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Wie die Deutsche Bank in China jahrelang die Mächtigen umgarnte
Episode 315

Wie die Deutsche Bank in China jahrelang die Mächtigen umgarnte

Auf den Punkt

October 14, 201911m 26s

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Show Notes

Die Deutsche Bank wollte sich den Zugang zum chinesischen Markt mit Geld, Geschenken und Gefälligkeiten verschaffen. Das zeigen Unterlagen, die die Süddeutsche Zeitung mit dem WDR und der New York Times ausgewertet hat.

Gastgeschenk gehören in China zum guten Ton, sagt die Frankfurter SZ-Wirtschafts-Korrespondentin Meike Schreiber. Aber die Deutsche Bank habe es dabei übertrieben. Für Kontakte zu ranghohen chinesischen Funktionäre und Konzernlenkern haben deutsche Banker Hundertausende Dollar an dubiose Berater bezahlt. Mittelsmann der Deutschen Bank dafür sei Lee Zhang gewesen, der intern auch “Mister China” genannt wurde. Er habe außerdem mehr als hundert Kindern von Parteifunktionären Praktikantenplätze und Jobs bei der Deutschen Bank verschafft, obwohl sie zumeist nicht über entsprechende Qualifikationen verfügten.

Weitere Nachrichten: Wirtschafts-Nobelpreis für drei Armutsforscher, EU will Waffenstopp für Türkei.

Redaktion, Moderation: Lars Langenau

Redaktion: Laura Terberl

Produktion: Carlo Sarsky

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