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State of Retro Gaming in Emacs (oc)
Emacs ist für manche Menschen ein erweiterbarer Texteditor, für andere ein großartiges Betriebssystem. Weitaus weniger bekannt ist, dass es möglich ist graphische Demos und Spiele für Emacs zu programmieren, unter anderem sogar Emulatoren für bekannte Spiele-Plattformen wie der NES-Konsole und dem GameBoy. In diesem Vortrag werden die Fähigkeiten von Emacs jenseits dem Editieren von Text betrachtet, einige Emulatoren demonstriert und schließlich das chip8.el-Projekt des Vortragenden im Detail vorgestellt. Fokus liegt dabei auf den Eigenheiten der Spieleplattform CHIP-8, der Funktionsweise des Emulators sowie den Herausforderungen, welche bei der Umsetzung aufgetreten sind. about this event: https://c3voc.de
Fabi über Objektiv betrachtet [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Fabi hat ein Objektiv betrachtet. Er musste sein Objektiv auseinander bauen, um ein kaputtes Kabel zu reparieren. Dabei hat er gemerkt, aus wie vielen Teilen ein komplexes Objektiv besteht. Er erklärt, wie ein Objektiv funktioniert und wofür die ganze Teile gut sind. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2019/12/16/5min/
Natascha über Keep Talking and Nobody Explodes [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Willkommen in der gefährlichen und herausfordernden Welt der Bombenentschärfung. Studiere das Handbuch sorgfältig. Dort wirst du alles finden, was du brauchst, um die Bombe zu entschärfen. Es gibt nur ein Hindernis: Du siehst die Bombe nicht, sondern kannst deinem Kollegen nur erklären, was er tun soll. Eine kleine Unachtsamkeit und es könnte alles vorüber sein! Natascha präsentiert ihre Pläne, eine Bombe zu bauen. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2019/11/25/5min/
Andre über Repair Lab [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Am 7.12.2019 findet das erste Repair Café im FabLab statt. Der Orga-Meister und oberste Repair-Guru Elektro-Andre berichtet, was da passieren wird. Kostenlose Reparaturversuche von IT & Elektronikgeräten, Elektrogeräten, Mechanik, Textil und allem anderen was durch die Tür passt. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2019/12/16/5min/
Leo über Grafana [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Die Grafana-Software stellt einen Server zur Verfügung, mit dem Zeitreihen von Zahlenwerten auf sehr handliche Weise dargestellt und manipuliert werden können. Die Auswahl bestimmter Zeitfenster, das Anlegen von Dashboards und die Gestaltung der Achsen ist so sehr einfach möglich. Zudem gibt es verschiedene Paneltypen, die neben dem klassischen Chart auch Pie Charts oder Tabellen beinhalten. Leo zeigt, wie er Daten aus seinem E-Kart 3ck4rd ausliest und in Grafana live darstellen kann. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2019/11/25/5min/
TVLuke über NooK 2019 Infrastructure Review [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Die Night of open Knowledge ist vorbei und es war ein großer Spaß. TVLuke hat Zahlen, Daten und Fakten zur Veranstaltung und präsentiert die Infrastruktur der NooK. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2019/11/25/5min/
Malte über Fotos von der NooK [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Die Night of Open Knowledge war ein großer Spaß. Wir danken allen Vortragenden, Helfern und Besuchern der NooK. Die Bandbreite der Themen reichte von den geistigen Grundlagen des zivilen Ungehorsam über die urbane Archäologie bis zur Einführung in SAT-Solver. Im Foyer des Audimax der Uni Lübeck war reger Betrieb: Menschen haben Nachtlichter gelötet, CTF-Rätsel gelöst, mit Robotern interagiert, Kohärenztomographie ausprobiert, Chili gegessen, Bier getrunken, ... Malte zeigt Fotos von der Veranstaltung und berichtet über die Fortschritte beim Schneiden der Videos von der Night of open Knowledge. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2019/12/16/5min/
Wird KI die Welt retten? (fiffkon19)
Der von Menschen gemachte Klimawandel stellt die Menschheit, wie die gesamte Biosphäre vor eine existenzielle Krise. Noch ist nicht klar, ob es gelingen wird, die Folgen auf ein Maß zu begrenzen, welcher einen friedlichen und sozial verträglichen Umgang mit ihm erlaubt. Klimaforschung spielt dabei eine zentrale Rolle die Prozesse des Klimawandels zu erkennen, zu verstehen und mögliche Gegenmaßnahmen zu entwerfen. Die zu verarbeitenden Datenmengen, die in dieser Forschung anfallen sind darin immens groß. Auch im Bereich des Ausbaus von erneuerbaren Energien wird insbesondere die Steuerung von Stromverbrauch zu wechselnder Stromerzeugung extrem komplex. So kommt es, dass KI als zentraler Baustein im Kampf gegen den Klimawandel verhandelt wird. Doch ist das so? Welche Rolle spielt KI in Bezug auf den Klimawandel wirklich? about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/18.html
Nachhaltige Digitalisierung - Wunschdenken oder Realität? (fiffkon19)
Technologien können Teil der Lösung für gesellschaftliche Herausforderungen sein. Ohne eine entsprechende Regulierung, ohne Diskussion über Steuerbarkeit, Risiken und VerliererInnen und ohne demokratische Begleitung bringen sie jedoch oft neue gesellschaftliche Probleme hervor. Dass auch die Digitalisierung nachhaltig und im Sinne des Gemeinwohls gestaltet werden soll, taucht in den politischen Mainstream-Debatten kaum auf. Dabei kann ein gesellschaftlicher Wandel, der – glaubt man denn der disruptiven Macht der Digitalisierung – so grundsätzlich unser Leben verändern wird, nur auf Basis nachhaltiger Prinzipien stattfinden, um für alle Menschen fair und relevant zu sein. Ist eine nachhaltige und sozial gerechte Digitalisierung also möglich, mit den richtigen Leitlinien und politischen Steuerungsinstrumenten? Oder folgt die Entwicklung erneut der Vorstellung der aktuellen Politikökonomie, in welcher Wettbewerb, Anpassung und Individualverantwortung leitend sind? Was könnten Wegweiser sein, die eine nachhaltige Digitalisierung formen? Und wie kann diese Debatte den globalen Herausforderungen einer vielschichtig vernetzen Welt gerecht werden? about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/26.html
Künstliche Intelligenz in Bildern (fiffkon19)
Mit dem Beginn seiner Arbeit am MIT war Joe Weizenbaum ein Teil der Community, die die Grundlagen der KI definierte. Seine Arbeit an "ELIZA" wurde im Rahmen des Project MAC finanziert. Dieses Foto zeigt ihn mit Claude Shannon, John McCarthy und Edward Fredkin. Sein freundlich rivalisierender Bruder Henry Sherwood begann bei Diebold, Broschüren zum Thema KI zu sammeln, als Weizenbaum unter dem Einfluss von Lewis Mumford zur Kritiker des neuen Forschungszweiges wurde. Bilder aus diesen Broschüren und anderem Material der 70er und 80er Jahre sollen zeigen, wie sich die frühe KI präsentierte. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/35.html
Die Militarisierung der Festung Europa und wie europäische Rüstungskonzerne daran verdienen (fiffkon19)
Über 70 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht - mehr als jemals zuvor. Die meisten von ihnen fliehen in benachbarte Länder, trotzdem werden Europas Außengrenzen weiter hochgerüstet. Davon profitieren europäische Rüstungskonzerne, die ihre Militärtechnologie jetzt zur Migrationsabwehr vermarkten. Systeme zur Überwachung von Seegrenzen mit Radar, Infrarot und Schiffsverfolgung gewinnen an Bedeutung. Die EU-Grenzagentur Frontex wie auch die Beteiligten der Militärmission EUNAVFORMED nutzen Satelliten und große Drohnen, um Geflüchtete nur noch zu beobachten anstatt zu retten. Große Anstrengungen werden darauf verwandt, die aufgenommenen Bilder und Videos in Echtzeit in Lagezentren zu streamen und dort möglichst schnell zu bearbeiten. Die Systeme sollen verdächtige Aktivitäten an den EU-Außengrenzen möglichst automatisiert erkennen. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/16.html
Folgenreiche Verführung – Begriffskritik autonomer und intelligenter Systeme (fiffkon19)
Die Informatik operiert mit Metaphern, weil die tatsächlichen Forschungsgegenstände stets abstrakter Natur sind. Sobald diese Metaphern jedoch aus der Kerndisziplin in gesellschaftliche und politische Diskurse übergehen, entfalten sie ein Eigenleben. Gute Metaphern helfen Diskursen, indem sie komplexe Artefakte handhabbar und diskutierbar machen; schlechte Metaphern hingegen verschleiern zunehmend absichtlich die echten Eigenschaften und Probleme des Einsatzes hochkomplexer IT-Systeme. In der Konsequenz wird etwa tiefschürfend über das faktisch irrelevante Trolley-Problem autonomer Systeme diskutiert, während die echten Opfer einer rein marktförmig organisierten Digitalisierung nur wenig Gehör finden. Der Vortrag will dieses Missverhältnis technisch informiert angehen. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/3.html
FIfF-Bericht (fiffkon19)
about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/11.html
Weizenbaum-Studienpreis (fiffkon19)
Das FIfF möchte mit dem Weizenbaum-Studienpreis herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich „Informatik und Gesellschaft“ würdigen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema sowie die Beiträge der AutorInnen lenken. Mit Kurzvorstellung der bepreisten Arbeiten. Das FIfF stiftet den Weizenbaum-Studienpreis in Erinnerung an den Wissenschaftler und Informatik-Pionier Professor Dr. Joseph Weizenbaum in Würdigung seiner Verdienste um einen kritischen Blick auf die Informatik. Joseph Weizenbaum war an der Gründung des FIfF maßgeblich beteiligt, wirkte lange Zeit im Vorstand mit und trug durch seine wissenschaftlichen Leistungen und seine anti-militaristische und friedensorientierte Haltung in vorbildlicher Weise zur Arbeit und zu den Zielen des FIfF bei. Mit der Vergabe des Preises wollen wir auch die Bedeutung der Informatik für die gesellschaftliche Entwicklung betonen und auf die kritische, öffentliche Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen und Artefakten der Informatik dringen. Das FIfF möchte mit dem Weizenbaum-Studienpreise herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Bereich würdigen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema sowie die besonderen Leistungen des Autors bzw. der Autorin lenken. Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifikationsphase sollen hiermit zu fundierten und differenzierten Auseinandersetzungen mit Fragen aus dem Gebiet Informatik und Gesellschaft ermutigt werden. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/8.html
Die Produktionsbedingungen künstlicher Intelligenz (fiffkon19)
Aus der beschaulichen Universitätsstadt Tübingen soll nach Vorbild des Sillicon Valley ein Top-Standort für die Entwicklung künstlicher Intelligenz in Europa werden. Hier soll aktiv die Zukunft gestaltet werden, doch mit genauerem Blick auf Partner, Förderer und Geldgeber wird deutlich, dass die Forschung vor allem deren Interessen dienen soll. Beteiligt sind unter anderem Amazon, die Automobil- und in Ansätzen auch die Rüstungsindustrie. Deshalb regte sich Widerstand gegen das Forschungsprojekt, der zu einer intensiven öffentlichen Diskussion über KI in der Stadt führte. Wir möchten den Widerstand und die Kritik an dem Projekt vorstellen, denn mit neuen Technologien stellt sich die Frage, wer eigentlich unsere Zukunft gestalten sollte. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/14.html
Künstliche Intelligenz - Bereicherung oder digitalisierte Bevormundung? (fiffkon19)
Wie viel Bereicherung und wie viel Bevormundung steckt in KI-basierten „Handlungsempfehlungen“? Welche Freiheit verspricht der „Digitalismus“ also die Verbindung von allen mit allem in digitaler Assistenz? Was bedeutet eine permanente Vermessung und Bewertung sämtlicher Handlungen und sozialer Beziehungen für unsere Autonomie? Wie transformiert sich Kapitalismus – und damit auch die gesellschaftlichen Machtverhältnisse – durch den ›technologischen Angriff‹? Der Einfluss der Tech-Giganten auf die Ökonomisierung der entlegensten Lebensbereiche nimmt stetig zu, während klassische politische Institutionen an Bedeutung verlieren. Wie verändert sich damit „Öffentlichkeit“ und der demokratische Aushandlungsprozess unterschiedlicher Interessen? Reduziert sich unsere „Freiheit“ auf die von „User*innen“, die als Konsument*innen und Datenlieferant*innen zwischen verschiedenen vordefinierten Software-Produkten wählen dürfen? Sind „soziale Punktesysteme“ zur Verhaltenssteuerung (in China) bereits totalitär? Und wenn die Zukunft tatsächlich so stark fremdbestimmt ist, was könnten kollektive Auswege aus einer programmierten Gesellschaft sein? about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/1.html
Viel Lärm um Wenig: Ethische Richtlinien in der Algorithmenentwicklung (fiffkon19)
In diesem Vortrag werde ich das AI Ethics Guidelines - Global Inventory von Algorithmwatch vorstellen. Die bisher umfangreichste Linksammlung zu dem Thema lässt einige Rückschlüsse zu, wie weit ethische Konzepte und Ideen bei der Entwicklung von Algorithmen eine Rolle spielen. Einige erste Erkenntnisse werden vorgestellt, sowie Parallelen zur Corporate Social Responsibility (CSR) und deren Entwicklung über die Jahrzehnte untersucht. Ähnlich wie bei den Anfängen des CSR gibt es Anzeichen dafür, dass viele Initiativen bisher wenig Substanz haben und ein paar Worten keine Taten folgen (besonders die der Industrie, aber auch Regierungsinitiativen). Auch CSR kämpft bis heute mit diesem Vorwurf. Außerdem hat es Jahrzehnte gedauert, bis CSR nicht mehr als Nischenthema behandelt wurde. Wie können sich ethische Standards in der KI schneller festigen und als essentieller Bestandteil der Algorithmenentwicklung angesehen werden? Ich gebe hierzu einige Anregungen und hoffe auf rege Publikumsbeteiligung. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/23.html
Die Empfehlungen der Datenethikkommission: Bedeutung für die Informatik (fiffkon19)
Ein Jahr lang hat die Datenethikkommission der Bundesregierung gearbeitet und im Herbst 2019 die Ergebnisse vorgestellt. Welche Bedeutung haben diese Ausarbeitungen für die Informatik? Was ist schnell umsetzbar, was nicht? Welche Impulse können von den verschiedenen Stakeholdern aufgegriffen werden? Was fehlt noch im Sinne einer fairen Gestaltung unserer immer mehr digitalisierten Informationsgesellschaft? In welchen Entwicklungen ist ein Korrektiv notwendig? Und was können Informatikerinnen und Informatiker dafür tun? about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/2.html
Silicon Valley zieht in den Krieg: KI, autonome Waffen und politisch-moralische Verkümmerung (fiffkon19)
Die Autonomie in militärischen Waffensystemen hat in den letzten zehn Jahren stetige Fortschritte gemacht. Eine Reihe von Ländern einschließlich der USA, Großbritanniens, Chinas und Russlands, entwickeln, besitzen und / oder nutzen militärische Systeme, von denen zu diesem Zeitpunkt angenommen werden kann, dass sie über ein bestimmtes Maß an Autonomie und Künstlicher Intelligenz verfügen. Die Idee, die technologische Autonomie in der Kriegsführung auszubauen, ist keineswegs neu. Günther Anders, ein früher Denker der Mensch-Maschine-Interaktion, schreibt 1956 über den Einsatz eines „elektronischen Gehirns“ - einer technologischen Rechenmaschine, die im Kontext des Koreakrieges eine moralisch schwierige Entscheidung mit scheinbarer Objektivität treffen könnte. Anders stand einer solchen Maschinenagentur äußerst kritisch gegenüber und warnte, dass die Übertragung von moralisch bedeutsamen Entscheidungen auf die Militärtechnologie eine klare Abkehr von der moralischen Verantwortung des Menschen darstellt, wobei das Unbehagen bei schwierigen Entscheidungen in der Kriegsführung durch technologische Effizienz und angebliche Neutralität beseitigt wird. Anders Diagnose, die im selben Jahr veröffentlicht wurde als der Begriff „Artificial Intelligence“ (KI) geprägte wurde, erwies sich als prophetisch. Obwohl seine Erkenntnisse in erster Linie auf die rasanten Befürchtungen und Aufregungen über Innovationen in der Computertechnologie - zivil und militärisch - in seiner Zeit zurückzuführen sind, finden sie deutliche Resonanz in der heutigen Diskussion über neue militärische Technologien und insbesondere in den Debatten um autonome und intelligent Waffensysteme. Dieser Vortrag setzt sich mit den Auswirkungen von KI als Ersatz für menschliche Entscheidungen in moralisch relevanten Kontexten politischer und militärischer Natur auseinander und nimmt die politische und ethische Handlungsfähigkeit im Bezug auf zunehmend allgegenwärtiger KI kritisch unter die Lupe. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/5.html
Geschlossene Gesellschaft – Von der Verantwortung der Informatik (fiffkon19)
Informatikerinnen und Informatiker befinden sich heute in der glücklichen Situation, sich die gut bezahlten Jobs aussuchen zu können. Trends wie die zunehmende Digitalisierung, der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) sowie die Alterspyramide der deutschen Gesellschaft werden dafür sorgen, dass dies auch noch lange so bleibt. Trotzdem sollten sie aus guten Gründen nicht übermütig werden. Ihre Pflicht und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bleibt es vielmehr, ihren Mitmenschen die neuen Technologien zu erklären, die einen massiven Wandel ausgelöst haben. Dabei ist es nicht so, dass die Informatikerinnen und Informatiker bisher eine gute Figur abgegeben haben: Viele ungelöste Probleme wie die Sicherheit von Hardware, Software und Plattformen warten immer noch auf ihre Lösung. Und als wäre das alles nicht schon anspruchsvoll genug, kommt jetzt auch noch die KI um die Ecke. about this event: https://2019.fiffkon.de/program/events/4.html
DG104: card10 - Das Chaos Communication Camp 2019 Badge (datengarten)
Ein EKG fuer alle Teilnehmer*innen des Chaos Communication Camps: Diese einfache Idee brachte das card10 Badge hervor. Ein Badge, das in Form einer Armbanduhr fuer weit mehr als nur zum Messen von EKG-Daten genutzt werden kann. Doch warum sieht das card10 so aus wie es aussieht? Warum war es erst an Tag 1 fertig? Wie schreibe ich Software dafuer? Diese Fragen und noch viele mehr wird dieser Datengarten beleuchten. Nicht zu kurz kommen werden auch die Probleme eines solchen Projekts und warum es mehrfach beinahe gescheitert waere. Ein EKG fuer alle Teilnehmer*innen des Chaos Communication Camps: Diese einfache Idee brachte das card10 Badge hervor. Ein Badge, das in Form einer Armbanduhr fuer weit mehr als nur zum Messen von EKG-Daten genutzt werden kann. Doch warum sieht das card10 so aus wie es aussieht? Warum war es erst an Tag 1 fertig? Wie schreibe ich Software dafuer? Diese Fragen und noch viele mehr wird dieser Datengarten beleuchten. Nicht zu kurz kommen werden auch die Probleme eines solchen Projekts und warum es mehrfach beinahe gescheitert waere. about this event: https://c3voc.de
DENOG11 closing (denog11)
Conference wrap up Conference wrap up about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/39NC9W/
A Wider Shade of DoH (denog11)
We will look into the topic of encrypted DNS, the mesh of interests, concentration on the Internet, dramatic power shifts and long term architectural and policy consequences. DoH (DNS over https) had been a joke amongst engineers - cynically admitting that "everything" is going to be "tunneled thru" http anyway - long before standardization efforts were launched in the Internet Engineering Task Force (IETF). Consequently, the specification is lean and straightforward, but the idea faced significant pushback from operations and security communities. In parallel, the DNS community in the IETF has been developing two more DNS encryption standards to address "pervasive monitoring". One of the two, DNS over TLS (DoT) is gaining attention and support, but the big question arising is whether the concept of "operating system" can survive the ever growing prevalence of "apps" and whether the name resolution is a function that should be controlled by the device owner, the enterprise network manager or the app vendor. At the same time, DoH accelerates the concentration in the DNS resolver market - a "market" that had only recently emerged and appears to transform a highly distributed technical function into an oligopoly with, in perspective, significant influence over the shape of the DNS namespace. It's time to differentiate between the technology, the policy and the economics and to stop barking the wrong tree(s) when it comes to assessing the bigger picture effects of "DoH" as proposed by the browser industry. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/CYNLWC/
Scaling to support thousands of BGP peerings in a SaaS environment (denog11)
When analyzing peering traffic and identifying DDoS attacks, BGP provides valuable additional insight to supplement Flow information. In this talk we'll go over the different challenges, actions and learnings from the past four years to enable the support of thousands of peerings in a multi-tenant SaaS platform. Kentik utilizes multiple auxiliary sources, such as SNMP, DNS, RADIUS or Streaming Telemetry, to enrich the ingested flow. The most prominent of these sources though, is BGP. With BGP data, Kentik is able to produce BGP-related analytics such as peering analytics and in addition, utilize the peering bidirectionally to enable DDoS mitigation capabilities such as RTBH and Flowspec. In this presentation we'll start with a short introduction on how Kentik uses BGP, in order to define the technical requirements for the setup. We'll then overview the different generations of the setup through the years: 1. 1 active node (2 nodes in active-backup) - ucarp 2. 4 active nodes with mask-based hashing - RTBH functionality is introduced, exabgp is introduced 3. 10 active nodes with full-tuple hashing and support for balancing IPv6 (current setup - slowly getting deprecated) - Flowspec is introduced 4. 16+ nodes with IPVS+keepalived and easy pooling/depooling setup (now in testing) With the requirement being that the external customer service needs to remain stable and not require any reconfiguration, for each phase we'll illustrate the challenges, examine the options available to Kentik engineers, explain the choice that was made and describe the outcome, leading Kentik to be able to support more than 4000 peerings across 16 nodes today. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/VXVYRP/
Why should my network/facility/ixp be listed at PeeringDB? (denog11)
PeeringDB Update: A look into PeeringDB's data for AT/CH/DE/LU and the latest changes Why should my network/facility/ixp be listed at PeeringDB? * What is PeeringDB * Why should my facility, IXP or network be listed in PeeringDB? * A look into PeeringDBs data: * Stats for Austria, Germany and Switzerland * Peering in Hamburg: Networks, Co-Locations, Internet-Exchanges - where to go in Hamburg? * Whats new * How can I support PeeringDB about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/RXJSNL/
A short story of a broken strict uRPF implementation (denog11)
At KIT we bought multilayer switches which use NDP and ARP cache information for strict uRPF. This talk shows you how this implementation breaks things. I will start with a short summary how strict uRPF according to RFC3704 works and how it can be used to prevent customers from spoofing source addresses. Afterwards I'll show a implementation of strict uRPF, which only forwards packets of hosts if the IP address is already learned by NDP or ARP. I will show, how this implementation prevents at least current macOS and GNU/Linux systems from connecting to IPv6 addresses outside of the broadcast domain because they do not send unsolicited neighbor solicitations. Furthermore i'll show how this implementation also breaks load balancing setups based on MAC Address Translation and Direct Server Return. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/NGJYFT/
400G and beyond (denog11)
400G brings several improvements also towards existing 100G. This lightning talk shall give a slight insight over the the ratified 100G optical standards coming with 400G. 400G brings several improvements also towards existing 100G. This lightning talk shall give a slight insight over the the ratified 100G optical standards coming with 400G. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/X8SYPC/
Latest Developments in SPRING (Segment Routing) (denog11)
Quick recap on what SPRING is and what problem it tries to address. Afterwards inform about the latest developments in this field. This talk builds upon the SPRING talks from DENOG8 and DENOG10. After a quick recap what the standard is about and what advantages people are seeing in it compared to classical label distribution protocols like LDP and RSvP, we will dive into the new developments in this area like Flexalgo. Afterwards, we will dive into additional dataplane encapsulations besides MPLS, which have shown up in the recent past. While some are still in the draft status we will take a closer look into the different options and their pros and cons including SRv6, SRv6+, SRoUDP. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/CXHDUZ/
The fundamentals of Segment Routing (denog11)
This session will focus on the fundamental building blocks of Segment Routing technology, and an overview of technical and business benefits of Segment Routing deployment. This session provides an overview of the Segment Routing technology and its use cases. This new routing paradigm provides high operational simplicity and maximum network scalability and flexibility. You will get an understanding of the basic concepts behind the Segment Routing technology and its wide applicability ranging from simple transport for MPLS services, traffic engineering and its benefits in the context of software defined networking by introducing a SDN controller as the brain of complex network path calculations. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/EZGJ3M/
the complexity of hyper speed transceivers - lets make it (denog11)
Thomas will describe in detail the structures inside optical transceivers. Insights into the latest 40G up to 400G transceiver developments to optimize your network design. Basics of how FEC compensates for errors caused by PAM4 modulation. Thomas will describe in detail the structures inside optical transceivers. A Transmitter / Receiver Optical Sub Assembly (TOSA / ROSA) is no longer just a diode in a housing handling the light path to and fro to the fiber. The performance increases from 10G to 100G onwards to 400G - are not only giant steps in bandwidth they are matching leaps in manufacturing. How did the optical industry players around the globe make it possible to squeeze everything into the tiny form factors we see today? It is about all precision - a microscope with a calm and competent hand is no longer sufficient, now it is about; nano tolerances, testing, complex transceiver firmware and a shed load of money. This is the high precision optical mechanical engineering revolution which fuels the hyper growth of data centers and optical networking worldwide… If you face design issues with your current optical network design Thomas will give you insights into the latest 40G up to 400G transceiver developments (e.g. long distance 80km) which you can expect in the upcoming month being available. Hopefully this might solve some of your headache. As a small „one more thing" Thomas will dive into the basics of how FEC compensates for errors caused by PAM4 modulation. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/TSETUN/
Writing Ansible Modules (denog11)
Ansible configuration management is very extensible and it is easy to write own modules for custom tasks with a few lines of Python. Ansible is an established tool for server and network configuration. One reason for it's success is the simple architecture that encourages own customization and extension. Here I want to present how own modules, i.e. single configuration actions on the target host, are implemented with Python or other languages. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/KYMLMU/
Intent-driven, fully automated deployment of anycasted load balancers with HAProxy and Python (denog11)
This talk will show-case how to build an environment to set up your services (e.g. apache webservers, KDCs, ...), load balancing, routing and monitoring from a simple service configuration. Some lines of YAML and the power of Python are the source for generating configuration for HAproxy, bird (route reflection and anycast nodes), apache2 and Icinga2. Keeping your service configuration aligned over hundreds of hosts is not a simple task. In this talk, we illustrate how we automated the integration of HAProxy into our infrastructure at University of Paderborn. As our current generation of commercial load balancer appliances approached end of life, we thought about replacement options and improving how we manage our services while being at it. The main goal was building a scaleable, consistent, active-active setup of load balancers which could be easily automated with open source tools. We needed a way to define what a service is and how/where it should be configured, balanced and monitored we created a simple service defintion format in YAML and small Python library to help with parsing, inheritence, defaults etc. The automation framework bcfg2 was a given as it was already in use to manage hundreds of Linux and Windows systems and services. As it's written in Python it's easily extendable. As load balacing options we implemented anycast (for examples for Kerberos KDCs) as well balancing by HAproxy nodes where the HAproxy frontend IPs might be anycasted as well. When running production services it's important to know when things break before the user does, so setting up monitoring for frontend and backend services is part of the picture, too. All bits of configuration for HAproxy, anycast, route reflection, monitoring with Icinga2, netfilter (nftables) rules, etc. are automagically generated based on the service configuration. This talk will lay out how all those parts fit together and are generated. Of course, we also explain the pitfalls of this setup and what we (hopefully) learned from it. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/WWJS8N/
Automate yourself within six months (denog11)
A open source solution for automating isp network using GitLab and NetBox Automation shouldn't be hard, and implementing it shouldn't require expensive proprietary tools. Many of us still rely on these tools or on hacky homegrown systems, because in reality writing a bunch of scripts is still the closest some of us ever get to automating their network. In our talk, we'll present an extensible, declarative system that relies on open source components such as Netbox, Gitlab, and Ansible. It is used to manage a real, heterogeneous fleet of devices today, and it's easily customizable to fit your use case. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/YDQFXN/
Using RPSL to generate config templates (denog11)
aut-num objects should contain the peering policy of an ASN. Despite a formal language (RPSL) exists, it become more and more common to describe the policy in vague textual form. This talk encourages the admins to prefer more machine readable format. RPSL was designed to generate router configuration out of the aut-num object. The language is too specific, it's strongly coupled to the router capabilities at the time of writing the standard. While routers evolve, the language struck in development. Consequently the tool chains for RPSL became unmaintain(ed/able) or vanished completely. This talk is about the current possibilities of RPSL. How to write peering specification, so that useful configuration templates can be generated. How to deal with BLACKHOLE and GSHUT. How to offer clear and concise definitions about inter-AS path/metric manipulations communities. Problems with the tool chain and holes in the specification as well as possible solutions are explained. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/97C7BM/
Microcode updates as protection against Spectre & Co. (denog11)
Protection against CPU attacks such as Spectre v2 or ZombieLoad require CPU microcode updates. Performing these updates via BIOS updates is often a painful task - so let's delegate this task to the operating system. Protection against side channel attacks such as Spectre v2, v3a/v4, L1TF or MDS/ZombieLoad requires not only operating system patches but also an update of the CPU microcode. Updating the microcode via the operating system is easier than via a BIOS update - especially when you are running tens, hundreds or even thousands of servers in your datacenter. Join this ignite talk and learn in 5 minutes everything you need to know to protect your Linux, FreeBSD and Windows servers from L1TF, ZombieLoad and the Spectre's of the world :-) about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/RM9EFS/
challenges running a large scale public wifi network (denog11)
ADDIX is running one of the biggest public wifi networks in northern germany with allows users a connect once, use anywhere approch with seamless roaming between all kind of accesspoints. this incorperated a hughe pile of technical difficulties running a public wifi network that incorperates own infrastructure at fixed locations, in public transportation and also integrating customer owned wifi equippement can be intresting. in my talks i like share some experiences from technical, operational and organisation challenges we encountered in the last 3 years of operations. technical part will cover some wifi basics and network design challenges. the operational part will focus on support and maintance of the network. the organisational part will include contractional challenges with customers and stake holders and the search for the holy grail of monetizing a wifi network. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/SV3BMZ/
Source Routing on the Edge (denog11)
How EXARING optimized peering capacity utilization and got rid of Queue Drops using Source Routing. EXARING operates the CDN of waipu.tv, a TV streaming platform. As this causes a lot of traffic it also causes quite some costs. Thus we want to run our network interconnects as hot as possible. We've implemented a system that automates traffic engineering and ensures all our capacity is utilized as good as possible. We will present our technology stack including: MPLS based source routing, MPLS in UDP tunnels, BGP, BMP, Route Optimization, SDN Controllers, Linux and BIO-Routing Software. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/WTRGJA/
BGP Analytics with OpenConfig Telemetry and gRPC (denog11)
Extracting BGP Telemetry Information from Network devices using vendor-neutral Openconfig data model and gRPC. Importing BGP metrics like received and advertised routes, total prefixes, session flap and more into TICK Stack and using mathematical models to analyse the data to identify anomalies. This talk will discuss the benefits of streaming telemetry in conjunction with vendor independent data models with Openconfig and structured data for analysis versus SNMP and CLI screen scraping. The further processing of the imported metrics is shown using the TICK Stack and Grafana as a dashboard, for an optical visualization of the metrics, the primary focus is on BGP metrics. Having all this metrics collected one can define statistical models to analyse or to correlate the data. For example to use algorithm like 3-sigma rule or k-means to identify anomalies. Kapacitor together with user-defined-function can do the job. To Sum up, collecting different metrics from network devices can help the operator to have some kind of "network fingerprint", with this fingerprint the operator is able to identify anomalies. To easy analyse data you need it in a vendor-neutral structured format and therefore Openconfig data model is a good match. about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/QXYMFW/
RPKI drop invalids - one year later (denog11)
Roughly one year ago we started to drop RPKI invalid routes from our peers. What happened afterwards? In October 2018 we armed our RPKI filters to drop RPKI invalid prefixes. Now a year has passed and it is time to take a look back and see what happened (or didn't happen) after we flipped the switch. Questions that will be answered include: * How much lamentation and hand-wringing was there? * What problems did we face when communicating with the "other side"? * How were the problems fixed? * Do we still filter RPKI invalids or did we go back to the dark ages? about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/R3PXYZ/
DENOG11 Opening (denog11)
Welcome to DENOG11! Welcome to DENOG11! about this event: https://pretalx.denog.de/denog11/talk/AXL8PH/
Wie fair ist mein Gerät? (metanook19)
Wie weh tut ein Bit? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns im Verein FairLötet seit unserer Gründung. Immerhin sind Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten inzwischen auch ein Thema, welches in der Wirtschaft und Politik diskutiert wird. Das Problem: Aufgrund komplexer Lieferketten und dürftiger Datenbestände ist es für Hersteller\*innen von Elektronikgeräten schwierig, menschliche Schäden während der vielen Arbeitsschritte auszuschließen, aus denen letztendlich ihre Produkte hervorgehen. Dabei ist es gar nicht so, dass sich nichts verbessern ließe, wie Projekte wie NagerIT oder Fairphone zeigen. Wir möchten alle, die die Sozialbilanz ihrer Produkte verbessern möchten, dabei unterstützen, den ersten Schritt zu gehen. Deshalb entwickeln wir derzeit eine Software, mit welcher eine erste Risikoabschätzung erstellt werden kann. Diese zeigt, aufgrund welcher Bauteile und der darin enthaltenen Stoffe in welchen Regionen der Welt die größten Risiken entstehen, so dass erkennbar wird, wo ein genaueres Hinschauen besonders wichtig ist. In diesem Talk möchte ich unseren Ansatz vorstellen und einen allerersten Einblick in unser Tool geben. Ihr erfahrt, wie wir Risiken berechnen und welche Datenquellen anzapfen. Damit richte ich mich ausdrücklich auch an Personen, die Nachhaltigkeit zwar wichtig finden, aber wenig Vorwissen in diesem Bereich haben. about this event: https://nook-luebeck.de/talks/wie-fair-ist-mein-geraet/
SVG verstehen und animieren (metanook19)
SVG ist der offizielle Webstandard zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Im Gegensatz zu Pixelgrafiken können Vektorgrafiken verlustfrei beliebig skaliert und verzerrt werden. Für Zeichnungen und schematische Grafiken, die aus geometrischen Formen zusammengesetzt sind, sind Vektorgrafiken eine sehr platzsparendes Dateiformat. Darüber hinaus können SVGs in Websites eingebettet und über JavaScript und CSS manipuliert werden. Während HTML viele historische Altlasten mitbringt, ist SVG ein sehr aufgeräumtes Format, das von allen relevanten Browsern standardkonform umgesetzt wird. SVG ist ein Textformat, das auf XML basiert. Im Rahmen des Vortrags wird praktisch demonstriert werden, wie man mit einem Texteditor SVG-Grafiken erstellen und mit JavaScript im Browser animieren kann. Wir beginnen mit einfachen Formen und Pfaden und lernen, wie aus diesen komplexe Grafiken und User Interfaces zusammengesetzt werden können. Dazu betrachten wir unter anderem Konzepte wie Masken, Clipping und Pfadtransformationen, die von SVG nativ unterstützt werden. Es ist kein Vorwissen, aber verstärktes Interesse an Programmiersprachen und Dateiformaten notwendig. Es geht nicht primär um Fragen der graphischen Gestaltung oder Grafikprogramme, sondern ausschließlich um das Format SVG und dessen Einsatz und Kombination mit Webtechniken. about this event: https://nook-luebeck.de/talks/svg-verstehen-und-animieren/
Sportpsychologie im E-Sport: Same Same? (metanook19)
E-Sport verzeichnet nicht nur wachsendes wirtschaftliches Wachstum, sondern auch ein Bedeutungsgewinn im Gesellschaftlichen Kontext. Auch in der Sportpsychologie wird E-Sport mehr und mehr Arbeitsfeld: Teams wie Astralis, Rogue und Origen nutzen die sportpsychologische Expertise um ihre Leistung zu maximieren. Wie gestaltet sich jedoch sportpsychologisches Training für E-Sportler? Gibt es Unterschiede zum traditionellen Sport und welchen Herausforderungen sieht sich die Sportpsychologie im E-Sport gegenübergestellt? about this event: https://nook-luebeck.de/talks/sportpsychologie-im-e-sport-same-same/
Grundlagen der Achtsamkeitsmeditation (metanook19)
In Zeiten der Leistungsgesellschaft und im Zuge zunehmender politischer und gesellschaftlicher Spannungen wird es immer schwieriger emotional distanziert zu bleiben. Burnouts, Angststörungen und Depression sind nicht selten das Resultat besagter Umstände. Viele Menschen würden diese unliebsamen Geisteszustände lieber nicht erleben, allerdings sind oft keine Werkzeuge zur Prävention oder Behandlung bekannt. Ein mögliches Präventionswerkzeug ist die Achtsamkeitsmeditation. Diese Technik erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wird oft in Form von MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) als unterstützende Maßnahme bei Depressionen empfohlen. Dieser Vortrag erläutert die Grundlagen der Achtsamkeitsmeditation und belegt deren Vorteile empirisch. Dadurch soll vor allem Skeptikern ein möglicher Einstiegspunkt in die Thematik geboten werden. Des Weiteren erfolgt neben den theoretischen Grundlagen eine praktische Anleitung zur Meditation. Zuletzt werden weiterführende Materialien wie Videos oder Bücher für Praktizierende oder Interessierte vorgeschlagen. Im Anschluss wird es Möglichkeiten für Fragen oder Diskussionen geben. about this event: https://nook-luebeck.de/talks/grundlagen-der-achtsamkeitsmeditation/
Lightning Talk: Storytelling: Master-Key zur besserer UX (metanook19)
Unser Gehirn tendiert dazu umfangreiche Informationseinheiten in Geschichten zu verpacken. Bestimmte Strukturen helfen uns dabei den Rhythmus unseres Lebens in einen Rahmen zu halten. Dabei werden Erfahrungen und Standpunkte greifbarer, die wiederum hilfreich an verschiedenen Stellen im nutzerzentrierten Entwicklungsprozess sind. Dieser Talk wird zeigen wie es genau funktioniert! about this event: https://nook-luebeck.de/talks/lightning-talks-2/
MIRANA – Ein mobiler Roboterassistent (metanook19)
MIRANA – der mobile intelligente Roboteragent für Navigation und Assistenz Roboter und autonome intelligente Systeme haben einen immer größer werdenden Einfluss auf verschiedenste Lebensbereiche. Zum Beispiel finden sie Einsatz in der Industrie, in der Logistik, der Medizin, oder auch zunehmend im privaten Bereich. In diesem Vortrag stellen wir MIRANA (Mobile Intelligent Robotic Agent for Navigation and Assistance) vor. Ein selbstfahrender Sprachassistent, der als Unterstützung für das vorhandene Fachpersonal in Kliniken, in Alten- und Pflegeheimen aber auch im Einzelhandel als Navigationshilfe eingesetzt werden kann. MIRANA basiert dabei auf drei Hauptkomponenten: dem Robot Operating System (ROS), einem Deep-Learning-Modell (Tensorflow) zur “Hotword”-Detektion und dem Watson Assistant. ROS übernimmt dabei die Koordination und die Steuerung der Komponenten, die für die Navigation und die Fahrplanung benötigt werden. Die “Hotword”-Detektion sorgt dafür, dass der Roboter offline, d.h. ohne Verbindung zum Internet, erkennt, wann er angesprochen wird. Darauf folgend wird eine Verbindung zum Watson-Assistant hergestellt. Dieser ist ein Cloud-basiertes Assistenzsystem, welches die Anfragen der Kunden/Patienten über gesprochene Sprache erfasst, diese intelligent verarbeitet und eine entsprechende Antwortreaktion ausgibt. In diesem Talk bekommen Sie einen Überblick über die relevanten Themen, die zur Entwicklung des vorgestellten Roboterassistenten nötig sind. about this event: https://nook-luebeck.de/talks/mirana-ein-mobiler-roboterassistent/
Wie funktionieren SAT-Solver? (metanook19)
Anschließend an die "Einführung in SAT-Solver" stelle ich in diesem Vortrag die grundlegenden Algorithmen, Heurisitken und Datenstrukturen aktueller SAT-Solver vor. Auch als Anwender kann dieses Wissen dabei helfen Probleme so zu formulieren, dass sie effizient gelöst werden können. about this event: https://nook-luebeck.de/talks/einfuehrung-in-sat-solver-2/
E-Mail Infrastruktur (metanook19)
Eine der ältesten Anwendungen in Computernetzwerken und eine, deren Lebensende derzeit nicht absehbar ist: E-Mail. Solange es den Bedarf an Kommunikation gibt, wird es Menschen geben müssen, die entsprechende Infrastruktur betreiben. In diesem Vortrag sollen alle wichtigen Komponenten zum Betrieb eines eigenen Mailservers vorgestellt werden. Was passiert, wenn man in einer solchen Umgebung nur IPv6 zur Verfügung hat? about this event: https://nook-luebeck.de/talks/e-mail-infrastruktur/
Arbeiten ohne Chefs (metanook19)
Die meisten Unternehmen arbeiten auch heute, im 21. Jahrhundert, immer noch nach einer Managementlehre, die zu Beginn des Industriezeitalters von dem US-amerikanischen Maschinenbau-Ingenieur Frederick Winslow Taylor erfunden wurde. Der sogenannte "Taylorismus" führte zu streng hierarchischen Organisationsstrukturen, Command-and-Control, monotone Arbeitsabläufe die in Prozessen beschrieben sind, und Separation der Mitarbeiter in die ausführenden "Malocher" (Arbeiter) und das "denkende und planende" Management. Dieser Ansatz war zur Zeit der industriellen Massenproduktion, z.B. in der Automobilindustrie, und wenig dynamischer Märkte durchaus auch über viele Jahrzehnte sehr erfolgreich. Mit der zunehmenden Globalisierung und dem technologischen Fortschritt ab ca. der 1980er Jahre, und der damit einhergehenden Transformation vom Industriezeitalter in das Wissens- und Dienstleistungszeitalter, versagte dieser Ansatz zunehmend. Die Märkte wurden dynamischer, plötzlich tauchten viele Wettbewerber auf die das eigene Geschäftsmodell in Frage stellten und die neuen komplexen Herausforderungen ließen sich nicht mehr mit Kochrezepten in Form von Prozessen adressieren. Neue Organisationsstrukturen und andere Formen der Zusammenarbeit brauchte das Land und die New-Work-Bewegung entstand. Anhand des eigenen Unternehmens oose Innovative Informatik eG gibt Stephan einen Einblick in eine Organisation, die vollkommen ohne klassisches Management ("Chefs") auskommt und in der die Selbstorganisation eine zentrale Rolle spielt. Kann ein Unternehmen funktionieren, in der es niemanden gibt, der sagt, wo es langgehen soll? Kann dort jeder machen, was er will? Kann eine solche Organisation überhaupt wirtschaftlich erfolgreich sein? Auf diese, und viele weitere Fragen, gibt Stephan in diesem Vortrag eine Antwort. about this event: https://nook-luebeck.de/talks/arbeiten-ohne-chefs/
Einführung in SAT-Solver (metanook19)
Wer eine Definition von SAT-Solver nachschlägt, erfährt, dass es sich um ein „Entscheidungsverfahren für das Erfüllbarkeitsproblem der Aussagenlogik“ handelt. Das klingt mehr nach Theorie als nach praktischem Einsatz. Tatsächlich versteckt sich hinter dem Begriff jedoch ein vielseitig einsetzbares Werkzeug. Viele Probleme lassen sich leicht lösen, wenn man einfach alle Möglichkeiten durchprobieren könnte. Beispielsweise bei der Optimierung von Schichtplänen, Logistikrouten oder der Nutzung von Rechenkapazität, Lagerplatz oder anderen Ressourcen. Auch das Finden von Fehlern in Soft- und Hardware wäre leichter, wenn einfach alle Eingaben getestet werden könnten. Alle Möglichkeiten durchzugehen braucht jedoch meistens viel zu lange. Oft kann hier ein SAT-Solver als Suchmaschine für Lösungen genutzt werden. Die Eingabe für den SAT-Solver ist eine Problembeschreibung und die Ausgabe ist die gesuchte Lösung oder eine Garantie, dass es keine solche Lösung gibt. Ausgehend von der Problembeschreibung, ist ein SAT-Solver selbständig in der Lage, Regeln zu finden, mit denen sich viele Möglichkeiten direkt ausschließen lassen um so schneller eine Lösung zu finden. Damit ein SAT-Solver eingesetzt werden kann, muss jedoch die Problembeschreibung in eine Form gebracht werden, die der SAT-Solver versteht: die Aussagenlogik. In diesem Vortrag geht es daher um Techniken die dabei helfen Probleme in Aussagenlogik zu formulieren. Das ganze werde ich auch an einem Beispiel demonstrieren. [Der Quellcode zum praktischen Beispiel liegt bei GitHub](https://github.com/jix/sat-intro-nook). Anschließend erkläre ich in dem nachfolgenden Vortrag wie SAT-Solver funktionieren. about this event: https://nook-luebeck.de/talks/einfuehrung-in-sat-solver-1/