
Warum helfen Brennnesseln bei Gicht und Rheuma?
1000 Antworten · Südwestrundfunk
February 1, 20253m 0s
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Show Notes
Empfehlung von Pfarrer Sebastian Kneipp: Nesselpeitschen
Die Brennnessel, die ja gemeinhin verschrien ist als lästiges Unkraut, wird seit einiger Zeit von Gartenfreunden wiederentdeckt; gerade weil sie als Heilpflanze wirklich viel Gutes tun kann. Sie ist seit alters her dafür bekannt, dass sie bei ganz unterschiedlichen Beschwerden hilft, speziell auch bei Gelenkerkrankungen. Gerade das Einreiben ist ein bekanntes Mittel, das auch schon der gute alte Pfarrer Kneipp empfohlen hat: Das "Nesselpeitschen". Was aber wirkt da genau? Die Stoffe, die den brennenden Schmerz auslösen, sind offenbar die gleichen, die auch die heilende Wirkung haben. Wenn Sie die Brennnessel berühren, dann brennt das deshalb, weil die Brennnesselhaare auf kleinen Bläschen sitzen, die mit Nesselgift gefüllt sind. Wenn Sie an diese Härchen kommen, dringen die wie winzige Kanülen in die Haut ein und setzen das Nesselgift frei.Nesselgift besteht vor allem aus Histamin, Acetylcholin und Serotonin
Das Nesselgift besteht vor allem aus drei Substanzen:- Histamin – das ist möglicherweise das, was die Hautrötungen auslöst
- Acetylcholin
- Serotonin