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Wie die Regierung bei Maaßen versagt
Episode 48

Wie die Regierung bei Maaßen versagt

Auf den Punkt

September 19, 20189m 54s

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Show Notes

Verfassungsschutzpräsident Maaßen fällt weich. Sehr weich. Er muss seinen Posten zwar aufgeben, faktisch wird er aber befördert. Als Staatssekretär im Innenministerium wird Maaßen den Schwerpunkt Sicherheit verantworten und er bekommt im Jahr dafür rund 30.000 Euro mehr. Vor allem die SPD wollte, dass Horst Seehofer Maaßen entlässt. Der Innenminister verteidigt die Beförderung. Die Causa Maaßen sei nicht sein Thema gewesen, sagt er.

Die Opposition ist empört. Nicht nur über Seehofer, sondern sie kritisiert die ganze Koalition. Denn es waren die drei Parteivorsitzenden Merkel, Seehofer und Nahles, die die Entscheidung am Montag im Einvernehmen getroffen haben. Und auch in der SPD sind Spitzenleute überrascht. Parteivize Natascha Kohnen fordert, dass die Mitglieder im Bundeskabinett der Personalie nicht zustimmen. Und der Chef des SZ-Meinungsressorts, Heribert Prantl, ist fassungslos.

Weitere Themen: Koreagipfel, FBI könnte gegen Trumps Wunschrichter ermitteln, Volkszählung ist verfassungskonform.

Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro

Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau

Produktion: Julia Ongyerth

Zusätzliches Material über dpa und Reuters

Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].

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