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Wahlen im Kongo: Ein Ergebnis, aber keine Ruhe
Episode 122

Wahlen im Kongo: Ein Ergebnis, aber keine Ruhe

Auf den Punkt

January 10, 20199m 47s

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Show Notes

Zwei Jahre lang hat der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Joseph Kabila, die Wahlen hinausgezögert, um an der Macht zu bleiben. Dann wurde Ende Dezember gewählt, doch mehr als eine Million Menschen aus Unruhe- und Ebolagebieten durften nicht mit abstimmen. Eigentlich hätte schon am Sonntag das Ergebnis bekannt gegeben werden sollen, aber es gab "logistische Probleme".

Nun hat die Wahlkommission überraschenderweise den Oppositionskandidaten Félix Tshisekedi zum Sieger erklärt. Doch schon kurz nach der Wahl zweifeln viele die Rechtmäßigkeit der Wahl an. Auch die katholische Kirche, die als einzige Organisation auf ein flächendeckendes Netz von unabhängigen Wahlbeobachtern zurückgreifen kann, mischt sich ein. Dass in der Demokratischen Republik Kongo zum ersten Mal seit der belgischen Kolonialzeit ein Machtwechsel friedlich abläuft, steht also noch lange nicht fest, fasst SZ-Außenpolitikredakteur Tobias Zick zusammen.

Weitere Nachrichten: Stellenabbau bei Ford, Streiks an deutschen Flughäfen, Treffen Nordkorea und China.

Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

Redaktion: Antonia Franz, Vinzent-Vitus Leitgeb

Produktion: Carlo Sarsky

Zusätzliches Material über Commission Electorale du Congo und RFI Afrique.

Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de

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KongoPräsidentschaftswahlJoseph KabilaWahlbetrugFelix TshisekediMachtwechselOppositionKinshasa