeme in der Schweiz zu regulieren sind. Wie soll sich die Schweiz hinsichtlich der europäischen Regulierungstendenzen positionieren? Wie muss ein Regulierungsvorschlag für die Schweiz konkret aussehen? Braucht es ein Schweizer "KI Gesetz"? Und wie soll die Frage nach der Haftung von algorithmischen Entscheiden geklärt werden? Diese und weitere Fragen diskutieren Prof. Nadja Braun Binder (Uni Basel), David Sommer (Digitale Gesellschaft), Angela Müller (AlgorithmWatch Switzerland) und Prof. Bettina Berendt (TU Berlin). Moderation Nicole Pauli (Digitale Gesellschaft). about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/BCVCDL/
Dezentralisierung als neue alte Herausforderung (dgwk2022)
Automated Decision-Making – Der Regulierungsvorschlag der Digitalen Gesellschaft (dgwk2022)
E-Voting in der Schweiz: Ein Fortsetzungsroman (dgwk2022)
E-Voting in der Schweiz: Ein Fortsetzungsroman (dgwk2022)
Dieser Vortrag fasst zunächst die zwanzigjährige Geschichte zum Thema E-Voting in der Schweiz zusammen; ein Thema das den Diskurs zur "Digitalen Demokratie" hierzulande stark prägt. Im Hauptteil betrachtet er mehrere Dokumente: Bericht zum Expertendialog der Bundeskanzlei aus dem Jahr 2020 Das Vernehmlassungsverfahren zur neuen Regulierung von 2021 Die verschiedenen Antworten auf das Verfahren Den Abschlussbericht der Vernehmlassung und die voraussichtliche neue Regulierung (Sommer 2022) Zum Ende hin dann ein hoch spekulativer und deshalb latent lächerlicher Ausblick. Die Schweiz experimentiert seit 20 Jahren mit der digitalen Stimmabgabe. Mehrere Anbieter scheiterten an der anspruchsvollen Technik und die Schweizerische Post musste 2019 als einzige verbleibende Anbieterin ihr Angebot stoppen, nachdem unabhängige ForscherInnen drei gravierende Schwachstellen publiziert hatten. Der Aufbau eines funktionierenden digitalen Stimmkanals erscheint wie eine stetig länger werdende Aneinanderreihung von Niederlagen. Aber auch die Kritiker drangen mit Ihren Anlagen nicht durch. Vielmehr scheiterte die äusserst breit abgestützte Volksinitiative für ein Verbot der elektronischen Stimmabgabe in der Phase der Unterschriftensammlung trotz tatkräftiger Mithilfe der Schweizerischen Post kolossal. 2020 versuchte die Bundeskanzlei den Neustart und führte einen breit abgestützten Dialog mit führenden WissenschaftlerInnen zum Thema E-Voting durch. Daraus resultierte ein 80-seitiger Bericht mit Empfehlungen der beteiligten Forscher. Der Vortrag erklärt einige zentrale Forderungen aus diesem Bericht. Diese Empfehlungen flossen 2021 in den Entwurf für zwei Verordnungen zum Thema E-Voting ein, die der Öffentlichkeit in einem Vernehmlassungsverfahren präsentiert wurden. Es gingen sehr umfangreiche Stellungsnahmen ein und der Vortrag betrachtet diese im Hinblick auf das Thema Open Source, das im Regulierungsentwurf ausgespart wurde. Die Betrachtung der Vernehmlassungsantworten erlaubt eine wenn auch schwache Aussage, wie sehr sich die politischen Akteure auf eine hochkomplexe Vorlage wie diejenige zur Regulierung der elektronischen Stimmabgabe einlassen und inwieweit sie qualifiziert sind, die aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Die neue E-Voting Regulierung wird für Sommer 2022 erwartet. Der Vortrag wird die erwartete Regulierung überblicksartig vorstellen und betrachtet einige Schwerpunkte, namentlich die Open Source Frage. Zum Schluss und zur allgemeinen Erheiterung folgt ein Ausblick, wie es mit E-Voting weitergehen könnte. Angesichts der zahlreichen Überraschungen, die das Thema bereits bot, dürfte dieser Ausblick hoch spekulativ und innert kürzester Zeit überholt sein. Aber man sollte im Leben keine Chance auslassen, sich lächerlich zu machen. about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/GUXELP/