PLAY PODCASTS
Bühne frei - Der Theater Dortmund Podcast

Bühne frei - Der Theater Dortmund Podcast

Theater Dortmund; audiowest

69 episodesDE

Show overview

Bühne frei - Der Theater Dortmund Podcast has been publishing since 2022, and across the 4 years since has built a catalogue of 69 episodes, alongside 1 trailer or bonus episode. That works out to roughly 45 hours of audio in total. Releases follow a monthly cadence.

Episodes typically run thirty-five to sixty minutes — most land between 27 min and 51 min — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Society & Culture show.

The show is actively publishing — the most recent episode landed 3 weeks ago, with 3 episodes already out so far this year. The busiest year was 2023, with 23 episodes published. Published by Theater Dortmund; audiowest.

Episodes
69
Running
2022–2026 · 4y
Median length
36 min
Cadence
Monthly

From the publisher

Das Theater ist eine der ältesten Kunstformen, die es gibt. Friedrich von Schiller hat gesagt: Das Theater ist ein Spiegel der Gesellschaft. Aber ist das auch im 21. Jahrhundert so? Wenn es Netflix, TikTok und soziale Medien gibt, warum sollte ich dann noch ins Theater gehen? Was machen eigentlich Regisseur*innen, Hutmacher*innen oder Maskenbildner*innen? Wir beantworten die Fragen im Podcast vom Theater Dortmund: Bühne frei! Neue Folgen gibt es jede zweite Woche Mittwoch!

Latest Episodes

View all 69 episodes

#68 Bühne frei für Mark Bednarz u. David Litzenberg aus der Statisterie

May 6, 202650 min

#67 Bühne frei für Schauspiel-Intendantin Julia Wissert

„Das eine ist zu gucken, was war bisher und das andere ist zu gucken, was wird gewesen sein...“ Seit der Spielzeit 2020|21 leitet Julia Wissert das Schauspiel Dortmund. Die aktuelle Saison markiert einen der größten Umbrüche ihrer Intendanz: den Abschied vom Schauspielhaus und den Umzug in eine Ausweichspielstätte – das ehemalige C&A-Gebäude in der Dortmunder Innenstadt. Der Grund: Am Hiltropwall entsteht die Junge Bühne. Über die Herausforderungen, Chancen und Entscheidungsprozesse hinter diesem Schritt sprechen Julia und Linda in dieser Folge. Bevor es auf die neue Bühne geht, feiert Julias Produktion »Die Dreigroschenoper« am 04.06.26 Premiere im Salzlager auf der Kokerei Hansa. Im Gespräch geht es um die Besonderheiten ihrer Inszenierung, die aus vier unterschiedlichen Versionen des Originals entwickelt wurde. „Wir haben in der Vorbereitung versucht, dass wir Gesprochenes und Gesungenes gleichwertig auf der Bühne stattfinden lassen." Außerdem erzählt Julia von ihrer Arbeit als Regisseurin („Für mich beginnt die ganze konzeptionelle Arbeit damit, dass ich an etwas hängen bleibe, wo ich merke: "Ah, die Welt interessiert mich."), ihren Aufgaben als Intendantin („Eine Intendantin ist eine Krisenmanagerin.") und ihrer Vision für das Schauspiel Dortmund.

Apr 1, 20261h 11m

#66 Bühne frei für Regisseurin Jessica Samantha Starr Weisskirchen

„Ich bin tatsächlich jedes Mal, wenn ich ins Theater gehe, einfach aufgeregt [...] und ich hab immer wie so Schmetterlinge im Bauch, was eigentlich schön ist.“ Nach den erfolgreichen Produktionen »Woyzeck« und »Queens« kehrt Jessica in dieser Spielzeit mit der Uraufführung von »Pidor und der Wolf« zurück ans Schauspiel Dortmund, was für sie immer ein "Homecoming"-Gefühl ist. Die Regisseurin spricht mit Linda über das emotional und inhaltlich herausfordernde Stück von Sam Max, das die Verfolgung queerer Menschen in Tschetschenien thematisiert, die heute immer noch passiert. „Es ist für mich auch das allererste Mal, dass ich ein Stück inszeniere, das realpolitisch ist.“ Jessica erzählt von ihrer Arbeitsweise beim Inszenieren, von den Herausforderungen beim Proben eines solch schweren Stoffes und warum ihr die Teamarbeit am Theater Energie gibt, weiterzumachen. „Es ist manchmal wirklich, dass ich so denke: Wow, das ist schon wieder so ein Wunder, dass das jetzt tatsächlich geklappt hat.“

Jan 21, 202655 min

#65 Bühne frei für Musicaldarstellerin Antonia Kalinowski

„Das ist so ein Geschenk, ich weiß auch gar nicht, wie ich das anders sagen soll.“ Wer in den letzten Jahren ein Musical an der Oper Dortmund gesehen hat, ist an Antonia Kalinowski eigentlich nicht vorbei gekommen. Aktuell steht sie als Sandy in »Grease« auf der Bühne, während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste Essen war sie Teil von »Cabaret« und »RENT«. Und in der nächsten Spielzeit wird sie die Hauptrolle der Ich im Erfolgsmusical »Rebecca« an der Seite von Mark Seibert und Bettina Mönch verkörpern! In wenigen Jahren ging Antonias Bühnenkarriere steil nach oben, wofür sie jeden Tag dankbar ist, wie sie selbst sagt. Ein Ritual von ihr ist z.B., dass sie sich nach jeder Vorstellung die Zeit nimmt, um sich zu bedanken, dass sie den Beruf ausüben darf. „Ich bin auch ganz, ganz dankbar und ehrfürchtig auf eine Art, dass es einfach so viele spannende Projekte hintereinander jetzt gab [...]“. Mit Linda spricht sie in dieser Folge über ihre Aufnahmeprüfung an der renommierten Folkwang Universität der Künste, über ihr Studium und wie es ist, gemeinsam mit Kommiliton*innen nun auf den großen Bühnen zu spielen. Sie erzählt von ihren Engagements nach dem Studium (u.a. die China-Tour von »Rebecca«) und was ihr die aktuelle Rolle der Sandy in »Grease« bedeutet, in die sie sich sehr gut hineinversetzen kann und die vielschichtiger ist, als man auf den ersten Blick vermutet. „Weil es mir glaube ich auch persönlich hilft, gerade für diese Rolle auch zu schauen, was gibt es für Momente in meinem Leben, die sich vielleicht ähnlich angefühlt haben?“. Außerdem sprechen Antonia und Linda über ihre Vorsätze für das neue Jahr, warum die Vorfreude auf »Rebecca« so riesengroß ist und was die beiden mit dem Musical verbinden. Es geht auch um die Bedeutung von Theater, als Zuschauende und auch als Mitarbeitende („Das sind irgendwie so Momente, da verbindet man Job und Lebensereignisse auf eine gewisse Art, die total berührend sind und total besonders für mich waren und erfüllend.“) und darum, dass die Oper Dortmund für Antonia etwas ganz Besonderes ist, sodass es sich für sie anfühlt, wie nach Hause zu kommen. „Ich finde das auch irgendwie immer wieder ganz großartig zu sehen, von wie vielen Leuten einfach diese Gesamtleistung abhängt [...] und da so ein Zusammen zu entwickeln, das macht schon sehr viel Spaß.“

Dec 31, 20251h 10m

#64 Bühne frei für Generalmusikdirektor Jordan de Souza

„(Dortmund) ist eine einzigartige Stadt, weil sie lieben Kultur, aber sind noch offen genug, dass man neue Wege versuchen kann. Das kommt schon selten vor.“ Der nächste Intendant ist bei Linda zu Gast: Jordan de Souza hat im Sommer 2025 seine Stelle als neuer Generalmusikdirektor der Dortmunder Philharmoniker angetreten und man merkt: Er ist motiviert, neue Wege zu gehen, möchte trotzdem gewisse Traditionen bewahren und hat einfach große Lust auf seinen Job! In dieser Folge erzählt er von seiner Vision für das Dortmunder Orchester und was er sich bei dem Spielplan 2025|26 gedacht hat. „Unsere Identität als Klangkörper deutlich zu gestalten, eine Verbindung mit dem Publikum zu schaffen, was wollen die Leute? [...] auch diese Entdeckungsfreude immer zu haben, nicht nur, was auf meiner Bucketlist steht.“ Neben neuen Formaten, wie »Deep Dive« oder den »Late Night Konzerten«, gibt es auch weiterhin die klassischen Philharmonischen Konzerte im Konzerthaus und die Kammerkonzerte, bei denen Musiker*innen an verschiedenen Orten in der Stadt musizieren. Auch die Angebote der Musikvermittlung liegen dem gebürtigen Kanadier am Herzen, denn ihm ist es besonders wichtig, die Musik in die Stadt hinauszutragen, um verschiedene Menschen damit zu erreichen. „Ich versuche, einen sicheren Ort zu schaffen, wo die Leute ihr eigenes Abenteuer oder ihr eigenes Erlebnis haben können.“ Jordan spricht mit Linda auch über seinen beeindruckenden Werdegang, über seine Liebe zum Theater und wie er diese Leidenschaft immer verfolgt hat und klärt grundlegende Fragen wie: Was macht eigentlich ein Generalmusikdirektor? Und was genau sind die Aufgaben eines Dirigenten? "Nur" schöne Konzerte spielen, reicht Jordan dabei nicht. „Die sechste Vorstellung am Mittwochabend soll sich wie eine Premiere anfühlen. Das ist mein Ziel, meine Verantwortung.“

Dec 18, 202558 min

#63 Bühne frei für Ballettintendant Dr. Jaš Otrin

„Wir wären nicht das Ballett Dortmund, wenn wir die Sachen normal machen würden.“ Mit dem Start der Intendanz von Jaš Otrin beginnt in dieser Spielzeit am Ballett Dortmund und NRW Juniorballett nach 20 Jahren Xin Peng Wang eine neue Ära. In welche Fußstapfen er tritt, ist dem ehemaligen Profi-Tänzer bewusst, er plant aber auch einige Veränderungen: Auf der Bühne werden voraussichtlich andere Tänzer*innen-Konstellationen zu sehen sein und andere Ensemble-Mitglieder werden Chancen auf große Rollen bekommen. Hinter der Bühne baut Jaš ein neues Team und auch ein Health Center, inklusive Mental Coach auf. „Wenn ich das in einem Wort übersetzen sollte, bin ich der Ermöglicher.“ Was macht ein Ballettintendant, der nicht selbst choreografiert und wie geht Jaš das ihm sehr wichtige Thema „Transition“, also den Weg von der Bühne in einen anderen Beruf, mit den Tänzer*innen an? Er selbst kann sich als ehemaliger Profi-Tänzer gut in das Ensemble hineinversetzen und auch, wie schwer der Schritt nach dem Karriere-Ende ist. „Wenn man eine gute Vorstellung hatte, geht man wie auf Wolken nach Hause.“ In dieser Folge sprechen Linda und er außerdem um den sehr abwechslungsreichen Spielplan 25|26, warum der Mix aus »Romeo und Julia« und Radiohead durchaus Sinn macht, warum Scheitern wichtig ist, wie intensiv und herausfordernd der Beruf eines/ einer Ballett-Tänzer*in ist und warum es wichtig ist, das immer wieder zu verdeutlichen. „Wir wollen wirklich zeigen, dass der Tanz heute noch relevant ist. Dass es nicht ein Beruf ist, wo man sagt: "Was machst du tagsüber, wenn du abends auf der Bühne stehst?". Das würde auch niemand einen Fußballer fragen, was er tagsüber macht, wenn er abends ein Spiel hat.“

Nov 26, 20251h 4m

#62 Bühne frei für Choreografin Anna-Carolin Weber und Interaktionsdesigner Tobias Kopka

„Es ist eigentlich nicht so, dass wir immer nur in einer Realität unterwegs sind.“ (Anna-Carolin Weber) Performances in mehreren Realitäten gleichzeitig? Das geht! In dieser Folge ist Linda mal wieder zu Besuch in der Akademie für Theater und Digitalität. Dort machen die Choreografin Anna-Carolin Weber und der Interaktionsdesigner Tobias Kopka vom VR Dance Club gerade eine Residenz und forschen an ihrem Projekt „We Are In This Together – Neue Empfindungen für Remote-Audiences in VR- und Tanz-Performances”. Die beiden beschäftigen sich damit, wie sich Zuschauer*innen digital und interaktiv in künstlerische Aufführungen einbinden lassen – egal, ob vor Ort oder online. Sie erforschen, wie Prinzipien aus der Gaming-Welt das Publikum aktivieren und zu echten Mitgestalter*innen der Performances machen können. Durch interaktive Elemente sollen die Zuschauer*innen den Verlauf und die Bewegungsdynamik der Erzählung beeinflussen und gemeinsam das Bühnengeschehen formen. Ziel ist eine gleichberechtigte, kreative Teilhabe – auch für das Remote-Publikum. „Da passiert [...] etwas mit mir, was mich bereichert nach Hause gehen lässt, Fragestellungen, die was mit mir machen.“ (Tobias Kopka) Den Auftakt für „We Are In This Together – Neue Empfindungen für Remote-Audiences in VR- und Tanz-Performances” bildet das Teilprojekt „Press X to Push Dancers Off Stage“ (gefördert vom NRW KULTURsekretariat), bei dem fünf Akteur*innen erproben, wie räumlich getrennte Besucher*innen das Bühnengeschehen durch den Einsatz virtueller Technologien sinnlich intensiv erleben und mitgestalten können. „We Are In This Together – Neue Empfindungen für Remote-Audiences in VR- und Tanz-Performances” wird von der Kunststiftung NRW gefördert und kooperiert mit der Akademie für Theater und Digitalität (Dortmund), dem Cologne Game Lab der Technischen Hochschule Köln und dem Spiel- und Produktionsort TanzFaktur (Köln). Entworfen wurde das künstlerische Forschungsprojekt gemeinsam mit dem US-amerikanischen Experten für „Playful Interactive Media and Performance“ Richard Lemarchand. Alle Infos zu den Projekten des VR Dance Club findet ihr unter: https://vrdanceclub.de/de/

Nov 12, 20251h 3m

#61 Bühne frei für Schauspielerin Antje Prust

„Auf jeden Fall war mir klar, schon als Kind, ich muss auf der Bühne stehen.“ Antje Prust ist seit 2020 Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund und hat seitdem viele unterschiedliche Rollen auf der Bühne verkörpert. Aktuell spielt sie neben »Antigone«, »ON AIR« und »Schwindel« auch in »Der zerbrochne Krug«. Die Probenarbeit mit dem Team um Regisseurin Lola Fuchs an dieser Produktion bezeichnet Antje als eine der schönsten in ihrer bisherigen Laufbahn und erzählt auch von ihrem eigenen Regiestil („Ich nenne es eine emotionale Dramaturgie“) und was ihr bei der Arbeit mit Regiepersonen wichtig ist: „Das Ideal für mich als Schauspielerin ist immer, wenn ich mit Regiepositionen zu tun habe, die mich weder alleine lassen, noch mir das Gefühl geben, dass ich ein Requisit bin, das man irgendwie durch die Gegend schieben kann und dem man alles so vorgibt.“ Antje spricht mit Linda auch über das Handwerk des Schauspielens und warum sie vor den Vorstellungen lieber nur einmal tief durchatmet, anstatt sich lange in ihre Rolle hineinzufinden („Ich versuche, mich [...] so krass wie möglich in eine Präsenz zu bringen [...] also mich so möglichst in den Moment reinzuholen, damit ich das wieder neu greifen kann.“). Es geht in dieser Folge außerdem um die Wichtigkeit von Theater in der heutigen Zeit „Wir reden ja viel über das, was Theater verändern kann oder ob das überhaupt was verändern kann...“ und für die Gesellschaft „[...] wieder zu spüren, dass man, zum Beispiel in Kontakt mit jungen Menschen [...], ein wichtiger Ankerpunkt wird für bestimmte Themen. Dass man einen Gesprächsraum öffnet.“

Oct 29, 20251h 15m

#60 Bühne frei für Dramaturgin Jacqueline Rausch

Den Beruf der Dramaturgin kann man nicht oft genug erklären, da es am Theater wohl kaum einen vielfältigeren gibt. Deswegen spricht Linda immer wieder gerne mit Menschen aus der Dramaturgie, in dieser Folge mit Jacqueline Rausch aus dem Kinder- und Jugendtheater (KJT). Jacky erzählt von ihren Aufgaben während des Probenprozesses, von der Arbeit und dem Austausch mit dem (jungen) Publikum, der Spielplanerstellung, dem Verfassen von allen möglichen Texten u.v.m. „Wir funktionieren in der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Abteilungen und das ist auch das Schöne daran.“ Im KJT stehen sowohl lustige als auch ernste Themen auf dem Programm: Von der abenteuerlichen Reise rund um Käpten Knitterbart oder einer Safari durch das Theater bis hin zu dem tiefgründigen Märchen der Schneekönigin von Hans Christian Andersen oder den Gefahren von Social Media... Durch die Stücke und mit vor- und nachbereitenden Workshops und Gesprächen bekommen die Kinder und jungen Erwachsenen im KJT wichtige gesellschaftliche Themen vermittelt. Das kann nur Theater! „Wir haben ein sehr berührendes Familienstück mit den Themen Freundschaft, Treue und natürlich auch die Kraft der Liebe. Und wir erleben, wie wichtig Mut ist und Hoffnung. Dass man einen geliebten Menschen nicht abschreibt und ihm zur Hilfe eilt, wenn er in Not gerät.“

Oct 15, 202547 min

#59 Bühne frei für Opernintendant Heribert Germeshausen

Wir starten in die Spielzeit 25|26 und auch in Staffel vier von »Bühne frei«! Für diese Folge hat Linda sich wieder einen besonderen Gesprächspartner vor das Podcastmikrofon geholt: Heribert Germeshausen, Intendant der Oper Dortmund, spricht über die sehr erfolgreiche letzte Saison und kommende Produktionen. Sein Highlight der letzten Spielzeit kann Heribert ganz klar festmachen: Der Ring des Nibelungen, im Mai zyklisch aufgeführt, bildete mit vielfältigem Rahmenprogramm den Höhepunkt des Wagner Kosmos, den Heribert mit dem Start seiner Intendanz 2018 initiierte. Worauf sich der Intendant in der kommenden Saison seiner Sparte am meisten freut, kann er aber nicht so genau festlegen: Neben großen Opern wie »Die Hochzeit des Figaro« oder »Turandot« stehen auch Highlights wie die spartenübegreifende Kooperation »Carmina Burana« und das Musical »Grease«, inszeniert von Gil Mehmert, auf dem Spielplan. „Theater ist auch einfach etwas Flüchtiges. Und deshalb ist der Ansporn da, auch bei »Grease«, kann ich jetzt schon sagen, egal wie erfolgreich es wird, es wird in dieser Inszenierung nach dieser Spielzeit nie wieder hier in Dortmund auf dem Spielplan sein.“ Außerdem sprechen die beiden über die renommierten Bayreuther Festspiele, mit denen die Oper und die Akademie für Theater und Digitalität im Sommer 2026 kooperieren, die Deutsche Erstaufführung von »Alle reden nur noch von Jamie« der OpernYoungsters und wie schwer es ist, an solche Aufführungsrechte zu kommen, warum der junge Wagner gar nicht so unsympathisch war und was die Aufgaben eines Opernintendanten sind. Exklusive Infos werden auch geteilt: Heribert verrät nämlich zum ersten Mal eine Produktion, die in Planung ist! „Man muss [...] auch ein gutes Gespür für einen Ort haben und das Publikum sehr gut kennen. Diese Verbindung zum Publikum ist wichtig. Dass man weiß, dass man das Theater, das man macht, tatsächlich für die Menschen vor Ort macht.“

Oct 1, 202553 min

#58 Bühne frei für die technische Dramaturgin Kristina Malyseva und den Software-Entwickler Benedikt Mildenberger

„(Künstliche Intelligenz) verändert unsere sozialen Interaktionen [...] es nimmt einfach auf sehr viel Einfluss und so wird es auch auf den Theaterkontext Einfluss nehmen.“ (Kristina Malyseva) Mit wenigen Begriffen ein komplettes Theaterstück schreiben? Das funktioniert mithilfe der KI-gestützten Software „amazing plays“, die die technische Dramaturgin Kristina Malyseva und der Software-Entwickler Benedikt Mildenberger gerade im Rahmen ihrer Residenz an unserer Akademie für Theater und Digitalität entwickeln. „Unglaublich viel Kreativität steckt da drin und da kann man sich für alle möglichen Situationen Ideen abholen.“ (Benedikt Mildenberger) Und Linda durfte die Software in dieser Folge sogar testen: Die KI wird mit einem übergeordneten Thema und dem Zeitpunkt, in dem die Geschichte spielen soll, gefüttert und innerhalb von Minuten generiert sie u.a. eine Kurzgeschichte, ausführliche Rollenprofile und am Ende mehrere Szenen inklusive Regieanweisungen – eben einen vollständigen, dramatischen Text für die Bühne. Wie genau das funktioniert, was „amazing plays“ kann und z.B. ChatGPT nicht, in welche spannenden Projekte Kristina und Benni sonst noch involviert sind und was sie genau in ihrer Residenz an der Akademie machen, erfahrt ihr in dieser Folge. Außerdem stellt Linda die Frage: Besteht nicht die Gefahr, dass Softwares wie „amazing plays“ bald Dramaturg*innen und Texter*innen ablösen werden?

Jun 4, 202551 min

#57 Bühne frei für Nicole Ellen Wells vom JugendTanzTheater

„[...] und dann kommen wir hierher und machen alle das Gleiche: Weil wir tanzen. Und das ist super schön, dass einen das dann doch verbindet.“ Das JugendTanzTheater Ballett Dortmund hat das Motto: Jede*r, die oder der tanzen will, soll die Möglichkeit haben zu tanzen. Egal, wie alt man ist, egal wie viel Tanzerfahrung jede*r mitbringt, alle finden einen Platz in der Gruppe. Unter der Leitung von Tanzpädagoge und Choreograf Justo Moret entstehen dabei jedes Jahr wunderschöne und abwechslungsreiche Choreografien. Nicole Ellen Wells ist seit vier Jahren Teilnehmerin des JugendTanzTheaters und erzählt Linda, wie die Tänzer*innen gemeinsam mit Justo die diesjährige Produktion »LAMENTOS« kreiert haben. Vorlage war dieses Mal ein Gedicht, dass sie in Bewegungen und kleine Choreografien umgewandelt haben. In ihre Produktionen fließen auch immer die Gedanken und Sorgen der Teilnehmenden ein, die sie dann gemeinsam in einem Tanzabend auf der Opernhausbühne verarbeiten. »LAMENTOS« steht für Zusammenhalt, Reue, Klage und unterschiedliche Arten von Glauben, der einen am Ende doch immer verbindet. Und diese Verbundenheit macht für Nicole auch das JugendTanzTheater Ballett Dortmund aus, denn jede*r Teilnehmer*in findet hier seinen Platz, wird von der Gruppe aufgenommen und individuell gefördert. „Es ist auch einfach immer super spannend, was da entsteht. Also wenn da so dreißig verschiedene Leute sind, die alle einen verschiedenen Hintergrund haben, die alle mehr oder weniger Tanzerfahrung haben [...].“ Die Vorstellung von »LAMENTOS« ist am 02.07.25. Tickets und Infos unter: tdo.li/lamentos

May 21, 202534 min

#56 Bühne frei für Bratschistin Zsuzsanna Lipták-Pikó

„Ich glaube, der Vergleich zwischen Leistungssport und Musikinstrument spielen, ist wirklich treffend.“ Zsuzsanna Lipták-Pikó ist Bratschistin, seit 2019 Teil unserer Dortmunder Philharmoniker und neben den Philharmonischen Konzerten auch an fast allen Musiktheater-Produktionen, von Oper über Musical und Ballett, beteiligt. In dieser Folge erzählt sie Linda, wie der besondere Arbeitsalltag einer Berufsmusikerin im Orchester aussieht, was genau die Unterschiede zwischen Bratsche und Geige sind (Zsuzsanna spielt beide Instrumente) und was ungarische Volksmusik mit ihrer Laufbahn als Musikerin zutun hat. Außerdem ist Zsuzsanna auch Teil des Orchestervorstands, sie vertritt also die Interessen der bis zu 100 Dortmunder Philharmoniker im Theater. Sie erklärt, was genau dabei ihre Aufgaben sind und inwiefern sie der Intendanzwechsel von Gabriel Feltz zu Jordan de Souza in der neuen Spielzeit betrifft. Selbstverständlich sprechen die zwei auch über aktuelle und kommende Konzerte und Produktionen, besondere Herausforderungen für die Musikerin und über ihren Weg bis in den Dortmunder Orchestergraben (allein das Vorspielen bei uns am Theater Dortmund ist eine spannende Geschichte!). „Also es gibt in jedem Stück Momente, die ich besonders schön finde oder die herausfordernd sind und ich hoffe, dass die klappen. Und wenn die geklappt haben, dann freue ich mich. [...] da gibt's einfach die Gänsehautmomente, auf die ich mich jedes Mal freue. Also ich glaube, (ich freue mich) nicht, dass es vorbei ist und Applaus gibt, sondern eher währenddessen (auf) die schönen Momente.“

May 7, 202558 min

#55 Bühne frei für Michael Eickhoff von der Akademie für Theater und Digitalität

„Die (digitalen) Mittel, die uns zur Verfügung stehen, sind viel umfassender, vielfältiger […], lösen aber die alten Erzählformen gar nicht ab, sondern sie erweitern in gewisser Weise das Feld der darstellenden Künste.“ Michael Eickhoff war jahrelang (Chef-)Dramaturg am Schauspiel Dortmund und gründete 2019 die Akademie für Theater und Digitalität mit. Der Impuls: einen Raum und die Ressourcen schaffen für kreative Forschende, für den künstlerischen Nachwuchs und das Theater der Zukunft. Aus dem gleichen Antrieb ging in diesem Jahr ein weltweit genauso einzigartiges Projekt an den Start: Der Masterstudiengang "Theatre and Digitality" in Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund. Welche Module es gibt, für wen der Studiengang gedacht ist und wie die besondere Mischung aus Theorie und Praxis realisiert werden wird, erzählt Michael Linda in dieser Folge. Die Frage, ob für Kunst und Theater zukünftig immer digitale Mittel zum Einsatz kommen müssen, stellen sich viele Kunstschaffende. „Das ist die Kernfrage, die habe ich damals Schauspielenden immer wieder gestellt, auch Regisseur*innen, warum möchtest du die Szene so inszenieren? Was willst du damit erzählen, was willst du damit ausdrücken? Das ist genauso die Kernfrage auch heute noch für mich: Warum brauchst du ein bestimmtes digitales Tool? Ist es wirklich notwendig, um deine eigentliche Aussage zu transportieren oder nicht? Denn nur Technik um der Technik willen muss man nicht machen, das ist langweilig, dann beweist man nur, dass Technik etwas kann, aber nicht, dass uns Schauspielkunst im [...] tiefsten Sinne eigentlich auch berühren kann. Egal, ob auf einer intellektuellen, emotionalen oder körperlichen Ebene.“

Apr 23, 202556 min

#54 Bühne frei für Balletttänzer Matheus Vaz

„Das Beste, was ich hier in Dortmund finde: Egal, ob du in der Main Company bist oder Junior, sie werden dir immer Gelegenheiten geben, auch Hauptrollen zu tanzen und Solos und das hilft uns sehr, uns selbst kennenzulernen [...] sobald wir im Theater sind, müssen wir unseren Tanz, unseren Weg finden [...] du musst dich als Tänzer kennenlernen.“ Matheus Vaz kam mit 11 Jahren aus Brasilien nach Deutschland, fing 2016 als zweiter Jahrgang am NRW Juniorballett an und blieb Dortmund treu: Seit 2018 ist er Ensemblemitglied im Ballett Dortmund und hat schon unzählige Rollen auf unserer Bühne getanzt. In dieser Spielzeit ist er Teil von »Dips«, »La Bayadère«, »Ein Mittsommernachtstraum«, »Schwanensee« und der Internationalen Ballettgala. Besonders die Rolle des Goldenen Idols in »La Bayadère« ‒ eine der schwierigsten Variationen im Handlungsballett überhaupt ‒ zu tanzen, war eine große Ehre, aber auch eine große Herausforderung für ihn. „Sobald ich erfahren habe, dass ich die Gelegenheit bekommen würde, war ich ein bisschen schockiert, hatte ein bisschen Angst, aber ich habe mich komplett gefreut. [...] Ich kann jetzt sagen: »Okay, meine Karriere ist schon komplett.«“ In dieser Folge erzählt Matheus, wie er mental bei so einer schwierigen Variation stark bleibt, was er kurz vor einem Auftritt denkt und tut, vom Trainingsalltag im Ensemble und von seinem spannenden Weg zum Profitänzer. Linda und Matheus sprechen außerdem über die Zusammenarbeit mit Ballettdirektor Xin Peng Wang und dessen letzte Spielzeit sowie Xins Nachfolger Dr. Jaš Otrin und was wir von der kommenden Spielzeit erwarten können.

Apr 9, 20251h 0m

#53 Bühne frei für Musicaldarsteller Jonas Hein

Musicalfans aufgepasst: Lindas Gesprächspartner in dieser Podcastfolge kennt ihr alle! Jonas Hein hat mit 16 Jahren sein Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen angefangen und nach unzähligen Produktionen, in denen er mitgespielt hat, hat ihn sein Weg in dieser Spielzeit ans Theater Dortmund geführt. Seit Oktober letzten Jahres begeistert er als Anthony Hope in unserem Musical »Sweeney Todd«, parallel steht er in »Moulin Rouge« in Köln als Christian auf der Bühne. Wie Jonas die beiden Produktionen gleichzeitig meistert, welche Parallelen es zwischen ihm selbst, Anthony und Christian gibt und was für ihn die bisherigen Highlight-Produktionen in seiner Karriere waren, erzählt er Linda in Folge #53. „Jede Show ist ein Unikat. Es wird keine Show geben im Theater, egal in welchem Genre, in welchem Bereich, die genauso ist wie die Vorstellung davor. Und da krieg ich Gänsehaut, weil das ist für mich so die Quintessenz am Darstellersein auf der Bühne.“ Jonas erklärt außerdem, warum der Alltag als Musicaldarsteller nicht immer leicht ist, welche Herausforderungen der Beruf mit sich bringt, warum es sich für ihn doch immer wieder lohnt, sich diesen zu stellen und was das Publikum ihm zurückgibt. „Es ist […] eine absolute Berufung, das machen zu dürfen. Und ich versuche das jeden Tag mit aller Kraft, die mir zur Verfügung steht, fürs Publikum auszuüben.“ --> Wie gefällt euch unser neues Intro?

Mar 26, 20251h 12m

#52 Bühne frei für Nachhaltigkeitsmanagerin Mona Rieken

Kunst mit Nachhaltigkeit verbinden. Das ist das Hauptziel, welches Mona Rieken als Nachhaltigkeitsmanagerin am Theater Dortmund, aber auch bei vielen andere Projekten verfolgt. Und da gibt es noch viel Luft nach oben. Linda erfährt, was das Theater Dortmund aber bereits schon für seinen ökologischen Fußabdruck tut (und was der ökologische Handabdruck ist), welche großen und kleinen Veränderungen in den nächsten Jahren für dieses wichtige Thema anstehen und warum Klimaschutz im Theater manchmal bei Kühlschränken beginnt. Außerdem sprechen die zwei über Monas spannenden Werdegang, denn bevor sie sich dem Thema Nachhaltigkeit ganz intensiv gewidmet hat, war sie jahrelang Dramaturgin am Stadttheater. „und das hilft mir [...], dass ich eher aus der Kultur komme und das Nachhaltigkeitswissen dazugelernt habe.“ Erfahrt außerdem, welche kleinen Veränderungen im Alltag ihr selbst der Umwelt zu Liebe vornehmen könnt und warum es nicht gut ist, sich damit zu sehr unter Druck zu setzen.

Mar 12, 202545 min

#51 Bühne frei für Schauspielerin und Sängerin Anna Reizbikh

„Das sind echte Menschen, die du dir hier gerade anschaust und die wollen dir den Tag verschönern, indem sie dir eine schöne Story zeigen.“ Anna Reizbikh liebt die Bühne: Neben sieben verschiedenen Bands, in denen sie singt, ist sie gerade auch in zwei Produktionen bei uns am Haus zu sehen. Und das in zwei verschiedenen Sparten! In der KJT-Produktion »Der Zauber von Oz« spielt sie die Hauptfigur Doro, in der sich Anna auch z.T. selbst wiedererkennt. Gemeinsam mit dem Kollektiv „i can be your translator“ zeigt sie seit der letzten Spielzeit »Hurra, Romeo und Julia! – Die Szene mit der Leiche, die habe ich gelöscht« von Linda Fisahn auf der Studiobühne im Schauspiel. Was ihr das Kollektiv bedeutet, wie die Gruppe sich gefunden hat und wann die Proben für deren nächste Uraufführung beginnen, berichtet sie Linda in dieser Folge. „So ist es auch im echten Leben, dass wir alle so unterschiedlich sind [...] und dass man am Ende des Tages immer einen Weg finden kann, wie man trotzdem gemeinsam etwas schaffen kann [...] dass man respektvoll und liebevoll zueinander sein soll." Menschen sind verschieden und können trotzdem (oder gerade deswegen) gemeinsam viel erreichen. Das ist nicht nur der Gedanke hinter „i can be your translator“, sondern auch die Message von »Der Zauber von Oz«, einer modernisierten Fassung des Klassikers. Wie gut Anna die Geschichte vorher kannte und was in ihren Augen „Wicked“ damit zu tun hat (Spoiler: nichts), wie Annas Weg auf die Bühne und schließlich ans Theater Dortmund war und warum Kinder sie nach Schulvorstellungen mit ihren Fragen immer wieder überraschen. All das und mehr hört ihr in dieser Folge.

Jan 22, 202559 min

#50 Bühne frei für Musicaldarstellerin Bettina Mönch

50 Folgen Bühne frei! Für die Jubiläumsfolge hat Linda sich natürlich einen ganz besonderen Gast eingeladen: Musicaldarstellerin Bettina Mönch ist dem Theater Dortmund schon lange verbunden! Ob in »RENT«, »Jekyll & Hyde«, »Cabaret« oder aktuell in »Sweeney Todd«: Wahrscheinlich hat jede*r Musicalfan Bettina in den letzten Jahren schon auf der Dortmunder Bühne bewundern können! Die beiden sprechen in dieser Folge über die unterschiedlichen Rollen, die die Musicaldarstellerin hier im Opernhaus schon verkörpern durfte und die Gründe, warum jede einzelne dieser Rollen für Bettina eine „Sternstunde“ war. „Es ist einfach ein besonderer Ort für mich und mittlerweile richtig eine Art künstlerisches Zuhause.“ Auch wenn Bettina sagt, dass sie keine der Produktionen als ihre Lieblingsproduktion hervorheben kann, ist ihr ihre aktuelle Rolle der Mrs. Lovett besonders ans Herz gewachsen: „Die Rolle ist wirklich so erfüllend, muss ich sagen, weil sie in ihrer Vielschichtigkeit alles so abbildet. Man hat [...] ganz viel Komik, aber man hat am Ende auch richtig Drama [...]. Die (Rolle) lässt einfach gar keine Wünsche offen.“ Parallel tourt Bettina gerade als Elisabeth im gleichnamigen Stück durch Deutschland und gibt nicht nur zu, dass diese Rolle mit einem großen Erwartungsdruck verbunden ist, sondern erzählt auch von den Herausforderungen, diese beiden stimmlich und charakterlich sehr unterschiedlichen Rollen gleichzeitig zu spielen. Außerdem geht es in der ersten Folge des Jahres um Vorsätze für 2025, Premierentage, Traumrollen und die besondere Magie der einzelnen Stücke am Theater Dortmund.

Jan 8, 202550 min

#49 Bühne frei für die Maskenbildner*innen Melanie Platte und Philipp Oualiti

„Ist schon ein schönes Gefühl [...].“ „Also ich würde sagen, das ist absoluter Stolz.“ „Ja, man sieht endlich die Arbeit, die man gemacht hat dann auf der Bühne und [...] wenn das dann alles auch gut ankommt [...], das ist schon einfach schön. Da merkt man, wir haben auch einfach einen tollen Beruf.“ Wenn man so von seinem Beruf schwärmen kann, hat man wohl alles richtig gemacht! Linda ist in dieser Folge zu Gast in der Maskenbildnerei des Musiktheaters und spricht mit den gelernten Friseur*innen und Maskenbildner*innen Melanie Platte und Philipp Oualiti. Die beiden berichten über ihre vielfältigen Aufgaben und geben Linda nochmal einen ganz neuen Einblick in ihre Abteilung. Neben dem Schminken und Stylen der Darsteller*innen vor und während der Vorstellungen gehört nämlich auch das Knüpfen von Perücken, Haare schneiden und das Anfertigen von Masken und Gesichtsteilen aus verschiedenen Materialien zu den Aufgaben der Maskenbildnerei. Die beiden erzählen, an welchen Produktionen sie gerade beteiligt sind (Spoiler: an allen im Musiktheater), warum es bei »Sweeney Todd« besonders stressig für die Maske ist, was bisher ihre Highlight-Produktionen waren und wie sie generell in den Produktionsprozess mit eingebunden sind. Außerdem teilen die beiden ein paar Anekdoten von Vorstellungen, in denen vielleicht nicht alles glatt lief und berichten wie es ist, mit den unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten aus Musical, Oper und Ballett zu arbeiten.

Dec 18, 20241h 3m
Theater Dortmund; audiowest