
BR24 Thema des Tages
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Wie ist der aktuelle Stand der Sondierungen?
Nach drei Tagen Sondierungsgesprächen verkündeten die Parteichefs von Union und SPD milliardenschwere Finanzpakete für Verteidigung und Infrastruktur. Dafür soll die Schuldenbremse aufgeweicht und neue Kredite aufgenommen werden. Diese Entscheidungen könnten jedoch die deutsche Haushaltsdisziplin gefährden und rechtlich angefochten werden. Unsere Moderatorin Sabine Straßer dazu im Gespräch mit Hauptstadtkorresspondent Hans-Joachim Vieweger.

Mannheim: Eine Stadt unter Schock
Nach der Amokfahrt von Mannheim mit zwei Toten und elf Verletzten ist zwar klar: Es gab wohl keinen islamistischen oder terroristischen Hintergrund. Aber die Menschen in Mannheim stehen unter Schock. Und sehen die Todesfahrt in der Fußgängerzone durchaus als Terror. Wolfgang Kessel berichtet aktuell aus Mannheim. Und der ARD-Sicherheitsexperte Holger Schmidt geht auf den Täter - und die Frage nach der Sicherheit ein. Moderation: Katja Strippel

Konsequenzen aus dem Eklat zwischen Trump und Selenskyj
Der Eklat von Washington zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj hat Europa schonungslos vor Augen geführt, dass die USA sich nicht mehr dauerhaft für die Sicherheit Europas verantwortlich fühlen. Wie die EU mehr für ihre und die ukrainische Sicherheit sorgen will - und wie Russland darauf und auf den Eklat von Washingtomn blickt: Darüber sprechen wir mit unseren Korrespondenten aus Brüssel und Moskau.

Was bedeutet das Ergebnis der Wahl in Hamburg für die Bundespolitik?
Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg gewann die SPD mit 33,5 Prozent, während die CDU 19,8 Prozent erreichte. Die Grünen verloren an Unterstützung, und die Linke erreichte mit 11,2 Prozent ein Rekordhoch. Bürgermeister Peter Tschentscher bleibt im Amt und kann seinen Koalitionspartner wählen. Susanne Röse fasst das Wahlergebnis zusammen. Und was das Ergebnis in Hamburg auch für die Bundespolitik und die Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD bedeutet - darüber spricht unsere Moderatorin Katja Strippel mit unserem Hauptstadtkorrespondenten Hans-Joachim Vieweger.

Internationaler Ukraine-Sondergipfel in London
Internationaler Ukraine-Sondergipfel in London / Bürgerschaftswahl in Hamburg / Streit über Waffenruhe im Gazastreifen / Abor & Tynna für Deutschland beim ESC / Karneval in Brasilien / Oscar-Verleihung in Los Angeles

Milliardenkredit und internationale Unterstützung für die Ukraine
Florian Hahn: neues Sondervermögen für Bundeswehr / Politische Ausgangslage vor der Hamburg-Wahl / Waffenruhe in Gaza steht auf der Kippe / Sonde Blue Ghost soll auf dem Mond landen / Chefsache ESC: Geschwister-Duo Abor & Tynna tritt für Deutschland an / Brits go Brat - Charlie XCX räumt bei Brit Awards ab / Spielbericht Bundesliga Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen // Moderation: Markus Weber

Ukraine: Fassungslosigkeit nach Eklat im Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj haben sich im Weißen Haus einen historischen Schlagabtausch geliefert - gipfelnd in emotionalen Ausbrüchen und schließlich dem Abbruch des Treffens. Die Folgen des Eklats vor laufenden Kameras sind unabsehbar. Ralf Borchard berichtet aus Washington. Dagmar Pepping fasst Reaktionen aus der deutschen Politik zusammen.

Eklat im Weißen Haus: Trump bricht Treffen mit Selenskyj ab
Hitzige Wortgefechte im Weißen Haus - bei ihrem Treffen in Washington haben sich US-Präsident Trump und sein ukrainischer Kollege Selenskyj einen heftigen verbalen Schlagabtausch geliefert. Im Anschluss brach Trump das Treffen ab. Das geplante Abkommen wurde nicht unterzeichnet. Stefan Einöder berichtet.

Rohstoffabkommen zwischen USA und Ukraine
Die USA und die Ukraine planen ein Rohstoffabkommen zur Förderung ukrainischer Bodenschätze, dessen Einnahmen den Wiederaufbau der Ukraine finanzieren sollen. Der Weg zu diesem Abkommen war schwierig, da US-Präsident Trump den ukrainischen Präsidenten Selenskyj stark kritisierte und ihn unter anderem als diktatorisch bezeichnete. Rebecca Barth berichtet zu den Einzelheiten dieses Deals. Außerdem spricht unsere Redakteurin Janina Böhm mit Dr. des. Tim Heinkelmann-Wild (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München) // Moderation: Jörg Brandscheid

IS-Drohungen zu Faschingsstart: Wie sollte man damit umgehen?
In Köln hat pünktlich um 11 Uhr 11 der Straßenkarneval begonnen - zehntausende Jecken sind dort in der Innenstadt unterwegs. Und das, obwohl im Netz gerade Drohungen des IS kursieren. Der hat zu Anschlägen auf mehrere Ziele in Deutschland aufgerufen, eben in Köln, aber auch in Nürnberg. Dortt will man sich aber nicht einschüchtern lassen, wie auch in Bayern, wo heute zum Altweiberfasching diverse Rathäuser gestürmt wurden. Aber: Vielerorts hat man die Sicherheitskonzepte hochgefahren, einige Veranstaltungen wie den Kinderumzug in Nürnberg abgesagt. Wie konkret sind die Drohungen des IS, wie sollte man damit umgehen? Darüber haben wir mit Joseph Röhmel gesprochen, der seit Jahren zum Thema Islamismus recherchiert. // Beiträge von: Isabell Pogner,Judith Zacher, Daniela Stahl / Moderation: Jörg Brandscheid

Drei Jahre Zeitenwende
Auf den Tag genau heute vor genau drei Jahren hat Kanzler Scholz seine berühmte Zeitenwende-Rede gehalten - kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine. Er kündigte mehr Geld für die Bundeswehr an. Um die Truppe besser auszustatten, brachte er ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Was mit diesem Geld passiert ist, darüber spricht Katija Strippel mit Kilian Neuwert aus unserer Politikredaktion, der immer wieder über die Bundeswehr berichtet.

Rohstoffabkommen zwischen USA und Ukraine
Der Weg zu dem Rohstoffabkommen zwischen den USA und der Ukraine war holprig. Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte vergeblich Sicherheitsgarantien als Gegenleistung für die Bodenschätze. Trotzdem kommt das Abkommen in der Ukraine gut an, wie Rebecca Barth aus Kiew berichtet. Tanja Sluka spricht mit dem Sicherheitsexperten Nico Lange darüber, was es bedeutet, dass Selenskyj die Sicherheitsgarantien nicht bekommen hat. Redaktion: Stefanie Meyer-Negle

Was bedeutet die Bundestagswahl für die (globale) Umwelt- und Klimapolitik?
Deutschland hat gewählt - Und aller Wahrscheinlichkeit nach wird der nächste Kanzler von der Union gestellt werden. Ein Thema, das im Wahlkampf nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat ist die Umwelt- und Klimapolitik. Dazu haben sich die Parteien unterschiedlich viel vorgenommen. Wir blickem in unserem BR24 Thema des Tages darauf, was die Bundestagswahl für die Umwelt- und Klimapolitik bedeutet und was andere Länder nun von der neuen Bundesregierung erwarten. Dazu sprechen wir mit unserem Korrespondenten Simon Plentinger, der gerade in Rom bei der Biodiversitätskonferenz ist. Moderation: Sabine Strasser // Redaktion: Janina Böhm

Der Wahlkampf: Welche Strategie diesmal aufging - und was in Zukunft wichtig wird
Bei der Bundestagswahl haben junge Wählerinnen und Wähler unterm Strich völlig anders abgestimmt als Menschen ab 25. Wir klären, warum vor allem AfD, Linke und BSW die Generation Z erreichen und warum diese Parteien im Wahlkampf so präsent im Netz unterwegs waren. Wir haben dazu mit dem Politikberater und Social-Media-Strategen Martin Fuchs gesprochen.

Deutschland hat gewählt - Merz vor Regierungsübernahme
Nach der Bundestagswahl zeichnet sich ein Bündnis aus Union und SPD ab. Friedrich Merz, der voraussichtlich nächste Bundeskanzler, will bis Ostern eine Regierung bilden. Es gibt drei weitere Fraktionen im Parlament. Viele Stimmen dazugewonnen haben die AfD und die Linke. Beide Parteien kamen vor allem bei jungen Menschen gut an. Grund ist offensichtlich die Präsenz in den sozialen Medien. Katja Strippel hat über das Ergebnis mit Ingo Lierheimer, dem Leiter der BR-Politikredaktion, und mit dem BR-Netz-Experten Christian Schiffer gesprochen.

Empörung in Israel um falsche Frauenleiche
Die israelische Familie Bibas ist zum Symbol geworden für den brutalen Überfall der Hamas am 7. Oktober vor eineinhalb Jahren. Gestern übergaben die Islamisten vier Särge, die sie vorher im Gazastreifen öffentlich zur Schau stellten. Wie heute bekannt wurde, waren unter den Leichen tatsächlich die zwei Bibas-Jungen, aber nicht wie vereinbart die der Mutter Shiri. Die Hamas spricht von einer möglichen Verwechslung. Was macht das mit den Menschen in Israel? Wie leben sie zwischen Angst und Verdrängung? Darüber hat Helene Köck mit unserem Israel-Korrespondenten Julio Segador gesprochen. Redaktion Stefanie Meyer-Negle

Wie ist der Winterwahlkampf gelaufen?
Noch zwei Tage Wahlkampf, am Sonntag wird also gewählt. ENDLICH, denken vielleicht manche, dabei war dieser Bundestagswahlkampf extrem kurz - nach der geplatzten Ampel-Koalition Anfang November. Im BR24 Thema des Tages ziehen wir eine erste Bilanz vom Winterwahlkampf. Bei Stephanie Mannhardt im Studio ist unsere Kollegin Susanne Betz aus der BR-Politik-Redaktion.

Mobbing gegen Selenskyj - Lässt Trump die Ukraine fallen?
Ist das Mobbing unter Staatschefs, was US-Präsident Trump mit seinem ukrainischen Kollegen Selenskyj macht? Er beschimpft ihn als Diktator ohne Wahlen und wirft ihm vor, den Krieg im eigenen Land zu verlängern. Er solle sich besser beeilen, sonst hätte er kein Land mehr. Was steckt hinter diesen Verbalattacken? Darüber hat Stefanie Meyer-Negle mit dem Politikprofessor Stephan Bierling von der Uni Regensburg gesprochen. Welche Interessenpolitik die USA in der Ukraine verfolgen, analysiert BR-Außenpolitikexperte Clemens Verenkotte.

Internationaler Tag der Sozialen Gerechtigkeit
Im Bundestagswahlkampf spielt soziale Gerechtigkeit eine zentrale Rolle. Studien zeigen, dass die reichsten zehn Prozent über 60 Prozent des Vermögens in Deutschland besitzen. Rüdiger Kronthaler stellt uns eine Münchnerin vor, die ihr Vermögen nutzt, um alleinerziehenden Frauen bei der Wohnungssuche zu helfen. Und Claudia Schaffer spricht mit dem Soziologen Fabian Pfeffer über die Folgen der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Moderation: Benny Riemer

Streit um den Länderfinanzausgleich
Wenn es um die Umverteilung von Geld geht, ist meist Streit programmiert. Das gilt auch für den Länderfinanzausgleich, der aus Sicht der bayerischen Staatsregierung schon lange neu geregelt werden muss. 2023 hat der Freistaat sogar Verfassungsklage gegen den Länderfinanzausgleich eingereicht. Zahlt Bayern zuviel in den gemeinsamen Topf und nutzen andere Bundesländer das aus? Die Kritiker sehen sich durch neue Zahlen bestätigt. Der Beitrag Bayerns ist erneut gestiegen. Der Dauerstreit um den Länder-Finanzausgleich ist heute unser Thema des Tages. Warum die Kritik jetzt wieder laut, berichet Irene Esmann aus unserer Redaktion Landespolitik und sie erklärt wie das Solidarsystem von Bund und Ländern funktioniert - oder funktionieren sollte. Und: Wie könnte eine Reform aussehen? Dazu ein Interview mit dem Finanzwissenschaftler Professor Thiess Büttner. Moderation: Carsten Kühntopp.

Nach dem Anschlag von München: Wie kann man Demos besser schützen?
Eine Woche nach dem Anschlag in München werden die Sicherheitsmaßnahmen bei Demonstrationen hinterfragt. Unsere Kollegin Stephanie Mannhardt hat mit Jochen Kopelke, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, über mögliche Konsequenzen aus dem Attentat gesprochen.

Rubio und Lawrow sprechen in Riad über Ukraine-Konflikt
Unser heutiges Thema des Tages ist das Treffen von US-Außenminister Rubio mit Russlands Außenminister Lawrow in Riad.Unser Moderator Stefan Einöder im Gespräch dazu mit BR-Außenpolitikexperten Clemens Verenkotte.

Wahlkampfthema Bürgergeld: Wie ist der Stand der Dinge?
Im heutigen Thema des Tages geht es um das Bürgergeld und wie die verschiedenen Parteien dazu stehen. Reporterin Susanne Fiedler hat mit Betroffenen gesprochen und BR-Redakteurin Claudia Schaffe hat den Bürgergeld-Experten Enzo Weber interviewt. // Moderation: Oliver Fritzel

Der Gipfel von Paris: Wie sortiert sich die EU in Sachen Ukraine?
Frankreichs Präsident Macron hat in Paris Staats- und Regierungschefs mehrerer europäischer Länder sowie auch Kommissionspräsidentin von der Leyen und NATO-Generalsekretär Rutte zu einem Treffen eingeladen. Man sucht nach einer gemeinsamen Strategie: für die Ukraine, aber auch für den weiteren Umgang mit den USA. Moderator Stefan Einöder hat mit Cai Rienäcker gesprochen, der in Paris das Treffen beobachtet. Außerdem ein Beitrag von Stephan Laack darüber, wie Kiew derzeit auf die Politik der USA, aber auch auf die der Europäer schaut.

Bilanz nach der Münchner Sicherheitskonferenz
In unserem heutigen Thema des Tages ziehen wir eine Bilanz zur Münchner Sicherheitskonferenz. Unser Kollege Kilian Neuwert berichtet dazu. Außerdem spricht unser Moderator Oliver Fritzel mit Marc Dugge, der die Sicherheitskonferenz vor Ort verfolgt hat.

Nach der Münchner Sicherheitskonferenz: Bilanz eines denkwürdigen Treffens
Einigung bei Bahn-Tarifverhandlungen - Die deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben sich auf einen Abschluss geeinigt, er sieht 6,5% mehr Geld in mehreren Stufen bis Ende 2027 vor. Besorgnis nach Münchner Sicherheitskonferenz - Europa muss sich auf eine Zukunft ohne verlässliche US-Partnerschaft einstellen

Bahn und EVG einigen sich bei Tarifverhandlungen
Einigung bei Bahn-Tarifverhandlungen Die deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben sich auf einen Abschluss verständigt - er sieht 6,5 Prozent mehr Geld in mehreren Stufen bis Ende 2027 vor. Außerdem: Besorgnis nach Münchner Sicherheitskonferenz: Europa muss sich auf eine Zukunft ohne verlässliche US-Partnerschaft einstellen

Erste Bilanz zur Sicherheitskonferenz
Die Münchner Sicherheitskonferenz endet mit Diskussionen über Europas Sicherheitsarchitektur und der umstrittenen Rede des US-Vizepräsidenten. Die Debatte über Abschiebeflüge nach Afghanistan intensiviert sich nach einem Anschlag in München. Kanzler Scholz erinnert an den verstorbenen Kremlkritiker Nawalny. Abdassamad El Yazidi wird neuer Vorsitzender des Zentralrats der Muslime.

Münchner Sicherheitskonferenz 2025: Der europäische Weckruf
Münchner Sicherheitskonferenz 2025: Der europäische Weckruf / Die Aussenminister Russlands und der USA haben telefoniert / Trauer um Tote Anschlag in München / ARD Klima: 20 Jahre Kyoto-Protokoll / Berlinale Medienboard Party: Die Filmbranche klagt und feiert trotzdem / Sperrung Brennerautobahn / Torloses Spitzenspiel: Bayern München ohne Glanz in Leverkusen ( Basketball: Vorschau auf das Pokalfinale MBC-Bamberg // Moderation: Gabi Gerlach

Auftakt der Sicherheitskonferenz
Unser heutiges Thema des Tages ist die Münchener Sicherheitskonferenz die in diesen Tagen stattfindet. Unser Moderator Xaver Schaffer dazu im Gespräch mit unserer Kollegin Rebecca Barth, die bei der Sicherheitskonferenz vor Ort ist.

Mutmaßlicher Anschlag in München: Auto fährt in Menschenmenge
Heute Vormittag fuhr in München ein Auto in einen Demonstrationszug, was zu vielen Verletzten führte. Augenzeugenberichte und Aussagen von Politikern wie Söder und Scholz deuten auf ein Attentat hin. Der Täter ist ein Asylbewerber, das Motiv bleibt unklar. Unsere Moderatorin Linda Sundmäker spricht mit Reporterin Birgit Grundner darüber, was bislang über den Vorfall bekannt ist.

Die 75. Berlinale
Die Berlinale feiert ihr 75. Jubiläum mit einer neuen Intendantin, Tricia Tuttle. Das Filmfestival bleibt politisch, und auch dieses Jahr könnten einige Filme für Diskussionen sorgen. Insgesamt werden 240 Filme gezeigt, darunter 19 im Wettbewerb um den Goldenen und Silbernen Bären. Genaueres besprechen Anna Wollner und unsere Moderatorin Katja Strippel. Silke Mehring verschafft uns einen Überblick über die Neuheiten.

Diskussion um Wiedereinführung der Wehrpflicht
CSU-Chef Söder fordert mehr Investitionen in die Bundeswehr und die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Im BR24-Thema des Tages erklären Jugendliche, wie sie zur Wehrpflicht stehen und Kilian Neuwert aus der BR-Politikredaktion analysiert den sogenannten "Masterplan" Söders genauer. Moderation: Bianca Taube

Spitzentreffen zum Krieg in der Ukraine
Die "Ukraine-Kontaktgruppe" trifft sich im Nato-Hauptquartier in Brüssel, um über militärische Unterstützung zu beraten. Unter Präsident Trump leitet Großbritannien das Gremium, doch die USA bleiben involviert. Weitere Diskussionen finden auf der Münchner Sicherheitskonferenz statt, bei der auch US-Vertreter und der ukrainische Präsident teilnehmen. Es berichtet Oliver Fritzel. Das Thema vertiefen im Kollegengespräch, unsere Moderatorin Katja Strippel und Kiew-Korrespondent Stephan Laack.

Letzte Bundestagsdebatte vor der Wahl
Es war die wohl letzte große Bundestagsdebatte vor der Wahl - und es ging dabei hoch her. Der Ton war teils sehr rauh. Im BR24-Thema-des-Tages spricht Moderator Xaver Scheffer mit der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch darüber, wie es um unsere politische Kultur und unsere Demokratie steht.

Wie steht‘s um die Zukunft des Deutschlandtickets?
Die Zukunft des Deutschlandtickets ist ungewiss, da die Finanzierung durch Bund und Länder nur bis Ende des Jahres gesichert ist. Trotz Preiserhöhung bleibt die Nachfrage stabil. Über die Bilanz des Verbandes der Verkehrsunternehmen berichtet Sabine Straßer. Und Florian Zinner hat recherchiert, wie viel das Ticket für die Mobilitätswende und das Klima bringt. Über die langfristige Finanzierung und mögliche Preiserhöhungen gibt es politische Kontroversen - insbesondere Bayerns Verkehrsminister Bernreiter ist der Ansicht, aus bayerischer Sicht müsse der Bund die Kosten künftig alleine übernehmen, schließlich sei das Deutschlandticket - wie ja schon der Name zeige - ein Wunsch des Bundes. Eine Lösung wird erst nach der Bundestagswahl erwartet. Moderation: Bianca Taube

Scholz oder Merz - Wer hat das TV-Duell gewonnen?
Kanzler Scholz und Unions-Kanzlerkandidat Merz sind beim ersten TV-Duell dieses Wahlkampfs aufeinander getroffen. 90 Minuten lang haben sich die beiden bei ARD und ZDF einen Schlagabtausch geliefert, der bis auf einige heftige Attacken weitgehend sachlich blieb. Olaf Scholz steht unter Druck - seine SPD kam in den letzten Umfragen nur auf den dritten Platz - die Union ist mehr als doppelt so stark. In einer Blitzumfrage der Forschungsgruppe Wahlen direkt nach der Debatte lag Scholz knapp vor Merz. Wie sich die beiden geschlagen haben, darüber hat Katja Strippel mit unserem Korrespondenten in Berlin, Jan Zimmermann gesprochen.

Erstes TV-Duell: Scholz vs. Merz
Um 20.15 Uhr kommt es in ARD und ZDF zum Duell des amtierenden Bundeskanzlers Olaf Scholz gegen Friedrich Merz. Beide werden alles daransetzen, die Unterschiede auf den wichtigen Politikfeldern Wirtschaft und Migration herauszuarbeiten - aber ihre Parteien, CDU und SPD, könnten nach der Wahl durchaus auch zur Zusammenarbeit gezwungen sein. Birthe Sönnichsen mit der Vorschau auf das Duell heute Abend. Weitere Themen: FDP-Parteitag von Lissy Kaufmann / Spionagedrohnen an Luftwaffenbasis bei Husum von Kristina Kobl / Tanker sinkt in russischem Ostsee-Hafen von Jürgen Buch / Volksabstimmung in der Schweiz von Kathrin Hondl / Trauer in Namibia: Sam Nujoma ist tot von Stephan Ueberbach / Hubschrauber-Absturz bei Greding mit zwei Toten von Julia Demel // Moderation: Tilmann Seiler

Live vom FDP-Sonderparteitag in Potsdam
Live Gespräch mit Jan Zimmermann zum FDP-Parteitag / Erstes TV-Duell zwischen Scholz und Merz / Spionage-Drohnen an Luftwaffenbasis bei Husum / Ecuador wählt ein neues Staatsoberhaupt / Russland reagiert gelassen auf Abkopplung der Balten vom russischen Stromnetz / Schweiz stimmt über "Umweltverantwortungsinitiative" ab // Beiträge von: Kerstin Speth, Kristina Kobl, Anne Herrberg, Jürgen Buch, Kathrin Hondl

OpenAI kommt nach München
Das Unternehmen OpenAI hat ChatGPT erfunden - ist also ein Unternehmen, das die digitale Gegenwart und Zukunft mitbestimmt - und das künftig auch von München aus. OpenAI hat angekündigt, hier einen Standort zu eröffnen. Im BR24 Thema des Tages besprechen wir mit Gabriel Wirth aus der BR-Wirtschaftsredaktion, was sich OpenAI von München erhofft und wer die Ansiedlung eingefädelt hat. Außerdem erklärt uns Moritz Steinbacher aus der BR-Redaktion Oberbayern, inwiefern München von OpenAI profitiert. Moderation: Holger Romann

Solidarität war gestern - Trumps Sicht auf internationale Beziehungen
120 Millionen Menschen in mehr als 100 Ländern erhalten keine humanitäre Hilfe mehr von den USA. Auf Initiative von Behörden-Aufräumer Musk hat US-Präsident Trump entschieden,die Arbeit der amerikanischen Behörde für internationale Entwicklung, kurz USAID, zu stoppen. - Das ist die größte Geldgeberin für humanitäre Hilfe weltweit. Bedeutet "Amerika First" also das Ende der Solidarität mit Schwächeren? Darum geht es heute in unserem Thema des Tages. Moderation: Daniela Stahl.

Trumps Angriff auf den US-Regierungsapparat
Erst seit zweieinhalb Wochen ist Donald Trump wieder Präsident der USA, aber es fühlt sich an wie zweieinhalb Jahre. Die Flut an Schlagzeilen, die Trump jeden Tag generiert, überwältigt sein Land und den Globus - zuletzt waren es seine Ideen zur Zukunft des Gazastreifens. In Amerika selbst geht es gerade um die Zukunft der Bundesministerien und -behörden. Berufsbeamte sollen gehen - offenbar, damit sie durch loyale Anhänger des Präsidenten ersetzt werden können. Im Justizministerium und im FBI haben regelrechte Säuberungsaktionen begonnen. Warum macht Trump das und ist es überhaupt rechtens? Aus Washington unsere Korrespondentin Anne Schneider, danach ein Gespräch mit BR-Politik-Redakteur Clemens Verenkotte. Moderation: Anne Kleinknecht

Wirtschaftspolitik: Was die Parteien versprechen und was es kostet.
Wie werfen wir den Wachstumsmotor wieder an? - Neben der Migration ist die Wirtschaftspolitik das Thema, das die Menschen im Land am meisten vor der Bundestagswahl beschäftigt. Wir klären in diesem Thema des Tages, was die einzelnen Parteien versprechen, um das Land aus der konjunkturellen Flaute rauszuholen und ob überhaupt genug Geld da ist, um die Pläne umzusetzen. Zu Gast ist Christine Bergmann aus der BR-Wirtschaftsredaktion. // Moderation: Oliver Fritzel

Expertenrat - Klimaziel 2030 wird wohl verfehlt
Sozial gerecht, ökonomisch vertretbar, langfristig wirksam: Das hat sich die Bundesregierung für ihre Klimaschutzpolitik vorgenommen. Ob die Regierung diese Vorgaben einhält, das überprüft regelmäßig der Expertenrat für Klimafragen. Heute hat das unabhängige Expertengremium sein aktuelles Gutachten vorgestellt. Dazu ein Beitrag von ARD-Reporter Lothar Lenz. Und was die Parteien in Sachen Klima vorhaben: Unsere Hauptstadtkorrespondenten haben sich die verschiedenen Konzepte angeschaut. Moderation : Anne Kleinknecht

Bevölkerungsboom in Bayern - aber nicht überall
Die Bevölkerung in Bayern wächst: Laut einer Prognose werden im Jahr 2042 knapp 14 Millionen Menschen im Freistaat wohnen. Aber: Es gibt große regionale Unterschiede. Was macht bestimmte Gegenden attraktiv? Und ist es überhaupt gut, wenn die Bevölkerung wächst? Wir schauen auf den Boom-Landkreis Mühldorf am Inn und sprechen mit dem Bevölkerungsgeographen Eberhard Rothfuß. // Beitrag von Nadine Cibu / Moderation: Oliver Fritzel.

Nach der Messerattacke in Aschaffenburg
In unserem heutigen Thema des Tages geht es um die Messerattacke auf eine Kita-Gruppe in Aschaffenburg, die deutschlandweit für Entsetzen sorgt und viele Fragen hinterlässt. Ein mutmaßlich psychisch kranker 28-Jähriger hat dabei gestern Mittag in einem Park mitten in Aschaffenburg zwei Menschen getötet: einen zweijährigen Jungen und einen 41-jährigen Passanten, der die Kinder wohl schützen wollte. Hinweise auf ein terroristisches Motiv gibt es bislang nicht, der Mann war schon mindestens drei Mal mit Gewalttaten aufgefallen und war in psychiatrischer Behandlung. Offenbar hat er erst vor einigen Wochen seine freiwillige Ausreise in sein Heimatland Afghanistan angekündigt. Unsere Moderatorin Sabine Strasser hat dazu mit Reporter Pirmin Breninek gesprochen, der bis zum späten Abend am Tatort war. Moderation: Sabine Strasser

Umsetzung des Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und Hamas ist ungewiss
Seit mehr als einem Jahr dauert der Krieg im Gazastreifen an, Zehntausende Menschen wurden getötet, das Küstengebiet liegt weitgehend in Trümmern. Nun gibt es nach monatelangen Bemühungen der USA, Ägyptens und Katars um eine Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas den lange erhofften Durchbruch. Doch das israelische Kabinett hat dem Abkommen noch nicht zugestimmt. Wir beleuchten, worum es dabei geht, was das Abkommen genau vorsieht und wie eine Art "Nachkriegsordnung" für den Gazastreifen aussehen könnte. Moderation: Gabi Gerlach. // Redaktion: Oliver Fritzel.

Bayern gehen die Kita-Fachkräfte aus
Wer sein Kind morgens in der Kita abgibt, möchte natürlich sicher sein, dass es in guten Händen ist. Dazu gehört Vertrauen in ein kompetentes Personal. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt nun: Gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher werden in deutschen Kitas immer seltener. Und besonders gering ist die Fachkräfte-Quote bei uns in Bayern. Nur drei Prozent der Kita-Teams im Freistaat erfüllen die Vorgabe, wonach mindestens 85 Prozent der Mitarbeitenden als Erzieher ausgebildet sein sollen. Woran liegt das? Und was hat das für Folgen? - Darum geht es jetzt in unserem Thema des Tages.

Nörgeln, drängeln, schubsen - geht es im Alltag tatsächlich immer ruppiger zu?
In 20 Tagen ist Heiligabend - und viele sind im Vorweihnachtsstress. Die Läden in den Innenstädten sind voll, die Suche nach Geschenken setzt viele unter Druck. Egal ob in der Fußgängerzone, im Berufsverkehr oder beim Familientreffen: Freundlichkeit und rücksichtsvolles Verhalten bleiben da öfter mal auf der Strecke. Die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Grit Hein von der Uni Würzburg erklärt, was aus wissenschaftlicher Sicht hinter diesem Verhalten steckt - und wieso Aggressionen das Hirn ziemlich anstrengen.

IGeL: Das Geschäft mit der Angst
Einen Igel in der Tasche haben dem Sprichwort nach besonders geizige Menschen. In Arztpraxen aber bedeutet IGeL in der Regel: die Lizenz zum Gelddrucken. Individuelle Gesundheitsleistungen, abgekürzt IGeL, sind vor allem bei Ärztinnen und Ärzten sehr beliebt: Mindestens 2,4 Milliarden Euro werden mit solchen Extras jedes Jahr umgesetzt. Wie sinnvoll sind diese Leistungen? Und worauf sollte ich als Patientin achten? Wir berichten über den IGeL-Report des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen und sprechen mit dem BR-Gesundheitsexperten Nikolaus Nützel. Moderation: Helene Köck.