
Alles Geschichte - Der History-Podcast
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ALTES UND NEUES CHINA - Das alte Asien als Handelsmacht
Seidenstraße - eine Route, die nach fernen Zeiten klingt, nach exotischen Gütern und nach Abenteuern. Aber die Region zwischen Ost und West war weit mehr - sie war lange Zeit Zentrum menschlicher Zivilisation und des globalen Handels. (BR 2022)

DIE STEINZEIT - Ökologie der Eiszeit
Warum sind Mammuts, Säbelzahntiger und Wollnashorn ausgestorben? Lag es an Temperaturveränderungen oder war der Mensch daran schuld? Weltweit wird das Schicksal der damaligen Megafauna erforscht. Der tauende Permafrostboden gibt neue Hinweise frei. Vielleicht können wir die ausgestorbenen Riesen bald zu neuem Leben erwecken? (BR 2021)

DIE STEINZEIT - Löwenmenschen und Mammutflöten
Es sind die ältesten bisher gefundenen Kunstwerke der Welt: der berühmte Löwenmensch aus einer Höhle nahe Ulm, Knochenflöten und kleine Figuren aus Elfenbein. Entstanden vor 40.000 Jahren - im Zeitalter, das wir Aurignacien nennen, in dem Homo Sapiens und der Neandertaler noch nebeneinander lebten. (BR 2017)

DIE STEINZEIT – Der Denisova-Mensch
Sie war eine Sensation - die genetische Analyse eines Fingerknöchelchens. Gefunden wurde es in einer Höhle im sibirischen Altai-Gebirge. Die Analyse hat 2010 eine bisher unbekannte, archaische Menschenform zutage befördert - den Denisova-Menschen. Dank neuer genetischer Daten und Knochenfragmenten nimmt er immer mehr Gestalt an. (BR 2021)

DIE STEINZEIT – Höhlenmalerei in Altamira
Altamira, eine Höhle im Norden Spaniens: Hier tauchten 1868 etliche ca. 15.000 Jahre alte Malereien aus der Steinzeit auf. Dass sie von "Urmenschen" stammen sollten, konnte man zunächst nicht glauben. Die Zeichnungen wirkten so plastisch und lebendig, dass sie damals prompt zur Fälschung erklärt wurden.Wer waren die Künstler? Und wozu dienten die Zeichnungen? (BR 2017)

ALTES ÄGYPTEN - Die Entzifferung der Hieroglyphen
Jean-Francois Champollion war ein glühender Verehrer der ägyptischen Kultur. Ihm gelang 1822 der entscheidende Schritt zur Entzifferung der Hieroglyphen. (BR 2016)

ALTES ÄGYPTEN - Bier, Brot und Arbeit
Wie sah das Alltagsleben der alten Ägypter aus? Vieles, was die alten Ägypter erfunden und praktiziert haben, wirkt heute überraschend modern - von der Konstruktion des Kartons über die Zugewinngemeinschaft im Eherecht bis hin zum ersten Streik der Arbeiter beim Bau der Pyramiden. (BR 2007)

ALTES ÄGYPTEN - Die Herrscherin Hatschepsut
Hatschepsut gilt als kraftvollste Herrscherin der ägyptischen Geschichte. In mehr als zwanzig Jahren Regierungszeit bescherte sie ihrem Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Doch warum wurden nach ihrem Tod ihre Baudenkmäler entweiht, ihre Porträts zerstört, ihre Spuren in den Königslisten getilgt? (BR 2012)

ANFÄNGE DES ISLAM - Der Prophet Mohammed
Wer war Mohammed? Seine Kindheit ist von Trennungserfahrungen geprägt. Als angesehener Kaufmann wird er mit etwa 40 Jahren zum Aussteiger - und zum Propheten des Islam. (BR 2010)

ANFÄNGE DES ISLAM - Die Kaaba
Seit mehr als 2.000 Jahren steht die Kaaba mitten in der Stadt Mekka. Für jeden gläubigen Muslim ist sie das Zentrum der Welt, ihr Nabel und das Herz seiner Religionsgemeinschaft. In ihre Richtung verneigt er sich fünf Mal am Tag. Für alle anderen ist sie erst einmal das, was Kaaba heißt: Ein Würfel. (BR 2010)

ANFÄNGE DES ISLAM - Die Kalifen
Die Kalifen waren die Nachfolger des Propheten Mohammed, religiöse Führer und Befehlshaber der Gläubigen. 1924 schaffte Atatürk, der Gründer der modernen Türkei, das Kalifat ab. (BR 2016)

ANFÄNGE DES ISLAM - Die Scharia
Gnadenloses Gottesrecht oder islamische Ethik? Der Begriff Scharia polarisiert. Die Scharia ist kein Buch, sie ist kein feststehender Codex, den man kaufen und nachschlagen kann. Scharia bezeichnet die Summe von Pflichten und Verboten, die das Leben eines gläubigen Muslims prägen. (BR 2019)

BERG EXTREM - Mythos Nanga Parbat
Der Nanga Parbat im Westhimalaya gilt als einer der gefährlichsten Berge der Welt. Vom nationalsozialistischen Deutschland wurde er zum "Schicksalsberg" hochstilisiert, den es um jeden Preis zu bezwingen galt. Die Risikobereitschaft der Alpinisten kostete und kostet bis heute Viele das Leben. (BR 2022)

BERG EXTREM - Drama am Mount Everest 1924
Haben sie es geschafft? Im Juni 1924 brechen George Mallory und Andrew Irvine auf, um den Mount Everest zu besteigen. Einige hundert Meter unterhalb des Gipfels werden die Briten zuletzt gesehen. Was mit ihnen dann geschah, ist bis heute umstritten. (BR 2018)

BERG EXTREM - Unbekannte Heldinnen
Der frühe Alpinismus war reine Männersache. Aber willensstarke Pionierinnen zeigten, dass Frauen auf dem Weg nach ganz oben mithalten können. Im Bergsport spiegelt sich beispielhaft ein Kapitel weiblicher Emanzipationsgeschichte. (BR 2019)

WELTMACHT ROM - Cambodunum, aka Kempten
Mediterranes Leben mitten im Allgäu: Das gab es bereits vor 2000 Jahren. Damals wurde die Römerstadt Cambodunum - heute Kempten - gegründet. Die Römer in der neuen Nord-Provinz Rätien verband eine wechselvolle Beziehung mit den Kelten, die zögernd zivilisatorische Errungenschaften der Römer übernahmen.

WELTMACHT ROM - Der Limes
Über 5000 Kilometer lang war das Grenzsicherungssystem, das sich um das römische Imperium herum spannte. Einer der spannendsten Abschnitte der Nordgrenze verläuft durch Bayern. (BR 2017)

WELTMACHT ROM - Die Legion
Die Legionen Roms waren Jahrhunderte lang die gefürchtetste Armee der Welt. Doch die Legionäre waren mehr als nur Soldaten. Sie brachten auch kulturellen, technischen und zivilisatorischen Fortschritt. (BR 2019)

WELTMACHT ROM - Badekultur und Herrschaft
Die Badekultur war ein allgegenwärtiger Bestandteil römischen Lebens, in Rom selbst wie an den unwirtlichen Außengrenzen des Reichs. Der Aufwand, der dafür betrieben wurde, war gewaltig. (BR 2021)

WELTMACHT ROM - Brot und Spiele
Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe begeisterten im alten Rom die Massen und gelten heute oft als Zeichen für eine dekadente, unpolitische Öffentlichkeit. Doch Spiele in Rom waren immer auch Politik. (BR 2016)

UMBRUCH ZUR TÜRKEI - Der Völkermord an den Armeniern
1915 besiegelte die Regierung des Osmanischen Reichs das Schicksal der Armenier, die bis dahin in Anatolien lebten. Mehr als eine Million Armenier wurden vertrieben, verschleppt, umgebracht. (BR 2010)

UMBRUCH ZUR TÜRKEI - Das Ende des Osmanischen Reichs
Im 19. Jahrhundert wird das Osmanische Reich vor allem als "Kranker Mann am Bosporus" wahrgenommen. Der erstarkende Nationalismus im Reich bedeutet das Ende des Vielvölkerstaates. (BR 2015)

UMBRUCH ZUR TÜRKEI - Mustafa Kemal Atatürk
Atatürk, "Vater der Türken", ist der Beiname von Mustafa Kemal. Er hat aus den Trümmern des Osmanischen Reiches einen modernisierten Staat nach westlichem Vorbild gegründet - die Republik Türkei. (BR 2015)

DIE ARMEN - Bedürftige und Arbeitshäuser
In der Antike wurden arme Menschen verhöhnt, im Mittelalter wurden sie kriminalisiert, im vorindustriellen England hat man sie in Arbeitshäuser interniert. Und heute? (BR 2019)

DIE ARMEN - Galbraiths Ideen gegen Armut
John Kenneth Galbraith war einer der einflussreichsten Ökonomen der Nachkriegszeit. Der Berater von Roosevelt und Kennedy stritt zeitlebens für einen starken Sozialstaat. Dieser sollte die Armut, die seiner Meinung nach der Kapitalismus produziert, abmildern. (BR 2016)

DIE ARMEN - Pauperismus und Elend
Weite Landstriche verarmten, Hungersnöte wüteten, Aufstände drohten: Ab dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts kam es in den deutschen Territorialstaaten zu einer massenhaften Verelendung vor allem in den ländlichen Gebieten. Schon die Zeitgenossen nannten diese Verelendung Pauperismus. (BR 2019)

DIE ARMEN - Bettelei als Lebensform
Betteln war schon immer vor allem ein städtisches Phänomen - oft ausgelöst durch Krankheit, Alter oder den Wunsch, die armselige ländliche Heimat hinter sich zu lassen. Im Spätmittelalter wuchs die Zahl der Bettelnden rapide an. Die Zünfte schlossen zugewanderte Arbeitswillige in der Regel vom Arbeitsmarkt aus. (BR 2017)

ENDE DES ZWEITEN WELTKRIEGS - Kapitulation und Befreiung
Mit Stalingrad und dem Vorrücken der Alliierten an allen Fronten war der Krieg für NS-Deutschland verloren. Doch die letzten Regime-Anhänger leisteten Widerstand, bis die Alliierten Ort für Ort einnahmen. Am 8. und 9. Mai 1945 kam endlich die Kapitulation - die Befreiung.

ENERGIEHUNGER - Die Ölkrise der 1970er
Der Schock war groß im Oktober 1973: Erdöl und Benzin waren mit einem Mal nahezu doppelt so teuer wie noch kurz zuvor. Der Grund: Im Nahen Osten war der Jom-Kippur-Krieg ausgebrochen. Mehrere Opec-Staaten beschlossen daraufhin, ihr Öl als Waffe einzusetzen. Sie belieferten die USA und deren westliche Verbündete nicht mehr mit Erdöl. Die Ölkrise hat die westliche Welt erschüttert. (BR 2014)

ENERGIEHUNGER - Not macht erfinderisch
Eine nahezu perfekte Energiespar-Wand vor 3.500 Jahren: eine Doppelmauer mit Grasfüllung. Ein solcher Wärmeschutzstandard wurde erst wieder Mitte der 1990er Jahre üblich. Nicht die einzige clevere Energiespar-Idee aus weit zurückliegenden Zeiten! (BR 2015)

ENERGIEHUNGER - Die industrielle Revolution
Rauchende Fabrikschlote und dampfende Lokomotiven, grau- schwarze Fördertürme und rasselnde Stahlwerke: Das sind die Bilder der Industriellen Revolution. Sie stellte das Leben der Menschheit auf den Kopf und erzeugte einen nie dagewesenen Energiehunger. (BR 2011)

RAUS AUS DER KRISE! Keynes' folgenreicher Plan für die Wirtschaft
Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre hat John Maynard Keynes auf die Idee gebracht: In Krisen soll der Staat gezielt in die Wirtschaft eingreifen, um ihr wieder auf die Beine zu helfen. Damit vertrat er genau das Gegenteil von der Idee einer Wirtschaft, die sich am besten selbst helfen könne. Bis heute scheiden sich am Keynesianismus die ökonomischen Geister. (BR 2010)

RAUS AUS DER KRISE! Roosevelts Kampf um die Wirtschaft
Es war ein Schock: Im Oktober 1929 brach der Börsenhandel an der amerikanischen Wall Street ein, es folgte eine schwere Wirtschaftskrise. Bald war ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung arbeitslos. Dann wurde der Demokrat Franklin D. Roosevelt zum Präsidenten gewählt. Er versprach den Leuten einen New Deal. Bald kam es zu etlichen Wirtschafts- und Sozialreformen, Elemente eines US-amerikanischen Sozialstaats. (BR 2016)

RAUS AUS DER KRISE! Der Marshall-Plan als Hilfe zur Selbsthilfe
Nach dem Zweiten Weltkrieg liegen Deutschland und Europa in Trümmern. Da beschließen die USA den Marshall-Plan und vergeben großzügige Kredite an Europa. Die Wirtschaft erholt sich, es kommt zum westdeutschen Wirtschaftswunder. Hätte das ohne Marshall-Plan nicht stattgefunden? (BR 2017)

RAUS AUS DER KRISE! Das Wunder von Wörgl
Michael Unterguggenberger war ein Arbeitersohn aus ärmsten Verhältnissen. Doch er erreichte für seine österreichische Gemeinde Wörgl Weltruhm. 1932, mitten in der Weltwirtschaftskrise, erfand er gegen den Widerstand aus Wien eine eigene Währung für seinen Ort. Tatsächlich schaffte er es damit, einen Konjunkturaufschwung auszulösen. (BR 2019)

UDSSR UND DER WESTEN - Die NATO
"Wer drin ist, ist sicher. Wer nicht drin ist, ist weniger sicher"- dieses Credo des ehemaligen NATO-Generalsekretärs Manfred Wörner über die NATO findet bei vielen Staaten Anklang. Inzwischen umfasst das Bündnis auch einige Länder des ehemaligen Ostblocks. Als die NATO 1949 gegründet wurde, wäre dies undenkbar gewesen. Zu ersten Kampfeinsätzen kam das westliche Verteidigungsbündnis nach Ende des Kalten Krieges im ehemaligen Jugoslawien. (BR 2009)

UDSSR UND DER WESTEN - Der Warschauer Pakt
Mit dem Warschauer Pakt reagierte die Sowjetunion auf die Gründung der NATO und die Aufnahme der Bundesrepublik in das westliche Verteidigungsbündnis. Der Ministerpräsident der DDR Otto Grotewohl nannte den Warschauer Vertrag 1955, im Jahr seiner Unterzeichnung, eine "kraftvolle Demonstration des Friedens- und Verständigungswillens der beteiligten Staaten". 1991 wurde der Pakt aufgelöst. (BR 2011)

UDSSR UND DER WESTEN - Alexander Solschenizyn
Alexander Solschenizyn bekam 1970 den Literaturnobelpreis. Mit seinem Werk "Archipel Gulag" durchbrach der Schriftsteller das Schweigen über den Roten Terror und setzte den Opfern von Stalins Lagern ein Denkmal. Vier Jahre später bürgerte ihn die Sowjetunion aus. Erst viel später kehrte er zurück. Solschenizyns Biographie ist nicht frei von Widersprüchen. Auch Putin beruft sich heute auf den Autor. (BR 2017)

ERNEST SHACKLETON - Retter aus aussichtsloser Lage
Der Polarforscher Ernest Shackleton rettete seine Mannschaft aus auswegloser Lage in der Antarktis. Dem Kapitän der Endurance gelang es immer wieder, seine Leute umso mehr aufzubauen, je schrecklicher und aussichtsloser die Situation schien. (BR 2013)

KRIEG UND (DES)INFORMATION - Kriegsberichterstatterinnen
Der Krieg gilt als männliches Terrain. Frauen spielen eher eine untergeordnete Rolle. Umso wichtiger sind weibliche Berichterstatterinnen. Denn Tod und Gewalt machen nicht vor Geschlechtergrenzen Halt. (BR 2020)

KRIEG UND (DES)INFORMATION - Beispiel Kosovo
Als im Kosovo die Luftschläge der NATO begannen, gab es nur wenige Journalist:innen in der Provinzhauptstadt des Kosovo. Und "embedded" war damals so gut wie niemand - eingebettet in die jugoslawische Armee oder die NATO-Streitkräfte, so wie man das von den "Medienkriegen" heute kennt, die vor laufenden Kameras geführt werden. (BR 2011)

KRIEG UND (DES)INFORMATION - Im Ersten Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg war auch der erste totale Propagandakrieg. Es galt, den jeweiligen Feind zum Unmenschen zu stempeln. Die Waffen: Parolen, Lügen, Symbole. Die Schlachtfelder: Zeitungen, Plakate, das Kino. (BR 2014)

ANFÄNGE DER KULTUR - Die Erfindung der Kunst
Vor 40.000 Jahren formen Menschen aus Elfenbein Statuetten: Pferde, Mammuts, die Figur einer Frau und heute ganz prominent: einen Löwenmenschen. Es sind die ältesten bisher gefundenen Kunstwerke der Welt. Überbleibsel aus einem Zeitalter, das wir Aurignacien nennen. Doch warum ersinnen diese ersten modernen Menschen Kunst? (BR 2017)

ANFÄNGE DER KULTUR - Die Erfindung des Ackerbaus
Ohne Landwirtschaft wäre die Menschheit nicht das, was sie heute ist: Der Übergang von der Kultur der Jäger und Sammler zur Kultur der Bauern bildet die Grundlage unserer Zivilisation. Aber wie hat alles angefangen? Warum setzte sich die neue Lebensweise überhaupt durch? Anfangs hatten die Bauern sogar sehr viel schlechtere Überlebenschancen als die Jäger und Sammler. Und doch sind sie heute die Gewinner der Geschichte. (BR 2014)

ANFÄNGE DER KULTUR - Die Erfindung der Schrift
Schrift ist eine ziemlich neue Erfindung innerhalb der Menschheitsgeschichte. Vor rund 5.200 Jahren tauchen im heutigen Irak erste Tontafeln auf, in die strukturierte Zeichen eingeritzt wurden. Doch es waren keine Texte im heutigen Sinn. Und im Gegensatz zu heute gab es einen eigenen Beruf des "Schreibers": Schon fünfjährige Kinder wurden dafür ausgewählt und über viele Jahre hinweg ausgebildet. (BR 2018)

UKRAINE - Die Hungerkatastrophe Holodomor
1932/33 herrschte in der Sowjetunion eine Hungersnot, die in der Ukraine Millionen Opfer forderte. Noch heute ist umstritten, inwieweit Stalin den Hungertod als politische Waffe gegen die renitenten Ukrainer benutzte. (BR 2019)

UKRAINE - Anfänge und Selbstsuchen
Die Ukraine ist ein junger Staat im Osten Europas mit einer turbulenten, leidvollen Geschichte. Ist das Land zerrissen zwischen Ost und West? Oder ein modernes multiethnisches Staatsgebilde? Die Deutung der Vergangenheit beeinflusst, wie die Ukraine heute gesehen wird. (BR 2021)

DEUTSCH-RUSSISCHE VERHÄLTNISSE - Der Vertag von Rapallo
Haben Deutschland und Russland ein ganz besonderes Verhältnis zueinander? 1922 wurde der Vertrag von Rapallo zwischen zwei Außenseitern der Weltpolitik geschlossen: Sowjetrussland und Deutschland wollten damit ihre internationale Isolierung durchbrechen. Besonders Frankreich, Polen und Großbritannien waren geschockt. Bis heute spricht man von dem "Rapallo-Komplex", wenn eine zu starke Annäherung Deutschlands an Russland befürchtet wird. (BR 2022)

BLACK HISTORY - Ida B. Wells gegen Lynchjustiz
Alles begann mit einer Reise der jungen Ida B. Wells im Jahre 1883. Der Schaffner will sie aus dem Wagen der Ersten Klasse gewaltsam in den Wagen für Schwarze Fahrgäste zerren. Sie wehrt sich. Später wird Ida B. Wells als eine der ersten Schwarzen investigativen Journalistinnen der USA gegen die grausamen Lynchmorde ankämpfen. Ihnen fielen Tausende zum Opfer. (BR 2022)

BLACK HISTORY - We shall overcome
Bei der Geburt der Vereinigten Staaten von Amerika galten keineswegs für alle Bevölkerungsgruppen dieselben Rechte. Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 gab es mehr als 460.000 Sklaven und Sklavinnen. Bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges rund 100 Jahre später hatte sich ihre Zahl in den Südstaaten nahezu verzehnfacht. Der Weg der afro-amerikanischen Bevölkerung zu einer vollen Gleichberechtigung mit der weißen Mehrheit war lang und schwierig. Er ist noch nicht zu Ende. (BR 2014)