
100 Sekunden Wissen
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Kreuzweg
Heute ist Aschermittwoch, der Beginn der Fasten- oder Passionszeit. - Dazu wird heute in Rom, im Petersdom ‘ ein neues Kunstwerk enthüllt: Es ist ein Kreuzweg, und gestaltet hat ihn der Schweizer Künstler Manuel Dürr aus Biel. Fotos von seinem Kreuzweg, respektive seiner 14 Einzelgemälde ' sind offiziell wohl erst ab Freitag zu sehen. Wir von SRF-Kultur halten ein Auge drauf. - Was wir aber jetzt schon wissen, ist, wie ein traditioneller Kreuzweg aussieht und welche Funktion er hat.
Giallo-Filme
Wie der Italowestern, so ist auch der Giallo ein Exportschlager des italienischen Kinos der 60er und 70er Jahre. In einer Mischung aus Horror, Mystery und Erotik servierten diese Filme einen verstörenden Augenschmaus, der Mord als Kunst betrachtete.
Spatial Design
Was braucht es eigentlich, damit man sich wohlfühlt in einem Raum? Wie muss er gestaltet sein, dass wir ihn optimal für unsere Bedürfnisse nutzen können? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich das Spatial Design. Was der Begriff genau meint, erklärt uns Linus Graber.
Godzilla
Er ist ein riesiges, zerstörerisches Monster, das aus dem Ozean auftaucht und Städte verwüstet: Godzilla, der König der Monster. Geboren aus Japans atomarem Trauma, wurde er zum Ursprung eines ganzen Filmgenres und einer Metapher für die Ängste und Schuld einer Nation. Sven Ahnert über das Monster, das nicht nur die Leinwand eroberte, sondern auch zur japanischen Ikone wurde.
Böhmakeln
Wer böhmakelt spricht mit einer Art slawishem Akzent. Was es mit dem Böhmakeln genau auf sich hat, weiss Tim Felchlin
Jupiter
Schaut man in diesen Tagen nach der Abenddämmerung an den Himmel, springt ein sehr heller Stern ins Auge. Nur IST der gar kein Stern, sondern der König der Planeten. Aktuell ist Jupiter hervorragend zu sehen und der Erde so nah wie selten, und überstrahlt in der „kleinen“ Entfernung von 645 Millionen Kilometer die anderen Himmelskörper.
Cybersquatting
Squatting - das ist Englisch und bedeutet wortwörtlich "hocken", wird aber im übertragenen Sinn für eine Hausbesetzung verwendet. Was aber, wenn kein Haus besetzt wird, sondern eine Website? Cybersquatting, heisst das dann.
Ententanz
Heute geht es um ein Lied, das man immer wieder mal auf oder neben der Piste hören kann. ein Lied, dass so populär wurde, dass es ins Guinnes Buch der Rekorde fand. Und: es ist ein grausamer Ohrwurm.
Kaiserin Eugénie und ihre Krone
Letzten Oktober hat ein spektakulärer Einbruch im Pariser Louvre für Schlagzeilen gesorgt. Die Diebe haben Kronjuwelen erbeutet, im Wert von 88 Millionen Euro. Doch ein ganz besonderes Stück mussten sie auf der Flucht zurücklassen: die Krone der Kaiserin Eugénie. Die Einbrecher haben versucht, die Krone durch ein Loch zu ziehen, dabei wurde sie zerquetscht und beschädigt. Doch der Louvre hat nun mitgeteilt: Die Krone kann vollständig wiederhergestellt werden. Aber wer war diese Kaiserin Eugénie eigentlich und was ist das für eine Krone?
Quadrophonie
Ist Ihnen auf einer Ihrer Schallplatten schonmal das Logo mit den Buchstaben «SQ» begegnet? «SQ» steht für Stereophonic Quadrophonic. Aber was ist Quadrophonie?
Talahon
Vielleicht haben Sie das Wort mal von Ihren Enkeln gehört. "Talahon“ war 2024 als Jugendwort nominiert. Oder Sie scrollen ab und zu durch die Sozialen Medien und haben den Begriff dort aufgeschnappt? Talahon klingt nach Jargon, nach Jugend-Code. Aber was steckt dahinter?
Leuchtreklame
Sie leuchten durch die Nacht, in Neonfarben und geschwungenen Schriftzügen: Wenn man an Leuchtreklame denkt, fallen einem schnell die 50er Jahre in Amerika ein. Kaum ein US-Spielfilm j ener Zeit verzichtet auf die magischen Leuchtzeichen aus. Hier zeigen sie einen Diner an, dort die Route 66. Sie sind ein geradezu ikonisches Symbol des alten Amerika. Die Geschichte der Leuchtreklame aber ist älter.
Guardia Piemontese
Im tiefen Süden Italiens gibt es eine südfranzösische Sprachinsel, auf einem Berg hoch über dem Meer. Eine Ortschaft, - Guardia Piemontese - deren spannende und grausame Geschichte selbst in Italien weitgehend unbekannt ist. Thomas Migge über die sogenannten Waldenser in Kalabrien.
Der Dritte Ort
Es gibt den privaten Raum und – zumindest für arbeitstätige – den Arbeitsplatz. Hätten wir aber nur das, dann wäre das wenig. Daneben gibt es den sogenannten «Dritten Ort». Den Begriff hat der US-amerikanische Soziologe Ray Oldenburg geprägt. Dieser dritte Ort sei für die Lebensqualität der Menschen entscheidend! Und – er begegnet uns mehr und mehr auch in der Kultur. Was sind so dritte Orte?
Ethnophaulismus
Nett sind sie nicht, aber es gibt viele von ihnen: Abwertende Bezeichnungen für bestimmte Gruppen von Menschen. In Basel spricht man zum Beispiel despektierlich von den "Schwoben" von ennet dem Rhein. Diese Art abwertende Fremdbezeichnung heisst im Fachjargon "Ethnophaulismus".
Pax Romana
"...einen "Friedensrat" will er gründen, der US-Präsident, am WEF sprach er von seinem "Friedensplan" und behauptet, schon viele Male "Frieden" gestiftet zu haben. Die Frage ist, wie viel Frieden in DIESER "Pax Americana" steckt. Von einer "Pax Americana" war schon früher mal die Rede, als es um die Nachkriegsordnung nach dem Zweiten Weltkrieg ging, als die USA als hegemoniale Macht die Welt prägten: Pax Americana ist ein Begriff in Anlehnung an die "Pax Romana", - aber ' wie friedlich sah der "römische Frieden" denn tatsächlich aus?
Schweizer Kante
Es gibt die Schweizer Schokolade, den Schweizer Käse – und es gibt Schweizer Uhren. Etwas weniger weltberühmt ist die sogenannte Schweizer KANTE. Stefan Gubser mit einem mass-geschreinerten 100-Sekunden Wissen über den etwas anderen hundertprozentig helvetischen Hingucker.
Mercator-Projektion
Die US-Ambitionen auf Grönland beherrschen seit Wochen die Schlagzeilen. Manche Kommentatoren mutmassen, dass US-Präsident Donald Trump Grönland nicht nur wegen seiner Bodenschätze haben will. Sondern eventuell auch deshalb, weil es auf Weltkarten so gross wirkt – in etwa so gross wie Afrika. Tatsächlich ist Grönland deutlich kleiner: Es passt flächenmässig rund 14 mal in Afrika hinein. Das liegt an der sogenannten Mercator-Projektion.
Schauerroman
Er beherrschte es wie kaum ein anderer Autor vor ihm, bei Leserinnen und Lesern Gänsehaut zu erzeugen - der deutsche Schrifsteller E.T.A. Hoffmann. Morgen (Samstag, 24.1.) vor genau 250 Jahren ist dieser Dichter der Romantik zur Welt gekommen, am 24. Januar 1776. Mit Werken wie "Der Sandmann" oder "Die Elixiere des Teufels" hat er Literaturgeschichte geschrieben - und er hat ein eigenes Genre massgeblich mitgeprägt - dasjenige der Schauerliteratur.